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Schlagwort-Archive: Kulisse

Robert Harris – Vaterland

Robert Harris‘ Debüt „Vaterland“ blickt auf eine bewegte Veröffentlichungsgeschichte zurück. Von den internationalen Verlagen wurde es Harris 1992 nahezu aus den Händen gerissen. In Deutschland war die Reaktion hingegen verhalten, vorsichtig ausgedrückt. Niemand wollte das Werk veröffentlichen. Daher erschien „Vaterland“ erst in der Schweiz, bevor sich Heyne ein Herz fasste und den umstrittenen Stoff ins Programm aufnahm. Die Kritik folgte prompt. „Deutschfeindlich“ sei das Buch, „frivol“. 1994 wurden englischsprachige Ausgaben von der hamburgischen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Warum die Hysterie? Vor 26 Jahren traf „Vaterland“ die Deutschen an ihrer empfindlichsten Stelle, denn Robert Harris stellt darin eine (damals) zutiefst verpönte Frage: was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten?

Berlin, 14. April 1964: in den frühen Morgenstunden wird am Ufer der Havel eine Leiche entdeckt. Mordfahnder Xaver März wird an den Tatort gerufen und übernimmt den Fall. Keine 24 Stunden später ist die Leiche identifiziert: es handelt sich um Josef Bühler, hochrangiger Parteifunktionär, ehemaliger Staatssekretär im Generalgouvernement Polen und Veteran des 1923er Putsches im Münchner Bürgerbräukeller. Bühler war wohlhabend und einflussreich. Keine Überraschung, dass sich die Gestapo der Ermittlungen bemächtigt. Wenige Tage vor dem 75. Geburtstag des Führers möchte niemand einen öffentlichen Skandal provozieren. Doch März lässt Bühlers Tod keine Ruhe. Zu viele Ungereimtheiten lassen ihn an der Theorie eines tragischen Unfalls zweifeln. Ungeachtet der Konsequenzen beginnt er, in Bühlers Vergangenheit zu forschen, um herauszufinden, warum der Rechtsanwalt sterben musste. Je tiefer er gräbt, desto ungeheuerlicher werden die Geheimnisse, auf die er stößt. Die Wahrheit bedroht die Grundpfeiler des Deutschen Reiches – und somit auch März‘ Leben…

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Kerstin Gier – Rubinrot

In der literarischen Fachwelt wird Kerstin Gier belächelt. Sie geht damit sehr selbstbewusst um, bezeichnet ihre Bücher stolz als Unterhaltungsliteratur und sagte in einem Interview, würden ihre Geschichten einem Literaturkritiker wie Denis Scheck gefallen, hätte sie etwas falsch gemacht. Die Ursache für diese resolute Haltung liegt meiner Ansicht nach in ihrer Kindheit, während derer ihr ausschließlich pädagogisch wertvolle Literatur erlaubt war. Daher zielen vor allem ihre Jugendbücher darauf ab, ihren Leser_innen Spaß am Lesen und ein positives Gefühl zu vermitteln. Obwohl mir diese Einstellung imponiert, war ich vor der Lektüre von „Rubinrot“ doch ein wenig skeptisch, ob ich ihre gefeierte „Edelstein-Trilogie“ mögen würde. Schließlich überschritt ich die Zielgruppe um mehr als 10 Jahre.

Die 16-jährige Gwendolyn ist es gewohnt, von ihrer Familie wenig Beachtung zu bekommen. In ihrem verwinkelten Londoner Herrenhaus ist ihre Cousine Charlotte der Star. Nicht, dass Gwen sie beneiden würde, aber das Theater um Charlottes Zeitreise-Gen hat sie gewaltig satt. Ihre Großmutter, ihre Tante, alle lauern darauf, dass Charlotte schwindlig wird – ein sicheres Anzeichen dafür, dass ihre erste Zeitreise bevorsteht. Leider lässt diese auf sich warten. Eines Tages ist die Familie wieder einmal in heller Aufregung: Charlotte klagt über Schwindel. Gwen nutzt die erste Gelegenheit, um unauffällig zu verschwinden. Doch als sie das Haus verlässt, befindet sie sich nicht mehr in der Gegenwart, sondern im London um die Jahrhundertwende. Sie ist durch die Zeit gesprungen! Plötzlich muss sie sich mit einer elitären Geheimloge, Unterricht in historischer Etikette und ihrem Partner, dem grässlichen Gideon de Villiers, herumplagen. Das Familiengeheimnis hat Gwen eingeholt. Jetzt heißt es für sie Kopf hoch, Brust raus und aufpassen, dass sie sich nicht zwischen den Zeiten verliert – oder verliebt…

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Jean-François Parot – Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel

„Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-François Parot ist eine weitere Station in meiner andauernden Suche nach meiner Heimat im Genre der historischen Romane. Der Reihenauftakt, der in Frankreich bereits 2000 veröffentlicht wurde, wurde mir vom Newsletter der Random House Gruppe schmackhaft gemacht. Die Mischung aus Setting, einer delikaten Staatsaffäre und einer Mordermittlung weckte meine Neugier. Außerdem habe ich bisher nur sehr wenig Erfahrung mit französischen Schriftsteller_innen; ich konnte also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich fragte das Buch beim Bloggerportal an und erhielt ein Rezensionsexemplar.

