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Schlagwort-Archive: I Am Number Four

James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #4: Die Rache eines Bad Boys

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin fast fertig mit meiner Geschichte über James Frey und Full Fathom Five. Obwohl ihr es sicher schon ahnt, werde ich euch am Ende dieses Posts verdeutlichen, was mich bewogen hat, die „Lorien Legacies“ abzubrechen. Dies ist der letzte Beitrag. Wenn ihr die Reihe noch einmal komplett lesen wollt, folgt einfach diesen Links:
Teil #1: Münchhausens Erbe
Teil #2: Literatur vom Fließband
Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Im gestrigen, dritten Beitrag habe ich euch offenbart, wie ein Vertrag zur Anstellung als Autor_in bei Full Fathom Five aussieht. Ihr wisst nun, unter welchen Bedingungen Suzanne Mozes dort schreiben sollte. Nun müssen wir uns nur noch der Frage stellen, welche Motivation James Frey dazu brachte, Full Fathom Five ins Leben zu rufen. Wie kann ein Autor andere, junge Autor_innen vorsätzlich ausbeuten wollen?

Die Frage, wieso James Frey Full Fathom Five überhaupt gründete, beschäftigte mich lange. Dieser Schritt schien so gar nicht zu ihm zu passen, denn seine eigenen Romane sind weit entfernt von jeglicher Genreliteratur. Da ich auf diese Frage keine konkrete, befriedigende Antwort fand, habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengereimt.

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Verfasst von - 20. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Herzlich Willkommen zum dritten Teil der Geschichte von James Frey und Full Fathom Five, durch die euch verständlich machen möchte, warum ich die Reihe „Lorien Legacies“ abbrechen werde.
Den ersten Teil der Geschichte findet ihr HIER, den zweiten Teil der Geschichte HIER.
Gestern habe ich euch erzählt, dass der erste Band der „Lorien Legacies“, „I am Number Four“, ein Gemeinschaftsprojekt von James Frey und Jobie Hughes war, das ihnen einen Deal mit HarperCollins einbrachte, nachdem sie die Filmrechte an Steven Spielberg und Michael Bay verkauft hatten. Es war das erste Buch, das von Freys neu gegründeter Firma Full Fathom Five produziert wurde. Er hoffte nun, junge Autor_innen für FFF rekrutieren zu können, die für die Firma nach dem Vorbild einer Künstlerwerkstatt hochkommerzielle Young Adult – Romane schreiben würden. Unter den Bewerber_innen war Suzanne Mozes, die nach einem Meeting mit James Frey und seiner Assistentin Jessica Almon auf ihren Vertrag wartete…

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Verfasst von - 19. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #2: Literatur vom Fließband

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute erzähle ich euch den zweiten Teil der Geschichte um James Frey und seine Firma Full Fathom Five, die euch erläutern soll, warum ich die Reihe „Lorien Legacies“ abbrechen werde.
Den ersten Teil der Geschichte findet ihr HIER.
Nachdem ihr gestern bereits erfahren habt, dass Frey einst ein gefeierter Autor war, der sogar Oprah Winfrey mit seinem Buch „A Million Little Pieces“ nachts wachhielt, dann aber als Lügner entlarvt wurde, führe ich euch heute in eine Epoche seines Lebens ein, die von unkonventionellen Ideen geprägt war. Heute beschäftigen wir uns mit der Gründung von Full Fathom Five und der Entstehung des ersten Romans der „Lorien Legacies“, „I am Number Four“.

Wisst ihr, wenn Menschen mit einer Persönlichkeit wie James Frey enttäuscht von sich selbst sind und von der Gesellschaft für ihre Taten verachtet werden, geschieht manchmal etwas Seltsames: sie entwickeln eine Art kindlichen Trotz, der ihnen sagt „Jetzt erst Recht!“. Ich denke, genau das ist Frey passiert. Nach dem Skandal um „A Million Little Pieces“ stand Frey allein da. Er hatte seine Agentin und seinen Verlag verloren (die allerdings weiterhin Geld an ihm verdienten), war gezwungen, eine offizielle Richtigstellung/Entschuldigung für zukünftige Ausgaben von „A Million Little Pieces“ zu verfassen und sah sich einer Reihe von Klagen seitens seiner Leser_innen gegenüber. Er war gebrandmarkt, ausgestoßen, das Enfant Terrible der literarischen USA. Ein Silberstreif am Horizont zeigte sich erst 2007, als er einen Vertrag mit HarperCollins über drei Bücher unterschrieb. Mehr als ein Jahr kämpfte er mit den Nachwirkungen eines fürchterlichen Fehlers, den er laut eigenen Aussagen zutiefst bereute. Ich kann mir kaum vorstellen, wie er sich in dieser Zeit gefühlt haben muss. Verloren, allein gelassen, geächtet. Hin und wieder vermutlich auch ungerecht behandelt. Nun kann man James Frey vieles vorwerfen, aber garantiert nicht, dass er kein Kämpfer wäre. Ich glaube, dass in diesen langen, dunklen Monaten die Idee zur Gründung von Full Fathom Five geboren wurde.

