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Steven Erikson – Die Stadt des blauen Feuers & Tod eines Gottes

Nach der Zerstörung Mondbruts fanden die Tiste Andii in Schwarz-Korall eine neue Heimat. Sie hüllten die Stadt in ewige Nacht, eine Reminiszenz an Kurald Galain. Doch Mutter Dunkel ist noch immer taub für die Nöte ihrer Kinder. Vor den Toren Schwarz-Koralls entstand der Kult des Erlösers: aus ganz Genabackis pilgern Menschen zum Grabhügel des gefallenen Schild-Amboss Itkovian und bitten um seinen Segen. Der Erlöser stellt keine Ansprüche. Er schließt ausnahmslos jede Seele in seine Arme. Er ist wehrlos, verletzlich gegenüber denjenigen, die seinen Kult zu missbrauchen gedenken. Denn Itkovian ist nicht der einzige Aufgestiegene, dessen Einfluss in Schwarz-Korall spürbar ist. Aus den Tiefen des Chaos steigt der Sterbende Gott empor, der süßes Vergessen verspricht. Seine Anhänger_innen planen, den Erlöser zu überwältigen und Schwarz-Korall zu übernehmen. Mehr denn je brauchen die Andii die Führung ihres Lords Anomander Rake, dieser schaut jedoch sorgenvoll nach Darujhistan.
In der Stadt des blauen Feuers kündigt sich eine gewaltige Konvergenz an. Reisende nähern sich der Metropole, Schlitzer kehrt in Begleitung seiner Gefährten zurück in die Straßen seiner Jugend, malazanische Veteran_innen und die Assassinengilde liefern sich blutige Scharmützel, das Azath-Haus speit Totgeglaubte aus und in der Ferne ist das Geheul furchteinflößender Hunde zu hören. Darujhistan ist in Aufruhr. Leben und Tod tanzen Hand in Hand und noch immer giert der Verkrüppelte Gott nach jedem Fetzen Macht, dem er habhaft werden kann. Im Schatten der Konvergenz richtet er seinen Blick auf das verfluchte Schwert Dragnipur, dessen schwarzes Herz tausende Seelen knechtet. Sein Träger ist Anomander Rake und so obliegt es dem Sohn der Dunkelheit, Schwarz-Korall und Darujhistan gleichermaßen vor dem Gift zweier wahnsinniger Götter zu bewahren. Ein Gott muss sterben, damit ein anderer aufgehalten werden kann.

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Montagsfrage: Schätze aus der Kindheit?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich kämpfe derzeit mit einem Rezensionsmonster. Kennt ihr diese Rezensionen, die euch einfach nicht gelingen wollen? So ergeht es mir aktuell mit „Nights of Villjamur“ von Mark Charan Newton. Die Rezension wächst und bläht sich auf, färbt sich giftgrün und hat auf einmal viel zu viele Arme und Augen. Ich habe schon mehrfach komplett neu angefangen und bin effektiv trotzdem noch keinen Schritt voran gekommen. Aber ich gebe nicht auf. Ich kämpfe so lange, bis ich dieses verdammte große, giftgrüne Monster vertrieben habe und die Rezension endlich online gehen kann. Drückt mir die Daumen!
Heute gönne ich mir allerdings eine kleine Kampfpause, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten zu können:

Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Ha, ich weiß schon, welche Bücher garantiert am häufigsten genannt werden! 😀 Ich verwette meinen linken Arm darauf, dass mindestens jede_r zweite „Harry Potter“ antwortet. Ich bin da natürlich keine Ausnahme, auch ich verbinde zahlreiche schöne Kindheitserinnerungen mit HP. Trotzdem möchte ich heute primär von zwei anderen Büchern erzählen, die mir gleich als erstes eingefallen sind.

Das erste ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Timm Thaler war der Held meiner Kindheit. Ich habe das Buch unzählige Male gelesen, erst gemeinsam mit Mutter, später allein. Er hat mich stets begleitet und ich bin sicher, seine Geschichte hat maßgeblich dazu beigetragen, mich zu einem besseren Menschen heranwachsen zu lassen. Im Dezember 2014 habe ich den Reread gewagt und überglücklich festgestellt, dass sie im Prinzip noch immer die gleiche Wirkung auf mich hat wie vor 20 Jahren. Die Dimensionen sind geschrumpft, aber die Botschaft berührt mein Herz bis heute. Ich denke, ich werde immer zu Timms Geschichte zurückkehren. Schlage ich die Seiten meiner Ausgabe auf, die mehr als 50 Jahre alt ist, versetzt mich das sofort in meine Kindheit zurück; ich kann sie riechen, sehen und fühlen, als wäre sie zwischen den Buchdeckeln konserviert. Ich liebe das Buch und ich liebe es, dass es mir das Gefühl gibt, meiner Mama sehr nahe zu sein. Das ist wahre Magie.

