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Schlagwort-Archive: Leseverhalten

Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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11 Kommentare

Verfasst von - Januar 23, 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Jahresrückblick 2017?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute spät dran für die erste Montagsfrage des Jahres 2018. Das liegt daran, dass sich privat gerade ein kleines Drama abspielt: meine Hündin hat einen Kreuzbandriss. Wer sportinteressiert ist, weiß, was das für einen Menschen bedeutet – für einen Hund ist es eine Katastrophe, speziell für einen quirligen Wirbelwind wie meine Chilli. Sie versteht einfach nicht, wieso sie nicht normal laufen kann, wieso sie nicht rennen darf und wieso jeder Schritt weh tut. Und sie will trotzdem. Es ist schwierig, sie zu zügeln, obwohl ich schon dankbar bin, dass sie mittlerweile eine alte Frau und deshalb ohnehin nicht mehr so aktiv ist wie noch vor ein paar Jahren. Der Riss wurde am Freitag diagnostiziert. Heute waren wir bei einer Chirurgin, die eine Empfehlung für die weitere Behandlung aussprechen sollte. Chilli wird operiert. Sie bekommt ein künstliches Band, das ihr gerissenes Kreuzband ersetzt. Das Ganze ist ein teurer Spaß, aber mal ehrlich, ich würde eher hungern, als sie nicht behandeln zu lassen. Ich bin unheimlich froh, jetzt über einen Plan zu verfügen, wie es weitergeht, denn die letzten Tage voller Ungewissheit waren die reinste Qual. Ich war ein Nervenbündel, die Sorgen haben mich fertig gemacht. Im Moment fühle ich mich erleichtert und blicke zuversichtlich in die Zukunft. Wir kriegen das hin. Sie wird wieder laufen, rennen und spielen können, natürlich unter Einsatz von Krankengymnastik und Physiotherapie. Sie wird wieder gesund.
Wie ihr euch vorstellen könnt, verschieben sich meine ausstehenden Blogbeiträge dadurch nach hinten. Bloggen hat für mich im Augenblick keine Priorität. Chilli steht an erster Stelle und ich kann mich momentan nur schlecht auf etwas anderes konzentrieren. Sie braucht mich jetzt, also bin ich für sie da und es kümmert mich ehrlicherweise wenig bis gar nicht, dass der Stapel ausstehender Rezensionen in die Höhe schießt und der Jahresrückblick 2017 später als geplant rausgeht. Ich hoffe einfach auf euer Verständnis. Apropos Jahresrückblick, darum geht es auch in der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ich bin dran. Ich arbeite aktuell an meinem Jahresrückblick 2017, wann immer es meine momentane emotionale Situation erlaubt. Wenn ich merke, dass es mir hilft, mich abzulenken und die Sorgen mal für ein paar Stunden zu vergessen, jongliere ich mit Zahlen und Statistiken, aber wenn ich feststelle, dass ich mich nicht konzentrieren kann und eigentlich auch keine Lust habe, mich dazu zu zwingen, lasse ich den Jahresrückblick liegen, lese lieber oder flüchte mich in die Welt der Serien. Das ist natürlich blöd, aber im Augenblick funktioniert es nicht anders. Meine kleine Prinzessin geht nun mal vor.
Grundsätzlich erstelle ich jedes Jahr einen Jahresrückblick. Viele von euch dokumentieren und fassen das eigene Leseverhalten monatlich zusammen. Darauf verzichte ich, deshalb finde ich es wichtig, wenigstens einmal im Jahr Resümee zu ziehen. Ich möchte wissen, wie viele Bücher und Seiten ich gelesen habe, wie sich die Sternevergabe verteilt, welche Genres ich bevorzugte, ob ich mehr deutsch- als englischsprachige Literatur auswählte und wie das Verhältnis von Autoren gegenüber den Autorinnen aussieht. Dieser Querschnitt gestattet mir, einen besseren Überblick über meine Lesegewohnheiten zu erhalten und sie gegebenenfalls zu modifizieren. Möchte ich mehr Klassiker lesen? Möchte ich gewissenhafter daran arbeiten, Reihen abzuschließen? Möchte ich vielleicht ein neues Genre ausprobieren? Im Verlauf des Jahres merke ich nicht, dass ich eventuell festgefahren bin und zu wenig variiere. Das stelle ich erst fest, wenn ich mein Lesejahr im Ganzen reflektiere. Außerdem lerne ich durch den Jahresrückblick stets etwas über meine Vorlieben und Präferenzen. Ich kann dadurch besser einschätzen, welche Geschichten, welche Charaktere und Wendungen mir gefallen und vor allem, welche nicht. Daraus folgt, dass ich sicherer in meiner Lektüreauswahl werde. Mit jedem Jahresrückblick lerne ich mich selbst als Leserin ein bisschen besser kennen und dieses Wissen, diese Kenntnis meiner selbst ist einfach Gold wert, weil es mich davor bewahrt, meine Zeit mit schlechten Büchern zu vergeuden. Natürlich greife ich trotzdem hin und wieder daneben, doch das Risiko minimiert sich.
Zu guter Letzt macht mir das Verfassen eines Jahresrückblicks auch einfach Spaß, zumindest unter normalen Umständen. Ich stehe auf Statistiken, ich liebe es, bunte Grafiken zu erstellen und aus Zahlen Aussagen über mein Leseverhalten abzuleiten. Ja, da spricht der Nerd aus mir. 😀

