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Schlagwort-Archive: Mobiliar

Montagsfrage: Ticks, Macken und Angewohnheiten?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Habt ihr schon gesehen, dass ich jetzt „Im Traum kannst du nicht lügen“ von Malin Persson Giolito lese? Das ist ein Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe, das ich über ihr Testleseportal Lesejury erhalten habe. Ich soll mich im Rahmen einer Leserunde mit dem Buch beschäftigen, die wochenweise in Abschnitte unterteilt ist. Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit Lesejury? Wie gefällt euch diese Community? Nette Leute? Zuverlässige Moderatoren? Faire Bedingungen während einer Leserunde? Ich würde eure Meinungen wirklich gern hören.
Apropos Meinung: starten wir heute frisch in die neue Woche, versuchen die Wahlergebnisse zu verdauen und befassen uns mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja!

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Wie Svenja schon schrieb, die haben wir vermutlich alle. Mal sind sie mehr, mal weniger schräg, aber jeder hat doch so seine Ticks. Ich für meinen Teil hatte schon immer Schwierigkeiten, beim Lesen still zu sitzen. Als Kind bin ich mit dem Buch vor der Nase über alle Möbel gekraxelt. Sitzen, auf den Bauch legen, Beine ausstrecken, Beine anziehen, kopfüber lesen, auf den Rücken drehen, Beine hoch an die Wand, an die Couchlehne anlehnen, auf die Couchlehne setzen – ich habe halbe Weltreisen unternommen. Heutzutage bin ich erwachsen (*hust*) und Erwachsene klettern nicht über Möbel, wenn sie lesen. Obwohl ich mich immer noch viel bewege und ständig meine Sitzposition verändere, hat sich meine Unruhe hauptsächlich auf meine Hände übertragen. Die halten niemals einfach nur das Buch fest. Ich streiche über die Seiten, spiele mit Unebenheiten in Cover und Buchrücken, knabbere an meinen Fingernägeln (ja, ich weiß, furchtbare Angewohnheit), knacke mit den Fingern und knibbele auch mal an den Seiten herum. Ich habe außerdem eine spezielle Macke, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Ich habe das noch nie bei jemand anderem gesehen. Ich versuche es jetzt trotzdem für euch. Ich biege meine aktuelle Seite etwa auf einem Viertel der Längsseite mit dem Daumen nach oben. Dann drücke ich diese aufgestellte Partie nach unten, sodass beinahe ein Knick entsteht und schiebe diese Biegung nach außen, zum Seitenrand. Vermutlich könnt ihr euch überhapt nicht vorstellen, was ich meine, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Ich sollte das nicht tun, denn dadurch erhält die Seite einen leichten horizontalen Knick. Lese ich sehr bewusst und gebe mir extra viel Mühe, dass das Buch auch am Ende der Lektüre ungelesen aussieht, kann ich mich davon abhalten, doch je spannender das Buch ist, desto schwerer fällt mir das. Ich bin noch immer ein Unruhegeist beim Lesen, obwohl ich nicht mehr über das Mobiliar wandere. Deshalb muss ich auch unbedingt alle Aufkleber entfernen, die sich auf einem Buchcover befinden, bevor ich das Buch beginne. Sonst spiele ich während der Lektüre daran herum und das hinterlässt hässliche Spuren. Meine Hände sind wirklich kleine Teufel.

Welche Macken und Ticks habt ihr beim Lesen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Kai Meyer – Die Seiten der Welt

2016-06-10 - Meyer Die Seiten der Welt

Wie die Existenz und das Schaffen des deutschen Fantastik-Autors Kai Meyer so lange an mir vorbeigehen konnte, ist mir ein Rätsel. Seit 1993 veröffentlichte Meyer über 50 Romane – ich weiß nicht, warum ich volle 21 Jahre brauchte, um auf ihn aufmerksam zu werden. Erst 2014 schob er sich mit „Die Seiten der Welt“ in mein Bewusstsein, weil Fischer eine recht aggressive Werbekampagne für diesen Trilogieauftakt initiierte, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Geduldig wartete ich, bis alle drei Bände erschienen waren, bevor ich die Trilogie begann. Ich glaubte fest daran, dass mich die Geschichte überzeugen würde und ließ mich optimistisch zu meinem ersten Date mit Kai Meyer entführen.

Die angehende Bibliomantin Furia Salamandra Faerfax wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr Seelenbuch zu finden. Bisher brachten sie ihre ausgedehnten Streifzüge durch die gigantische Bibliothek ihrer Familie ihrem Ziel, eine vollwertige Buchmagierin zu werden, allerdings keinen Schritt näher. Könnte sie die Welt der Bibliomantik erforschen, stünden ihre Chancen besser, doch das ist unmöglich. Die Familie Faerfax befindet sich seit Generationen auf der Flucht vor der Adamtischen Akademie. Selbst Furias kleiner Bruder Pip, der ohne bibliomantisches Talent geboren wurde, schwebt permanent in Gefahr. Ihr Vater Tiberius hofft, ihren Namen eines Tages reinwaschen zu können, indem er die berüchtigten Leeren Bücher zerstört und somit die Bedrohung der Entschreibung aller Bücher ein für alle Mal beseitigt. Furia unterstützt ihn, trotz ihrer Zweifel an seinem Plan. Doch ihr letzter gemeinsamer Sprung endet katastrophal und plötzlich muss sich Furia allein der bibliomantischen Welt und ihren mächtigen Herrschern stellen.

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