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Max Wilde – Schwarzes Blut

„Schwarzes Blut“ von Max Wilde ist ein Mängelexemplar vom Grabbeltisch, das ich vor einigen Jahren erbeutete. Ich erinnere mich, dass der wenig aussagekräftige Klappentext meine Neugier entfachte. Damals wusste ich nicht, dass Max Wilde das Pseudonym des erfolgreichen südafrikanischen Thriller-Autors Roger Smith ist, dessen Roman „Kap der Finsternis“ 2010 den zweiten Platz beim Deutschen Krimipreis belegte. „Schwarzes Blut“ erschien bei Heyne Hardcore, einer gesonderten Sparte des Verlags, die neben einem Angebot von Musik- und Erotikliteratur auf grenzwertige, sehr blutige und brutale Horrorliteratur spezialisiert ist. Kurz, ich wusste, worauf ich mich einließ.

Skye weiß, dass sie verfolgt wird. Sie kann die Männer hinter sich hören. Sie hat Angst. Nicht davor, dass sie ihr wehtun könnten, sondern davor, dass der Andere die Kontrolle übernimmt, wenn sie sie verletzen. Seit sie zurückdenken kann, teilt sie ihren Körper mit diesem… Ding, einem Monster, das sich unter ihrer Haut verbirgt und unerträgliche Gelüste hat. Skyes Wachsamkeit darf niemals nachlassen, denn die Konsequenzen wären furchtbar. Für sie selbst, für ihren Adoptivbruder Gene und für ihren kleinen Neffen Timmy. Ist der Andere frei, sterben Menschen. Skye ahnt nicht, dass ihre Verfolger erst der Anfang sind. Da draußen lauert jemand, der die Wahrheit über sie kennt. Jemand, der mehr über ihre Herkunft weiß, als sie selbst. Jemand, der nur ein Ziel verfolgt: er will den Anderen.

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4 Kommentare

Verfasst von - August 30, 2017 in Horror, Rezension

 

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Montagsfrage: Aufschieberitis?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Für mich als Bloggerin steht heute ein großer Tag an. Ich werde versuchen, mir einen neuen Laptop zuzulegen. Das aktuelle Gerät zeigt die ersten Symptome von Altersschwäche und ich möchte vermeiden, dass er genau dann den Dienst quittiert, wenn ich es am wenigsten gebrauchen kann. Am Ende komme ich vielleicht nicht mehr (oder nur unter großem Aufwand) an meine Daten und das wäre richtig schlecht. Also werde ich heute einem bekannten Unternehmen mit rotem Logo einen Besuch abstatten und hoffen, dass mich dort jemand kompetent und ehrlich berät. Die Entscheidung, jetzt endlich einen neuen Laptop zu kaufen, ist für mich eine große Sache. Sonst warte ich mit dem Ersatz aller Geräte, Möbel, Klamotten etc., bis sie auseinander fallen. Ich bin richtig aufgeregt. Vielleicht ist die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja der letzte Blogbeitrag, den ich an meinem alten Rechner tippe? 😀

Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ich verstehe, was Svenja mit dieser Frage meint, obwohl das Gefühl tatsächlich schwer zu beschreiben ist. Es gibt Bücher, die will ich unbedingt besitzen, so sehr, dass ich einem großzügigen Fabelwesen mein Erstgeborenes versprechen würde, bekäme ich es dadurch schneller. Ich fiebere dem Tag des Erscheinens oder dem Eintreffen des Pakets entgegen – und dann landet das heiß ersehnte Stück auf dem SuB, manchmal sogar jahrelang. Warum? Ich denke nicht, dass das bei mir etwas mit der Sorge um enttäuschte Erwartungen zu tun hat. Ich glaube, bei mir ist meine private masochistische Ader dafür verantwortlich. Um das zu erklären, möchte ich einen kurzen thematischen Schlenker machen und euch beschreiben, wie ich Stullen esse, weil das Prinzip ähnlich ist. Wenn ich mir Brote schmiere und mich zum Essen hinsetze, ist die Reihenfolge für mich extrem wichtig. Ich esse nicht willkürlich. Ich priorisiere. Schon während des Gangs von der Küche ins Wohnzimmer lege ich fest, welches Brot ich zuerst esse und welches zuletzt. Genau hier ist der Knackpunkt: ich esse das, was mir am besten schmeckt, zuletzt. Das Beste kommt zum Schluss. Beim Lesen ist das ähnlich. Bücher, die ich unbedingt haben möchte, bleiben manchmal (nicht immer) ewig auf meinem SuB, weil ich die Vorfreude auf die Lektüre möglichst lange hinauszögern möchte. Ich weiß, das ist ein bisschen verrückt, schließlich wird es immer Bücher geben, die bei mir Vorfreude auslösen. Es ist Quatsch, auf ein bestimmtes Buch länger zu warten, als nötig, aber mein Bauch, der ja die Leseentscheidungen für uns trifft, lässt da nicht vernünftig mit sich reden. Wenn er meint, dass wir die Vorfreude hinauszögern müssen, dann ist das so. Ich habe da nichts zu sagen und so lange ich weiß, dass das Buch in meinem Regal steht und geduldig darauf wartet, gelesen zu werden, ist das für mich auch vollkommen in Ordnung. Ich vertraue meinem Bauch. Er weiß, was das Beste für uns ist.