Erstellt ihr einen Jahresrückblick für 2017?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und werde gleich eine ausgedehnte Stöberrunde einlegen. Die Montagsfrage hat mir gefehlt, es wird Zeit, dass hier wieder Normalität einzieht. Hoffentlich bald auch wieder mit einem gesunden, gewohnt wuseligen Vierbeiner. 😉 Kommt gut in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Montagsfrage: Jahreszeitliches Lesen?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gerade mal nachgesehen, läuft alles wie geplant, erwarten uns 2016 einschließlich heute noch 4 Montagsfragen vom Buchfresserchen Svenja. Schluck. Das ist wenig. Das Jahr ist wirklich fast rum. Da wird es doch höchste Zeit, sich neue Challenges für 2017 zu suchen, findet ihr nicht? Deswegen möchte ich vor der Beantwortung der heutigen Montagsfrage ganz dreist Werbung für meine Challenge machen und euch einladen, teilzunehmen:

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Durch einen Klick auf das Logo gelangt ihr auf meine Challenge-Seite, wo ihr alle Details erfahrt und euch anmelden könnt. Es erwarten euch 30 teils recht makabre und taffe Jahresaufgaben zum Thema High und Low Fantasy. Ich möchte mich gemeinsam mit euch durch ein wundervolles Genre lesen und seine vielen Facetten genießen! Lasst uns zusammen ausziehen, um Drachen zu bekämpfen, Köpfe rollen zu lassen und über Magie zu staunen! Macht mit!

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Das Buchfresserchen möchte heute wissen, ob wir unsere Lektüre der Jahreszeit anpassen.

Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten?

Ich erinnere mich, dass diese Frage schon einmal aufkam, entweder bei der Montagsfrage oder bei Gemeinsam Lesen. Meine Antwort hat sich nicht verändert: Nein. Kein Stück. Nur, weil Weihnachten vor der Tür steht, habe ich nun nicht plötzlich Lust auf Familiengeschichten, Kinderbücher oder ähnliches. Und was die Magie angeht: ich lese das ganze Jahr über High Fantasy, in der Magie so gut wie immer ein Faktor ist. Für mich ändert sich also gar nichts.
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass es mir generell schwerfällt, in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Meine Probleme diesbezüglich sind in den letzten Jahres immer gravierender geworden, weil mich die schiere Reizüberflutung in dieser Zeit abstumpfen lässt. Zu viel, zu früh. Letztes Jahr gipfelte das darin, dass ich tatsächlich erst am Heiligabend das erste Mal besinnliche Gefühle hatte und ich befürchte, dass es dieses Jahr ähnlich sein könnte. Ohne Weihnachtsstimmung habe ich natürlich auch keine veränderten Bedürfnisse hinsichtlich meiner Lektüre. Ich muss jedoch zugeben, dass sich im Winter immer mal wieder der Gedanke an Dickens bei mir einschleicht. 🙂

