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Schlagwort-Archive: Mai 2015

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „The Young Elites“ (The Young Elites #1) von Marie Lu und befinde mich auf Seite 138 von 358.

the young elites

 

„Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever, marked by a jagged scar where her left eye once was. Branded as a malfetto – an abomination – she is cast out from all she has ever known and loved.

Adelina finds sanctuary with other malfettos and discovers that the disease has left her with more thean just a scar – she has a mysterious and powerful gift.

She is a Young Elite.

But Adelina’s ability is stronger than any Young Elite before her. And unless she can control the vengeful darkness growing in her heart Adelina could be a danger to them all.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The following day, when Raffaele asks me how I’m feeling, I only say that I feel much better.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich erwarte ziemlich viel von diesem neuen Trilogieauftakt aus der Feder von Marie Lu, bin gedanklich allerdings trotzdem auf einiges vorbereitet. Ich fand ihre Legend-Reihe insgesamt ja absolut fantastisch, aber ich habe nicht vergessen, dass mich der titelgebende erste Band nur ganz knapp vom Weiterlesen überzeugen konnte. Ich bin darauf vorbereitet, dass es mir bei „The Young Elites“ genauso ergehen könnte und ich vielleicht ein wenig Geduld mit der Reihe haben muss. Deswegen habe ich mir schon jetzt vorgenommen, sie komplett zu lesen. Der Auftakt müsste mich schon regelrecht abstoßen, damit ich diesen Vorsatz nicht einhalte. 😉
Bisher sieht es danach glücklicherweise nicht aus, die Geschichte gefällt mir recht gut. Ich erkenne Lus Schreibstil und ihre Art, die Ereignisse zu strukturieren wieder und kann mich darauf einstellen. Sie fängt erneut im Kleinen an, bei ihrer Protagonistin Adelina Amouteru. Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich sie mag oder nicht, weil ich sie bisher eigentlich nur in extremen Stresssituationen erlebt habe. Ich finde sie jedoch definitiv interessant, weil sie nicht die typische YA-Heldin ist. Sie trägt sehr viel Dunkelheit in sich – Hass, Rachegelüste, eiskalte Ambition. Ich sehe in ihr das Potential zur Tyrannin. Mir gefällt das, weil sie mit ihrem Charakter die Möglichkeiten der gesamten Geschichte . Auch finde ich es toll, dass ich keinerlei Parallelen zur Legend-Trilogie erkennen kann. Es sieht so aus, als hätte Marie Lu wirklich etwas komplett Neues ausprobiert. Anderes Genre, andere Charakterzüge in den Figuren, anderes Universum. Ich bin sehr gespannt, was sie noch alles mit mir vor hat. 😉

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal „verlegt“ und nicht mehr wieder gefunden?

Klar ist mir sowas schon passiert. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich beim Baden meist ein Buch mitgenommen, weil mir das Liegen in der Badewanne sonst viel zu langweilig war. Da ist es durchaus vorgekommen, dass das Buch unfreiwillig ebenfalls ein Bad genommen hat. Heute kann mir das nicht mehr passieren, weil ich keine Badewanne mehr habe (und auch nicht möchte, Baden ist doof).
An ein ausgekipptes Getränk kann ich mich nicht erinnern, möglich ist das aber natürlich. Da ich meist aus 1,5l-Flaschen trinke, ist der Schaden da recht umfangreich, will heißen, das Buch ist dann mein kleinstes Problem. Das trocknet und ist noch nutzbar, selbst wenn es nicht mehr schön aussieht. Lappi und Handy hingegen sind unter Umständen komplett zerstört. :/
Verlegen… hmm… nein, ich denke nicht, dass mir das schon mal passiert ist. Das liegt vermutlich daran, dass ich nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen haben, auf denen ich mein aktuelles Buch ablege: Regal-Schränkchen, Couchlehne, Wohnzimmertisch, Rucksack (bzw. Tasche, aber meist doch der Rucksack). Das war es. Es widerspricht meinen natürlichen Verhaltensweisen, es woanders hinzulegen, daher ist das Risiko, nicht mehr zu wissen wo es ist, sehr gering. Eigentlich ganz interessant, darüber habe ich noch nie nachgedacht.
Obwohl mir alles andere sehr selten passiert, bin ich für eine Art der Beschädigung jedoch wirklich prädestiniert: Essensflecke. Das kommt öfter vor, weil ich nicht mal beim Essen aufhöre zu lesen. Im Gegenteil. Ich fange sogar oft beim Essen damit an. Das bedeutet, dass ich für beides jeweils nur eine Hand zur Verfügung habe, wenn ich das Buch nicht knicken möchte und dass meine Aufmerksamkeit nur mit etwa 30% beim Essen ist. Na ja. Da tropft es dann schon mal. Oder kleckert. Oder krümelt. Ich ärgere mich jedes Mal darüber, aber beim Essen zu lesen ist für mich der Inbegriff der Entspannung, deswegen möchte ich nicht damit aufhören. Also lebe ich eben mit den Flecken. 😀

Was lest ihr im Moment? An welche Missgeschicke mit euren Büchern erinnert ihr euch?

