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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 5: Ein Plädoyer für die Abschaffung des Literaturnobelpreises

Ein Plädoyer für die Abschaffung des Literaturnobelpreises

Heute präsentiere ich euch den letzten Beitrag zur Thematik des Literaturnobelpreises. Halleluja, ein Ende ist in Sicht! Ich hoffe, ihr seid bereit für das große Finale, denn obwohl auch ich froh bin, wenn ich mich erneut dem normalen Blogalltag widmen und endlich wieder eine Rezension schreiben kann (Ich vermisse das wirklich!), ist dieser Post für mich ohne Zweifel der wichtigste der ganzen Serie. Heute resümiere ich all die Fakten, die wir in den letzten vier Tagen zusammengetragen haben und stelle euch anhand der Argumente, die sich aus den einzelnen Beiträgen für mich ergaben, mein Fazit vor. Ich werde euch erklären, warum ich glaube, dass der Literaturnobelpreis abgeschafft werden sollte. Schenkt mir ein letztes Mal eure Aufmerksamkeit, es wird Zeit für ein harsches Urteil.

Im ersten Kapitel «Erbschaft mit Folgen» haben wir uns mit dem Testament von Alfred Nobel beschäftigt, das der Auslöser für die Vergabe der Nobelpreise war. Wir haben die Struktur der von ihm verfügten und finanzierten Nobelstiftung aufgeschlüsselt, ihre Zusammenarbeit mit den einzelnen Einrichtungen, die die Preise verleihen, analysiert und die relevanten Statuten für den Vergabeprozess gesichtet. Kurz: Wir haben die rechtliche und organisatorische Basis für die Nobelpreisvergabe allgemein und für die Literaturnobelpreisverleihung im Speziellen identifiziert. Bereits diese nüchterne Faktensammlung offenbarte mir einige problematische Punkte, die das Prozedere meiner Ansicht nach ernsthaft belasten.

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Maggie Stiefvater – The Raven Boys

Rezensionsheader The Raven Boys

Maggie Stiefvater ist eine Frau vieler Talente: Autorin, Künstlerin, Musikerin, Rennfahrerin, Ehefrau, Mutter. Sie besaß stets das Selbstbewusstsein, jede ihrer Leidenschaften auszuleben, doch ihre vermutlich älteste Passion ist das Schreiben. Sie begann bereits als Kind, Geschichten zu schreiben und schickte ihre Manuskripte erstmals mit 16 Jahren an Verlage. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Reihe „The Wolves of Mercy Falls“. Ihr Name ist mir schon lange geläufig; sie tanzte jahrelang durch meine Peripherie, bis ich entschied, sie endlich kennenlernen zu wollen. Ich wählte „The Raven Boys“ aus, Auftakt der Tetralogie „The Raven Cycle“, die Kritiken zufolge anspruchsvoller ist als „The Wolves of Mercy Falls“.

Dein Kuss wird den Tod deiner wahren Liebe besiegeln – ihr ganzes Leben verfolgt die 16-jährige Blue diese düstere Prophezeiung. Also entschied sie, sich einfach niemals zu verlieben. Am Markustag hält sie wie jedes Jahr Totenwache für die armen Seelen derjenigen, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Bisher konnte Blue die Toten nicht sehen, dieses Mal erscheint ihr jedoch der Geist eines Jungen in ihrem Alter, der die Uniform der schicken privaten Aglionby Academy trägt. Er sagt, sein Name sei Gansey. Blue weiß, dass seine Manifestation nur zwei Gründe haben kann: entweder, sie ist für seinen Tod verantwortlich oder er ist ihre wahre Liebe. Normalerweise hält sie sich bewusst von den sogenannten Raven Boys fern. Sie bedeuten Ärger. Verstört flüchtet sie zurück in ihren Alltag – bis Gansey plötzlich lebendig vor ihr steht. Er und seine drei Freunde Ronan, Adam und Noah sind keine normalen Schüler der Academy. Sie sind auf der Suche: nach Macht, nach Energie, nach Antworten. Schon bald ist auch Blue von ihrer mystischen Mission fasziniert. Und das Schicksal nimmt seinen vorbestimmten Lauf …

