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Cecelia Ahern – The Gift

2018 habe ich mir vorgenommen, in der Weihnachtszeit endlich mal Weihnachtsbücher zu lesen. Da es mir immer schwerer fällt, Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hoffte ich, dass mir weihnachtliche Geschichten dabei helfen könnten. „The Gift“, ein Buch der Bestsellerautorin Cecelia Ahern, war eine naheliegende Wahl, denn es spielt nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern befindet sich auch auf der Liste der modernen Klassiker der Bücherkultur-Challenge. Wie praktisch. Cecelia Ahern gehört sonst nicht zu meinen bevorzugten Autor_innen, weil ich sie in die Chic-Lit-Ecke sortiere, aber angesichts dessen, dass ich ihren Erfolgsroman „P.S. Ich liebe dich“ unerwartet gut fand, wollte ich es trotzdem mit „The Gift“ probieren.

Lou Suffern ist ein Überflieger. Er wohnt in einem eindrucksvollen Haus, fährt einen schnittigen Sportwagen und ist äußerst erfolgreich in seinem Beruf. Mit seiner Ehefrau Ruth hat er zwei bildhübsche Kinder. Doch sein rasanter Aufstieg der Karriereleiter fordert Opfer. Täglich kämpft Lou gegen die Uhr, um immer der Erste, der Beste zu sein. Er führt ein Leben auf der Überholspur und vernachlässigt für seine ehrgeizigen Ambitionen seine Familie. Bis er eines Tages kurz vor Weihnachten einem Obdachlosen einen Kaffee spendiert. Der Mann stellt sich als Gabe vor. Seine bemerkenswerte Auffassungsgabe imponiert Lou. Er besorgt ihm einen Job in der Poststelle seiner Firma. Diese Entscheidung beginnt er schnell zu bereuen. Gabe drängt sich nachdrücklich in sein Leben; ständig schaut er Lou über die Schulter, nervt ihn mit kryptischen Ratschlägen und wie gelingt es ihm eigentlich, an zwei Orten gleichzeitig aufzutauchen? Lou fühlt sich von Gabe bedroht. Er missversteht seine Absichten. Aber er wird verstehen. Schon bald. Denn Gabe macht Lou das wichtigste Geschenk überhaupt: Zeit.

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Wohltätigkeitsaktion Tugenden für den guten Zweck: Auswertung

Hallo ihr Lieben!

Geschafft. Weihnachten ist vorbei. Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Fest und konntet die Zeit mit euren Liebsten genießen. Für uns war es wieder einmal ein Familienmarathon, wir waren alle drei Tage unterwegs. Leider ist das immer sehr anstrengend, weshalb wir entschieden haben, es nächstes Jahr irgendwie anders zu machen und das Programm auf zwei Tage zu beschränken. Wir wissen noch nicht, wie, aber es kann nicht sein, dass wir Weihnachten eigentlich immer nur müde sind und kaum zur Ruhe kommen. Schauen wir mal, welche organisatorischen Möglichkeiten sich ergeben. Uns wird schon was einfallen. 🙂

Da das nächste Weihnachtsfest allerdings noch in weiter Ferne liegt, widmen wir uns jetzt doch lieber der Gegenwart. Heute möchte ich mein Versprechen einlösen und die Auswertung meiner Wohltätigkeitsaktion „Tugenden für den guten Zweck“ vornehmen.

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Montagsfrage: Literarische Adventskalender?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich sitze auf einem Klappstuhl. Auf einem unbequemen, sturen Klappstuhl, der eigentlich auf unseren Balkon gehört. Ich verrate euch was: man kann einen Klappstuhl so gründlich auspolstern, wie man will, irgendwann schläft einem trotzdem der Hintern ein. Die sind nicht zum Lümmeln gedacht. Ich habe einen Hocker für meine Füße, der ist allerdings niedriger als der Stuhl, daher fühlt es sich ständig an, als würde das Blut in meinen Beinen absacken. Mimimi. Ich leide. Aber ich leide aus gutem Grund. Erinnert ihr euch, dass ich euch im Oktober erzählt habe, dass der Lieblingsmensch und ich uns als erste große gemeinsame Anschaffung als frischgebackenes Ehepaar eine Couch gekauft haben? Ich habe nicht mehr daran geglaubt, doch unser freundlicher Möbelfachverkäufer hat Wort gehalten. Die Couch kommt noch vor Weihnachten. Genauer: SIE KOMMT MORGEN!!! 😀 Jubel!!! Unsere alte Couch haben wir bereits am Freitag entsorgt, denn wir hatten das Angebot, sie von dem Kumpel des Bruders eines Bekannten (also über fünf Ecken), der bei der BSR (Berliner Stadtreinigung) arbeitet, kostenlos abholen zu lassen. Das wollten wir nicht im Namen der Bequemlichkeit ausschlagen. Also: Klappstühle bis Dienstag. Glücklicherweise lenkt mich das Bloggen hervorragend von meinem schmerzenden Hintern ab, deshalb ignoriere ich jetzt meine schwelende Ungeduld und beantworte stattdessen die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Literarische Adventskalender?

