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Schlagwort-Archive: Ken Follet

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 😀

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild! 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Naked“ von Stacey Trombley. Es ist ein eBook, daher gibt es keine Seitenzahlen, aber ich befinde mich bei 62 Prozent.

Naked„The best place to hide is in a lie…

I could never fit in to the life my parents demanded. By the time I was thirteen, it was too much. I ran away to New York City…and found a nightmare that lasted three years. A nightmare that began and ended with a pimp named Luis. Now I am Dirty Anna. Broken, like everything inside me has gone bad.

Except that for the first time, I have a chance to start over. Not just with my parents but at school. Still, the rumors follow me everywhere. Down the hall. In classes. And the only hope I can see is in the wide, brightly lit smile of Jackson, the boy next door. So I lie to him. I lie to protect him from my past. I lie so that I don’t have to be The Girl Who Went Bad.

The only problem is that someone in my school knows about New York. Someone knows who I really am. And it’s just a matter of time before the real Anna is exposed…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„I crawl back through my window and stand there, staring at my bedroom in the dark.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

„Naked“ ist wieder mal eine ARC-Version, die ich vom Verlag Entangled Teen zur Verfügung gestellt bekam. Das Buch erscheint voraussichtlich am 07. Juli dieses Jahres. Eigentlich hätte ich ja noch massig Zeit, diesen Debütroman zu lesen, aber da ich erstens ein Buch mit „N“ für DarkFairy’s Alphabet-Lesechallenge brauche und zweitens eine Protagonistin, deren Name mit „A“ beginnt für die April-Zusatzaufgaben der Disney-Challenge von Bows and Fairytales, bot es sich einfach an.
Ich finde ja, dass der Klappentext schon sehr viel von der Handlung verrät. Es gibt zwei Versionen; ich habe für euch diejenige ausgewählt, die meiner Meinung nach weniger Details offenbart. Einerseits ist es natürlich ein wenig schade, dass der Verlag seine LeserInnen irgendwie von vorne herein spoilert, andererseits muss ich aber sagen, ohne den Klappentext hätte ich mich wohl nicht für die ARC beworben. Ich lese ja gern von schwierigen Teenagern, deren Seelen zerbrochen oder angeknackst sind. Ich erlebe einfach so gern, wie sie ihre inneren Dämonen überwinden und sich selbst den Weg in eine glückliche Zukunft ebnen, allen Hindernissen zum Trotz. Dabei darf die Geschichte nicht zu kitschig sein und muss die Schwierigkeiten, mit denen diese Kids kämpfen, direkt und ungeschönt ansprechen. Mit dieser Art von YA-Roman habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht, vor allem mit „Dissected“ von Megan Bostic. „Naked“ beinhaltet darüber hinaus eine romantische Ebene, die ich in diesem Fall allerdings wirklich ganz bezaubernd finde. Der männliche Protagonist Jackson ist ein sanfter, verständnisvoller, geduldiger junger Mann, der es ganz wundervoll versteht, Anna ein gutes, sicheres Gefühl zu geben, obwohl sie sonst große Probleme hat, zu vertrauen. Er drängt sie nicht und respektiert ihre Grenzen. Natürlich ist er ein bisschen zu perfekt und ich kann ihn mir überhaupt nicht als reale Person vorstellen, aber ich finde es zuckersüß, wie er auf Anna eingeht und ihr genau das gibt, was sie braucht, nicht mehr und nicht weniger.
Anna selbst… sie ist einfach 16. Eine 16-jährige, die in bestimmten Punkten unter Garantie frühreif ist/war, sich in anderen Punkten aber auch noch völlig kindlich, naiv und unerfahren verhält. Sie ist sehr verkopft, was sicher kein Wunder ist, reflektiert aber niemals wirklich ihre eigenen Gedanken und Verhaltensweisen. Beispielsweise hält sie sich selbst für „zu schlecht, zu schmutzig“, um ernsthaft eine romantische Beziehung mit Jackson in Betracht zu ziehen, fragt sich jedoch nie, wieso sie das eigentlich denkt. Sie glaubt nicht, dass sie eine glückliche Zukunft verdient hat. Ich warte nur auf den Moment, indem sie endlich denkt „Zur Hölle, wieso eigentlich nicht?!“.
Im Großen und Ganzen macht mir das Buch bisher ziemlichen Spaß, vermutlich gerade weil ich wohl eigentlich schon ein bisschen zu alt/erfahren für die Geschichte bin und weiß, worauf es hinausläuft. Ich denke, es ist besonders dieses Durchschauen, das den Spaßfaktor für mich ausmacht. Ich will eben nicht immer kalt erwischt werden. 😀 Manchmal fühle ich mich in einer Geschichte wohl, die nur wenig Überraschungen bereit hält und mich stattdessen in meinen Intuitionen bestätigt. Zumindest, solange sie deswegen nicht langweilig ist. 😉

4. Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja… 😉 Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?

