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[Rund ums Buch] Wie ich versehentlich Hobby-Lektorin wurde

Hallo ihr Lieben! 😊

Heute gibt es von mir ausnahmsweise mal keine Rezension (Ja ja, ich weiß, aber es ist doch Rezensionsdienstag, auf nichts kann man sich mehr verlassen!), sondern einen ganz speziellen Erfahrungsbericht. Die Geschichte, die ich euch heute erzähle, nahm ihren Anfang am 25. März 2019, an dem ich eine Mail meiner lieben Schwester im Geiste Marina erhielt. Euch ist sie vermutlich als DarkFairy von «Mein Senf für die Welt» bekannt. Darin erzählte sie mir, dass sie kurz vor der Vollendung einer neuen Geschichte stand. Das waren für mich keine überwältigenden Neuigkeiten, denn ich hatte in der Vergangenheit einige ihrer Werke gelesen und wusste, dass sie davon träumt, als Autorin veröffentlicht, reich und berühmt zu werden und vielleicht die Weltherrschaft an sich zu reißen (Muhahaha!). Neu war hingegen, dass sie dieses Mal ernst machen wollte. Sie wollte veröffentlichen und beschäftigte sich bereits mit verschiedenen „Print on Demand“-Angeboten. An mich trat sie heran, weil wir lange zuvor einen Pakt geschlossen hatten: sollte sie jemals ein Buch schreiben, das tatsächlich veröffentlicht würde, wäre ich eine der ersten, die es zu lesen bekämen. So bat mich Marina an diesem Tag im März ganz feierlich, ihre Testleserin zu sein.

Ich war völlig aus dem Häuschen und sagte begeistert zu. Hätte ich gewusst, wie lang der Rattenschwanz werden würde, der dieser gutgläubigen Bereitstellung meiner Zeit und meines Hirnschmalzes folgte, hätte ich es mir vielleicht noch einmal überlegt. Nein, das ist gelogen, ich hätte es trotzdem getan, weil Freunde das eben so machen. Es blieb nämlich nicht bei dem Status Testleserin. Marinas Projekt wurde auch zu meinem Projekt und deshalb möchte ich euch heute berichten, wie es dazu kam, dass mein Name im Impressum ihres Debütromans „Frei und nicht allein“ zu finden ist.

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Jilliane Hoffman – Argus

Rezensionsheader Argus

2001 traf Jilliane Hoffman eine folgenreiche Entscheidung. Nach 10 Jahren, in denen sie als stellvertretende Staatsanwältin und juristische Beraterin des Florida Department of Law Enforcement arbeitete, beschloss sie, ihren aufregenden Job in der Strafverfolgung aufzugeben, um Autorin zu werden. Während eines Prozesses gegen einen Vergewaltiger beobachtete sie, wie eine Betroffene „zitternd vor Angst mit der eigenen Aussage haderte“. Sie fragte sich, wie dieses Mädchen reagieren würde, stünde sie an ihrer Stelle und könnte ihren Angreifer zur Rechenschaft ziehen. Sie begann, aus dieser Idee eine Romanhandlung zu entwickeln. Leider konnte sie die Herausforderungen ihres Berufs nicht mit ihrem Privatleben und dem Traum vom Schreiben vereinbaren. Deshalb kündigte sie – ein mutiger Schritt, der belohnt wurde, denn ihr Debüt „Cupido“ wurde ein internationaler Erfolg und der Auftakt einer Reihe von Thrillern um die Staatsanwältin C.J. Townsend. „Argus“ ist der dritte Band.

Eine grausame Serie sadistischer Frauenmorde versetzt Miami in Angst und Schrecken. Die Opfer werden vor laufender Kamera brutal gefoltert – und viele Augen sehen zu. Staatsanwältin Daria DeBianchi ist sicher, dass der Tatverdächtige Talbot Lunders nicht allein handelt. Hinter ihm steht ein skrupelloses Netzwerk wohlhabender und einflussreicher Personen, ein elitärer Club, der die Morde als Attraktion vermarktet. Leider schweigt Lunders. Der einzige, der bereit ist, mit Daria zu reden, sitzt im Todestrakt des Staatsgefängnisses von Florida ein. Es handelt sich um William Bantling, der 10 Jahre zuvor für die Cupido-Morde verurteilt wurde. Er behauptet, die Identitäten der Clubmitglieder zu kennen und bietet Daria seine Mithilfe an, verlangt dafür jedoch einen hohen Preis. Daria ist lange genug dabei, um zu wissen, dass sie sich Idealismus in ihrem Job nicht leisten kann. Doch rechtfertigt der Fall einen Pakt mit dem Teufel?