Hat die Jahreszeit Auswirkungen auf die Auswahl eurer Lektüre?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Und nicht vergessen: Anmelden zur High Fantasy Challenge! 😉
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Auswirkungen der Digitalisierung?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute bin ich mit der Montagsfrage sehr viel später dran als sonst. Normalerweise beantworte ich sie am Anfang meines Tages, bevor ich losstarte und erledige, was eben so ansteht. Aber heute hat das irgendwie alles nicht geklappt. Irgendwie hatte ich heute nicht so viel Zeit wie sonst, obwohl ich nichts anders gemacht habe. Anscheinend habe ich an irgendeiner Stelle Zeit vertrödelt, musste dann plötzlich dringend unter die Dusche und danach eigentlich auch direkt los. Ist doch seltsam, dass selbst die älteste Routine vor solchen Tagen nicht gefeit ist. Na was soll’s. Habe ich eben erst ein paar Familienangelegenheiten geklärt und kümmere mich jetzt um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja. Die finde ich heute nämlich wirklich interessant:

Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?

Ich denke, ich kann von mir behaupten, dass das nicht der Fall ist. Natürlich hat die Digitalisierung Auswirkungen auf mich, das möchte und kann ich nicht abstreiten, aber ich achte darauf, dass sie mich nicht in einem Ausmaß verändert, das mir nicht gefällt. Ich mag mein Handy, meinen Kindle, meinen Laptop – eben all die kleinen Spielzeuge, die man sich mit den Jahren so anschafft, doch ich bin wahnsinnig empfindlich, sobald ich das Gefühl bekomme, dass sie mich unter Druck setzen. Ich kann mein Handy problemlos zur Seite legen und es stundenlang nicht beachten. Ich muss nicht ständig in Kontakt mit der ganzen Welt stehen und wenn ich ehrlich bin, möchte ich das auch nicht. Ich will oft einfach meine Ruhe. Darum habe ich z.B. auch kein Facebook-Konto, wobei da auch prinzipielle Gründe eine Rolle spielen. Bisher habe ich nicht mal WhatsApp, obwohl sich das voraussichtlich ändern wird, sobald ich ein neues Telefon bekomme (dessen Display nicht kaputt und voll einsatzfähig ist -.-). Ich bin bereit, dem Thema Messenger noch einmal eine Chance zu geben (das Prinzip ist ja nicht neu, wir erinnern uns wehmütig an MSN, ICQ und all die anderen Dinos), aber sollte ich merken, dass mich die App nervt, fliegt sie ohne mit der Wimper zu zucken wieder runter. Ich habe in meinem Leben einmal die Erfahrung gemacht, was es bedeutet, sich von einer digitalen Spielerei abhängig zu machen und dieses Gefühl lasse ich nie wieder zu.
Das Lesen ist darüber hinaus eine Domäne, die ich bewusst schütze. Wenn ich mich zu Hause hinsetze, um zu lesen, dann lese ich. Nebenbei läuft Musik, aber weitere Ablenkungen vermeide ich bewusst. Es kommt sogar vor, dass ich mich dafür beim Lieblingsmenschen per SMS abmelde, falls er noch arbeitet. Ich möchte nicht gestört werden, ich möchte mich völlig auf die Geschichte konzentrieren und in ihr verschwinden können.
Was Svenja beschreibt, ist mir völlig fremd, weil ich sehr deutlich zwischen verschiedenen Texttypen unterscheide. Eine SMS ist für mich etwas völlig anderes als ein Buch. Äpfel und Birnen. Ich finde das gut so und werde hoffentlich immer versuchen, kleine Fluchten vor der Digitalisierung für mich zu schaffen, denn hundertprozentig gesund ist das alles meiner Meinung nach nicht.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf euer Leseverhalten aus?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und bin schon ganz wild auf eine ausdehnte Stöberrunde! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