Oh ja, da gibt es einen ganzen Haufen Bücher, die ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Ich habe ja schon einmal einen Beitrag zum Thema literarische Vorurteile geschrieben (HIER) und wie diese mein Leseverhalten beeinflussen. Ich habe mich dazu bekannt, dass ich weder Jenny-Mai Nuyen, noch Ken Follet jemals eine Chance geben möchte und dass ich wohl nie wieder einen Kafka anfassen werde. Es gibt aber auch noch viele weitere AutorInnen, deren Bücher ich aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht lesen möchte. Ein aktuelles Beispiel ist Günter Grass, der letzte Woche im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Normalerweise verfasse ich hier auf meinem Blog Nachrufe für verstorbene AutorInnen, doch in diesem Fall habe ich bewusst darauf verzichtet, denn mich stimmte sein Tod nicht gerade traurig und ich hätte mich demzufolge unehrlich und heuchlerisch gefühlt. Harte Worte, ich weiß. Ich weiß auch, dass Grass ein großer Literat war, der international viel Aufmerksamkeit erhalten hat, nicht zuletzt wegen seiner kritischen Äußerungen bezüglich der Politik Israels. Ich weiß das alles. Ich vermute, dass er sein Ansehen nicht umsonst erworben hat. Aber ich… ich kann seine Bücher nicht lesen, weil ich ihm einfach nicht verzeihen kann, dass er mit 17 Jahren freiwillig in die Waffen-SS eingetreten ist. Angeblich hat er nie ein Kriegsverbrechen begangen und insgesamt ist sein Eintritt wohl eher unter „jung und dumm“ zu verbuchen, doch ich kann das einfach nicht so sehen. Ich komme nicht darüber hinweg und höre/lese ich seinen Namen, kann ich an nichts anderes mehr denken. Wie konnte er nur etwas so falsches tun? Wie konnte er sich freiwillig einer Einheit von widerlichen Berufs-Mördern anschließen? Das ist nicht mehr mit einer jugendlichen Verfehlung vergleichbar, meiner Meinung nach. Ich bin vielleicht kleinlich und nachtragend, kann das aber nun mal nicht ändern. Es hätte überhaupt keinen Sinn, würde ich versuchen, seine Bücher zu lesen, weil ich so voreingenommen wäre, dass ich keinem seiner Werke eine faire Chance geben würde. Also lasse ich es sein.

Einen weiten Bogen mache ich darüber hinaus generell um die sogenannte Romantasy, Chic-Lit und erotische Literatur. Dieses ganze Gefühlsgedudel… ohne mich. Entschuldigt, ich weiß, dass einige unter euch diese Romane sehr gern lesen, aber ich kann damit einfach so gar nichts anfangen. Sie provozieren bei mir nur ein Gähnen oder schlimmstenfalls den Würgereflex. Wenn ich mich an romantischen Romanen versuche, dann maximal in der YA, weil der Charakter der beschriebenen Liebe reiner, unverdorbener und unschuldiger ist. Es erinnert mich daran, wie es war, als ich selbst noch verklärte, idealistische Vorstellungen von Liebe und Beziehungen hatte. Aber in der Erwachsenen-Literatur… nein, danke. Ich kann verstehen, wenn Jugendliche um einander herumschleichen und einen Affentanz aufführen, weil sie ja noch gar keine Erfahrungen mit ihren eigenen Gefühlen haben. Da kann ich das akzeptieren, tolerieren, hinnehmen und sogar putzig finden. Doch benehmen sich Erwachsene in Büchern so, nervt mich das nur. Ich finde das nicht süß, nicht magisch oder zauberhaft. Ich finde es übertrieben und kitschig. Ich habe keine stark ausgeprägte romantische Ader. Ich finde es romantisch, wenn der Lieblingsmensch mir geschmolzenen Käse gibt.
Für erotische Literatur kann ich mich überhaupt nicht begeistern, weil ich nicht so richtig weiß, warum ich sie lesen soll. Und ja, da zählt auch „50 Shades of Grey“ dazu. Wenn es um das Schwelgen in sexuellen Fantasien geht, dann schnappe ich mir doch lieber den Lieblingsmenschen und… na ja, ihr wisst ja, was ich meine. Lieber Praxis als Theorie. 😉

Außerdem gibt es da noch all die Romane, die ich nur unter Schmerzen als Literatur bezeichnen kann, die aber gefühlt jede/jeder Zweite gelesen hat. „Feuchtgebiete“ ist da das beste Beispiel. Was sollte das? Wozu hat Charlotte Roche diese Ansammlung von Obszönitäten geschrieben? „Guckt mal alle her, auch Frauen können pervers sein!“. Na ach. Quelle surprise. Große Offenbarung.
Jede „Promi“-Biografie gehört für mich auf den gleichen Stapel. Gedankenabfall, den die Welt nicht braucht, über Leben, die vermutlich nur die beschriebenen Personen selbst für wertvoll halten. Ich bin ja sonst sehr für „Lesen und Lesen lassen“, aber in diesen Fällen ärgere ich mich immer wieder darüber, dass mit so einem Schund richtig viel Geld gescheffelt wird. Dementsprechend tue ich genau das, was ich als Konsument tun kann: ich weigere mich, diese Bücher zu kaufen und zu lesen.