Antonia hat sich in dieser Woche selbst übertroffen. Ich wusste nicht, dass man sich über die Thematik „Literarischer Adventskalender“ so viele Gedanken machen kann. 😀 Persönlich habe ich eigentlich keine konkrete Meinung dazu. Tatsächlich besäße in unserem Haushalt überhaupt nur der Hund einen Adventskalender (ein stinkendes Monstrum, gefüllt mit lauter guten Leckereien vom Rind, das heiß geliebt wird), hätte eine Freundin nicht für alle ihre Pappenheimer Schokoladenkalender gekauft. Wir haben also alle einen. Aber irgendwie ist mir über die Jahre das Bewusstsein für die „Road to Christmas“ abhanden gekommen. Ich habe Schwierigkeiten, mich in Weihnachtsstimmung zu versetzen und empfinde schon lange keine Vorfreude mehr bezüglich des Öffnens der Türchen. Ich trauere der Zeit, in der ich es kaum abwarten konnte und am liebsten alle Türchen auf einmal aufgerissen hätte, nostalgisch hinterher. Das Problem ist, ich bin irgendwann erwachsen geworden.

Damit will ich nicht sagen, Adventskalender wären nur etwas für Kinder, nein, auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil, ich finde, das ist ein wunderbarer Brauch, für den man nie zu alt ist. Für mich liegt die Schwierigkeit in der Organisation meines Lebens. Als ich ein Kind war, hatte ich keine Tagespläne. Ich musste nichts erledigen, außer erst in den Kindergarten und später in die Schule zu gehen. In meinem Kopf war viel Platz für Fantasie, Spiele und die Vorfreude auf Weihnachten. Heutzutage ist dort alles mit Verpflichtungen, Terminen, Sorgen und lauter blöden erwachsenen Gedanken verstopft. Ich wache morgens auf und denke nicht als erstes daran, dass ich ein weiteres Türchen öffnen darf, wie es früher der Fall war. Ich denke daran, was mich an diesem Tag erwartet, wann ich wieder zu Hause bin, wie viel Zeit ich für welche Tagesordnungspunkte zur Verfügung habe und wie meine Hündin da hineinpasst, ohne zu kurz zu kommen. Deshalb vergesse ich meinen Adventskalender sogar häufig. Dem Lieblingsmenschen ergeht es genauso. Wir sind schon gut, wenn wir jeden zweiten Tag daran denken, die Türchen aufzumachen. Ich bin damit sehr unzufrieden. Für das nächste Jahr habe ich mir bereits vorgenommen, uns allen richtig tolle Kalender zu kaufen und einen festen Tagestermin für das Öffnen festzulegen. Traurig, dass das nötig ist, aber lieber so als dieses enttäuschende Gewurschtel.