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Montagsfrage: Erste Rezension?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Man, was hatte ich letzte Woche Probleme mit dem Internet, Smartphone und WordPress. Ich hatte wirklich das Gefühl, alle Technik hätte sich gegen mich verschworen. Glücklicherweise läuft jetzt wieder alles reibungslos (toi toi toi). Das heißt, ich kann mich an diesem sonnigen, warmen Montagmorgen völlig entspannt der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja widmen:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Meine erste Rezension habe ich lange vor der Gründung meines Blogs auf Amazon geschrieben. Das war 2012 und somit auch einige Zeit, bevor ich angefangen habe, meine Bücher sowie mein Leseverhalten konsequent zu organisieren und dokumentieren. Es war ein wackeliger erster Gehversuch. 😀 Das entsprechende Buch hat mich ziemlich enttäuscht, weswegen ich das Bedürfnis hatte, mich öffentlich darüber auszulassen. Dafür ist die Rezension allerdings recht zahm geraten. Heute beschreibe ich wesentlich schärfer, was mir nicht gefällt.
Das Buch habe ich spontan als Mängelexemplar gekauft; es gehört zur Urban Fantasy und trägt den Titel „Verlockend wie ein Dämon“ (Wächter der Seelen #2). Es ist der zweite Band einer Trilogie der Autorin Annette McCleave, was ich beim Kauf dummerweise nicht wusste. Ich fand das Werk plump, aufgesetzt und kaum überzeugend. Selbstredend habe ich die Trilogie nie weiterverfolgt oder vervollständigt. Ich glaube, ich habe diesen zweiten Band sogar wieder verkauft, er dürfte sich schon längst nicht mehr in meinem Regal befinden.
Obwohl diese erste Rezension wahrlich kein Meisterwerk ist und ich heute weit höhere Qualitätsansprüche verfolge, muss ich sagen, dass das Schreiben eine wichtige erste Erfahrung war. Dadurch habe ich gelernt, dass das Ganze gar nicht so einfach ist, wie es aussieht, mir aber eine Menge Spaß macht.
Falls ihr jetzt neugierig auf meinen ersten Versuch einer Buchbesprechung (außerhalb der Schule) seid, habe ich das gute Stück mal bei Goodreads hochgeladen. HIER gelangt ihr zu meiner Tirade über „Verlockend wie ein Dämon“. Peinlich ist mir diese Rezension nämlich nicht. 😉

Von welchem Buch handelte eure erste Rezension?

Ich bin wirklich gespannt, welche Bücher euch zum Schreiben eurer ersten Rezension inspiriert haben; ob es eine positive oder eine negative Leseerfahrung war und wie ihr euren ersten Versuch heute einschätzt.
Außerdem wünsche ich euch allen natürlich einen wundervollen Start in die neue Woche! Genießt die Sonne!
Alles Liebe,
Elli

 

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Verfasst von - Februar 9, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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05. 06. 2014 – 100 Fragen

Lese ich eigentlich zu viel? Auf dem Blog Vorzeigbar habe ich einen spannenden und lustigen Fragenkatalog gefunden, der LeserInnen bei der Einschätzung ihres Leseverhaltens helfen soll. Diese Fragen sollte man natürlich nicht zu ernst nehmen. 😉 Ich habe mir den Spaß gemacht und sie einfach mal beantwortet.

