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Montagsfrage: Die perfekte Buchhandlung?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Eltern haben mir gestern erzählt, dass der Literaturkritiker Denis Scheck für sein ARD-Magazin „Druckfrisch“ George R.R. Martin getroffen hat. Die Sendung wurde gestern Abend ausgestrahlt, allerdings so spät, dass es für mich als fleißige Arbeitsbiene keine Option war, sie mir anzusehen. Nun könnte ich sie wahrscheinlich über die ARD-Mediathek streamen. Ich bin mir aber unsicher, ob das wirklich eine gute Idee ist. Es gibt kaum einen Autor, der mich so aufregt wie George R.R. Martin. Seinetwegen kann ich mich richtig in Rage reden, weil es mich maßlos erzürnt, wie gleichgültig er sich den Fans seiner Bücher gegenüber gibt. Wir warten schon so lange auf „The Winds of Winter“ und er zieht los, verdient sich eine goldene Nase bei HBO, schreibt fleißig andere Bücher und fällt unangenehm mit genervten Aussagen auf. Ich fürchte, dass mich das Interview bloß zu einer weiteren wütenden Tirade verleitet. Und doch… er KÖNNTE (und das ist ein dicker, stark hypothetischer Konjunktiv) sich zu „The Winds of Winter“ äußern und das möchte ich nicht verpassen. Was meint ihr, soll ich das Risiko eingehen oder lieber drauf verzichten?
Während ich abwege, was die richtige Entscheidung ist, möchte ich euch heute ein weiteres Mal mit meiner Antwort zur Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise erfreuen. 😉

Was macht eine gute Buchhandlung aus?

Ich suche noch immer nach der Buchhandlung meiner Träume. Bisher habe ich nicht das gesegnete Paradies gefunden, das ich mir vorstelle. Ich muss allerdings gestehen, dass das eventuell an meinen – zugegeben – etwas unrealistischen Erwartungen zusammenhängt. Ich präsentiere euch die Liste meiner Anforderungen an die perfekte Buchhandlung:

1. Leicht erreichbar: Entweder zu Fuß oder in maximal 20 Minuten mit den Öffentlichen, wenn die Verbindung schlecht ist.

2. Günstig: Neben den normalen Neupreisen wünsche ich mir eine Gebraucht-Abteilung, in der ich Schnäppchen für 3-5€ schießen kann.

3. Flexibel: Die Öffnungszeiten sollten es mir ermöglichen, auch mal vor oder nach der Arbeit vorbeizuschauen.

4. Vielfältig: Ich möchte eine hervorragende Auswahl, die all meine literarischen Interessen abdeckt, inklusive englischer Lektüre.

5. Freundlich und hilfreich: Alle Mitarbeiter_innen sollten sich darüber freuen, dass ich da bin. Ich möchte, dass man mir hilft, die Bücher zu finden, die ich suche, aber auch Bücher empfiehlt, die ich gar nicht kenne. Im Idealfall entwickelt sich mit der Zeit ein stabiles Vertrauensverhältnis.

6. Gemütlich: Ich will mich wohlfühlen und eine kuschelige Atmosphäre vorfinden, die dazu einlädt, direkt vor Ort ein Buch aufzuschlagen und ein paar Stunden zu lesen.

Das Hauptproblem ist Punkt 4. Es gibt sicher viele Buchläden, die meine restlichen Wünsche erfüllen, aber all meine literarischen Interessen abzudecken, ist für eine kleine Buchhandlung sehr schwierig, weil ihr Sortiment normalerweise handverlesen oder sehr spezifisch ist. Das betrifft dann natürlich auch meine Gebraucht-Ecke, denn meiner Erfahrung nach ist das eine Entweder-Oder-Situation. Entweder ein Buchladen, der nur gebrauchte Bücher verkauft oder ein Buchladen, der nur Neuware verkauft. Deshalb lande ich am Ende doch immer wieder bei Medimops und Amazon.

Wenn ihr bereits eure Wunschbuchhandlung gefunden habt, Glückwunsch! Wie sieht sie aus? Erzählt es mir, ich bin neugierig!

Was sind eure Anforderungen an den perfekten Buchladen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Montagsfrage: Sparfuchstricks?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Ich habe in der letzten Woche fleißig Rezensionen geschrieben und mich in meinem Stapel der noch abzuarbeitenden Bücher ordentlich vorangebracht. Ich hatte richtig Spaß am Schreiben. Obwohl wir alle wissen, dass ein Verriss amüsant sein kann, war es einfach schön, mal wieder schwärmen zu können, denn die entsprechenden Bücher gefielen mir alle wirklich gut. Ich glaube, ich habe dieses Jahr oft Probleme mit dem Verfassen von Rezensionen, weil gefühlt viele durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Werke dabei waren. Die Lesebilanz 2018 erscheint mir im Moment ziemlich durchwachsen. Das kann allerdings subjektiv und verschoben sein. Klarheit werden erst die eindeutigen Zahlen im Jahresrückblick bringen. Bis dahin hoffe ich einfach, dass mich noch einige gute Bücher erwarten, die meine Wahrnehmung wieder auf das Positive konzentrieren.
Positiv ist heute auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, denn ich hoffe, noch das eine oder andere lernen zu können:

Was ist dein Trick zum preiswerten Bücherkauf?

Auch ich kaufe Bücher hauptsächlich gebraucht, um Geld zu sparen. Dabei greife ich zwar kaum auf Antiquariate, Second-Hand-Buchläden oder Mängelexemplar-Grabbeltische zurück, sondern bin eine gute Kundin bei Medimops, aber das Prinzip ist ja dasselbe. Zusätzlich schaue ich mir als Kindle-Inhaberin gern die Aktionsangebote auf Amazon an; besonders bei englischen E-Books kann man da echte Schnäppchen schießen. Beim englischen Kindle-Deal habe ich schon oft zugeschlagen.

Ich denke, dass mein besonderer Trick eine unterschätzte Tugend ist: Geduld. Die Preise bei Medimops sind nicht fix. Da gebrauchte Bücher nicht länger der Buchpreisbindung unterworfen sind und das für englische Bücher natürlich sowieso nicht gilt, kann der Preis mit der Zeit spektakulär sinken, ganz im Sinne des Nachfrage-Prinzips. Eine Neuerscheinung ist selbst bei Medimops meist teuer (wenn auch häufig immer noch günstiger als der Neupreis). Doch ein Buch, das bereits vor Jahren erschienen ist, kostet oft nicht mal mehr halb so viel. Manchmal kann ich über meine Merkliste richtige Preisstürze beobachten. Das kann jedoch dauern, je nachdem, wie populär das Buch ist. Bei einigen passiert es nie. Deshalb setzt diese Strategie wirklich Geduld voraus. Obwohl mein monströser SuB es mir erlaubt, geduldig zu sein, halte selbst ich es nicht immer aus. Besonders bei Reihenfortsetzungen erliege ich hin und wieder der Versuchung und gebe mehr aus, als ich eigentlich wollte. Wichtig ist für mich, dem ersten Rausch nach der Lektüre des Vorgängers zu widerstehen. Das ist der kritische Moment: wenn ich noch voll im Bann der Geschichte bin und am liebsten sofort weiterlesen würde. Mir hilft es, diesen zu überwinden, indem ich mir vergegenwärtige, dass ich, rechne ich die Lieferzeit ein, erst einmal ohnehin mindestens ein anderes Buch lesen muss. Mache ich mir das bewusst, ist es plötzlich nicht mehr ganz so schlimm, auch noch länger zu warten.

