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Schlagwort-Archive: Januar 2015

31. 01. 2015 – Ahoi, Sturmwelten voraus!

Hallo ihr Lieben 🙂

Heute schreibe ich diesen Beitrag, um euch auf den neusten Stand zu bringen. Wie ihr wisst, habe ich HIER furchtbar darüber gewettert, dass der dritte Band der Sturmwelten – Trilogie von Christoph Hardebusch vergriffen ist. Gleichzeitig habe ich euch aber auch erzählt, dass ich bereits an einer Auktion von „Jenseits der Drachenküste“ auf eBay dran bin. Diese Auktion endete am Mittwoch.

Ich habe das Buch ersteigert! 😀

Aristocats Joy

Tatsächlich muss ich nicht mehr Geld als den Neupreis ausgeben, inklusive Versand kostet mich das Buch 15,43€. Ein richtig guter Deal für ein vergriffenes Buch. 🙂 Bezahlt habe ich gestern, jetzt kann ich nur hoffen, dass es ganz schnell hier ankommt. Im Zuge dieser für mich erfolgreichen Auktion habe ich dann gestern auch noch den zweiten Band „Unter schwarzen Segeln“ bestellt – der dürfte am Montag hier eintrudeln. Das heißt, im Idealfall liegen zwischen dem ersten Band, den ich gestern Abend ausgelesen habe und Band 2 nur drei kurze Tage. Mit etwas Glück kann ich das Finale dann direkt im Anschluss lesen, wenn der Verkäufer schnell genug verschickt.
Für die drei Tage Wartezeit habe ich mir jetzt ein vergleichsweise dünnes, leichtes Buch rausgesucht: „Dämonenhunger“ von Timothy Carter. Ich habe bereits ein Buch von ihm gelesen und weiß, dass er sich sehr schnell weg liest und darüber hinaus auch noch richtig witzig ist. Ich werde versuchen, mir „Dämonenhunger“ so einzuteilen, dass ich am Montag fertig werde. 😉

So, damit kennt ihr meine Lesepläne der nächsten Zeit und seid auf dem neusten Stand. Ich wünsche euch einen schönen Rest-Samstag, während ich jetzt direkt mit der Arbeit an der Rezension zu „Sturmwelten“ beginne. 😀

Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 31. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Let’s talk about… die Auswertung der Bestenlisten

So meine Lieben. Endlich, endlich, endlich habe ich es geschafft, die fünf Bestenlisten, über die wir unter dem Motto „Let’s talk about…“ diskutiert haben, ein bisschen zu analysieren und das Ganze dann auch noch nett zu verpacken. Es hat wirklich lange gedauert, war viel Arbeit und ich hatte sehr oft keine Lust dazu, doch jetzt ist es tatsächlich vollbracht! 😀

Zur Erinnerung: im letzten Jahr haben wir uns gemeinsam fünf verschiedene Bücher-Bestenlisten angesehen: die Top 100 des Time Magazine, die Top 100 der ZEIT, die Top 100 von Le Monde, „The Big Read“ der BBC und „Das Große Lesen“ des ZDF. Mir ging es darum, euch zu zeigen, welche Bücher in unterschiedlichen Ländern unter unterschiedlichen Auswahlkriterien als lesenswert angesehen werden und welche dieser Bücher ich davon auch tatsächlich gelesen habe, welche ich noch plane zu lesen und welche ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde. Außerdem wollte ich von euch wissen, wie ihr über diese Bestenlisten denkt und wie viel Erfahrung ihr mit diesen Büchern bisher sammeln konntet. Die Ergebnisse variierten stark, was mich veranlasste, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede nachzudenken.

Also habe ich mir vor vielen Monaten vorgenommen, herauszufinden, ob es bestimmte Trends gibt. Das Ergebnis meiner Bemühungen ist an erster Stelle eine äußerst umfangreiche Excel-Datei. 😉 Nein, Spaß beiseite. Ich habe mich auf die AutorInnen konzentriert, denn seien wir ehrlich, hätte ich auch noch versucht, das Ganze nach Genre, Alter, etc. aufzuschlüsseln, wäre ich nie fertig geworden.

Ein paar Worte dazu, wie ich die Analyse erstellt habe: ich habe mir die Nationalität jedes Autors und jeder Autorin angesehen. In meiner tollen Excel-Tabelle hab ich das dann verzeichnet. Zusätzlich habe ich nach Übereinstimmungen gesucht, also ob bestimmte AutorInnen in mehreren Listen auftauchen. Und zu guter Letzt hat mich die Geschlechterverteilung so sehr beschäftigt, dass ich unbedingt herausfinden wollte, wie viele Frauen denn nun tatsächlich vertreten sind.
Jetzt bekommt ihr erst einmal meine Ergebnisse als Infografik zu sehen, danach werde ich noch ein paar Worte dazu sagen. Bereit? Dann geht es jetzt los! 😀

