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Schlagwort-Archive: James Krüss

Montagsfrage: Täglich grüßt das Murmeltier?

Hallo ihr Lieben! 🙂
Ein Wunder ist geschehen! Ich darf ab morgen wieder arbeiten! Gut, eigentlich schon seit heute, aber meine erste Schicht ist eben morgen. Ich freue mich ziemlich darauf, weil ich mir nach insgesamt 6 Wochen Krankenzeit so langsam etwas nutzlos vorkomme. Da heute also mein letzter freier Tag ist, bevor der Alltag wieder voll zuschlägt, habe ich mir so einiges vorgenommen, was ich noch schaffen möchte. Nichts Weltbewegendes, lauter Sachen, die mir Spaß machen. Dazu gehört natürlich auch die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die mittlerweile ja regelrecht in Stein gemeißelt ist. 😉

Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt, wie oft genau?

Da ich diese Frage nicht so toll finde und ich – wie gesagt – ja heute ein volles Tagesprogramm plane, fasse ich mich ausnahmsweise mal ganz kurz: Ja. Es gibt zwei Reihen und einen Einzelband, die mir dazu spontan einfallen.
An erster Stelle steht natürlich „Harry Potter“ von J.K. Rowling. Meinen letzten Reread habt ihr ja live miterlebt, aber bereits Jahre zuvor habe ich immer wieder zu Harry gegriffen, wenn mir danach war.
Danach kommt „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi. Ich liebe diese Bücher von Herzen, sie gehören zu meinen Alltime-Favorites. Letztes Jahr ist ein neuer Band erschienen – diesen werde ich voraussichtlich noch diesen Monat lesen.
Das dritte und letzte Beispiel ist Timm Thaler oder Das Verkaufte Lachen von James Krüss. Was die Quantität betrifft, müsste dieses Buch vermutlich der absolute Spitzenreiter sein, denn ich besitze es seit meiner frühen Kindheit. Erst las meine Mutter es mir vor, dann konnte ich selbst lesen und habe es seitdem immer wieder zur Hand genommen, wenn ich das Gefühl hatte, es sei Zeit.

Vermutlich gibt es noch weitere Bücher, die ich über die Jahre immer wieder gelesen habe, ohne mitzuzählen. Doch diese drei Beispiele waren die ersten, die mir in den Sinn kamen, also belasse ich es jetzt dabei. 🙂

Welche Bücher begleiten euch bereits seit Jahren?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Schätze aus der Kindheit?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich kämpfe derzeit mit einem Rezensionsmonster. Kennt ihr diese Rezensionen, die euch einfach nicht gelingen wollen? So ergeht es mir aktuell mit „Nights of Villjamur“ von Mark Charan Newton. Die Rezension wächst und bläht sich auf, färbt sich giftgrün und hat auf einmal viel zu viele Arme und Augen. Ich habe schon mehrfach komplett neu angefangen und bin effektiv trotzdem noch keinen Schritt voran gekommen. Aber ich gebe nicht auf. Ich kämpfe so lange, bis ich dieses verdammte große, giftgrüne Monster vertrieben habe und die Rezension endlich online gehen kann. Drückt mir die Daumen!
Heute gönne ich mir allerdings eine kleine Kampfpause, um die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten zu können:

Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Ha, ich weiß schon, welche Bücher garantiert am häufigsten genannt werden! 😀 Ich verwette meinen linken Arm darauf, dass mindestens jede_r zweite „Harry Potter“ antwortet. Ich bin da natürlich keine Ausnahme, auch ich verbinde zahlreiche schöne Kindheitserinnerungen mit HP. Trotzdem möchte ich heute primär von zwei anderen Büchern erzählen, die mir gleich als erstes eingefallen sind.

Das erste ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Timm Thaler war der Held meiner Kindheit. Ich habe das Buch unzählige Male gelesen, erst gemeinsam mit Mutter, später allein. Er hat mich stets begleitet und ich bin sicher, seine Geschichte hat maßgeblich dazu beigetragen, mich zu einem besseren Menschen heranwachsen zu lassen. Im Dezember 2014 habe ich den Reread gewagt und überglücklich festgestellt, dass sie im Prinzip noch immer die gleiche Wirkung auf mich hat wie vor 20 Jahren. Die Dimensionen sind geschrumpft, aber die Botschaft berührt mein Herz bis heute. Ich denke, ich werde immer zu Timms Geschichte zurückkehren. Schlage ich die Seiten meiner Ausgabe auf, die mehr als 50 Jahre alt ist, versetzt mich das sofort in meine Kindheit zurück; ich kann sie riechen, sehen und fühlen, als wäre sie zwischen den Buchdeckeln konserviert. Ich liebe das Buch und ich liebe es, dass es mir das Gefühl gibt, meiner Mama sehr nahe zu sein. Das ist wahre Magie.

Das zweite Buch ist „Käpt’n Blaubärs Reine Wahrheit“ von Bernhard Lassahn. Vermutlich wundert ihr euch nun, dass diese kleine Geschichtensammlung nicht von Walter Moers stammt, der die Figur des Käpt’n Blaubär erfunden hat. Soweit ich das heute beurteilen kann, erhielt Bernhard Lassahn eine Erlaubnis, das geistige Eigentum von Moers zu verwenden, um dieses Kinderbuch zu schreiben. Als das Buch in meinem Leben eine Rolle spielte, wusste ich nicht, wer sich den Seemannsgarn spinnenden Bären, seine drei Enkel und Hein Blöd ausgedacht hat und es war mir auch egal. Ich kannte sie aus „Die Sendung mit der Maus“, die ich mir immer gemeinsam mit meinem Vater ansah. Deshalb war es für mich völlig selbstverständlich, dass nur Papa „Käpt’n Blaubär“ vorlesen durfte. Sonst brachte mich eigentlich immer meine Mutter ins Bett und las mir vor, aber wenn ich von Blaubärs Abenteuern hören wollte, musste Papa ran. Mama durfte das nicht. Ich weiß nicht, wie oft ich über diese Geschichten gelacht habe. Ich habe Blaubär immer geliebt und ich liebte es, wie viel Mühe mein Vater sich beim Vorlesen gab. Ich erinnere mich, dass er immer einen Küstendialekt imitierte, wenn er dem alten Bären seine Stimme lieh. Ich fand das wunderbar. Bis heute bringt mich diese Kindheitserinnerung zum Lächeln. Danke, Papa. 🙂

Beide Bücher stehen noch immer in meinem Regal. Ich werde sie nie, nie, niemals weggeben. Schätze aus der Kindheit sollte man bewahren in dieser Welt, die oft nur wenig Freude zu bieten hat.