Das zweite Buch ist „Käpt’n Blaubärs Reine Wahrheit“ von Bernhard Lassahn. Vermutlich wundert ihr euch nun, dass diese kleine Geschichtensammlung nicht von Walter Moers stammt, der die Figur des Käpt’n Blaubär erfunden hat. Soweit ich das heute beurteilen kann, erhielt Bernhard Lassahn eine Erlaubnis, das geistige Eigentum von Moers zu verwenden, um dieses Kinderbuch zu schreiben. Als das Buch in meinem Leben eine Rolle spielte, wusste ich nicht, wer sich den Seemannsgarn spinnenden Bären, seine drei Enkel und Hein Blöd ausgedacht hat und es war mir auch egal. Ich kannte sie aus „Die Sendung mit der Maus“, die ich mir immer gemeinsam mit meinem Vater ansah. Deshalb war es für mich völlig selbstverständlich, dass nur Papa „Käpt’n Blaubär“ vorlesen durfte. Sonst brachte mich eigentlich immer meine Mutter ins Bett und las mir vor, aber wenn ich von Blaubärs Abenteuern hören wollte, musste Papa ran. Mama durfte das nicht. Ich weiß nicht, wie oft ich über diese Geschichten gelacht habe. Ich habe Blaubär immer geliebt und ich liebte es, wie viel Mühe mein Vater sich beim Vorlesen gab. Ich erinnere mich, dass er immer einen Küstendialekt imitierte, wenn er dem alten Bären seine Stimme lieh. Ich fand das wunderbar. Bis heute bringt mich diese Kindheitserinnerung zum Lächeln. Danke, Papa. 🙂

Beide Bücher stehen noch immer in meinem Regal. Ich werde sie nie, nie, niemals weggeben. Schätze aus der Kindheit sollte man bewahren in dieser Welt, die oft nur wenig Freude zu bieten hat.

Welche Bücher erinnern euch an eure Kindheit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und werde mich gleich zu einer ausgedehnten Stöberrunde aufmachen. Das Rezensionsmonster kann auch bis morgen warten und noch ein bisschen rummonstern. Habt einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Kaufen oder Leihen?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche ist ein Testlauf. Ich probiere andere Tagesabläufe aus und schaue, ob sie für mich funktionieren. Ich habe das Gefühl, meine Aktivitäten etwas anders strukturieren zu müssen, denn so, wie es jetzt ist, komme ich nur selten zur Ruhe. Das ist blöd und es hindert mich auch am Bloggen. Also drückt die Daumen, dass es klappt, dann gibt es hoffentlich bald den nächsten Artikel zu Gender in der Urban Fantasy, von den ausstehenden Rezensionen mal ganz zu schweigen *hust*. 😉
Heute haben wir Montag, Start der Testphase und Zeit für die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Es gab eine Zeit, in der ich Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Das war in der Grundschule, ist also schon laaaange her. Heutzutage – Jägerin und Sammlerin. Durch und durch. Eigentlich ist das verrückt, weil es so unnötig ist. Die wenigsten Bücher in meinem Leben lese ich mehrfach. Aber ich muss sie trotzdem behalten, denn es könnte ja passieren, dass ich sie doch noch einmal lesen möchte. Ich fände es schrecklich, wenn ich plötzlich Lust auf ein Buch bekäme, dass ich bereits kenne und es dann nicht sofort aus meinem Regal nehmen und lesen könnte.
Außerdem ist es so… ich weiß nicht, mein Bücherregal ist auch eine Art Erinnerungsalbum. Das klingt vielleicht merkwürdig, doch bei den meisten Büchern erinnere ich mich recht genau daran, wann ich sie gelesen habe. Nicht das Jahr, nicht der Tag, selten mal die Saison, aber ich erinnere mich an die Lebensphase, in der ein Buch mich begleitet, unterhalten und unterstützt hat. Ich sehe es an und erinnere mich an das Gefühl und daran, wo und wie ich das Buch gelesen habe. Nächte, in denen ich einfach nicht ins Bett gehen konnte, weil es so verdammt spannend war. Bahnfahrten, während derer ich innerlich eine emotionale Achterbahnfahrt erlebt habe. Bücher, die ich heimlich auf dem Schoß während des Unterrichts gelesen habe. Mir würde etwas fehlen, wenn all diese Bruchstücke meines Lebens plötzlich nicht mehr greifbar für mich wären. Sicher, ich hätte sie noch im Kopf, aber ich glaube, ohne die Bücher, die ich ansehen, anfassen und in die ich meine Nase stecken kann, würden sie viel schneller verblassen und am Ende gänzlich verschwinden.
Mein SuB spielt bei der Bestückung meines Regals auch eine Rolle. Ich mag meinen SuB umfangreich, um eine breite Auswahlmöglichkeit zu haben. Ich will auf jedes Genre, auf das ich potentiell Lust bekommen könnte, vorbereitet sein. Man könnte nun argumentieren, dass öffentliche Bibliotheken ja im Grunde ebenfalls riesige SuBs sind. Dem könnte ich nicht widersprechen. Allerdings entsprechen sie nicht zu 100% meinen Bedürfnissen. Ich lese meine Bücher oft nachts aus und entscheide entweder direkt im Anschluss, was ich als nächstes lese oder nach dem Aufstehen am nächsten Morgen. Zeiten, zu denen ich ganz bestimmt nicht in die Bibliothek fahren würde. Darüber hinaus kann man allein logistisch ja nicht unbegrenzt Bücher ausleihen und zeitlich ebenfalls nicht. Diese Beschränkungen passen nicht zu meinem Leseverhalten.
Selbstverständlich ist mein Bücherregal für mich definitiv auch ein Prestigeobjekt. Andere Leute kaufen sich schnelle Autos, um damit anzugeben – ich gebe gern mit meiner Privatbibliothek an. Ich versuche, es niemandem unter die Nase zu reiben, doch ich kann einfach nicht verhindern, dass sich ein stolzes Lächeln in mein Gesicht stiehlt, wenn ich irgendjemandem erzähle, wie viele Bücher ich Pi mal Daumen besitze und wie viel Platz mein Regal zusätzlich noch bietet. Ich liebe diesen Gesichtsausdruck, vor allem von Menschen, die selbst kaum oder gar nicht lesen. Das ist vielleicht nicht mein bester Charakterzug, aber ich tue ja niemandem damit weh. 😉

Seid ihr ebenfalls JägerInnen und SammlerInnen oder leiht ihr Bücher lieber aus?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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