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Gewinnspiel zum Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude 2016

Welttag des Buches 2016

Hallo ihr Lieben! 🙂

Packt die Fanfaren aus! Schneidet den Kuchen an! Füllt die Sektgläser! Heute ist der Welttag des Buches! 😀
An diesem freudigen Tag feiern wir zusammen das Lesen, Bücher und das geschriebene Wort. Wie bereits im letzten Jahr nehme ich auch 2016 wieder an der Aktion Blogger schenken Lesefreude teil, denn meine Leidenschaft weiterzuschenken ist ein wundervoller Gedanke. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes überlegt: bereits die ganze vergangene Woche durftet ihr in meiner Buchigen Schnitzeljagd Rätsel lösen, die euch bis zum heutigen Tag begleitet haben. Nun ist es Zeit für das große Finale und somit für das ultimative Gewinnspiel zum Welttag des Buches!

>>> Weiterlesen & Mitmachen!

 
 

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Katie Coyle – Vivian versus America

2015-11-21 - Coyle Vivian versus America

Die Rezension zu „Vivian versus America“ habe ich lange aufgeschoben. Anfangs habe ich andere Buchbesprechungen vorgezogen, weil ich gegen Ende des Jahres erst die Bücher abhaken wollte, die ich mir für Challenges anrechnen konnte. Als das erledigt war, wollte ich mich der Fortsetzung von „Vivian versus the Apocalypse“ widmen, musste jedoch feststellen, dass dieses Vorhaben schwerer war als gedacht. Ich kam nicht voran, ja, fand nicht mal einen Ansatzpunkt. Ich beschloss, es nicht zu erzwingen und rezensierte weiterhin Bücher, die ich nach „Vivian versus America“ gelesen habe. Zwischenzeitlich spielte ich sogar mit dem Gedanken, die Rezension unter den Tisch fallen zu lassen. Glücklicherweise verbietet mir das allerdings meine Blogger-Ehre, weswegen ihr nun doch noch ein paar Gedanken zu diesem widerspenstigen Buch vor Augen habt.

Vivian hat sich entschieden. Für ihre Freunde, gegen ihre Familie. Gestrandet in San Francisco müssen Harp und sie sich nun einen aussichtsreichen Plan einfallen lassen, um Peter zu finden. Peter, der sich opferte, damit Harp und Viv der Church of America entkommen konnten. Im Idealfall konnte er ebenfalls fliehen, im schlimmsten Fall… daran möchte Vivian nicht einmal denken. Doch noch bevor sie auch nur die Stadt verlassen können, geraten die beiden Freundinnen erneut in Gefahr. Die Church of America hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und fahndet nach ihnen. Zu brisant ist das, was sie herausgefunden haben. Augenblicklich macht das ganze Land Jagd auf sie. Als sich die Situation zuspitzt und Viv und Harp keinen Ausweg mehr sehen, erhalten sie jedoch aus überraschender Richtung Hilfe. Vielleicht ist noch nicht alles verloren. Vielleicht wird Vivian Peter retten. Und vielleicht wird sie Amerika die Augen öffnen.

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Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch versprochen, dass wir heute gemeinsam einen Blick auf mein Lesejahr 2015 werfen. Ich halte meine Versprechen. 😉
Wie bereits 2014 habe ich auch den Jahresrückblick für 2015 zweigeteilt. Im ersten Teil präsentiere ich euch ein paar Statistiken, die mein Leseverhalten in schön greifbaren Zahlen zusammenfassen. Im zweiten Teil beantworte ich dann 30 Fragen von Martina Bookaholic, die euch einen eher emotionalen Überblick über meine Lesehighlights im Jahr 2015 verschaffen sollen.
Fertig? Alles verstanden? Na dann los! 😀

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Neuzugänge

Neuzugang 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

In der letzten Zeit sind einige neue Bücher bei mir eingezogen, die ich euch heute vorstellen möchte. Für mich ist das mehr oder weniger eine Prämiere – mein erster Neuzugänge-Post. Ich muss ehrlich gestehen, ich hätte nie erwartet, dass es euch interessiert, welche Bücher ich mir so zulege und warum (abseits von den Rezensionen), aber als bei der Aktion Gemeinsam Lesen (12. Mai 2015) gefragt wurde, welche Beiträge besonders gern gelesen werden, wurde ich eines Besseren belehrt. Tatsächlich war die häufigste Antwort „Neuzugänge-Posts“. Ich war baff. Da ihr diese Beiträge offenbar alle sehr gerne mögt, gebe ich dem selbstverständlich nach. 😉
Mein erster Neuzugänge-Post ist auch gleich ein besonderer, weil ich zu 10 der neuen Bücher eine kleine Geschichte erzählen muss, damit ihr versteht, warum sie nun in meinem Regal stehen. Doch zuerst möchte ich euch die Bücher zeigen, die ich ganz regulär von meiner Wunschliste ausgesucht und gekauft habe. Es sind hauptsächlich Fortsetzungen, weil ich ja fleißig und brav daran arbeite, angefangene Geschichten zu beenden oder zumindest weiterzulesen, so, wie ich es mir Anfang des Jahres vorgenommen habe.