  1. Du hast mehr Bücher als Schuhe.
    Ja. Logisch. Was will ich schon mit Schuhen; die sollen mir ja nur helfen, von A nach B zu kommen.
  2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per „Du“.
    Nein. Ich schäme mich, aber ich kaufe kaum in Buchhandlungen. Eher Online. Allein schon, weil das Angebot englischer Bücher größer ist.
  3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert.
    Nicht ALLE. Aber manchmal schon. Kann man wohl als „Ja“ gelten lassen.
  4. Die Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich.
    Ja. Und ich würde so gern mal hin.
  5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden musst, ob du dein Mathebuch oder deinen neuen Roman mitnimmst, nimmst du den Roman.
    Ich studiere zwar, aber ja, haut hin. Wenn ich mich entscheiden müsste. Sonst würde ich eher eine größere Tasche nehmen.
  6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus als die Bibliothekarinnen.
    Nein. Ich kaufe lieber, als zu leihen, weil ich eine Sammlerin bin.
  7. Deine Eltern hören oft die Worte „Ich lese gerade, also lasst mich!!!“
    Ich wohne nicht mehr zu Hause. Aber das kam sicher vor. Und mein Partner kriegt es zu hören. Also Ja.
  8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht, was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst.
    Ja. Vor allem direkt nachdem ich ein Buch ausgelesen habe.
  9. Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: „Das hab´ ich schon. Und das hab´ ich schon. Das auch…“
    Ja. Das ist immer lustig, man wird so komisch angestarrt.
  10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
    Jein. Zur Zeit nicht. Mein Regal ist momentan einfach nur Chaos, das soll sich aber ändern, wenn der Anbau da ist.
  11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, wärst du jeden Tag dort – und das ist ja peinlich!
    Nein. Wie gesagt, ich kaufe Online.
  12. Namen merkst du dir so: „Meggie, wie das Mädchen aus Tintenherz“, „Harry, wie Harry Potter.“ oder „Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Rubinrot.“
    Jein. Manchmal schon. Aber nur, wenn es sich anbietet.
  13. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du so viel verrücktes Zeug weißt.
    Ja.
  14. Wenn 13. eintritt, murmelst du ein „Das habe ich irgendwo gelesen“, obwohl du genau weißt, wie das Buch heißt in dem du es gelesen hast.
    Ja. Genau DAS.
  15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal.
    Ja. Das ist ja wohl ebenso logisch wie die erste Frage. Schlafen kann ich auch auf der Couch, wenn es nicht anders geht.
  16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen.
    Ja.
  17. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss; auf der Straße; in der Schule; im Café um die Ecke; auf dem Laufband;…
    Ja. Ich habe noch keinen Ort gefunden, an dem ich nicht lesen könnte.
  18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule; während dem Essen; während dem Gehen; im Dunkeln; in der Kirche; mitten in der Nacht; …
    Ja. Die Tageszeit ist doch völlig irrelevant.
  19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen – und selbst die sind danach fix und fertig!
    Ja. Wobei… 3? Es sind vermutlich mehr.
  20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt.
    Nein. So Hardcore bin ich dann doch nicht.
  21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen.
    Jein. Nicht unter dem Kopfkissen, aber direkt daneben auf dem Nachttisch.
  22. Deine Eltern/ dein Partner murren ständig: „Mach das Licht aus und schlaf endlich.“ und du ignorierst es.
    Nein.
  23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.
    Ja. Natürlich. Was soll ich sonst unterwegs machen?
  24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag/ zu Weihnachten/ zum Jahrestag wünschst, antwortest du: „Ein Buch!“
    Ja. Allerdings ist es eher ein Buch-Gutschein. Sonst müsste ich mich ja für EINS entscheiden.
  25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast.
    Ja. Kommt schon mal vor.
  26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.
    Ja. „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi. „Timm Thaler oder das Verkaufe Lächeln“ von James Krüss. „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.
  27. Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig.
    Nein. Die interessiert mich eigentlich eher weniger. Schon allein, weil da immer Krimis draufstehen und ich keine Krimis mag.
  28. Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen.
    Nein. Ich hab nachgesehen.
  29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: „Lesen“. Andere Hobbies hast du nicht, denn lesen ist dein Leben!
    Jein. Na ja. Ich sage das immer als Erstes, das stimmt. Danach muss ich ein bisschen überlegen. Aber mir fällt bestimmt was ein. Irgendwann mal.
  30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.
    Nein.