Länderverteilung Bestenlisten

Tja, so sieht es aus, wenn man 5 Bücher-Bestenlisten mit je 100 Büchern filtert und aufschlüsselt.
Wie ihr seht, ist die Auswahl jeder Bestenliste extrem national geprägt, was vermutlich einfach natürlich ist. Vielleicht ist es naheliegend, dass man sich erst einmal nach AutorInnen im eigenen Land umsieht, bevor man einen Blick über die Grenze wagt. Trotzdem hätte ich nie damit gerechnet, dass es SO eindeutig ist.
Interessant fand ich, dass es in jeder Liste Ausreißer gibt. Ist euch beispielsweise aufgefallen, dass Kolumbien tatsächlich in drei Listen auftaucht? Na ja, ganz so erstaunlich ist das nicht, wenn man weiß, um welchen Autor es sich dabei handelt: Gabriel García Márquez. Es gibt einige Fälle wie diesen, in dem ein Land in mehreren Listen vertreten ist, aber nur mit einem einzelnen Autor oder – in seltenen Fällen – einer einzelnen Autorin. Chile? Was glaubt ihr, wie ich geguckt habe, als ich heraus fand, dass das die Heimat von Isabel Allende ist, die in den Top 100 des ZDF auftaucht? 😀 Wenn ihr euch die Weltkarte anseht, wird allerdings auch schnell deutlich, das diese Ausreißer doch arg begrenzt sind und lange nicht den ganzen Globus umspannen. Der afrikanische Kontinent ist völlig unterrepräsentiert, ebenso wie die gesamte arabische Welt. Das finde ich sehr schade, obwohl mich die Ausflüge nach Indien, Nigeria oder auch Ungarn ziemlich überrascht haben.

Von den fünf Bestenlisten ist die der ZEIT definitiv die speziellste. Wie ich schon im Beitrag zu diesen Top 100 schrieb, haben wir Deutschen zum Teil ein wirklich seltsames Verhältnis zur Literatur. Drei Titel ohne AutorIn (Das Nibelungenlied, Die Erzählungen aus tausendundein Nächten und die Bibel, wobei letztere auch beim ZDF auftaucht), drei Titel, deren Autoren aus dem antiken Griechenland stammen und drei Werke aus dem antiken römischen Reich. Zusätzlich sind auch ein paar mittelalterliche Bücher dabei, die in einer Zeit entstanden, in der es Deutschland noch gar nicht gab. Das war ein bisschen schwierig, aber letztendlich hat sich herausgestellt, dass alle Autoren in einem Gebiet lebten, das aus heutiger Sicht zu Deutschland gehörte, also habe ich sie kurzerhand zu den Deutschen gezählt. Was hätte ich auch sonst tun sollen?
Ähnlich war es mit dem antiken Griechenland und dem antiken römischen Reich. Letzteres war – wie ihr sicher alle wisst – riesig. Augustinus von Hippo („Bekenntnisse“) lebte in Numidien, eine Region, die heutzutage unter anderem Namen zu Algerien gehört.
Doch ich glaube, der schwierigste Fall war Homer. Man assoziiert ihn mit dem antiken Griechenland, aber eigentlich ist nicht sicher, ob es ihn überhaupt gab. Diejenigen, die daran glauben, dass es ihn gab, sind sich nicht einig, wann er gelebt hat. Es ist so gut wie nichts über ihn bekannt. Mir blieb keine andere Wahl, als ihn dem antiken Griechenland zuzuordnen, weil das zwar eine sehr allgemeine, aber immerhin die zuverlässigste Aussage ist, die ich treffen konnte. Ihr seht, die ZEIT hat RICHTIG tief in der Geschichte gewühlt. Dadurch entstand eine Zusammenstellung, die die wenigsten Übereinstimmungen mit allen anderen Bestenlisten aufweist. Die ZEIT ist der Grund, dass es kein Buch und keineN AutorIn gibt, der/die/das (*summ*) auf allen Listen auftaucht. Alle Welt ist scheinbar der Meinung, dass man „Der Herr der Ringe“ unbedingt gelesen haben muss (meine persönliche Meinung lassen wir mal außen vor *hust*), aber nein, für die ZEIT ist J.R.R. Tolkien nicht wertvoll genug. Stattdessen steht da ein Name drauf, den bislang niemand kannte, egal, wen ich fragte. Dafür brachte er aber wirklich alle zum Lachen. 😀 Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Wer ist das??? Selbstverständlich habe ich im Zuge meiner Recherchen den entsprechenden Wikipedia-Artikel gelesen, aber schlauer bin ich dadurch auch nicht. Ihr merkt es, die Bestenliste der ZEIT hat mich beschäftigt.

Ein weiterer Grund dafür ist, dass die ZEIT offenbar komplett ignoriert hat, dass es außer Anna Seghers tatsächlich noch ein, zwei weitere Frauen gibt, die Bücher geschrieben haben. Doch damit sind sie im Prinzip ja nicht allein. Dieser Trend zieht sich durch jede unserer Listen: Frauen sind unterrepräsentiert. Ich gebe es zu, das macht mich sehr wütend. Egal, wie das Auswahlkriterium war, ob es nun der Club der weißen Männer der ZEIT war oder die Publikumswahl der BBC, generell scheinen Schriftstellerinnen weniger im Bewusstsein verankert zu sein als Schriftsteller. 357 AutorInnen, davon gerade mal 77 Frauen. Nicht mal ein Viertel. Das ist traurig, inakzeptabel und beschämend. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Vielleicht wird es in Zukunft bei mir Autorinnen-Portraits geben, denn irgendwie muss ich ja dazu beitragen, dass die weibliche schreibende Zunft präsenter wird. Es kommt natürlich auf die Schriftstellerin an, aber würde euch so etwas grundsätzlich interessieren?

So und damit sind wir auch schon am Ende der Auswertung angelangt, zumindest von meiner Seite. Ich bin überglücklich, dass ich diesen ausstehenden Punkt nun nach so langer Zeit endlich abhaken und mich dementsprechend auch wieder neuen Bestenlisten zuwenden kann. Es gibt da nämlich noch so einige. 😉
Vor allem interessiert es mich jetzt jedoch brennend, wie ihr über diese harten Fakten denkt. Was fällt euch positiv oder negativ auf? Welche Rückschlüsse zieht ihr daraus?
Erzählt mir, was in eurem Kopf herumspukt. Selbstverständlich bin ich auch gern bereit, euch Fragen zu beantworten, soweit es mir möglich ist. 🙂

Was haltet ihr von der Auswertung der Bestenlisten?