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Jim Butcher – The Dresden Files #4 – „Summer Knight“

DSCF9175Since his girlfriend left town to deal with her newly acquired taste for blood, Harry’s been down and out. He can’t pay his rent. He’s alienating his friends. He can’t recall his last shower. Then when things are at their worst, the Winter Queen of Faerie saunters in with an offer Harry can’t refuse. All he has to do is find out who murdered the Summer Knight, the Summer Queen’s right-hand man, and clear the Winter Queen’s name.
It seems simple, but Faerie politics seldom work out that way. Then Harry discovers the fate of the entire world rests on this case. So no pressure…“

Dieses Buch habe ich mitbestellt, weil ich Sorge hatte, dass ich es sonst nie tue. Klingt komisch, ist aber so. Das liegt daran, dass dieser vierte Band der Harry Dresden-Reihe aus irgendeinem Grund vergleichsweise teuer ist. Für das englische Taschenbuch verlangt Amazon fast 15,00€, obwohl die Bände sonst im Schnitt zwischen 5,00 und 8,00€ kosten. Eigentlich ist mir das viel zu kostspielig, aber ohne den vierten Band kann ich natürlich nicht weiterlesen. Also habe ich es jetzt hinter mich gebracht. Vermutlich werde ich noch einmal von vorn beginnen müssen, denn es ist ziemlich lange her, dass ich den ersten Band gelesen habe. Was soll’s, ich weiß noch, dass er mir so gefiel, dass ich fast die ganze Reihe auf meine Wunschliste gesetzt habe. 😉

Robert Corvus – „Grauwacht“

DSCF9193Das Leben der Menschen Bisolas wird durch den Wechsel von Tag und Nacht bestimmt. Jahrzehnte lang herrscht Nacht, bis die Morgendämmerung hereinbricht und weitere Jahrzehnte vergehen bis zum Abendrot. Ein alter Pakt zwingt die Menschen dazu, mit der Nacht zu wandern und ihr Dasein in kalter Dunkelheit zu fristen. Denn wenn der Tag kommt, kommen die Sasseks – fremdartige Wesen, die nur in der Wärme leben können. Allein dieses Abkommen garantiert den frieden zwischen den Völkern sowie die Grauwacht, die den Abzug der Menschen überwacht. Doch mysteriöse Ereignisse gefährden den Pakt. Die Monde verändern ihre Farbe. Die Dämmerung schwindet nicht. Kann ein Krieg noch aufgehalten werden?

Alles, was ich zu „Grauwacht“ zu sagen habe, habe ich bereits am Dienstag anlässlich der Aktion Gemeinsam Lesen ausführlich geschildert. Schaut einfach HIER vorbei, wenn ihr es genau wissen wollt. Für alle anderen fasse ich es mal kurz zusammen: das Buch ist mein erster Spontankauf seit Ewigkeiten und hat mich dermaßen neugierig gemacht, dass ich es direkt am Montagabend begonnen habe. Ich bin begeistert von der Idee und hoffe wirklich, dass es hält, was es verspricht.

Katie Coyle – Vivian Apple #2 – „Vivian Versus America“

DSCF9170„Seventeen-year-old Vivian Apple has traveled across the USA, fended-off bands of indoctrinated teenagers, discovered a sister she never knew she had, and uncovered dark secrets about the cult that has taken over America. Now Vivian and her friend Harp must rescue Viv’s maybe-boyfriend Peter before the world ends (again), supposedly in less than three months.
Stranded in San Francisco, and faced with a society in an ever-increasing state of breakdown, Vivian and Harp are in trouble. But then a tip leads them to Los Angeles, and the somewhat unlikely location Chateau Marmont hotel… Can Vivian save America, her friends and herself – or will she really lose everything this time?“

Yeeeey, die Fortsetzung von „Vivian versus the Apocalypse“ (Rezension: HIER)! 😀 Ich bin wirklich gespannt, wie Vivians persönliche Odyssee weitergeht, denn den ersten Band fand ich tiefsinnig, ehrlich, scharfsinnig und einfach fabelhaft. Mal schauen, ob die Geschichte mit „Vivian Versus America“ abgeschlossen ist. Bisher sieht es so aus, aber zwei Bände sind ja heutzutage doch eine recht ungewöhnliche Anzahl. Ich fände es genau deshalb gut, wenn es bei zwei bleibt.