  31. Deine Mutter drohte dir mindestens einmal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst – und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt.
    Nein. Wie gesagt, ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern. Sie hat das aber auch nie getan.
  32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit vollstopfst.
    Ja. Leider. Das neue Regal wird sehnsüchtig erwartet.
  33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden.
    Jein. Momentan nicht, aber bald. Einfach alphabetisch nach Autor.
  34. Du hast mindestens drei Lieblingsgenres.
    Ja. Fantasy, Dystopien,Thriller.
  35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten.
    Ja. Sogar ein, zwei Krimis.
  36. Wenn du auf einen Geburtstag/ eine Hochzeit eingeladen bist, schenkst du ein Buch.
    Nein. Ich war in meinem Leben erst auf einer Hochzeit, die ich bewusst miterlebt habe und da gab es Geld.
  37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.
    Ja. Aber Schreiben ist schwer.
  38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer eins.
    Jein. Ganz so schlimm ist es nicht. Aber ich bin schon ziemlich genervt, besonders, wenn es häufiger vorkommt.
  39. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreist oder sonst irgendwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert.
    Ja. Das hat aber nicht nur mit den Büchern an sich zu tun, sondern auch mit dem Respekt vor dem Eigentum anderer.
  40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen.
    Ja. Und das, ohne gegen Menschen, Hunde oder Gegenstände zu laufen. Meistens.
  41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf.
    Jein. Ich habe in der Schule unter dem Tisch gelesen. Aber ich wurde erwischt.
  42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen.
    Ja. Aber ich mag Herbst und Winter lieber.
  43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat.
    Jein. So regelmäßig ist das nicht. Aber wenn man es hochrechnet, dürfte das in etwa dem Durchschnitt entsprechen.
  44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch – NIE!
    Ja. Hallo, ein GUTES Buch!
  45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Und zwar in dieser Reihenfolge.
    Ja. Zum Glück muss ich nicht allein für Lebensmittel sorgen.
  46. Wenn du Wörter hörst wie „das Einzigste“ und „zwei Fensters“ bekommst du Schüttelfrost.
    Ja. Baaaah. Das wurde durch mein Studium noch schlimmer.
  47. Du weißt, dass die Vergangenheitsform von „backen“ „buk“ lautet.
    Ja. Sicherlich, das lernt man doch schon in Märchen.
  48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden.
    Ja. Aber ich schaue auch gern mal nach. Vielleicht gibt es ja ein noch besseres Wort.
  49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.
    Ja. In der Regel schon.
  50. Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen.
    Ja. Zu diesem Thema habe ich ja grade erst einen Beitrag verfasst.
  51. Büchern, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber. Denn dein Geschmack ist exquisit.
    Ja. Lustig, dass es offenbar nicht nur mir so geht. Ich denke immer, dass diese Bücher bestimmt voller Klischees und ausgelutschten Ideen sind.
  52. Trotz 51. liest du alles, was du in die Finger kriegst.
    Ja. Die Neugier siegt einfach.
  53. Du bist schon des Öfteren auf einem Buch aufgewacht.
    Ja. Aber eher früher, heutzutage nicht mehr, weil das Buch wegzulegen zu meiner Einschlafroutine gehört.
  54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf – falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast.
    Ja. Nicht nur eins. Ich glaube, ich habe so etwa 200 in Reserve.
  55. Bücher sind deiner Meinung nach 100x besser als E-Books.
    Ja. Anfassen und riechen.
  56. Du besitz trotzdem ein E-Book – aus Platzgründen.
    Nein. Ich sammle eben. Da ist der Platz das letzte meiner Probleme.
  57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest.
    Ja. Wobei mir das wirklich sehr oft so geht. Ich würde mich einfach gern mal mit der einen oder anderen Figur unterhalten. Oder ein Bier trinken gehen.
  58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.
    Ja. Meist erkenne ich es schon am Stil.
  59. 57. erinnert dich an die Tintenreihe – du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen.
    Jein. Ja, es erinnert mich daran. Nein, ich will sie nicht direkt lesen.
  60. Bei folgendem Satz willst du am Liebsten eine Schlägerei anzetteln: „Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, denn der Film ist noch gar nicht draußen.“ Oder auch „Wo finde ich denn den zweiten Teil vom Hobbit?“
    Ja. Argh. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
  61. Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren.
    Ja. Ist auch schon vorgekommen.
  62. Du kannst nächtelang durchlesen.
    Ja. Nachts habe ich die meiste Ruhe.
  63. Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt.
    Ja. Aber die ist sowieso da, nicht wegen den Büchern.
