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Schlagwort-Archive: Liebesdreieck

Montagsfrage: Romantik-No-Gos?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, ich bin schon beinahe unruhig geworden. Die Montagsfrage vom Buchfresserchen kam heute so spät, dass ich schon dachte, Svenja sei vielleicht etwas zugestoßen. Da sieht man mal, wie sehr ich an ihre Pünktlichkeit gewöhnt bin und darauf vertraue. Glücklicherweise macht es mir nichts aus, meinen PC auf Arbeit zu missbrauchen und die Antwort hier zu tippen. Auf geht’s!

Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos in einer Liebesgeschichte?

Oho, da erwischt es ja genau die Richtige. Alle, die mich nur ein bisschen kennen, wissen, dass ich auf Romantik keinen großen Wert lege. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Oft erscheinen mir die romantischen Aspekte einer Geschichte überflüssig; ich verstehe einfach nicht, wieso niemand mehr einfach befreundet sein kann. Wieso muss es denn immer gleich die große Liebe sein, wieso eine wunderbar funktionierende Beziehung durch romantische und sexuelle Spannungen verderben? Ich brauche weder heiße Küsse noch schmalzige Liebesschwüre, man schreibe mir lieber eine mitreißende, blutige, dreckige Schlacht.

Da die literarische Welt aber nun einmal nicht nur aus epischen Schlachten besteht und ich einsehe, dass Gefühle hin und wieder sein müssen, versuche ich trotzdem, die Frage zu beantworten. Hmmm, mal überlegen. Ich glaube, was mich am meisten stört, ist tatsächlich Kitsch. Schwülstige Formulierungen, lange Szenen, in denen sich die Beteiligten tief in die Augen starren, eben schon benannte Liebesschwüre und pathetische, dumme Opfer. Es ist einfach nicht klug, die ganze Truppe zu gefährden, um die Sicherheit der Liebsten zu gewährleisten.

Keine reale, gesunde Beziehung funktioniert nach diesen lächerlichen Spielregeln und es ärgert mich sehr, dass Liebe immer mit großen Gesten gleichgesetzt wird. Ich lebe schon recht lange in einer glücklichen Beziehung, ich kann bestätigen, dass es vielmehr die kleinen Dinge sind, die von Liebe sprechen. Somit muss ich mich wohl Svenja anschließen: fehlender Realismus ist ein No-Go und meiner Meinung nach schließt das Liebesdreiecke und Insta-Love ein. Ich meine, wie oft passiert das schon? Im Ernst? Wie oft buhlen zwei Herren um die gleiche Dame und wissen davon? Seien wir doch ehrlich, Frauen behalten ihren Zwiespalt meist für sich, um die Kandidaten nicht zu verletzen. Die Liebe auf den ersten Blick ist ohnehin ein Mythos, weil Liebe wachsen muss. Verliebtheit auf den ersten Blick mag möglich sein, aber nach kurzer Zeit von Liebe zu sprechen, halte ich für vermessen.

Zusammengefasst kann ich also behaupten, dass ich mich grundsätzlich schwer mit der romantischen Ebene einer Geschichte tue, jedoch nichts dagegen habe, wenn sie realistisch beschrieben ist. Leider bilden die meisten Autor_innen Liebe völlig übersteigert ab. Um wundervoll zu sein, braucht Liebe weder große Worte, noch große Taten. Drama ist überbewertet. Wer das begreift, kann sogar mein hartes Schlachten-Herz erweichen. 😉

Über welche Romantik-No-Gos regt ihr euch auf?

