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Schlagwort-Archive: Juli 2015

Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Da habe ich mich gestern doch glatt zu früh gefreut, ich muss heute doch noch arbeiten. Aber was soll’s, Gemeinsam Lesen können wir ja trotzdem. 😉 Diese tolle Aktion wird jede Woche von Schlunzen-Bücher veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Stark: The Dark Half“ von Stephen King und befinde mich auf Seite 154 von 472.

Stark

 

 

„Thad Beaumont hat jahrelang unter dem Pseudonym George Stark sehr erfolgreiche Horrorromane verfasst. Als das Pseudonym eine immer eigenständigere Persönlichkeit anzunehmen droht, beschließt Beaumont, sich von ihm zu rennen. Doch kurz nach der öffentlichen ‚Beisetzung‘ Starks versetzt eine unheimliche Mordserie die Bevölkerung in Angst und Schrecken. An allen Tatorten hinterlässt der Mörder Thad Beaumonts Fingerabdrücke. Als Thads Familie entführt wird, muss der Schriftsteller erkennen, dass seine dunkle Seite Stark nicht so einfach zu beerdigen war…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ein paar Sekunden – er hatte keine Ahnung, wie viele es waren – steckte Thad im Klammergriff einer so überwältigenden und grenzenlosen Panik, dass er buchstäblich außerstande war, auf irgendeine Art zu reagieren.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Diesen 26 Jahre alten Stephen King lese ich genau deswegen: weil er 26 Jahre alt und somit in meinem Geburtsjahr erschienen ist; eine Aufgabe, die ich für das Lesebingo von i am bookish erfüllen muss. Außerdem wurde das Buch bereits verfilmt, wodurch ich es mir gleichzeitig für die zweite Juli-Monatsaufgabe der Disney-Challenge anrechnen kann. Irgendwie finde ich es witzig und schicksalhaft, dass gerade dieser Roman von Stephen King mir bei meinen Challenges helfen wird, denn das gute Stück stand nie auf meiner Wunschliste. Ich wollte es nie haben, ja, ich wusste nicht mal, dass es existiert. Dieses Buch habe ich auf der Straße gefunden und mitgenommen, weil ich der Meinung bin, dass man einen King nicht einfach herrenlos auf der Straße herumliegen lässt. Wer weiß, was mit den Dingen, die er darin beschreibt, passiert, wenn man sie allein und unbeaufsichtigt lässt. Nee nee nee, wir fordern das Schicksal nicht heraus, selbst wenn es abergläubisch und vielleicht ein bisschen idiotisch ist. Jedenfalls gehört „Stark“ deswegen mir und bisher bin ich recht zufrieden. Ich fand es schon eklig, gruselig, unheimlich und mysteriös – auf nicht einmal 200 Seiten. 😀 Stephen King weiß eben einfach, wie man die Leute aus ihrer Wohlfühlzone holt. Der deutsche Titel verrät eigentlich schon eine Menge über die Thematik, mit der sich der berühmte Horrorautor in diesem Werk beschäftigt: mit der dunklen Seite eines Menschen. In Kings Fall wird diese Auseinandersetzung allerdings garantiert über Hypothetisches oder rein Psychisches wie eine multiple Persönlichkeit hinaus gehen, davon bin ich fest überzeugt. Ich bin darauf eingestellt, in bizarre, verdrehte Ideen abzutauchen, mit denen der Mann mit der unheimlichen Fantasie seinem Ruf alle Ehre macht. 😀

4. Wie macht ihr es wenn ihr 10 Bücher habt, und euch einfach nicht entscheiden könnt, was euer nächstes Buch wird?

10 Bücher? Das wäre mir viel zu wenig. Ich habe stets einen SuB im dreistelligen Bereich, weil AUSWAHL einfach alles für mich ist. Wie ich mich bei dieser (relativ) hohen Anzahl entscheide, wisst ihr bereits, weil wir gerade erst letzte Woche darüber gesprochen haben. Mein Bauch entscheidet das. Er weiß es. Er hat die Ahnung. Er hat den Plan. Ich vertraue ihm, weil er in 98% der Fälle goldrichtig liegt. Wie er das macht, könnte ich nicht sagen, aber er findet einen Weg, mir seine Entscheidung mitzuteilen. Er zupft an meinem Bewusstsein, könnte man sagen. Alles, was ich tun muss, ist, ihm die zur Auswahl stehenden Bücher vorzuführen. Den Rest erledigt er dann schon.
Tja und mehr kann ich dazu auch nicht sagen, denn bei mir gibt es keine komplizierten, taktischen Überlegungen oder Strategien. Ich spiele keine SuB-Auswahl-Spielchen und lege nicht bereits Monate vorher fest, wann welches Buch gelesen wird. Leseentscheidungen sind bei mir in höchstem Maße intuitiv und spontan. Ich kann euch also nur schwer Tipps geben. Wenn ihr unentschlossen seid, würde ich euch raten, ebenfalls mit eurem Bauch Kontakt aufzunehmen. Irgendetwas in euch weiß sehr genau, was ihr als nächstes lesen möchtet. Hört auf euren Instinkt, vertraut euren Empfindungen und zerdenkt die Entscheidung nicht. Es ist nicht immer der Kopf, der die besten Entscheidungen trifft. Es ist das Herz. Oder eben der Bauch. 😉