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Verfasst von - 18. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #1: Münchhausens Erbe

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich beginnen, euch eine Geschichte erzählen. Es ist eine Geschichte von überwältigendem Erfolg, Wahrheit, Lügen und einem tiefen Fall, der ein Leben in eine Richtung führte, die ich nur als fragwürdig bezeichnen kann. Es ist die Geschichte des Autors James Frey und seiner Firma Full Fathom Five. Es ist die Geschichte, die erklärt, warum ich die „Lorien Legacies“ nach vier Bänden plötzlich abbreche. Ich hoffe, dass ich euch durch diese Geschichte nachvollziehbar darlegen kann, wieso ich aus Prinzip nicht weiterlesen werde. Manchmal muss man einfach dem eigenen Gewissen folgen. Bevor wir loslegen, möchte ich euch ermuntern, euch die Verlinkungen anzusehen, weil ich mich bemüht habe, meine Quellen direkt einzuarbeiten. Da sind einige interessante Artikel und Seiten dabei, weshalb es schade wäre, wenn sie unbeachtet an euch vorbeigehen.
Nun lehnt euch zurück, entspannt euch und lauscht meiner Geschichte. Wie jede Geschichte beginnt sie mit „Es war einmal…“.

Es war einmal eine junge Frau, die einen Film sah, der auf einem Buch basierte. Da ihr der Film gut gefiel, wollte sie das Buch ebenfalls lesen…

Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich geschnallt habe, dass Pittacus Lore, Autor der „Lorien Legacies“, ein Pseudonym ist. Tatsächlich bin ich nicht von selbst darauf gekommen, weil ich einfach nie näher über diesen abstrusen Namen nachgedacht habe. Ich habe ihn als gegeben hingenommen. Das war ein wenig begriffsstutzig, ich weiß. Als ich für die Rezension des ersten Bandes, „I am Number Four“, im Oktober 2015 zu recherchieren begann, war ich daher etwas überrascht, dass es bei Wikipedia hieß, das Buch sei das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Autoren James Frey und Jobie Hughes. Heute wünschte ein Teil von mir, ich hätte es nie herausgefunden.

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Verfasst von - 17. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Pittacus Lore – The Power of Six

2015-09-18 - Lore Power of Six

Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum die Reihe Lorien Legacies von Pittacus Lore nach dem ersten Band „I am Number Four“ bisher nicht weiter verfilmt wurde. Der Film kam 2011 in die Kinos; noch im gleichen Jahr wurde laut Drehbuchautorin Marti Noxon entschieden, dass die Fortsetzung vorerst zurückgestellt werde. Zwar erhielt der Film äußerst gespaltene Kritiken, doch das Einspielergebnis von rund 146 Millionen Dollar bei einem Budget von 60 Millionen Dollar (beide Angaben stammen von Wikipedia) kann sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen. Anscheinend sehen die Produktionsfirmen das ein bisschen anders. 2013 behauptete Regisseur D.J. Caruso, es werde über eine Fortsetzung gesprochen, weil das Publikum sich diese wünsche. Das ist zwei Jahre her und noch immer ist nichts passiert. Ich persönlich habe mich damit abgefunden, dass wohl nicht weiter verfilmt wird und habe zum Buch gegriffen.

Noch immer sind die Mitglieder der Garde über die ganze Welt verteilt. Zwar konnte Six John gegen die Mogadorians beistehen, doch wenn sie die Mogs ein für alle Mal besiegen wollen, müssen sie die anderen vier Lorianer ausfindig machen. Eine heiße Spur deutet nach Spanien. Dort lebt Nummer Sieben unter dem Namen Marina mit ihrer Cêpan Adelina seit vielen Jahren in dem kleinen Kloster Santa Teresa. In dieser Zeit scheint Adelina vergessen zu haben, dass sie keine Menschen sind. Sie weigert sich, Marina zu unterrichten und auszubilden. Marina muss ihre erwachenden Kräfte allein erforschen. Sie plant bereits heimlich, fortzugehen, als plötzlich die Hölle in Santa Teresa losbricht. Nach all den Jahren haben die Mogs sie gefunden. Können Six und John Marina rechtzeitig erreichen, um sie vor dem Schlimmsten zu bewahren?

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Verfasst von - 21. Oktober 2015 in Science-Fiction, Young Adult

 

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Pittacus Lore – I am Number Four

2015-09-11 - Lore I am Number Four

„I am Number Four“ hat es dank des Films in mein Regal geschafft. Die Umsetzung mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle fand ich von Anfang an großartig; ich musste den Streifen allerdings mehrmals sehen, bevor mir der kleine Hinweis auffiel, dass er auf dem gleichnamigen Buch von Pittacus Lore beruht. Ich fand heraus, dass das Buch der erste Band der Reihe Lorien Legacies ist. Als deutlich wurde, dass eine Verfilmung der weiteren Bände unwahrscheinlich ist, entschied ich, mir die Reihe zuzulegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht.