Ich bin mir sicher, dass sich unsere Antworten heute ähneln werden, freue mich aber trotzdem auf eure Beiträge und Kommentare! Einen angenehmen Start in die neue Woche für euch alle!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - Januar 23, 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Yangsze Choo – The Ghost Bride

Yangsze Choo ist in meinem Bücherregal eine Exotin, weil sie aus Malaysia stammt. Ich besitze nicht viele Bücher asiatischer Autor_innen und als Abkömmling einer malaysischen Familie chinesischer Vorfahren in vierter Generation ist sie ein echtes Unikat. Choo lebte als Kind in vielen Ländern, graduierte in Harvard und ließ sich mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien nieder. „The Ghost Bride“ ist ihr erster und bisher einziger Roman, den ich kaufte, weil mich neben dem Klappentext auch die Aussicht auf einen Einblick in die Kultur des kolonialen Malaysia lockte.

Der Glaube an das Jenseits ist in der malaysischen Kultur des späten 19. Jahrhunderts fest verankert. Die 17-jährige Li Lan ehrte die Vorfahren stets angemessen. Sie verbrannte Bestattungsopfer. Doch einen Geist zu heiraten – das geht zu weit. Obwohl das ungewöhnliche Angebot der wohlhabenden Familie Lim die gravierenden Geldsorgen ihres Vaters beenden würde, möchte Li Lan keinesfalls die Ehefrau ihres überraschend verstorbenen Sohnes Tian Ching werden. Leider akzeptieren die Lims ein Nein nicht. Li Lan wird von seltsamen Träumen heimgesucht, die die Grenzen zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten verwischen. Nacht für Nacht erscheint ihr Tian Ching. Sein Werben wird jedes Mal nachdrücklicher, bis sie eines Morgens nicht mehr aufwacht. Plötzlich selbst ein Geist muss Li Lan im Jenseits einen Weg finden, die zerrissenen Bande zwischen ihrer Seele und ihrem Körper wiederherzustellen. Ihre einzige Chance besteht darin, die rätselhaften Umstände von Tian Chings Tod und die Geheimnisse der Familie Lim aufzudecken, bevor es zu spät ist und sie auf ewig in der Geisterwelt gefangen bleibt.

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Leigh Bardugo – Shadow and Bone

Ich bin vermutlich die letzte, die „Shadow and Bone“ von Leigh Bardugo liest. Der Trilogieauftakt erschien 2012 und löste einen verrückten Hype aus, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich kaufte das Buch 2014, lies es dann aber drei Jahre warten. Nicht, weil es mich nicht mehr interessierte, sondern weil ich die Vorfreude darauf voll auskosten wollte. Die Aussicht auf ein High Fantasy – Universum, das vom zaristischen Russland inspiriert wurde, war einfach zu delikat, um kopfüber in die Geschichte zu stürzen.

Manchmal ändert ein einziger Moment alles. Seit Alina Starkov, Waise und mittelmäßige Kartografin beim Militär von Ravka, ihrem besten Freund Malyen und ihrem Trupp im Schatten-Spalt das Leben rettete, erkennt sie sich selbst kaum wieder. Als sie in der schwärenden Wunde tiefster Dunkelheit angegriffen wurden, brach etwas aus ihr hervor: eine Macht, von der sie nicht wusste, dass sie sie besitzt. Verwirrt und desorientiert wurde sie dem Dunklen vorgeführt, dem Anführer der Grischa, der magischen Elite des Landes. Er sandte sie in die Hauptstadt Os Alta und riss sie brutal aus ihrer Existenz. Nun wird Alina als Grischa ausgebildet, weit entfernt von Mal und allem, was ihr vertraut ist. Ihre Fähigkeiten sind selbst für eine Magierin einzigartig. Große Hoffnungen lasten auf ihren Schultern. Sie könnte Ravkas Kriege beenden. Sie könnte den Hunger in ihrem Land bekämpfen. Gemeinsam mit dem Dunklen könnte sie sogar den Spalt schließen. Aber kann sie dem Dunklen und ihren neuen Kräften überhaupt vertrauen, ohne Mal an ihrer Seite, der sie daran erinnert, wer sie ist?