Was lest ihr im Moment und wie entscheidet ihr euch zwischen mehreren Büchern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Ansichten und Kommentare und wünsche euch allen einen zauberhaften Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Bevorzugte Verlage?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ist es nicht unfassbar, dass der Juli schon wieder fast vorbei ist? Ich habe das Gefühl, dieses Jahr fliegt die Zeit nur so dahin. Heute beginnt schon wieder eine neue Woche, die für mich hoffentlich recht entspannt wird. Ich muss nämlich nur heute und am Samstag arbeiten, den Rest der Woche habe ich frei. Im Idealfall bedeutet das, dass ich mal dazu komme, ein paar Beiträge vorzubereiten. Bevor ich mich nachher auf den Weg ins Büro mache, möchte ich aber noch schnell die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umsiehst?

Jein. Ich suche eigentlich nicht direkt in Verlagsprogrammen nach neuer Lektüre, aber es gibt durchaus Verlage, die ich lieber mag als andere. Bei deutschen Büchern ist es mir meistens ziemlich egal, weil sich deutsche Verlage meiner Meinung nach kaum unterscheiden. Es gibt zwar ein paar Ausreißer, die sich durch ein bestimmtes Design auszeichnen (z.B. Reclam oder Diogenes), aber bestimmte Präferenzen habe ich nicht. Für englische Bücher hingegen bevorzuge ich Del Rey. Del Rey ist ein Zweig von Ballantine Books, ein Verlag, der zur Random House Gruppe gehört, die wiederum ein Teil von Penguin Random House ist. Ich gestehe, ich finde die Verlags- und Zweigzugehörigkeiten ziemlich kompliziert, doch worauf es ankommt, ist, dass ich Del Rey deswegen so gern mag, weil sie hauptsächlich Science Fiction und Fantasy verlegen und sich auf diese klitzekleinen, süßen Formate spezialisiert haben. Ihre Taschenbücher sind günstig, leicht und im Alltag einfach praktisch. Bevor ich ein englisches Buch kaufe, schaue ich daher immer erst einmal nach, ob es vielleicht eine Del Rey-Ausgabe gibt. Ich bin auch bereit, auf diesen Verlag zu warten, wie z.B. beim vierten Band von Peter V. Bretts Demon Cycle, „The Skull Throne“. Das Buch gibt es bereits zu kaufen, ich möchte jedoch unbedingt die Mini-Ausgabe. Also warte ich darauf, dass Del Rey / Ballantine Books aus den Puschen kommt. 😉

Welche Verlage mögt ihr besonders gern?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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[Getaggt] 10 Wünsche für meinen Sommer

Summer-Bucket-Lis

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wurde wieder einmal getaggt, dieses Mal vom lieben Alex vom Blog Lies-Diers. Beim Summer-Bucket-List-TAG geht es darum, 10 Wünsche für meinen Sommer zusammenzustellen. Also ausnahmesweise mal keine Fragen, die es zu beantworten gilt. 😉 Eigentlich bin ich für diesen TAG ja fast schon ein bisschen spät dran Ende Juli, aber was soll’s, Spaß macht es trotzdem. 😀

1. Arbeiten

Ja, ich weiß, das klingt ganz schrecklich, aber ich möchte diesen Sommer wieder mehr arbeiten, als ich es während des Semesters darf. Im Sommer häufen sich in meinem Haushalt die jährlichen Rechnungen, sodass ich eigentlich kein Geld übrig habe, um mich beispielsweise mit neuen Büchern zu versorgen. Das finde ich inakzeptabel, also wird mehr geschuftet.

2. Hund bespaßen

Ich möchte versuchen, so viel wie möglich mit meiner Hündin draußen im Park zu sein. Natürlich nicht, wenn das Thermometer auf 35° und mehr klettert, aber solange es erträglich ist, will ich das schöne Wetter genießen. Wenn schon nicht für mich, dann für sie. Ginge es nur um mich, könnte ich mich auch den ganzen Sommer über in meiner Bude verkriechen und die Hitze einfach aussitzen. Geht es aber nicht. Also raus in die Natur. Mit Buch und Wasser in rauen Mengen. 😉

3. „House of Cards“ gucken

Ich glaube, dass diese Netflix-Serie mit Kevin Spacey in der Hauptrolle genau das richtige für mich ist. Ich kam nur nie dazu, sie mir endlich mal anzugucken. Es wird sich zeigen, ob jetzt im Sommer was draus wird. Ich habe es zumindest fest vor. 😀

4. Beiträge regelmäßiger vorbereiten

Es nervt mich total, dass ich es nicht schaffe, meine Blogbeiträge regelmäßig vorzubereiten. Ich will eigentlich jeden Tag irgendetwas posten, aber ich will nicht jeden Tag irgendetwas schreiben. Also muss ich mir vielleicht mal eine Woche Blog-frei nehmen, um einen gewissen Vorlauf zu schaffen. Oder noch fleißiger Rezensionen schreiben, damit zumindest das wegfällt. Mal sehen. Ich weiß noch nicht, wie ich das Problem löse, aber irgendwas wird mir schon einfallen.

