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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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11 Kommentare

Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Jahresrückblick 2017?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin heute spät dran für die erste Montagsfrage des Jahres 2018. Das liegt daran, dass sich privat gerade ein kleines Drama abspielt: meine Hündin hat einen Kreuzbandriss. Wer sportinteressiert ist, weiß, was das für einen Menschen bedeutet – für einen Hund ist es eine Katastrophe, speziell für einen quirligen Wirbelwind wie meine Chilli. Sie versteht einfach nicht, wieso sie nicht normal laufen kann, wieso sie nicht rennen darf und wieso jeder Schritt weh tut. Und sie will trotzdem. Es ist schwierig, sie zu zügeln, obwohl ich schon dankbar bin, dass sie mittlerweile eine alte Frau und deshalb ohnehin nicht mehr so aktiv ist wie noch vor ein paar Jahren. Der Riss wurde am Freitag diagnostiziert. Heute waren wir bei einer Chirurgin, die eine Empfehlung für die weitere Behandlung aussprechen sollte. Chilli wird operiert. Sie bekommt ein künstliches Band, das ihr gerissenes Kreuzband ersetzt. Das Ganze ist ein teurer Spaß, aber mal ehrlich, ich würde eher hungern, als sie nicht behandeln zu lassen. Ich bin unheimlich froh, jetzt über einen Plan zu verfügen, wie es weitergeht, denn die letzten Tage voller Ungewissheit waren die reinste Qual. Ich war ein Nervenbündel, die Sorgen haben mich fertig gemacht. Im Moment fühle ich mich erleichtert und blicke zuversichtlich in die Zukunft. Wir kriegen das hin. Sie wird wieder laufen, rennen und spielen können, natürlich unter Einsatz von Krankengymnastik und Physiotherapie. Sie wird wieder gesund.
Wie ihr euch vorstellen könnt, verschieben sich meine ausstehenden Blogbeiträge dadurch nach hinten. Bloggen hat für mich im Augenblick keine Priorität. Chilli steht an erster Stelle und ich kann mich momentan nur schlecht auf etwas anderes konzentrieren. Sie braucht mich jetzt, also bin ich für sie da und es kümmert mich ehrlicherweise wenig bis gar nicht, dass der Stapel ausstehender Rezensionen in die Höhe schießt und der Jahresrückblick 2017 später als geplant rausgeht. Ich hoffe einfach auf euer Verständnis. Apropos Jahresrückblick, darum geht es auch in der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das weniger? Wenn ja, was magst du daran?

Ich bin dran. Ich arbeite aktuell an meinem Jahresrückblick 2017, wann immer es meine momentane emotionale Situation erlaubt. Wenn ich merke, dass es mir hilft, mich abzulenken und die Sorgen mal für ein paar Stunden zu vergessen, jongliere ich mit Zahlen und Statistiken, aber wenn ich feststelle, dass ich mich nicht konzentrieren kann und eigentlich auch keine Lust habe, mich dazu zu zwingen, lasse ich den Jahresrückblick liegen, lese lieber oder flüchte mich in die Welt der Serien. Das ist natürlich blöd, aber im Augenblick funktioniert es nicht anders. Meine kleine Prinzessin geht nun mal vor.
Grundsätzlich erstelle ich jedes Jahr einen Jahresrückblick. Viele von euch dokumentieren und fassen das eigene Leseverhalten monatlich zusammen. Darauf verzichte ich, deshalb finde ich es wichtig, wenigstens einmal im Jahr Resümee zu ziehen. Ich möchte wissen, wie viele Bücher und Seiten ich gelesen habe, wie sich die Sternevergabe verteilt, welche Genres ich bevorzugte, ob ich mehr deutsch- als englischsprachige Literatur auswählte und wie das Verhältnis von Autoren gegenüber den Autorinnen aussieht. Dieser Querschnitt gestattet mir, einen besseren Überblick über meine Lesegewohnheiten zu erhalten und sie gegebenenfalls zu modifizieren. Möchte ich mehr Klassiker lesen? Möchte ich gewissenhafter daran arbeiten, Reihen abzuschließen? Möchte ich vielleicht ein neues Genre ausprobieren? Im Verlauf des Jahres merke ich nicht, dass ich eventuell festgefahren bin und zu wenig variiere. Das stelle ich erst fest, wenn ich mein Lesejahr im Ganzen reflektiere. Außerdem lerne ich durch den Jahresrückblick stets etwas über meine Vorlieben und Präferenzen. Ich kann dadurch besser einschätzen, welche Geschichten, welche Charaktere und Wendungen mir gefallen und vor allem, welche nicht. Daraus folgt, dass ich sicherer in meiner Lektüreauswahl werde. Mit jedem Jahresrückblick lerne ich mich selbst als Leserin ein bisschen besser kennen und dieses Wissen, diese Kenntnis meiner selbst ist einfach Gold wert, weil es mich davor bewahrt, meine Zeit mit schlechten Büchern zu vergeuden. Natürlich greife ich trotzdem hin und wieder daneben, doch das Risiko minimiert sich.
Zu guter Letzt macht mir das Verfassen eines Jahresrückblicks auch einfach Spaß, zumindest unter normalen Umständen. Ich stehe auf Statistiken, ich liebe es, bunte Grafiken zu erstellen und aus Zahlen Aussagen über mein Leseverhalten abzuleiten. Ja, da spricht der Nerd aus mir. 😀