1759 wird der junge Notariatsgehilfe Nicolas Le Floch von heute auf morgen nach Paris beordert. Er soll sich bei Polizeipräfekt Gabriel de Sartine melden, um eine Ausbildung als Gesetzeshüter zu beginnen. Sartine teilt ihn dem grimmigen, schroffen Kommissar Lardin zu, der sich den Anweisungen des Polizeichefs widerwillig beugt. So beginnt Nicolas‘ neues Leben in der pulsierenden französischen Metropole. Er arbeitet und lernt fleißig und besitzt zu viel Anstand und Respekt, um die regelmäßigen Fragen des Polizeipräfekten zu den Gewohnheiten seines Mentors Lardin in Zweifel zu ziehen. 1761, zwei Jahre später, verstirbt unerwartet Nicolas‘ Vormund. Er eilt in seine bretonische Heimat, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Bei seiner Rückkehr nach Paris erwartet ihn eine unerfreuliche Überraschung: Lardin ist verschwunden und Sartine eröffnet ihm, dass der gealterte Kommissar in eine weitreichende Korruptionsaffäre verwickelt ist, die sogar König Ludwig XV. bedroht. Nicolas soll Lardin finden. Unerschrocken stürzt er sich in die Ermittlungen, während auf den Straßen der Stadt der Karneval tobt. Wird er den abtrünnigen Lardin aufspüren und so einen internationalen Skandal verhindern können?

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Christoph Marzi – London

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

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Verfasst von - 21. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Erin Morgenstern – Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern, die Autorin des Erfolgsromans „Der Nachtzirkus“, ist mir unheimlich sympathisch. Nicht, weil ihr Buch zauberhaft ist (obwohl es das ist), sondern weil sie ehrlich ist. Seit 2011 hat Morgenstern nichts mehr veröffentlicht. Sie arbeitet an einem neuen Projekt, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Warum wird die gute Frau nicht fertig, fragt ihr euch? Weil ihr das Schreiben unfassbar schwerfällt, was sie auf ihrem Blog offen bekennt. Genau das ist der Grund, weshalb ihr spontan mein Herz zufliegt. Sie ist kein Naturtalent. Sie muss hart für jedes Wort kämpfen und jeden Satz mühsam erarbeiten. Ich verstehe, dass sie der Schreibprozess folglich häufig frustriert und das letzte, was sie hören oder lesen möchte, Fragen danach sind, wann endlich ihr neues Buch rauskommt. Also, lassen wir Erin Morgenstern doch einfach in Ruhe und erfreuen uns an dem, was wir haben: „Der Nachtzirkus“.

Er kündigt sich nicht an. Er kommt auf leisen Sohlen, im Schutz der Nacht. Eines Morgens stehen seine Zelte plötzlich auf einem Feld oder einem freien Platz in deiner Stadt, wie von Geisterhand. Er öffnet erst nach Einbruch der Dunkelheit. Einen Besuch wirst du nie mehr vergessen. Er lehrt dich das Staunen, verzaubert dich mit unbeschreiblichen Wundern: der Cirque des Rêves.
Niemand ahnt, dass der gefeierte Zirkus der Träume hinter den Kulissen der Austragungsort eines magischen Wettstreits ist. Zwischen den fantastischen Zelten einzigartiger Attraktionen tobt der Kampf zweier konkurrierender Zauberer, ein Kampf auf Leben und Tod. Jahrelang bereiteten sie ihre Schützlinge akribisch auf die Anforderungen des Wettbewerbs vor, schulten und testeten sie unabhängig voneinander. Marco und Celia wurde das Geschenk der Magie zuteil. Doch dieses Geschenk fordert einen entsetzlich hohen Preis. Wie hoch dieser Preis tatsächlich ist, erfahren sie erst, als sie sich begegnen und sich unsterblich ineinander verlieben…

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Verfasst von - 9. Juni 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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[Schlüpftag-Special] Zurück zu meinen Anfängen ODER Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Schlüpftag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich weiß, es ist Montag. Ich weiß, eigentlich erwartet ihr von mir, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworte. Da es sich dabei heute allerdings um eine offene Montagsfrage und darüber hinaus die letzte des Jahres 2016 handelt, setze ich aus. Nicht nur, weil ich meiner Meinung nach konstant alle Montagsfragen dieses Jahres beantwortet habe, sondern auch, weil ich heute ausnahmsweise mal etwas in eigener Sache zu feiern habe. Jetzt mal alle die Ohren zuhalten, ich möchte singen!