5. Einmal mit dem Lieblingsmenschen frühstücken gehen

Ich esse ja insgesamt sehr gern auswärts, aber auswärts frühstücken hat für mich bis heute den Reiz des Exotischen, weil ich das noch nicht sehr oft gemacht habe. Da mein Bezirk sich langsam von gefährlich und verrucht zu hip und angesagt mausert (was ich davon halte, ist ein anderes Thema), schießen hier Stück für Stück immer mehr kleine Restaurants, Bistros, Cafés und Bars aus dem Boden. Auf meiner morgendlichen Hunde-Runde laufe ich jeden Tag an einem speziellen Restaurant vorbei und wenn ich sehe, was die Gäste dort so auf ihren Tellern haben, läuft mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammen. Also möchte ich diesen Sommer dort unbedingt einmal mit dem Lieblingsmenschen frühstücken gehen.

6. Anfangen, „A Song of Ice and Fire“ von George R.R. Martin zu lesen

Ich habe es satt, offenbar die letzte Person auf der Welt zu sein, die weder die Bücher gelesen noch die Serie gesehen hat. Ich will endlich mitreden können. Den ersten Band „A Game of Thrones“ habe ich ja sogar schon hier, bisher hat es mir nur einfach an Motivation gemangelt, die Reihe anzufangen. Ich weiß schließlich, dass ich unter Umständen an einen Punkt komme, der mich zwingt, auf die Veröffentlichung der nächsten Bände zu warten. Was Mist ist. Trotzdem möchte ich jetzt nicht mehr länger unwissend sein und endlich auch zu den coolen Kids gehören. 😀

7. Meine externe Festplatte reparieren oder ersetzen lassen

Meine externe ist schon ewig kaputt. Ihr kennt das vielleicht, diesen Hinweis, dass das Gerät erst formatiert werden müsste, um es verwenden zu können? Tja, schön und gut, aber dann sind meine Daten weg. Alle Daten. Musik, Fotos, Texte. Wertvolle Fachliteratur, die ich niemals wieder so zusammenstellen könnte. Eine umfangreiche Sammlung subkultureller Musik, an die man zum Teil gar nicht mehr herankommt. Tausende Fotos von den schönsten Momenten meines Lebens. Das kommt nicht in Frage, also muss ich sie unbedingt zu einem Fachmann bringen (der seinen Laden um die Ecke hat). Ich weiß allerdings, dass es ziemlich lange dauern wird, bis ich mal eine Rückmeldung von ihm bekomme. Was ich nicht weiß, ist, was der Spaß kosten wird. Ganz billig wird das sicher nicht, denn entweder wird die externe Festplatte repariert (was ich nicht glaube), oder die Daten werden extrahiert und auf eine neue Festplatte gespielt, die ich erst kaufen muss. Ich weiß, was die für solche Aufträge bei MediaMarkt nehmen. Mein Fachmensch ist natürlich VIEL günstiger, nichtsdestotrotz ist das allerdings eine Ausgabe, die mir eigentlich gegen den Strich geht. Na ja. Gemacht werden muss es trotzdem.

8. Erwachsen sein und endlich zum Augenarzt gehen

Ahhh, ich hasse Arztbesuche. Ich muss aber dringend mal zum Augenarzt, weil meine Brillenstärke nicht mehr ausreicht. Meine Augen haben sich über die Jahre verschlechtert und ich merke, dass ich wieder häufiger mit Kopfschmerzen zu kämpfen habe. Von den Problemen, etwas in der Ferne zu erkennen, mal ganz zu schweigen. Ich habe mir fest vorgenommen, das dieses Jahr endlich in Angriff zu nehmen – mittlerweile ist Juli und ich habe noch nichts unternommen. Mir läuft die Zeit davon, wenn ich mich an meinen Vorsatz halten will.

9. Die Vorbereitungen für meine Bachelor-Arbeit treffen

Ich plane, im nächsten Semester endlich mein Studium abzuschließen. Dafür muss ich noch ein paar E-Mails schreiben, weil ich erstens zwei Hindernisse bezüglich der Leistungserfassung aus dem Weg räumen muss und zweitens einen Betreuer brauche. Ich habe zwei Themen im Kopf, über die ich mir vorstellen könnte zu schreiben, die allerdings völlig verschiedene Fachrichtungen betreffen: Phonologie oder Typologie. Beides interessiert mich, also werde ich mich mit zwei verschiedenen Dozenten unterhalten, um auszuloten, was besser zu mir passt und überhaupt im Rahmen des Möglichen liegt.