Susan Ee – Penryn & the End of Days #3 – „End of Days“

DSCF9169After a daring escape from the angels, Penryn and Raffe are on the run. They’re both desperate to find a doctor who can reverse the twisted changes inflicted by the angels on Raffe and Penryn’s sister. As they set off in search of answers, a startling revelation about Raffe’s past unleashes dark forces that threaten them all.
When the angels release an apocalyptic nightmare onto humans, both sides are set on a path toward war. As unlikely alliances form and strategies shift, who will emerge victorious? Forced to pick sides in the fight for control of the earthly realm, Raffe and Penryn must choose: Their own kind, or each other?

Am Montag habe ich anlässlich der Montagsfrage von Buchfresserchen ja schon erzählt, dass ich dieses Buch nachbestellt habe, weil ich irgendwie verpennt habe, dass es bereits erschienen ist. Darüber habe ich mich schrecklich geärgert, weil der Abschluss der Trilogie Penryn & the End of Days dieses Jahr ganz oben auf meiner mentalen Lese-Aufgaben-Liste steht. Den ersten Band „Angelfall“ (Rezension: HIER) habe ich letztes Jahr gelesen und GELIEBT. Der Genre-Mix, die starke Protagonistin Penryn und die simple, nichtsdestoweniger geniale Idee, Engel als die Bösewichte darzustellen… Fantastisch. Ich freue mich wahnsinnig darauf.

Lilly Lindner – „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“

DSCF9166April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

„Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ habe ich nicht bei Amazon bestellt, sondern ganz traditionell in einer Buchhandlung gekauft, zusammen mit „Grauwacht“. Lustigerweise war es dieses Buch, weswegen ich überhaupt erst in den Laden reinmarschiert bin, denn es gibt da eine kleine Vorgeschichte. Am Welttag des Buches wurden ja massenhaft Gewinnspiele auf den verschiedensten Buchblogs veranstaltet – ich nahm unter anderem an einem teil, in dem es „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ zu gewinnen gab. Obwohl es auch auf weiteren Blogs verlost wurde, habe ich mich zusammen gerissen und wirklich nur an diesem teilgenommen, weil ich das Buch keinesfalls doppelt gewinnen und es somit einer/einem anderen glücklichen LeserIn wegnehmen wollte. Tja. Ich habe nicht gewonnen. Mäp. -.- Jetzt musste das Buch endlich her. 😀

Jonathan Maberry – Rot & Ruin #3 / Benny Imura #3 – „Flesh & Bone“

DSCF9174„Reeling from the tragic events in the Rot and Ruin, Benny and his friends know that finding the jet they saw in the skies months ago is their best hope for having a future and a life worth living. But the zoms seem to be mutating in terrifying ways that could change everything that is known about surviving among the walking dead. And even worse, a death cult has arisen that is devoted to making zoms of every person still alive.“

Zombies waren eigentlich nie mein Ding. Aber die Rot & Ruin-Reihe von Jonathan Maberry hat mir gezeigt, dass meine Vorurteile unbegründet und gegenstandslos waren. Ich habe den ersten Band „Rot & Ruin“ (Rezension: HIER) letztes Jahr gelesen und war begeistert. Mittlerweile ist die Serie mit Band 4 (erscheint im September als Taschenbuch) abgeschlossen; es wird allerdings noch einen fünften Band geben, der zwei Kurzgeschichten aus Benny Imuras Welt enthält. Ich schätze, ich werde zumindest noch auf Band 4 „Fire & Ash“ warten, bevor ich die Reihe weiterlese, denn dann kann ich sie in einem Rutsch auslesen. Vielleicht steht hier dann ebenfalls ein Reread des ersten Bandes an.

Mike Mullin – Ashfall #2 – „Ashen Winter“

DSCF9171„It’s been over six months since the eruption of the Yellowstone supervolcano and six months of waiting for Alex’s parents to return from Iowa. Alex and Darla decide they must retrace their journey into Iowa to find and bring back Alex’s parents to the tenuous safety of Illinois. But the landscape they cross is even more perilous than before, with life-and-death battles for food and power between the remaining communities. When the unthinkable happens, Alex must find new reserves of strength and determination to survive.“