Erstellt ihr einen Jahresrückblick für 2017?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und werde gleich eine ausgedehnte Stöberrunde einlegen. Die Montagsfrage hat mir gefehlt, es wird Zeit, dass hier wieder Normalität einzieht. Hoffentlich bald auch wieder mit einem gesunden, gewohnt wuseligen Vierbeiner. 😉 Kommt gut in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Neujahrsupdate & Gewinnerverkündung

Frohes Neues, ihr Lieben! 🙂

2018 ist zwar schon 3 Tage alt, aber ich möchte es mir nicht nehmen lassen, euch trotzdem noch alles Gute für das neue Jahr zu wünschen! Möge alles in Erfüllung gehen, was ihr euch wünscht, mögt ihr mit Gesundheit, Liebe und Glück gesegnet sein und mögen euch in den kommenden 12 Monaten Unmengen hervorragender Bücher erwarten!

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Montagsfrage: Dem Jahresziel auf den Fersen?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Noch 3 Tage, dann hab ich endlich Urlaub. Es wird höchste Zeit, denn ich hatte seit meiner Verletzung im Mai nicht mehr richtig frei und bin erschöpft. Ab Donnerstag kann ich mich noch mal ordentlich ausruhen, bevor der Weihnachtstrubel losgeht. Ich freue mich darauf, Rezensionen zu schreiben, meinen Bloggeburtstag vorzubereiten und einfach mal Viere gerade sein zu lassen. Dank der freien Tage schaffe ich sicherlich auch noch mein Lese-Jahresziel, womit wir beim Thema der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja wären. Wenn das mal keine elegante Überleitung war. 😉

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher hast du davon bereits geschafft?

Ich liege gut in der Zeit. Anfang des Jahres habe ich festgelegt, dass ich 2017 85 Bücher lesen möchte. Ich stehe jetzt bei 80. Es fehlen also nur noch fünf Stück – genau genommen sogar nur vier, weil ich „Glass Sword“ von Victoria Aveyard heute sicherlich auslesen werde (zum Glück, es ist furchtbar). Diese Summe hat sich mittlerweile eingependelt. Ich schaffe jedes Jahr um die 85 Bücher, manchmal auch ein paar mehr. Es ist ein realistisches Ziel und eigentlich mache ich mir nie Sorgen, dass ich es nicht erreichen könnte. Bald steht ja auch wieder mein umfangreicher Jahresrückblick an, ich bin gespannt, welche Ergebnisse ich für 2017 verzeichnen kann. Gefühlt war es ein gutes Jahr – mal sehen, ob die Zahlen das auch belegen. 🙂

Wie dicht seid ihr eurem Lese-Jahresziel auf den Fersen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Neujahrsgrüße & Gewinnerverkündung

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr voller Gesundheit, Liebe und Freude! Möge 2017 noch besser werden als 2016 und uns allen viele großartige Bücher bescheren! Hoffentlich seid ihr gut reingerutscht. 😉

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Jahresrückblick 2015

Hallo ihr Lieben!