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Verfasst von - August 29, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Montagsfrage: Richtig enttäuschend?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hab es geschafft. Mein Zusatz-Beitrag zu den „Lorien Legacies“ ist fertig. Allerdings ist er so monströs geworden, dass ich ihn nicht am Stück veröffentlichen kann. Ich werde den Beitrag in vier kürzere Beiträge aufteilen. Morgen liefere ich euch die Rezension zu „The Fall of Five“. Ab Mittwoch bekommt ihr dann eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen und danach ist das Thema endlich abgehakt. Ich bin sehr erleichtert, dass ich gestern fertig geworden bin und nun ein Ende in Sicht ist.
Bevor wir uns mit „The Fall of Five“, den „Lorien Legacies“ und einer wirklich haarsträubenden Geschichte beschäftigen, möchte ich heute aber erst einmal ganz entspannt die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

Dieses Jahr hatte ich bisher ziemlich viel Glück mit meiner Lektüreauswahl. Es waren nicht allzu viele miese Bücher dabei. Enttäuschung entsteht ja erst durch eine bestimmte Erwartungshaltung und ich bin an die meisten Geschichten recht unvoreingenommen herangegangen.
Eine Ausnahme gab es allerdings, was die heutige Montagsfrage beantwortet. Meine große Enttäuschung war „Throne of Glass“ (Throne of Glass #1) von Sarah J. Maas. Dieser Young Adult – High Fantasy – Roman hat mich wirklich enttäuscht. Ich hatte sehr viel mehr davon erwartet. Die Geschichte ist so… banal. Der Hype darum ist für mich zwar verständlich, aber nicht nachvollziehbar. Ich mochte die Protagonistin Celaena nicht, ich mochte die beiden Jungs ihres Liebesdreiecks nicht und ich mochte nicht, wie sich die Handlung entwickelt. Laut Klappentext sollte es in diesem Buch ja eigentlich um ein Turnier des Königs gehen, durch das die gefürchtete Assassine Celaena ihre Freiheit wiedergewinnt. Dummerweise rückt dieses Turnier mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr in den Hintergrund. Es ist plötzlich gar nicht mehr wichtig, welche Aufgaben Celaena erfüllen muss. Stattdessen ist wichtig, dass sie in Ballkleidern durch das Schloss streift und mal mit dem einen, mal mit dem anderen jungen Mann flirtet. Nebenbei deckt sie natürlich noch ein unglaubliches Geheimnis auf. Alles allzu vorhersehbar und einfach… öde. Das Beste an diesem Buch ist meiner Meinung nach der Schreibstil der Autorin, der eingängig und flüssig ist, aber ansonsten hat es nicht viel zu bieten. Nach all den begeisterten Rezensionen hatte ich wirklich gehofft, ebenfalls Spaß mit „Throne of Glass“ zu haben, doch das war definitiv nicht der Fall. Ich habe die Reihe direkt nach dem ersten Band abgebrochen.
Wenn ihr erfahren möchtet, was mich an „Throne of Glass“ im Detail gestört hat, schaut einfach mal bei meiner Rezension vorbei: HIER.

Welches Buch war eure letzte große Enttäuschung?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - August 15, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Rysa Walker – Time’s Divide

2016-02-12 - Walker Time's Divide

Mit dem Abschluss ihrer Trilogie „The CHRONOS Files“ hat die Autorin Rysa Walker etwas sehr Großzügiges getan: sie hat ihr Universum verschenkt. Sie schenkt es allen Autor_innen, die gern ihre eigene Geschichte darin erzählen möchten. Das bedeutet, sie stellt es anderen Schriftsteller_innen frei, auf der Grundlage ihrer Trilogie die „CHRONOS Files“ weiterzuführen. Ich kannte das Prinzip bereits von den „Metro“ – Romanen von Dmitry Glukhovsky, der seine Kolleg_innen ebenfalls dazu ermunterte, sich bei seiner Fantasie zu bedienen. Ich finde, das hat etwas von offiziell genehmigter Fanfiction und ist ziemlich selbstlos. Es gehört einiges dazu, das eigene Universum, die eigene Fantasie zu teilen. Hut ab für Rysa Walker, dass sie zulässt, dass die „CHRONOS Files“ auch nach ihrem Finale „Time’s Divide“ weiterleben.