Welche Bücher erinnern euch an eure Kindheit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Geschichten und werde mich gleich zu einer ausgedehnten Stöberrunde aufmachen. Das Rezensionsmonster kann auch bis morgen warten und noch ein bisschen rummonstern. Habt einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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[TAG] Mein Leben in Büchern

Hallo ihr Lieben! 🙂

Gestern habe ich den TAG „Mein Leben in Büchern“ bei Anna von Live Your Life With Books gesehen, der mir so gut gefiel, dass ich entschieden habe, heute gleich mal mitzumachen, auch ohne getaggt worden zu sein. Bücher begleiten mich schon mein ganzes Leben lang, also kann ich es auch durch Bücher beschreiben! 😉

1. Suche dir je eins deiner gelesenen Bücher für deine Initialen heraus.

[E]: „Engel und Joe“ von Kai Hermann

Engel und JoeJoe, die eigentlich Johanna heißt, hält es zu Hause nicht mehr aus und irrt ziellos durch Berlin. Als die 15-jährige von Skinheads bedroht wird, tritt Engel dazwischen. Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Joe und dem 17 -jährigen, der zu einer Punker-Clique auf dem Alex gehört. Doch kaum haben sich die beiden zueinander gefunden und sich geschworen, nie wieder auseinander zu gehen, ist ihre junge Liebe in Gefahr.

Für das „E“ meines Vornamens habe ich „Engel und Joe“ von Kai Hermann herausgesucht. Wenn man so will, war es DAS Buch meiner Teenagerzeit. Als ich das erste Mal mit dieser Geschichte in Berührung kam, war ich gerade frisch in der Punk-Szene angekommen und viele der Probleme, die in „Engel und Joe“ thematisiert werden, beschäftigten mich durch meinen neuen Freundeskreis ebenfalls. Drogen, Alkohol, Selbstmord, die erste große Liebe, Konflikte mit Autoritäten… Für mich war es ein Buch mitten aus dem Leben. Eigentlich ist ein Reread längst überfällig.

[S]: „Die Straße“ von Cormac McCarthy

die straßeEin Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind, die den Schnee grau färbt. Sie haben nur noch ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit all ihrer Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Eine Geschichte voller Dunkelheit und mittendrin ein Licht: die herzzerreißende Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.

Ich gehe mal davon aus, dass Artikel nicht zählen, daher fiel meine Wahl für das „S“ meines Nachnamens auf „Die Straße“ von Cormac McCarthy. McCarthy erhielt für diesen Roman 2007 den Pulitzer Preis – völlig zu Recht, wenn ihr mich fragt. Das Buch ist eine Dystopie, aber meilenweit entfernt von all den hübschen, niedlichen Young Adult Dystopien, die ich gelesen habe. Es ist dunkel, kalt und verzweifelt. Wie soll ich euch erklären, warum es trotzdem ein wundervolles Buch ist, das mich zum Weinen brachte? Wisst ihr, obwohl es in dieser Geschichte fast nichts gibt, an das man sich klammern könnte, ist sie so voller Hoffnung und Liebe, dass es mir fast das Herz brach.

2. Stell dich vor dein Bücherregal und zähle dein Alter entlang die Bücher ab – bei welchem Buch landest du?

Wie ihr wisst, ist mein Bücherregal sehr groß. Es geht über drei Wände. Natürlich steht in der Frage nicht, wo man anfangen soll zu zählen. Ich könnte das im Grunde an hundert verschiedenen Stellen machen, es käme jedes Mal etwas anderes heraus. Tja, entscheiden musste ich mich trotzdem, also habe ich ganz traditionell bei „A“ angefangen zu zählen (mein Regal ist alphabetisch nach AutorIn sortiert). 26 Zähler später landete ich bei „Sense and Sensibility“ von Jane Austen.

Sense and SensibilityMarianne Dashwood wears her heart on her sleeve, and when she falls in love with the dashing but unsuitable John Willoughby she ignores her sister Elinor’s warning that her impulsive behaviour leaves her open to gossip and innuendo. Meanwhile Elinor, always sensitive to social convention, is struggling to conceal her own romantic disappointment, even from those closest to her. Through their parallel experience of love—and its threatened loss—the sisters learn that sense must mix with sensibility if they are to find personal happiness in a society where status and money govern the rules of love.

Ich kann zu diesem Buch noch nichts sagen, weil ich es noch nicht gelesen habe. Bis ich wieder Lust auf einen Roman von Jane Austen habe, wird aber wohl vermutlich noch ein bisschen Zeit vergehen.

3. Suche dir eines deiner Bücher aus, das in deiner Stadt, deinem Bundesland oder in deinem Land spielt.

Ich bin Berlinerin, habe es bei dieser Aufgabe also relativ leicht. Eine naheliegende Wahl wäre ein Roman von Sebastian Fitzek, aber ich fand „Onkel Toms Hütte, Berlin“ von Pierre Frei dann doch besser.

Onkel Toms Hütte Berlin„Der fünfzehnjährige Ben stößt beim Sammeln von Zigarettenkippen auf eine Frauenleiche: blond, blauäugig, brutal zugerichtet. In der vom Krieg zerstörten Stadt treibt ein psychopathischer Serienmörder sein Unwesen, dem innerhalb kurzer Zeit drei weitere Frauen zum Opfer fallen.“

Dieses Buch könnte einer der ersten Thriller sein, die ich gelesen habe. Das muss gut 10 Jahre her sein. Es ist ein großartiger Mix aus Spannung und geschichtlichen Details, die sich vor allem mit dem Leben von Frauen im Dritten Reich beschäftigen. Bis heute finde ich den Aufbau des Buches genial, weil der Autor sehr bemüht war, dass man als LeserIn die ermordeten Frauen intim kennenlernt und begreift, wie es war, während des Zweiten Weltkriegs Frau, Mutter, Schwester, Geliebte, Rebellin und/oder Arbeiterin zu sein.

4. Jetzt suche ein Buch heraus, das einen Ort repräsentiert, an den du gerne reisen würdest.

Hier fiel mir die Wahl wirklich schwer. Es gibt so viele Länder, in die ich gern einmal reisen würde. Am liebsten möchte ich die ganze Welt sehen. Trotzdem musste ich mich entscheiden und habe ein Buch herausgesucht, das (zum Teil) in dem Land spielt, das mir als erstes eingefallen ist: Indien. Was läge da näher als „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel?