Gestern habe ich euch versprochen, dass wir heute gemeinsam einen Blick auf mein Lesejahr 2015 werfen. Ich halte meine Versprechen. 😉
Wie bereits 2014 habe ich auch den Jahresrückblick für 2015 zweigeteilt. Im ersten Teil präsentiere ich euch ein paar Statistiken, die mein Leseverhalten in schön greifbaren Zahlen zusammenfassen. Im zweiten Teil beantworte ich dann 30 Fragen von Martina Bookaholic, die euch einen eher emotionalen Überblick über meine Lesehighlights im Jahr 2015 verschaffen sollen.
Fertig? Alles verstanden? Na dann los! 😀

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31. 12. 2014 – Jahresrückblick 2014

Hallo ihr Lieben,
das Jahr geht zu Ende. Nur noch ein paar Stunden trennen uns von 2015. Kaum zu glauben, aber ich habe es tatsächlich geschafft, meinen Jahresrückblick pünktlich fertig zu stellen. Für meine ausstehenden Rezensionen gilt das leider nicht, aber was soll’s. Dann eben nicht. 😉
Meinen Jahresabschlussbericht habe ich zweigeteilt. Zuerst werde ich euch meine üblichen Statistiken präsentieren, für die ich eine (meiner Meinung nach) hübsche, übersichtliche Infografik zusammen gebastelt habe. Im Anschluss beantworte ich dann noch die Fragen von Martina Bookaholic, die mehr ins Eingemachte gehen und euch eher inhaltliche Details bieten statt harte Fakten.
Seid ihr bereit? Dann aufgepasst, so war mein Buchjahr 2014!

Jahresstatistik 2014

Gar nicht so uninteressant, was? Dass ich so viele Reihen angefangen, aber im Vergleich nur wenig weitergelesen und beendet habe, ist ein Armutszeugnis. In 2015 werde ich mich anstrengen, das etwas ausgewogener zu gestalten. Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit mir, besonders weil die Verhältnismäßigkeit in den meisten Punkten gegeben ist. Ich habe fast genauso viele deutsche wie englische Bücher gelesen und auch fast gleich viele männliche wie weibliche AutorInnen. Nur bei der Seitenanzahl hätte ich mit mehr gerechnet. Insgesamt war es ein gutes Jahr mit vielen guten Büchern, über die euch jetzt mehr erzähle. 😉

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Die Regeln

  • Es müssen natürlich nicht alle Fragen beantwortet werden.
  • Bei der Aktion kann bis Ende Jänner 2015 mitgemacht werden.
  • Bei der ersten Frage zum Buch des Jahres bitte nur ein Buch angeben (auch wenn es schwer fällt), bei den anderen Kategorien dürfen, wenn nötig gerne mehrere Bücher genannt werden.
  • Ihr könnt so knapp oder so ausschweifend antworten, wie Ihr wollt.
  • Bitte warnt aber vor einem Spoiler, falls Ihr zum Beispiel auf das Ende des Buches eingeht.
  • Ihr dürft aus ALLEN Büchern wählen, die ihr 2014 gelesen oder gehört habt, egal wann das Buch erschienen ist!
  • Bitte am Antworten-Post (erscheint 10.12) Bescheid geben (zusammen mit eurem Link), damit ich euch als Teilnehmer anführen und verlinken kann. Danke!

Allgemein

1. Buch des Jahres– Welches war für Euch DAS Buch des Jahres? Auch, wenn es schwer fällt, nur eine Nennung ist erlaubt.
„Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Es gibt nicht viele Bücher, die mein Leben wirklich verändern, aber dieses Buch ist einfach atemberaubend und hat sich einen festen Platz in meinem Herz gesichert. Für immer.

2. Flop des Jahres – Welches Buch war für Euch der Flop des Jahres?
„Iron Witch: Das Mädchen mit den magischen Tattoos“ (Iron Witch #1) von Karen Mahony – einfach nur grottenschlecht. Ich bin dafür wohl zu alt.

3. Größte positive Überraschung – An welches Buch hattet Ihr eher geringe bis durchschnittliche Erwartungen und dann hat es Euch richtig umgehauen (im positiven Sinne)?
Ich denke, das war „Prodigy“ von Marie Lu, der zweite Band der Reihe „Legend“.

