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Montagsfrage: Autor_innen-Kontakt?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich werde morgen gegen Corona geimpft! Dank der Aufhebung der Priorisierung für AstraZeneca habe ich kurzfristig einen Impftermin bei meinem Frauenarzt vereinbaren können. Ich bin gar nicht davon ausgegangen, dass das auch in einer gynäkologischen Praxis möglich ist und hatte mir bereits vorgenommen, meinen Hausarzt anzurufen, aber als ich letzte Woche zur Kontrolluntersuchung war, hat mir mein Frauenarzt die Impfung von sich aus angeboten. Hätten sie den Impfstoff vorrätig gehabt, ich hätte mich an Ort und Stelle spritzen lassen. Hatten sie nicht, daher also morgen. Dadurch bin ich deutlich früher dran als gedacht, denn da ich zu keiner Prioritätsgruppe zähle, habe ich damit gerechnet, erst in einer weit entfernten Zukunft in einer weit entfernten Galaxie geimpft zu werden. Ich freue mich sehr und hoffe, dass viele Leute ähnliche Angebote erhalten, damit bald vielleicht doch wieder ein wenig Normalität in unseren Alltag zurückkehrt.

Beunruhigt es mich, dass ich AstraZeneca erhalte? Nicht wirklich. Die Gefahr, an Corona zu erkranken, ist so viel höher als die Gefahr, eine tödliche Hirnvenenthrombose zu entwickeln. Ich bin nicht gewillt, wesentlich länger auf einen anderen Impfstoff zu warten und damit zu riskieren, mich anzustecken, nur, weil die sehr geringe Wahrscheinlichkeit besteht, dass bei mir schwere Nebenwirkungen auftreten. Außerdem möchte ich mein Leben zurück. Ich habe den Lockdown so satt, es steht mir wirklich bis ganz oben. Deshalb ist es mir relativ egal, was sie mir in den Körper jagen, solange es die Chancen erhöht, dass in absehbarer Zukunft Lockerungen beschlossen werden.

Es wird sicher noch einige Zeit ins Land gehen, bevor sich die Lage dauerhaft stabilisiert. Bis dahin bin ich dankbar für jede Ablenkung und beantworte auch heute wieder die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Nehmt ihr regelmäßig Kontakt zu Autor_innen auf? Wenn ja, bezüglich welcher Themen?

Heute stammt die Frage von Torsten’s Bücherecke.
Nein. Ich habe ziemlich genau gar keinen Kontakt zu Autor_innen. So sehr ich die schreibende Zunft schätze, ich sehe normalerweise keinen Gesprächsbedarf. Worüber soll ich denn mit ihnen sprechen? Meine Meinung zu meinen gelesenen Büchern sind öffentlich in meinen Rezensionen nachlesbar und ich wüsste nicht, wozu ich dem_der Schriftsteller_in meine Gedanken noch einmal persönlich mitteilen sollte. Gerade, wenn ich negative Kritik anbringe, erscheint mir das doch reichlich gemein und unnötig.

Ich bin auch nicht der Typ für Interviews, weil mir selten Fragen einfallen. Nie brennt mir etwas so auf der Seele, dass ich auf die Einschätzung des Autors oder der Autorin nicht verzichten könnte. Nein nein, sie sollen ihre Zeit nicht mit mir verschwenden, sondern lieber an neuen Manuskripten arbeiten.
Es besteht eine minimale Kommunikation mit Autor_innen, die mich um eine Rezension für ihre Werke bitten, doch da ich Auftragsrezensionen seit geraumer Zeit grundsätzlich höflich und dankend ablehne, ist auch dieser Kontakt äußerst gering.

Ich weiß, meine Antwort ist heute wahrscheinlich nicht sehr befriedigend, leider kann ich jedoch wirklich keine andere geben. Ich habe den Wunsch nach einer Kontaktaufnahme mit Schriftsteller_innen noch nie so ganz verstanden. Vielleicht könnt ihr mir heute ja erklären, worin der Reiz dabei besteht.