Schiffbruch_mit_Tiger„Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt.“

Ich liebe dieses Buch, in all seinem philosophischen Reichtum. Zwar glaube ich nach dem Lesen immer noch nicht richtig an Gott (kompliziertes Thema), aber ich glaube an das Leben und an Wunder. *.* Ich hatte damals schon ziemliche Schwierigkeiten, meine Gefühle Pis Geschichte gegenüber in Worte zu fassen, also werde ich das hier nicht noch einmal versuchen. Lest einfach meine Rezension, wenn ihr es wissen möchtet. 🙂

5. Was ist deine Lieblingsfarbe? Fällt dir ein gelesenes Buch ein, dessen Cover in dieser Farbe gehalten ist?

Hui. Schwierig. Meine Lieblingsfarbe ist blau, in allen Schattierungen. Viele Bücher haben ein blaues Cover. Ich entscheide mich für… *ratlos im Kreis herumwusel* … Ähhh… „Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson.

Die Gärten des MondesFür Sergeant Elster war stets klar, dass er dem malazanischen Imperium treu ergeben ist, egal wie schlecht er von seiner Herrscherin behandelt wurde. Auf ihren Befehl begibt er sich in die feindliche Stadt Darujistan, um deren Eroberung vorzubereiten. Doch als er und sein Trupp eintreffen, schwebt bereits die finstere Festung Mondbrut wie eine schützende Hand über der Stadt – und der Plan der Imperatrix zur Vernichtung Mondbruts kann sehr leicht auch Elster und seine Leute mit in den Tod reißen.

Ich arbeite schon eine Weile daran, die High Fantasy – Reihe Das Spiel der Götter zusammen zu kaufen. Gar nicht so leicht bei mittlerweile 15 deutschen Bänden. Im Original hat die Reihe wohl nur 10 Bände – vermutlich hat Blanvalet entschieden, die Bücher zu teilen (nein, ich werde mich jetzt nicht aufregen). Ich besitze jetzt fünf Bände, habe also noch einiges vor mir. Ich weiß auch, dass ich den Auftakt „Die Gärten des Mondes“ noch einmal lesen muss, bevor ich mit der Reihe durchstarten kann. Ich habe seit Monaten große Lust dazu, aber ich gestehe, mir graut es dermaßen vor der Rezension, dass ich davor zurückschrecke. Alle Welt schwärmt von George R.R. Martin (und ich schätze, das ist berechtigt), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er komplexer als Steven Erikson schreibt.

6. An welches Buch hast du die schönsten Erinnerungen?

Das ist leicht, weil ich das entsprechende Buch erst im letzten Winter noch einmal gelesen habe: „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss.

Timm ThalerTimm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefeut, der ihm dafür viel Geld verspricht: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt ab jetzt jede Wette. Bald aber merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist – gleich, wie viel Reichtum er anhäuft. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurück erobern kann. Lefeut ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf…“

Glücklicherweise habe ich auch zu diesem Buch erst einen Beitrag und dann eine Rezension verfasst. Dort steht alles, was ihr über meine langjährige Beziehung zu diesem wundervollen Buch wissen müsst. 🙂

7. Bei welchem Buch hattest du die größten Schwierigkeiten es zu lesen?

Muss es ein Buch sein, das in meinem Regal steht? Wenn nicht, wäre es Franz Kafkas „Die Verwandlung“, das ich für die Schule lesen musste und das der Grund für meine tiefsitzende Abneigung gegen diesen Autor ist. Falls doch… Hmmm..
Ich denke, es ist ein Kopf an Kopf – Rennen zwischen „The Jungle“ von Upton Sinclair und „The Armies of the Night“ von Norman Mailer. Beide Bücher musste ich für die Uni lesen, beide Bücher habe ich abgebrochen (nach der verlangten Seitenanzahl). „The Jungle“ fand ich schockierend und sehr ehrlich, aber Sinclairs Schreibstil fiel mir unglaublich schwer. Mit „The Armies of the Night“ konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich weiß nicht, was mir das Buch sagen wollte, obwohl es thematisch für mich voll ins Schwarze trifft und ich hohe Erwartungen hatte. Eigentlich fand ich, dass Mailer nur uninteressantes Zeug geschwafelt hat. Und das über den Marsch auf Washington im Oktober 1967. Vielleicht spielt auch mit rein, dass ich Mailer als Persönlichkeit nicht ausstehen kann. Der Mann hat versucht, seine zweite Ehefrau (von insgesamt sechs) abzustechen.

8. Welches Buch auf deinem SuB wird dir das größte Gefühl verschaffen, etwas geleistet zu haben, wenn du es gelesen hast?

Im Gegensatz zu Anna gibt es für mich durchaus ein Buch, das mir ein Gefühl von Erfolg verschaffen wird, wenn ich es eines Tages gelesen und verstanden habe: „Das Verlorene Paradies“ von John Milton.

das verlorene paradies„Der englische Dichter John Milton (1608-1674) schuf Mitte des 17. Jahrhunderts mit seinem Versepos »Das verlorene Paradies« eines der bedeutendsten Werke der europäischen Literatur. In für die damalige Zeit untypischen Blankversen erzählt es von den wiederholten Versuchen Satans, Gott seine Macht zu entreißen. Als Satan in Schlangengestalt ins Paradies eindringt und den Sündenfall Adams und Evas provoziert, ist der Garten Eden schließlich verloren. Miltons kunstvolle Komposition von »Paradise Lost« blieb lange Zeit Wegweiser für die englische Literatur.“

Dieses Buch ist meine Nemesis. Das eindeutige Zeichen dafür, dass jedes Buch seine Zeit hat. Die für mich noch nicht gekommen ist. Ich bin erst 26, aber schon heute sorge ich mich, dass ich niemals bereit sein werde für Miltons großes Epos. Ich will auf meinem Sterbebett denken können „Zumindest hast du den Milton gelesen“. Es steht hier. Seit Jahren. Ab und zu höre ich, wie es mich auslacht. Es macht mich wahnsinnig, dass ich noch nicht so weit bin, weil es ganz oben auf meiner Lebens-Lese-Liste steht. Dieses Buch zu lesen und zu verstehen ist für mich das ultimative Zeichen von fortgeschrittener Intelligenz und ich werde niemals hinnehmen, dass ich für Milton eventuell nicht klug genug bin. Eines Tages werde ich „Das Verlorene Paradies“ in die Knie zwingen. Ich werde triumphieren. Wenn es soweit ist, werde ich das bestimmt sogar feiern, denn wenn man endlich ein Buch ausgelesen hat, das einen jahrelang verfolgt hat, ist das eine Party wert.


