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Montagsfrage: Das letzte Mal Non-Fiction?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Hui, ist es bei euch auch so kalt? In Berlin klettert das Thermometer heute nicht über -3°, laut Wetterbericht. Ich habe ja nicht damit gerechnet, dass wir doch noch einen richtigen Winter bekommen; ich habe mich erst kürzlich darüber beschwert, völlig umsonst in einen neuen Wintermantel investiert zu haben. Letzte Nacht hat es bei uns sogar etwas geschneit, was die Prinzessin vorhin bei der Morgenrunde sehr glücklich gemacht hat. Sie liebt Schnee und ist übermütig durch die Gegend getollt. Ich habe sie machen lassen, weil sie im Moment sowieso so wenig Spaß hat und immer noch nicht mit anderen Hunden spielen darf. Sie hat sich ein bisschen Glück verdient. 🙂
Bevor ich mich wieder in meine Polarausrüstung pelle und in die Kälte wage, wird es Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

Meine letzte Non-Fiction-Lektüre habe ich am 20.11.2017 beendet. Es war „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ von Susie Orbach. Orbach ist eine sehr erfolgreiche und in den entsprechenden Kreisen populäre Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, die sich auf das Verhältnis von Körperlichkeit und Selbstwertgefühl spezialisiert hat. In „Bodies“ untersucht sie, inwiefern der zunehmende globale Schönheitswahn ein ungesundes, gestörtes Körpergefühl verursachen und in einigen Fällen sogar zu Körperhass führen kann. Ich fand das Sachbuch äußerst lehrreich und interessant, weil es die Leser_innen zwingt, die Beziehung zum eigenen Körper kritisch zu hinterfragen. Die Autorin sensibilisiert für den Einfluss verschiedener Industriezweige wie Werbe-, Pharma- und Diätindustrie und kommt am Ende zu dem Schluss, dass sich unsere gesellschaftliche Auffassung von Körperlichkeit ändern muss, wenn wir nicht in einem permanenten Krieg gegen unsere Körper leben wollen. Ich kann das Sachbuch guten Gewissens empfehlen und finde es wichtig, dass wir uns mit den unangenehmen Fragen, welche Prozesse unser Selbstwertgefühl systematisch untergraben, um den größtmöglichen Profit zu generieren, stellen.
Welches Non-Fiction-Buch ich als nächstes lesen werde, weiß ich noch nicht. Der Bauch schweigt sich aus und lässt sich nicht in die Karten schauen. Ich glaube ja, dass er es selbst nicht weiß. Aber psst, sagt ihm nicht, dass ich das behauptet habe. 😉

Wann habt ihr das letzte Mal zu Non-Fiction gegriffen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

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Tom Rob Smith – Agent 6

Tom Rob Smith ist vermutlich der Begründer meiner Vorliebe für politische Thriller. Sein Debüt „Kind 44“ trat in mein Leben, als ich längst genug hatte von ewig gleichen Psychothrillern. Die Geschichte des Agenten Leo Demidow, der versucht, in einem System Serienmorde aufzuklären, in dem es offiziell keine Verbrechen gab, faszinierte mich ungemein, weil der Fall eine dominante politische Ebene hat. Ich lernte viel über die stalinistische Sowjetunion, über die ich bis dahin fast gar nichts wusste. Der Fortsetzung „Kolyma“ verdanke ich mein Wissen über Gulags. Ich kann nicht erklären, warum es Jahre brauchte, bis ich das Finale der Trilogie las. Es schien einfach nie der richtige Moment zu sein.

Moskau 1950: der amerikanische Sänger Jesse Austin ist als Freund des Kommunismus vom sowjetischen Regime in die Stadt eingeladen. Die Geheimpolizei hat alle Hände voll zu tun, die Makel eines fehlerhaften Systems zu verschleiern. Beinahe ruiniert der Agent Leo Demidow die gesamte Mission. Lediglich die schnelle Auffassungsgabe einer jungen Lehrerin rettet die riskante Situation. Der Besuch wird ein Erfolg.
15 Jahre später fliegen Leos Frau Raisa und ihre beiden Töchter in die USA. Die Reise ist eine propagandistische Sensation. Ein gemeinsames Konzert in New York soll die Welt von der Harmonie zwischen USA und UdSSR überzeugen. Während öffentlich Einigkeit zelebriert wird, entfaltet sich im Hintergrund eine gefährliche Intrige. In ihrem Mittelpunkt stehen Jesse Austin, das alternde Gesangstalent – und Leos Familie. Der Auftritt eskaliert zur Katastrophe. Leos Leben wird binnen eines Wimpernschlags zerstört. In tiefer Trauer schwört Leo, die Verantwortlichen zu finden. Es ist der Beginn einer jahrelangen Suche nach Rache, die ihn von Russland über Afghanistan bis nach New York führt, stets auf der Spur des Mannes, der ihm alles nahm, was ihm je etwas bedeutete: Agent 6.

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Ein Kommentar

Verfasst von - März 12, 2017 in Historische Fiktion, Thriller

 

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Montagsfrage: Bildbände?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wow, was für ein Wochenende! Der Welttag des Buches am Samstag war ein voller Erfolg und ein toller Abschluss unserer Buchigen Schnitzeljagd. Das Gewinnspiel läuft noch bis morgen Nacht, also habt ihr immer noch die Chance, in den Lostopf zu hüpfen. 😉 Schaut einfach HIER vorbei.
So viel Spaß mir die letzte Woche auch bereitet hat, ich bin durchaus froh, dass jetzt wieder Normalität eintritt. Schließlich muss ich einen riesigen Haufen Rezensionen abarbeiten. Heute starte ich aber erst einmal mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja in die neue Woche:

Magst du Bildbände und wenn ja, welcher Art?

Bildbände sind hübsch. Es steckt viel Arbeit und Leidenschaft in ihnen. Ich respektiere das. Und doch kann ich so gut wie nichts mit ihnen anfangen. Für mich ist die Anschaffung von Bildbänden Geldverschwendung. Nicht, weil diese sehr speziellen Bücher ihr Geld nicht wert wären, sondern weil ich sie mir genau einmal anschaue und dann nie wieder. Ich bin einfach nicht der Typ, der sich Fotos wieder und wieder ansieht. Mir reicht es, einmal, vielleicht maximal zweimal durch einen Bildband zu blättern, unabhängig davon, wie künstlerisch oder lehrreich dieser ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir jemals selbst einen Bildband gekauft hätte. Daher kann ich nicht gerade davon sprechen, dass ich Bildbände wirklich mag. Es ist eher so, als würden wir zwei verschiedenen Dimensionen der Realität koexistieren. Wir haben einfach nichts miteinander zu tun.

Besitzt ihr Bildbände?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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