Das Tolle daran ist, dass der Jagderfold umso befriedigender ist, je länger man der Beute auflauert. Sehe ich, dass ein bestimmtes Buch, das lange auf meiner Liste stand (gern mal zwei Jahre und länger) für einen günstigen Preis zu bekommen ist, werde ich ganz aufgeregt und habe beim Kauf das Gefühl, gewonnen zu haben. Ja, das klingt komisch, aber genau so empfinde ich es. Ich habe gesiegt. Meine Geduld als Jägerin hat sich ausgezahlt. Noch besser ist es, wenn ein Buch, das jahrelang gar nicht verfügbar war, endlich zu haben ist. Ich kann dann regelrecht spüren, wie das Belohnungszentrum in meinem Hirn aktiviert wird. Es fühlt sich einfach gut an.

Daher kann ich euch nur empfehlen, nicht jeden Buchkauf übers Knie zu brechen. Wer einen SuB hat, kann auf jedes Buch warten, vollkommen unabhängig davon, wie oft euch die nachdrückliche Stimme in eurem Kopf „Haben! Haben! Haben!“ entgegenbrüllt. Mit dieser Taktik kann man nicht nur bares Geld sparen, man lernt auch, welche Bücher wirklich wichtig sind und welche eher aus einer impulsiven Laune heraus auf der WuLi landeten. Ihr seht, Geduld ist tatsächlich eine Tugend. 😉

Welche Spartricks habt ihr anzubieten?

Ich freue mich heute sehr auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe sehr, dass ich mir vielleicht noch ein paar Tipps abschauen kann. Wer so viele Bücher kauft wie wir, muss einfach alle Register ziehen, um Geld zu sparen. 😀 Ich wünsche euch allen einen phänomenalen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Las, Lese, Werde Lesen?

Hallo ihr Lieben 🙂

Wooohooo, heute geht es endlich weiter mit der Montagsfrage! Ab sofort wird die Aktion jeden Montag bei Antonia von Lauter&Leise stattfinden. Ich freue mich wahnsinnig, dass wir nun endlich, endlich zum Alltag zurückfinden und war die halbe Nacht ganz kribbelig, wie denn wohl die erste Frage aussehen wird. Da ihr vermutlich ebenso neugierig seid wie ich, will ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Hier kommt Antonias erste Montagsfrage:

Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?

Ich hefte mir mental ein Namensschildchen an: „Hello, my name is…“. 😀
Das letzte Buch, das ich ausgelesen habe, war „Without A Doubt“ von Marcia Clark. Nachdem ich eine gebrauchte Ausgabe bei Medimops gekauft hatte, die bloß als obskures Versteck, aber nicht zum Lesen zu gebrauchen war (Ihr wollt die ganze Geschichte? HIER), hat sich der Lieblingsmensch erbarmt und mir eine funkelniegelnagelneue Ausgabe geschenkt, die ich mir dann auch gleich vorgenommen habe. Die Lektüre hat sich gelohnt, mehr dazu später in der Rezension.

Aktuell lese ich „Die Vampire“ (Anno Dracula #1-3) von Kim Newman. Ein dicker Wälzer von sagenhaften 1.280 Seiten. Als ich das Buch aufschlug, war ich überrascht, dass es so umfangreich ist. Meine Verwirrung legte sich aber schnell, weil ich herausfand, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt, wie der Titel vermuten lässt. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“. Als es erschien, war es gerade total angesagt, Bücher zu bestimmten Spezies und Völkern herauszubringen. „Die Orks“. „Die Zwerge“. „Die Elfen“. „Die Werwölfe“. Und dann eben auch „Die Vampire“. Im Moment kann ich von diesem Buch berichten, dass es völlig anders ist, als ich erwartet hatte und mich noch nicht so richtig abholt. Da ich aber gerade mal das erste Viertel gelesen habe, kann das ja noch kommen. Ich bleibe optimistisch.

Den letzten Teil der heutigen Montagsfrage muss ich etwas uminterpretieren, weil ich – wie einige von euch mittlerweile wissen – keine Leselisten führe. Der Bauch lässt das nicht zu. Deshalb gibt es keine fixen Pläne für das restliche Jahr 2018, ich habe allerdings schon eine ungefähre Vorstellung davon, was ich als nächstes lesen werde: „Black Girl / White Girl“ von Joyce Carol Oates. Ich nehme dieses Jahr ja wieder an der Motto Challenge von Weltenwanderer teil und das Motto für September lautet „Herbstlich“ – wir sollen Bücher lesen, deren Cover in den herbstlichen Farben gelb, orange, rot und braun gehalten sind. Das Cover von „Black Girl / White Girl“ passt definitiv zu diesem Motto und für mich ist es eine hervorragende Möglichkeit, endlich mal wieder ein Buch meiner Lieblingsautorin zu lesen. Letztes Jahr hat sich das nämlich nicht ergeben und ich habe große Lust, mich abermals mit ihrer anspruchsvollen Literatur auseinanderzusetzen.

Stellt euch vor: welches Buch habt ihr als letztes gelesen, welches lest ihr aktuell und welches möchtet ihr 2018 unbedingt noch lesen?

Ich freue mich wie verrückt auf eure Beiträge und Kommentare, denn endlich können wir uns Montags wieder austauschen! Habt einen wunderbaren Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Das gebrauchte Ü-Ei: Will jemand einen Flachmann verstecken?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die Montagsfrage ist noch immer im Umzugsurlaub, daher habe ich heute leider keine spannenden Antworten für euch. Stattdessen werde ich euch eine kleine Anekdote erzählen, die mir letzte Woche passiert ist und die mich so schockierte, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.

👉 Weiterlesen

 

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Montagsfrage: Lieblingsbuchhandlung?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich habe gehört, in einigen Teilen Deutschlands hat es gestern bereits geschneit. In Berlin natürlich nicht. Also habe ich mir den Spaß erlaubt und mal nach den Prognosen für weiße Weihnachten 2017 geschaut. Mir ist selbstverständlich bewusst, dass die Vorhersagen jetzt noch nicht zuverlässig und mit Vorsicht zu genießen sind. Laut wetter.com liegt die Chance für ein verschneites Weihnachtsfest im Nordosten Deutschlands bei 15 – 25%. Tja. Ziemlich gering. Zum Vergleich, liegt die Regenwahrscheinlichkeit unter 30%, lasse ich den Schirm zu Hause. Ich rechne nicht damit, dass wir endlich mal wieder ein Winterwunderland zu sehen bekommen. Aber davon lasse ich mir die Adventszeit nicht vermiesen und starte gut gelaunt mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Ich wünschte, ich hätte eine Lieblingsbuchhandlung. Ich wünschte, es gäbe in meiner Nachbarschaft fußläufig einen kleinen, gut sortierten Buchladen, der genau meinem Geschmack entspricht. Leider ist das nicht der Fall. Die Situation für Leseratten hat sich in meinem Bezirk zwar deutlich verbessert – mir fallen spontan drei verschiedene Buchhandlungen in der Umgebung ein – aber keine davon lässt mein Herz höher schlagen. Ich habe allen dreien einen Besuch abgestattet und musste feststellen, dass ihre Auswahl nicht mit meinen Lesegewohnheiten vereinbar ist. Der BuchHafen ist auf Literatur türkischer Autor_innen spezialisiert. Pequod Books führt hauptsächlich gebrauchte englischsprachige Klassiker, was nett ist, doch unglücklicherweise nur einen Teil meiner Bedürfnisse befriedigt. Curious Fox ist ebenfalls auf englischsprachige Bücher ausgerichtet, ihre Fantasy-Abteilung ist jedoch winzig. Ich fühle mich in keinem von ihnen zu Hause. Die Alternative sind die großen Ketten, die mich ebenfalls nur bedingt glücklich machen. Daher hat sich mein Buchkaufverhalten nicht verändert. Ich erhalte zwar jeden Monat den Newsletter des fabelhaften Otherland Berlin, da ich mich allerdings in die U-Bahn setzen müsste, um dort vorbeizuschauen, priosisiere ich immer noch den Onlinekauf. Die meisten meiner Bücher ergattere ich gebraucht bei Medimops, weil ich auf diese Weise bequem günstige Literatur erwerben kann. Ich weiß natürlich, dass es besser wäre, einen unabhängigen Buchladen zu unterstützen und ich würde das auch gern tun, aber das Angebot ist einfach nicht passend. Ich wünsche mir eine Buchhandlung, die ich jeder Zeit (innerhalb der Öffnungszeiten) ohne großen Aufwand besuchen kann und in der ich genau die Bücher finde, die meinem Lesegeschmack entsprechen. Solange das nicht der Fall ist, werde ich meine Buchsucht weiterhin online nähren.

