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Montagsfrage: Die perfekte Buchhandlung?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Meine Eltern haben mir gestern erzählt, dass der Literaturkritiker Denis Scheck für sein ARD-Magazin „Druckfrisch“ George R.R. Martin getroffen hat. Die Sendung wurde gestern Abend ausgestrahlt, allerdings so spät, dass es für mich als fleißige Arbeitsbiene keine Option war, sie mir anzusehen. Nun könnte ich sie wahrscheinlich über die ARD-Mediathek streamen. Ich bin mir aber unsicher, ob das wirklich eine gute Idee ist. Es gibt kaum einen Autor, der mich so aufregt wie George R.R. Martin. Seinetwegen kann ich mich richtig in Rage reden, weil es mich maßlos erzürnt, wie gleichgültig er sich den Fans seiner Bücher gegenüber gibt. Wir warten schon so lange auf „The Winds of Winter“ und er zieht los, verdient sich eine goldene Nase bei HBO, schreibt fleißig andere Bücher und fällt unangenehm mit genervten Aussagen auf. Ich fürchte, dass mich das Interview bloß zu einer weiteren wütenden Tirade verleitet. Und doch… er KÖNNTE (und das ist ein dicker, stark hypothetischer Konjunktiv) sich zu „The Winds of Winter“ äußern und das möchte ich nicht verpassen. Was meint ihr, soll ich das Risiko eingehen oder lieber drauf verzichten?
Während ich abwege, was die richtige Entscheidung ist, möchte ich euch heute ein weiteres Mal mit meiner Antwort zur Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise erfreuen. 😉

Was macht eine gute Buchhandlung aus?

Ich suche noch immer nach der Buchhandlung meiner Träume. Bisher habe ich nicht das gesegnete Paradies gefunden, das ich mir vorstelle. Ich muss allerdings gestehen, dass das eventuell an meinen – zugegeben – etwas unrealistischen Erwartungen zusammenhängt. Ich präsentiere euch die Liste meiner Anforderungen an die perfekte Buchhandlung:

1. Leicht erreichbar: Entweder zu Fuß oder in maximal 20 Minuten mit den Öffentlichen, wenn die Verbindung schlecht ist.

2. Günstig: Neben den normalen Neupreisen wünsche ich mir eine Gebraucht-Abteilung, in der ich Schnäppchen für 3-5€ schießen kann.

3. Flexibel: Die Öffnungszeiten sollten es mir ermöglichen, auch mal vor oder nach der Arbeit vorbeizuschauen.

4. Vielfältig: Ich möchte eine hervorragende Auswahl, die all meine literarischen Interessen abdeckt, inklusive englischer Lektüre.

5. Freundlich und hilfreich: Alle Mitarbeiter_innen sollten sich darüber freuen, dass ich da bin. Ich möchte, dass man mir hilft, die Bücher zu finden, die ich suche, aber auch Bücher empfiehlt, die ich gar nicht kenne. Im Idealfall entwickelt sich mit der Zeit ein stabiles Vertrauensverhältnis.

6. Gemütlich: Ich will mich wohlfühlen und eine kuschelige Atmosphäre vorfinden, die dazu einlädt, direkt vor Ort ein Buch aufzuschlagen und ein paar Stunden zu lesen.

Das Hauptproblem ist Punkt 4. Es gibt sicher viele Buchläden, die meine restlichen Wünsche erfüllen, aber all meine literarischen Interessen abzudecken, ist für eine kleine Buchhandlung sehr schwierig, weil ihr Sortiment normalerweise handverlesen oder sehr spezifisch ist. Das betrifft dann natürlich auch meine Gebraucht-Ecke, denn meiner Erfahrung nach ist das eine Entweder-Oder-Situation. Entweder ein Buchladen, der nur gebrauchte Bücher verkauft oder ein Buchladen, der nur Neuware verkauft. Deshalb lande ich am Ende doch immer wieder bei Medimops und Amazon.

Wenn ihr bereits eure Wunschbuchhandlung gefunden habt, Glückwunsch! Wie sieht sie aus? Erzählt es mir, ich bin neugierig!