Habt ihr Kontakt zu Autor_innen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen ausgeruhten Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kim Harrison – Blutdämon

Rezensionsheader Blutdämon

Kim Harrison hat einen Abschluss in wissenschaftlicher Technologie, mit dem Schwerpunkt Biologie. Ihr Vater schüttelt bis heute den Kopf darüber, dass sie diese Ausbildung genoss, um jetzt Bücher zu schreiben. Harrison lässt ihr Studium allerdings sehr wohl in ihre Werke einfließen. Das Magiesystem der „Rachel Morgan“-Reihe ist ihr Versuch, Ley-Linien wissenschaftlich zu erklären. Die Kraftlinien sind Einschnitte im Zeitgefüge, die alternative Realitäten miteinander verbinden und der Protagonistin Rachel erlauben, die Domäne der Dämonen zu besuchen. Sie sind darüber hinaus der Grund, dass die Reihe in Cincinnati, Ohio, spielt, weil die salzige Luft der Küsten Magie negiert. Im neunten Band „Blutdämon“ muss sich Rachel mit genau diesem Effekt herumschlagen, denn ihr steht eine Reise nach San Francisco bevor.

Steigen eine Hexe, ein Pixie, eine Vampirin und ein Elf in ein Auto… Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, entpuppt sich für Rachel Morgan als wahrgewordener Albtraum. Sie wusste, dass der Weg nach San Francisco schwierig und gefährlich werden würde, aber ein Roadtrip in der Begleitung von Trent Kalamack stand ganz oben auf der Liste der Dinge, die sie niemals tun wollte. Leider ist sie auf ihn angewiesen, will sie rechtzeitig an die Westküste gelangen, um an ihrer Verhandlung vor dem Hexenzirkel teilzunehmen und ihren Namen reinzuwaschen. Natürlich ist Trents Hilfe nicht umsonst. Er braucht eine Eskorte, denn er hat etwas zu erledigen. Als sie auf ihrer Route von Elfen angegriffen werden, dämmert es Rachel, dass es sich wohl nicht um ein Geschäftsessen handelt. Trent pfuscht mit uralter, wilder Magie herum und schon bald müssen sie sich ebenso vor den Folgen seiner Experimente schützen wie vor den Schergen des Hexenzirkels, die versuchen, Rachel aufzuhalten. Ein Witz ist diese Reise ganz sicher nicht.

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Leonie Swann – Garou

2017-01-22-swann-garou

Als ich „Garou“ von Leonie Swann aus dem Regal zog und aufschlug, segelte mir ein altes Lesezeichen entgegen. Ich habe die Fortsetzung des erfolgreichen Schafskrimis „Glennkill“ vor Jahren schon einmal begonnen, dann aber abgebrochen. Ich meine mich zu erinnern, dass das Buch ein Fall von „Nicht auf den Bauch gehört“ war. Ich nahm es mir vor, obwohl ich eigentlich keine Lust darauf hatte. Das war ein Fehler, denn dadurch bildeten sich in meinem Kopf negative Assoziationen, die mich lange Zeit davon abhielten, es noch einmal hervorzuholen. Glücklicherweise habe ich meine Vorurteile letztendlich doch überwunden und fühlte mich bereit, „Garou“ eine zweite Chance zu geben.

So hatten sich die Schafe von Glennkill ihre lang ersehnte Europareise nicht vorgestellt. Die Europäer verstehen offenbar nichts von schaflicher Gastfreundschaft. Sie müssen ihr Winterquartier im Schatten eines französischen Schlosses mit einer Ziegenherde teilen. Ziegen! Jedes Schaf weiß, dass Ziegen verrückt sind. Dass sich Menschen ihrer Verrücktheit anschließen, ist allerdings neu. Hinter vorgehaltener Hand flüstern sie von einem Loup Garou, einem Werwolf, der auf dem Schlossgelände sein Unwesen treiben soll. Ein Wolf im Menschenpelz? Ist das möglich? Die Glennkill-Schafe wollen nicht so recht an die unheimliche Legende glauben, doch als sie eine Leiche im Schnee entdecken, bleibt ihnen keine andere Wahl, als die Dinge selbst in die Hufe zu nehmen. Motiviert durch Kraftfutter und ausgestattet mit solider Schafslogik beginnen sie zu ermitteln, um die Herde und ihre Schäferin Rebecca zu schützen. Die Spuren führen tief in die Geschichte des alten Schlosses. Handelt es sich tatsächlich um einen Loup Garou oder verbergen sich hinter den dicken Mauern weitere Geheimnisse?

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6 Kommentare

Verfasst von - 28. Februar 2017 in Humor, Krimi, Rezension

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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