Habt ihr eure buchige Heimat bereits gefunden?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Buchhandlung vs. Online-Shop?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ein neuer Monat, eine neue Woche. Für mich startet heute ein kleines Experiment: ich nehme das erste Mal an einer Goodreads-Leserunde teil. Wir lesen gemeinsam „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Ich bin sehr gespannt, wie mir diese Art des Lesens gefällt. Die Leserunden auf LovelyBooks sind nicht das Richtige für mich, weil mir der Zwang, etwas posten zu müssen, nicht zusagt. Vielleicht funktioniert es ohne Druck besser für mich. Drückt mir die Daumen! 🙂
Heute gibt es natürlich auch wieder eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die ich jetzt erst einmal beantworten möchte:

Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr eure Bücher ein?

Ich weiß, ich sollte meine Bücher eigentlich brav im Geschäft kaufen, möglichst in einer kleinen, privaten Buchhandlung und nicht in einer der großen Ketten. Ich weiß. Klingt schon nach einem Aber-Satz? Ist es auch.
Obwohl mein Gewissen mir sagt, dass es wichtig wäre, kleine Buchläden zu unterstützen, kann ich nicht aus meiner Haut. Ich kaufe fast ausschließlich online. Mit Vorliebe beim großen A. Ja, ich liebe Amazon und ich stehe dazu. Online zu ordern ist einfach so unfassbar bequem. Ich könnte hier jetzt anführen, dass es mir ähnlich wie Svenja geht und ich durch meinen Konsum englischer Bücher sowieso auf das Bestellen angewiesen bin. Das ist auch durchaus korrekt, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist das ein nebensächliches Argument, das in meinem Fall eher zur Rechtfertigung dienen würde. Nein, der Hauptgrund ist wirklich, dass Online-Shops einen Vorteil haben, den mir keine Buchhandlung bieten kann: ich muss nicht aus dem Haus, um Bücher zu kaufen. Ich bin nicht an Geschäftszeiten gebunden und kann bequem von meiner Couch aus so lange mit meiner Wunschliste herumspielen, bis genau das im Warenkorb liegt, was ich haben möchte. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber unbedingt erwähnen, dass es in meiner Nähe keinen Buchladen gibt, der meinen Vorstellungen entsprechen würde. Neukölln ist total rückständig, was das betrifft. Es gibt ein Geschäft für gebrauchte englische Bücher, doch der junge Mann, dem es gehört, ist einerseits auf das angewiesen, was ihm gespendet wird und andererseits verkauft er ausschließlich Bücher, die er selbst auch lesen würde oder bereits gelesen hat. Das heißt, viele Klassiker, aber wenig Modernes. So gut wie keine Fantasy. Das ist die einzige Buchhandlung, die ich zu Fuß erreichen kann. Wenn ich also Bücher kaufen möchte, die nicht bereits zu den Klassikern zählen, muss ich mich immer in das Chaos des Berliner Nahverkehrs wagen. Amazon oder Medimops zu öffnen ist da viel einfacher.
Bin ich allerdings sowieso schon unterwegs, habe Zeit und komme an einem Buchladen vorbei, gehe ich auch rein. Leider sind das dann tatsächlich häufig Ketten-Filialen.

Kauft ihr Bücher lieber im Laden oder lieber online?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen ein großartigen Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
24 Kommentare

Verfasst von - 1. Februar 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

>>> Weiterlesen

 
 

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Neuzugänge im September

Neuzugänge im September

Hallo ihr Lieben! 🙂

Im September sind unheimlich viele neue Bücher bei mir eingezogen. So viele, dass ich mich fast ein bisschen schäme, denn ich habe für alle bezahlt. Keine Rezensionsexemplare. Aber eben nur fast, weil ich dank der super Rabattaktion bei medimops richtig zuschlagen konnte, ohne mehr als gewöhnlich auszugeben. Ich sollte wohl trotzdem keine monatelange Pause beim Bücherkauf mehr einlegen. Ich drehe durch, wenn ich wieder darf. 😉
Heute möchte ich euch meine neuen Mitbewohner vorstellen. Ich hätte theoretisch rein vom Angebot her noch wesentlich mehr Bücher kaufen können, weil medimops wirklich einen riesigen Haufen meiner Wunschliste abdeckte. Das heißt, bei fast allen Büchern lautet der Hauptgrund, warum ich sie gekauft habe: weil sie es da hatten. Jetzt will ich euch aber nicht länger langweilen und einfach loslegen! Vorhang auf!

Megan Abbott – „Dare Me“

Dare Me„When Colette French arrives at school one fall and takes charge of the cheer squad, she brings a hint of threat. Sleek, remote and careless, she transforms the girls into warriors – and rivals. Addy and Beth find that for the first time they have secrets from one another. But their mentor is playing her own deadly game, and there is everything to lose.“

Dieses Buch klingt so sehr nach Highschool-Intrigen-Drama, dass ich nicht widerstehen konnte. Perfide, intelligente Pläne unterhalten mich. Ich beobachte gern, wie jemand andere Menschen wie Marionetten tanzen lässt. Ich hoffe, das sagt nichts über meinen Charakter aus. 😀
Außerdem hat „Dare Me“ von einigen Bloggerinnen, deren Urteil ich vertraue, auf Goodreads positive Bewertungen erhalten, was mich zusätzlich bestätigte.

Paolo Bacigalupi – Ship Breaker #1 – „Ship Breaker“

Ship Breaker„Welcome to a world where oil is scarce.
But loyalty is scarcer.

Nailer’s time is running out. He’s getting too big for his work – stripping copper wire from old oil tankers – and once he’s off the crew he’s on his own, stuck in a shack on the beach with no food, no money and no way of earning his keep.

He has one last chance.

The thing all crew members dream about, a lucky strike, has hit in the shape of a clipper ship beached during the last hurricane. If he can hold off the rest of the scavengers long enough to get the oil out, he might just have a future.
But oil’s not the only thing on the ship. And what Nailer finds is going to change his life for ever…“

Aaaaahhhh, ich bin SO neugierig auf den Weltenaufbau! Eine Zukunft, in der es tatsächlich kein Öl mehr gibt. Oder fast keins. Ich hoffe wirklich, dass Paolo Bacigalupi diese faszinierende Grundidee überzeugend umgesetzt hat und sich nicht zu sehr auf das übliche Teenager-Bla-Bla konzentriert. Angesichts dessen, wie viele Preise das Buch gewonnen hat, bin ich aber guter Dinge.

John Boyne – „The Boy in the Striped Pyjamas“

The Boy in the Striped Pyjamas„Nine-year-old Bruno knows nothing of the Final Solution and the Holocaust. He is oblivious to the appalling cruelties being inflected on the people of Europe by his country. All he knows is that he has been moved from a comfortable home in Berlin to a house in a desolate area where there is nothing to do and no-one to play with. Until he meets Shmuel, a boy who lives a strange parallel existence on the other side of the adjoining wire fence and who, like the other people there, wears a uniform of striped pyjamas.
Bruno’s friendship with Shmuel will take him from innocence to revelation. And in exploring what he is unwittingly a part of, he will inevitably become subsumed by the terrible process.“

Es ist lange her, dass ich ein Buch über den Holocaust gekauft oder gelesen habe. Ich wurde in meinem Leben mit diesem Thema so häufig und intensiv konfrontiert, dass ich mich völlig überreizt fühlte, so wichtig es auch ist. Jetzt möchte ich es mal wieder versuchen. Ich denke, dass „The Boy in the Striped Pyjamas“ ein angemessener, berührender Wiedereinstieg ist. Ich werde ganz bestimmt fürchterlich weinen. Aber das ist okay. Vielleicht hebe ich mir das Buch für die Vorweihnachtszeit auf. Während dieser bin ich besonders empfänglich für tragische Geschichten.