Die Last auf ihren Schultern droht Kate zu erdrücken. Sie trägt die Verantwortung für tausende Menschenleben, denn sie allein besitzt die Fähigkeit, ihren Großvater Saul an der Spitze der Cyrists aufzuhalten und die Auslese zu verhindern. Die Zeit verrinnt ihr zwischen den Fingern. Sie braucht Hilfe, weiß allerdings nicht, ob sie der Widerstandsgruppe Fifth Column trauen kann und wird auch ihre Vorbehalte gegenüber Kiernan nicht los. Als sich die Dinge zuspitzen und ihre Optionen schrumpfen, bleibt ihr keine andere Wahl, als einen gefährlichen Plan zu wagen. Sie muss in die Zukunft springen, dorthin, wo alles begann: in das statische Rauschen des CHRONOS-Hauptquartiers. Selbst wenn es unter Umständen bedeutet, ihre eigene Existenz auszulöschen.

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Verfasst von - März 5, 2016 in Science Fiction, Young Adult

 

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Sarah J. Maas – Throne of Glass

2016-02-07 - Maas Throne of Glass

Ich wäre von selbst wohl nicht auf die Idee gekommen, „Throne of Glass“ von Sarah J. Maas zu lesen. Dazu brauchte es die nachdrückliche Überredungskunst von Sarah vom Blog Büchermops. Es ist ihrer Schwärmerei geschuldet, dass das Buch bei mir einzog. Die Autorin war mir selbstverständlich bereits begegnet, denn ihre Märchenadaption „A Court of Thorns and Roses“ war letztes Jahr in aller Munde. Nichtsdestotrotz fehlte mir stets das letzte Fünkchen Motivation, um es mit ihren Büchern zu versuchen. Dieses fehlende Fünkchen lieferte mir Sarah. Passenderweise wurde Anfang Februar zu „Throne of Glass“ eine Leserunde auf Goodreads veranstaltet – der perfekte Anlass, mir diesen Roman vorzunehmen.

Celaena Sardothien ist die größte Assassine Adarlans – gefürchtet, gehasst, beneidet. Oder… Sie war es. Bis die Schergen des Königs sie gefangen nahmen und in die Salzminen Endoviers warfen. Dort sollte sie sterben. Doch sie überlebte. Ein Jahr ertrug sie die Schläge, die Dunkelheit, die Erniedrigung. Als sie eines Tages aus ihrer bedrückenden Routine gerissen wird, hätte sie niemals mit einem royalen Besuch gerechnet. Kronprinz Dorian Havilliard von Adarlan wünscht sie zu sehen. Begleitet vom Kommandant der Garde, Chaol Westfall, unterbreitet er Celaena ein Angebot, das sie unmöglich ausschlagen kann. Der Kronprinz bietet ihr die Freiheit an. Im Gegenzug erwartet er, dass sie ihn in einem Turnier seines Vaters repräsentiert, das einen königlichen Champion küren soll. Gewinnt sie, wird sie dem König vier Jahre lang dienen. Danach wäre sie frei. Verliert sie, wird Endovier ihr Schicksal sein. Celaena willigt ein und begleitet den Prinzen nach Rifthold. Hier wird sich ihre Zukunft entscheiden. Es warten jedoch nicht nur die Herausforderungen des Turniers auf sie. Hinter den Mauern der Burg aus Glas lauert das Böse…

