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Montagsfrage: Sparfuchstricks?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Ich habe in der letzten Woche fleißig Rezensionen geschrieben und mich in meinem Stapel der noch abzuarbeitenden Bücher ordentlich vorangebracht. Ich hatte richtig Spaß am Schreiben. Obwohl wir alle wissen, dass ein Verriss amüsant sein kann, war es einfach schön, mal wieder schwärmen zu können, denn die entsprechenden Bücher gefielen mir alle wirklich gut. Ich glaube, ich habe dieses Jahr oft Probleme mit dem Verfassen von Rezensionen, weil gefühlt viele durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Werke dabei waren. Die Lesebilanz 2018 erscheint mir im Moment ziemlich durchwachsen. Das kann allerdings subjektiv und verschoben sein. Klarheit werden erst die eindeutigen Zahlen im Jahresrückblick bringen. Bis dahin hoffe ich einfach, dass mich noch einige gute Bücher erwarten, die meine Wahrnehmung wieder auf das Positive konzentrieren.
Positiv ist heute auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, denn ich hoffe, noch das eine oder andere lernen zu können:

Was ist dein Trick zum preiswerten Bücherkauf?

Auch ich kaufe Bücher hauptsächlich gebraucht, um Geld zu sparen. Dabei greife ich zwar kaum auf Antiquariate, Second-Hand-Buchläden oder Mängelexemplar-Grabbeltische zurück, sondern bin eine gute Kundin bei Medimops, aber das Prinzip ist ja dasselbe. Zusätzlich schaue ich mir als Kindle-Inhaberin gern die Aktionsangebote auf Amazon an; besonders bei englischen E-Books kann man da echte Schnäppchen schießen. Beim englischen Kindle-Deal habe ich schon oft zugeschlagen.

Ich denke, dass mein besonderer Trick eine unterschätzte Tugend ist: Geduld. Die Preise bei Medimops sind nicht fix. Da gebrauchte Bücher nicht länger der Buchpreisbindung unterworfen sind und das für englische Bücher natürlich sowieso nicht gilt, kann der Preis mit der Zeit spektakulär sinken, ganz im Sinne des Nachfrage-Prinzips. Eine Neuerscheinung ist selbst bei Medimops meist teuer (wenn auch häufig immer noch günstiger als der Neupreis). Doch ein Buch, das bereits vor Jahren erschienen ist, kostet oft nicht mal mehr halb so viel. Manchmal kann ich über meine Merkliste richtige Preisstürze beobachten. Das kann jedoch dauern, je nachdem, wie populär das Buch ist. Bei einigen passiert es nie. Deshalb setzt diese Strategie wirklich Geduld voraus. Obwohl mein monströser SuB es mir erlaubt, geduldig zu sein, halte selbst ich es nicht immer aus. Besonders bei Reihenfortsetzungen erliege ich hin und wieder der Versuchung und gebe mehr aus, als ich eigentlich wollte. Wichtig ist für mich, dem ersten Rausch nach der Lektüre des Vorgängers zu widerstehen. Das ist der kritische Moment: wenn ich noch voll im Bann der Geschichte bin und am liebsten sofort weiterlesen würde. Mir hilft es, diesen zu überwinden, indem ich mir vergegenwärtige, dass ich, rechne ich die Lieferzeit ein, erst einmal ohnehin mindestens ein anderes Buch lesen muss. Mache ich mir das bewusst, ist es plötzlich nicht mehr ganz so schlimm, auch noch länger zu warten.

Das Tolle daran ist, dass der Jagderfold umso befriedigender ist, je länger man der Beute auflauert. Sehe ich, dass ein bestimmtes Buch, das lange auf meiner Liste stand (gern mal zwei Jahre und länger) für einen günstigen Preis zu bekommen ist, werde ich ganz aufgeregt und habe beim Kauf das Gefühl, gewonnen zu haben. Ja, das klingt komisch, aber genau so empfinde ich es. Ich habe gesiegt. Meine Geduld als Jägerin hat sich ausgezahlt. Noch besser ist es, wenn ein Buch, das jahrelang gar nicht verfügbar war, endlich zu haben ist. Ich kann dann regelrecht spüren, wie das Belohnungszentrum in meinem Hirn aktiviert wird. Es fühlt sich einfach gut an.