10. Dinge tun, die mich glücklich machen

Das klingt total banal, oder? Für mich ist es sehr sehr wichtig, dass ich mich regelmäßig belohne, um mich nicht überarbeitet, gestresst oder abgespannt zu fühlen. Sonst bekomme ich schnell den Eindruck, für nichts Zeit zu haben, nur zu arbeiten (wobei da alles reinzählt, was nicht freie Zeitgestaltung ist, also z.B. auch Hausarbeit) und niemals zur Ruhe zu kommen. Ich muss mir Momente schaffen, auf die ich mich richtig freuen kann. Plane ich, mich selbst glücklich zu machen, kann ich nämlich auch noch die Vorfreude auskosten. Meistens sind das Kleinigkeiten: der Vorsatz, am Abend beim Fernsehen mein Lieblingseis zu löffeln; ein Zeitfenster, das ich mir extra zum Lesen oder vielleicht auch zum Zocken frei gehalten habe; vor der Arbeit noch schnell ein paar Folgen meiner aktuellen Serie gucken (hoffentlich ist das diesen Sommer „House of Cards“ *hust*); einige Stunden im Park mit meiner Schnecke. Es geht einzig und allein darum, meine Zeit FÜR MICH zu nutzen und mir etwas Gutes zu tun, ohne darüber nachzudenken, was eigentlich alles noch erledigt werden sollte oder müsste.

 

Diese 10 Dinge plane und/oder wünsche ich mir für meinen Sommer. Hmm… ein bisschen langweilig, oder? 😀 Ich kann es nicht ändern, etwas Aufregenderes habe ich mir nun mal nicht vorgenommen. Im Zweifelsfall hole ich mir Aufregung aus Büchern. Wozu hat man die Dinger denn sonst? 😀
Eigentlich müsste ich jetzt noch taggen. Aber ehrlich gesagt habe ich dazu weder Lust, noch weiß ich überhaupt, wer diesen TAG schon gemacht hat und wer nicht. Lasst es uns also ganz einfach handhaben: wer immer das hier liest, fühle dich getaggt! Wenn du Lust hast, mach mit, falls nicht, lass es sein. Solltest du den TAG schon beantwortet haben, kannst du gern deinen Beitrag in den Kommentaren verlinken. 😉
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Rest-Donnerstag und natürlich einen großartigen Sommer!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion findet wöchentlich bei Schlunzen-Bücher statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Daughter of Smoke & Bone“ (Daughter of Smoke & Bone #1) von Laini Taylor und befinde mich auf Seite 92 von 419.

Daughter of Smoke and BoneAround the world, black handprints are appearing on doorways, scorched there by winged strangers who have crept through a slit in the sky.
In a dark and dusty shop, a devil’s supply of human teeth grown dangerously low.
And in the tangled lanes of Prague, a young art student is about to be caught up in a brutal otherwordly war.

Meet Karou. She fills her sketchbooks with monsters that may or may not be real; she’s prone to disappearing on mysterious „errands“; she speaks many languages – not all of them human; and her bright blue hair actually grows out of her head that color. Who is she? That is the question that haunts her, and she’s about to find out.
When one of the strangers – beautiful, haunted Akiva – fixes his fire-colored eyes on her in an alley in Marrakesh, the result is blood and starlight, secrets unveiled, and a star-crossed love whose roots drink deep of a violent past. But will Karou live to regret learning the truth about herself?“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„If the language was alien to Karou, it was not so to Akiva.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich lese „Daughter of Smoke & Bone“ für die erste Juli-Monatsaufgabe der Disney-Challenge. Ich muss gestehen, für mich fühlt sich diese Aufgabe wie ein Freifahrtschein an, denn sie lautet:

Lies einen Auftakt zu einer Trilogie

Eigentlich versuche ich dieses Jahr, nicht ständig neue Reihen, Serien und Trilogien anzufangen und stattdessen Mehrteiler weiterzulesen oder im Idealfall sogar zu beenden. Deswegen waren Auftakte bisher eher tabu. Aber dass ich es nun tun „muss“, um die Extrapunkte einzuheimsen, ist die perfekte Ausrede, um mit meinem eigenen Vorsatz mal ein Weilchen auszusetzen. 😀 Daher habe ich mir ziemlich genau überlegt, für welche Trilogie ich diesen Freifahrtschein benutze. Ich habe mich für „Daughter of Smoke & Bone“ entschieden, weil ich einerseits keine Lust auf eine Dystopie hatte und ich andererseits gerade erst bei Weltenwanderer wieder einmal darüber gelesen hatte, was meine Neugier richtig entfacht hat.
Ich habe jetzt ja etwa 100 Seiten gelesen und ich werde das Gefühl nicht los, dass ich mich in diese Geschichte mit Leib und Seele und aus tiefstem Herzen verlieben werde. Sie hat diese ganz spezielle, besondere Aura, die man in nur wenigen Büchern findet und ich fühle mich darin unheimlich wohl. Wir passen zusammen, das spüre ich. Laini Taylor hat eine Fantasie, die mit meiner eigenen Vorstellungskraft grandios harmoniert. Es ist, als würden wir gemeinsam ein komplexes, wundervolles Musikstück spielen und es zum Leben erwecken. Von der ersten Seite an war ich verzaubert. „Daughter of Smoke & Bone“ bringt mich zum Träumen und füllt meinen Kopf mit Magie. Könnte ich mich beim Lesen doch immer so fühlen. Diese Momente sind es, warum ich ein Buch nach dem anderen lese, immer auf der Jagd nach dieser unvergleichlichen Magie, die dann entsteht, wenn AutorIn und LeserIn während einer Geschichte eins werden und eine Verbindung aufbauen, die die Schranken aller Größen dieser Welt überwindet. Dieses Buch ist eine Perle, kostbar und selten.