Graeme Cameron – „Normal“

NormalHe lives on your street, in a nice house with a tidy garden. He shops in your local supermarket. He drives beside you, waving to let you into the lane ahead of him.
He also has an elaborate cage in a secret basement. The food that he’s shopping for is to feed a young woman he’s holding there against her will – one in a string of many, unaware of the fate that awaits her.
This is how it’s been for a long time. It’s normal…and it works. Perfectly.
But this time it’s different.“

Ich suche immer nach Thrillern, die anders sind. Die sich nicht an das altbekannte Rezept des Genres halten und es neu definieren. „Normal“ hat das Potential zu einer großartigen, besonderen Geschichte. Einzelne Kapitel aus der Sicht eines Serienmörders – ausgelutscht. Ein ganzes Buch aus der Perspektive eines Serienmörders – ungewöhnlich. Ich fand es immer faszinierend und unvorstellbar, dass ein Serienmörder theoretisch direkt nebenan leben könnte, ohne dass ich davon weiß. Graeme Cameron spielt genau mit diesem Gedanken und stellt sich außerdem einem äußerst spannenden Ansatz: was wäre, wenn ein Serienmörder eines Tages einer Person begegnet, die ihn dazu bringt, sein Leben ändern zu wollen?

Neil Gaiman – „The Ocean at the End of the Lane“

The Ocean at the End of the Lane„This is what he remembers, as he sits by the ocean at the end of the lane:

A dead man on the back seat of the car, and warm milk at the farmhouse;
An ancient little girl, and an old woman who saw the moon being made;
A beautiful housekeeper with a monstrous smile;
And dark forces woken that were best left undisturbed.

They are memories hard to believe, waiting at the edge of things. The recollections of a man who thought he was lost but is now, perhaps, remembering a time when he was saved…“

„The Ocean at the End of the Lane“ ist mein erster „richtiger“ Gaiman. Ich besitze auch „Coraline“, aber soweit ich weiß, ist dieses düstere Kinderbuch nicht gerade exemplarisch für sein Schaffen. Von diesem Buch konnte mich eine begeisterte Rezension auf Aleshanees Blog Weltenwanderer überzeugen. Manchmal braucht es nur ein Zitat, um mein Interesse zu wecken.

Kami Garcia & Margaret Stohl – „The Beautiful Creatures Complete Paperback Collection“

Beautiful Creatures BoxEthan Wate used to think of Gatlin, the small Southern town he had always called home, as a place where nothing ever changed. Then he met mysterious newcomer Lena Duchannes, who revealed a secret world where a curse has marked Lena’s family of powerful Supernaturals for generations.

Mysterious, suspenseful, and romantic, „Beautiful Creatures“, „Beautiful Darkness“, „Beautiful Chaos“, and „Beautiful Redemption“ introduce a secret world hidden in plain sight. A world where impossible, magical, life-altering events happen. Sometimes life-ending.“

Hach, ich liebe Boxsets. Wunderschön anzusehen und extrem praktisch. Dummerweise passiert es nur selten, dass ich von vornherein so überzeugt von einer Reihe bin, dass ich mich traue, das komplette Set zu kaufen. Bei „Beautiful Creatures“ habe ich es gewagt, weil ich Yvo vom Blog It’s All About Books vertraue. Sie hat von dieser Reihe so geschwärmt, dass ich einfach glauben möchte, dass sie gut ist. Vielleicht hat auch reingespielt, dass ich diese spezielle Box, die ich übrigens nicht bei medimops, sondern bei Amazon gekauft habe, wirklich atemberaubend schön finde. *hust* Den Film habe ich übrigens nicht gesehen. Will ich auch nicht, bevor ich die Reihe gelesen habe. Danach – vielleicht.

Laurell K. Hamilton – Anita Blake #13 – „Micah“

MicaRaising the dead was easy. Love was hard…

There are lots of reasons to raise the dead – some private, some public. In this case, the feds have a witness who died before he could speak on the record. They want him raised so his testimony can be taken. So here I am, on a plane to Philadelphia, flying off to do my job.
But I’m not alone. Micah is with me. Micah, head of the St. Louis wereleopard pard. King to my Queen. The only one of my lovers who can stir my blood with just a glance from his chartreuse cat’s eyes. I was happy to have him at my side.
Until he mentioned that this will be our first time alone together. No Master Vampire. No Alpha Werewolf. Just me and Micah. And all my fears and doubts…“

„Micah“ ist der erste Anita Blake, den ich noch nicht gelesen habe. Der erste Band, der nicht mehr in Deutschland erschienen ist. Bis ich diesen Band lesen werde, wird es wohl noch ziemlich lange dauern, da ich die Reihe ja erst (fast) komplett im Regal stehen haben möchte, bevor ich sie erneut lese. Aber ich freue mich darauf, weil mir Micah von Anitas Männern wirklich der liebste ist. Er ist ein unheimlich liebevoller, unterstützender Charakter, der jede ihrer Macken und Eigenarten akzeptiert. Zurückhaltend und stark. Bei Jean-Claude und Richard habe ich meist das Gefühl, dass sie versuchen, Anita nach ihren Wünschen zu manipulieren. Micah tut das nicht. Er ist auch nicht von ihr abhängig wie Nathaniel. Ihre Beziehung ist am ehesten eine echte Partnerschaft. Leider bin ich mir allerdings sicher, dass Micah für Anita zu wenig Feuer hat. Er ist großartig, aber er gibt ihr nicht das Drama, das sie anscheinend braucht. Vielleicht steckt aber auch mehr in ihm, als ich bisher ahne. Ich werde es erfahren. 🙂

Jilliane Hoffman – C.J. Townsend #3 – „Argus“

Argus«No risk, no fun», denkt Gabriella und begleitet den gutaussehenden Reid nach Hause. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen sehen sie sterben. Viele Augen…
Einige Jahre später erschütert eine Serie von bestialischen Frauenmorden Miami. Ein Club einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt ihre Namen: William Bantling, vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison Prison. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?“

Die Thriller von Jilliane Hoffman gefallen mir sehr gut, weil ich die Arbeit der Staatsanwaltschaft interessant finde. Es geht wengier darum, den Mörder zu schnappen, als mehr darum, zu beweisen, dass er schuldig ist.
Die Taschenbuchversion von „Argus“ ist 2013 erschienen; die gebundene Ausgabe sogar schon 2012. So lange stand das Buch nun auch schon auf meiner Wunschliste. Es wurde Zeit, dass es endlich bei mir einzieht.