Ich freue mich sehr darauf, mit euch über die Bestenlisten zu diskutieren, weil wir das einfach viel zu lange schon nicht mehr getan haben. Jede Meinung, jedes Kommentar ist herzlich Willkommen und wie immer gilt: es gibt nichts, was nicht gesagt werden darf. 😉 Und jetzt:

Let’s talk about… die Auswertung der Bestenlisten!

 
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Verfasst von - 30. Januar 2015 in Let's talk about...

 

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27. 01. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! 😀 Ich muss sagen, mittlerweile freue ich mich immer richtig darauf, zu lesen, in welchen Büchern eure Nasen zur Zeit stecken. Für mich selbst ist es auch irgendwie wichtig geworden, weil es eine tolle Gelegenheit ist, schon vor der Rezension zu einem Buch meine Gedanken zu ordnen. Die Aktion wird abwechselnd von Schlunzen-Bücher und Weltenwanderer betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Sturmwelten“, den ersten Band der Sturmwelten-Trilogie von Christoph Hardebusch und bin auf Seite 437.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Der Anblick der Todsünde allein verbreitete schon genug Schrecken, ebenso wie die schwarze Flagge, sodass viele Schiffe sich widerstandslos ergaben.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Oh man, oh man, oh man. 😀 Es macht ja solchen Spaß, durch die Ozeane der Sturmwelt zu schippern. Ich liebe die Atmosphäre und ich liebe es, dass immer mal wieder solche Sätze fallen wie „Sie ist eine Tochter der See“ oder „Du trägst die See in dir“. Das weckt in mir die Sehnsucht, auch auf einem Schiff anzuheuern und wild, stolz und frei über die Weltmeere zu kreuzen. Glücklicherweise fällt mir immer rechtzeitig wieder ein, dass die heutige Schifffahrt nichts mit meinen romantischen Vorstellungen zu tun hat. 😉
Ich finde es ganz erstaunlich, wie viel Ruhe Christoph Hardebuschs Roman ausstrahlt. Beim Lesen fühle ich mich zutiefst entspannt, selbst wenn die Handlung gerade ziemlich aufregend ist. Vermutlich liegt es daran, dass Hardebusch sich viel Zeit genommen hat und seine Trilogie sehr bedächtig beginnt. Er führt seine LeserInnen ganz gemächlich in seine Welt ein und lässt sie die sehr unterschiedlichen Hauptcharaktere in Ruhe kennenlernen. Erst jetzt, nach über der Hälfte, wurde zum ersten Mal das schwarze Schiff vom Klappentext erwähnt. Mir gefällt das sehr gut, denn mal ehrlich, in einer Trilogie mit rund 1.700 Seiten ist Eile unnötig. Kein Grund, den Spannungsbogen direkt zu Beginn explodieren zu lassen und schon alles Pulver zu verschießen.
Einen kleinen Kritikpunkt muss ich trotzdem bemängeln, obwohl dieser nicht so schwer ins Gewicht fällt. Ich hätte mir eine ausführlichere Erklärung der Interaktion von Magie und Religion gewünscht. Anscheinend sind die Fähigkeiten von Magiern und Klerikern entgegen gesetzt; Magier können Magie wirken, Kleriker neutralisieren sie. Trotzdem ist die Beziehung zwischen Magiern und Klerikern nicht feindlicher Natur, vielmehr interagieren sie und arbeiten miteinander statt gegeneinander. Das ist wirklich interessant und ein toller Ansatz, aber leider erfährt man all das nur so nebenbei. Am Anfang war ich davon etwas verwirrt und musste erst einmal verstehen, wer jetzt zu welcher Gruppe gehört und was das bedeutet. Ein paar erläuternde Sätze wären hilfreich gewesen. Das ist allerdings wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt, der meinen Spaß nicht mindert – Jammern auf hohem Niveau eben. 😀

Übrigens sieht es ganz gut aus bezüglich des dritten Bandes, der ja vergriffen ist (schaut mal HIER vorbei, wenn ihr die ganze Geschichte lesen wollt). Die eBay-Auktion endet morgen und noch bin ich Höchstbietende! 😀

4. Schreibt ihr euch gerne Zitate aus Büchern ab? Sammelt ihr sie und habt ihr vielleicht sogar ein Lieblingszitat?

Nein, ich schreibe mir keine Zitate aus Büchern ab. Ich sehe darin nicht wirklich einen Sinn, weil ich nicht daran glaube, dass ich mir diese Zitate dann im Nachhinein regelmäßig durchlese. Nicht mal Fotos schaue ich mir in regelmäßigen Abständen an. Also klemme ich mir den Aufwand. Stattdessen markiere ich mir besondere Stellen in Büchern, wenn sie mir sehr gefallen. In Romanen mache ich das in der Regel mit Bleistift und/oder Post-it, bei Sachbüchern kommt auch gern mal der Textmarker zum Einsatz, weil ich denke, ich soll aus dem Buch was lernen, also kann ich auch richtig damit arbeiten. Wenn ich ein Buch dann nach Jahren wieder aufschlage, weiß ich sofort, was mich damals begeistert hat. Als ich z.B. das Zitat aus „Unter Null“ rausgesucht habe, war das überhaupt kein Problem, weil ich es mit Bleistift angestrichen hatte. Erstaunlicherweise helfen mir diese Markierungen aber auch, Textstellen im Gedächtnis zu behalten. Ich erinnere mich dann leichter. Ich weiß bis heute noch, welcher Absatz in „Die Straße“ von Cormac McCarthy mich am meisten beeindruckt hat und ich weiß auch noch, wie wundervoll ich das Gleichnis der ausgestopften Vögel in „Blonde“ von Joyce Carol Oates fand. Das heißt, ich brauche keine physische Zitate-Sammlung, weil ich die Passagen, die mich wirklich begeistern, in meinem Gedächtnis abspeichere. Selbstverständlich nicht auswendig und Wort für Wort, aber ich erinnere mich sehr wohl daran, um was es ging und habe ein ungefähres Gefühl dafür, wo die Stelle im Buch zu finden ist. Mir reicht das. 🙂
Ein wirkliches Lieblingszitat habe ich nicht, aber da ich eben schon Cormac McCarthy erwähnte, möchte ich euch besagten Absatz nicht vorenthalten:

„Im grauen Licht ging er hinaus, blieb stehen und erkannte einen Moment lang die absolute Wahrheit der Welt. Das kalte, unerbittliche Kreisen der hinterlassenschaftslosen Erde. Erbarmungslose Dunkelheit. Die blinden Hunde der Sonne in ihrem Lauf. Das alles vernichtende schwarze Vakuum des Universums. Und irgendwo zwei gehetzte Tiere, die zitterten wie Füchse in ihrem Bau. Geliehene Zeit, geliehene Welt und geliehene Augen, um sie zu betrauern.“
(„Die Straße“, S. 118)

Was lest ihr im Moment? Sammelt ihr Zitate? Welches ist euer liebstes?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Gedanken und Kommentare! 😀

 
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Verfasst von - 27. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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26. 01. 2015 – Montagsfrage: Untrennbar?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Eine neue Woche, ein neuer Montag und damit auch eine neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja!

Von welchem Buch / welcher Reihe möchtest du dich nie trennen?

Nun ja, ich bin ja sowieso eine Art Buch-Messie, das heißt, ich kann mich sowieso nur schwer von meinen Büchern trennen. Aber selbstverständlich gibt es Bücher, die für mich so kostbar sind, dass ich sie niemals hergeben könnte. Meist verbinde ich mit ihnen bestimmte Erinnerungen, sie haben einen emotionalen Wert für mich.

„Die Welt Ohne Uns“ von Alan Weisman gehörte meinem Großvater. Es war eines der letzten Bücher, die er gelesen hat, bevor er zu krank wurde und später verstorben ist. Seine Gedanken zu diesem Sachbuch hat er an den Rand geschrieben; schlage ich es auf, ist es, als wäre er bei mir. Ähnlich ist es mit meiner Ausgabe des „Faust“ und einigen anderen Klassikern, die ich von ihm geerbt habe. Bücher, die 50 Jahre und älter sind. Ich weiß beispielsweise noch genau, wo seine Ausgabe von „Der alte Mann und das Meer“ von Hemingway in seinem Regal stand. Jedes Buch ist ein kleines Stück Erinnerung und ich kann mir nicht vorstellen, sie herzugeben.

Meine Kinderbücher bedeuten mir ebenfalls sehr viel. Ihr wisst ja, wie emotional mein Reread von „Timm Thaler“ von James Krüss letztes Jahr für mich war – diese etwas sentimentale Verbindung habe ich mit fast allen meinen Kinderbüchern. Nehme ich sie heute in die Hand, bin ich vor allem immer wieder total begeistert von den liebevollen Illustrationen. Da ist es kein Wunder, dass ich zu einer Buch-begeisterten Erwachsenen wurde. Kennt ihr beispielsweise „Winzig, der Elefant“ von Erwin Moser? Ich schmelze jedes Mal, wenn ich nur das Cover sehe, es ist dermaßen süß.

Winzig der Elefant

Wie könnte ich mich von solchen Büchern trennen, die mir überhaupt erst geholfen haben, lesen zu lernen?

Ansonsten… ich denke, sonst wären alle anderen Bücher ersetzbar. Ja, auch meine Harry Potter Bände sind ersetzbar. Selbst die Bücher, die vergriffen sind/waren, sind ersetzbar. Aber meine Erinnerungen, die auf den Seiten meiner Erbstücke und Kinderbücher konserviert sind, die sind nicht ersetzbar. Die sind wertvoll, unbezahlbar und einzigartig. Deswegen könnte ich mich niemals von ihnen trennen.

Welche Bücher sind für euch so kostbar, dass ihr euch niemals von ihnen trennen könntet und warum?

Ich freue mich auf eure Geschichten und Kommentare und wünsche ich einen wunderbaren Wochenstart! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 

 
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Verfasst von - 26. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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23. 01. 2015 – Meckerstunde: Piraten, Verlage und das liebe Geld

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist mal wieder Mecker-Stunde auf dem wortmagieblog. Anlass ist die Tatsache, dass ich heute entschieden habe, als nächstes „Sturmwelten“ von Christoph Hardebusch zu lesen, den ersten Band der „Sturmwelten“ – Trilogie. Ich bin jetzt schon ziemlich sicher, dass dieses Buch eine gute Bewertung von mir erhalten wird, weil es in einer Fantasy-Welt voller Piraten spielt.
Hach, Piraten. *.* In einem anderen Leben, in einer anderen Zeit, wäre ich gern eine gewesen. Ich habe sogar ein Piraten-Pin-up tätowiert, riesig groß auf meinem linken Oberschenkel. Ich freue mich wahnsinnig auf die Lektüre von „Sturmwelten“ und weiß gar nicht, wieso es schon so lange auf meinem SuB versauert. Ich bin ziemlich sicher, dass ich die weiteren Bände der Trilogie auch lesen möchte und zwar sofort, nachdem ich den ersten Band beendet habe.