4. Größte Enttäuschung – An welches Buch hattet Ihr große Hoffnungen geknüpft und dann hat es Euch richtig enttäuscht?
Das war „Shatter Me“ (Shatter Me #1) von Tahereh Mafi. Ich hatte mehr erwartet als nur schnulzigen Kitsch und hätte nicht gedacht, dass ich die Reihe direkt nach dem ersten Band abbrechen muss.

5. Bester Pageturner – Welches Buch konntet Ihr gar nicht mehr aus der Hand legen?
Da entscheide ich mich für „The Circle“ von Dave Eggers. Ich hatte das Gefühl, in einen Strudel des Schreckens geraten zu sein und nicht mehr heraus zu können, bevor das Buch beendet ist.

6. Liebste Reihe/ Trilogie – Welches war in 2014 Eure liebste Reihe? (Es muss mindestens ein Band in diesem Jahr gelesen worden sein.) Und auf welche Fortsetzung in 2015 freut Ihr Euch am meisten?
Eindeutig die „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „Monsters of Men“). Dreimal fünf Sterne, das schaffen die wenigsten Mehrteiler. Die zweite Frage lasse ich mal aus, weil ich nicht so wild auf Neuerscheinungen bin. 🙂

7. „Dickster Schmöker“ – Welches war Euer Buch mit den meisten Seiten? Sind die Seiten nur so „dahin geflogen“ oder musstet Ihr kämpfen?
Laut Goodreads war das mit 960 Seiten „Ich bin Charlotte Simmons“ von Tom Wolfe. Ich habe für den Roman knapp eine Woche gebraucht, also würde ich sagen, es lief ganz normal.

8. Die meisten Fehler – Ist Euch ein Buch ganz besonders negativ durch viele logische und/ oder orthografische Fehler aufgefallen?
Oh, in diesem Punkt bin ich nicht sehr aufmerksam. Aber da ich ja eine Antwort geben möchte, verweise ich jetzt einfach mal auf „Die flüsternde Strasse“ von Livi Michael (Rezension folgt). Vielleicht liegt es an der Übersetzung, aber mir sind hier nicht nachvollziehbare Wechsel zwischen Präsens und Vergangenheit aufgefallen. In einem Moment erzählt Michael in der Gegenwartsform und im nächsten Moment in der Vergangenheitsform. Das hat mich verwirrt.

9. Interessantestes Sachbuch – Auch „non-fiction“ kann fesseln, welches Sachbuch hat Euch in diesem Jahr am meisten beeindruckt?
„Living Dolls: Warum junge Frauen heute lieber schön als schlau sein wollen“ von Natasha Walter. Da es mein einziges Sachbuch in diesem Jahr war, ist das nicht schwer zu entscheiden, aber es war auch wirklich richtig gut und ich konnte eine Menge lernen.

Story

10. Schlimmster Buchmoment – Welches war für Euch der schlimmste Moment in einem Buch? Entdeckung eines Betrugs? Tod eines Lieblings? Eine herzergreifende Trennung?
Das war kein einzelner Moment, sondern ein ganzes Buch: „Blonde“ von Joyce Carol Oates. Es hat mir das Herz gebrochen.

11. Enttäuschendstes Ende – Das Buch war toll aber das Ende einfach Mist? Welches Ende hat Euch am meisten enttäuscht?
Das ist mir in diesem Jahr zum Glück nicht passiert. Eigentlich fand ich das Ende jedes Buches angemessen. Wobei Cliffhanger natürlich immer frustrierend sind.

Charaktere

12. Liebster Held – Welcher war Euer liebster Held?
Todd Hewit aus der „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „The Knife of Never Letting Go“).

Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welcher Held Euch
nur vom Charakter
Ich liebe James Stark alias Sandman Slim aus der gleichnamigen Reihe von Richard Kadrey (s. „Kill the Dead“).
nur vom Äußeren
Atticus O’Sullivan, der Protagonist der „Iron Druid Chronicles“ – Reihe von Kevin Hearne (s. „Hounded“). Er ist vielleicht 2.100 Jahre alt, aber ich stelle ihn mir wirklich heiß vor.

so richtig angesprochen hat.

13. Liebste Heldin – Welche Heldin hat Euch am besten gefallen?
Penryn aus der Reihe „Penryn and the End of Days“ (s. „Angelfall“) von Susan Ee, weil sie pragmatisch, rational und überlegt ist, ohne gefühlskalt zu wirken.