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Verfasst von - 30. Oktober 2019 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Peter Orullian – The Unremembered

Rezensionsheader The Unremembered

Peter Orullian hasst Klappentexte. Seiner Ansicht nach führt der Versuch, eine Geschichte zusammenzufassen, nur dazu, dass ihr Kern verkannt wird. Er selbst verlässt sich nicht auf die Inhaltsangaben auf den Rückseiten von Büchern, sondern liest grundsätzlich einfach die erste Seite. Dennoch sieht der Autor ein, dass sie ein notwendiges Übel sind. Deshalb existiert der Klappentext seines High Fantasy – Romans „The Unremembered“, Auftakt der Reihe „Vault of Heaven“, in mehreren Varianten. Ich habe gleich drei gefunden. Was Peter Orullian wohl von einer vierten – meiner Version – halten würde?

Als Aeshau Vaal vom Rat der Schöpfer geschaffen wurde, strebten sie Balance an. Doch einer der ihren kümmerte sich nicht um das sensible Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Er verdarb seine Schöpfung, bevölkerte Aeshau Vaal mit scheußlichen Kreaturen, die Blut und Tod verbreiteten. Der Rat bestrafte ihn mit dem Fluch der Stille und verbannte ihn in den Born, getrennt von der übrigen Schöpfung.
Der junge Jägersmann Tahn liebt die alten Legenden, glaubte allerdings nie, dass sie wahr sein könnten. Bis zu dem Tag, an dem er im Wald einem Velle begegnet, einem stilletreuen Magier, der die Energie der Welt missbraucht. Von Furcht überwältigt flieht Tahn – doch seinem Schicksal kann er nicht entkommen. Der schützende Schleier zum Born schwindet. Der Stille regt sich in seinen Ketten. Begleitet von seinem besten Freund Sutter, seiner Schwester Wendra, dem Gelehrten Braethen, der Fern Mira und dem Sheason Vendanj zieht Tahn aus, um den Vormarsch der Stilletreuen aufzuhalten, denn nur er besitzt die Macht, Aeshau Vaal zu retten. Leider bleibt ihre Mission nicht unbemerkt und schon bald wird Tahn vom Jäger zum Gejagten…

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Montagsfrage: Dein liebster Content?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Immer noch keine Besserung. Wir wissen immer noch nicht, was Chilli fehlt. Der zweite Besuch in der Tierklinik brachte leider keine neuen Erkenntnisse und war stattdessen hauptsächlich beängstigend. Da alle Testergebnisse negativ waren, sie also weder eine weitere Infektion noch eine Autoimmunerkrankung hat, erklärte die Ärztin, sie vermute nun die vergrößerte Milz als Übeltäter. Man müsse überlegen, ob man die entfernt, es gäbe aber keine Garantie, dass ihr das hilft. Dann schickte sie mich und meinen Papa, der mich liebenswürdigerweise begleitete, zurück ins Wartezimmer, wo wir auf die neusten Blutwerte warten sollten. Ich bin fast durchgedreht. Eine OP, bei der Chilli ein wichtiges Organ entfernt wird? In ihrem Alter? In ihrem Zustand? Was heißt das überhaupt? Man kann ohne Milz leben, das weiß ich, doch die Aussicht, dass sie ihr einfach auf gut Glück die Milz herausoperieren könnten, ließ mich beinahe die Wände hochgehen. Als sie uns wieder hereinrief, ruderte die Ärztin glücklicherweise ein Stück zurück. Sie schlug vor, die Milz erst mal zu punktieren, um das Gewebe zu untersuchen.

Das haben wir dann auch gemacht, einen Tag später bekam ich telefonisch die Ergebnisse mitgeteilt. Die Probe sieht nicht nach Tumor aus, was allerdings nicht heißt, dass da kein Tumor ist. Ich bekam den Auftrag, heute wieder bei unserem Haustierarzt Blut abnehmen zu lassen und die Werte an die Klinik zu schicken. Morgen wollen wir dann noch mal telefonieren und entscheiden, wie es weitergeht. Vielleicht noch mal punktieren, vielleicht doch noch mal Cortison in einer immunsuppressiven Dosis. Ich weiß es nicht. Die Ungewissheit macht mich fertig.