Ich freue mich wie immer über jede Antwort und jedes Kommentar und gehe jetzt ein wenig bei euch stöbern! 🙂
Alles Liebe,
Elli

P.S.: Eigenwerbung stinkt nicht, deswegen hier die Links zu meinen Rezensionen der Legend-Trilogie, für diejenigen unter euch, die mal vorbeischauen möchten. 😉

Legend
Prodigy
Champion

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Montagsfrage: Einzeln oder parallel?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Die letzten Tage war es ein wenig ruhig hier auf dem Blog, weil ich versuche, endlich die ausstehenden Rezensionen abzuarbeiten, um die Zeit für den nächsten „Gender in der Urban Fantasy“ – Artikel zu haben. Bisher läuft es ganz gut, ich kann aber noch nicht sagen, wann ich wieder aktuell sein werde. Ich lasse mich einfach überraschen. 😉
Trotzdem möchte ich natürlich an den wöchentlichen Aktionen teilnehmen, an denen ich sonst auch immer teilnehme. Demzufolge ist heute Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

Ich lese meine Bücher einzeln. Früher habe ich auch mehrere Bücher parallel gelesen, aber ich weiß ganz ehrlich nicht mehr, wie ich das gemacht habe. 😀 Heutzutage schaffe ich es einfach nicht, mich auf mehr als ein Buch zu konzentrieren. Und eigentlich will ich das auch nicht. Da es immer mindestens eine ausstehende Rezension gibt, habe ich stets mindestens zwei Bücher im Kopf, die mich beschäftigen und über die ich nachdenke. Oft genug sind es mehr als nur zwei. Ich denke, da muss ich nicht noch versuchen, den Überblick über verschiedene angefangene Bücher zu behalten.
Außerdem habe ich gar nicht das Bedürfnis, verschiedene Bücher auf einmal anzufangen. Wenn ich eine Geschichte begonnen habe, will ich wissen, wie sie verläuft und endet. Meine Aufmerksamkeit richtet sich dann völlig auf diese Geschichte; mir kommt gar nicht die Idee, dass ich eine weitere Geschichte gleichzeitig erleben könnte. In meinen Gedanken ist kein Raum dafür, nicht mal, wenn das Buch schlecht ist. Dann ist all mein Streben darauf ausgerichtet, das Buch zu beenden. Klar freue ich mich dann auf die nächste Geschichte, aber die aktuelle Lektüre abzubrechen oder durch paralleles Lesen zu verzögern, kommt mir nicht in den Sinn. Ist das Buch hingegen gut – tja, wozu brauche ich dann noch ein weiteres? 😉

Lest ihr mehrere Bücher parallel?

Falls ja, würde mich sehr interessieren, wie ihr das anstellt und was das eurer Meinung nach für Vorteile bietet. Ich bin neugierig, etwas über euer Leseverhalten zu erfahren!
Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart und einen entspannten Pfingstmontag. Und für diejenigen, die wie ich arbeiten müssen: Kopf hoch, wir packen das! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was für ein Tag gestern. Ellenlang und anstrengend. Da ich gestern nicht dazu kam, will ich euch heute kurz erzählen, wie das Umstellen meines Tagesablaufes letzte Woche für mich gelaufen ist. Nicht wie erwartet. Es hat alles super funktioniert, aber mehr Zeit zum Bloggen hatte ich deswegen auch nicht. Also muss ich mir was anderes einfallen lassen. Vielleicht wäre ein fester Zeitplan die bessere Idee. Irgendwann muss ich ja mal mit meinen Rezensionen hinterher kommen. 😉
Heute lesen wir wieder einmal gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Der Orksammler“ (Die Fälle des IAIT #2) von Jens Lossauer und Jens Schumacher und befinde mich auf Seite 93.

der orksammler

 

 

„Nacht für Nacht verschwinden Soldaten aus einem Heerlager in der abgelegenen Steinwüste von Torr. Bei den Vermissten handelt es sich immer um Orks, und ihre Leichen tauchen später wieder auf – mit herausgerissenen Herzen. Ein Fall für Meister Hippolit und Jorge den Troll! Die beiden Ermittler verfolgen die Fährte des rätselhaften Mörders in die berüchtigte Grabstadt Torrlem. Hier, zwischen Millionen von Leichen, stoßen sie auf ein grauenhaftes Geheimnis…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Da packte ihn plötzlich eine kräftige Hand am Kragen und riss ihn ohne Mühe mindestens fünf Fuß hoch in die Luft.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Klappt ganz gut bei mir mit dem Weiterlesen von Reihen dieses Jahr, was? 😀 Es ist gar nicht so schwer, die Alphabet-Challenge von DarkFairy hilft mir dabei. Wenn ich die Wahl habe, entweder einen Reihenauftakt zu lesen oder eine angefangene Reihe weiterzulesen, entscheide ich mich einfach immer für das Weiterlesen. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich gar keine neuen Reihen beginne, so diszipliniert bin ich dann auch nicht. Aber ein bisschen mehr Konsequenz in meinem Leseverhalten gefällt mir richtig gut. 🙂
Den ersten Band von Die Fälle des IAIT („Der Elbenschlächter“) habe ich letztes Jahr im September gelesen und war begeistert, obwohl ich mir mehr Details aus den Leben der beiden Ermittler Jorge und Meister Hippolit wünschte. Ich bin optimistisch, dass Jens Lossau und Jens Schumacher genau das im zweiten Teil nachholen werden. Was mir schon jetzt wieder besonders gut gefällt, ist, dass ich den Spaß spüre, den das Autorenduo beim Schreiben hatte. Immer, wenn ich mir die beiden dabei vorstelle, sehe ich sie kichern wie Schuljungs. 😀 Dadurch macht auch das Lesen unheimlich viel Spaß. Es ist dieser dreckige Witz, die schrullige Art der beiden Protagonisten, gepaart mit dem Gefühl der Freiheit, das meiner Meinung nach nur die Fantasy bietet. Serienmörder bekommen noch mal einen ganz neuen Reiz, wenn sie sich nicht an die Grenzen des Möglichen halten müssen und selbst auch eher nicht Irdisch sind. Diesmal scheint es sich wirklich um ein Monster zu handeln, das des Nachts umgeht und Orks abschlachtet. Orks. Krieger. Geborene Soldaten. Wie heftig muss dieses Vieh sein, damit es das hinkriegt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich wieder nicht selbst auf die Lösung des Falls komme und bin schon ganz kribbelig, zu erfahren, was sich Lossau und Schumacher dieses Mal ausgedacht haben! 😀

4. Stell dir vor die Welt würde in ein paar Wochen untergehen… Welche Bücher willst/musst du vorher unbedingt noch lesen und warum?

