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Jon Hollins – Fool’s Gold

Rezensionsheader Fool's Gold

Jon Hollins heißt in Wahrheit Jonathan Wood. Das Pseudonym wurde ihm vom Verlag Orbit nahegelegt, um Assoziationen mit seiner Urban Fantasy – Reihe „Arthur Wallace“, die unter seinem echten Namen erschien, zu vermeiden. Es ist nicht so einfach, Informationen über ihn zu finden, denn er besitzt keine Website. Stattdessen managt er seine digitale Präsenz über soziale Netzwerke. Auf Reddit erklärte er anlässlich des Erscheinens seines ersten High Fantasy – Romans, dass dieser eine Hommage an seine Auffassung des Genres ist, in dem es ihm zufolge im Prinzip darum geht, dass Freunde zusammen Abenteuer erleben. Erweitert man diesen klassischen Plot um ausgeklügelte Raubüberfälle in der Tradition von „Ocean’s Eleven“, erhält man „Fool’s Gold“, den Auftakt von Hollins‘ Trilogie „The Dragon Lords“.

Niemand mag Drachen. Im Kondorra Tal sind sich alle einig, dass Drachen fiese, gierige Tyrannen sind, die viel zu hohe Steuern verlangen und zum Spaß die Bevölkerung terrorisieren. Doch die Leute haben auch Angst vor ihnen. Also halten sie still und unterwerfen sich den kriminellen Gesetzen der Drachen. Will hat sich längst damit abgefunden, dass er als einfacher Bauer nichts gegen das Unrecht in Kondorra unternehmen kann. Bis zum Tag des „bürokratischen Missgeschicks“. Von jetzt auf gleich verliert er alles: seine mageren Finanzen, seine Farm, sogar sein Dach über dem Kopf. Verzweifelt flüchtet er in eine Höhle in den umliegenden Wäldern – nur um festzustellen, dass diese besetzt ist. Unversehens steht er den Söldnern Lette und Balur, der Gelehrten Quirk und dem verrückten alten Firkin gegenüber. Am Lagerfeuer tauschen sie ihre Geschichten aus. Getragen von seiner Stimmung rutscht Will versehentlich ein wahnwitziger Vorschlag heraus. Verflucht sei sein verräterisches Mundwerk! Denn welche Person bei gesundem Verstand würde schon ernsthaft erwägen, einen Drachen zu bestehlen?

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „The Young Elites“ (The Young Elites #1) von Marie Lu und befinde mich auf Seite 138 von 358.

the young elites

 

„Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever, marked by a jagged scar where her left eye once was. Branded as a malfetto – an abomination – she is cast out from all she has ever known and loved.

Adelina finds sanctuary with other malfettos and discovers that the disease has left her with more thean just a scar – she has a mysterious and powerful gift.

She is a Young Elite.

But Adelina’s ability is stronger than any Young Elite before her. And unless she can control the vengeful darkness growing in her heart Adelina could be a danger to them all.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The following day, when Raffaele asks me how I’m feeling, I only say that I feel much better.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich erwarte ziemlich viel von diesem neuen Trilogieauftakt aus der Feder von Marie Lu, bin gedanklich allerdings trotzdem auf einiges vorbereitet. Ich fand ihre Legend-Reihe insgesamt ja absolut fantastisch, aber ich habe nicht vergessen, dass mich der titelgebende erste Band nur ganz knapp vom Weiterlesen überzeugen konnte. Ich bin darauf vorbereitet, dass es mir bei „The Young Elites“ genauso ergehen könnte und ich vielleicht ein wenig Geduld mit der Reihe haben muss. Deswegen habe ich mir schon jetzt vorgenommen, sie komplett zu lesen. Der Auftakt müsste mich schon regelrecht abstoßen, damit ich diesen Vorsatz nicht einhalte. 😉
Bisher sieht es danach glücklicherweise nicht aus, die Geschichte gefällt mir recht gut. Ich erkenne Lus Schreibstil und ihre Art, die Ereignisse zu strukturieren wieder und kann mich darauf einstellen. Sie fängt erneut im Kleinen an, bei ihrer Protagonistin Adelina Amouteru. Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich sie mag oder nicht, weil ich sie bisher eigentlich nur in extremen Stresssituationen erlebt habe. Ich finde sie jedoch definitiv interessant, weil sie nicht die typische YA-Heldin ist. Sie trägt sehr viel Dunkelheit in sich – Hass, Rachegelüste, eiskalte Ambition. Ich sehe in ihr das Potential zur Tyrannin. Mir gefällt das, weil sie mit ihrem Charakter die Möglichkeiten der gesamten Geschichte . Auch finde ich es toll, dass ich keinerlei Parallelen zur Legend-Trilogie erkennen kann. Es sieht so aus, als hätte Marie Lu wirklich etwas komplett Neues ausprobiert. Anderes Genre, andere Charakterzüge in den Figuren, anderes Universum. Ich bin sehr gespannt, was sie noch alles mit mir vor hat. 😉