Fertig! 😀 Ich finde, da ist eine wirklich interessante Bücher-Mischung zu Stande gekommen. Habt ihr diese Werke bereits gelesen?
Eigentlich müsste ich jetzt weitere Blog taggen, aber da ich nicht weiß, wer diesen TAG schon alles gemacht hat und es außerdem noch verdammt früh ist, verzichte ich darauf. Wenn ihr Lust habt, mitzumachen, tut es einfach! 😀

Ich freue mich sehr auf eure Kommentare und Meinungen zu meinem Leben in Büchern und wünsche euch allen einen wundervollen Sommertag! (I’m walking on Sunshine, ohooo *sing*)
Alles Liebe,
Elli

 
 

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[Getaggt] Todsündentag

7 Todsünden

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wurde in den letzten Tagen gleich zwei Mal für diesen wirklich coolen TAG nominiert (kann man das überhaupt so übersetzen? oO), einmal von sternenbrise und einmal von An. Ehrensache, dass ich dann auch mitmache, vor allem, wenn die Fragen mal etwas anderes sind. 😉
Es geht um die sieben Todsünden, allerdings ist mir aufgefallen, dass es bloß Fragen zu sechs der Sünden gibt. Der Hochmut fehlt. Also habe ich mir die Freiheit herausgenommen, mir selbst eine Frage zu dieser Todsünde auszudenken und sie hinzuzufügen. Ich würde mich freuen, wenn sie die Runde macht. 🙂

Gier

Welches war dein günstigstes Buch?

Per se ist das ja eigentlich jedes Buch, für das ich nichts bezahlt habe. Das schließt also Geschenke, Fundstücke und Rezensionsexemplare mit ein. Für Geschenke hat immer jemand aus meinem direkten Umfeld bezahlt, also fliegt das raus. Rezensionsexemplare bezahlt der Verlag, von dem ich sie erhalte, die sind also auch raus. Bleiben noch die Fundstücke. Das sind Bücher, die ich am Straßenrand finde, weil sie irgendjemand dort hingestellt oder abgelegt hat, weil er/sie sie nicht mehr haben möchte. Ich gebe diesen Büchern ein neues Zuhause und ein zweites Leben, wenn man so will. Natürlich nicht alle, nur, was mich interessiert. Ich habe schon mehrere mitgenommen, doch spontan fallen mir „Tausend Strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini und „Stark“ von Stephen King ein. Beide Bücher standen nie auf meiner Wunschliste, aber Khaled Hosseini sagt mir natürlich etwas und einen King lässt man nicht einfach so auf der Straße rumliegen, richtig?

Welches war dein teuerstes Buch?

Im Großen und Ganzen achte ich sehr darauf, nicht zu viel für einzelne Bücher auszugeben, weil… na ja, weil ich ein Suchtproblem habe und für ein einziges nicht genauso viel bezahlen möchte wie sonst für drei oder vier Bücher. Wirklich teure Bücher besitze ich daher gar nicht, beziehungsweise fällt mir keins ein, das in der Anschaffung besonders teuer gewesen wäre. Meine Gesamtausgabe von Shakespeares Werken hat knapp 52,00€ gekostet, aber erstens war sie ein Geschenk und zweitens sind das vier Bücher. Jedes Buch für sich hat also 13,00€ gekostet, was nicht übermäßig kostspielig ist. Bildbände, die in der Regel ziemlich teuer sind, besitze ich ebenfalls nicht, weil ich nichts damit anfangen kann. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich so etwas wieder und wieder ansehen. Ich blättere einmal durch und dann nie wieder. Ein paar vergriffene Ausgaben waren teurer als der Neupreis, aber auch hier würde ich nicht von wirklich teuer sprechen.
Erlaubt mir also, diese Frage ein bisschen anders auszulegen. Meine teuersten Bücher sind Band 3 und 4 der Twilight-Saga, weil ich für sie mit einer Freundschaft bezahlt habe. Nicht wortwörtlich, aber ich empfinde es so. Ich bekam die Bücher von einer ehemaligen Freundin ausgeborgt, damit ich sie mir nicht kaufen musste und trotzdem lesen konnte. Es ergab sich niemals die Möglichkeit, sie zurückzugeben, weil wir uns vorher auseinander entwickelt haben. Ich habe die Bücher, aber die Freundschaft habe ich verloren. Manchmal ist das Leben so, doch jedes Mal, wenn ich die beiden Bände ansehe, denke ich an sie und daran, wie schade es ist, dass wir keinen Kontakt mehr haben.

Zorn

Für welches Buch empfindest du Liebe und Hass zugleich?

Tja, da muss ich wohl zähneknirschend „Anita Blake“ schreiben. Ich gebe das nicht gern zu, weil ich wirklich mein Bestes gebe, um die Flagge für Anita weiterhin hoch zu halten. Ich liebe sie, sie war meine erste UF-Heldin und ist einfach eine richtig coole Frau. Aber ich hasse es, in welche Richtung sich die Serie entwickelt hat. All dieser sexuelle Kram… meiner Meinung nach hat sie das gar nicht nötig und ich verstehe bis heute nicht, warum Laurell K. Hamilton diesen Weg für sie ausgesucht hat. Aber – es besteht Hoffnung. Ich kenne ja nur die deutschen Bände und nach Band 12 hat Bastei Lübbe die Reihe abgebrochen. Laut Rezensionen von LeserInnen, die bereits auf Englisch weitergelesen haben, wird es wieder besser. Der Fokus verschiebt sich zurück zu Anitas Arbeit als Ermittlerin. Ich hoffe so sehr, dass das wirklich so ist und sich die Hass-Liebe wieder in pure Liebe verwandelt (hach, wie poetisch).

Welches Buch war am schwierigsten zu bekommen?

Das hält sich die Waage zwischen zwei Werken, die – wie könnte es anders sein – beide vergriffen sind.
Das erste ist „Ulldart II“ von Markus Heitz. Heyne hat vor Jahren einmal die gesamte Ulldart-Saga in vier hübschen Taschenbuch-Sammelbänden herausgebracht, die ich unbedingt haben wollte. Ich sollte sie von meiner Mama geschenkt bekommen (das war abgesprochen) und sie hatte bereits alle Bücher zusammen, nur das zweite fehlte, weil es im normalen Handel nicht mehr zu bekommen war. Also mussten wir das gute Stück bei eBay jagen. Das hat eine ganze Weile gedauert und wurde am Ende um einiges teurer als gedacht, aber – ich habe es im Regal. 😀
Das zweite Buch ist der dritte Band der High-Fantasy-Reihe „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson, „Im Bann der Wüste“. Als ich mit dieser Reihe begann, hatte blanvalet den ersten Band gerade neu aufgelegt, es gab aber keinerlei Infos darüber, ob sie sie weiterführen würden. Ich wollte mich nicht darauf verlassen und entschied, die Folgebände in älteren Ausgaben zu kaufen. Das war im Großen und Ganzen auch kein Problem, nur der dritte Band war nicht mehr zu bekommen. Auch hier musste ich bei eBay auf die Jagd gehen und wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen, als ich normalerweise bereit bin, für ein Taschenbuch auszugeben.