Argh, die Welt geht unter? Und ich muss mich viel früher als gedacht damit abfinden, dass ich nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung habe? :O Trotzdem ist es eine wirklich tolle vierte Frage.
WENN die Welt in ein paar Wochen untergehen würde, würde ich diese letzte verbliebene Möglichkeit zum Lesen wohl akribisch planen und mir genau überlegen, wie viele Bücher ich noch schaffe. Ich denke allerdings nicht, dass ich neue Bücher lesen würde. Ich denke, ich würde stattdessen einen exzessiven Re-Read-Marathon starten. Noch einmal die Geschichten erleben, die mich über Jahre begleitet haben und die mir die Welt bedeuten. Ich könnte mir vorstellen, dass ich meine Mutter bäte, mir noch ein letztes Mal „Timm Thaler oder Das Verkaufte Lachen“ vorzulesen. Noch einmal in Harry Potter eintauchen. Die Reihe „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi. So viele Walter Moers, wie ich eben schaffe. „Gevatter Tod“ von Terry Pratchett, um mir die Angst zu nehmen.
Statt das Risiko einzugehen, meine letzten Wochen auf Erden mit Büchern zu vergeuden, die mir möglicherweise nicht gefallen, würde ich sie lieber dafür nutzen, alte Freunde noch einmal zu besuchen. Versteht ihr, mir ist es viel wichtiger, die Schätze meines Lebens im Kopf zu haben, wenn ich diese Welt verlassen muss. Was nutzen mir hundert neue Geschichten, wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie es eigentlich dazu kam, dass Käpt’n Blaubär ein Lügengladiator wurde? Wenn ich sterbe, ohne zu wissen, wer Emilys Herz zum Singen brachte? Ich verdanke ein paar der schönsten, bewegendsten Momente meines Lebens diesen Geschichten. Bücher sind grundsätzlich ein Geschenk, doch das Wundervollste an ihnen ist doch, dass man sie wieder und wieder erleben kann. Was läge da näher, als genau das noch ein letztes Mal zu tun? Ich möchte nicht gehen, ohne mich von meinen Freunden zu verabschieden.

Was lest ihr im Moment? Mit welchen Büchern würdet ihr eure letzten Wochen auf Erden verbringen?

Ich freue mich schon total darauf, eure Antworten auf die vierte Frage zu lesen, das wird bestimmt richtig interessant. Und meine Wunschliste erhält bestimmt auch wieder Zuwachs. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Wie viele Bücher besitzt du?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute ein bisschen unter Zeitdruck, deswegen habe ich leider keine Zeit, groß rumzuquatschen und euch zu erzählen, wie die letzte Woche war und was ich diese Woche so vor habe. Machen wir es also kurz und starten ohne Geplänkel mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen in die Woche:

Hand auf’s Herz, wie viele Bücher besitzt du?

Laut Goodreads besitze ich 728 Bücher. Ich bin mir allerdings nicht völlig sicher, dass das stimmt. Wenn ich meine Bücher digital durchgehe, erscheint mir die Anzahl manchmal etwas zu gering. Ich habe mir schon ewig vorgenommen, mal mit meinem Laptop im Arm vor meinem Bücherregal herumzukraxeln, um zu überprüfen, ob ich wirklich alles eingetragen habe. Aber seien wir ehrlich, das ist eine mühselige Aufgabe, vor der ich mich nicht grundlos drücke. 😉 Nichtsdestotrotz dürften es nicht mehr allzu viele Bücher sein, die in der Datenbank fehlen. 728 müsste der tatsächlichen Zahl schon sehr nahe kommen.

Wie viele Bücher besitzt ihr?

Es tut mir leid, dass ich heute ein bisschen kurz angebunden bin, aber ich wünsche euch allen trotzdem einen wundervollen Wochenstart und freue mich sehr auf eure Kommentare! Heute Abend nehme ich mir auch die Zeit, durch eure Antworten zu stöbern. 😉
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Tag 2 meiner Aktivitäten-Umstrukturierungs-Testwoche. Gestern lief eigentlich ganz gut, ich habe alles erledigen können und kam abends sogar noch zum Lesen. Allerdings war die Zeitspanne zwischen den Tagesaufgaben etwas knapp bemessen, was so viel bedeutet wie: nächstes Mal wird beim Kaffee trinken nicht getrödelt. 😀
Heute ist Dienstag, also lesen wir ein weiteres Mal gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Uprooted“ von Naomi Novik. Es ist ein eBook, also habe ich keine Seitenzahlen, dafür aber die Prozentangabe: 41%.

uprooted

„Agnieszka loves her valley home, her quiet village, the forests and the bright shining river. But the corrupted Wood stands on the border, full of malevolent power, and its shadow lies over her life.

Her people rely on the cold, ambitious wizard, known only as the Dragon, to keep the Wood’s powers at bay. But he demands a terrible price for his help: one young woman must be handed over to serve him for ten years, a fate almost as terrible as being lost to the wood.

The next choosing is fast approaching, and Agnieszka is afraid. She knows – everyone knows – that the Dragon will take Kasia: beautiful, graceful, brave Kasia – all the things Agnieszka isn’t – and her dearest friend in the world. And there is no way to save her.