Was sind eure Anforderungen an den perfekten Buchladen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli ❤️

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Montagsfrage: Wenn die Muse dich versetzt?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Hach, endlich ist es wieder etwas wärmer. Die Eiseskälte hat sich bei uns in Berlin gestern auf den Rückzug begeben und heute früh musste ich nicht einmal die dicke Polarausrüstung auspacken. Es wurde Zeit, denn so langsam begannen die Temperaturen, meiner Prinzessin zuzusetzen. Sie läuft seit Tagen schlechter und ihr kleines Sportprogramm fiel ihr schwerer. Ich denke nicht, dass das etwas mit ihrer Operation selbst zu tun hat, ich vermute, die Kälte ist für sie deshalb anstrengend, weil sie Arthrose hat. Im Kniegelenk ist es sicher, denn ihre Chirurgin hat es während der OP entdeckt, aber ich gehe davon aus, dass all ihre Gelenke mehr oder weniger schwer betroffen sind. Sie ist eben nicht mehr die Jüngste und wird in zwei Monaten 11 Jahre alt. Mein kleines Baby ist eine alte Frau. 😣
Nun aber genug der Beschwerden, es wird Zeit für mein Ritual zum Wochenstart: die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Wie gehst du als Buchbloggerin mit Ideenlosigkeit oder Phasen, in denen du nicht liest, um?

Ehrlich gesagt kann ich zu dieser Frage nicht wirklich viel beisteuern. In meinem Leben gibt es keine Phasen, in denen ich nicht lese und mein Blog besteht zum Großteil aus Rezensionen. Wer einen Blick in meine Sidebar unter dem Punkt „Bald online“ wirft, wird sehen, dass ich stets mehr als genug ausstehende Rezensionen abzuarbeiten habe. Das heißt, in meinem Blog-Alltag beantworte ich jeden Montag die Montagsfrage und versuche, für die restliche Woche mindestens eine Rezension fertigzustellen, besser sind zwei. Damit fülle ich normalerweise zwei, im Idealfall drei Tage mit Posts. Mir reicht das. Das hier soll ja nicht in Stress ausarten. Falls ich dann noch Ideen für weitere Posts habe oder in seltenen Fällen sogar drei Rezensionen schreibe, packe ich die eben dazwischen. Alles kann, nichts muss. Ich will weder mich noch meine Muse drängen. Wenn mir die Inspiration fehlt, bringt es überhaupt nichts, mich zu zwingen und unter Druck zu setzen. Bloggen darf nicht zu Arbeit verkommen. Es soll Spaß machen. Deshalb sehe ich das locker. Wenn ich gerade keine Ideen habe – was soll’s?

Wie geht ihr damit um, wenn euch eure Muse versetzt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen frühlingshaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Katie Coyle – Vivian versus America

2015-11-21 - Coyle Vivian versus America

Die Rezension zu „Vivian versus America“ habe ich lange aufgeschoben. Anfangs habe ich andere Buchbesprechungen vorgezogen, weil ich gegen Ende des Jahres erst die Bücher abhaken wollte, die ich mir für Challenges anrechnen konnte. Als das erledigt war, wollte ich mich der Fortsetzung von „Vivian versus the Apocalypse“ widmen, musste jedoch feststellen, dass dieses Vorhaben schwerer war als gedacht. Ich kam nicht voran, ja, fand nicht mal einen Ansatzpunkt. Ich beschloss, es nicht zu erzwingen und rezensierte weiterhin Bücher, die ich nach „Vivian versus America“ gelesen habe. Zwischenzeitlich spielte ich sogar mit dem Gedanken, die Rezension unter den Tisch fallen zu lassen. Glücklicherweise verbietet mir das allerdings meine Blogger-Ehre, weswegen ihr nun doch noch ein paar Gedanken zu diesem widerspenstigen Buch vor Augen habt.

Vivian hat sich entschieden. Für ihre Freunde, gegen ihre Familie. Gestrandet in San Francisco müssen Harp und sie sich nun einen aussichtsreichen Plan einfallen lassen, um Peter zu finden. Peter, der sich opferte, damit Harp und Viv der Church of America entkommen konnten. Im Idealfall konnte er ebenfalls fliehen, im schlimmsten Fall… daran möchte Vivian nicht einmal denken. Doch noch bevor sie auch nur die Stadt verlassen können, geraten die beiden Freundinnen erneut in Gefahr. Die Church of America hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und fahndet nach ihnen. Zu brisant ist das, was sie herausgefunden haben. Augenblicklich macht das ganze Land Jagd auf sie. Als sich die Situation zuspitzt und Viv und Harp keinen Ausweg mehr sehen, erhalten sie jedoch aus überraschender Richtung Hilfe. Vielleicht ist noch nicht alles verloren. Vielleicht wird Vivian Peter retten. Und vielleicht wird sie Amerika die Augen öffnen.

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