Völlerei

Welches Buch macht dich hungrig?

Hmm… ich erinnere mich, dass mir während „Der Schrecksenmeister“ von Walter Moers ständig der Magen knurrte, weil es da sehr viel ums Essen geht. Das gilt allerdings auch für „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“, als Blaubär auf der Gourmetica Insularis ist und dort so richtig schön fett und träge wird. 😀

Trägheit

Welches Buch ignorierst du zu lesen, weil du zu faul bist?

Da gibt es eigentlich keines. Faulheit geht mir in Bezug auf Bücher nicht durch den Kopf. Vielleicht legen andere LeserInnen das anders aus, aber für mich geht es nicht um Faulheit, wenn ich mich dagegen entscheide, ein Buch zu lesen, weil es anstrengend ist. Es geht immer nur darum, dass es in diesem Augenblick nicht die richtige Lektüre ist. Wenn ich nicht in der Stimmung für ein schwieriges Buch bin, hat es doch keinen Sinn, mich durchzuquälen, oder? Ich bin überzeugt, für jedes Buch gibt es genau den richtigen Zeitpunkt im Leben, man muss ihn nur abpassen. Manchmal erfordert das Geduld, manchmal Mut. Ich greife seit Jahren immer wieder zu „Ulysses“ von James Joyce und teste, ob ich nun endlich soweit bin. Bisher lautet die Antwort NEIN, aber das macht nichts. Ich bin eben noch zu klein dafür, was soll’s. Aber das hat doch nichts mit Faulheit zu tun. Ich stelle ihn nicht wieder weg, weil ich keine Lust hätte, meinen Kopf anzustrengen, sondern weil ich glaube, dass ich ihn nicht verstehen würde. Hätte ich Lust auf seichte Literatur, hätte ich ja direkt ein entsprechendes Buch aus dem Schrank gezogen und es gar nicht erst mit „Ulysses“ versucht.
Vermutlich schnalle ich die Frage nicht richtig, weil ich noch nie gedacht habe „Ach nö, das lese ich jetzt nicht, weil ich zu faul bin“. Ich habe stets nur gedacht „Nein, das ist jetzt nicht das Richtige“. Wenn das Faulheit ist… okay. 😉

Welches Buch hat dein Leben beeinflusst?

Was auch immer diese Frage mit Trägheit zu hat… 😀 Ich denke, dass es vor allem die Bücher meiner Kindheit waren, die mich nachhaltig geprägt und beeinflusst haben. Dazu gehört auf jeden Fall „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ (Rezension: HIER) von James Krüss. Ich glaube ganz fest daran, dass dieses Buch mir einige grundlegende Werte und Wahrheiten des Lebens nahe gebracht hat, als ich noch zu klein war, um zu verstehen, was Versuchung bedeutet. Bis heute ist es eine Art moralischer Kompass für mich – es bedeutet mir die Welt.

Wollust

Welches Buch hat den attraktivsten Helden?

Ouhhh, schwere Frage. Attraktivität definiert sich für mich nur minimal über das Äußere, deswegen zählen all die perfekten YA-Helden meiner Meinung nach nicht. Ja, die sind süß, reizend und wirklich ganz zauberhaft in ihrer pubertierenden, hormongesteuerten Gefühlsduseligkeit, aber attraktiv? Nein. Es sind für mich auch nicht all die romantisierten, idealisierten, perfekten Vampire und Gestaltwandler, die sowieso nur an sich selbst glauben und denken, selbst wenn ihre vorgeschobenen Ziele noch so edelmütig sein mögen. Sie sind äußerlich ja vielleicht absolute Augenweiden, aber innerlich… Da ist mehr als einer dabei, dessen Seele bereits einen fortgeschrittenen Verfall aufweist. Nein, wenn ich das Wort „attraktiv“ lese, fällt mir nur einer ein, auf den diese Bezeichnung wirklich und wahrhaftig zutrifft: Ahmann Jardir. Jardir ist nicht im eigentlichen Sinne ein Held, aber in „The Desert Spear“ (Rezension: HIER), dem zweiten Band des Demon Cycle von Peter V. Brett, wurde er für mich zu einem Helden, weil er einen beeindruckenden, unwiderstehlichen Charakter hat. Er glaubt an etwas und ist bereit, dafür einzustehen und alles dafür zu opfern. Außerdem ist er gebildet, intelligent und leidenschaftlich. Natürlich sieht er auch gut aus, doch das ist eher nebensächlich. Er hat nicht nur positive Eigenschaften, sondern auch negative und tappt in die gleichen Fallen, in die alle Menschen auf die eine oder andere Art und Weise geraten. Er ist menschlich, nicht unrealistisch perfekt. Deswegen ist er für mich der attraktivste Romanheld, der mir einfallen will.

Neid

Welches Buch würdest du am liebsten geschenkt bekommen?

„Fight Like A Girl: How to be a Fearless Feminist“ von Megan Seely. Anhand des Titels könnt ihr euch ja schon denken, dass es sich bei diesem Buch um Fach-/Sachliteratur handelt. Leider sind Sachbücher oftmals wesentlich teurer als die Trivialliteratur, allein schon, weil sie häufig in viel geringeren Stückzahlen verlegt werden. Dieses spezielle Exemplar kostet als Taschenbuch 22,40€ (lt. Amazon) und als Hardcover (ACHTUNG, HINSETZEN!) 76,90€ (ebenfalls lt. Amazon). Ich will das Buch unbedingt haben, will aber einfach nicht so viel Geld ausgeben. Deswegen wäre es schon ziemlich cool, wenn es mir jemand schenken könnte. *zwinkerzwinker* *räusper* 😀

Hochmut

Welches Buch gibt dir das Gefühl, belesener als deine Mitmenschen zu sein?

Dieses Gefühl formuliert vermutlich niemand richtig aus. Es ist verpönt, über so etwas zu sprechen. Man darf sich überlegen fühlen, aber man darf es nicht sagen. Für mich sind es die Klassiker, aber eine pauschale Antwort gibt es nicht. Anderen Bücherratten fühle ich mich eigentlich nie überlegen. Ich habe da nie das Gefühl, belesener zu sein, weil mir durchaus bewusst ist, dass ich höchstwahrscheinlich nur andere Bücher gelesen habe, aber nicht zwangsläufig mehr oder wertvollere Werke. Trotzdem gibt es diese Momente. Beispielsweise, wenn mein Gegenüber um einiges älter ist, aber nie „Oliver Twist“, „Pride and Predjudice“, „The Grapes of Wrath“ oder „Slaughterhouse 5“ gelesen hat. Wenn er/sie nicht weiß, dass „Kabale und Liebe“ nicht von Goethe, sondern von Schiller ist. Oder noch nie die Namen Sarte, Dumas, Tolstoi, Büchner oder Kästner gehört hat. Belesener fühle ich mich auch dann, wenn mir jemand begegnet, der/die nicht weiß, dass „Herr der Ringe“, „Twilight“ und „Harry Potter“ nicht bloß Filme sind. Und solche Menschen gibt es tatsächlich.