Wer mag und kann, darf gerne auch noch angeben, welche Heldin Euch
nur vom Charakter
Julie aus „Flat-Out Love“. Sie ist nicht perfekt, aber fürsorglich, herzlich und liebenswert.
nur vom Äußeren
June Isparis aus der „Legend“ – Trilogie (s. „Champion“). Sie ist allerdings nicht nur atemberaubend hübsch, sondern hat auch noch dazu einen tollen Charakter.

so richtig angesprochen hat.

14. Liebstes Paar – Manchmal stimmt die Chemie einfach, welches Paar hat Euch am besten gefallen? Hier zählt das Paar als Ganzes, ein noch so anbetungswürdiger Held kann seine unwürdige Partnerin nicht raus reißen!
Todd Hewitt und Viola Eade aus der „Chaos Walking“ – Trilogie von Patrick Ness (s. „Monsters of Men“). Ja, da ist eben nicht nur Todd großartig, sondern auch sein weiblicher Gegenpart.

15. Nervigster Held/ Nervigste Heldin: – Welcher Protagonist hat Euch am meisten genervt? Bei wem konntet Ihr nur noch mit den Augen rollen? Gab es vielleicht einen besonders schlimmen/ peinlichen Moment?
Die nervigste weibliche Figur war Kira aus „Himmelstiefe“ (Zauber der Elemente #1), der nervigste männliche Protagonist war Jason Bradley aus „Die Janus Protokolle“ von Turhan Boydak. Erstere ist einfach ein verletzender Trampel, letzterer badet so schrecklich gern im Selbstmitleid.

16. Fiesester Gegenspieler – Wer hat Euren Buchhelden am schlimmsten zugesetzt?
Das war Der Schwarze König aus „Die Worte der Weißen Königin“ von Antonia Michaelis.

17. Liebster Nebencharakter – Auch Charaktere, die nur am Rande vorkommen, kann man ins Herz schließen. Welcher Nebencharakter ist Euch besonders in Erinnerung geblieben?
Xander aus der „Matched“ – Trilogie von Ally Condie (s. „Reached“). Er blieb mir im Kopf, weil er eigentlich ein wirklich toller Charakter ist, Ally Condie ihn meines Erachtens nach aber nicht gut behandelt.

Verschiedenes

18. Bester Kuss – Habt Ihr bei einem Kuss so richtig mitgefiebert, erleichtert aufgeseufzt, richtig Lust aufs Küssen bekommen?
[ACHTUNG SPOILER! Wer es lesen will: nachfolgenden Text markieren] Ich habe aufgeatmet, als Todd und Viola sich in „Monsters of Men“ von Patrick Ness endlich küssen. Es wurde einfach Zeit. Das Gleicht gilt für Simon und Miriamel aus „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ von Tad Williams. [ENDE SPOILER]

19. Beste Liebesszene – Wenn es nicht beim Küssen bleibt, welche Liebesszene hat Euch am meisten angesprochen?
Wirklich heiß sind immer die Szenen zwischen Merit und Ethan in „Chicagoland Vampires“ (s. „Sehnsuchtsbisse“). Da ich dieses Jahr zwei Bände der Reihe gelesen habe, gab es da mehrere Szenen, die sehr erotisch waren.

20. „Lachkrampf“– Bei welchem Buch konntet Ihr am herzhaftesten lachen?
Ich musste während der Lektüre von „Warten auf OHO“ von Robert Rankin ständig lachen. Die Existenz von Barry, dem heiligen Schutzrosenkohl, hat mich stundenlang beschäftigt. 😀

21. „Heulkrampf“ – Bei welchem Buch habt Ihr am meisten geweint bzw. hättet am meisten heulen können?
Das war bei „Monsters of Men“ (Chaos Walking #3) von Patrick Ness. Dieses Buch hat mich so zum Weinen gebracht, dass ich sogar einen entsprechenden Beitrag geschrieben habe: HIER.

22. Bestes/ liebstes Setting – Euer Lieblingsland/ Eure Lieblingsstadt, eine wundervoll gestaltete Fantasywelt – Welches Setting hat Euch besonders beeindruckt?
Da kann ich kaum etwas anderes nennen als Osten Ard aus der Saga „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ (s. „Der Engelsturm“) von Tad Williams. Ich liebe gut und detailliert konstruierte High Fantasy Welten einfach.