Ich sehe Chilli an, erkenne meinen Hund nicht wieder und niemand kann mir sagen, was sie hat. Seit letzter Woche will sie nicht mehr richtig fressen, wir müssen jedes Mal diskutieren. Das kenne ich von ihr nicht. Die Situation belastet mich unheimlich und macht mir große Angst. Ich kann nicht mehr in Ruhe lesen, ich kann mich nicht auf mein Buch konzentrieren. Ich schlafe schlecht. Ich komme mit meinen Rezensionen nicht voran. Ich bin nicht ich selbst. Ich fühle mich wahnsinnig erschöpft. Ich wünschte, das alles wäre endlich vorbei, wir würden endlich herausfinden, was in Chillis Körper los ist. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte. Ich will stark sein für sie, ich will positiv bleiben, aber das ist so unendlich schwer. Ich schleppe mich von Tag zu Tag und versuche, in der Routine des Alltags etwas Trost zu finden. Deshalb gibt es heute trotzdem die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, denn es bringt nichts, sich in bitteren Gedankenkreisen zu verlieren.

Welche Beiträge verfasst ihr selbst am liebsten?

Da Chilli und ich uns gleich auf den Weg zum Tierarzt machen müssen, bin ich sehr dankbar, dass die Frage diese Woche simpel ist und keine ellenlange Antwort verlangt. Natürlich schreibe ich am liebsten Rezensionen. Mein Blog nahm seinen Anfang mit dem Wunsch, meine Meinung zu Büchern anderen interessierten Leser_innen öffentlich zugänglich zu machen und das ist bis heute das Herzstück meines Auftritts. Ich weiß, dass es Rezensionen recht schwer haben, aber mittlerweile habe ich mir eine treue kleine Leserschaft aufgebaut, die meine Ergüsse liest und mich darin bestätigt, weiterhin Besprechungen zu schreiben.

Es gibt viele Gründe, warum ich gern Rezensionen schreibe. Kurz gesagt finde ich, dass Rezensionen den Buchmarkt bereichern. Nicht alle und vielleicht nicht einmal meine, aber grundsätzlich rechne ich ihnen einen äußerst positiven Effekt zu. Primär unterstützen sie bei der Buchauswahl. Klappentexte sind oft zu nichtssagend, zu kryptisch, zu oberflächlich, um mit ihrer Hilfe eine Entscheidung für oder gegen ein Buch zu treffen. Rezensionen hingegen sprechen Punkte an, die nicht den Inhalt, sondern das Leseerlebnis betreffen, was mich persönlich häufig weit mehr beeinflusst. Liest sich der Schreibstil locker und flüssig? Sind Charaktere und Universum gut ausgearbeitet? Ist die Geschichte originell? Bedient sie Klischees? Antworten auf diese Fragen erhalte ich nicht aus Klappentexten, sondern durch die Erfahrungen anderer Leser_innen.

Als Verfasserin haben Rezensionen darüber hinaus einen unschätzbaren Wert für meine eigenen Leseprozesse. Für mich ist ein Buch nicht mit der letzten Seite abgeschlossen, sondern erst, wenn ich meine Gedanken dazu geordnet ausformuliert habe. Dadurch ermögliche ich mir selbst eine viel intensivere Auseinandersetzung mit dem Gelesenen. Ich konsumiere Geschichten nicht mehr nur, ich beschäftige mich wirklich mit ihnen. Ich hinterfrage und analysiere den Inhalt und dessen Wirkung auf mich als Leserin. Seit ich den Blog führe, reflektiere ich mein Leseverhalten detaillierter und habe unheimlich viel über mich gelernt. Zum Beispiel auch, dass ich auf Knopfdruck kreativ produktiv sein kann.