4. Plant ihr euren Lesemonat (oder z.b. Lesesommer) und erreicht ihr eure Ziele dann auch, oder lest ihr immer das, worauf ihr gerade Lust habt?

Ach, diese Frage hatten wir doch nun schon so oft in den unterschiedlichsten Schattierungen… Aber gut, ich wiederhole mich gern noch einmal. Nein, ich plane nicht. Ich kann nicht planen, weil mein Bauch die Leseentscheidungen für uns trifft und er schlicht und ergreifend unbestechlich ist. Der lässt sich nicht hetzen, übergehen oder austricksen. Er will immer das letzte Wort haben.
Planung setzt den Einsatz des Kopfes, der Vernunft, voraus. Obwohl ich sonst ein großer Fan von Struktur und Ordnung bin, funktioniert das bei Büchern für mich überhaupt nicht. Mein Kopf trifft lausige Lektüreentscheidungen, weil er Faktoren mit einbezieht, die meinen Bauch nicht die Bohne interessieren. Mein Bauch wählt rein intuitiv und lag damit bisher so gut wie immer goldrichtig. Manchmal braucht er ein wenig länger (wobei das relativ ist), aber dafür weiß er mit 98 %iger Gewissheit, worauf ich gerade Lust habe. Mein Kopf hingegen denkt einfach zu viel dabei. Er überlegt, welches Genre ich als letztes gelesen habe und strebt Abwechslung an. Er sieht Bücher, die schon lange auf meinem SuB liegen und versucht, mir diese schmackhaft zu machen. Er zieht in Betracht, dass ein schweres Hardcover unter Umständen transportiert werden muss. Er geht vernünftig an die Sache heran, rational und logisch. Das ist der völlig falsche Ansatz. Leseentscheidungen sind keine logischen Entscheidungen, sondern entstehen irgendwo in der Nähe meines Herzens. So stelle ich es mir zumindest vor. Mein Bauch ist dichter an meinem Herzen als mein Kopf (ausgemessen habe ich das natürlich nicht), daher empfinde ich es als naheliegend, spontan und intuitiv zu entscheiden, eben aus dem Bauch heraus.
Eine Liste bzw. Planung würde mich total unter Druck setzen. Nicht nur, was die Auswahl angeht, sondern auch, was den Zeitrahmen betrifft. Ich hätte das Gefühl, für jedes Buch nur eine bestimmte Anzahl an Tagen zu haben und könnte mich beim Lesen nicht einfach treiben lassen. Das wäre Stress; ich würde immer wieder denken „Noch X Tage, dann musst du fertig sein und mit dem nächsten Buch anfangen“. Nein, das tue ich mir nicht an. Ähnlich wäre es bei der Auswahl, ich würde denken „Eigentlich will ich das jetzt gar nicht lesen, aber es steht auf der Liste, also muss ich es trotzdem lesen“. Grauenvoll.
Ehrlich gesagt habe ich diese Form der Planung auch nie verstanden. Wozu macht man das noch gleich? Welchen Effekt soll das erzielen?

Was lest ihr Moment? Legt ihr Leselisten an?

Vielleicht könnt ihr mir ja erklären, welche positive Wirkung ihr euch von der Planung euer Lektüre erhofft. Selbst wenn es für mich keine Option ist, würde mich doch interessieren, inwiefern Leselisten für euch eine Bereicherung sind. 🙂
Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen tollen Dienstag!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Älteste SuB-Leiche?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Schon wieder Montag. Wärgs. -.- Ich habe den Fehler gemacht und konnte mich in der letzten Nacht einfach nicht vom Monster-Schlachten wegreißen. Ich zocke momentan so selten und es hat solchen Spaß gemacht und da waren so viele Monster und überhaupt hatte ich gerade eine Glückssträhne. Den Preis dafür zahle ich jetzt – ich bin müde. Nun gut, aber wer nachts Monster metzeln kann, kann am nächsten Tag auch arbeiten. Also lasst uns gemeinsam in eine neue Woche starten, wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Welches Buch liegt aktuell am längsten auf deinem SuB?