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Rysa Walker – Time’s Edge

2015-10-11 - Walker Time's Edge

Ich hätte die Möglichkeit gehabt, den zweiten Band der Trilogie „The CHRONOS Files“, „Time’s Edge“, wie bereits den Vorgänger „Timebound“ bei Netgalley anzufragen. Ich habe mich dagegen entschieden. Ich finde es nicht richtig, für eine Geschichte nicht zu zahlen, wenn ich schon weiß, dass sie mir gefällt. Mal davon abgesehen, dass die Bände der Trilogie als Kindle-Edition wirklich nicht teuer sind, kann ich der Autorin so meine Wertschätzung ihrer Arbeit ausdrücken und sie unterstützen. Ich denke, dass gerade eine junge Schriftstellerin wie Rysa Walker diese Unterstützung braucht, daher macht es mir nichts aus, Geld für ihre Bücher auszugeben, um sie anschließend zu rezensieren. „Time’s Edge“ habe ich mir direkt nach der Lektüre des ersten Bandes besorgt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Die 1893er Weltausstellung in Chicago war nur der Anfang. Die Gegenwart schwebt noch immer in Gefahr. Saul plant, die Geschichte zu verändern und nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Unzählige Leben könnten ausgelöscht werden. Kate muss die verbliebenen CHRONOS-Schlüssel in der Vergangenheit ausfindig machen, bevor Saul sie für seine Zwecke einsetzen kann. Als wäre ihre Mission nicht bereits aufreibend genug, ist auch Kates Liebesleben ein einziges Chaos. Während sie auf der einen Seite versucht, ihre Beziehung mit Trey zu retten, muss sie auf der anderen Seite mit Kiernan zusammenarbeiten, der ihre Gefühle heftig durcheinanderbringt. Doch kann sie Kiernan überhaupt vertrauen?
Hin und her gerissen zwischen den Zeiten hat Kate nur einen einzigen Versuch, die Welt und ihr eigenes Leben zu retten.

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Ein Kommentar

Verfasst von - November 11, 2015 in Science Fiction, Young Adult

 

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Montagsfrage: Lieblingsbuchpärchen?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ach, die nächste Woche soll schon wieder so warm werden. Wenn ich ehrlich bin, hab ich mittlerweile die Nase voll vom Sommer. Reicht mir. Jetzt darf Herbst werden. Ich brauche wirklich keine 30°, um mich wohl zu fühlen und mir fehlen meine kuschligen Pullis. Unglücklicherweise muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden, bis es wieder kühler wird. Bis dahin muss ich die Zeit irgendwie rumkriegen und das Bloggen hilft mir dabei. 😀 Heute steht wieder einmal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja an:

Welche Figuren sind eines deiner Lieblingsbuchpärchen?

Da muss ich nicht lange überlegen: Todd und Viola aus der Chaos Walking – Trilogie von Patrick Ness. Ihre Beziehung ist etwas ganz Besonderes, weil sie erst vergleichsweise spät ein Paar werden. Davor sind sie Freunde. Sie lernen sich richtig kennen, geben ihrer Verbindung zueinander die Chance, zu wachsen und sich zu entwickeln. Sie würden für einander sterben, bevor sie sich das erste Mal küssen. Es war wundervoll, zu beobachten, wie sie sich langsam in einander verlieben, zart und unschuldig. Ich hatte das Gefühl, dass ihre Beziehung wirklich ein Fundament besitzt, im Gegensatz zu all den YA-Pärchen, die sich Knall auf Fall und Hals über Kopf in einander verlieben. Ihre Liebe wächst, trotz der furchtbaren Umstände und all der Herausforderungen, die sie überwinden müssen. Natürlich gibt es auch zwischen ihnen Probleme und Hindernisse, aber es fehlt dieses spezielle, oft enervierende Drama, das Teenager-Beziehungen in YA-Dystopien sonst auszeichnet. Kein Liebesdreieck. Sie sind wirklich für einander da und können sich aufeinander verlassen. Tief in ihrem Inneren wissen sie immer, wohin ihr Herz gehört, völlig egal, wie weit sie von den Umständen und anderen Menschen auseinander getrieben werden. Irgendwie hat ihre Liebe mehr Substanz als bei anderen YA-Pärchen. Es erschien mir so logisch, natürlich und selbstverständlich, dass sie früher oder später mehr als Freunde sein werden und zwar nicht, weil es vorhersehbar wäre, sondern weil sie einfach zusammen gehören. Mehr als June und Day, Cassia und Ky, Lena und Alex, Tris und Four. Im Vergleich zu Todd und Viola wirken all diese Beziehungen blass und oberflächlich; bei keinem anderen Paar hatte ich so sehr das Gefühl, dass sie zwei Teile von etwas Größerem, Schöneren sind. Sie sind eigenständige, unabhängige Individuen – aber sie vervollständigen einander.
Oh mein Gott, gleich heule ich los, also belasse ich es jetzt dabei.