  64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz.
    Ja. Eins? Alle.
  65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche.
    Ja. Nase ins Buch und ab dafür.
  66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag.
    Ja. Ich schäme mich auch, wenn ich nur wenige Seiten geschafft habe.
  67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal.
    Nein. Noch mal: ich kaufe Online.
  68. Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint.
    Ja. Reine Magie eben.
  69. Du hast keine Probleme damit, 68. zu zugeben.
    Ja. Warum auch?
  70. Menschen, die nicht lesen, findest du blöd. 😉
    Jein. Blöd ist zu viel gesagt, aber ich kann mit ihnen nicht SO viel anfangen.
  71. Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust.
    Ja. Die Figuren wachsen mir ja ans Herz.
  72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella & Edward, Cassia & Ky, Clary & Jace, Harry & Ginny, …
    Ja. Literarische Paare gehören einfach zusammen.
  73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor.
    Ja. Nicht nur bekannt. Ich bin mit allen per „Du“.
  74. Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.
    Nein.
  75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden.
    Ja. Aber nicht nur für eine Nacht.
  76. Wenn du am Bahnhof „Kings Cross“ in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt.
    Jein. Ich hab schon überlegt, ob ich das mache, wenn ich noch mal nach London komme.
  77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen – denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient.
    Ja. Menschen können so gemein sein. Bücher nicht.
  78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst.
    Ja. Vermutlich „Die Gewehre der Frau Carrar“ von Bertolt Brecht.
  79. Du hast, als du noch klein warst, so getan als könntest du lesen.
    Ja. Ich konnte die Bücher meist vom Vorlesen auswendig.
  80. Du misshandelst alles als Lesezeichen: Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere, …
    Ja. Ich habe zwar meist ein Lesezeichen dabei, aber wenn nicht…
  81. Du hast mindestens 2 Verlage/ Autoren bei Facebook mit „Gefällt mir“ markiert.
    Jein. Ich bin nicht bei Facebook. Zählt Twitter auch?
  82. Dein Motto: „Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!“
    Nein.
  83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest.
    Ja. Ich lese ja viel auf Englisch.
  84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.
    Ja. Denn das sind sie ja auch.
  85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen.
    Ja. Aber ich verkneif es mir oft. Will ja doch kaum jemand hören.
  86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch.
    Ja. Bildliche Vorstellungskraft sag ich da nur.
  87. Für dich gibt es das nicht: „Keine Zeit zum Lesen“.
    Ja. Ich nehme mir die Zeit einfach.
  88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung.
    Ja. Grinsen, rumspringen, singen und tanzen. Ist alles schon vorgekommen.
  89. Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.
    Ja. Fast alle.
  90. AutorInnen sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.
    Nein. AutorInnen sind auch nur Menschen, das ist mir durchaus bewusst. Sonst wäre jede Kritik/Rezension obsolet.
  91. Du kannst ein paar Brocken Elbisch.
    Nein. Elbisch finde ich weniger spannend als Klingonisch.
  92. Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.
    Jein. Nicht bei jedem Spiegel. Aber manchmal…
  93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung und weißt über alles irgendwas.
    Ja. Ich glaube schon, ich hab aber noch nie darüber nachgedacht.
  94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. (Am Papier geschnitten, Buch ins Gesicht oder auf den Fuß gefallen, Finger eingeklemmt, beim Gehen/lesen irgendwo gegen gelaufen…)
    Ja. Obwohl ich aufbrausend bin, gebe ich nie den Büchern die Schuld. Ich sage vielleicht mal „Blöde Tischecke!“, aber niemals „Blödes Buch!“, wenn sowas passiert.
  95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus um es bequem zu haben.
    Ja. Beine ausstrecken, Beine anziehen, Beine unterschlagen. Hinsetzen, aufsetzen, umsetzen. Und so weiter.
  96. Leute, die keine Bücher besitzen, sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen.
    Ja. Absolut. Wie kann das passieren? Jeder hat doch IRGENDEIN Buch.
  97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.
    Ja. Ich muss dann immer lächeln.
  98. Bücher sind dein Statussymbol.
    Ja. Ich bin da schon ein bisschen angeberisch. Ich liebe es, wenn die Leute Augen wie Untertassen bekommen, wenn ich sage, dass ich mindestens 500-600 Bücher besitze. Wobei das ja noch wenig ist.
  99. Die Bakerstreet in London & Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte.
    Ja.
  100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im Geringsten, nein – du bist stolz darauf!
    Ja. Ich finde es allerdings nicht erschreckend. Ich kenne mich ja.