Die Ashfall-Trilogie von Mike Mullin portraitiert eine der realistischsten Dystopien, die mir je begegnet sind. Unter dem Yellowstone Nationalpark gibt es tatsächlich einen Supervulkan, der theoretisch jeder Zeit ausbrechen könnte. Laut Geologen ist das zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber es ist möglich. „Ashfall“ (Rezension: HIER) überzeugte mich Anfang letzten Jahres durch Mike Mullins detailreiche Schilderung der Folgen der Eruption des Vulkans. Das Weiterlesen habe ich viel zu lange aufgeschoben und möchte dieses Jahr nun auch diese Trilogie abschließen, denn der dritte Band erschien bereits im April. Ach und übrigens: „Ashfall“ war eine der ersten Rezensionen, die ich hier auf meinem Blog verfasst habe. 😉

Richard Schwartz – Die Götterkriege #3 – „Das blutige Land“

DSCF9172„Nachdem Leandra von Borons Weißer Flamme verschont wurde und es ihr gelungen ist, die Krone von Illian zu erringen, steht für Havald die nächste Herausforderung an: Seit Jahrhunderten verteidigt die Ostmark in blutigen Kämpfen das Reich gegen die Stämme der Barbaren. Doch nun sammeln sie sich unter dem schwarzen Banner des Nekromantenkaisers und drohen, das Alte Reich zu erschüttern. Mit einer Handvoll Getreuer will Havald das Unmögliche wagen: die Stämme der Steppe zu einen und den Einfluss des toten Gottes zu zerschlagen, damit die Ostmark endlich Frieden findet…“

Ja ja, der Herr Schwartz. Soll ich euch mal was verraten? Ich war lange Zeit furchtbar wütend auf ihn und total eingeschnappt. Es ist schon recht lange her, dass ich seinen Zyklus Das Geheimnis von Askir gelesen habe. Was ich damals nicht wusste, ist, dass es sich dabei eben nur um einen Zyklus handelt, der in Die Götterkriege weiter geführt wird. Der letzte Band „Der Kronrat“ endete mit einem so schrecklichen Cliffhanger, dass ich gar nicht glauben konnte, was ich da lese. Danach war ich so sauer, dass es sehr lange gedauert hat, bis ich endlich anfing, Die Götterkriege zusammen zu kaufen. Dieses Jahr war es dann so weit. Ich habe mir vorgenommen, bei jeder Bestellung einen weiteren Band mit zu ordern, damit ich eventuell noch dieses Jahr beginnen kann, den Zyklus zu lesen. Ich möchte nämlich erst anfangen, wenn ich sie alle hier habe. Hat sich bei Das Geheimnis von Askir als weise heraus gestellt. Der letzte Band des Zyklus Die Götterkriege erscheint nächsten Monat. Mal sehen, was dann passiert. Wenn es wieder einen weiteren Zyklus gibt, will ich das dieses Mal vorher wissen. Sonst schmolle ich wieder ewig.

Soooo, das waren alle regulären Neuzugänge. Nun kommen wir zu der kleinen Geschichte, die ich euch zu Beginn versprochen habe.

Wie Bastei Lübbe mir das Leben schwer macht

Ich denke, mittlerweile wisst ihr alle, dass die Anita Blake-Reihe bis heute mein All-Time-Favorite ist. Anita war meine erste UF-Heldin und obwohl die Bände eindeutig an Qualität verloren haben, halte ich ihr die Treue. Nennt es von mir aus Starrsinn, aber ich kann einfach nicht anders. Ich glaube, die erste UF-Heldin vergisst man eben nie. 🙂 Meine Treue hat mir in den letzten Jahren viel Ärger bereitet, weil Bastei Lübbe sich bezüglich dieser Reihe unmöglich verhalten hat. Wenn es gut lief, erschien pro Jahr ein Band. Wenn es schlecht lief, entschied der Verlag, einen vollständigen Band zu trennen und einfach zwei Bücher draus zu machen, was der Geschichte maßgeblich schadete. Das Resultat? Auf dem englischen Markt erscheint dieses Jahr Band Nummero 24, in Deutschland hat Bastei Lübbe die Serie nach Band 12 eingestellt. Sie würde sich nicht mehr rentieren. Sollte das hier irgendjemand von Bastei Lübbe lesen: daran seid ihr zu großen Teilen selbst Schuld.
Die Reihe abzubrechen, kam für mich nie in Frage, vor allem, weil ich bereits von anderen LeserInnen gehört habe, dass sich die Qualität wohl wieder steigert. Weniger Sex, mehr Mordermittlung. Back to the roots. Also musste eine andere Lösung her. Ich hätte nun natürlich einfach alle Bände ab der 12 in Englisch kaufen können. Aber ein so ausgeprägter Sprachenmix möchte mir so gar nicht gefallen. Demzufolge habe ich entschieden, die komplette Reihe noch einmal in Englisch zu kaufen und meine deutschen Exemplare an meine Mutter zu verschenken (die eine dankbare Abnehmerin ist). Selbstredend, dass ich sie auch noch einmal komplett lesen werde, denn ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung mehr, was bei Anita abging. Es ist viel zu lange her. Mit diesem Projekt, das sich vermutlich eine ganze Weile hinziehen wird, habe ich letzten Monat begonnen. Ich beschloss, die Bände nicht neu zu kaufen, denn der finanzielle Aufwand wäre unter diesen Bedingungen enorm. Glücklicherweise haben gute Seelen ihre englischen Anita-Bände an Medimops verkauft, sodass ich sie dort sehr günstig ergattern konnte.