Ich kann mir nicht vorstellen, für mich einen literarischen Adventskalender auszusuchen. Das passt gar nicht zu mir. Ich lese ja ohnehin nicht saisonal (ich sollte aus diesem Satz ein Trinkspiel machen) und ich glaube nicht, dass meine chronische Vergesslichkeit durch eine tägliche Weihnachtsgeschichte oder ein Gedicht oder welche literarischen Ergüsse auch immer behandelt werden kann. Super leckere Schokolade klingt da schon vielversprechender. Meine Tage sind durchgetaktet. Obwohl ich erkenne, dass ein literarischer Adventskalender die Entschleunigung begünstigt, weil er mich zwingen würde, mich täglich hinzusetzen, von meiner Routine abzuweichen und mir Zeit zu nehmen, um die Geschichte / das Gedicht / das literarische Werk zu lesen, glaube ich nicht, dass das in der Praxis funktionieren würde. Ich mag meine Routinen. Entspannungszeit entspricht bei mir grundsätzlich Lesezeit, doch dann nicht zu meinem aktuellen Buch zu greifen, erscheint mir… falsch. Wie Betrug. Ich betrüge mein Buch mit einer Weihnachtsgeschichte. Ja ja, ich weiß, das ist nicht rational, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich das tun würde. Ich verstehe Antonia in dieser Hinsicht vollkommen. Wenn ich lesen will, dann will ich LESEN. Nicht nur 3 Seiten oder 20 Seiten oder ein Gedicht, sondern mindestens 100 Seiten. Warum sollte ich mir eine Kurzgeschichte vornehmen, wenn ich einen Roman lesen kann? Nee, klingt unrealistisch. Außerdem würde mich der Adventskalender unnötig unter Druck setzen. Da stünde er, wie ein missbilligendes Mahnmal, das mir meine Unfähigkeit vor Augen führt. Toll. Ich hätte das Gefühl, ich muss lesen, weil die Adventszeit ja nun mal begrenzt ist. Je intensiver ich diesen Druck empfinden würde, desto weniger Lust hätte ich, die Türchen zu öffnen, die Texte zu lesen und desto schlechter würde ich mich fühlen, wenn ich es nicht hinkriege. Ein Teufelskreis.

Ein literarischer Adventskalender, der lauter Bücher meiner Wunschliste enthält, das wäre was. Da hätte ich keinen Druck und würde mich jeden Tag auf das Öffnen freuen. Vielleicht rede ich mal mit meiner Mutter, ob wir das irgendwie realisieren können. Sie bekäme eine prioritsierte, gekürzte Wunschliste, eine Summe und den Auftrag, 24 Bücher zu kaufen. Denn ich darf ja nicht wissen, welche Bücher wann drin sind. Das würde mir gefallen. Vielleicht macht sie das. 😀

So, kommen wir mal zum Punkt. Ich bin kein Typ für klassische literarische Adventskalender. Ich kenne niemanden, der oder die so einen Kalender besitzt. Ich weiß nicht, ob der Markt dafür im Wachstum begriffen ist, weil ich selten Buchhandlungen aufsuche, kann es mir aber definitiv vorstellen. Seien wir ehrlich, die Leute kaufen eben jeden Mist, solange „Weihnachten“ draufsteht.
Damit verabschiede ich mich jetzt und mache mal noch fix das Türchen vom Sonntag auf… 🙈

Wie steht ihr zu literarischen Adventskalendern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen entspannten Start in die neue Woche (ohne eingeschlafene Hintern)!

Außerdem nutze ich dreist die Chance, Werbung für die 2019er Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge zu machen! 😀 Habt ihr Lust auf eine ungewöhnliche Lesechallenge, die euren ganzen Mut verlangt und mit einem Wunschbuch im Wert von 20€ winkt? Dann klickt aufs Logo und findet heraus, welche fiesen, blutigen und lustigen Aufgaben ich für euch zusammengestellt habe!

Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Merrill Markoe – Mein Geburtstag und andere Katastrophen

Ich habe keine Ahnung, wie es „Mein Geburtstag und andere Katastrophen“ von Merrill Markoe in mein Bücherregal geschafft hat. Das Buch passt so gar nicht in mein Beuteschema, daher vermute ich, dass es irgendwann einmal Gegenstand einer Rettungsmission war. In meiner Teenagerzeit habe ich häufig Bücher mitgenommen, die andernfalls auf dem Müll gelandet wären, unabhängig vom Inhalt. Das heißt, ich besitze dieses Buch schon sehr, sehr lange. In den letzten Jahren zweifelte ich daran, ob ich es jemals lesen würde, aber die heutige Rezension beweist, dass jedes Buch seine Zeit hat. Selbst ein Chic-Lit-Roman, der meinem Geschmack eigentlich widerspricht.