E_Sturmwelten 3.inddAlso wollte ich heute kurzentschlossen „Unter schwarzen Segeln“ und „Jenseits der Drachenküste“ nachkaufen, damit ich keine Zwangspause in der Geschichte machen muss. „Unter schwarzen Segeln“ gibt es neu und sogar recht günstig gebraucht zu kaufen, ich war euphorisch. Dann suchte ich nach „Jenseits der Drachenküste“. Meine Kinnlade rauschte so heftig zu Boden, dass meine Nachbarn es bestimmt gehört haben. Den dritten Band kann man nicht neu kaufen. Bei amazon ist er für unglaubliche, unverschämte 46,95 € gebraucht zu haben. Das ist eine Preissteigerung von rund 200%, also dreimal so viel wie der ungefähre Neupreis.
Ich habe dann noch auf anderen Seiten gesucht – ohne Erfolg oder mit einem ähnlichen Preis. Bei eBay wird momentan genau eine Ausgabe angeboten, auf die ich jetzt schon mal geboten habe. Mein Maximalgebot ist noch immer höher als der Neupreis, aber besser als 46,95 € ist es allemal.

So. Wisst ihr, warum dieses Buch so teuer ist? Weil es vergriffen ist. Weil es offenbar Band 1 und 2 problemlos zu kaufen gibt, Band 3 aber nicht (mehr). Das regt mich maßlos auf. Was soll denn dieser Mist? Ich habe bis heute nicht begriffen, wie so etwas passieren kann. Wird ein Band absichtlich in einer geringeren Auflage veröffentlicht, um die Nachfrage hoch zu treiben? Was hat der Verlag davon?

Mir ist das schon einmal passiert. Ich wollte damals eine ganz bestimmte Ausgabe von Markus Heitz‘ „Ulldart“-Saga haben, die in vier hübschen Sammelbänden herausgegeben wurde. Da war es der zweite Band, der vergriffen war. Damals hat meine Mutter das gute Stück bezahlt, weil die Reihe ein Geschenk für mich sein sollte. Wenn ich mich recht erinnere, waren es auch in diesem Fall über 30€.

Wie kommt es, dass es nie der erste Band ist, der vergriffen ist? Und verdammt noch mal, warum?! Das ist nicht fair.

Not Fair Matrix

Für mich ist auch nicht ganz nachvollziehbar, warum es Menschen gibt, die diese Bücher dann mit einem schlichtweg übertriebenen Gewinn weiter verkaufen. Es ist ja nicht so, dass das besondere Ausgaben wären, handsigniert, Erstauflage oder ähnliches. Nein, das sind stinknormale Taschenbücher. Im Fall von „Jenseits der Drachenküste“ ist das ein Gewinn von rund 30€. Ganz ehrlich, was sind das für Menschen? Haben die denn keinen Funken Anstand im Leib? Wenn ich mal ein Buch verkaufe (was selten genug vorkommt), dann ist es mir völlig egal, für wie viel Geld ich es loswerde, weil es mir viel wichtiger ist, dass es bei mir nicht mehr ungeliebt rumsteht und es stattdessen jemand anderen glücklich macht.

Kann mir vielleicht jemand von euch erklären, wie es passieren kann, dass ein Band einer Reihe/Trilogie/Mehrteiler vergriffen ist? Was muss geschehen, damit es soweit kommt? Wird das von Verlagen gesteuert? Glaubt der Verlag an einen Band weniger als an die anderen und lässt deswegen eine geringere Auflage drucken?

Außerdem würde mich interessieren, ob ihr bereits ebenfalls Erfahrungen mit vergriffenen Büchern gemacht habt. Erzählt mir davon, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. 😉 Konntet ihr vielleicht eine Reihe nicht beenden oder weiter lesen, weil ihr partout nicht an die Fortsetzung heran gekommen seid? Habt ihr auch schon einmal einen schockierenden Preis für ein Buch gezahlt, einfach, weil es nicht günstiger zu bekommen war?

Wann habt ihr euch das letzte Mal darüber geärgert, dass ein Buch vergriffen war?

Ich freue mich sehr auf eure Geschichten, Meinungen und Kommentare, denn das lenkt mich bestimmt von meinem Ärger ab! 😀

(Bildquelle 1)
(Bildquelle 2)

 
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Verfasst von - 23. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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20. 01. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂
Heute ist Dienstag und wie bereits angekündigt nehme ich mir trotz der Präsentation morgen die Zeit, bei Gemeinsam Lesen mitzumachen! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „XVI“ von Julia Karr und befinde mich auf Seite 246.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„That other house“ – Sal pointed behind the log home to a smaller version of it – „is where Grindy and Mobley live.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Also ein 5-Sterne-Buch ist „XVI“ nicht und für 4 Sterne wird es sich noch ziemlich anstrengen müssen. Es ist ganz nett, weist die typischen YA-Dystopie-Zutaten auf: eine repressive Regierung, eine radikale Widerstandsbewegung und mittendrin ein junges Mädchen, dessen privates Schicksal sowohl die LeserInnen als auch die Autorin davon ablenkt, dass es im Grunde um einen viel größeren, existenziellen Konflikt geht.
Die Idee des XVI-Tattoos finde ich wirklich grandios, nur leider sieht es so aus, als hätte Julia Karr das System dahinter nicht vollständig durchdacht. Ich verstehe nach 3/4 immer noch nicht ganz, was die Regierung damit eigentlich bezweckt. Auch hat sie bisher noch nicht das volle Potential dieser Idee ausgeschöpft. Durch dieses obligatorische Tattoo werden (junge) Frauen massiv sexualisiert, aber Julia Karr zieht diesen Ansatz nicht konsequent durch. Teenager-Mädels werden als „sex-teens“ bezeichnet und dazu ermuntert, ab ihrem 16. Geburtstag ein aktives Sexualleben zu entwickeln, doch für erwachsene Frauen scheint das nicht mehr zu gelten. Man sollte meinen, in einer Gesellschaft, in der häufiger Sex erwünscht ist und Frauen wenig Chancen haben, anders zu leben, weil sie wenige Rechte haben, gibt es eine ganze Sex-Industrie, die auf alle Altersklassen abzielt. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, wie es den Mädchen ergeht, wenn sie erwachsen werden. Kein Hinweis auf Prostitution, keine Andeutung bezüglich der Häufigkeit von Vergewaltigungen und/oder ungewollten Schwangerschaften, nicht mal eine Erklärung potentieller Abtreibungsgesetze. Das ist mir zu wenig. Nina ist ja eine sympathische Protagonistin, aber Karr fokussiert sie für meine Begriffe zu stark und widmet ihrer Dystopie dafür zu wenig Aufmerksamkeit.
Außerdem muss ich mal über den Namen des männlichen Protagonisten meckern. Wie kam Julia Karr bitte auf den Trichter, den Jungen „Sal“ zu nennen?! Sal, so heißen kleine Männer mittleren Alters mit zurückgehendem Haaransatz, aber doch nicht der ach-so-heiße Hauptcharakter einer Jugend-Dystopie.

