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Schlagwort-Archive: Illusion

Brandon Sanderson – Krieger des Feuers

Der Oberste Herrscher ist tot. Die Skaa sind befreit und zum ersten Mal in der langen Geschichte des Letzten Reiches erhält das Volk Selbstbestimmung. Elant Wager arbeitet als neuer Herrscher fieberhaft daran, Freiheit und Gerechtigkeit in den Gesetzen des Reiches zu verankern, unterstützt von der Nebelgeborenen Vin und Kelsiers alter Mannschaft. Leider brachte die Revolution Unsicherheit und Instabilität mit sich. Gierig drängt der Adel in die Lücke, die der Oberste Herrscher hinterließ. Wölfen gleich reißen sie sich um die Macht und bedrohen Luthadel. Kaum ist die neue Ära geboren, müssen Elant und seine Verbündeten sie bereits verteidigen. Doch nicht nur machthungrige Adlige und Armeen bedrängen das Reich. Die Asche fällt immer dichter, der Nebel hält sich länger und länger. Es häufen sich Berichte, dass der Nebel die Menschen krankmacht und in einigen Fällen sogar tötet. Vin lassen die letzten Worte des Obersten Herrschers keine Ruhe: „Indem ihr mich tötet, verdammt ihr euch selbst“. Was hat der alte Tyrann gemeint? Kannte er Geheimnisse, von denen sein Volk nichts ahnt? Die Revolution sollte die Welt verbessern – besiegelte sie stattdessen ihren Untergang?

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #4: Die Rache eines Bad Boys

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin fast fertig mit meiner Geschichte über James Frey und Full Fathom Five. Obwohl ihr es sicher schon ahnt, werde ich euch am Ende dieses Posts verdeutlichen, was mich bewogen hat, die „Lorien Legacies“ abzubrechen. Dies ist der letzte Beitrag. Wenn ihr die Reihe noch einmal komplett lesen wollt, folgt einfach diesen Links:
Teil #1: Münchhausens Erbe
Teil #2: Literatur vom Fließband
Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Im gestrigen, dritten Beitrag habe ich euch offenbart, wie ein Vertrag zur Anstellung als Autor_in bei Full Fathom Five aussieht. Ihr wisst nun, unter welchen Bedingungen Suzanne Mozes dort schreiben sollte. Nun müssen wir uns nur noch der Frage stellen, welche Motivation James Frey dazu brachte, Full Fathom Five ins Leben zu rufen. Wie kann ein Autor andere, junge Autor_innen vorsätzlich ausbeuten wollen?

Die Frage, wieso James Frey Full Fathom Five überhaupt gründete, beschäftigte mich lange. Dieser Schritt schien so gar nicht zu ihm zu passen, denn seine eigenen Romane sind weit entfernt von jeglicher Genreliteratur. Da ich auf diese Frage keine konkrete, befriedigende Antwort fand, habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengereimt.

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3 Kommentare

Verfasst von - August 20, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Andreas Brandhorst – Seelenfänger

„Seelenfänger“

seelenfänger

Autor: Andreas Brandhorst

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 637 Seiten

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

ISBN: 3453529707

Genre: Science Fiction & Mystery & Philosophie

ausgelesen am: 04.03.2014

Bewertung:

Ich gehöre zu den Lesern, die ein Buch nicht einfach abbrechen, wenn es mir nicht gefällt. Für mich gibt es nur drei akzeptable Gründe, eine Lektüre vorzeitig zu beenden: entweder A, ich bemerke beim Lesen, dass ich doch lieber ein anderes Genre lesen würde oder B, ich stelle fest, dass ich für dieses Buch noch nicht bereit bin (ein Beispiel hierfür ist James Joyce’s „Ulysses“) oder schließlich C, die Lektüre wurde mir aufgezwungen und gefällt mir nicht. Letzteres passierte mir in meiner Ausbildungslaufbahn schon mehrfach; „Nathan der Weise“ von Lessing habe ich beispielsweise nie auch nur angefangen und Norman Mailers „The Armies of the Night“ habe ich nach 130 Seiten zurück ins Regal gelegt. Doch beginne ich ein Buch völlig freiwillig, kämpfe ich mich in der Regel bis zum Ende durch, weil ich glaube, man kann eine Lektüre nur dann angemessen beurteilen.