Daher kann ich euch nur empfehlen, nicht jeden Buchkauf übers Knie zu brechen. Wer einen SuB hat, kann auf jedes Buch warten, vollkommen unabhängig davon, wie oft euch die nachdrückliche Stimme in eurem Kopf „Haben! Haben! Haben!“ entgegenbrüllt. Mit dieser Taktik kann man nicht nur bares Geld sparen, man lernt auch, welche Bücher wirklich wichtig sind und welche eher aus einer impulsiven Laune heraus auf der WuLi landeten. Ihr seht, Geduld ist tatsächlich eine Tugend. 😉

Welche Spartricks habt ihr anzubieten?

Ich freue mich heute sehr auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe sehr, dass ich mir vielleicht noch ein paar Tipps abschauen kann. Wer so viele Bücher kauft wie wir, muss einfach alle Register ziehen, um Geld zu sparen. 😀 Ich wünsche euch allen einen phänomenalen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Max Wilde – Schwarzes Blut

„Schwarzes Blut“ von Max Wilde ist ein Mängelexemplar vom Grabbeltisch, das ich vor einigen Jahren erbeutete. Ich erinnere mich, dass der wenig aussagekräftige Klappentext meine Neugier entfachte. Damals wusste ich nicht, dass Max Wilde das Pseudonym des erfolgreichen südafrikanischen Thriller-Autors Roger Smith ist, dessen Roman „Kap der Finsternis“ 2010 den zweiten Platz beim Deutschen Krimipreis belegte. „Schwarzes Blut“ erschien bei Heyne Hardcore, einer gesonderten Sparte des Verlags, die neben einem Angebot von Musik- und Erotikliteratur auf grenzwertige, sehr blutige und brutale Horrorliteratur spezialisiert ist. Kurz, ich wusste, worauf ich mich einließ.

Skye weiß, dass sie verfolgt wird. Sie kann die Männer hinter sich hören. Sie hat Angst. Nicht davor, dass sie ihr wehtun könnten, sondern davor, dass der Andere die Kontrolle übernimmt, wenn sie sie verletzen. Seit sie zurückdenken kann, teilt sie ihren Körper mit diesem… Ding, einem Monster, das sich unter ihrer Haut verbirgt und unerträgliche Gelüste hat. Skyes Wachsamkeit darf niemals nachlassen, denn die Konsequenzen wären furchtbar. Für sie selbst, für ihren Adoptivbruder Gene und für ihren kleinen Neffen Timmy. Ist der Andere frei, sterben Menschen. Skye ahnt nicht, dass ihre Verfolger erst der Anfang sind. Da draußen lauert jemand, der die Wahrheit über sie kennt. Jemand, der mehr über ihre Herkunft weiß, als sie selbst. Jemand, der nur ein Ziel verfolgt: er will den Anderen.

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4 Kommentare

Verfasst von - 30. August 2017 in Horror, Rezension

 