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Ich konnte 10 Bände auf einmal zusammen bekommen. Dummerweise sind es Band 1-3, Band 7-12 und Band 19. Im Grunde ist es egal, weil ich wohl sowieso erst mit dem Lesen beginne, wenn ich mit der Reihe aktuell bin, aber die Lücke nervt mich. Nun gut, ich muss mich vorerst damit abfinden. Ebenso, wie ich mich mit dem Gefühl abfinden muss, das letzte Jahrzehnt verschwendet zu haben. Ich hätte schon vor Jahren anfangen sollen, Anita Blake im Original zu lesen. Das ist alles so ärgerlich. Es wird vermutlich lange dauern, bis ich Bastei Lübbe das verzeihe und ich dieses Gefühl der Unzufriedenheit los werde.

Gut ihr Lieben, das war also mein erster Neuzugänge-Post. Ich hoffe, es hat euch gefallen und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Hinweis auf eine potentielle Reihe für euch dabei rausgesprungen. Falls ich irgendetwas besser machen kann oder ihr euch andere Infos wünscht, lasst es mich wissen, dann berücksichtige ich das beim nächsten Mal. Jetzt freue ich mich erst mal auf eure Kommentare und Meinungen und wünsche euch allen einen wundervollen Donnerstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Katie Coyle – Vivian versus the Apocalypse

„Vivian versus the Apocalypse“

Vivian versus the Apokalypse

Reihe: Vivian Apple #1

Autor: Katie Coyle

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

Verlag: Hot Key Books

Sprache: Englisch

ISBN: 1471402177

Genre: Philosophie & Religion & Science Fiction > Dystopie > Young Adult

ausgelesen am: 08.04.2015

Bewertung:

„Vivian versus the Apocalypse“ habe ich dem Rolling Stone zu verdanken. Genauer gesagt, der Young Adult Bestenliste des Rolling Stone. Ohne diese Zusammenstellung fabelhafter Jugendbücher wäre ich wohl nicht darauf gestoßen, denn ich hatte weder vom Buch selbst noch von der Autorin Katie Coyle vorher gehört. Die Entstehungsgeschichte des Buches erscheint mir ein bisschen wie ein Märchen: eine junge Amerikanerin voller Zukunftsängste bewirbt sich aufgrund eines Posts auf Neil Gaimans tumblr-Seite auf den Young Writers Prize des britischen Verlags Hot Key Books. Sie sendet eine Kurzgeschichte ein, die schon seit Jahren in ihrer Schublade lag; von der sie aber wusste, dass ihr Wesen viel größer ist, als ein paar Seiten erfassen könnten. Aus der Kurzgeschichte strickte sie einen ganzen Roman – und gewann. So kam es, dass eine amerikanische Autorin in Großbritannien ihr Debüt veröffentliche, das inhaltlich so amerikanisch ist wie Apple Pie.

Vivian Apple glaubte nie an die Lehren der Church of America. Selbst dann nicht, als ihre Eltern konvertierten. Sie glaubte nicht daran, dass Gott Amerika aufgegeben habe und auch nicht, dass die Rapture – die Entzückung – kurz bevor stehe, die alle wahren Gläubigen in den Himmel erheben würde, während Zweifler und Sünder auf ewig verdammt auf der Erde zurück bleiben würden. Vivian glaubte nicht. Bis sie am Morgen der Rapture von einer Party heim kommt und das Haus leer vorfindet. Ihre Eltern sind verschwunden und alles, was blieb, sind zwei Löcher in der Decke ihres Schlafzimmers. Plötzlich ist sie eine Waise. Doch sind ihre Eltern tatsächlich aufgestiegen? Was steckt wirklich hinter der Church of America? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Harp und dem warmherzigen Peter wagt Vivian einen Roadtrip quer durch Amerika, auf der Suche nach der letzten Familie, die sie noch hat und auf der Suche nach der Wahrheit.