Okay, Butter bei die Fische: ich kann diese Frage unmöglich beantworten. Ich weiß es nicht. Wisst ihr, mein SuB ist so riesig, dass ich einfach irgendwann den Überblick verloren habe. Das muss schon einige Jahre her sein. Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich streng genommen gar keinen SuB habe. Ich horte meine ungelesenen Bücher nicht irgendwo gesondert, sondern sortiere sie mit ins Regal (viel zu unregelmäßig, weil ich dann immer ALLE Bücher schieben muss, aber na ja, anderes Thema *hust*). Viele meiner Bücher besitze ich auch schon seit vielen, vielen Jahren. Erbstücke meines Großvaters, Bücher, die ich meinen Eltern aus dem Kreuz/Regal geleiert habe, Bücher, die ich als Kind oder Teenager geschenkt bekam. Ich könnte nicht einmal mit einer gewissen Verlässlichkeit schätzen oder raten. Möglicherweise ist es ein Hohlbein, der mir durch die Lappen gerutscht ist. Vielleicht ist es auch ein Kinderbuch, das ich immer mal lesen wollte, es aber bisher nie getan habe. Eventuell ist es „Der Alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway, das meiner Ansicht nach eines der ersten Bücher war, die mir mein Opi vermacht hat, als er noch am Leben war. Ich weiß es wirklich nicht. Goodreads ist für mich zwar ein tolles Hilfsmittel, um einigermaßen zu wissen, was mein Regal so hergibt, aber ich bin überzeugt, dass ich längst nicht alle Bücher eingetragen habe, die ich besitze. Ich müsste eben wirklich mal mit dem Lappi im Arm davor herumkraxeln und jedes Buch einzeln überprüfen. Allerdings würde mir das hinsichtlich der heutigen Frage auch nicht weiterhelfen, weil ich mir nicht notiere, wann ich ein Buch kaufe.
Ehrlich gesagt spielt das für mich aber auch keine Rolle. Es ist nicht wichtig, wie lange ein Buch ungelesen in meinem Regal steht, weil das überhaupt nichts darüber aussagt, wie sehr mich selbiges interessiert oder neugierig macht. Es bedeutet einzig und allein, dass der richtige Zeitpunkt für diese Lektüre noch nicht gekommen war. Ob ein Buch einen Monat, ein Jahr oder zehn Jahre in meinem Regal auf mich wartet… was macht das schon für einen Unterschied? Es ist da, wenn ich bereit bin und es lesen möchte. Das ist alles, was zählt. 🙂

Welches Buch ist eure älteste SuB-Leiche?

Ist es für euch wichtig, wie lange ein Buch ungelesen bei euch herum liegt oder steht? Ich bin sehr gespannt, was ihr zu dem Thema zu sagen habt und freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare! Ich wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion findet wöchentlich bei Schlunzen-Bücher statt; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Sharps“ von K.J. Parker und befinde mich auf Seite 221 von 449.

Sharps

 

For the first time in nearly forty years, an uneasy truce has been called between two neighbouring kingdoms. The war has been long and brutal, fought over the usual things: resources, land, money…
Now, there is a chance for peace. Diplomatic talks have begun and with them, the games. Two teams of fencers represent their nations at this pivotal moment.
When the future of the world lies balanced on the point of a rapier, one misstep could mean ruin for all. Human nature being what it is, does peace really have a chance?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„‚Fine,‘ Suidas growled.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Hui war das schwer, nach „End of Days“ (Penryn & the End of Days #3) von Susan Ee eine neue Lektüre auszusuchen. Ich denke aber, mit „Sharps“ habe ich eine gute Wahl getroffen. Ich wollte ein erwachsenes Buch lesen, das weit weg von der YA-Literatur ist. Besser hätte ich es im Grunde gar nicht machen können.
„Sharps“ ist ein wirklich anspruchsvoller High Fantasy – Roman, sehr intelligent geschrieben und konstruiert. Ich glaube, mir ist noch nie eine epische Fantasywelt begegnet, die politisch und wirtschaftlich dermaßen detailliert durchdacht ist. Die Situation in den beiden Ländern Scheria und Permia ist höchst kompliziert. Soweit ich es verstanden habe, hat Scheria zwar durchaus eine Regierung, wird aber in Wahrheit von Banken regiert, weil die Bevölkerung der Regierung nach Jahrzehnten des Krieges nicht vertraut und diese recht entscheidungsunfähig wirkt. In Permia ist es vermutlich ähnlich, da das gesamte Land von der Förderung von Silber abhängig ist. Demzufolge sind es die Minenbesitzer, die das Land regieren. Wir haben also als Ausgangssituation zwei ehemals verfeindete Länder mit schwachen Regierungen, die der Wirtschaft nichts entgegen zu setzen haben. Ein Zyniker, wer da einen Bezug zu unserer Realität sieht… 😉 Nach 40 Jahren des Krieges soll die Tour des Fechtteams aus Scheria zur Völkerverständigung und Festigung des Friedens beitragen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass die ganze Sache zum Himmel stinkt. Es gibt eine Menge Ungereimtheiten und schon die Tatsache, dass keine/r der FechterInnen wirklich freiwillig an der Tour teilnimmt, spricht Bände. Sie wurden alle mehr oder weniger erpresst. Der Titel des Buches bezieht sich auf die scharfen Klingen, mit denen sie in Permia kämpfen müssen, obwohl der Fechtsport in Scheria normalerweise mit beschichteten Klingen ausgeübt wird, die die SportlerInnen daher nicht verletzen können. Nur wusste das vorher niemand von ihnen. Sie werden von einem politischen Offiziellen begleitet, der ganz zufällig einst ein Oberst der Armee Scherias war, im Krieg gekämpft hat und darüber hinaus auch noch der Cousin so-und-so-vielten Grades eines hochrangigen Bankangestellten ist. Ich weiß zwar noch nicht, wohin K.J. Parker mit mir möchte, aber ich vermute, dass die ganze Fechttour nur ein Alibi für irgendeine politische, wirtschaftliche und/oder militärische Schweinerei ist.