4. Was ist neben dem Lesen euer größtes Hobby?

Das ist tatsächlich das Bloggen. Es gibt natürlich auch viele andere Dinge, die ich gern tue: ich gehe gern raus, ich verbringe gern Zeit mit meinen Liebsten, ich zocke gern und schaue mir gern Filme und vor allem Serien an. Aber für keine dieser Aktivitäten opfere ich so viel Zeit wie für das Führen meines Blogs. Es ist viel Arbeit, regelmäßig Beiträge zu schreiben und zu konzipieren, weil da so viel mit dran hängt. Wenn ich bedenke, wie lange ich nun schon an der Auswertung der Bestenlisten sitze, könnte ich mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich entschieden habe, eine Statistik zu erstellen. Im Augenblick hängt es ganz massiv an der Visualisierung, weil ich noch keine Möglichkeit gefunden habe, diese so umzusetzen, wie ich sie eigentlich gern haben möchte.
Ich plane ja darüber hinaus einen Beitrag zur Rolle der weiblichen Heldin in Urban Fantasy – Romanen. Ich habe bereits Literatur zu diesem Thema gefunden und auch einen Teil gelesen, doch so ein Post erfordert eben eine detaillierte Recherche und Vorbereitung.
Aber ich will nicht jammern, denn ich tue das ja alles freiwillig. Es macht mir Spaß, mich mit euch auszutauschen und ich bin bis heute sehr froh darüber, dass mir die Idee für einen Blog kam. 😉

Was lest ihr im Moment? Womit verbringt ihr die meiste Zeit neben dem Lesen?

Ich freue mich wie üblich auf eure Meinungen und Kommentare! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 20. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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19. 01. 2015 – Montagsfrage: Unbefriedigendes Ende?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben,
starten wir gemeinsam in eine neue Woche! 🙂 Ich versuche, ganz besonders optimistisch zu sein, denn ich muss ja am Mittwoch meine Präsentation halten (Thema: „Vietnamese Prosody and Intonation“) und bisher fehlt leider noch die PowerPoint. Das heißt, mit einer neuen Rezension könnt ihr erst Ende der Woche rechnen, weil ich vorher sicher nicht dazu komme. Aber für die Montagsfrage (und natürlich das Gemeinsam Lesen morgen) nehme ich mir einfach die Zeit. 😉 Heute möchte das Buchfresserchen Svenja folgendes wissen:

Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum?

Tja, das kann ich eigentlich nicht mehr beantworten, weil es furchtbar lange her sein muss. In 2014 habe ich nicht ein Buch gelesen, dessen Ende mich enttäuscht hätte und dieses Jahr auch noch nicht. Ich bin im Großen und Ganzen eine ziemlich verzeihende Leserin. Wie ich schon beim Thema „Erzähltechniken“ sagte, kann ich mich mit so ziemlich allem arrangieren, solange ich das Gefühl habe, dass der Autor oder die Autorin damit etwas Bestimmtes erreichen wollte. Das gilt auch für das Ende. Nehmen wir mal das Ende von „Imperial Bedrooms“ als Beispiel. Viele fänden es vermutlich zu ungenau oder zu offen: zu viele Andeutungen bezüglich der Geschichte. Das ist auch wahr, aber meinem Empfinden nach war es perfekt, weil es sich nicht auf die Handlung bezog, sondern auf Clay. Die Handlung dieses Romans ist eigentlich Nebensache und diesen Ansatz zieht Bret Easton Ellis bis zum Ende durch. Von Clay musste ich mich verabschieden, nicht von der Handlung.
Cliffhanger zählen für mich nicht, weil sie in der Regel nur innerhalb von Reihen auftauchen und dementsprechend nicht das Ende der Geschichte darstellen. Natürlich sind sie frustrierend, wenn man die Fortsetzung noch nicht im Regal stehen hat, aber sie erfüllen ja auch den Zweck, die Neugier aufrecht zu erhalten. Und das machen sie ganz großartig. 😀
Dann gibt es selbstverständlich noch die Bücher, die ich insgesamt blöd finde. Da ist mir das Ende dann meistens reichlich Wurst, weil ich im Grunde nur fertig werden will. Ich erwarte von einem miesen Buch kein fabelhaftes Ende, ich erwarte nur irgendeine Form von Abschluss. Augen zu und durch, nach dem Prinzip. 😉

Ich drücke mir selbst ganz fest die Daumen, dass 2015 wieder ein Jahr ohne ein einziges enttäuschendes Ende wird. 🙂

Wann wart ihr das letzte Mal von einem Ende enttäuscht oder nicht einverstanden und warum?