Welches Buchpärchen ist euer liebstes und warum?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - August 10, 2015 in Uncategorized

 

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Der Hilferuf: The Selection

Der Hilferuf 1

Hallo ihr Lieben! 🙂

Am Dienstag habe ich bereits anlässlich der vierten Gemeinsam Lesen – Frage erzählt, dass es Bücher gibt, an denen ich aufgrund ihres Inhalts zweifle und deswegen nur schwer entscheiden kann, ob ich sie lesen möchte oder nicht. In einigen besonders harten Fällen treibt mich meine Unfähigkeit, mich zu entscheiden, schier in den Wahnsinn. Deswegen habe ich entschieden, eine neue Beitragskategorie zu gestalten: den Hilferuf. Da ich selbst offenbar nicht in der Lage bin, bestimmte Bücher endgültig auf meine Wunschliste zu setzen, möchte ich euch um Hilfe bitten. Ihr kennt meinen Buchgeschmack; ihr wisst, was ich gern lese und mir gefällt, also überlasse ich die Entscheidung euch.
Heute geht es um ein Buch, um das ich schon sehr sehr lange herumschleiche, weil ich das gute Stück bereits vor dem Hype bei Amazon entdeckt habe. Damals hatte ich noch nicht mal meinen Blog. Die Rede ist von „The Selection“ von Kiera Cass.

„The Selection“

the selection

For thirty-five girls, the Selection is the chance of a lifetime. The opportunity to escape the life laid out for them since birth. To be swept up in a world of glittering gowns and priceless jewels. To live in a palace and compete for the heart of gorgeous Prince Maxon.
But for America Singer, being Selected is a nightmare. It means turning her back on her secret love with Aspen, who is a caste below her. Leaving her home to enter a fierce competition for a crown she doesn’t want. Living in a palace that is constantly threatened by violent rebel attacks.
Then America meets Prince Maxon. Gradually, she starts to question all the plans she’s made for herself—and realizes that the life she’s always dreamed of may not compare to a future she never imagined.

„35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?“

Warum kann ich mich nicht entscheiden?

Mein Problem mit „The Selection“ hat seinen Ursprung im Grunddesign der Geschichte. Obwohl ich die Aschenputtel-ähnliche Idee interessant finde und mich die Dystopie neugierig macht, tue ich mich sehr schwer mit dem Prinzessinnen-Casting, durch das die Protagonistin America Singer in Kontakt mit dem Prinzen Maxon kommt. Es erinnert mich doch stark an die furchtbare Fernsehshow „Der Bachelor“, die ich mir übrigens bewusst nicht ansehe. Ich bin nicht gerade der Prinzessinnen-Typ und habe Zweifel, ob mir das Ganze nicht vielleicht viel zu kitschig sein könnte. Das Liebesdreieck Maxon-America-Aspen trägt natürlich auch seinen Teil dazu bei. Schließlich lese ich sonst eher handfeste, toughe und/oder actiongeladene Bücher. Außerdem muss ich gestehen, dass ich darüber hinaus aus feministischen Gründen besorgt bin, dass mir die Geschichte nicht gefällt, weil es bedeuten würde, dass ich mich schrecklich über das Buch aufregen würde. Hübsch ausstaffierte Frauen um einen Mann kämpfen zu lassen klingt doch ziemlich sexistisch.
Andererseits habe ich natürlich kein Herz aus Stein und brauche nicht zwangsläufig literweise Blut, um ein Buch zu mögen. Ich mag YA-Dystopien sehr, das wisst ihr ja. Allerdings darf die Dystopie nicht zu abstrakt, ungenau oder unrealistisch sein. Logik-Löcher finde ich besonders unangenehm beim Lesen. Ich habe bereits gehört, dass die Protagonistin America eine recht schwierige Figur sein soll – auch das schreckt mich ab, weil mir die Verbindung mit dem Hauptcharakter sehr wichtig ist. YA-Romane leben normalerweise von der Identifikation mit den Hauptfiguren; sie sind nur sehr selten so konzipiert, dass es irrelevant ist, ob man sie mag oder nicht. Trotz dessen kann der Hype um die Reihe herum ja nicht grundlos entstanden sein.
Ihr seht, es gibt eine ganz Menge Punkte, die mich davon abhalten, das Buch zu kaufen.