Stephen King – „Die Arena“

Die Arena„Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben…

Urplötzlich stülpt sich eines Tages eine unsichtbare Kuppel über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt kein Entrinnen – als die Vorräte zur Neige gehen und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt, beginnt ein bestialischer Kampf ums Überleben…“

Passenderweise wurde gerade letzten Mittwoch das Finale der Serien-Verfilmung von „Die Arena“, „Under the Dome“, ausgestrahlt. Ich bin ein großer Fan der Serie und habe sie fleißig verfolgt, auch wenn ich mir die finale Folge nicht vollständig ansehen konnte, da ich Donnerstag früh aufstehen musste um zu arbeiten. Die Serie ist überhaupt erst der Grund, warum das Buch auf meiner Wunschliste landete. Sie ist aber auch dafür verantwortlich, dass es lange Zeit nicht günstig zu bekommen war, auch nicht gebraucht. Jetzt sollte das gute Stück endlich mal weniger als der Neupreis kosten, also musste „Die Arena“ natürlich sofort bei mir einziehen. Ich bin sehr gespannt auf die literarische Vorlage und freue mich vor allem wie verrückt auf Big Jim. Ich bin sein (vermutlich) größter Fan. Weil Jim eben so ist, wie er ist: gemein, manipulativ, intrigant. Und weil er (lt. Serie) auf Fotos schießt, wenn er sauer ist. 😀

Derek Landy – Skulduggery Pleasant #1 – „Skulduggery Pleasant“

Skulduggery PleasantStephanie’s uncle Gordon is a writer of horror fiction. But when he dies and leaves her his estate, Stephanie learns that while he may have written horror, it certainly wasn’t fiction. Pursued by evil forces intent on recovering a mysterious key, Stephanie finds help from an unusual source – the wisecracking skeleton of a dead wizard.

„Skulduggery Pleasant“ ist wohl das Buch, für das ich die meisten und vehementesten Empfehlungen überhaupt erhalten habe. Am diesjährigen Welttag des Buches (23.April 2015) wurde mir dieser Titel immer wieder um die Ohren gehauen und ich wurde regelrecht bekniet, ich solle die Geschichte doch bitte unbedingt lesen, sie sei phänomenal toll. Na gut. Mach ich. 😀

E. Lockhart – „The Disreputable History of Frankie Landau-Banks“

The Disreputable History of Frankie Landau-BanksFrankie Landau-Banks at age 14:
Debate Club.
Her father’s “bunny rabbit.”
A mildly geeky girl attending a highly competitive boarding school.

Frankie Landau-Banks at age 15:
A knockout figure.
A sharp tongue.
A chip on her shoulder.
And a gorgeous new senior boyfriend: the supremely goofy, word-obsessed Matthew Livingston.

Frankie Laundau-Banks.
No longer the kind of girl to take “no” for an answer.
Especially when “no” means she’s excluded from her boyfriend’s all-male secret society.
Not when her ex boyfriend shows up in the strangest of places.
Not when she knows she’s smarter than any of them.
When she knows Matthew’s lying to her.
And when there are so many, many pranks to be done.

Frankie Landau-Banks, at age 16:
Possibly a criminal mastermind.
This is the story of how she got that way.“

Muss ich nach diesem Klappentext noch viel sagen? Ich kippe vor Neugier fast vom Stuhl. Ich will Frankie unbedingt kennenlernen und herausfinden, wer sie ist.
Falls bei euch durch den Namen E. Lockhart übrigens ein Glöckchen klingelt – sie ist die Autorin von „We Were Liars“, das in Deutsch unter dem Titel „Solange wir lügen“ am 01. September erschienen ist.

Pittacus Lore – Lorien Legacies #3 & #4 – „The Rise of Nine“„The Fall of Five“

Lorien Legacies 3 & 4In den letzten Wochen habe ich ja bereits ausgiebig von den Lorien Legacies erzählt, deswegen gibt es hier jetzt mal keine Klappentexte. „The Rise of Nine“ habe ich schon ausgelesen, aber nun brauche ich dringend eine Pause von der Reihe. Deswegen bleibt „The Fall of Five“ vorerst im Regal. Ich möchte versuchen, die folgenden drei Bände vielleicht dieses Jahr noch auszulesen, damit ich bereit bin, wenn der siebte und letzte Band erscheint. Wie Pittacus Lore das Ganze noch über vier weitere Teile ausweiten will, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Geschichte das hergibt. Aber gut. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja abbrechen.
Die Lorien Legacies habe ich übrigens auch von Amazon.

Kai Meyer – Merle-Trilogie #1 – „Die Fließende Königin“

Die fließende Königin„In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf. Doch dann bricht der Boden auf, Flammen schlagen himmelhoch, und etwas Unbeschreibliches steigt aus der Erde empor.“

Dieses Buch wurde mir ebenfalls empfohlen. Ich habe ja noch keine Erfahrung mit Kai Mayer (obwohl „Die Seiten der Welt“ im Regal steht), fand aber den Klappentext wirklich interessant. Klingt nach einem richtig schönen Magie-Märchen-Abenteuer. Und Venedig. Hallo, ich sagte Venedig!

Martin Millar – „The Good Faires of New York“

The Good Fairies of New York„»The Good Fairies of New York« is a story that starts when Morag and Heather, two eighteen-inch fairies with swords, green kilts and badly dyed hair fly through the window of the worst violinist in New York, an overweight and antisocial type named Dinnie, and vomit on his carpet.
Who they are, how they came to New York, and what this has to do with the lovely Kerry – who lives across the street, and who has Crohn’s disease – and what this has to do with the other fairies in New York and Britain, is the subject of this book. It has war in it, and a most unusual production of Shakespeare’s »A Midsummer Night’s Dream«, and Johnny Thunder’s New York Dolls guitar solos. What more could anyone desire from a book?“

Feen in New York. Feen. In. New. York. Das Buch klingt lustig, verrückt, bunt und ein bisschen unanständig. Es klingt, als wäre es genau die richtige Lektüre für mich. Rock’n’Roll mit Feen.

Benjamin Percy – „Red Moon“

Red MoonThey live amongst us. They are your neighbour, your mother, your lover. They change.

Every teenage girl thinks she’s different. When government agents kick down Claire Forrester’s front door and murder her parents, Claire realizes just how different she is.

Patrick Gamble was nothing special until the day he got on a plane and, hours later, stepped off it, the only passenger left alive, a hero.

President Chase Williams has sworn to protect the people of the United States from the menace in their midst, but is becoming the very thing he has promised to destroy.

So far the threat has been controlled with laws and violence and drugs.
But the night of the red moon is coming, when an unrecognizable world will emerge, and the battle for humanity will begin.“

„Red Moon“ hat es erst auf meine Wunschliste und nun in mein Regal geschafft, weil ich mir ein Buch gewünscht habe, dass den ganzen Werwolf-Schmu mal nicht übernatürlich, sondern wissenschaftlich erklärt. Ich wurde gewarnt, dass das Buch blutig sei – das hat es nur noch interessanter für mich gemacht. Ich bin wirklich gespannt auf die Geschichte und denke, dass ich es bald lesen werde. Ich war allerdings ein wenig überrascht, als ich es aus dem Päckchen von medimops holte. Das Format dieser Ausgabe ist unfassbar groß. oO

Alice Sebold – „The Lovely Bones“

The Lovely Bones„»My name was Salmon, like the fish; first name, Susie. I was fourteen when I was murdered on December 6, 1973.«

So begins the story of Susie Salmon, who is adjusting to her new home in heaven, a place that is not at all what she expected, even as she is watching life on earth continue without her – her friends trading rumors about her disappearance, her killer trying to cover his tracks, her grief-stricken family unraveling. Out of unspeakable tragedy and loss, »The Lovely Bones« succeeds, miraculously, in building a tale filled with hope, humor, suspense, even joy.“

Als ich den Film „In meinem Himmel“ das erste Mal gesehen habe, fiel mir sofort auf, dass er auf dem Roman „The Lovely Bones“ von Alice Sebold basiert. Der Film hat mich begeistert und nachdenklich gestimmt; die Idee, dass das Buch die Geschichte der jungen Susie Salmon sicher noch besser vermittelt, setzte sich in meinem Kopf fest. Seitdem wollte ich immer herausfinden, wie die literarische Vorlage gelungen ist und habe es deswegen jetzt gekauft. Ich erwarte eigentlich nicht, enttäuscht zu werden, denn wir alle wissen: das Buch ist in 90% der Fälle besser als der Film.