Ich finde, „Vivian versus the Apocalypse“ steht zurecht auf der YA-Bestenliste des Rolling Stone. Es überzeugte mich voll und ganz. Katie Coyle bewies mit diesem Roman einen kritischen, unvoreingenommenen Blick auf die amerikanische Seele, den ich in dieser Art bisher noch nicht erleben durfte. Ihre Auseinandersetzung mit dem amerikanischem Glauben durch die Church of America ist nicht nur äußerst differenziert, sondern auch überaus ehrlich. Es ist, als hätte sie – selbst US-Bürgerin – sich zwei entscheidende Fragen gestellt. Wie glauben wir? Wie ist das amerikanische Christentum charakterisiert? Möchte man „Vivian versus the Apocalypse“ als eine Antwort auf diese Fragen verstehen, kann diese nur lauten: kapitalorientiert, heuchlerisch und größenwahnsinnig. Nach den Lehren der Church of America sind die Amerikaner Gottes besondere Lieblinge und der Kapitalismus die einzig wahre Art, ihn zu ehren. Dass diese Ansichten nur schwer mit dem ursprünglichen christlichen Glauben vereinbar sind, spielt keine Rolle, denn passend zum neuen Glauben gibt es auch einen neuen Propheten, der eine neue Bibel geschrieben hat: Beaton Frick. Nahezu das ganze Land huldigt ihm und verteidigt seine Dogmen verbissen und notfalls mit Gewalt, vom Präsidenten bis zu den Eltern der Protagonistin und Ich-Erzählerin Vivian Apple. Die LeserInnen lernen Vivians Eltern (fast) nicht persönlich kennen, doch durch Vivians Erzählungen und durch die Wahrheiten, die sie im Laufe der Geschichte aufdeckt, erhielt ich trotzdem einen Eindruck ihrer Beziehung. Ich empfand diese als seltsam, weil es sich für mich anfühlte, als hätte Vivian nie richtig dazu gehört. Normalerweise sollte eine Familie eine Einheit bilden, aber im Fall der Apples konnte ich keine besondere emotionale Bindung der Eltern zu ihrem Kind erkennen; als wäre Vivian eher ein Eindringling in ihre Beziehung, als hätten sie sie nie wirklich hineingelassen. Im Nachhinein erklärte diese seltsame Beziehung ihre Entscheidung, sich ganz dem Frick’schen Glauben hinzugeben und ihre Tochter bewusst allein zurückzulassen. So negativ diese Erfahrung für Vivian war, war sie vermutlich doch das Beste, was ihr als Persönlichkeit passieren konnte. Nicht nur entwickelt sie sich während des Roadtrips unglaublich und wächst wahrhaft über sich hinaus, sie erkennt auch, was eine Familie eigentlich ausmacht: für einander da zu sein.

„Vivian versus the Apocalypse“ hat mir sehr gut gefallen, denn die Autorin Katie Coyle stellt sich darin unerschrocken den ganz großen Fragen des Lebens. Es ist gefühlsbetont, spannend und nachdenklich; zeigt, was fehlgeleiteter Glaube anrichten kann und betont, wie wichtig es ist, selbst herauszufinden, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein und nicht blind den Doktrinen anderer zu folgen. Trotz einiger actionreicher Szenen ist dieser Roman im Großen und Ganzen sanft und ruhig; Coyle schreibt nicht überhastet, sondern setzt auf leises, aber bedeutungsvolles Erkennen. Ihre mutige Protagonistin Vivian ist eine Art moderner Prometheus, bestrebt, den Amerikanern die Wahrheit zu offenbaren. Ihre Reise ist mit diesem Buch allerdings noch nicht abgeschlossen – es gibt einen zweiten Band „Vivian versus America“, den ich nun auch auf jeden Fall lesen möchte.
Ich denke, dass „Vivian versus the Apocalypse“ von LeserInnen jeder Altersklasse gelesen werden kann, obwohl es ein YA-Roman ist. Glaube, Liebe, Familie – das sind Themen, die uns alle beschäftigen, unabhängig vom Alter.

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Vivian versus the Apocalypse“ (Vivian Apple #1) von Katie Coyle und befinde mich auf Seite 150 von 288.

Vivian versus the Apokalypse

„What happens to those who are Left Behind?

Vivian Apple never believed in the Church of America – unlike her fanatical parents. And as for theso-called impending ‚Rapture‘, she knew she’d believe that when she saw it. But then Vivian wakes one day to a New World, and all that’s left of her parents are two empty spaces. The Believers have been taken, it seems. And for those left behind, the world is a desolate and eerie place. All Vivian has now are her memories and her volatile friend Harp.

Faced with society on the brink of collapse, Vivian and Harp embark on a journey across America, in search of any family they have left, and determined to expose the truth about the Rapture. Three thousand miles through floods, fog and heat waves, Harp and Vivian and a boy with the bluest and the kindest heart are driving on to their future.