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal „verlegt“ und nicht mehr wieder gefunden?

Klar ist mir sowas schon passiert. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich beim Baden meist ein Buch mitgenommen, weil mir das Liegen in der Badewanne sonst viel zu langweilig war. Da ist es durchaus vorgekommen, dass das Buch unfreiwillig ebenfalls ein Bad genommen hat. Heute kann mir das nicht mehr passieren, weil ich keine Badewanne mehr habe (und auch nicht möchte, Baden ist doof).
An ein ausgekipptes Getränk kann ich mich nicht erinnern, möglich ist das aber natürlich. Da ich meist aus 1,5l-Flaschen trinke, ist der Schaden da recht umfangreich, will heißen, das Buch ist dann mein kleinstes Problem. Das trocknet und ist noch nutzbar, selbst wenn es nicht mehr schön aussieht. Lappi und Handy hingegen sind unter Umständen komplett zerstört. :/
Verlegen… hmm… nein, ich denke nicht, dass mir das schon mal passiert ist. Das liegt vermutlich daran, dass ich nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen haben, auf denen ich mein aktuelles Buch ablege: Regal-Schränkchen, Couchlehne, Wohnzimmertisch, Rucksack (bzw. Tasche, aber meist doch der Rucksack). Das war es. Es widerspricht meinen natürlichen Verhaltensweisen, es woanders hinzulegen, daher ist das Risiko, nicht mehr zu wissen wo es ist, sehr gering. Eigentlich ganz interessant, darüber habe ich noch nie nachgedacht.
Obwohl mir alles andere sehr selten passiert, bin ich für eine Art der Beschädigung jedoch wirklich prädestiniert: Essensflecke. Das kommt öfter vor, weil ich nicht mal beim Essen aufhöre zu lesen. Im Gegenteil. Ich fange sogar oft beim Essen damit an. Das bedeutet, dass ich für beides jeweils nur eine Hand zur Verfügung habe, wenn ich das Buch nicht knicken möchte und dass meine Aufmerksamkeit nur mit etwa 30% beim Essen ist. Na ja. Da tropft es dann schon mal. Oder kleckert. Oder krümelt. Ich ärgere mich jedes Mal darüber, aber beim Essen zu lesen ist für mich der Inbegriff der Entspannung, deswegen möchte ich nicht damit aufhören. Also lebe ich eben mit den Flecken. 😀

Was lest ihr im Moment? An welche Missgeschicke mit euren Büchern erinnert ihr euch?

Ich freue mich wie immer über jede Antwort und jedes Kommentar und gehe jetzt ein wenig bei euch stöbern! 🙂
Alles Liebe,
Elli

P.S.: Eigenwerbung stinkt nicht, deswegen hier die Links zu meinen Rezensionen der Legend-Trilogie, für diejenigen unter euch, die mal vorbeischauen möchten. 😉

Legend
Prodigy
Champion

 
 

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