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Verfasst von - 6. November 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Montagsfrage: Trennung zwischen Geschichte und Autor_in?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die letzte Woche ist an mir vorbeigerauscht. Unfassbar, wie viel Stress 7 Tage enthalten können. Krümel, der Hund meiner Schwester, war zu Gast, weil sie bis Samstag im Urlaub war. Von Montag bis Donnerstag habe ich gearbeitet, in drei verschiedenen Schichten zu verschiedenen Uhrzeiten. Das war bereits anstrengend, aber händelbar. Eben einfach der normale Wahnsinn. Der Hammer kam am Freitag.

Da Chillis neuste Blutwerte immer noch nicht die gewünschte Verbesserung zeigen, wurden wir zum Ultraschall bei unserem Haustierarzt bestellt, um auszuschließen, dass sie innere Blutungen hat, die bisher übersehen wurden. Der Befund war glücklicherweise negativ, obwohl ihre Milz definitiv vergrößert und verändert ist, was allerdings an der Infektion liegen kann. Der Tierarzt stellte mich vor die Wahl für das weitere Vorgehen: entweder ambulante engmaschige Blutuntersuchungen alle 2-3 Tage oder eine Überweisung in die Tierklinik, um dort eine weitreichendere Diagnostik vornehmen zu lassen. Ich entschied mich für die Klinik, weil ich mittlerweile glaube, die Infektion durch die Blutparasiten (Anaplasmose) ist nicht die einzige Baustelle. Da ist noch mehr. Also fuhr uns eine Freundin kurzfristig nach Zehlendorf, in die Uniklinik der FU. Dort erlebte Chilli die allerschlimmsten Stunden ihres Lebens. Ihr wurden mehrfach größere Mengen Blut entnommen, sie wurde geröntgt, sie wurde noch mal per Ultraschall untersucht. Sie wurde gepiekst, geknufft, hoch- und runtergehoben (was mit ihrem Rücken echt problematisch ist), von A nach B geschickt und zweimal für einen längeren Zeitraum auf den Rücken gedreht. Es brach mir fast das Herz, als sie beim Ultraschall auf dem Rücken in meinem Arm lag, zitterte wie Espenlaub, jammerte und sich wehrte. Es war schrecklich. Immer im Schlepptau natürlich Krümel, denn ich konnte ihn ja schlecht die gesamte Zeit allein lassen. Das ganze Prozedere dauerte etwa 5 Stunden. Wir wurden mit neuen Medikamenten heim geschickt. Sie bekommt ja noch nicht genug Tabletten. Die Ergebnisse der Bluttests stehen noch aus, die erfahre ich am Donnerstag. Wir waren alle fix und fertig, als wir endlich zu Hause waren.

Am Samstag konnten die Hunde ausspannen, ich hingegen nicht, denn ich musste wieder arbeiten. Das heißt, gestern war der einzige Tag der Woche, an dem ich mal ein bisschen runterkommen konnte. Ich habe nichts, aber auch gar nichts geschafft. Seit Tagen schreibe ich an der Rezension zu „Aimée & Jaguar“ und komme nicht voran. Ich habe für nichts richtig Nerven und weiß noch nicht, wie ich den Blog in der nächsten Zeit auf die Reihe kriege. Sollte es also stiller als sonst sein, wundert euch nicht. Hier geht einfach gerade die Post ab.
Die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworte ich heute aber natürlich trotzdem. Ein bisschen Routine tut gut.

Wie wichtig ist der Autor bzw. die Autorin eines Buches?