But no one can predict how or why the Dragon chooses a girl. And when he comes, it is not Kasia he will take with him.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Seven small rooting pigs and their big-bellied mother looked up snuffling incuriously at our horses from a new-built pen by the sid of the house, the wood of the fence still pale brown and unweathered.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Manchmal ist es doch ganz spannend, wie man an bestimmte Bücher heran kommt. Naomi Novik wurde mir von Kevin Hearne empfohlen. Als ich bei seiner Lesung war, schwärmte er von ihr und erwähnte, dass ihr neues Buch „Uprooted“ demnächst erscheinen würde. Ich notierte es mir, dachte aber nicht weiter darüber nach. Bis ich zu Hause bei Netgalley stöberte, weil ich mir vorgenommen hatte, die Seite mal etwas genauer in Augenschein zu nehmen. Aus der Sci-Fi / Fantasy-Abteilung heraus lächelte mich plötzlich „Uprooted“ an. Ich fand Kevin Hearne bei seiner Lesung großartig, also entschied ich, ihm zu vertrauen und es mit Naomi Novik zu versuchen. Ich bewarb mich für eine ARC-Version des eBooks und siehe da – es hat geklappt. 🙂

Die Geschichte, die Novik erzählt, erinnert definitiv an das eine oder andere Märchen. Die Zutaten sind da und ich bin absolut bereit, mich verzaubern zu lassen. Ein böser Wald, ein hoher Turm, ein mysteriöser Zauberer und eine mutige Heldin. Was will man mehr? Trotzdem mag sich bei mir bisher nicht wirklich Märchen-Stimmung einstellen. Und ich komme nicht darauf, woran es liegt. Ich mag das Setting, ich mag die Charaktere, ich mag, dass ich nicht abschätzen kann, wohin es eigentlich gehen soll. Ich mag die Magie und ich LIEBE den Wald. Mit dem Schreibstil der Autorin komme ich zurecht, obwohl sie sich nicht ganz so flüssig liest wie beispielsweise Peter V. Brett. Aber irgendetwas fehlt. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es der falsche Zeitpunkt für „Uprooted“ wäre. Alles passt eigentlich. Vielleicht ist es die Atmosphäre. Wenn ich lese, sehen nur meine Augen den Text. Der Rest meines Gehirns ist (fast) vollständig mit den Bildern beschäftigt, die meine Fantasie aus dem Text formt. Ich weiß, dass ihr das kennt und versteht, was ich meine, selbst wenn ich mich jetzt vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt habe. Bei „Uprooted“ bin ich recht häufig in der Realität, beim Text. Ich kann nicht richtig abtauchen; meine Fantasie ist nicht in der Lage, einen permanenten Strom von Bildern aufrecht zu erhalten. Ich weiß nicht, ob das an mir oder an Naomi Novik liegt. Na ja. So sehr weit bin ich ja noch nicht. Abwarten.

4. Welche Blogbeiträge lest ihr bei anderen besonders gern? Und habt ihr selbst Kategorien oder Beiträge, die ihr lieber schreibt als andere?

Hmmm… pauschal ist das schwer zu sagen. Ich denke, am liebsten lese ich generell Beiträge, zu denen ich einen direkten Bezug habe. Das kann eine Rezension zu einem Buch sein, das ich noch lesen möchte oder bereits gelesen habe. Manchmal bewegen andere BloggerInnen genau die gleichen Gedanken und Themen wie mich – diese Artikel lese ich natürlich ebenfalls sehr gern. Auch mag ich es, wenn BloggerInnen von sich selbst erzählen; dafür sind TAGs oft sehr gut geeignet, weswegen ich einige davon recht spannend finde. Das gleiche gilt natürlich für die Montagsfragen von Buchfresserchen und Gemeinsam Lesen. Ich nehme mir für beide Aktionen immer recht viel Zeit, weil es mir Spaß macht, mich durch die verschiedensten Blogs und Antworten zu wühlen. Durch Gemeinsam Lesen entdecke ich jede Woche neue Literatur, das ist großartig. Außerdem gibt es wenige Aktionen, die so viel Austausch ermöglichen, das genieße ich immer sehr. Deshalb gebe ich mir auch große Mühe, auf allen Blogs, die ich besuche, ein Kommentar oder zumindest ein Like zu hinterlassen. Wir alle freuen uns doch darüber, wenn wir bemerken, dass unsere Beiträge gelesen und gemocht werden. 🙂

Ich glaube, als Bloggerin schreibe ich am liebsten die Let’s talk about…-Beiträge. Nicht wegen des Schreibens an sich, sondern weil daraus immer ein interessanter Gedankenaustausch entsteht. Bei diesen Artikeln spüre ich am meisten, dass sich meine ganze Arbeit lohnt. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie sehr euch meine Ausführungen zu eigenen Gedanken anregen und sich daraus ein richtiger Dialog entwickelt. Es ist ein tolles Gefühl, dass die Themen, die mich so sehr beschäftigen, dass ich endlos lange Beiträge dazu schreibe, bei euch auf fruchtbaren Boden fallen. Leider komme ich nicht so oft dazu, diese Artikel zu schreiben, weil sie sehr sehr zeitaufwendig sind. Aber wer weiß, vielleicht wird das mit meinen neuen Tagesabläufen jetzt besser. 😉

