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Sally Green – Half Bad

„Half Bad“ von Sally Green steht zweifach im Guinness-Buch der Rekorde. 2014 brach es den Weltrekord für das „meist-übersetzte Buch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“, sowie für das „meist-übersetzte Kinderbuch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die beiden Rekorde bedeuten, dass „Half Bad“ bereits vor seinem britischen Veröffentlichungsdatum am 03. März 2014 in andere Sprachen übersetzt und in die entsprechenden Länder verkauft wurde. Das schafften andere Bücher ebenfalls, doch keines erreichte die überwältigende Anzahl von 45 Sprachen. Die Rekorde sind auf der Website des Guinness-Buches noch immer verzeichnet, woraus ich schließe, dass sie weiterhin aktuell sind. Herzlichen Glückwunsch, Sally Green! Seit 4 Jahren im Guinness-Buch der Weltrekorde, keine üble Leistung! Da wurde es wohl höchste Zeit, dass ich „Half Bad“, den Auftakt der gleichnamigen „Half Bad“-Trilogie, endlich lese, oder?

Nathan ist Grausamkeiten gewöhnt. Sein Leben lang wurde er mit Argwohn behandelt, erfuhr Demütigungen und Erniedrigungen. Auf Schritt und Tritt wurde er beobachtet, überwacht, verdächtigt. Als einziger Sohn der gefürchteten Schwarzen Hexe Marcus sieht die britische magische Gemeinschaft in ihm eine tickende Zeitbombe. Doch jetzt sind sie zu weit gegangen. Sie sperrten ihn in einen Käfig, schlugen ihn, misshandelten ihn. Gefangen wie ein Tier fantasiert Nathan pausenlos von Flucht. Seine einzige Chance, zu überleben, besteht darin, seine Ketten zu sprengen, den Weißen Hexen zu entkommen und an seinem bevorstehenden 17. Geburtstag seine eigenen Kräfte zu erwecken. Dafür muss er allerdings das Ritual der drei Gaben vollziehen. Und der einzige, der ihm diese überreichen kann, ist sein Vater…

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Mary Shelley – Frankenstein

„Frankenstein“ (Untertitel: „The Modern Prometheus“) von Mary Shelley ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre, interessiert man sich für Fantastik- und Science-Fiction-Literatur. 1818 anonym erstveröffentlicht, entwickelte es sich zu Shelleys bekanntestem Werk, das die Pop-Kultur wie kein zweites prägte. Die damals 18-jährige Autorin wurde von einem Albtraum inspiriert, der sie 1816 heimsuchte, während sie in Begleitung ihres Ehemannes Percy Bysshe Shelley und ihrer Stiefschwester Claire Clairmont Lord Byron in Genf besuchte. Bis heute ist umstritten, welche Einflüsse Mary Shelleys Traum auslösten, es scheint jedoch sicher, dass der in der Gruppe diskutierte Galvanismus ein entscheidender Faktor war. Für mich spielt es letztendlich keine Rolle, warum Shelley die Geschichte des Wissenschaftlers Victor Frankenstein niederschrieb – ich freue mich einfach, dass ich sie 200 Jahre später lesen kann.

Von Kindesbeinen an wird Victor Frankenstein von seinem unstillbaren Verlangen nach Erkenntnissen getrieben. Sein Wissensdurst ist grenzenlos. Er trachtet danach, die Geheimnisse von Leben und Tod zu entschlüsseln. Als Student in Ingolstadt profitiert er von den jüngsten Ergebnissen der modernen Forschung des 19. Jahrhunderts. Erfüllt von fieberhaftem Ehrgeiz gelingt ihm, wozu nur Gott fähig sein sollte: die Belebung toten Fleisches. Berauscht erschafft Frankenstein die unheilige Kopie eines Menschen. Doch seine Schöpfung entpuppt sich als abstoßend, monströs. Angewidert von der Frucht seiner Arbeit wendet sich Frankenstein ab. Die Ablehnung seines pervertierten Kindes wird ihm zum Verhängnis, denn das Monster weigert sich, seine Zurückweisung zu akzeptieren. Verbunden durch gegenseitigen Hass beginnen Schöpfer und Schöpfung einen tödlichen Tanz, der sie bis ans Ende der Welt führt.

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Verfasst von - 13. Dezember 2017 in Englisch, Horror, Klassiker, Rezension, Science Fiction

 

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Brandon Sanderson – Kinder des Nebels

2016-03-10 - Sanderson Kinder des Nebels

Brandon Sanderson begann bereits während seines Studiums ernsthaft an seiner Karriere zu feilen. Mit bewundernswerter Ausdauer schrieb er Roman um Roman, schickte sie an Verlage und sammelte Absagen, bis er 2003 endlich akzeptiert wurde. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg, der ihn in den Olymp der Fantasy- und Science-Fiction – Autor_innen katapultierte. Heute ist Sanderson einer der erfolgreichsten Schriftsteller_innen fantastischer Fiktion weltweit und musste früher oder später seinen Weg in mein Bücherregal finden. „Kinder des Nebels“ kaufte ich 2013, fand aber lange keine Motivation, es zu lesen. Hätte sich Anna von Live Your Life With Books „Kinder des Nebels“ Anfang 2016 nicht ebenfalls zugelegt, wäre das Buch wohl weiterhin auf meinem SuB eingestaubt. Ich schlug ihr vor, es gemeinsam zu lesen und erhielt so endlich den Antrieb für mein erstes Date mit Brandon Sanderson.

Seit einem Jahrtausend werden die Skaa unterdrückt. Der unsterbliche Oberste Herrscher verdammt sie zu einem Leben als Sklaven und Knechte, während der Adel auf ihren Rücken in Saus und Braus lebt. Auch Kelsier ist von niederer Geburt, doch in seinem Blut verbirgt sich ein fantastisches Vermächtnis. Kelsier ist ein Nebelgeborener. Metalle gehorchen ihm, beugen sich seinem Willen. Mit seinen Fähigkeiten plant er, die unterjochten Skaa hinter sich zu vereinen und die Grundfesten des Letzten Reiches zu erschüttern. Er möchte eine Rebellion entfachen, den Obersten Herrscher stürzen und den Adel entmachten. Doch ein Plan dieser Größenordnung ist riskant, wenn nicht gar tödlich und erfordert präzise Vorbereitungen. Unterstützt von seinen ältesten Freunden und der jungen Vin schmiedet er eine Intrige gigantischen Ausmaßes. Wird er seinen Traum von der Befreiung der Skaa verwirklichen können?

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Verfasst von - 20. April 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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