So, fertig. 😀 Jetzt muss ich noch weiter taggen. Prinzipiell kann natürlich jede/r mitmachen, der oder die Lust dazu hat. Wenn ihr euch selbst also nicht in meiner Liste findet, seid nicht traurig und nehmt einfach trotzdem teil. 😉

Falls ihr den TAG schon gemacht habt, tut es mir leid, dann habe ich das übersehen. Bei allen anderen freue ich mich sehr auf eure Antworten, solltet ihr euch entscheiden, mitzumachen. 🙂
Außerdem möchte ich mich noch bei Werk13 bedanken, von deren Website die wunderschönen Illustrationen stammen. Der Künstler heißt Andreas Maldei. Wenn ihr auch die restlichen Designs sehen möchtet, schaut hier vorbei: Die sieben Todsünden. Sie gehören zu einem eBook, das ihr wiederum HIER einsehen könnt und darüber hinaus könnt ihr die Werke von Andreas Maldei auf Posterlounge erwerben: HIER.
Bitte beachtet, dass die Illustrationen dem Urheberrecht unterliegen und ihr Andreas Maldei um Erlaubnis bitten müsst, bevor ihr sie eventuell für eure Beiträge verwendet. Solltet ihr Interesse daran haben, meldet euch bei mir, ich gebe euch dann seine E-Mail-Adresse. 🙂

Ich wünsche euch allen einen tollen Donnerstag!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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09. 02. 2015 – Montagsfrage: Ein Buch aus einem Buch?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder einmal Montag, also gibt es auch eine neue Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen, die es zu beantworten gilt. Die Frage dieser Woche finde ich wirklich toll:

Hast du schon mal ein Buch gekauft/gelesen, weil es in einem Buch vorkam?

Oh ja, das habe ich tatsächlich, bin damit bisher aber noch nicht sehr erfolgreich gewesen. Ich habe John Miltons „Das Verlorene Paradies“ nur im Regal stehen, weil Emily es in „Lycidas“ (Die Uralte Metropole #1) von Christoph Marzi liest. Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass Marzi die Tatsachen in diesem Punkt arg geschönt hat. Emily ist zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt. „Das Verlorene Paradies“ ist eine Lektüre, die keine 12-jährige lesen geschweige denn verstehen könnte. Woher ich das weiß? Ich bin mehr als doppelt so alt wie Emily und habe es bis heute nie über 10 Seiten hinaus geschafft. Ich habe es mehrmals versucht, musste aber immer wieder abbrechen, weil es einfach verflucht schwer ist. Fortlaufend und komplett in Reimform, entstanden im 17. Jahrhundert, beschäftigt sich Milton darin mit seiner Vorstellung Luzifers als verlorener, missverstandener Sohn des Himmels. Eine grundlegende, grenzwertige, theologische Frage der Interpretation. Niemand kann mir weismachen, dass Emily dieses Buch lesen und begreifen konnte, auch Christoph Marzi nicht. Trotzdem möchte ich es eines Tages abschließen. Eines Tages werde ich herausfinden, wie man „Das Verlorene Paradies“ so liest, dass man es auch versteht. Und wenn ich dann bereits 80 bin, ist das auch okay. 😉
Ansonsten fällt mir eigentlich kein weiteres Buch ein, dass ich gekauft habe, weil es in einem anderen Buch vorkam. Ich muss aber zugeben, dass ich „Oliver Twist“ von Charles Dickens vermutlich nicht so bald gelesen hätte, wäre es nicht in „Timm Thaler“ von James Krüss vorgekommen. Timm liest es auf seiner Weltreise mit Herrn L. Lefuet und fühlt sich Oliver verbunden, weil er ebenfalls ein Waisenjunge ist. Ich denke, diese Szene hat mir den letzten Schubser gegeben, den ich brauchte, um es endlich mit Dickens zu versuchen. 🙂

Und ihr? Habt ihr schon mal ein Buch gelesen oder gekauft, weil es in einem anderen Buch vorkam?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Wochenstart! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - Februar 9, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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James Krüss – Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

„Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“

Timm Thaler

Autor: James Krüss

Format: Hardcover

Seitenzahl: 460

Verlag: Der Kinderbuchverlag Berlin

Sprache: Deutsch

ISBN: keine Angabe

Genre: Kinderbuch

ausgelesen am: 25.12.2014

Bewertung:

Es wäre töricht von mir, anzunehmen, dass ich „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss jemals herkömmlich rezensieren könnte. Das geht einfach nicht. Unsere gemeinsame Vorgeschichte ist so lang und intensiv, dass ich nicht einfach die Vor- und Nachteile des Buches abwägen und dann ein Urteil fällen kann. Dazu bin ich viel zu emotional und nostalgisch, sobald es um Timm geht. Also habe ich mich entschieden, es gar nicht erst zu versuchen. Ich habe keine einzige Notiz für diesen Post zu Papier gebracht. Ich glaube auch nicht, dass das nötig ist. Ich werde einfach mein Herz sprechen lassen.

Der schlimmste Tag im Leben des kleinen Timm Thaler ist der Tag, an dem sein Vater stirbt. Plötzlich ist er mit seiner hysterischen, strengen Stiefmutter und ihrem grässlichen Sohn Erwin allein. Von seiner Trauer völlig überwältigt, sucht er den einen Ort auf, an dem er sich seinem Vater nahe fühlt: die Pferderennbahn. Auf das Drängen eines Fremden hin, der behauptet, seinen Vater gekannt zu haben, wettet Timm – und er gewinnt! Timm kann gar nicht fassen, wie glücklich ihn sein Gewinn macht. Er beginnt zu glauben, dass auch das Leben mit der Stiefmutter und Erwin wesentlich erträglicher wäre, wenn sie nur viel Geld hätten. Wie praktisch, dass ihm der Fremde, der sich als Herr L. Lefuet zu erkennen gibt, ein richtiges Geschäft vorschlägt: er möchte Timm die Fähigkeit verleihen, jede Wette zu gewinnen, völlig egal, wie absonderlich sie auch sein mag – im Austausch für sein Lachen. Timm lässt sich auf das Geschäft ein und wahrlich, fortan gewinnt er jede Wette. Doch glücklich macht ihn das nicht. Er begreift, dass man ohne Lachen nicht glücklich sein kann. So beginnt die Jagd nach Timms Lachen, eine Jagd, die ihn um die ganze Welt führt, obwohl die Lösung bereits direkt vor seiner Nase liegt.