Fazit
Ja: 71/100
Nein: 16/100
Jein: 13/100

Ich schätze, die Fragen zeigen noch einmal, dass ich wirklich viel lese. Aber zu viel? Nein, ganz bestimmt nicht. Ich finde, man kann einfach nicht zu viel lesen. Obwohl mein Partner etwas anderes behauptet. 😉 Es ist wie mit allen Dingen, die Spaß machen: solange das tägliche Leben nicht darunter leidet, ist alles in bester Ordnung. Wenn ich also in der Lage bin, mein Leben auf die Reihe zu bekommen und nichts vernachlässige, soll man mich so viel lesen lassen, wie ich möchte. 😉

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Fragen auch beantwortet und zumindest das Ergebnis postet, denn das interessiert mich doch sehr. Wer mag, kann natürlich auch jede Antwort angeben oder auf einen Beitrag im eigenen Blog verlinken. 🙂

 

 
 

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02. 06. 2014 – Montagsfrage: Am Stück oder häppchenweise?

 

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Die Montagsfrage dieser Woche von Nina alias Libromanie dreht sich um die täglichen Lesegewohnheiten. Sie möchte gern wissen, ob wir öfter längere Lese-Sessions einlegen oder doch eher über den Tag verteilt kürzere Zeitspannen zum Lesen nutzen. Die Frage lautet daher:

Am Stück oder häppchenweise?

Tja, mal so und mal so. Mein Leseverhalten ist Tag für Tag unterschiedlich; es hängt von so vielen Faktoren ab, die ich nicht immer beeinflussen kann.
An erster Stelle steht natürlich der Zeitfaktor. Wenn ich unterwegs bin, schaffe ich es meistens nicht, mir an diesem Tag stundenlang Zeit zum Lesen zu nehmen. Aber ich habe meine aktuelle Lektüre immer dabei und lese, wenn es die Umgebung erlaubt. In der Bahn lese ich beispielsweise immer.
Zusätzlich hängt es auch von meiner Tagesform ab. An manchen Tagen habe ich Konzentrationsschwierigkeiten, weil meine Gedanken in meinem Kopf wie Pingpong-Bälle hin und her fliegen. Ich bin dann furchtbar leicht ablenkbar und stelle oft fest, dass ich den gleichen Satz immer und immer wieder lese, ohne tatsächlich zu verinnerlichen, WAS ich eigentlich grade gelesen habe. An so einem Tag hat es keinen Sinn, mit aller Macht das Lesen erzwingen zu wollen, also lege ich das Buch zur Seite und mache irgendwas, das nicht ganz so viel Konzentration erfordert.
Meine Leseausdauer leidet unglücklicherweise auch immer massiv, wenn ich in einer meiner Zocker-Phasen bin. In diesen Phasen zocke ich exzessiv, jeden Tag, mehrere Stunden lang (manchmal auch den ganzen Tag). Selbst wenn ich mich zum Lesen hinsetze, schleicht sich irgendwann der Gedanke ein, dass ich eigentlich auch gern spielen würde. Ich schaffe dann meist nur etwa 50 Seiten, bis es mich so sehr in den Fingern juckt, dass ich es nicht mehr aushalte. Was würde ich dafür geben, wenn es eine Möglichkeit gäbe, beides gleichzeitig zu tun. 😀
Doch der wohl wichtigste Faktor ist das Buch an sich. Fesselt mich ein Buch stark, kann ich es kaum aus der Hand legen, um mal eben zur Toilette zu gehen, fällt es mir selbstverständlich auch leicht, mich stundenlang damit zu beschäftigen. Ist die Lektüre weniger spannend… nun ja, dann mache ich eher mal längere Pausen. Bei so einem Buch lese ich oft in den Werbepausen des Fernsehprogramms. Zum Vergleich: das Fernsehprogramm interessiert mich nicht die Bohne, wenn mich mein Buch nicht loslässt.

Zusammengefasst kann ich also sagen, stimmen die Umstände, lese ich durchaus auch mal stundenlang. Dafür muss aber wirklich alles perfekt sein: die Zeit muss vorhanden sein, der Tag muss passen, das Buch muss mich begeistern. Dann kann es schon mal passieren, dass ich irgendwann mitten in der Nacht auf die Uhr sehe und völlig erschrocken feststelle, dass ich längst hätte schlafen müssen. 😉
Ansonsten lese ich den Tag über verteilt, wann immer es sich anbietet.

Wie ist das bei euch? Wann habt ihr das letzte Mal ein Buch hintereinander weg ausgelesen?

 
 

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