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Erin Morgenstern – Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern, die Autorin des Erfolgsromans „Der Nachtzirkus“, ist mir unheimlich sympathisch. Nicht, weil ihr Buch zauberhaft ist (obwohl es das ist), sondern weil sie ehrlich ist. Seit 2011 hat Morgenstern nichts mehr veröffentlicht. Sie arbeitet an einem neuen Projekt, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Warum wird die gute Frau nicht fertig, fragt ihr euch? Weil ihr das Schreiben unfassbar schwerfällt, was sie auf ihrem Blog offen bekennt. Genau das ist der Grund, weshalb ihr spontan mein Herz zufliegt. Sie ist kein Naturtalent. Sie muss hart für jedes Wort kämpfen und jeden Satz mühsam erarbeiten. Ich verstehe, dass sie der Schreibprozess folglich häufig frustriert und das letzte, was sie hören oder lesen möchte, Fragen danach sind, wann endlich ihr neues Buch rauskommt. Also, lassen wir Erin Morgenstern doch einfach in Ruhe und erfreuen uns an dem, was wir haben: „Der Nachtzirkus“.

Er kündigt sich nicht an. Er kommt auf leisen Sohlen, im Schutz der Nacht. Eines Morgens stehen seine Zelte plötzlich auf einem Feld oder einem freien Platz in deiner Stadt, wie von Geisterhand. Er öffnet erst nach Einbruch der Dunkelheit. Einen Besuch wirst du nie mehr vergessen. Er lehrt dich das Staunen, verzaubert dich mit unbeschreiblichen Wundern: der Cirque des Rêves.
Niemand ahnt, dass der gefeierte Zirkus der Träume hinter den Kulissen der Austragungsort eines magischen Wettstreits ist. Zwischen den fantastischen Zelten einzigartiger Attraktionen tobt der Kampf zweier konkurrierender Zauberer, ein Kampf auf Leben und Tod. Jahrelang bereiteten sie ihre Schützlinge akribisch auf die Anforderungen des Wettbewerbs vor, schulten und testeten sie unabhängig voneinander. Marco und Celia wurde das Geschenk der Magie zuteil. Doch dieses Geschenk fordert einen entsetzlich hohen Preis. Wie hoch dieser Preis tatsächlich ist, erfahren sie erst, als sie sich begegnen und sich unsterblich ineinander verlieben…

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4 Kommentare

Verfasst von - 9. Juni 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Harper Lee – To Kill a Mockingbird

2016-06-05 - Lee To Kill a Mockingbird

„To Kill a Mockingbird“ von Harper Lee ist vermutlich eines der Bücher, die am häufigsten in anderen Büchern erwähnt und zitiert werden. Besonders in der Young Adult – Literatur stolperte ich immer wieder über diesen Titel. Es kam, wie es kommen musste: ich wurde neugierig. Ich wusste, dass es sich dabei um einen modernen amerikanischen Klassiker handelt, der oft in Schulen besprochen wird. Ich wusste jedoch nicht, worum es darin überhaupt geht. Ich kaufte das Buch blind. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete und das gefiel mir. Ich fand es spannend, mich kopfüber in einen Klassiker zu stürzen, ohne durch äußere Einflüsse vorbelastet zu sein. Ich wagte das Abenteuer und nahm einfach an, dass ein Buch, das 1961 den Pulitzer-Preis gewann und niemals aus dem Druck verschwand, nicht allzu enttäuschend sein konnte.

Fragte man Scout Finch heute, wie es dazu kam, dass sich ihr vier Jahre älterer Bruder Jem kurz vor seinem 13. Geburtstag den Arm brach, würde sie ohne zu zögern antworten, dass die Ewells dafür verantwortlich waren. Jem hingegen ist überzeugt, dass es viel eher begann. Es begann mit ihrem Freund Dill und der fixen Idee, ihren zurückgezogen lebenden Nachbarn Boo Radley aus seinem Haus zu locken. Es begann mit den Stunden bei der sterbenden Mrs. Dubose, den Schlägereien auf dem Schulhof und dem tollwütigen Hund. Es begann mit den an ihren Vater Atticus gerichteten Beleidigungen, weil er Tom Robinson vor Gericht vertrat. Es begann, als die Einwohner_innen der Südstaatenkleinstadt Maycomb die Unschuld der Geschwister auf dem Altar der Tradition opferten. Es begann harmlos – und doch zwangen die Ereignisse Scout und Jem, erwachsen zu werden. Manchmal treffen auch gute Menschen schlechte Entscheidungen.

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Verfasst von - 5. Juli 2016 in Amerikanisch, Klassiker, Rezension

 

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