Kurz gesagt gibt es also viele Bücher, die ich nicht lesen möchte und die ich deswegen auch nie lesen werde. Habe ich so eine Entscheidung einmal gefällt, bleibe ich in der Regel auch dabei. Das liegt gar nicht daran, dass ich besonders konsequent bin, sondern eher daran, dass die Gedanken an dieses Buch dann aus meinem Kopf herausgefiltert werden. Es taucht auf meinem Radar nicht mehr auf. Um mich doch davon zu überzeugen, ein Buch, das ich bereits aussortiert hatte, zu lesen, braucht es dann einen äußeren Anreiz. Meine Mutter, die mir immer und immer wieder davon vorschwärmt. Eine begeisterte Rezension. Sowas eben. Dann bin ich auch gern bereit, mich umstimmen zu lassen. Und das ist doch alles, worauf es ankommt, oder? 🙂

Welches Buch lest ihr im Moment? Gibt es Bücher, die ihr unter keinen Umständen lesen werdet?

Erzählt mir davon! Ich bin wirklich gespannt darauf, welche Bücher auf eurer persönlichen „schwarzen Liste“ stehen und freue mich schon darauf, in euren Beiträgen zu stöbern! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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11. 07. 2014 – Nuyen ist abgehoben, Follet unheimlich & Kafka blöd: wie Vorurteile mein Leseverhalten beeinflussen

Am Montag dieser Woche habe ich auf Jules Blog Zroyas Papiergeflüster eine Rezension zu Jenny-Mai Nuyens Roman „Noir“ gelesen. Im Anschluss habe ich ihr via Kommentar erzählt, dass ich diese Autorin nie gelesen habe und auch nie lesen möchte, weil ich einmal ein Interview mit ihr bei TV Total gesehen habe. Dort erzählte sie, statt eines festen Partners (oder einer Partnerin) mehrere feste Musen zu haben. Auf die Frage, ob ihre Beziehung zu diesen Menschen platonischer Natur sei, konnte sie nicht antworten. Wer das Interview sehen möchte, einmal HIER klicken.
Ich bin ein rationaler Mensch. Dementsprechend war mein erster Gedanke „Meine Güte, wie abgehoben“. Für mich ist diese spirituell-esoterisch angehauchte Beschreibung ihrer Beziehung zu den Menschen, die sie inspirieren, einfach Quatsch. Ich fasste für mich den Beschluss, Jenny-Mai Nuyen nicht mal eine Chance geben zu wollen, weil ich mir dachte, dass diese gewollte Mystik, die sie in dem Interview durchscheinen ließ, sich sicherlich auch in ihren Büchern niederschlägt. Für sie reichen normale Inspirationsquellen offenbar nicht, nein, die Dame braucht direkt mal mehrere Musen. Pfff. Bei diesem Gedanken kann ich nur mit den Augen rollen. Nennt mich Frevlerin, nennt mich Zweiflerin, aber so empfinde ich nun einmal.

Jules Rezension zu „Noir“ erinnerte mich wieder an meine Meinung von Jenny-Mai Nuyen, an die ich ewig nicht gedacht habe. Ich habe mir die Zeit genommen, mir noch einmal das Interview anzusehen, um zu überprüfen, ob sich meine Einstellung geändert hat. Hat sie nicht. Ich bin ehrlich genug zu mir selbst, um meine Abneigung korrekt definieren zu können. Sie ist ein Vorurteil. Ich kenne Jenny-Mai Nuyen nicht persönlich, ich habe nie ein Buch von ihr gelesen. Das einzige, woran ich meine Meinung festmache, ist diese Antwort in einem Interview. Obwohl ich sonst sehr darauf achte und mir Mühe gebe, vorurteilsfrei durch mein Leben zu watscheln, schäme ich mich nicht für diese vorgefasste Meinung, weil ich nicht davon ausgehe, der Autorin damit irgendwie zu schaden.
Aber es brachte mich zu der Überlegung, ob es noch weitere AutorInnen oder Bücher gibt, die ich nicht lese, weil ich Vorurteile habe. Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Die gibt es, massenhaft. Wenn es mir so geht, dachte ich weiter, vielleicht ergeht es meinen LeserInnen genauso.
Heute möchte ich also mit euch über Meinungen zu Büchern und AutorInnen sprechen, die eigentlich jeglicher Grundlage entbehren.