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Montagsfrage: Literarische Stalker?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Puh, ich brauche eine Pause. Die letzten drei Wochen habe ich recht viel gearbeitet und war ständig unterwegs – so langsam zehrt das. Aber das kommende Wochenende halte ich mir komplett frei. Ich will zu Hause auf der Couch sitzen und einfach nur lesen. Ich freue mich schon richtig darauf. Ich bin eindeutig reif für ein bisschen Gammelzeit!
Bevor es soweit ist, muss ich allerdings noch diese Woche durchstehen und die beginnt natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Selbstverständlich. Solche Bücher existieren eigentlich immer zu jeder Zeit. Es gibt Bücher, die mich regelrecht verfolgen. Unheimlich. Meist liegt das daran, dass bestimmte Neuerscheinungen über die Maßen gehypt werden und mir deshalb einfach überall begegnen.
Ein sehr aktuelles Beispiel ist „Die Schwestern“ (Der Schwarze Thron #1) bzw. „Three Dark Crowns“ (Three Dark Crowns #1) von Kendare Blake. Schon als ich das erste Mal las, dass es darin um Drillings-Schwestern geht, die miteinander um den Thron eines magischen Reiches kämpfen müssen, verlor ich das Interesse. Ich bin zwar ein großer High Fantasy – Fan, aber dieser Trend in der YA-HF, Wettbewerbe und Konkurrenzsituationen als Kern der Handlung zu etablieren, langweilt mich fürchterlich, weil ich die daraus entstehende Dramatik zu plump finde. Wann hat das eigentlich angefangen? Ist „Selection“ (The Selection #1) von Kiera Cass daran schuld, das ich ebenfalls vor Ewigkeiten von meinem Radar verbannt habe? Ich bin es wirklich leid, dass offenbar niemand mehr originellere Ideen hat.
Außerdem gibt es einen Reihenauftakt, der mich seit Jahren stalkt: „Feuer und Stein“ bzw. „Outlander“ (Outlander #1) von Diana Gabaldon. Wie oft ich dieses Buch schon in der Hand hatte, kann ich nicht mehr zählen. Es begegnet mir online, in Bahnhofsbuchhandlungen, auf Mängelexemplartischen. Freunde und Bekannte schwärmen davon, Blogger_innen loben es in den höchsten Tönen. Die Serienverfilmung wird mir bei Netflix unter die Nase gehalten. Ich habe das Gefühl, jeder einzelne Mensch auf der Welt erwartet von mir, dass ich dieses Buch lese. Und ich… Ich will einfach nicht. Immer wieder wird mir gesagt „Aber du liebst doch High Fantasy. Dann muss das doch was für dich sein“. Nein, muss es nicht, weil es im Kern ein historischer Roman ist, kein Fantasy-Schmöker und wie wir alle wissen, tue ich mich extrem schwer mit historischen Romanen. Ich sträube mich, es zu versuchen, da ich mich nicht durch 1000 Seiten wühlen will, nur, um am Ende unzufrieden zu sein. Keine Macht den literarischen Stalkern!

Welche Bücher scheinen euch zu verfolgen, obwohl ihr sie nicht lesen möchtet?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Unverhofft reich?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich mach es heute kurz. Ich habe an diesem Feiertag noch ein bisschen was vor, also folgt jetzt die Antwort auf die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja und dann widme ich mich dem Tagesgeschäft. 😉

Unverhofft reich – welches Buch ist euch nur durch Zufall in die Hand gefallen und entpuppte sich als großartig?

Da fällt mir „Little Brother“ von Cory Doctorow ein. Diesen Jugendroman habe ich auf dem Mängelexemplar-Grabbeltisch einer Buchhhandlung entdeckt und mitgenommen. Lange, bevor ich begann, eine Wunschliste zu schreiben und nur noch danach zu kaufen. Mensch, das muss schon mehr als 5 Jahre her sein. Jedenfalls fand ich das Buch fantastisch. Es ist intelligent und sensibilisiert deutlich für Themen wie Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Überwachung und Sicherheit innerhalb sowie außerhalb des Internets. Doctorow erklärt bestimmte Mechanismen der Programmierung so, dass sie auch jeder Laie verstehen kann. Die Handlung ist spannend, absolut vorstellbar und heute aktueller denn je. Ich kann es wirklich von ganzem Herzen empfehlen, weshalb ich euch Cover und Klappentext herausgesucht habe.