Ich möchte ganz fest daran glauben, dass „Timm Thaler“ maßgeblich dazu beigetragen hat, mich zu einem besseren Menschen heranwachsen zu lassen. Dass ich dank James Krüss ich in dem Bewusstsein groß geworden bin, dass es Dinge auf der Welt gibt, die unbezahlbar und nicht mit Gold aufzuwiegen sind. Bis heute erinnert es mich bei jedem Reread wieder daran, dass Glück nicht durch viel Geld oder Materielles zu Stande kommt. Diese Lektion habe ich auf diese Weise so früh gelernt, dass ich mir eine Kindheit ohne dieses Wissen und natürlich auch diese Geschichte gar nicht vorstellen kann.
Ich habe mit meiner Mutter über das Buch gesprochen, nachdem ich den Beitrag Das Wort zum Sonntag geschrieben habe. Wie gesagt wusste ich bis dahin nicht, wie alt unsere Ausgabe ist. Sie hat es mir erzählt: das Buch in meinem Regal, mein unser Timm Thaler ist sage und schreibe 50 Jahre alt. Ein halbes Jahrhundert. Doppelt so alt wie ich. Mich macht das völlig sprachlos. 50 Jahre und die Moral oder Botschaft der Geschichte ist damals wie heute aktuell. Heute vielleicht sogar noch mehr als damals. In einer Welt, in der der alles verschlingende Kapitalismus uns das Konsumieren mit der Muttermilch einsaugen lässt, in der uns vorgegaukelt wird, ALLES wäre mit einem Preisschild versehen, bin ich dankbar, dass Timm in meinem Leben stets eine Art Kompass war und ist.
Als Kind erschien mir die Geschichte extrem aufregend und ich muss sagen, auch heute ist sie das noch immer, obwohl die Dimensionen sich verändert haben. Eine Weltreise, das klang für meine Kinderohren über die Maßen dekadent und einfach GROß. Heutzutage kann ich mit den Städten, Ländern und Entfernungen, die Timm besuchte und zurücklegte, natürlich wesentlich mehr anfangen. Ich habe gemerkt, dass ich gewachsen bin und die Welt mittlerweile nicht mehr als das unbekannte Universum wahrnehme, als das sie mir als kleiner Steppke vorkam. Einerseits finde ich das schade, denn dadurch ist seine Reise für mich kein Wunder mehr. Andererseits ist es atemberaubend, nach all den Jahren endlich wirklich zu WISSEN, wo Timm war. So ist es wohl mit dem Erwachsen-Werden: die Wunder schrumpfen, aber dafür wächst das Gefühl, der Welt ein Stück näher gekommen zu sein.
Ich glaube, mein Interesse an Theorien über den Teufel (Satan, Luzifer, Lycidas, wie auch immer ihr ihn nennen wollt) hat seinen Ursprung ebenfalls in „Timm Thaler“. Es war mein erster Kontakt mit dem Herrscher der Hölle und seitdem habe ich nie aufgehört, mir meine Gedanken über ihn zu machen. Es war spannend, die mutmaßlichen Wurzeln meiner Neugierde schwarz auf weiß vor mir ausgebreitet zu sehen.

Für mich hat sich dieser Reread wirklich gelohnt. Noch einmal in eine Geschichte meiner Kindheit einzutauchen, in diese Geschichte, war bezaubernd. Ich bin mittlerweile sicher, dass meine Mutter mir „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ vorgelesen hat, bevor ich es selbst lesen konnte. Denn während ich es in den Händen hielt und sich in meinem Kopf all die unglaublichen Erlebnisse in Timms Leben abspielten, war es, als könnte ich ihre Stimme hören. Ihre Intonation, ihr Tonfall, als würde sie erneut für mich lesen. Das war sehr schön und ich habe mich meiner Mama sehr nahe gefühlt dabei.
Wenn ihr bisher noch nie dazu gekommen seid, Timms Geschichte zu lesen, holt das umgehend nach. Wenn ich könnte, ich würde es euch befehlen und euch zwingen (ihr wisst, wie ich das meine). Niemand sollte durchs Leben gehen, ohne Timm im Herzen zu tragen. Denn nach über 20 Jahren bringt er, der Junge, der nicht lachen kann, mich noch immer zum Lächeln. Auf dieses Gefühl sollte niemand verzichten.

 
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Verfasst von - Dezember 30, 2014 in Kinderbuch, Rezension

 

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23. 12. 2014 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Man man man, beinahe hätte ich Gemeinsam Lesen heute vergessen. Einem Teil von mir ist nicht richtig bewusst, dass heute Dienstag ist, glaube ich. 😀 Na wie auch immer, es ist mir ja noch eingefallen. Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; diese Woche ist Schlunzen-Bücher an der Reihe. Zu den Fragen kommt ihr durch einen Klick aufs Bild. Auf geht’s! 😀

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss und befinde mich auf Seite 306.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Der Tagesablauf im Schloß war streng geregelt.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Eigentlich habe ich alles, was zu diesem Buch in meinem Herzen steckt, bereits HIER beschrieben. Aber weil ich euch trotzdem etwas anbieten möchte, erzähle ich euch einfach von gestern. Meine Ausgabe von Timm ist ziemlich alt und schon ein bisschen gebrechlich. Ich musste mir also etwas einfallen lassen, wie ich das Buch mit zur Arbeit nehmen kann, ohne es weiter zu beschädigen. Ich hatte extreme Panik, dass es in meinem Rucksack neue Risse bekommt oder dass meine Wasserflasche ausläuft oder dass mein Frühstück Flecken hinterlässt oder oder oder. Sonst bin ich nicht so empfindlich; ein paar Eselsohren oder Flecken machen mir nichts aus. Aber Timm ist eben ein spezieller Fall. Ich brauchte einen Schutz für ihn, der es mir trotzdem ermöglichte, bequem auf dem Weg zu lesen. Also bekam er seine eigene Reisetasche. Ich habe ihn einfach in die Tasche meines kleinen Netbooks gesteckt. Wasserfest, gut gepolstert und mit Reißverschluss – ideal. Als ich dann in der U-Bahn saß, habe ich seelenruhig die Tasche ausgepackt und Timm heraus geholt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie seltsam ich angesehen wurde. 😀 Ich bin mir nicht sicher, was die Menschen um mich herum gedacht haben. Es ist mir allerdings auch reichlich egal, denn wenn sie wüssten, wie wertvoll dieses Buch für mich ist, würden sie es verstehen.