Im Fall von Andreas Brandhorsts „Seelenfänger“ biss ich mich daher auch durch, obwohl ich spätestens auf der Hälfte merkte, dass mir der Roman nicht gefällt. Die Handlung spielt in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft, in der der Leser dem Traveller Zacharias Calm begegnet, der in der Lage ist, die Gedankenwelten anderer Menschen zu betreten. In der sogenannten Foundation des Philanthropischen Instituts ist es seine Aufgabe, mithilfe seiner Fähigkeit psychisch kranke Patienten zu behandeln, indem er Traumata aus ihren Gedanken entfernt. Als er diese Vorgehensweise bei einem Prioritätspatienten anwenden möchte und gemeinsam mit seiner Therapeutin und Kognitorin Florence dessen Kopf betritt, laufen die Dinge jedoch plötzlich aus dem Ruder. Die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen und Zacharias und Florence müssen erkennen, dass Schein und Sein vielleicht dichter bei einander liegen, als sie bisher glaubten.

In „Seelenfänger“ vereint Andreas Brandhorst sowohl Science Fiction als auch Mystik und Philosophie. Was dabei entsteht, ist eine Handlung, die unglaublich kompliziert, abstrakt und verwirrend ist. In meinen Augen hat Brandhorst versucht, zu viele Komponenten unter einen Hut zu bringen. Dadurch gelang es ihm nicht, mich anhaltend zu fesseln; gegen Ende musste ich mich wirklich zusammen reißen, um weiterzulesen. Meine Abneigung resultierte sicher auch daher, dass ich eine andere Handlungsentwicklung erwartet hatte; ich ging davon aus, dass die Story in etwa dem Film „The Cell“ mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle entspricht. Darüber hinaus bin ich auch mit dem Protagonisten Zacharias absolut nicht warm geworden. Ich konnte keinerlei Sympathie für ihn entwickeln, mir erschien er konstant als anmaßend, hochmütig und herablassend. Florence gefiel mir bedeutend besser, allerdings empfand ich auch die Beziehung zwischen den beiden als seltsam. Schon von Natur aus sollte niemand eine Liebschaft mit seiner/m Therapeutin/en eingehen (in Deutschland ist das übrigens auch bei Strafe verboten); dadurch, dass Zach und Florence es doch tun, ist ihre Dynamik äußerst merkwürdig. Zach wirkt jünger als er ist, weil er immer wieder von Florence ermahnt wird. Erstaunlicherweise gefiel mir das Ende des Romans dann trotz allem gut, da es offen gehalten ist und dementsprechend gut zur Handlung passt.

Normalerweise scheue ich nicht vor anspruchsvollen Büchern zurück; ich habe nichts dagegen, meine Intellekt anstrengen zu müssen und durch eine Lektüre gefordert zu werden. Doch in „Seelenfänger“ war es mir eindeutig zu viel des Guten. Ich bin überzeugt (und eine kurze Überprüfung im Internet bestätigte dies), dass es viele Leser gibt, die Brandhorsts Roman mögen, aber ich gehöre leider nicht dazu. Es ist sehr schade, dass meine erste Erfahrung mit diesem Autor so negativ war; ich befürchte, dass ich nun Hemmungen haben werde, einen weiteren Roman von Andreas Brandhorst zu lesen. Trotzdem möchte ich von diesem Buch nicht abraten, denn sicher gibt es Leser, die Spaß an den komplizierten Gedankenspielen haben, die in „Seelenfänger“ behandelt werden.

 

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