4. Hast du schon Mal ein Buch gelesen, das du eigentlich nie lesen wolltest (nicht dein Genre, Klappentext spricht dich nicht an), es dann aber doch getan hast, weil „jeder“ so begeistert von diesem Buch war?

Durchaus, allerdings nicht oft. Spontan fallen mir nur drei Beispiele ein: die Legend-Trilogie von Marie Lu, die Reihe The Mortal Instruments von Cassandra Clare und prinzipiell alles von Stephen King.
„Legend“ (Rezension: HIER) ist mir lange bevor ich mich dazu entschieden habe, es zu lesen, das erste Mal auf Amazon begegnet. Da hatte ich noch keinen Blog, war nicht bei Goodreads angemeldet und überhaupt hatte ich keine Ahnung, wie viele Möglichkeiten das gute alte Internet einem Bücherwurm bietet. Ich musste mich also auf die Rezensionen auf Amazon verlassen, die zu dieser Zeit ziemlich gemischt waren. Ich erinnere mich, dass ich eine gelesen habe, in der sich der/die RezensentIn darüber beschwert hat, wie unrealistisch die ganze Kletterei sei und dass die Grundstory einfach flach ist. Ich entschied mich dagegen, das Buch zu lesen. Dann begann der Hype, alle waren dermaßen begeistert. Und ich dachte „Man, das muss doch einen Grund haben“. Dieser Gedanke führte dann schnell zu „Ach, was soll’s“. 😀 Heute bin ich sehr froh, dass ich mich habe verführen lassen, denn mir hat die Trilogie ausnehmend gut gefallen.
Um den ersten Band der Mortal Instruments, „City of Bones“ (Rezension: HIER), bin ich sehr lange herum geschlichen, tendierte aber fast ebenso lange eher dazu, ihn nicht zu lesen. Ich kann heute nicht mehr vollständig nachvollziehen, warum ich mich dann doch dafür entschied, bin mir aber sicher, dass das Erscheinen des Films eine wichtige Rolle spielte. Ich wollte die Verfilmung sehen, musste dafür aber unbedingt vorher das Buch lesen. Der Hype bestand ja bereits, also warf ich meine Zweifel hinsichtlich der vielen Klischees, die ich befürchtete, einfach über Bord und vertraute darauf, dass sich so viele begeisterte LeserInnen nicht irren könnten. Nun ja. Meine Befürchtungen waren durchaus begründet und letztendlich habe ich die Reihe nach dem zweiten Band abgebrochen. Ich bereue trotzdem nicht, dass ich dem Hype und Film nachgegeben habe.
Meine Beziehung zu Stephen King war sehr lange von Vorurteilen geprägt. Ich war jahrelang fest überzeugt, dass jemand, der so schnell so viel schreibt, gar nicht gut schreiben könne. Es erschien mir unmöglich, dass King ein guter Schriftsteller sein sollte. Meine Mutter hingegen mochte King schon so lange, wie ich mich erinnern kann. „ES“ stand Jahr um Jahr im Wohnzimmer auf Augenhöhe im Bücherregal und grinste mich an. Obwohl ich mich weigerte, das Buch zu lesen, zog es meine Augen nahezu magisch an (das ist übrigens bis heute so). Ich wusste, worum es darin ging, weil Mama mir die Geschichte im Groben erzählt hatte. Ich wusste auch, dass das Monster häufig als Clown auftrat, was meinen Entschluss, es nicht zu lesen, nur noch weiter festigte, denn ich habe schreckliche Angst vor Clowns. Außerdem hatte sie mir auch erzählt, dass ihr „ES“ Albträume beschert hatte. Kurz: ich war fest überzeugt, es niemals zu lesen. Als ich älter wurde, wurde mir jedoch irgendwann bewusst, dass „ES““ eines DER großen Werke von King ist, die alle Welt großartig findet. Gruselig, ja, aber eben auch hoch gelobt und von seinen Fans geliebt. Ich begann, an meinem eigenen Entschluss zu zweifeln. Wann immer ich mit jemandem sprach, der/die Romane von King gelesen hatte, hörte ich ausschließlich Lob. Das musste irgendwie begründet sein und eigentlich war ich ja auch kein kleines Kind mehr. Ich schätzte das Risiko, dass ich von einem Buch Albträume bekommen könnte, immer geringer ein und eines schönen Tages war es dann soweit: ich lieh mir „ES“ von meiner Mutter aus. Ohne die Begeisterung, die an mich herangetragen wurde, hätte ich das vermutlich niemals getan. Jetzt im Nachhinein sehe ich, wie dumm es war, Stephen King aufgrund von Vorurteilen keine Chance einräumen zu wollen. Er schreibt großartig. „ES“ hat mir zwar tatsächlich solche Angst eingejagt, dass ich Albträume hatte, aber es ist auch ein fabelhaftes Buch. Trotzdem möchte ich es nicht hier haben. Meine Mutter hat es mir angeboten, aber ich bin der Meinung, dass ich ein Buch, vor dem ich mich so sehr gefürchtet habe, nicht in meiner Wohnung haben sollte. Das mag übertrieben klingen, doch ich bin besorgt, dass die Nähe zu dem Buch weitere Albträume auslösen könnte. Das muss wirklich nicht sein. Man muss ja nichts riskieren. 😉