Happy Birthday to me, Happy Birthday to me, Happy Birthday lieber wortmagieblog, Happy Birthday to me! 😀
Ja, es ist wieder einmal so weit. Heute wird der wortmagieblog unfassbare 3 Jahre alt! Der dritte Schlüpftag ist ein Meilenstein, den ich ohne euch niemals erreicht hätte. Ich danke euch für eurer Feedback, eure Kommentare und natürlich eure Likes! Ihr seid die Besten! Bis heute macht mir das Bloggen unheimlich viel Spaß, ich möchte es in meiner Freizeitgestaltung nicht mehr missen und hoffe, dass ich euch noch viele Jahre erhalten bleiben und Freude bereiten kann!

Zu meinem ersten Blog-Schlüpftag 2014 habe ich euch 52 Fakten über mich selbst verraten. Letztes Jahr habe ich einfach nur Danke gesagt. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, um diesen Tag zu feiern.
Meine erste Rezension auf dem wortmagieblog ging am 20. Dezember 2013 online. Es war eine Buchbesprechung von „Dark Eden“ von Chris Beckett und ja, sie existiert noch. Also dachte ich mir, schauen wir uns doch mal an, wie sehr sich mein Schreibstil in 3 Jahren verändert hat.

Heute nehme ich mir – zu unser aller Belustigung – meine erste Blog-Rezension vor und korrigiere sie. Ich werde gnadenlos alles hervorheben, was meiner Meinung nach mangelhaft, sinnlos und überflüssig ist. Absatz für Absatz werde ich das gute Stück auseinandernehmen, meine eigene Arbeit unnachgiebig kommentieren und meinem vergangenen Ich freimütig mitteilen, was ich jetzt von diesem ersten wahrhaft öffentlichen Versuch einer Buchbesprechung halte. Ich verspreche, streng mit mir selbst zu sein. Danach werde ich die Rezension dann auch noch neu schreiben, damit ihr damals und heute direkt vergleichen könnt.

Habt ihr Lust, gemeinsam mit mir über meine ersten tapsigen Schritte auf dem Weg zu einer hoffentlich recht passablen Buchbloggerin zu lachen? Na dann los, ich lade euch ein!

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Verfasst von - 19. Dezember 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Christoph Marzi – Heaven: Stadt der Feen

2015-12-24 - Marzi Heaven

Christoph Marzi. *seufz* Meine Beziehung zu diesem Autor ist kompliziert. Als Teenager habe ich seine vierteilige Reihe „Die Uralte Metropole“ gelesen und von Herzen geliebt. So sehr, dass ich sie sogar mehrfach gelesen habe. Bis heute gehören die Romane zu meinen All-Time-Favorites. Leider konnte Marzi danach meiner Meinung weder mit dem Zweiteiler „Fabula“ noch mit dem Einzelband „Grimm“ an seine eigene Brillanz anknüpfen. Dreimal hat er mich nach „Die Uralte Metropole“ enttäuscht. Trotz dessen kann ich nicht aufhören, ihm immer wieder eine Chance zu geben, weil ich weiß, was er kann. Ich weiß, wie viel Talent und sprachliche Schönheit in ihm schlummern. „Heaven: Stadt der Feen“ ist ein weiterer Versuch, in seinem Schaffen abermals das zu finden, was er mir vor Jahren mit „Lycidas“ und dessen Nachfolgern geboten hat.

Auf den Dächern Londons fühlt David sich frei. Hier oben kann er der erdrückenden Enge der Stadt entfliehen, ohne Mauern, Wände und Grenzen. David kann gehen, wohin auch immer er möchte. Eines Abends ist er wieder einmal unterwegs, um einen Auslieferungsauftrag zu erfüllen, als er plötzlich stolpert und beinahe vom Dach rutscht. David sieht sich um und stellt fest, dass ihn nicht etwas zu Fall brachte, sondern jemand. Ein Mädchen. Sie scheint Hilfe zu brauchen, also gibt sich David einen Ruck und spricht sie an. Sie sagt, ihr Name sei Heaven. Sie erzählt ihm eine ungeheuerliche, haarsträubende Geschichte: zwei unheimliche Männer haben ihr Herz gestohlen. Wortwörtlich. Und doch ist Heaven am Leben, spricht und atmet. Wie ist das möglich? David ist nicht sicher, ob er ihr glaubt, aber irgendetwas an ihr fasziniert ihn und so beschließt er, ihr beizustehen. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach Heavens Herz und enträtseln dabei ein Mysterium, das London seit vielen Jahren umgibt.

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