Wie ist es nur möglich, dass jedes Jahr gleich verläuft? Es kann doch nicht sein, dass man als erwachsene Frau von 36 Jahren ständig dieselben Fehler wiederholt und sich von den spitzen Kommentaren nörgelnder Eltern, gutmeinenden Ratschlägen ahnungsloser Freundinnen und verwirrenden Signalen kryptischer Männer langsam in den Wahnsinn treiben lässt. Etwas muss sich ändern! Eine neue Tradition muss her: einmal im Jahr, am Geburtstag, einen Brief an sich selbst zu verfassen, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich daran zu erinnern, was man alles nicht mehr tun wollte, klingt wie eine gute Idee. Bestandsaufnahme und Vorsatzsammlung in einem. Dummerweise ist es gar nicht so leicht, sich zu ändern. Katastrophen scheren sich nicht um gute Vorsätze. Da helfen nur noch entschlossenes Krisenmanagement und der feste Glauben daran, dass irgendwann alles besser wird. Wird es doch, oder?

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Verfasst von - 11. Dezember 2018 in Chic-Lit, Rezension, Romantik

 

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Kim Newman – Die Vampire

Als ich mir „Die Vampire“ von Kim Newman vornahm, erwarteten mich zwei Überraschungen. Zuerst erfuhr ich, dass Kim Newman ein männlicher Autor ist. Ich hatte mit einer Autorin gerechnet, weil… na ja, Vampire eben, dazu der Name – das klang für mich nach einer Frau. Ich musste meine Erwartungen anpassen, denn Männer schreiben gänzlich andere Urban Fantasy als Frauen. Kurz darauf musste ich diese noch einmal korrigieren, weil „Die Vampire“ entgegen meiner Annahme kein Einzelband ist. Der Titel täuscht. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“, die aktuell insgesamt fünf Bände umfasst. Das erklärte, wieso das Buch 1.280 Seiten dick ist. Aufhalten ließ ich mich davon natürlich nicht. Ich richtete meine Erwartungshaltung und begann die Lektüre.

Das britische Empire ist in Aufruhr. Seit es Abraham Van Helsing misslang, den gefürchteten Vampir Graf Dracula, zu Lebezeiten als Vlad Țepeș bekannt, zu töten, nahm die Geschichte einen unheilvollen Verlauf. Dracula nutzte seine manipulativen Fähigkeiten, um sich seinen Weg in das Herz der Macht zu bahnen: er heiratete Queen Victoria und verwandelte sie. Nun regiert er als Prinzgemahl über das Königreich. Vampirismus breitet sich aus wie eine Seuche. Erst in England, in den engen Gassen Londons, in denen der Ripper sein Unwesen treibt; dann in Europa, in den dreckigen Schützengräben des Ersten Weltkriegs; dann auf dem ganzen Erdball. Die Verzweifelten, die Hoffnungslosen, die Vergessenen – sie alle lockt die dunkle Gabe. Einige wenige trotzen Dracula und weigern sich, den Preis für das Versprechen auf Unsterblichkeit zu zahlen. Doch der Wandel ist nicht aufzuhalten. Die Welt wird nie mehr sein, wie sie einmal war. Nur die Entscheidung, ob in dieser neuen Welt Finsternis herrscht, ist noch nicht gefallen…

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Kevin Hearne – Tricked

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Was lange währt, wird endlich gut. Im April 2015 verkündete Kevin Hearne auf einer Lesung, die ich besuchte, dass er an einer High Fantasy – Trilogie schreibe. Das ist so lange her, dass ich nicht mehr so recht daran glaubte, dass er dieses Projekt verwirklichen würde, doch nun gibt es endlich konkrete Informationen: der erste Band „A Plague of Giants“ wird voraussichtlich am 03. Oktober 2017 erscheinen! Ich freue mich riesig darauf! Höchste Zeit, mit „The Iron Druid Chronicles“ zu Potte zu kommen, schließlich nähert sich diese Reihe ihrem Ende. 2017 möchte Hearne am neunten, angeblich finalen Band arbeiten. Nach der Lektüre des vierten Bandes „Tricked“ fehlen mir damit noch fünf Bände und diverse Kurzgeschichten rund um den letzten Druiden.