Die heutige Frage klingt banal, Antonia hat jedoch eine genaue Vorstellung davon, was sie wissen möchte. Sie fragt nach der Interaktion von Autor_in und Geschichte. Sollte man Schriftsteller_innen komplett von ihren abgeschlossenen Werken trennen oder jede Äußerung, die nach dem eigentlichen Schreibprozess getätigt wird, als Gesetz betrachten? Antonia nennt das HP-Beispiel, um zu erklären, was sie meint. „Harry Potter“ ist mit den sieben Bänden eigentlich abgeschlossen. J.K. Rowling hat das Universum der Geschichte im Nachhinein allerdings ständig erweitert, durch das Stück „Das verwunschene Kind“, die Filmreihe „Fantastische Tierwesen“ und diverse Aussagen, wie zum Beispiel, dass Dumbledore homosexuell ist, was in den Büchern nicht erwähnt wurde. Muss man diese Erweiterungen als Teil des Kanons begreifen oder sollte man sie ignorieren?

Persönlich befinde ich mich zwischen diesen beiden Extremen irgendwo in der Mitte. Als High Fantasy – Fan ist es für mich nicht möglich, spätere Ergänzungen von Autor_innen zu ignorieren, weil das bedeuten würde, dass ich Fortsetzungen, die vielleicht andere Figuren fokussieren, sich aber im selben Universum bewegen, nicht lesen könnte. Oder Fortsetzungen, die Jahrzehnte später spielen. In meinem Lieblingsgenre ist es nicht unüblich, noch einmal zu einem Setting zurückzukehren und natürlich werden dabei auch neue Gesetzmäßigkeiten vorgestellt und festgelegt, je nachdem, was die Geschichte verlangt. Spin-Offs, Folgetrilogien, -zyklen oder -reihen gefallen mir sogar sehr gut, weil ich es immer schade finde, all die Arbeit, die im Worldbuilding steckt, lediglich für eine Geschichte zu nutzen und das Potential verfallen zu lassen. Ich finde es spannend, andere Aspekte eines Universums zu beleuchten und neue Ecken zu besuchen. Das gilt natürlich ebenfalls für andere Genres wie Science-Fiction oder Urban Fantasy. In diesem Rahmen bin ich daher offen und freue mich über Erweiterungen.

Beispiele wie „Harry Potter“ hingegen… Hm. Finde ich nicht so toll. Im Nachhinein zu behaupten, alle Leser_innen hätten dieses oder jenes Detail falsch aufgefasst oder neue Fakten zu postulieren, die im Kontext der Handlung eher dünn gerechtfertigt sind und tatsächlich auch keine große Rolle spielen, empfinde ich als… Ich suche nach dem passenden Wort… unlauter. Unglaubwürdig. Im konkreten Fall von J.K. Rowling habe ich immer das Gefühl, sie versucht, die Geschichte, die vor so vielen Jahren schrieb, nachträglich an den Zeitgeist anzupassen, statt zuzugeben, dass sie sich damals keine Gedanken über Diversität oder ähnliches gemacht hat. Es ist eine Sache, ungeklärte Punkte mit den Leser_innen zu erörtern, aber sich einfach hinzustellen und zu behaupten, ein bestimmter Sachverhalt wäre schon immer so gewesen oder gar geplant, erscheint mir falsch und unehrlich. Wenn die Geschichte abgeschlossen ist, sollte man nicht versuchen, etwas anderes aus ihr zu machen, als sie ist. Ich glaube, würde Rowling ein weiteres Buch schreiben, in dem sie alles, was sie anschließend an das Finale der ursprünglichen Reihe geäußert hat, fundiert in den Kontext des Universums einarbeitet, wäre ich versöhnt. Es ist hauptsächlich die Art und Weise, die mich stört, weshalb ich dazu neige, ihre späteren Ausführungen zu ignorieren. Ich möchte mir von ihr nicht erklären lassen, ich hätte gewisse Aspekte einer der bedeutendsten Geschichten meines Lebens vollkommen falsch interpretiert oder gleich ganz übersehen.