Wolfgang Thon – Die drei Prophezeiungen #1 – „Das Lied der Dämonen“

Das Lied der Dämonen„Wenn Götter und Drachen kämpfen, verzweifeln die Menschen.
Götter und Drachen befinden sich im Krieg, und auch wenn die Drachen besiegt scheinen, haben sie noch nicht aufgegeben. Durch ihre Priester, die im Verborgenen handeln müssen, und besonders durch ihre Diener, die Dämonen, nehmen sie weiter Einfluss auf die Geschicke der Menschen. Nun sind sie kurz davor, ihre alte Macht zurückzuerlangen. Dabei soll ihnen ein junger Mann helfen. Er weiß nichts von seiner Bestimmung, doch er hört bereits das Lied der Dämonen…“

Ich habe mich dumm und dusselig gesucht und mir das Hirn zermartert, auf welchem Blog ich dieses Buch gesehen habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es – wie so oft – während Gemeinsam Lesen war, aber ich komme einfach nicht drauf, bei wem es war. Wenn sich hier jetzt irgendjemand angesprochen fühlt und sich daran erinnert, sich mit mir darüber unterhalten zu haben, bitte einmal laut „HIER“ schreien. 😉
Ansonsten verspricht das Buch epische Fantasy. Wie könnte ich dazu schon „Nein“ sagen? Ich glaube, irgendwann lasse ich mir „I ♥ Fantasy“ tätowieren.

Alice Walker – „The Color Purple“

The Color Purple„»Dear God: I am fourteen years old. I have always been a good girl. Maybe you can give me a sign letting me know what is happening to me…«

So begins Alice Walker’s touching, complex and engrossing novel, set in the harsh, segregated world of the Deep South between the wars. Celie has been raped by the man she calls father; her two children are taken away from her; she has been forced into an ugly marriage. She has no one to talk to but God.
Then she meets Shug Avery, the singer, the magic woman, and discovers not the pain of rivalry but the love and support of women.“

„Die Farbe Lila“. Jedes Mal, wenn ich an das Buch denke, muss ich einmal ganz tief durchatmen, weil ich jetzt bereits sicher bin, dass es mich furchtbar wütend machen und recht wahrscheinlich zum Weinen bringen wird. Ich weiß, dass es da diese tolle Verfilmung mit Whoopi Goldberg gibt, aber ich erinnere mich nur noch an eine einzige Szene (vielleicht). Das heißt, obwohl ich „The Color Purple“ eine gewisse Erwartungshaltung entgegen bringe, weiß ich von der eigentlichen Geschichte nur sehr wenig.
Weibliche, afroamerikanische Literatur ist eins meiner Steckenpferde. Eine Nische, die ich richtig kennenlernen möchte, weil ich verstehen will, wie das Leben afroamerikanischer Frauen war und heute noch ist. Als Deutsche bin ich darauf angewiesen, weil ich mir nicht ohne Hilfe vorstellen kann, wie es ist, aufgrund der Hautfarbe diskriminiert zu werden. Ich bin weiß, ich bin Europäerin – ich lebe privilegiert.

Scott Westerfeld – Uglies #1 – „Uglies“

UgliesTally is about to turn sixteen, and she can’t wait. In just a few weeks she’ll have the operation that will turn her from a repellent ugly into a stunning pretty. And as a pretty, she’ll be catapulted into a high-tech paradise where her only job is to have fun.
But Tally’s new friend Shay isn’t sure she wants to become a pretty. When Shay runs away, Tally learns about a whole new side of the pretty world – and it isn’t very pretty. The authorities offer Tally a choice: find her friend and turn her in, or never turn pretty at all. Tally’s choice will change her world forever…“

Oh, wie lange bin ich um diesen Reihenauftakt herumgeschlichen. Die Idee dahinter gefiel mir von Anfang an, aber dann habe ich mehrere Rezensionen gelesen, die die Umsetzung kritisierten. Lange Zeit habe ich die Entscheidung bezüglich „Uglies“ einfach immer wieder in die Zukunft verschoben, doch vor ein paar Monaten habe ich mich selbst damit so genervt, dass es mir gereicht hat. Ich versuche es jetzt mit dem ersten Band und Basta.

Das sind sie also, meine neuen Mitbewohner. Ich freue mich über jedes einzelne neue Buch, gehe aber davon aus, dass einige noch eine ganze Weile auf dem SuB ihr Dasein fristen müssen. Ich kann eben immer nur ein Buch auf einmal lesen; parallel lesen liegt mir einfach nicht. Mal sehen, bei welchem die Neugier zuerst siegt. 😉
Was haltet ihr von meinen Neuerwerbungen? Habt ihr schon etwas von dieser Liste gelesen oder stehen einige dieser Bücher auch auf eurer Wunschliste? Interessiert euch vielleicht auch gar keines dieser Werke?
Wie immer eure Meinung ist, schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich auf jede eurer Wortmeldungen!
Alles Liebe,
Elli

 
4 Kommentare

Verfasst von - 3. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Buchpreise?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Hat es bei euch letzte Nacht auch so wundervoll gewittert? In meinem Teil von Berlin-Neukölln ging fast die Welt unter und es war fan-tas-tisch! 😀 Dadurch hat sich die Luft so sehr abgekühlt, dass ich jetzt in diesem Moment sogar auf meinem Balkon sitzen, diesen Beitrag schreiben und Kaffee trinken kann. Ich hoffe sehr, euer Wochenstart ist ebenso entspannt wie der meine!
A propos Wochenstart: heute ist Montag, also Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Natürlich spielt der Preis für mich eine große Rolle. Ein paar Bücher stehen schon seit Jahren auf meiner Wunschliste, weil ich bisher immer zu geizig war, sie einfach endlich zu kaufen. Meistens sind das deutsche Bücher, weil wir hier Deutschland die Buchpreisbindung haben, die eben festlegt, dass Bücher im Durchschnitt zwischen 10€ (TB) und 25€ (HC) kosten. Ich möchte übrigens noch mal darauf hinweisen, dass bis heute nicht bewiesen ist, dass dieser Mechanismus einen positiven Effekt für die KonsumentInnen hätte. Deutsche Bücher kaufe ich deswegen ebenfalls ganz gern mal gebraucht, obwohl ich trotz dessen versuche, den Büchereinkauf für mich bequem zu gestalten. Bei eBay ersteigere ich daher kaum noch (nur, wenn es nicht anders geht, wie bei vergriffenen Büchern), weil der Aufwand eben recht hoch ist. Ich bin faul, also greife ich lieber entweder auf die Sofortkauf-Option zurück oder bestelle gebrauchte Bücher bei den entsprechenden Portalen wie z.B. Medimops. Dafür bin ich dann auch bereit, 2 oder 3€ mehr zu zahlen, solange der Unterschied zum Neupreis noch groß genug ist. Ich habe da keine festen Richtwerte im Kopf, stattdessen hängt es maßgeblich davon ab, wie sehr ich das Buch haben möchte. Bei manchen Büchern reicht es mir völlig, wenn ich 2€ spare, bei anderen sollten es schon mindestens 5€ sein. Es ist jedes Mal eine Bauchentscheidung. Im Gegensatz zu Svenja spielt die Seitenanzahl für mich bei der Überlegung, ob ich bereit bin, eine bestimmte Summe für ein Buch auszugeben, übrigens keine Rolle, ebenso wenig wie die Qualität des Papiers oder ähnliches. Auf diese Weise wollte vor einiger Zeit eine Buchhändlerin für den höheren Preis deutscher Bücher argumentieren, woraufhin ich ihr erklärte, dass mich das eher peripher tangiert. Wenn überhaupt, ist es eher umgekehrt: ich liebe meine englischen Taschenbücher, die erstens wirklich günstig sind (im Schnitt so 6€) und dazu noch im Miniformat verlegt werden. Dass die Seiten dafür eine gräuliche Färbung aufweisen, weil es anscheinend Recycling-Papier ist, interessiert mich dabei nicht die Bohne. Sie passen in jede Tasche, sind so leicht, dass ich sie auch locker in einer Hand halten kann und der Inhalt ist der gleiche. „Don’t judge a book by its cover“. Diese winzig kleinen Ausgaben sind einer der Gründe, warum ich so gern in Englisch lese: ich spare pro Buch etwa 4€ und der Lesekomfort ist meinem Empfinden nach viel höher als z.B. bei deutschen Klappenbroschuren.
Außerdem verzichte ich beim Buchkauf in der Regel darauf, gebundene Ausgaben zu erwerben. Ich warte lieber mal ein Jahr oder auch länger auf das Taschenbuch, spare dafür im Schnitt aber die Hälfte des Preises. Natürlich sehen Hardcover sehr schön aus, aber erstens muss ich Svenja zustimmen, dass diese teilweise unmögliche Maße haben und deswegen kaum ins Regal passen und zweitens empfinde ich sie im Alltag einfach als unpraktisch. Ich besitze selbstverständlich trotzdem ein paar gebundene Bücher, die ich mir selbst gekauft habe. Zum Beispiel „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer. Ich bezweifle ganz stark, dass dieses Buch jemals als Taschenbuch herauskommt und wollte nicht auf einen Tag warten, der vielleicht niemals kommt. Mittlerweile ist ja auch der zweite Band draußen – mal sehen, wie lange mein Geiz die Neugier überwiegt und ich mich davor drücke, die 20€ auszugeben. Bei der englischen The Powder Mage – Trilogie geht das schon ein Jahr so. Hier habe ich den ersten Band „Promise of Blood“ (Rezension: HIER) als HC günstig bei eBay bekommen. Tja. Die Folgebände sind nun ebenfalls erschienen und kosten als HC jeweils sagenhafte 25€. Ich weigere mich, 50€ für zwei Bücher auszugeben. Dafür bekomme ich sonst mindestens 5 Bücher. Aber als Taschenbuch will ich sie eigentlich auch nicht kaufen, weil die HC-Ausgabe des ersten Bands so schön ist. Eine verdammte Zwickmühle. Ich habe mir fest vorgenommen, bis Ende des Jahres eine Entscheidung getroffen zu haben, wie es mit mir und dieser spannenden Trilogie weitergehen soll, weil ich nicht mehr allzu lange warten möchte, bis ich sie abschließe. Sonst habe ich nämlich vergessen, was in Band 1 passiert ist.