Welche Bücher und/oder AutorInnen meidet ihr, weil ihr einmal etwas gehört habt, dass euch abgeschreckt hat? Was war es, dass ihr gehört habt?

Mein Vorurteil von Jenny-Mai Nuyen kennt ihr nun bereits. Um euch Mut zu machen, zu euren Vorurteilen ebenso zu stehen wie ich, möchte ich euch noch zwei weitere Beispiele nennen.

Ich mache seit Jahren einen weiten Bogen um Ken Follet. Mal davon abgesehen, dass ich kein begeisterter Anhänger von historischen Romanen bin, traue ich dem Mann einfach nicht. „Die Säulen der Erde“ umfasst in der Taschenbuch-Ausgabe von Bastei Lübbe 1296 Seiten (amazon-Angabe). „Die Tore der Welt“ (ebenfalls als TB bei Bastei Lübbe) ist 1312 Seiten stark. Wie kann ein Mann zu fiktiven historischen Geschichten so viel zu sagen haben? Das ist mir unheimlich. Außerdem spielt hier natürlich wieder dieses populäre-Bücher-Phänomen rein. Meiner Empfindung nach findet die ganze Welt Ken Follet toll. So paradox es ist, eine kleine Stimme in mir sagt, dass ich seine Bücher genau deswegen nicht mögen würde. Ich WILL sie auch gar nicht mögen, eben weil alle anderen sie anscheinend gut finden.
Das gleiche galt lange für Stephen King. King schreibt in einem Tempo, als würde das Schicksal der modernen Welt davon abhängen. Ich war überzeugt, dass seine Bücher nicht gut sein können. Bis ich „ES“ las. Ich war einfach so neugierig auf das Buch, das meiner Mutter Albträume verschafft hat. Heute habe ich selbst eine kleine King-Sammlung im Regal. Ihr seht, auch wenn ich Vorurteile habe, siegt die Neugier, bin ich durchaus in der Lage, meine Meinung noch einmal zu überdenken und zu ändern.

Das nächste Vorurteil betrifft einen Autor, von dem ich tatsächlich schon ein Buch gelesen habe. Weil ich es musste: Schulliteratur. ich spreche von Franz Kafka. Wenn ihr die Diskussionsrunden zu den Bestenlisten verfolgt habt, werdet ihr gesehen haben, dass hinter den Büchern von Kafka immer das Symbol für „Niemals“ steht. Ich glaube, es war in der 11. Klasse, als wir „Die Verwandlung“ lesen mussten und uns mit Kafka als Autor genauer beschäftigt haben. Das heißt, wir haben auch ein paar der Briefe an seinen Vater gelesen. Obwohl ich fand, dass sich „Die Verwandlung“ flüssig und nicht sonderlich anspruchsvoll las, bin ich seitdem der festen Überzeugung, dass Kafka einfach einen Knall hatte und komplett überschätzt wird. Völlig beherrscht von seinen Vater-Komplexen; von einer dunklen, verdrehten Fantasie getrieben, die in mir keinerlei Lehren hinterlassen hat. Ich habe durch „Die Verwandlung“ nichts gelernt und ich finde es auch nicht wertvoll. Nicht jeder, der dringend eine tiefenpsychologische Behandlung bräuchte, schreibt auch herausragende Literatur.
Der vernünftige Teil meines Ichs sagt mir immer wieder, dass Kafka vermutlich durchaus eine Berechtigung hat, in den Bestenlisten dieser Welt aufzutauchen. Er sagt auch, dass ich in der 11. Klasse vielleicht noch nicht bereit für seine tiefere Symbolik war. Und dass „Die Verwandlung“ eventuell einfach das falsche Buch für eine Annäherung an ihn war. Aber der sture Teil meiner Persönlichkeit beharrt auf seiner Meinung. Der vernünftige Part wird schnell zum Schweigen gebracht, ohne groß zu argumentieren. „Kafka ist blöd. Basta“. Eines Tages wird die Vernunft möglicherweise über die Sturheit triumphieren. Aber bis dahin lebe ich weiter fröhlich mit meinem Vorurteil.

Nun seid ihr dran. Teilt eure Vorurteile mit mir, ich bin furchtbar neugierig! Wie immer soll dieser Beitrag nicht dazu dienen, sich gegenseitig anzugiften. Vorurteile hat man eben, das ist menschlich, dafür muss sich niemand schämen und niemand sollte sich angegriffen fühlen. 😉

 

 

 

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