Ich nehme also schon eine gewisse Trennung von Autor_in und Geschichte vor. Wenn ein Buch oder eine Reihe abgeschlossen ist, gehört sie den Leser_innen. Es ist uns überlassen, was wir daraus machen. Ray Bradbury hatte zum Beispiel nie vor, mit „Fahrenheit 451“ ein Buch über staatliche Zensur zu schreiben. Er wollte lediglich auf die Gefahren übermäßigen Fernsehkonsums aufmerksam machen. Dennoch hat sich diese Interpretation im allgemeinen Bewusstsein festgesetzt, was meiner Ansicht nach völlig in Ordnung ist und Bradbury sogar schmeichelt. Interpretationen sind subjektiv. Autor_innen können nicht kontrollieren, was Leser_innen aus ihren Büchern mitnehmen und sie sollten es nicht versuchen. Haben sie den Eindruck, dass nicht alles gesagt oder erklärt ist, bitte, dann können sie gern eine Fortsetzung schreiben und die fraglichen Themen darin angehen – überzeugend, plausibel und konsequent. Aber im Nachhinein wilde Theorien aufzustellen, die dann frei durch die Fangemeinschaft geistern, bloß, weil ihnen nicht passt, wie über ihre Geschichte gesprochen wird, das sollten sie meiner Meinung nach unterlassen.

Wie stark trennt ihr Geschichte und Autor_in?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sorgenfreien Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Rebecca Wild – Verräter der Magie

Rezensionsheader Verräter der Magie

Rechtfertigt die Arbeit an einem neuen Buch die Vernachlässigung des medialen Auftritts? Diese Frage stelle ich mir anlässlich meiner Recherchen zur Salzburger Autorin Rebecca Wild. Seit etwa zwei Jahren herrscht bei ihr beinahe Funkstille. Ihr letztes Buch erschien 2017. Ihre Website ist veraltet und nicht voll funktionstüchtig. Es finden sich keine aktuellen Interviews. Im Mai 2019 erklärte sie auf Facebook, was bei ihr los ist. Sie arbeitet an der Veröffentlichung eines Thrillers. Ein bedeutender Genrewechsel, denn bisher war sie in der Fantasy- und Young Adult – Ecke zu finden, zu der auch ihr 2012er Debüt „Verräter der Magie“ zählt. Ich verstehe, dass sie dieses Projekt beschäftigt, trotzdem finde ich, dass eine gepflegte Website heutzutage die Mindestanforderung ist, sucht eine Person die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Frau Wild, viel Erfolg mit dem Thriller, aber ich empfehle, an dieser Stelle nachzubessern.

Ein kühler Hauch im Nacken, explodierende Kopfschmerzen, Ohnmacht – und plötzlich ist Kira nicht mehr allein in ihrem Körper. Sie ist geschockt, als sie begreift, dass ihr ungebetener Gast ausgerechnet Cian Kingsley ist, die einzige Person, die sie aufrichtig hasst. Cian ist ein mächtiger, einflussreicher Magier, dessen hartherzige Gesetze alle nicht-menschlichen Spezies in abgeriegelte Reservate sperren, einschließlich Kira. Sie muss die arrogante Nervensäge so schnell wie möglich loswerden. Leider ist das nicht so einfach, denn Cian wurde ermordet. In der Verzweiflung seiner letzten Augenblicke spaltete er seine Seele ab und schlüpfte in Kiras Kopf. Ihre einzige Chance besteht darin, ihm zu helfen, herauszufinden, wer ihn tötete und warum. Doch je mehr Zeit sie mit Cian verbringt, desto weniger stört sie seine Anwesenheit. Sie beginnt sogar, ihn zu mögen und Kira muss sich fragen, ob sie überhaupt noch will, dass er sie verlässt …

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Verfasst von - 14. August 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Aileen P. Roberts – Das magische Portal

Rezensionsheader Das magische Portal

Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

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Alex Marshall – A War in Crimson Embers

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Musik spielte für Alex Marshall während des Entstehungsprozesses der „The Crimson Empire“-Trilogie eine große Rolle. Er liebt Rock und Metal und ließ sich von diversen Bands und Songs inspirieren. Beispielsweise lief „Square Hammer“ von Ghost in Dauerschleife, als er das Finale „A War in Crimson Embers“ schrieb. Angeblich verstecken sich in der Handlung des Dreiteilers einige Anspielungen und Referenzen, die auf seinen Musikgeschmack verweisen. Solltet ihr sie finden – lasst es mich wissen. 😉