Welches Buch lest ihr im Moment? Welche Blogbeiträge begeistern euch am meisten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare, also haut in die Tasten! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Kaufen oder Leihen?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche ist ein Testlauf. Ich probiere andere Tagesabläufe aus und schaue, ob sie für mich funktionieren. Ich habe das Gefühl, meine Aktivitäten etwas anders strukturieren zu müssen, denn so, wie es jetzt ist, komme ich nur selten zur Ruhe. Das ist blöd und es hindert mich auch am Bloggen. Also drückt die Daumen, dass es klappt, dann gibt es hoffentlich bald den nächsten Artikel zu Gender in der Urban Fantasy, von den ausstehenden Rezensionen mal ganz zu schweigen *hust*. 😉
Heute haben wir Montag, Start der Testphase und Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Es gab eine Zeit, in der ich Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Das war in der Grundschule, ist also schon laaaange her. Heutzutage – Jägerin und Sammlerin. Durch und durch. Eigentlich ist das verrückt, weil es so unnötig ist. Die wenigsten Bücher in meinem Leben lese ich mehrfach. Aber ich muss sie trotzdem behalten, denn es könnte ja passieren, dass ich sie doch noch einmal lesen möchte. Ich fände es schrecklich, wenn ich plötzlich Lust auf ein Buch bekäme, dass ich bereits kenne und es dann nicht sofort aus meinem Regal nehmen und lesen könnte.
Außerdem ist es so… ich weiß nicht, mein Bücherregal ist auch eine Art Erinnerungsalbum. Das klingt vielleicht merkwürdig, doch bei den meisten Büchern erinnere ich mich recht genau daran, wann ich sie gelesen habe. Nicht das Jahr, nicht der Tag, selten mal die Saison, aber ich erinnere mich an die Lebensphase, in der ein Buch mich begleitet, unterhalten und unterstützt hat. Ich sehe es an und erinnere mich an das Gefühl und daran, wo und wie ich das Buch gelesen habe. Nächte, in denen ich einfach nicht ins Bett gehen konnte, weil es so verdammt spannend war. Bahnfahrten, während derer ich innerlich eine emotionale Achterbahnfahrt erlebt habe. Bücher, die ich heimlich auf dem Schoß während des Unterrichts gelesen habe. Mir würde etwas fehlen, wenn all diese Bruchstücke meines Lebens plötzlich nicht mehr greifbar für mich wären. Sicher, ich hätte sie noch im Kopf, aber ich glaube, ohne die Bücher, die ich ansehen, anfassen und in die ich meine Nase stecken kann, würden sie viel schneller verblassen und am Ende gänzlich verschwinden.
Mein SuB spielt bei der Bestückung meines Regals auch eine Rolle. Ich mag meinen SuB umfangreich, um eine breite Auswahlmöglichkeit zu haben. Ich will auf jedes Genre, auf das ich potentiell Lust bekommen könnte, vorbereitet sein. Man könnte nun argumentieren, dass öffentliche Bibliotheken ja im Grunde ebenfalls riesige SuBs sind. Dem könnte ich nicht widersprechen. Allerdings entsprechen sie nicht zu 100% meinen Bedürfnissen. Ich lese meine Bücher oft nachts aus und entscheide entweder direkt im Anschluss, was ich als nächstes lese oder nach dem Aufstehen am nächsten Morgen. Zeiten, zu denen ich ganz bestimmt nicht in die Bibliothek fahren würde. Darüber hinaus kann man allein logistisch ja nicht unbegrenzt Bücher ausleihen und zeitlich ebenfalls nicht. Diese Beschränkungen passen nicht zu meinem Leseverhalten.
Selbstverständlich ist mein Bücherregal für mich definitiv auch ein Prestigeobjekt. Andere Leute kaufen sich schnelle Autos, um damit anzugeben – ich gebe gern mit meiner Privatbibliothek an. Ich versuche, es niemandem unter die Nase zu reiben, doch ich kann einfach nicht verhindern, dass sich ein stolzes Lächeln in mein Gesicht stiehlt, wenn ich irgendjemandem erzähle, wie viele Bücher ich Pi mal Daumen besitze und wie viel Platz mein Regal zusätzlich noch bietet. Ich liebe diesen Gesichtsausdruck, vor allem von Menschen, die selbst kaum oder gar nicht lesen. Das ist vielleicht nicht mein bester Charakterzug, aber ich tue ja niemandem damit weh. 😉

Seid ihr ebenfalls JägerInnen und SammlerInnen oder leiht ihr Bücher lieber aus?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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14 Mal Elliversum: One Lovely Blog Award

one lovely blog award

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die liebe Jasmin vom Blog Bücherleser und Kim von Dreaming in Libraries haben mich für den One Lovely Blog Award nominiert. Ich bedanke mich hiermit ganz herzlich bei den beiden, denn ein Award ist ja immer wieder eine nette Bestätigung meiner Arbeit hier auf dem wortmagieblog. 😀
Ich habe mich entschieden, mitzumachen, aber keine weiteren Nominierungen auszusprechen. Das liegt daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese Awards schnell zum Blog-Äquivalent eines Kettenbriefes werden. Man nominiert, dadurch wird man selbst wieder nominiert und so weiter. Das möchte ich vermeiden. Wenn ihr Lust habt, macht mit, wenn nicht, dann nicht. 😉 Nun aber erst mal zu den Regeln:

  • Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese
  • Blogge die Regeln und zeige den Award
  • Veröffentliche sieben Fakten über dich
  • Nominiere weitere Blogger & teile Ihnen die Nominierung mit.

Zwei mal sieben Fakten über mich? Puh, da muss ich erst mal überlegen, weil ich ja zu meinem ersten Blog-Geburtstag bereits 52 Fakten zusammen gestellt habe (Ihr seid neugierig? Dann schaut HIER vorbei!). Es ist gar nicht so leicht, interessante Details aus meinem Leben zu finden, die ich euch erzählen könnte. 😀

1. Ich liebe Videospiele, sowohl für den PC als auch für die Playstation. Obwohl ich so einige Spiele in meinem Besitz habe, komme ich doch immer wieder zu meinem All-Time-Favorite zurück: Diablo. Früher war es Diablo 2, heute ist es natürlich Diablo 3 samt dem Add-On Reaper of Souls (PC-Version). Vielleicht hat ja jemand Lust auf eine Co-Op-Session?

2. So, wie ich auf Buch-Reihen stehe, habe ich auch eine Schwäche für TV-Serien. Ich bin anfällig für Fortsetzungsgeschichten. Ich mag viele Serien, aber müsste ich meine Lieblingsserien benennen, würde ich mich für „Grey’s Anatomy“ und „Supernatural“ entscheiden. Winchester-Power! 😀

3. Ich stehe total auf American Football.

4. Seit ich bei der Tageszeitung mit den vier Buchstaben arbeite, lese ich privat kaum noch Nachrichten. Da ich durch meine Arbeit mit so vielen Artikeln in Kontakt komme, ist es, als wäre mein Nachrichtenpegel permanent überreizt. Ein Teil von mir fühlt sich deswegen schlecht, weil ich eigentlich gern aus anderen Quellen gut informiert sein möchte. Irgendwann finde ich die richtige Balance.