Wie wichtig ist der Preis für euch beim Buchkauf?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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01. 04. 2014 – Mein Tag mit der Wunschliste Teil 2

Es ist vollbracht, die Bestellung ist aufgegeben. Es ging viel schneller, als ich gedacht hätte. Am Ende sind es nun 13 Bücher, die ich bereits von meiner Wunschliste gestrichen habe. Allerdings sind auch wieder zwei neue dazu gekommen, die mir während der Auswahl begegnet sind: Joyce Carol Oates‘ „A Garden of Earthly Delights“ und John Greens „Paper Towns“.
In der Endauswahl ist ebenfalls ein Buch enthalten, das eigentlich nicht auf meiner Liste stand. Dazu kam es, weil ich natürlich sehr auf die Preise der Bücher achten wollte und deswegen nicht nur bei amazon eingekauft habe, sondern auch bei medimops, einer Plattform zum An- und Verkauf gebrauchter Bücher, CDs und Filme, die ihr sicher kennt. medimops versendet ab 20€ Bestellwert kostenfrei. Meine Recherche bei ihnen ergab, dass sie genau zwei Bücher von meiner vorsortierten Wunschliste auf Lager hatten, mit diesen kam ich jedoch ganz knapp nicht auf die erwähnten 20€, es fehlten genau 1€ und 12 Cents. Ärgerlich, nicht wahr? Ich habe nicht eingesehen, medimops wegen dieser geringen Summe 3€ Versandkosten in den Rachen zu werfen und auf diese dann bei meinem weiteren Einkauf verzichten zu müssen. Also bin ich meine restliche Wunschliste durchgegangen, fand aber keine Auswahl – Alternative, die mich wirklich überzeugt hätte. Sie bieten zur Zeit günstig „Crossed“ von Allie Condie an, den zweiten Teil der „Matched“ – Trilogie, aber da ich den ersten Band noch nicht gelesen habe, wollte ich das Risiko nicht eingehen. Dementsprechend überlegte ich mir, wie ich die 20€ trotzdem noch voll kriegen könnte und kam zu dem Schluss, dass es am einfachsten ist, wenn ich nachsehe, ob sie Bücher von Autoren, die ich generell mag, vorrätig haben. Ich wurde dann auch schnell fündig, denn von Joyce Carol Oates bieten sie einige Werke an. Schnell noch bei amazon nachgesehen, welches davon in Frage kommt und siehe da, „My Sister, My Love“ reizte mich. Ich weiß nun natürlich nicht, welche Ausgabe oder Version mich erwarten wird, da die Infos über das angebotene Buch bei medimops recht karg sind. Das ist aber nicht tragisch, denn obwohl ich in der Regel darauf achte, Ausgaben im Regal stehen zu haben, die mir auch gefallen (dadurch fallen z.B. der Reclam- oder Diogenes-Verlag meistens weg), zählt letztendlich ja doch der Inhalt.
Ich blicke nun also voller Vorfreude auf die Liste meiner bestellten Bücher, die ich im Folgenden mit euch teilen möchte.

medimops – Bestellung:

1. Moira Young – Dustlands #1: „Blood Red Road“
Ich bin schon lange neugierig auf den ersten Band der „Dustlands“ – Trilogie, an der mich in erster Linie der Titel anzog, sowie die Idee, das Retter-Gerettete-Klischee aufzubrechen und umzudrehen, denn Young lässt ihre Protagonistin Saba ihren Zwillingsbruder Lugh aus den Fängen von Entführern befreien. Hinzu kommt noch, dass „Blood Red Road“ wohl in einem gesetzlosen, wüstengleichen Ödland spielt, was ich als interessantes Setting für einen Young Adult Abenteuer – Roman empfinde.

2. Scott Lynch – Gentleman – Ganoven #2: „Sturm über roten Wassern
Muss ich erklären, warum ich mich für den zweiten Band der Gentleman – Ganoven – Reihe, „Sturm über roten Wassern“, entschieden habe, nachdem ich für „Die Lügen des Locke Lamora“ ganze fünf Sterne vergeben habe? Ich freue mich darauf, endlich zu erfahren, wie es weitergeht!

3. Joyce Carol Oates – „My Sister, My Love“
Mit diesem Buch kann Oates laut der amazon – Beschreibung erneut beweisen, dass sie ein außergewöhnliches Talent dafür besitzt, die menschliche Psyche realitätsnah und einfühlsam zu schildern. In „My Sister, My Love“ geht es um ein junges Mädchen, das ermordet aufgefunden wird und dessen Familie unvermutet plötzlich in den Fokus der Verdächtigungen gerät. Oates schildert die Ereignisse aus der Sicht des Bruders und ich erwarte erneut einen aufrüttelnden, tiefgründigen und berührenden Roman.

amazon – Bestellung:

4. Veronica Roth – Divergent Series Complete Box Set
Ich bin ein Fan von Box Sets, unter anderem deswegen, weil sie günstiger sind als würde man die Bücher einzeln kaufen. Außerdem kann man sicher gehen, dass alle Bücher das gleiche äußere Design haben.
Die „Divergent“ – Reihe ist wieder so ein Fall, in dem ich lange um den ersten Band herum geschlichen bin, bevor ich entschieden habe, ihn auf meine Wunschliste zu setzen. Als ich es dann tat, erreichte mich kurz darauf die Nachricht, dass „Divergent“ nun verfilmt wird und mittlerweile auch bald in die Kinos kommt. Für die Buchvorlage bedeutet das meist, dass diese im Preis ansteigt, daher habe ich heute die Chance genutzt, gleich alle drei Bände zu kaufen, damit ich nicht irgendwann an einen Punkt komme, an dem ich nicht mehr bereit bin, eine bestimmte Summe für diese auszugeben.