23. „The big screen“ – Welches Buch würdet Ihr am liebsten verfilmt sehen?
Wenn ich ehrlich bin, gibt es da keines. Die Verfilmung versaut meine Eindrücke eines Buches in der Regel, also soll Hollywood gefälligst die Finger davon lassen.

Autoren

24. Liebster Autor – Welchen Autor/ Welche Autorin habt Ihr in diesem Jahr am liebsten gelesen?
Patrick Ness.

25. Autoren-Neuentdeckung 2014 – Habt Ihr einen Autor in diesem Jahr für Euch entdeckt, von dem Ihr nun am liebsten alles verschlingen würdet?
Jessica Park.

Äußerlichkeiten

26. Bestes Cover– Welches Cover hat Euch im Jahr 2014 am besten gefallen? (Hier müsst Ihr das Buch nicht gelesen haben, jedes Cover, das Euch im Jahr 2014 beeindruckt hat, zählt.)
Das Cover von „Perfected“ (PET #1) von Kate Jarvik Birch ist wunderschön und trifft den Kern der Geschichte hervorragend.

27. Schlimmstes Cover – Gibt es ein Cover, dass Euch fast davon abgehalten hätte, das Buch zu lesen? Oder ein Buch, dass Ihr tatsächlich aufgrund des Covers nicht lesen wollt? (Zu hässlich, zu grausam, zu kitschig?) Gab es ein Buch, dessen Cover unpassend zur Geschichte/ Stimmung war oder schon zu viel gespoilert hat?
Mal abgesehen von „The Ask and the Answer“ (Chaos Walking #2) von Patrick Ness finde ich das Cover von „Kill the Dead“ (Sandman Slim #2) grauenvoll. Vögel? Wieso denn Vögel? Was soll mir dieses Bild bitte sagen und was haben die Fliegeviecher mit der Geschichte zu tun?

28. Allgemein schönste Gestaltung – Welches Buch ist Euch wegen der Verarbeitung, Illustrationen, Kapitelunterteilungen etc besonders in Erinnerung geblieben?
Ich könnte jetzt „Timm Thaler“ nennen, aber da es ein Reread war, zählt das nicht so richtig meiner Meinung nach. Also entscheide ich mich für „The Promise of Blood“ (The Powder Mage #1) von Brian McClellan. Das Format ist zwar ziemlich ausladend und somit gewöhnungsbedürftig, aber es ist einfach ein prototypisches Hardcover mit einem wunderschönen Schutzumschlag. Auch die innere Gestaltung ist sehr liebevoll und passt zur Geschichte.

„Social Reading“

29. Gemeinsam lesen – Gab es eine Leserunde/ einen Buddy Read, die Euch besonders gut gefallen hat? (Muss natürlich nicht unbedingt in unserer Gruppe gewesen sein.)
Ich hatte sehr viel Spaß mit der John-Green-Lesewoche, die Kim von Allthesespecialwords veranstaltet hat. In deren Rahmen habe ich ja „Paper Towns“ gelesen und habe so herausgefunden, dass ich John Green wirklich mag.

30. Bester Tipp – Gab es eine Leseempfehlung, für die Ihr besonders dankbar seid?
Ich werde der fabelhaften Lillie von {Bookraptured} wohl ewig dankbar sein, dass ich dank ihr „Perfected“ (PET #1) von Kate Jarvik Birch gelesen habe.

So ihr Lieben, das war es auch schon. Das war 2014. Während ihr jetzt sicher alle kräftig feiern geht, werde ich mich zurück lehnen, leckere Pizza bestellen und gemeinsam mit dem Lieblingsmenschen einen Filmeabend veranstalten. Ganz entspannt, ohne Party.
Ich danke euch, dass ihr mich in meinem ersten Blogger-Jahr so aufmerksam begleitet habt und wünsche euch allen viel Spaß heute Abend und einen tollen Rutsch! Wir lesen uns im nächsten Jahr! 😀

Alles Liebe,
eure Elli vom wortmagieblog

 
4 Kommentare

Verfasst von - 31. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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