5. Ich habe kürzlich festgestellt, dass ich wohl die einzige in meinem Freundeskreis bin, die genug trinkt. Zwei Liter schaffe ich mindestens pro Tag. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie irgendjemand mit weniger auskommt, denn ich habe einfach ständig Durst.

6. Es nervt mich, dass es viel zu viele Aktivitäten gibt, während denen ich nicht lesen kann. Unter der Dusche. Oder beim Kochen zum Beispiel.

7. Asiatisches Essen, das man mit Stäbchen essen soll, esse ich auch mit Stäbchen. Völlig egal, dass sich meine Hand dabei jedes Mal zur Kralle verkrampft. Ich finde, das gehört sich so.

8. Ich finde, das unhöflichste, was man tun kann, ist, sich zu verspäten. Schon klar, manchmal kann man nichts dafür. Aber in den meisten Fällen sind die Menschen selbst schuld, weil sie nicht ordentlich planen. Ich lebe mein Leben nach dem Motto „Lieber drei Stunden zu früh als eine Minute zu spät“ (Shakespeare).

9. Manchmal hasse ich es, erwachsen zu sein. Ich muss diesen ganzen doofen Erwachsenen-Kram tun, für den ich mich eigentlich noch gar nicht bereit fühle. Das schlimmste sind Versicherungen. Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Tierhalterhaftpflichtversicherung. „Haben Sie sich schon für das Alter abgesichert?“. Blöde Verträge mit Kündigungsfristen, die kein Mensch alle im Kopf behalten kann. Steuern, Miete, Strom und Gas bezahlen. Ich kann Peter Pan total verstehen.

10. Ich liebe Schreibwarengeschäfte. Notizbücher, Blöcke, Stifte, Organisationsmaterial und Postkarten, die ich als Lesezeichen verwenden kann, lösen bei mir Verzückung aus. Und ein Textmarker in einer Farbe, die ich noch nicht in meiner Sammlung habe, kann mich schon mal zum (innerlichen) Quietschen bringen.

11. Ich bin fest überzeugt, dass man zu allen Dienstleistern besonders nett sein muss. Das lohnt sich einfach. Es kommt nicht darauf an, ob das BusfahrerInnen, VerkäuferInnen oder PostbotInnen sind. Sie machen Jobs, die ich nicht machen möchte, auf die ich aber angewiesen bin. Lächelt man den Busfahrer an, macht der Verkäuferin ein Kompliment für ihre neue Haarfarbe und nimmt dem Postboten ein Päckchen ab, das er sonst wieder mitnehmen müsste, werden sie sich daran erinnern. Es kostet nichts, freundlich zu sein.

12. Ich bin kein spontaner Mensch, weil ich mich mit kurzfristigen Planänderungen meist nicht wohl fühle.

13. 60% meines täglichen Denkens drehen sich in irgendeiner Form um die Prinzessin. Wann war ich mit ihr draußen, wann muss ich wieder mit ihr raus, wann hat sie gefressen, wann muss sie wieder fressen, ist sie zu lange drin, bewegt sie sich genug, ist sie lange alleine, ist sie glücklich, wird sie brav sein während ich nicht da bin, humpelt sie, sie hat bald Geburtstag und ist dann offiziell ein Senior, frisst sie auch keinen Mist wenn ich gerade mal nicht hinsehe, wann muss sie wieder zum Tierarzt, sie muss bald gebadet werden, hoffentlich bekommt sie nie eine Magendrehung, ich vermisse sie, hat sie Zecken, ist ihr Ohr wieder mal/immer noch entzündet, wann muss ich aufstehen um noch ordentlich mit ihr spazieren gehen zu können, warum jucken ihre Augen ständig obwohl der Arzt sagt da ist nichts, was denkt sie wohl gerade, wovon träumt sie, atmet sie normal, ich bin so stolz auf sie, irgendwann wird sie sterben und mich verlassen, ich hab sie so lieb.
Ich weiß, das klingt überspannt. So ist es jedoch nicht. Ich habe maximal einen Bruchteil dieser Gedanken auf einmal, plane meine Tage aber definitiv um ihre Bedürfnisse herum. Meine Kleine ist neben dem Lieblingsmenschen das Wichtigste in meinem Leben. Sie kann nicht für sich selbst sorgen, also muss ich das übernehmen und ich versuche, das so gut wie möglich hinzubekommen. Deswegen bin ich gern bereit, alles andere für sie zurückzustellen. Und ja, ich gehöre zu den HundebesitzerInnen, die ständig Fotos von ihrem Hund herum zeigen würden, wenn man sie ließe. 😀

14. Ich würde so ziemlich jede andere (nicht lebensnotwendige) Tätigkeit für das Lesen eintauschen.

Wenn ich Fakten über mich erzähle, versuche ich immer, nicht so viel Buch-bezogenes zu schreiben, weil ihr in diesem Punkt ja schon durch die Montagsfragen und Gemeinsam Lesen recht viel von mir erfahrt. Ich versuche auch, wirklich ins Detail zu gehen, damit ihr mich besser kennenlernt. Ich hoffe, das hat funktioniert. 🙂 Wie immer könnt ihr mir zu jedem Punkt Fragen stellen. Was ich beantworten kann, werde ich beantworten.
Wenn ihr wollt, macht doch auch mit und erzählt etwas über euch! Es ist immer interessant, etwas über die Person hinter einem Blog zu erfahren. 😉

Alles Liebe,
Elli

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, gestern war ein anstrengender Tag. Viel zu lang, viel zu viel zu tun. Manchmal wäre es doch ganz schön, wenn ein Tag mehr als 24 Stunden hätte. Da ich den ganzen Tag mehr oder weniger eingespannt war, kam ich kaum zum Lesen. Einerseits ist das schade, andererseits kann ich euch so heute für Gemeinsam Lesen ein Buch präsentieren, zu dem ich auch wirklich etwas sagen kann, weil ich es nicht gerade erst begonnen habe. Los geht’s! 😀
Gemeinsam Lesen ist eine Aktion, die abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut wird; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Bird Box – Schließe deine Augen“ von Josh Malerman und befinde mich auf Seite 227 von 320.