5. Jim Butcher – The Dresden Series #2: „Fool Moon“
Den ersten Band der Reihe um den Magier und Privatermittler Harry Dresden habe ich noch auf Deutsch gelesen. Ich habe aber danach entschieden, auf Englisch weiterlesen zu wollen, weil die Bände im Original etwas günstiger sind und mittlerweile schon 14 Romane erschienen sind. Bei einer so umfangreichen Reihe fällt das durchaus ins Gewicht.
Mir gefiel „Sturmnacht“ bzw. „Storm Front“ wirklich gut; ich habe ja bereits erwähnt, dass ich Urban Fantasy aus der Feder eines Mannes in der Regel mehr schätze als von Frauen verfasste Romane dieses Genres. Für mich war es daher zweifelsfrei, dass ich die Serie weiter verfolgen möchte und freue mich auf „Fool Moon“.

6. Marie Lu – Legend #1: „Legend“
Ach ja, die „Legend“ – Trilogie. Auch hier zögere ich nun vermutlich seit über einem Jahr, es einfach mit dieser zu versuchen. Als mir „Legend“ das erste Mal begegnete, las ich auf amazon eine Kritik, die mich so abschreckte, dass ich bis heute einfach nicht den Mut aufbrachte, über meinen Schatten zu springen und zumindest den ersten Band in meine Sammlung aufzunehmen. Es ist die Erfahrung mit dem momentanen Trend, Young Adult Dystopien oder Urban Fantasy Romane zu verfilmen, die mich heute nun doch überzeugte. Wie bereits gesagt, verfilmte Bücher steigen mit der Verfilmung oft im Preis; ich hatte einfach Sorge, dass ich diesem Phänomen bei der „Legend“ – Trilogie wieder einmal ausgesetzt bin und wollte dem zuvor kommen. Bisher habe ich zwar nichts von Plänen für eine Verfilmung gehört, aber man weiß nie.

7. Jonathan Maberry – Rot & Ruin #1: „Rot & Ruin“
Zombies sind für mich eine schwierige Thematik. Sie sind mir oft einfach zu dumm und zu stumpf. Als ich jedoch las, dass Jonathan Maberry im ersten Band seiner „Rot & Ruin“ oder „Benny Imura“ – Reihe den Protagonisten anhand von Zombies eine Lektion über Menschlichkeit lernen lässt, war ich doch sofort interessiert. Ich hoffe, dass meine Erwartungen nun nicht enttäuscht werden, wenn das Paket von amazon hier ankommt und „Rot & Ruin“ eine bessere Umsetzung der häufig verarbeiteten Zombie – Apokalypse darstellt.
Darüber hinaus hatte ich übrigens auch das Gefühl, ich müsste meinem Bücherregal mal wieder ein wenig Abwechslung hinzufügen. 😉

8. Daphne Unruh – Zauber der Elemente #1: „Himmelstiefe“
Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich schon versucht habe, „Himmelstiefe“ bei ebay zu ersteigern. Es ist eins der Bücher, das so selten verkauft wird, dass alle Ebayer völlig ausflippen, wenn jemand dann doch einmal ein Angebot zu diesem Roman einstellt. Tatsächlich sind viele sogar bereit, mehr als den Neupreis zu bezahlen; wobei mir bis heute völlig unklar ist, wie es dazu kommen kann. Kurz gesagt ist es ein äußerst begehrtes Buch, das schon so lange auf meiner Liste steht, dass ich nicht mal mehr weiß, wann ich es drauf gesetzt habe. Vor der Bestellung habe ich heute noch schnell einen Blick auf Goodreads geworfen; auch dort hat „Himmelstiefe“ sehr gute Bewertungen erhalten. Ich fühlte mich also in meiner Entscheidung bestätigt und bin gespannt, ob dieser heiß umkämpfte Roman wirklich das hält, was er verspricht: eine romantische und absolut magische Urban Fantasy – Geschichte.

9. Teri Terry – Slated #1: „Slated“
Ich erzählte ja schon einmal, dass es auf Goodreads eine bestimmte Rezensentin gibt, deren Meinung ich oft bereitwillig vertraue, wenn ich mich frage, ob ich ein bestimmtes Buch lesen möchte. Für „Slated“ vergab sie 3/5 Sterne und schrieb, dass ihr die Lektüre wirklich gefallen hätte, es allerdings ein paar Kritikpunkte gäbe, die sie die Bewertung herab setzen ließen. Für eine Young Adult Dystopie ist das von ihrer Seite eine überraschend positive Einschätzung, die meisten Romane des Genres zerreißt sie in der Luft. Ich selbst bin etwas weniger kritisch als sie, daher gehe ich davon aus, dass mir „Slated“ gut gefallen wird.
Insgesamt bin ich mittlerweile der Meinung, nie genug Young Adult Dystopien besitzen zu können, denn ich liebe die Thematik des Kampfes eines Jugendlichen in einem bzw. gegen ein totalitäres System. Außerdem verarbeitet Teri Terry eine höchst faszinierende Idee; wie wäre es wohl, wenn wir einfach die Erinnerungen gefährlicher Straftäter löschen könnten und somit eventuell weiteren Verbrechen vorbeugen könnten? Würde das funktionieren?

10. Toni Morrison – „Beloved
Möchte man sich mit der Literatur afroamerikanischer Frauen beschäftigen, kommt man um Toni Morrison nicht herum. Sie ist sozusagen die Grande Dame dieses Zweigs und daher auch meine erste Wahl für den Beginn meiner Erfahrungen mit dieser Literatur. „Beloved“ wird mein erster Roman dieser Autorin sein; ich habe mich ausgerechnet für diesen entschieden, weil Toni Morrison mit ihm den Pulitzer – Preis gewonnen hat. Ich gebe zu, ich bin immer furchtbar neugierig auf die Gewinner – Romane, da ich verstehen möchte, warum die Jury sich für dieses oder jenes Buch entschieden hat. Ich freue mich darauf, mit „Beloved“ einen Einblick in die Geschichte der Sklaverei in Amerika aus der Sicht einer so renommierten afroamerikanischen Autorin zu erhalten.

11. Dave Eggers – „The Circle“
Ich möchte „The Circle“ unbedingt haben, weil mein Amerikanistik – Dozent davon geschwärmt hat und weil es laut seiner Aussage erschreckend aktuell ist. Es geht um eine junge Frau, die für die einflussreiche Internetfirma „Circle“ zu arbeiten beginnt und immer tiefer in deren Sog gerät; ihr Leben außerhalb der Firma verliert an Relevanz. Diese Geschichte behandelt dementsprechend Themen, die heute allgegenwärtig sind: Sicherheit, Demokratie, Privatsphäre und die Grenzen des menschlichen Geistes. „The Circle“ möchte ich daher auch so schnell wie möglich lesen, denn es entspricht einer Debatte, die seit dem NSA – Skandal heißer denn je geführt wird. Leider ist genau dieses Buch dasjenige, auf das ich am längsten warten muss; die günstige Taschenbuch – Ausgabe erscheint erst am 22. April und kann laut amazon erst am 02. Mai geliefert werden. Doch ich denke, das Warten ist Dave Eggers neustes Werk auch wert.

Wie ihr seht, ist die Liste recht gemischt; ich habe versucht, mehrere Genres abzudecken. Sollte euch nun eines der Bücher besonders interessieren, meldet euch bei mir, dann versuche ich, dieses möglichst zeitnah zu lesen und zu rezensieren. 🙂

buch-collage

++ACHTUNG: Dieser Beitrag wurde übertragen. Erstellungsdatum ist der 01.04.2014!++

 

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