Atticus O’Sullivan muss sterben. Wer in Asgard ein Blutbad anrichtet, kann man nicht erwarten, unbehelligt weiterzuleben. Atticus hat keine Lust, ewig vor den Asen und jedem dahergelaufenen Donnergott zu fliehen. Also inszeniert er mithilfe des Trickster-Gottes Coyote seinen eigenen tragischen Tod. Ausgerüstet mit einer neuen Identität plant er, sich im Navajo-Reservat niederzulassen und sich dort in Ruhe der Lehre seiner Auszubildenden Granuaile zu widmen. Zuvor ist er Coyote allerdings einen Gefallen schuldig. Der Gott verlangt von ihm, die Goldvorkommen unter dem Reservat zu bewegen. Doch Coyote wäre nicht Coyote, hätte seine Bitte nicht einen Haken. Plötzlich steckt Atticus in einem Kampf mit wildgewordenen Skinwalkern, ohne zu wissen, wie er sie besiegen kann. Seine Magie wirkt bei den Gestaltwandlern nicht. Atticus muss sich etwas einfallen lassen, will er sein neues Leben beginnen, ohne unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Schon jetzt sind ihm die Asen auf der Spur. Was er braucht, ist ein Plan – und vielleicht ein paar Würstchen für Oberon.

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Montagsfrage: Buchclub?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Hach, was freue ich mich, dass ich heute frei habe. Da die liebe Svenja aka Buchfresserchen ein paar Probleme mit ihrem Internet hat, ist die Montagsfrage wesentlich später als sonst online gegangen. Müsste ich arbeiten, hätte ich keine Chance, sie noch zu beantworten. Ich würde jetzt essen und mich dann fertig machen. Aaaaaber: ist ja nicht der Fall. 😀 Also, los geht’s:

Bist du in einem Buchclub?

Nein, bisher nicht, obwohl ich das gern ausprobieren würde. Leserunden sind ja nicht so mein Ding, weil mir die Muße fehlt, regelmäßig während einer Lektüre etwas zu posten. Das funktioniert eigentlich nur, wenn ich ein Buch mit einer einzigen weiteren Person lese, so als Buddy Read. Ich kann mir vorstellen, dass das ganz anders wäre, wenn ich die Chance hätte, ein Buch erst auszulesen und mich dann persönlich mit anderen darüber auszutauschen, schön gemütlich in einer Runde. Deswegen plane ich, der Otherland Buchhandlung am 12. August mal wieder einen Besuch abzustatten. Mit dem letzten Newsletter kam nämlich die Ankündigung für den ersten Termin des Otherland Speculative Fiction Book Club. Einmal monatlich soll ein englischsprachiges Buch gelesen und darüber gesprochen werden, ebenfalls in Englisch. Das erste Buch ist „Oryx and Crake“ (MaddAddam #1) von Margaret Atwood. Der Name der Autorin ist mir natürlich bereits begegnet, aber die Lektüre kenne ich bisher nicht. Der Klappentext klingt okay, von selbst würde ich es mir allerdings nicht zulegen. Da mir die Erfahrung eines richtigen Buchclubs jedoch wichtiger ist als die Lektüre selbst, bin ich gewillt, es zu versuchen. Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf meinen Dienstplan für August, damit ich sicher sein kann, dass ich auch hingehen kann, bevor ich mir das Buch kaufe. Falls mir doch etwas dazwischen kommt, habe ich mir auch schon das nächste Buch angesehen, „All the Birds in the Sky“ von Charlie Jane Anders. Tatsächlich gefällt mir die Aussicht, dieses Buch zu lesen, sogar noch besser; es wäre also grundsätzlich kein Problem, wenn ich bis September warten müsste. Trotzdem wäre ich schon gern beim ersten Termin dabei. Drückt mir die Daumen, dass es klappt, dann kann ich die heutige Frage vielleicht bald mit „Ja“ beantworten. 😉

Seid ihr Mitglieder in Buchclubs?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Anekdoten und Kommentare und kann es kaum erwarten, einen Beitrag zu finden, der mir erklärt, wie das eigentlich abläuft! 😀 Einen wundervollen Wochenstart für euch alle!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion findet wöchentlich bei Schlunzen-Bücher statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Sharps“ von K.J. Parker und befinde mich auf Seite 221 von 449.