Erlebt ihr bei Büchern, die ihr eigentlich unbedingt lesen möchtet, auch manchmal die Aufschieberitis?

Ich bin sehr gespannt auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Montagsfrage: Gestern Top, Heute Flop?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, ich bin wirklich durcheinander mit den Tagen. Beinahe hätte ich vergessen, dass heute ja Montag ist und somit die neue Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja ansteht. Mein inneres Chaos liegt vor allem an meinem Krankenhausaufenthalt letzte Woche. Ja, ganz richtig, ich war schon brav in stationärer Behandlung und habe mein zertrümmertes Handgelenk operieren lassen. Jetzt bin ich stolze Besitzerin einer Titanplatte, die enttäuschenderweise bisher keine erkennbaren übernatürlichen Kräfte auslöste, mir dafür aber rasant meine Beweglichkeit zurückgibt. Ich kann mir wieder selbst meine Schuhe zubinden, beidhändig einen Zopf machen und mir mit rechts die Zähne putzen. Kleine Siege. Ich muss keine Schiene oder ähnliches tragen, laufe allerdings noch mit einem Verband herum, der die OP-Wunde schützt. Deshalb musste ich heute auch wieder zum Arzt, einen Verbandswechsel vornehmen lassen und bin daher später dran als gewöhnlich mit der Montagsfrage.

Gibt es ein Buch, das du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Puh, gute Frage. Es gibt sicher einige Bücher, denen ich schlicht entwachsen bin. Ich denke, das ist vollkommen normal, schließlich haben sich mein Geschmack und meine Vorlieben verändert und erweitert. Ich lese keine Pferdebücher mehr und würde auch längst nicht mehr zu der allseits beliebten Reihe „Freche Mädchen – Freche Bücher“ greifen. Mir will allerdings kein Buch einfallen, für das sich meine Gefühle um 180° gedreht hätten. Es gibt kein Buch, das ich früher liebte und heute hasse. Nehmen wir zum Beispiel einmal die „Godspeed“ – Trilogie von Beth Revis. Ich begann diesen Mehrteiler 2011, kurz nach Erscheinen des ersten Bandes. Aus Geiz brauchte ich ewig, um die Folgebände zu kaufen und las das Finale „Die Ankunft“ daher erst 5 Jahre später, im April 2016. Das ist eine lange Zeit und wie erwartet hat sich mein Eindruck der Geschichte verändert. Ich denke nicht, dass ich sie weiterverfolgt hätte, hätte ich sie heutzutage zu lesen begonnen. Ich fand sie äußerst simpel gestrickt und wenig anspruchsvoll, sodass ich nicht mehr die gleiche Begeisterung wie 2011 empfand. Aber das war in Ordnung. Ich habe damit gerechnet, dass das passieren würde und es machte mir dementsprechend überhaupt nichts aus. Ich wollte die Trilogie einfach beenden, die Altlast beseitigen und erhielt daher genau das, was ich von „Die Ankunft“ erwartet hatte: einen Abschluss. Versteht ihr, meine Erwartungshaltung wurde voll und ganz erfüllt, weshalb ich nicht behaupten kann, dass ich das Buch nicht mochte. Es ist nur keine Lektüre mehr, die ich von meinem heutigen Standpunkt aus auswählen würde.

Haben sich eure Empfindungen für ein Buch über die Jahre radikal verändert?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen zauberhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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