Little BrotherMarcus, alias «w1n5t0n», ist 17, smart und ein begeisterter Gamer. Als Terroristen die Oakland Bay Bridge in San Francisco in die Luft sprengen, befinden er und seine Freunde sich zur falschen Zeit am falschen Ort. Agenten der Sicherheitsbehörde halten sie für verdächtig und verschleppen sie auf eine geheime Insel, wo sie tagelang verhört, schikaniert und gedemütigt werden. Als Marcus freikommt, hat sich San Francisco in einen Überwachungsstaat verwandelt. Jeder Bürger – ein potentieller Terrorist; Menschenrechte – zweitrangig; Freiheit – ein «Sicherheitsrisiko».
Marcus und seine Freunde können nicht akzeptieren, was geschehen ist – und beschließen, sich zu wehren. Mit Hilfe subversiver neuer Medien organisieren sie sich zu einer «Gamer-Guerilla». Ihr Plan: Sabotage der staatlichen Überwachung. Ihre Waffen: die Zukunftstechnologien. Ihr Ziel: der Sturz der Regierung.

Welches Buch entpuppte sich für euch als unverhoffter Schatz?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten; vielleicht entdecke ich beim Stöbern ja noch die eine oder andere brauchbare Empfehlung! 😉
Ich freue mich außerdem wie immer auf eure Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Erste Rezension?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was hatte ich letzte Woche Probleme mit dem Internet, Smartphone und WordPress. Ich hatte wirklich das Gefühl, alle Technik hätte sich gegen mich verschworen. Glücklicherweise läuft jetzt wieder alles reibungslos (toi toi toi). Das heißt, ich kann mich an diesem sonnigen, warmen Montagmorgen völlig entspannt der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Meine erste Rezension habe ich lange vor der Gründung meines Blogs auf Amazon geschrieben. Das war 2012 und somit auch einige Zeit, bevor ich angefangen habe, meine Bücher sowie mein Leseverhalten konsequent zu organisieren und dokumentieren. Es war ein wackeliger erster Gehversuch. 😀 Das entsprechende Buch hat mich ziemlich enttäuscht, weswegen ich das Bedürfnis hatte, mich öffentlich darüber auszulassen. Dafür ist die Rezension allerdings recht zahm geraten. Heute beschreibe ich wesentlich schärfer, was mir nicht gefällt.
Das Buch habe ich spontan als Mängelexemplar gekauft; es gehört zur Urban Fantasy und trägt den Titel „Verlockend wie ein Dämon“ (Wächter der Seelen #2). Es ist der zweite Band einer Trilogie der Autorin Annette McCleave, was ich beim Kauf dummerweise nicht wusste. Ich fand das Werk plump, aufgesetzt und kaum überzeugend. Selbstredend habe ich die Trilogie nie weiterverfolgt oder vervollständigt. Ich glaube, ich habe diesen zweiten Band sogar wieder verkauft, er dürfte sich schon längst nicht mehr in meinem Regal befinden.
Obwohl diese erste Rezension wahrlich kein Meisterwerk ist und ich heute weit höhere Qualitätsansprüche verfolge, muss ich sagen, dass das Schreiben eine wichtige erste Erfahrung war. Dadurch habe ich gelernt, dass das Ganze gar nicht so einfach ist, wie es aussieht, mir aber eine Menge Spaß macht.
Falls ihr jetzt neugierig auf meinen ersten Versuch einer Buchbesprechung (außerhalb der Schule) seid, habe ich das gute Stück mal bei Goodreads hochgeladen. HIER gelangt ihr zu meiner Tirade über „Verlockend wie ein Dämon“. Peinlich ist mir diese Rezension nämlich nicht. 😉

Von welchem Buch handelte eure erste Rezension?

Ich bin wirklich gespannt, welche Bücher euch zum Schreiben eurer ersten Rezension inspiriert haben; ob es eine positive oder eine negative Leseerfahrung war und wie ihr euren ersten Versuch heute einschätzt.
Außerdem wünsche ich euch allen natürlich einen wundervollen Start in die neue Woche! Genießt die Sonne!
Alles Liebe,
Elli

 

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