Sharps

 

For the first time in nearly forty years, an uneasy truce has been called between two neighbouring kingdoms. The war has been long and brutal, fought over the usual things: resources, land, money…
Now, there is a chance for peace. Diplomatic talks have begun and with them, the games. Two teams of fencers represent their nations at this pivotal moment.
When the future of the world lies balanced on the point of a rapier, one misstep could mean ruin for all. Human nature being what it is, does peace really have a chance?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„‚Fine,‘ Suidas growled.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hui war das schwer, nach „End of Days“ (Penryn & the End of Days #3) von Susan Ee eine neue Lektüre auszusuchen. Ich denke aber, mit „Sharps“ habe ich eine gute Wahl getroffen. Ich wollte ein erwachsenes Buch lesen, das weit weg von der YA-Literatur ist. Besser hätte ich es im Grunde gar nicht machen können.
„Sharps“ ist ein wirklich anspruchsvoller High Fantasy – Roman, sehr intelligent geschrieben und konstruiert. Ich glaube, mir ist noch nie eine epische Fantasywelt begegnet, die politisch und wirtschaftlich dermaßen detailliert durchdacht ist. Die Situation in den beiden Ländern Scheria und Permia ist höchst kompliziert. Soweit ich es verstanden habe, hat Scheria zwar durchaus eine Regierung, wird aber in Wahrheit von Banken regiert, weil die Bevölkerung der Regierung nach Jahrzehnten des Krieges nicht vertraut und diese recht entscheidungsunfähig wirkt. In Permia ist es vermutlich ähnlich, da das gesamte Land von der Förderung von Silber abhängig ist. Demzufolge sind es die Minenbesitzer, die das Land regieren. Wir haben also als Ausgangssituation zwei ehemals verfeindete Länder mit schwachen Regierungen, die der Wirtschaft nichts entgegen zu setzen haben. Ein Zyniker, wer da einen Bezug zu unserer Realität sieht… 😉 Nach 40 Jahren des Krieges soll die Tour des Fechtteams aus Scheria zur Völkerverständigung und Festigung des Friedens beitragen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass die ganze Sache zum Himmel stinkt. Es gibt eine Menge Ungereimtheiten und schon die Tatsache, dass keine/r der FechterInnen wirklich freiwillig an der Tour teilnimmt, spricht Bände. Sie wurden alle mehr oder weniger erpresst. Der Titel des Buches bezieht sich auf die scharfen Klingen, mit denen sie in Permia kämpfen müssen, obwohl der Fechtsport in Scheria normalerweise mit beschichteten Klingen ausgeübt wird, die die SportlerInnen daher nicht verletzen können. Nur wusste das vorher niemand von ihnen. Sie werden von einem politischen Offiziellen begleitet, der ganz zufällig einst ein Oberst der Armee Scherias war, im Krieg gekämpft hat und darüber hinaus auch noch der Cousin so-und-so-vielten Grades eines hochrangigen Bankangestellten ist. Ich weiß zwar noch nicht, wohin K.J. Parker mit mir möchte, aber ich vermute, dass die ganze Fechttour nur ein Alibi für irgendeine politische, wirtschaftliche und/oder militärische Schweinerei ist.

4. Hast du schon Mal ein Buch gelesen, das du eigentlich nie lesen wolltest (nicht dein Genre, Klappentext spricht dich nicht an), es dann aber doch getan hast, weil „jeder“ so begeistert von diesem Buch war?

