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Ursula Poznanski – Die Verratenen

2015-12-27 - Poznanski Die Verratenen

Die Akademie ist streng und fordernd. Den Student_innen wird nicht weniger abverlangt, als über ihre Grenzen hinauszuwachsen und sich ständig zu verbessern. Im Gegenzug erhalten sie eine vorzügliche Ausbildung, um auf ihrem jeweiligen Fachgebiet Großes zu erreichen. Eleria, Ria gerufen, weiß noch nicht, was die Zukunft für sie bereithält. Mit ihrer Fähigkeit, in den Gesichtern und Gesten der Menschen zu lesen, stehen ihr alle Türen offen. Ria freut sich darauf, eines Tages ihren Beitrag zu leisten und das Leben unter den Kuppeln zu verbessern. Vielleicht wird sie diejenige sein, die eine Möglichkeit findet, die Clans der Prims, die außerhalb der Kuppeln auf sich selbst gestellt überleben, in die Gesellschaft zu integrieren. Doch ein zufällig belauschtes Gespräch lässt ihre Träume platzen. Ihr und fünf weiteren Student_innen wird vorgeworfen, sich gegen den Sphärenbund verschworen zu haben. Obwohl diese Anschuldigung schlicht nicht wahr ist, wird sie Konsequenzen nach sich ziehen. Tödliche Konsequenzen. Ria sieht alles, woran sie je geglaubt hat, in sich zusammenbrechen. Wird sie einen Weg finden, sich selbst und die anderen von den Vorwürfen reinzuwaschen?

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Verfasst von - 20. Januar 2016 in Dystopie, Science Fiction, Young Adult

 

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Monthly Love: 5 Gründe Tote Mädchen lügen nicht zu lieben

Monthly Love

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist mal wieder Zeit für Monthly Love! Diese tolle Aktion wird von Friederike auf ihrem Blog Friedelchens Bücherstube veranstaltet und gibt uns die Chance, endlich mal das Fangirl (oder den Fanboy) in uns herauszulassen. Jeden Monat stellen wir ein Buch vor, das man einfach lieben muss. HIER erfahrt ihr alles, was ihr über die Aktion wissen müsst und wie ihr teilnehmen könnt.

Diesen Monat möchte ich euch ein Buch vorstellen, das einer der ersten Kontakte mit dem Young Adult – Genre für mich war und das mich nachhaltig von dieser Sparte der Literatur überzeugt hat. Es ist ein ruhiges Buch, ein leises Buch, das behutsam zum Nachdenken anregt und mich auf diese Weise uneingeschränkt überzeugt hat.

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Verfasst von - 5. November 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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12. 06. 2014 – Der Junge, mit dem ich mich schlafen legte

Gestern Abend kam mir ein Gedanke, als ich im Bett lag. Es war für meine Verhältnisse noch sehr früh, da ich sowohl gestern wie heute fleißig malocht habe. Ich war unglaublich müde. Doch dieser Gedanke, der beschäftigte mich, bis ich ins Traumland hinüber glitt und auch heute tauchte er wieder auf. Er galt weder meinem Partner, noch meinem Hund, noch dem nächsten Tag. Er galt Simon Mondkalb, dem Protagonisten aus „Der Drachenbeinthron“ von Tad Williams, welches ich aktuell lese.
Nun ist es für mich nicht ungewöhnlich, bei dem Einschlafen über Bücher nachzudenken. Tatsächlich mache ich das oft. Es hilft mir, Frieden und Ruhe zu finden. Doch normalerweise überdenke ich eine ganze Geschichte; ich schreibe mental bereits an der Rezension oder – da mir diese meist am schwersten fällt – speziell an der kurzen Inhaltsübersicht.
Die Fixierung auf Simon entstand, weil mir etwas wirklich Faszinierendes auffiel. Okay, vielleicht ist es nur für mich faszinierend und ihr kennt das bereits. Vielleicht bin ich ein Spätzünder. 😀 Jedenfalls hing es mit dem letzten Satz zusammen, den ich las, bevor ich ins Bett gewatschelt bin. Das war folgender:

Das Geheimnis der Großen Schwerter #1 - Der Drachenbeinthron - Tad Williams„Eine Legion von Grillen und anderen nächtlichen Sängern füllte die Hohlräume der Nacht, als Simon in einen Schlaf der Erschöpfung sank, und sein Herz schlug in ihrem langsamen Rhythmus mit.“
(Tad Williams, „Der Drachenbeinthron“, S.481)

Schön, nicht wahr?
Meine Gedanken führten mich dahin, wie passend es doch ist, dass Simon und ich uns gemeinsam zum Schlafen hingelegt haben. Ein hübscher Zufall. Da ich selbst hundemüde war, konnte ich genauestens nachempfinden, wie Simon sich fühlt. Umgekehrt glaubte ich, dass auch Simon für mich Verständnis gehabt hätte. Es entstand ein intimer Augenblick der Verbundenheit. Eine außergewöhnliche Ebene der Identifikation zwischen Protagonist und Leserin. Unsere Leben verliefen für einen winzigen Moment parallel. Möglicherweise mache ich aus einer Mücke einen Elefanten (zur Zeit scheinen mich Elefanten zu begleiten), doch ich habe seitdem das Gefühl, noch tiefer in das Buch eingetaucht zu sein.
Schon in den letzten Tagen hatte ich ähnliche Gedanken, als es so unerträglich heiß war. Simon erlebte nämlich ebenfalls eine Hitzewelle und ich las davon innerhalb dieser Zeitspanne. Schon da dachte ich „Ich weiß genau, wie du dich fühlst!“. Nicht sehr magisch, aber wir schwitzten quasi gemeinsam.

Mir ist sowas vorher noch nie passiert. Kleine Details, die sich in meinem Leben und dem Leben des Protagonisten oder der Protagonistin decken. Ich finde es besonders erstaunlich, weil „Der Drachenbeinthron“ ein Fantasy – Buch ist. Wie wahrscheinlich ist es schon, dass in meinem profanen kleinen Leben das Gleiche geschieht wie in einer fremden, magiegetränkten, fernen und vor allem fiktiven Welt?
Das begeistert mich. Bisher stimmte vermutlich einfach das Timing nie, aber es lässt meine abergläubische Ader erwachen und hinterlässt das Gefühl, es sei vorher bestimmt, dass ich dieses Buch genau jetzt lese, aller Rationalität zum Trotz. Als es hätte es irgendjemand (das Universum, das Schicksal, Gott, Karma, etc. pp.) so gewollt. Als sei es richtig.
Außerdem glaube ich, noch viel näher könnte ich mich Simon kaum fühlen. Er ist nun nicht mehr bloß „der Junge aus dem Buch“. Er ist der Junge, mit dem ich mich schlafen legte.

Es würde mich sehr interessieren, ob ihr schon mal so ein Erlebnis hattet. Habt ihr euch schon einmal so mit einer Figur verbunden gefühlt? Habt ihr schon einmal genau das Gleiche getan wie ein Charakter, zu genau der gleichen Zeit?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare! 🙂

 
 

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