But will this be a coming-of-age road trip with no return?“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„In the morning, Peter returns our keys in the motel lobby and grabs a map of Keystone for the four of us to study.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich mag das Buch wirklich sehr, allein schon, weil die Idee einfach ein Knaller ist. Wie wäre das wohl, wenn ich zu meinen Eltern fahren würde und sie wären verschwunden? Wenn alles, was ich vorfände, zwei Löcher in der Decke wären?
Von der ganzen ‚Rapture‘-Geschichte bin ich allerdings nicht überzeugt. Vivian ja auch nicht wirklich. So, wie Katie Coyle die Church of America darstellt, ist es ihnen durchaus zuzutrauen, dass die verschwundenen Menschen ein einziger riesiger PR-Gag sind, um neue Mitglieder zu werben und ihren Einfluss auszuweiten, vermutlich vor allem wirtschaftlich.
Ich kann verstehen, dass Vivian sich nicht dazu überreden konnte, ihren Quatsch zu glauben, nicht mal, als ihre Eltern noch da waren. Christentum, wie es sicher vielen Amerikanern gefällt: ultra-konservativ, nur der Kapitalismus kann keine Sünde sein. Den wollte Gott so, weil es die amerikanische Art ist, Gott zu ehren. Klar. In „Vivian versus the Apocalypse“ erlebt man als LeserIn hautnah mit, was passieren kann, wenn die Kirche zu großen Einfluss auf den Staat hat und wie schnell und bereitwillig die Menschen andere verurteilen, wenn sie glauben, dadurch sich selbst retten zu können. Die Grenze zum Hardliner ist vielleicht schmaler, als ich dachte.
Vivian selbst ist eine sympathische Protagonistin, die sich vor dem Verschwinden ihrer Eltern hauptsächlich dadurch auszeichnete, dass sie so gewöhnlich war. Sie war ein ganz normales Mädchen und wäre in der Zeit vor der Church of America ohne Zweifel als gute, brave Tochter bezeichnet worden. Die neue Glaubensrichtung erhöhte die Ansprüche und für Vivian muss es unbekanntes, neues Terrain gewesen sein, ihren Eltern nicht zu folgen, nicht zu konvertieren und somit nicht ihrem Willen zu entsprechen. Eine erste Rebellion, ein erster Akt der Emanzipation. Und ich verstehe sie voll und ganz. Sie sagt selbst, sie war immer „gut“. Sie war eine gute Tochter, eine gute Schülerin, hatte die richtigen Freundinnen, trieb sich nicht mit Jungs umher, feierte niemals wilde Partys. Warum hätte sie zur Church of America konvertieren sollen? Warum hätte sie sich um ihr Seelenheil Sorgen machen sollen? Dann plötzlich erschien jemand auf der Bildfläche, der behauptete, „gut“ zu sein reiche noch nicht. Und plötzlich glaubten das auch ihre Eltern und sagten ihr, dass sie sich ernsthafte Sorgen um sie machen. Obwohl sie ihnen dazu niemals einen Anlass bot. Wenn man aus dem Innersten heraus überzeugt ist, immer alles richtig gemacht zu haben (im Großen und Ganzen) und sich niemals etwas zu Schulden kommen ließ, warum sollte man dann jemandem glauben, der behauptet, das sei nicht gut genug? Ich kann das absolut nachvollziehen. Vivian hat nie etwas getan, das eine Bestrafung (in welcher Form auch immer) rechtfertigen würde. Es gibt keinen Grund, warum Gott sie nicht auch zu sich holen sollte. Mich bestärkt das nur in meiner Meinung, dass die gesamte ‚Rapture‘-Sache eine dicke fette Lüge ist.
Ich bin sehr gespannt, wohin Katie Coyle mich noch zu führen gedenkt mit ihrer Geschichte und kann es kaum erwarten, herauszufinden, ob ich mit meiner Intuition bezüglich Church of America und ‚Rapture‘ tatsächlich richtig liege. 😉
Das Cover könnte übrigens zu den schönsten meines Jahres gehören. Ich liebe dieses Foto! 😀

4. Nenne 5 Adjektive, die dein aktuelles Buch beschreiben. Wenn du dir jetzt diese Eigenschaften anschaust: würdest du gerne mit jemandem befreundet sein, auf den diese charakterlich zutreffen? (Wenn du erst am Anfang bist, dann nimm Adjektive, was du vom Buch erwartest)

Okay, fünf also… *grübelgrübelgrübel*

  1. scheinheilig – So empfinde ich die Church of America.
  2. mutig – Das ist Vivians Reise durch das ganze Land mit ungewissem Ziel.
  3. ironisch – Vivian ist selbstironisch, das Buch ist ironisch in Bezug auf die amerikanische (Glaubens-) Kultur.
  4. fordernd – Vivians Freundschaft mit Harp ist nicht ganz einfach, bringt sie aber dazu, Neues auszuprobieren und sich mehr zuzutrauen.
  5. philosophisch/tiefgründig – Ich finde, Katie Coyle behandelt sehr grundlegende Themen wie die Menschheit an sich, Glauben bzw. Religion und deren Beziehung zu einander.