4. Das Jahr nähert sich dem Ende. Hattet ihr ein Leseziel für dieses Jahr? Wenn ja, welches Ziel habt ihr euch gesteckt und habt ihr es erreicht oder werdet ihr es auf die letzten Tage noch erreichen?

Okay, diese Frage habe ich nun eigentlich schon mehrmals ausführlich beantwortet. 😀 Schaut einfach HIER vorbei.
Aaaaaaber ich habe ja bereits ein paar Fortschritte verzeichnen können, seitdem ich diesen Beitrag geschrieben habe. Ich habe alle drei Trilogien ausgelesen, die ich noch beenden wollte. Timm erfüllt die Aufgabe „Lies ein Buch aus deiner Kindheit“, die mir noch für die Buch-Challenge 2014 fehlt. Ich wollte ursprünglich 80 Bücher dieses Jahr lesen. Das habe ich geschafft und bin nun überzeugt, dass ich 84 daraus machen kann. Wer weiß, vielleicht sogar 85.
Ansonsten bin ich ganz optimistisch, dass ich bis Silvester alle Rezensionen des Jahres 2014 fertig haben werde. Um „Prodigy“ möchte ich mich heute Abend noch kümmern, mal sehen, wann ich dann zu „Champion“ komme.
Kurz, es läuft recht gut. 😀

Was lest ihr im Augenblick? Habt ihr eure Ziele erreichen können?

P.S.: Schaut doch mal bei meinem Blog-Geburtstagsgewinnspiel vorbei! Vielleicht geht das Wunschbuch im Wert von 10€ ja an euch! 😀

Mein erster Blog-Schlüpftag: 52 Mal Elli

 

 
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Verfasst von - Dezember 23, 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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21. 12. 2014 – Das Wort zum Sonntag: Ein Schatz aus meiner Vergangenheit

Guten Abend ihr Lieben,
bevor ich mich bald in Ruhe darauf vorbereite, mein Bett aufzusuchen, um in meinen letzten Arbeitstag vor Weihnachten voller Elan starten zu können, möchte ich ein paar Worte zu meiner „neuen“, aktuellen Lektüre sagen. Ich habe das Gefühl, dass ich das muss. Um diesem Buch gerecht zu werden und all den Erinnerungen, die an ihm hängen.

Ich lese jetzt zum vermutlich hundersten Mal „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Ein paar von euch sehe ich jetzt bereits wissend lächeln. Die Geschichte des kleinen Timm, der sein Lachen an den mysteriösen Herrn L. Lefuet verkauft, im Austausch für die Garantie, fortan jede Wette zu gewinnen. Ich weiß nicht mehr, wann ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe. Ich weiß nicht einmal mehr, ob ich es wirklich selbst gelesen habe oder ob meine Mutter es mir vorlas. Soweit ich mich erinnern kann, war diese Geschichte schon immer in meinem Leben. Ich wuchs auf – Timm war da. Ich wurde älter – Timm war da. Ich begann, bewusst selbst zu lesen – Timm war da. Er begleitet mich schon von Beginn an. Er bedeutet mir unendlich viel. Diese fantastische Geschichte von James Krüss ist eine der ganz wenigen, die ich über die Jahre wieder und wieder und wieder und wieder gelesen habe.
Heute habe ich das Buch aus dem Regal gezogen, weil mir noch immer die Challenge-Aufgabe „Lies ein Buch aus deiner Kindheit“ fehlt. Welches sollte ich lesen, wenn nicht dieses?

Timm 1

Größer? Klick mich!

 

Rechts in der Sidebar seht ihr das Cover meiner Ausgabe. Meine Ausgabe ist eigentlich gar nicht MEINE Ausgabe. Es ist die Ausgabe meiner Mutter. Sie gehörte ihr. Jetzt gehört sie mir. Denn wenn sie eines schon immer getan hat, dann war es das: sie schenkte mir Geschichten. Ich liebe meine Mutter, so wie das (hoffentlich) jedes Kind auf der Welt tut, aber dafür liebe ich sie besonders.

Timm 2

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Ich weiß, dass diese Ausgabe für einige von euch sicher furchtbar aussieht: die Bindung mit braunem Leukoplast geklebt, abgeplatze Stellen im Einband, völlig rund gelesene Ecken. Von innen bietet sich kaum ein anderes Bild; die Seiten sind vergilbt und einige sind eingerissen. Doch für mich ist es eines der wunderschönsten Bücher, die mein Regal überhaupt anzubieten hat, weil es gelesen und GELIEBT aussieht. Nicht alle Macken stammen von mir, aber an diejenigen, die ich dem Buch zugefügt habe, erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen. Wenn ich es aufschlage, rieche ich sofort diesen unvergleichlichen Duft, diesen Duft, den nur Timm hat und der für immer mit ihm verbunden sein wird. Das Papier hat diese unvergleichliche Qualität, durch die ich Timm überhaupt noch in den Händen halten kann, ohne dass er mir unter den Fingern zerfällt. Ich sehe die Illustrationen, die in schwarz-weiß gehalten sind und mir als Kind halfen, die Geschichte zu visualisieren. Sie stammen von Werner Klemke. Er verstarb 1994, als ich gerade einmal fünf Jahre alt war. 20 Jahre später ist er durch seine Bilder noch immer lebendig, so, wie er für mich Timm zum Leben erweckte und ihm ein Gesicht gab.
Ich weiß nicht einmal, von wann diese Ausgabe ist. Es steht nicht drin. Ich weiß, es ist eine DDR-Ausgabe, aber das war es dann auch schon. Timm wurde über die Jahre hinweg immer wieder neu verlegt, doch ich habe noch keine einzige Ausgabe gesehen, die meiner in ihrer Schönheit auch nur nahe kommt. Deswegen habe ich bei Goodreads sogar extra einen neuen Eintrag erstellt.

Timm 3

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Ich weiß nicht, ob ich in der Lage sein werde, Timm zu rezensieren. Vielleicht ja, vielleicht nein. Unsere letzte gemeinsame Reise ist einige Jahre her, ich weiß nicht, wie er jetzt auf mich wirken wird. Ich denke nicht, dass ich in seinem Fall jemals objektiv sein könnte oder überhaupt wollte.
Halte ich dieses Buch in den Händen, sehe, rieche und fühle ich meine Kindheit, als wäre ein Teil von ihr darin für die Ewigkeit konserviert worden. Das bedeutet mir die Welt.

 
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Verfasst von - Dezember 21, 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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