Erzählt mir eure Geschichten, ich freue mich auf eure Kommentare! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 19. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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17. 01. 2015 – Mein Buch mit X: Der Abschluss der ABC-Challenge in greifbarer Nähe!

Hallo ihr Lieben,
ich melde mich heute nur kurz bei euch, weil ich am Mittwoch kurzfristig eine Präsentation halten muss und daher eigentlich keine Zeit habe. *grmpf* Da es mir aber selbstverständlich wichtig ist, euch über meinen Leseprozess auf dem Laufenden zu halten, muss dieser Post einfach sein. 😀
Heute morgen wollte ich eigentlich mit „Fluch des Blutes“ (Skinwalker #2) von Faith Hunter beginnen, um am Ende eine Entscheidung bezüglich dieser Serie treffen zu können: weiterlesen oder abbrechen? Jane Yellowrock flog jedoch kurzerhand zurück auf meinen SuB, als ich heim kam, weil ein Päckchen im Briefkasten lag.
Ich kann endlich meine ABC-Challenge beenden, weil „XVI“ (XVI #1) von Julia Karr hier eingetroffen ist! Ich habe ein passendes Buch mit „X“ als Anfangsbuchstabe des Titels gefunden! 😀

XVINina Oberon’s life is pretty normal: she hangs out with her best friend, Sandy, and their crew, goes to school, plays with her little sister, Dee. But Nina is 15. And like all girls she’ll receive a Governing Council-ordered tattoo on her 16th birthday. XVI. Those three letters will be branded on her wrist, announcing to all the world – even the most predatory of men – that she is ready for sex. Considered easy prey by some, portrayed by the Media as sluts who ask for attacks, becoming a „sex-teen“ is Nina’s worst fear. That is, until right before her birthday, when Nina’s mom is brutally attacked. With her dying breaths, she reveals to Nina a shocking truth about her past-one that destroys everything Nina thought she knew. Now, alone but for her sister, Nina must try to discover who she really is, all the while staying one step ahead of her mother’s killer.“
(Klappentext von amazon)

Hach, wie toll! 😀 Ich bin ziemlich glücklich, dass es eine YA – Dystopie ist, denn so gibt es für mich keine Experimente, die am Ende möglicherweise an die Wand fahren. Außerdem klingt der Klappentext wirklich spannend und ziemlich bedrohlich. Da ist es nicht verwunderlich, dass Jane und Beast erst mal warten müssen, oder? 😉

Wie klingt „XVI“ für euch? Weckt es euer Interesse ebenso wie meines?

Ich freue mich bereits sehr auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂

Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 17. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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13. 01. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben,
auf das heutige Gemeinsam Lesen habe ich mich gefreut, weil ich endlich über „Oliver Twist“ sprechen kann. Ich muss da wirklich ein paar Dinge loswerden. Ein paar Gedanken müssen unbedingt aufgeschrieben werden und das Chaos meines Kopfes verlassen, damit ich später die Rezension schreiben kann.
Gemeinsam Lesen wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die heutigen Fragen findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Oliver Twist“ von Charles Dickens und bin auf Seite 452.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Es war fast zwei Stunden vor Tagesanbruch; jene Zeit, die im Herbst mit Recht der Tod der Nacht genannt werden kann; wo die Straßen still und verlassen sind, wo selbst die Geräusche zu schlafen scheinen und Liederlichkeit und Ausschweifung nach Hause getaumelt sind, um zu träumen – es war um diese stille und schweigende Stunde, als Fagin wachend in seiner alten Höhle saß; sein Gesicht war so bleich und verzerrt, seine Augen waren so gerötet und blutunterlaufen, dass er weniger wie ein Mensch, sondern vielmehr wie ein schreckliches Gespenst aussah, noch feucht vom Grabe und von einem bösen Geist geplagt.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Charles Dickens. Ich muss sagen, er schrieb völlig anders, als ich erwartet hatte. Weniger Philosoph, mehr Geschichtenerzähler. Ich habe gedacht, Dickens wäre einer dieser klassischen AutorInnen, die die großen Probleme des Lebens thematisieren; ich dachte, „Oliver Twist“ wäre so tiefgründig, dass ich mich wirklich anstrengen müsste, um es zu verstehen. Auf gewisse Weise ist es das natürlich schon und sehr gesellschaftskritisch, aber es liest sich im Großen und Ganzen ziemlich leicht und flüssig. Auf die Sprache war ich vorbereitet; ich wusste, ich habe es mit einem Roman aus dem 19. Jahrhundert zu tun, daher bereitet sie mir wenig Probleme. Außerdem war Dickens offenbar auch wesentlich lockerer, als ich erwartet hatte. Der Mann hatte sogar richtig Humor.
Trotzdem hoffe ich, dass ich mit dem Buch heute fertig werde. So positiv überrascht ich vom Schreibstil bin, die Geschichte… ist einfach nicht meins. Das liegt hauptsächlich an Oliver selbst. Er ist ein reizender Knabe, sensibel, liebenswürdig, still, demütig – aber auch unterwürfig und fad. Nennt mich Banausin, aber ich finde Oliver Twist fürchterlich langweilig. Ich habe gedacht, er hätte viel mehr Feuer. Ich habe Abenteuer erwartet. Ich dachte, Oliver wäre ein Gossenjunge, der unfreiwillig an eine Diebesbande gerät, sich in diesem Leben aber schnell wohlfühlt, bis er eines Tages feststellt, dass es nicht das ist, was er sich eigentlich wünscht. Eine Art Läuterungsgeschichte, in der man lernt, dass auch in einem kleinen Ganoven ein großes, gutes Herz stecken kann und er durchaus das Potential hat, zu einem wertvollen Gesellschaftsmitglied zu werden. Der echte Oliver hingegen… na ja, er ist ein kleiner Engel. Kein bisschen verwegen, ohne auch nur eine einzige negative Eigenschaft. Er ist jemand, der gern Blumen pflückt. *bedeutsame Pause*
Ich wollte Verfolgungsjagden in den Straßen Londons, Streiche, Verkleidungen, geklaute Äpfel – und am Ende die herzzerreißende Vereinigung mit Olivers (neuer) Familie. Letzteres kann natürlich noch kommen, aber so richtig rechne ich nicht mehr damit. Ja, es ist große Literatur, doch entspricht einfach nicht ganz meinen Erwartungen. Ich werde sehen, wie ich es letztendlich bewerte.