Bird Box Cover

 

Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Malorie ist im Badezimmer im Obergeschoss.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

„Bird Box“ ist meine erste Erfahrung mit dem Bloggerportal von Randomhouse. Das Versenden hat super geklappt, auch wenn der Postbote offenbar glaubte, es sei okay, wenn er die Büchersendung zu 3/4 aus meinem Briefkasten rausgucken lässt. -.- Mal abwarten, wie das dann mit der Rezension läuft.
Im Vorfeld habe ich bereits einige Meinungen zu diesem Buch gelesen, wenn auch keine vollständige Rezension. Eine Leserin schrieb, dass man es nicht im Dunkeln lesen solle. Hm. Na ja. Bisher sehe ich das nicht so. „Bird Box“ ist nicht schlecht und die Idee ist wirklich vielversprechend, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mich nach über der Hälfte immer noch mit dem Vorgeplänkel herumzuschlagen. Es passiert nicht viel. Der Großteil des Buches besteht anscheinend aus Malories Erinnerungen, die recht umfangreich das alltägliche Leben in der „neuen Welt“ schildern. Augenbinden, Wasser aus dem Brunnen, Isolation. Ich verstehe das alles und ich kann auf gewisse Weise nachvollziehen, dass Josh Malerman es für wichtig hielt, die Unterschiede zum Alltag seiner LeserInnen deutlich herauszuarbeiten. Nur wünsche ich mir einfach mehr Action, Thrill und Spannung. Mir fehlt dieses Flattern im Bauch und im Herzen, wenn man sich bang fragt „Was passiert da nur?“ oder einen Charakter anschreien möchte, dass er/sie diesen Raum gefälligst nicht betreten soll.
Ich befürchte, dass auch der „Wahnsinn“ nie völlig erklärt werden wird, weil die Figuren des Buches gar keine Möglichkeit haben, herauszufinden, was genau vor sich geht. Sie können ja nicht mal aus dem Haus gehen. Josh Malerman nutzt meist Malories Perspektive (und manchmal die anderer Figuren); er ist kein auktorialer, sondern ein personaler Erzähler. Dementsprechend befinde ich mich die ganze Zeit auf dem gleichen Wissensstand wie die Charaktere der Geschichte. Unwahrscheinlich, dass ich jemals mehr erfahre als sie. Außerdem ist Malermans Schreibstil recht nüchtern, kühl und distanziert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, es könnte auch daran liegen, dass ich von dem Buch nicht hemmungslos begeistert bin.

4. Könntest du dir dein aktuelles Buch gut als Film vorstellen? Welche Rolle würdest du gerne darin spielen?

Gute Frage. Ich kenne mich mit den Möglichkeiten des Films nur unzureichend aus, daher fällt es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen. Ich hätte zum Beispiel auch nicht gedacht, dass man „Seelen“ von Stephenie Meyer je verfilmen könnte. In „Bird Box“ geht es abgesehen von den äußeren Umständen sehr viel um Ängste und Sorgen. Die Protagonistin Malorie sitzt in ihrem persönlichen Gedankenkarussell, ihre Gedanken drehen sich wieder und wieder im Kreis. Man nennt das nicht umsonst Gedankenkreise und jede/r, der/die schon einmal erlebt hat, wie es ist, wenn man einen Gedanken, der einem große Angst einflößt, nicht los wird, weiß auch, dass sich die Angst schnell zur Panik steigern kann und man sich dann nur noch zu einer unsichtbaren Kugel zusammenrollen will. Gedankenkreisen entkommt man in der Regel nur mit kleinen psychologischen Tricks. Man zwingt das Gehirn, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Manche nutzen dafür Atemtechniken. Bei mir funktionieren die nicht. Ich schreibe stattdessen im Kopf Rezensionen. Lange Rede, kurzer Sinn: wie sollte man das darstellen? Wie soll man abbilden, was in Malories Kopf los ist, vor allem, weil es ihr selbst gar nicht richtig bewusst ist? Sie weiß nicht, dass sie Gedankenkreise hat. Sie weiß nur, dass sie große Angst hat.
Gäbe es eine Möglichkeit, Malories Inneres ausdrucksstark abzubilden und den ZuschauerInnen verständlich zu vermitteln, wäre „Bird Box“ ganz bestimmt ein plausibler Kandidat für eine Verfilmung. Diese Endzeitstimmung kommt in Filmen ja eigentlich immer gut an und Thriller mögen die Leute. Wieso also nicht?
Auf keinen Fall würde ich in diesem Film mitspielen wollen. Nicht nur stehe ich gar nicht gern vor der Kamera, es gibt auch nur eine Figur, die in Frage käme: Malorie. Zwar tauchen noch weitere weibliche Charaktere auf, aber ich könnte für sie nicht mal passende Schauspielerinnen aussuchen, geschweige denn, sie selbst spielen. Für die männlichen Charaktere bin ich aus körperlichen Gründen keine Option. Durch und durch weiblich. 😉  Es wäre mir sehr unangenehm, Gedankenkreise spielen zu müssen, weil ich weiß, wie furchtbar dieses Gefühl ist, daher möchte ich auch nicht in Malorie hineinschlüpfen. „Bird Box“ als Film, von mir aus, aber ohne mich. 😉

Was lest ihr im Moment? Ist eure Lektüre gutes Filmmaterial?