Worüber sollt ihr abstimmen?

Ich möchte euch bitten, mir mitzuteilen, ob ich „The Selection“ eurer Meinung nach lesen soll oder nicht. Wenn ihr abstimmt, ist es für mich äußerst wichtig, zu erfahren, warum eure Antwort so ausgefallen ist. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ihr euch zusätzlich die Zeit nehmt, mir kurz in den Kommentaren zu erklären, aus welchen Beweggründen heraus ihr diese Entscheidung getroffen habt. Ich lasse dabei natürlich auch eure persönliche Motivation gelten; falls ihr zum Beispiel einfach gern eine Rezension zu diesem Buch aus meiner Feder lesen möchtet, ist das völlig in Ordnung. 😉 Ich fände es super, wenn ihr meinen Buchgeschmack in eure Entscheidung einfließen lassen würdet und eventuell sogar konkrete Vergleiche zu Büchern, Reihen oder Trilogien ziehen könntet, die ich bereits gelesen habe oder kenne. Neben der Entscheidung, ob ich „The Selection“ lesen sollte, möchte ich versuchen, ein Gefühl für dieses Buch zu entwickeln. Ich denke, es ist ziemlich wichtig, dass meine Erwartungen so realisitisch wie möglich sind und ich nicht im Sud meiner Vorurteile schmore, ob nun begründet oder unbegründet.
Beachtet bitte, dass es hier vorerst nur um den ersten Band dieser Reihe geht, nicht um die gesamte Serie. Ich bin überzeugt, sollte es zur Lektüre des Auftakts kommen, kann ich im Anschluss selbst entscheiden, ob die Folgebände und ich eine gemeinsame Zukunft haben oder nicht.

Was passiert, wenn das Ergebnis positiv ausfällt?

Sollte sich die Mehrheit von euch dafür aussprechen, dass ich „The Selection“ lese, setze ich es erst einmal auf meine Wunschliste und bestelle es dann bei meiner nächsten Buch-Shoppingtour gleich mit. Da es hier um eure Wünsche geht, werde ich versuchen, das Buch so schnell wie möglich zu lesen. Ich werde definitiv eine englische Version kaufen; die günstigste Ausgabe wurde bei HarperTeen verlegt und trägt die ISBN-Nummer 0062059947. Für diejenigen unter euch, die das Buch bereits gelesen haben: falls ihr eine andere Ausgabe empfehlen könnt, lasst es mich wissen. 🙂
Die Umfrage läuft bloß einen Tag, denn sehr viel länger will ich diese vermaledeite Entscheidung nicht mehr aufschieben. Es reicht jetzt, ich gehe mir selbst auf die Nerven.

Die Umfrage

 

Ich danke euch von Herzen für eure Hilfe und freue mich schon sehr darauf, eure Meinungen zu diesem Buch zu lesen. Es wird wahnsinnig spannend sein, zu lesen, wie ihr meinen Buchgeschmack einschätzt und ob ihr „The Selection“ für mich als passend erachtet. Das wird ein Spaß! 😀 Seid ihr bereit? Dann los! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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