Außerdem macht es einfach Spaß. Wenn mich die Muse küsst und sich eine Rezension fast von selbst schreibt, weil sich meine Gedanken wunderbar zusammenfügen, ist das beinahe wie ein Rausch. Manchmal entwickeln sich Rezensionen während des Schreibprozesses völlig anders, als ich erwartet hatte und führen mich in mentale Richtungen, die mir vorher nicht bewusst waren. Selbstverständlich gibt es auch Besprechungen, die ich gern Rezensionsschreckgespenster nenne, weil sie schwierig sind und mir einiges abverlangen. Manchmal sitze ich tagelang am selben Text und komme nicht voran. Aber bisher habe ich noch jede Rezension gemeistert und das ist ein großartiges Gefühl. Ich bin stolz auf meine Besprechungen, weil ich denke, dass sie einen gewissen Anspruch erfüllen und anderen Leser_innen wirklich weiterhelfen. Darum werden sie auch in Zukunft den Löwenanteil meines Blogcontents stellen, denn dazu sind Buchblogs meiner Ansicht nach da.

Welche Blogbeiträge machen euch am meisten Spaß?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Anita Terpstra – Die Braut

Laut Amnesty International wurden in den USA seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 1.465 Menschen hingerichtet. Am 01. Juli 2017 gab es 2.817 Todeszelleninsassen, darunter 53 Frauen. Die Todesstrafe in den USA ist ein Thema, das mich seit Jahren begleitet. Für mich sind staatlich sanktionierte Hinrichtungen nicht nur eine Frage von Richtig oder Falsch, obwohl ich mich als Gegnerin verstehe. Es ist ein komplexes moralisch-ethisches Dilemma, über das ich in Abständen immer wieder grübele. 2018 beschloss ich, mich der Thematik durch den Thriller „Die Braut“ von der niederländischen Autorin Anita Terpstra, den ich als Rezensionsexemplar von Random House erhielt, aus einer anderen Perspektive zu nähern. Ich wollte herausfinden, was Frauen bewegt, eine Beziehung mit einem Todeszelleninsassen einzugehen.

Viele junge Mädchen malen sich ihre Hochzeit aus. Für einige wird ihr Traum eines Tages wahr. Für Mackenzie Walker nicht. Sie heiratet ihren Verlobten Matt Ayers in einem winzigen schmucklosen Raum. Gäste sind nicht gestattet. Vor den Fenstern befinden sich Gitter und nach der Zeremonie wird Matt zurück in eine Zelle geführt. Matt ist ein Gefängnisinsasse im Todestrakt. Niemand begreift, warum Mackenzie einen Mann ehelicht, dem vorgeworfen wird, mehrere junge Frauen entführt, gefangen gehalten und gefoltert zu haben. Ihr schlagen Unverständnis und purer Hass entgegen, sie erhält Drohungen. Aber Mackenzie lässt sich nicht einschüchtern und versucht, die Polizei davon zu überzeugen, in eine andere Richtung zu ermitteln. Als ihre Bemühungen fehlschlagen, trifft sie einen waghalsigen Entschluss: sie wird Matt aus dem Gefängnis holen. Ein Ausbruch ist ein riskantes Unternehmen. Noch riskanter wäre es jedoch, ihn in der Todeszelle auf seine Hinrichtung warten zu lassen. Denn für Mackenzie hängt alles davon ab, dass ihr Ehemann überlebt…

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Ein Kommentar

Verfasst von - 26. März 2019 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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Montagsfrage: Sowas lese ich nicht?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Chilli geht es besser. In ihrem Namen danke ich an dieser Stelle allen, die ihr Genesungswünsche haben ausrichten lassen. Sie scheint ihr Gelenk wirklich nur überdehnt zu haben und macht beinahe täglich Fortschritte. Abends läuft sie mittlerweile sogar fast ganz ohne Humpeln. Ich war sehr erleichtert, als ich das gesehen habe, denn das bedeutet, dass auch die Blutegel ihren Job erfüllt haben. Bald wird sie hoffentlich wieder ganz schmerzfrei laufen können. Das wäre das erste Mal seit etwa einem Jahr. Sie verdient es so sehr, ihre alten Tage genießen zu können. Ich wünsche es ihr aus tiefstem Herzen. Ich möchte jetzt aber nicht allzu emotional werden, also gehen wir zum Tagesgeschäft über, bevor hier am Ende noch Tränen fließen oder so. 😀 Antonia von Lauter&Leise möchte im Rahmen der Montagsfrage heute folgendes wissen:

Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest?