Bis auf das erste Adjektiv „scheinheilig“ sind das alles eigentlich ziemlich positive Eigenschaften. Bei einem Menschen… ich weiß nicht so recht, ob ich mit so jemandem befreundet sein wollte, weil ich denke, mit fünf Eigenschaften ist ein Mensch noch lange nicht charakterisiert. Und falls doch, könnte es auch sein, dass mich eine dieser Eigenschaften bei diesem speziellen Menschen fürchterlich nervt.
Angenommen, „philosophisch“ äußert sich so, dass die Person nicht in der Lage ist, mir Fragen normal zu beantworten, sondern immer erst herum philosophiert, wie ich meine Frage gemeint habe, aus welchen unterschiedlichen Perspektiven man sie beantworten könnte, usw. Das würde mich irre machen, obwohl ich philosophische Gespräche durchaus sehr anregend und inspirierend finde. Manchmal will man eben nur „Ja“ oder „Nein“ hören. 😉
Mit einem scheinheiligen Menschen würde ich mich generell eher schwer tun, weil das meist auch bedeutet, dass diese Personen nicht ehrlich zu sich selbst sind.
Letztendlich käme es wohl auf die Mischung an; wie die fünf genannten Eigenschaften mit den anderen Charakterzügen eines Menschen interagieren und in welchem Maß sie sich bemerkbar machen. 🙂

Was lest ihr im Moment? Wie würdet ihr eure aktuelle Lektüre charakterisieren?

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare! Ich für meinen Teil gehe mich jetzt durch die anderen Gemeinsam Lesen – Beiträge schnüffeln! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Verbleibende Seiten?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich wünsche euch allen ganz wunderbare Ostern! Als eine der wenigen, die heute arbeiten müssen, bin ich natürlich bereits auf den Beinen und fleißig, während ihr hoffentlich alle noch den Ostermontag genießt. Für mich ist und bleibt es aber ein ganz stinknormaler Montag, also beginnen wir die Woche wie jede andere und starten mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf?

Ich habe noch 189 Seiten von „Vivian versus the Apocalypse“ von Katie Coyle vor mir. Ich freue mich schon darauf, aber so richtig bei der Sache bin ich nicht. Das ist schade, weil mir das Buch wirklich gut gefällt. Nur ist es bei mir im Moment so stressig, es gibt so viel zu tun und zu organisieren, dass ich einfach nicht dazu komme, so viel zu lesen, wie ich gern würde. Ich hänge mit den Rezensionen hinterher und sitze noch immer am nächsten Artikel zu Gender in der Urban Fantasy. Ich komme im Moment nicht zur Ruhe und hatte schon seit Wochen keinen Tag mehr, an dem ich nichts vorhatte und einfach nur zu Hause sitzen konnte. Das wirkt sich leider auch immer auf den Blog und mein Leseverhalten aus, weil ich mich tagtäglich für eine Aufgabe entscheiden muss, wenn ich zu Hause bin: Lesen, am Gender-Artikel arbeiten oder Rezension schreiben? Ich könnte mal ein bisschen Urlaub vom Leben gebrauchen. Ich weiß dummerweise auch nicht, wann das endlich wieder besser wird. Diese Woche jedenfalls nicht.
Deswegen lasse ich mir mit „Vivian versus the Apocalpyse“ auch Zeit. Das Buch hat 288 Seiten; ich hätte schon längst fertig sein können. Doch es nutzt mir ja nichts, wenn ich durch die Geschichte hindurch fliege und nichts davon im Gedächtnis hängen bleibt. Ich freue mich darauf, Vivian weiter zu begleiten, weil es bedeutet, dass ich mit ihrer Hilfe mal ein Weilchen entspannen kann, was momentan Luxus ist.

Wie viele Seiten habt ihr noch vor euch? Quält ihr euch oder habt ihr Spaß an eurem aktuellen Buch?

Ich freue mich auf eure Antworten und Kommentare und hoffe, dass ihr bereits alle Ostereier gefunden habt und nicht immer noch sucht! 😉
Alles Liebe,
Elli

nicht lustig ostern 2

(Bildquelle)

 
 

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