Ich freue mich immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und stehe schon in der Startlöchern, um bei euch zu stöbern! 😀
Alles Liebe,
Elli

 

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Montagsfrage: Ungelesenes Genre?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine neue Woche, ein neuer Monat. Der Mai ist ja angeblich der Wonnemonat, ob er auch für mich Wonnen bereit hält, werde ich sehen. 😉 Heute steht erst einmal die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen an:

Gibt es ein Genre, das du noch nicht gelesen hast?

Bestimmt gibt es das. Ich denke, was die übergeordneten Genre angeht, habe ich so ziemlich alles schon einmal ausprobiert. Doch jedes übergeordnete Genre hat ja gefühlt tausende von Untergenre und da gibt es bestimmt das eine oder andere, was mir noch nicht untergekommen ist. Beispielsweise habe ich selbstverständlich schon Horror gelesen, aber extremer Horror wie von Edward Lee war bisher noch nicht dabei. Viele Genre habe ich auch nur einmal getestet und dann festgestellt, dass sie nichts für mich sind. Andere habe ich früher eher ausgeschlossen und lese sie heute ganz gern mal. Wie Svenja bereits erwähnte, der Fokus verschiebt sich mit den Jahren. Vor einigen Jahren konnte ich nicht genug von Psychothrillern bekommen, heute lese ich davon nur eine handvoll pro Jahr. Stattdessen habe ich zu dieser Zeit einen Bogen um politische Thriller gemacht, lese sie heutzutage aber mit Begeisterung. Historische Romane sind bis heute ein schwieriges Genre für mich, weil mich besonders all die Bücher, die im Mittelalter spielen, nicht reizen. Geschichten, die in der Antike spielen (zum Beispiel im antiken Rom), können mich hingegen schon ab und zu mal neugierig machen. Früher habe ich mehr Urban Fantasy mit starken Heldinnen im Mittelpunkt gelesen; ich habe ständig neue Reihen begonnen. Mittlerweile versuche ich, die bereits begonnenen Reihen weiterzulesen und meide neue Serien, weil sie sich alle doch recht ähnlich sind. An einigen habe auch ich das Interesse verloren.
Trotzdem fällt mir kein übergeordnetes Genre ein, das ich noch nicht gelesen hätte. Sogar der erotischen Literatur habe ich eine Chance gegeben. 😉

Habt ihr ein bestimmtes Genre noch nicht gelesen? Wenn ja, warum?

Es kann ja viele Gründe geben, warum ein spezielles Genre bei einem Bücherwürmchen nicht im Regal zu finden ist, daher bin ich wirklich neugierig, eure Antworten zu erfahren. Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Wochenstart! 🙂

Alles Liebe,
Elli

 

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Auslosung: Blogger schenken Lesefreude

Blogger schenken Lesefreude groß

Hallo ihr Lieben! 🙂

Oh man, oh man, oh man. Es ist unglaublich, wie viele von euch an meinem Gewinnspiel zum Welttag des Buches teilgenommen haben: 125 buchverrückte LiteraturliebhaberInnen! Niemals hätte ich mit dieser zahlreichen, phänomenalen Resonanz gerechnet. Am Welttag direkt hatte ich so viel Traffic auf meinem Blog, dass das sogar WordPress aufgefallen ist und sie mir eine Gratulationsnachricht geschickt haben. Ich danke euch allen dafür, dass ihr euer Glück versucht habt und ich auf diese Weise ganz viele tolle neue (oder alte) Bücher auf meine Wunschliste setzen konnte. 🙂

Leider habe ich nur einen einzigen Gutschein zu verlosen. Ich würde gern euch gern allen etwas schenken, weil mir dir ganze Aktion wirklich großen Spaß gemacht hat, aber bei 125 TeilnehmerInnen würde das meine bescheidenen studentischen Mittel definitiv übersteigen. Also musste ich eine Liste mit all euren E-Mail-Adressen zusammenstellen und dann einen Online Random Picker bemühen. Keine Sorge, die Liste mit euren Mailadressen landet ungespeichert im Müll; ich werde sie nicht verkaufen. 😉

Der Random Picker hat die Gewinnerin ausgelost und ich freue mich, sie hier jetzt verkünden zu dürfen! Es ist… *TROMMELWIRBEL*

Kathleen von Kathleen’s Bücherwelt

kermit exited

Herzlichen Glückwunsch! 😀 Liebe Kathleen, behalt dein Mail-Postfach im Auge und überleg dir schon mal, wie du die 20€ investieren möchtest, denn ich werde gleich eine E-Mail an dich rausschicken.

Für all diejenigen, die jetzt leer ausgegangen sind: seid nicht traurig. Wie bereits gesagt hat mir das Gewinnspiel selbst so viel Spaß gemacht, dass ich solche Aktionen nun vermutlich häufiger durchführen werde. Und weil geteiltes Leid halbes Leid ist, kann ich euch sagen, dass ich bisher ebenfalls noch nichts gewonnen habe, obwohl ich auch an so einigen Gewinnspielen zum Welttag des Buches teilgenommen habe. Natürlich gewinnen wir alle gerne, aber eigentlich sollte es bei dieser Aktion ja darum gehen, die Freude am Lesen zu teilen und ich denke, das hat ganz wunderbar funktioniert. 🙂

Es ist großartig, wie viele Menschen sich da draußen für das Lesen begeistern können und ich bin sehr glücklich, dass mein Blog es mir erlaubt, ein paar dieser Menschen kennenzulernen. Die Leidenschaft für Literatur verbindet uns; die Magie der Worte macht uns alle zu Brüdern und Schwestern. Dafür bin ich dankbar.

Alles Liebe,
Elli

 

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