Durchaus, allerdings nicht oft. Spontan fallen mir nur drei Beispiele ein: die Legend-Trilogie von Marie Lu, die Reihe The Mortal Instruments von Cassandra Clare und prinzipiell alles von Stephen King.
„Legend“ (Rezension: HIER) ist mir lange bevor ich mich dazu entschieden habe, es zu lesen, das erste Mal auf Amazon begegnet. Da hatte ich noch keinen Blog, war nicht bei Goodreads angemeldet und überhaupt hatte ich keine Ahnung, wie viele Möglichkeiten das gute alte Internet einem Bücherwurm bietet. Ich musste mich also auf die Rezensionen auf Amazon verlassen, die zu dieser Zeit ziemlich gemischt waren. Ich erinnere mich, dass ich eine gelesen habe, in der sich der/die RezensentIn darüber beschwert hat, wie unrealistisch die ganze Kletterei sei und dass die Grundstory einfach flach ist. Ich entschied mich dagegen, das Buch zu lesen. Dann begann der Hype, alle waren dermaßen begeistert. Und ich dachte „Man, das muss doch einen Grund haben“. Dieser Gedanke führte dann schnell zu „Ach, was soll’s“. 😀 Heute bin ich sehr froh, dass ich mich habe verführen lassen, denn mir hat die Trilogie ausnehmend gut gefallen.
Um den ersten Band der Mortal Instruments, „City of Bones“ (Rezension: HIER), bin ich sehr lange herum geschlichen, tendierte aber fast ebenso lange eher dazu, ihn nicht zu lesen. Ich kann heute nicht mehr vollständig nachvollziehen, warum ich mich dann doch dafür entschied, bin mir aber sicher, dass das Erscheinen des Films eine wichtige Rolle spielte. Ich wollte die Verfilmung sehen, musste dafür aber unbedingt vorher das Buch lesen. Der Hype bestand ja bereits, also warf ich meine Zweifel hinsichtlich der vielen Klischees, die ich befürchtete, einfach über Bord und vertraute darauf, dass sich so viele begeisterte LeserInnen nicht irren könnten. Nun ja. Meine Befürchtungen waren durchaus begründet und letztendlich habe ich die Reihe nach dem zweiten Band abgebrochen. Ich bereue trotzdem nicht, dass ich dem Hype und Film nachgegeben habe.
Meine Beziehung zu Stephen King war sehr lange von Vorurteilen geprägt. Ich war jahrelang fest überzeugt, dass jemand, der so schnell so viel schreibt, gar nicht gut schreiben könne. Es erschien mir unmöglich, dass King ein guter Schriftsteller sein sollte. Meine Mutter hingegen mochte King schon so lange, wie ich mich erinnern kann. „ES“ stand Jahr um Jahr im Wohnzimmer auf Augenhöhe im Bücherregal und grinste mich an. Obwohl ich mich weigerte, das Buch zu lesen, zog es meine Augen nahezu magisch an (das ist übrigens bis heute so). Ich wusste, worum es darin ging, weil Mama mir die Geschichte im Groben erzählt hatte. Ich wusste auch, dass das Monster häufig als Clown auftrat, was meinen Entschluss, es nicht zu lesen, nur noch weiter festigte, denn ich habe schreckliche Angst vor Clowns. Außerdem hatte sie mir auch erzählt, dass ihr „ES“ Albträume beschert hatte. Kurz: ich war fest überzeugt, es niemals zu lesen. Als ich älter wurde, wurde mir jedoch irgendwann bewusst, dass „ES““ eines DER großen Werke von King ist, die alle Welt großartig findet. Gruselig, ja, aber eben auch hoch gelobt und von seinen Fans geliebt. Ich begann, an meinem eigenen Entschluss zu zweifeln. Wann immer ich mit jemandem sprach, der/die Romane von King gelesen hatte, hörte ich ausschließlich Lob. Das musste irgendwie begründet sein und eigentlich war ich ja auch kein kleines Kind mehr. Ich schätzte das Risiko, dass ich von einem Buch Albträume bekommen könnte, immer geringer ein und eines schönen Tages war es dann soweit: ich lieh mir „ES“ von meiner Mutter aus. Ohne die Begeisterung, die an mich herangetragen wurde, hätte ich das vermutlich niemals getan. Jetzt im Nachhinein sehe ich, wie dumm es war, Stephen King aufgrund von Vorurteilen keine Chance einräumen zu wollen. Er schreibt großartig. „ES“ hat mir zwar tatsächlich solche Angst eingejagt, dass ich Albträume hatte, aber es ist auch ein fabelhaftes Buch. Trotzdem möchte ich es nicht hier haben. Meine Mutter hat es mir angeboten, aber ich bin der Meinung, dass ich ein Buch, vor dem ich mich so sehr gefürchtet habe, nicht in meiner Wohnung haben sollte. Das mag übertrieben klingen, doch ich bin besorgt, dass die Nähe zu dem Buch weitere Albträume auslösen könnte. Das muss wirklich nicht sein. Man muss ja nichts riskieren. 😉

Was lest ihr im Moment? Hat euch ein Hype schon einmal verführt, ein Buch zu lesen, das ihr eigentlich nie lesen wolltet?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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