Was lest ihr im Moment? Hat euch ein Hype schon einmal verführt, ein Buch zu lesen, das ihr eigentlich nie lesen wolltet?

Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: SchauspielerInnen oder Vorstellungskraft?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich habe am Wochenende gebastelt. Also nicht so richtig, sondern digital. In der letzten Zeit war ich zunehmend unzufrieden mit dem Aussehen meiner Rezensionen, deswegen habe ich fleißig mit Bildbearbeitungsprogrammen herum gespielt und ein meiner Meinung nach recht ansehnliches Rezensionsbanner erstellt, das in Zukunft meine Rezensionen schmücken wird. Am Mittwoch solltet ihr es zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Ich bin gespannt, ob es euch gefällt. 🙂
Heute haben wir aber erst einmal Montag. Ein ziemlich grauer Montag. Hellen wir ihn ein bisschen auf und beschäftigen uns mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die SchauspielerInnen im Kopf oder die Figuren, wie du sie dir vorstellst?

Leider ist meine Vorstellungskraft ziemlich leicht zu beeinflussen. Deswegen bin ich mehr oder weniger gezwungen, das Buch zu lesen, BEVOR ich mir den Film ansehe. Sonst sehe ich immer die SchauspielerInnen der Verfilmung vor mir und nicht meine eigene Vorstellung der Figuren. Gestern zum Beispiel lief auf Pro7 „Beautiful Creatures“. Diese Reihe steht noch auf meiner Wunschliste, also musste ich dafür sorgen, dass ich nicht mal den Anfang des Films sehe. Wenn ich Pech habe, waren allerdings schon die Trailer, die seit einer Woche liefen, zu viel.
Manchmal entstehen aus den Bildern der SchauspielerInnen und meiner eigenen Fantasie allerdings auch lustige Mischungen. Ein gutes Beispiel ist Harry Potter. Die ersten Bände habe ich ja lange vor den Filmen gelesen, doch die letzten Bände erschienen parallel zu den Filmen. Es gab für mich keine Möglichkeit, dem Hype der Filme zu entgehen, selbst wenn ich sie mir nicht angesehen hätte. Ständig bekam man überall Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint zu sehen. Meine Vorstellungen von Harry, Hermine und Ron wurden durch die drei SchauspielerInnen ersetzt. Doch bei Hagrid lief es irgendwie anders.
Meine Vorstellung von Hagrid war immer ein wenig anders als die Beschreibung, die die Bücher anboten. Ich habe ihn mir nie so voluminös vorgestellt, wie er laut J.K. Rowling aussieht. Für mich war er immer sehr groß, aber irgendwie eher schlank und schlaksig. Keine Ahnung, was meine Vorstellungskraft da angestellt hat. Als ich dann anfing, mir die Filme anzusehen, fand ich sofort, dass Robbie Coltrane eine hervorragende Besetzung für Hagrid ist, obwohl er meinem Bild dieser Figur widerspricht. Beim Lesen ist Hagrid für mich seitdem irgendwie schwammig. Ich bekomme kein klares Bild mehr von ihm, weil ich Robbie Coltrane und meine eigene Vorstellung vermische. Manchmal entspricht er eher meiner eigenen Idee, manchmal eher dem Aussehen des Schauspielers. Manchmal kombiniere ich sie auch, zum Beispiel hat Hagrid dann Coltranes Kopf und Gesicht mit dem Körper meiner Vorstellung. Es ist interessant, was meine Fantasie so zu Stande bringt. 😀

Beeinflussen Verfilmungen eure Vorstellungen von Figuren oder seid ihr dagegen immun?

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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