4. Wie wichtig ist euch das Cover? Beeinflusst es euch beim Kaufen oder ist es komplett egal? Wie gefällt euch das Cover eures aktuellen Buches? Sollte es zum Inhalt passen?

Tja, würden wir nicht alle gern sagen „Das Cover ist mir völlig egal“? Ich bin so ehrlich, zuzugeben, dass es mich durchaus beeinflusst, wenn auch nicht immer und nicht ausschließlich. Ein schönes Cover weckt meine Neugier immer. Ausschlaggebend für einen Kauf ist es allerdings nicht. Ein Cover kann noch so herrlich gestaltet sein, spricht mich der Klappentext nicht an, bleibt es im Laden. Ein hässliches Cover hält mich im Gegensatz nicht davon ab, ein Buch zu kaufen. Natürlich wünsche ich mir, schöne Ausgaben zu haben, aber das geht eben nicht immer. Ich versuche allerdings schon, Reihen in der gleichen Gestaltung zu halten. Das gelingt ebenfalls nicht immer. Besonders, weil ich zum Teil eine Reihe auf Deutsch beginne und dann auf Englisch weiterlese. Manchmal werden mir auch Steine in den Weg gelegt, etwa, weil ein Band vergriffen ist. Kurzum: Cover sind wichtig für mich. Aber nicht so wichtig wie der Inhalt. Im Idealfall spiegelt das Cover bzw. die gesamte Gestaltung den Inhalt wider.
Aktuell finde ich das Cover von „Oliver Twist“ durchaus passend, denn es ist schlicht, obwohl ich nicht ganz verstehe, warum ein kleiner Fischer abgebildet ist. Allerdings könnte die Farbe des Einbandes wirklich etwas hübscher sein. Es ist so ein merkwürdiges Grau mit einem Stich Oliv. Für die Farbe werde ich jedoch immer dann entschädigt, wenn ich eine der Illustrationen im Inneren betrachte. Die sind nämlich sehr schön. Es gefällt mir, dass sie von George Cruikshank stammen, der tatsächlich auch zu Dickens‘ Zeiten lebte (*1792 – †1878). Dadurch wirken sie authentisch, denn wer könnte eine Geschichte des 19. Jahrhunderts besser illustrieren als ein Zeitzeuge?

Was lest ihr gerade? Spielt die Covergestaltung für euch eine Rolle?

Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 13. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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12. 01. 2015 – Montagsfrage: Liebste Nebenfigur?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben 🙂
Oh man, im Moment fühle ich mich Garfield sehr verbunden: Montage sind Mist. Aber das ändert ja leider auch nichts, ich musste ja trotzdem aufstehen und muss auch trotzdem arbeiten. Beginnen wir den Tag also ganz sanft und starten mit der Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen:

Welche Nebenfigur mögt ihr aktuell am liebsten und warum?

Puh, was für eine Frage. Um sie zu beantworten, muss ich wohl einige Zeit zurück gehen, denn die letzten Bücher, die ich gelesen habe, sind inhaltlich nicht wirklich dazu geeignet. „Oliver Twist“ von Charles Dickens ist völlig auf Oliver konzentriert. In „Imperial Bedrooms“ gibt es keine einzige sympathische Figur. Die Opcop-Reihe hat nur sehr wenige Nebenfiguren. „Die flüsternde Straße“ von Livi Michael gefiel mir nicht sonderlich.
Ich denke, ich entscheide mich für Manchee aus „The Knife of Never Letting Go“ von Patrick Ness. Vermutlich könnt ihr schon nicht mehr hören, wie gut mir diese Reihe gefiel, aber danach gab es einfach niemanden mehr, der mein Herz so berührt hat. Das Besondere an dieser Nebenfigur: Manchee ist ein Hund. Dadurch, dass in New World aber auch die Gedanken von Tieren hörbar sind, ist Manchee mehr als nur ein stummer Begleiter. Er hat eine echte Persönlichkeit. Er ist süß, treu und mutig. Es hat sicher damit zu tun, dass ich selbst auch eine Hündin habe, dass er mir so ans Herz wuchs. Ich kann mir vorstellen, dass meine Kleine ähnlich wie Manchee denkt. Es tangiert ihn überhaupt nicht, dass er nicht alles versteht, was Todd (oder allgemein die Menschheit) so tut, weil er ihm vertraut. Solange er bei ihm sein kann, an seiner Seite durch die Wälder streift und es etwas zu futtern gibt, ist er glücklich. Diese Art von Liebe bringt eine etwas kitschige, weiche Saite in mir zum klingen. 🙂

Wer ist eure liebste Nebenfigur und warum?

Ich freue mich wie üblich auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen supertolligen Wochenstart! 😀

Alles Liebe,
Elli

 
3 Kommentare

Verfasst von - 12. Januar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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