Einst wurde Jex Toth versenkt, um die verheerenden Pläne des Priesterrats zu vereiteln. Für alle Zeiten sollte die verfluchte Insel im Ersten Dunkel angekettet sein. Doch das folgenschwere Ritual der Burnished Chain brachte Jex Toth zurück und die Priester zögern nicht, dort anzuknüpfen, wo sie vor 500 Jahren unterbrochen wurden. Ihre furchteinflößenden Truppen bereiten sich darauf vor, den Stern anzugreifen, die Bevölkerung zu versklaven und jede Seele auszulöschen, die sich ihnen widersetzt. Leider sind die Königreiche des Sterns in eigene Machtkämpfe verwickelt und ahnen nicht, welche Bedrohung am Horizont aufzieht. In Diadem hinterließ die überstürzte Abreise der Chain ein Vakuum, das die Revolutionäre zu füllen versuchen. Zosia und Indsorith bieten ihre Unterstützung an, müssen allerdings feststellen, dass die Umstürzler allzu bereit sind, die ehemaligen Königinnen für ihre Verfehlungen zu verurteilen. Auf die Hilfe der Kobalt-Kompanie können sie nicht zählen, denn diese wird auf den Makellosen Inseln festgehalten. Generalin Ji-hyeon konnte sich nur mit einem beherzten Sprung in das Portal vor dem rachsüchtigen Zorn der Kaiserin Ryuki retten und ist nun im Ersten Dunkel verschollen. Die einzige Hoffnung der Menschheit sind Sullen und seine Freunde, die auf ihrer Suche nach Maroto die Wahrheit über Jex Toth herausfanden. Werden sie den Stern vor einem Schicksal in Sklaverei bewahren können?

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Michael R. Fletcher – Beyond Redemption

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Michael R. Fletcher schreibt nicht hauptberuflich. Es war ihm zwar eine Weile möglich, als Vollzeit-Autor zu leben, nachdem er die Vorauszahlung von Harper Voyager für seinen Grimdark-Trilogieauftakt „Beyond Redemption“ erhalten hatte, aber leider hatte der Verlag aufgrund niedriger Verkaufszahlen kein Interesse an einer Fortsetzung und Fletcher musste erneut regulär arbeiten. Das war sicher eine niederschmetternde Erfahrung, doch sie hinderte ihn nicht daran, seinen Traum weiterzuverfolgen. Er veröffentlichte den zweiten Band der „Manifest Delusions“ im Selfpublishing. Das Finale fand beim kleinen Imprint Talos eine Heimat. In dieser Geschichte steckt eine wichtige Moral: nicht jede schriftstellerische Karriere ist ein Märchen und für jemanden, der so spezielle Bücher schreibt wie Michael R. Fletcher kann es schwer sein, sich dauerhaft zu etablieren.

Eine Welt, in der sich die Wahnvorstellungen der Menschen real manifestieren, kann nur von geistesgestörten Göttern erschaffen worden sein. Konig Furimmer, Oberhaupt der Geborene Damonen, glaubt das nicht. Er ist überzeugt, dass die Götter manifestierte Wahnvorstellungen der Menschen sind. Ist es möglich, einen neuen Gott zu formen? Kostbare Jahre seines Lebens widmete er der Ausbildung potenzieller Kandidat_innen. Ein letzter ist übrig: ein Junge namens Morgen. Sein Aufstieg steht kurz bevor. Die Zeit drängt, denn Konig droht, die Kontrolle über seine Halluzinationen zu verlieren. Fatalerweise bekommt eine dreiköpfige Räuberbande Wind von seinen Plänen. Konig schickt seine gefährlichste Agentin aus, um die drei festzunehmen: Gehirn Schlechtes. Doch Gehirn kann sie nicht aufhalten und schon bald versuchen auch andere Geisteskranke, Morgen in ihre Gewalt zu bringen. Das Schicksal der Welt ruht auf den Schultern des Jungen – aber verdient eine vom Wahnsinn regierte Welt überhaupt Erlösung?

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