Noch vor einigen Jahren hätte ich diese Frage entschlossen und kategorisch beantwortet. Ich bin kein Fan von Krimis, Chic-Lit ist nicht meins und die sogenannte „Romantasy“ gehört ebenfalls nicht zu meinen bevorzugten Genres. Um diese drei Kategorien habe ich lange Zeit einen großen Bogen gemacht. Mittlerweile sind meine Grenzen aber nicht mehr so klar abgesteckt. Ich bin flexibler geworden und bin eher bereit, meine Wohlfühlzone auch mal zu verlassen, um Neues auszuprobieren. Die drei Literatursparten gehören noch immer nicht zu meinen Favoriten und ich suche selten aktiv nach Büchern, die zu ihnen zählen. Dennoch bin ich offen dafür, einer Geschichte eine Chance einzuräumen, selbst wenn sie diesen Genres zugeordnet ist. Ich lehne kein Genre mehr kategorisch ab, denn irgendwann habe ich begriffen, dass ich mich damit nur selbst einschränke. Besonders im Crossgenre-Bereich werde ich häufig mit Büchern konfrontiert, die zu mindestens einer Kategorie zählen, in der ich normalerweise nicht wildere. Historische Fiktion und Krimi ist zum Beispiel eine beliebte Kombination.

Heutzutage basieren meine Leseentscheidungen auf dem angepriesenen Inhalt. Weckt der Klappentext eines bestimmten Buches mein Interesse, verwerfe ich es nicht, nur weil das Genre nicht zu meinen üblichen Vorlieben passt. Auch diese Geschichten verdienen die Gelegenheit, mich zu überzeugen. Ich kann allerdings nicht leugnen, dass es ihnen seltener gelingt, meine Neugier zu entfachen. Aber das ist wohl völlig normal. 🙂

Macht ihr um bestimmte Genres einen Bogen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kimberlee Ann Bastian – The Breedling & The City in the Garden

Kennt ihr die irische Legende von Stingy Jack? Vielleicht kennt ihr ihn als Jack O’Lantern, zu dessen Ehren an Halloween Kürbislaternen aufgestellt werden. Der Sage zufolge trickste Jack den Teufel am Abend vor Allerheiligen aus, sodass dieser niemals seine Seele beanspruchen würde. Als Jack starb, wiesen ihn sowohl Himmel als auch Hölle ab. Er wurde auf die kalte, dunkle Erde zurückgeschickt, um dort auf ewig unter den Sterblichen zu wandeln. Aber der Teufel hatte Mitleid mit ihm und schenkte ihm ein Stück Kohle, das Jack in einer ausgehöhlten Rübe aufbewahrte. Daraus leitete sich der Volksglaube ab, dass eine Rüben- oder Kürbislaterne vor dem Teufel und bösen Geistern schützt. Außerdem inspirierte die Legende die Autorin Kimberlee Ann Bastian dazu, ihren Debütroman „The Breedling & The City in the Garden“ zu schreiben, Auftakt der Reihe „The Element Odysseys“, den ich als Rezensionsexemplar via Netgalley erhielt.

Jahrhundertelang kannte Bartholomew nur die Grenzen seines Käfigs, in den ihn seine Meister als Strafe für seinen Ungehorsam sperrten. Der unsterbliche Seelenfänger traf eine Wahl. Er wählte den Widerstand, um ein Geheimnis zu schützen. Seiner magischen Kraft beraubt siechte er in seinem Gefängnis dahin, ohne Hoffnung auf Freiheit. Bis sich unerwartet eine Tür in die menschliche Welt öffnete und Bartholomew sich in einem Inferno wiederfand. Desorientiert und traumatisiert wäre er in den Flammen des brennenden Waisenhauses gestorben, hätte ihn nicht der junge Charlie Reese gerettet. Nun sind ihre Schicksale verknüpft. Unter Charlies Führung versuchen sie, in Chicagos Straßen der 30er Jahre einen Hinweis auf Bartholomews ursprüngliche Mission und das Geheimnis zu aufzuspüren, das er von seinen Meistern bewahrte. Doch Gefahren lauern an jeder Ecke und schon bald muss Bartholomew entscheiden, ob er bereit ist, für seinen Auftrag Charlies Seele zu riskieren.

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