Vor 10 Jahren wurde jegliches Leben auf dem Planeten Lorien ausgelöscht. Die Mogadorians verschonten niemanden. Lediglich neun Kinder konnten entkommen. Neun Kinder, begleitet von ihren Cêpans, ihren Beschützern, flohen zum nächst gelegenen Planeten: die Erde. Hier verstecken sie sich vor den Mogs. Mitten unter uns. Sie sehen aus wie wir. Sie sprechen wie wir. Doch sie sind nicht wie wir. In all ihnen schlummern fantastische Fähigkeiten, die ihnen eines Tages den Sieg über die Mogs ermöglichen sollen. Die Mogadorians sind den neun Kindern gefolgt, um zu Ende zu bringen, was auf Lorien begann. Solange die Neun über den ganzen Erdball verstreut sind, zwingt ein Zauber die Mogs dazu, sie der Reihenfolge nach zu töten. Nummer Eins, Zwei und Drei fielen ihnen bereits zum Opfer. Nummer Vier ist der nächste: John Smith. Nach 10 Jahren auf der Flucht mit seinem Cêpan Henri ist John die Umzüge leid und sehnt sich nach einem Zuhause. In Paradise, Ohio scheint das Glück für ihn zum Greifen nah. Doch die Mogs sind ihm dicht auf den Fersen – wird er ein weiteres Mal fliehen oder entscheidet er sich für sein Glück zu kämpfen?

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Verfasst von - 16. Oktober 2015 in Science-Fiction, Young Adult

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Ich hatte eigentlich gar nicht vor, heute mitzumachen, weil ich ja nun genug andere Beiträge vorzubereiten habe, aber irgendwie fand ich das dann doch doof und habe spontan entschieden, doch schnell noch teilzunehmen. Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

Neugierig, wie es weiter geht? Dann Weiterlesen!

 
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Verfasst von - 15. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „I am Number Four“ (Lorien Legacies #1) von Pittacus Lore und befinde mich auf Seite 132 von 465.

I Am Number FourNine of us came here.
We look like you.
We talk like you.
We live among you – but
We are not you.
We have powers you dream of having.
We are the superheroes you worship in movies and comic books –
But we are real.

They caught Number One in Malaysia. Number Two in England. And Number Three in Kenya.
They killed them all.

I am Number Four. I am next.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Henri and I go into town on Saturday for the Halloween parade, almost two weeks after arriving in Paradise.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ihr kennt den Film „Ich bin Nummer Vier“ mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle? Dieses Buch ist die Vorlage dazu. Würde es sich um einen Einzelband handeln, hätte ich vermutlich nicht entschieden, das Buch zu lesen, aber da es nur der Auftakt einer längeren Reihe ist (die Hauptserie soll wohl sieben Bücher umfassen, bisher gibt es sechs) und ich so gern wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, habe ich vor über einem Jahr entschieden, Pittacus Lore eine Chance zu geben. Bis ich dann angefangen habe, mir die Reihe zusammen zu kaufen, ist noch einmal einige Zeit vergangen. Jetzt habe ich am Sonntag Band drei und vier bestellt und war abends daher der Meinung, dass ich endlich anfangen darf. 😀
Besonders weit bin ich ja noch nicht, aber ich habe mich bereits auf der 6. Seite gefreut, weil dort erklärt wird, warum die Überlebenden Loriens über die ganze Erde verstreut leben müssen und welche Funktion die Halsketten erfüllen, die sie tragen. Im Film wird darauf nicht eingegangen, das heißt, ich weiß jetzt schon mehr als zuvor. Die Schreibweise ist angenehm und unkompliziert, außerdem kann ich mich gut in John (bzw. Vier) hineinversetzen, da Pittacus Lore die Geschichte aus seiner Ich-Perspektive schildert.
Lustigerweise scheint mein Gehirn schon jetzt damit anzufangen, die Bilder der SchauspielerInnen aus dem Film mit eigenen Bildern zu ersetzen. Die Art und Weise, wie John/Vier erzählt, passt einfach nicht zu Alex Pettyfer. Momentan ist meine Vorstellung noch ziemlich… verschwommen, doch ich denke, je weiter ich in der Geschichte vorankomme, desto substanzieller werden die Figuren vor meinen Augen sein. Ich bin gespannt, wie sie am Ende für mich aussehen. 🙂

4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten“ Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen“ Antagonisten gehen?

Okay, das ist diese Woche wirklich leicht zu beantworten. Die Antagonisten in „I am Number Four“ sind die fiesen Mogadorianer, die die Überlebenden Loriens jagen und Stück für Stück töten. Ich weiß noch nicht, wieso sie das eigentlich tun, aber zu denen möchte ich auf keinen Fall gehören. Sie scheinen eine über die Maßen aggressive, sadistische, skrupellose Rasse zu sein. Daher wäre ich lieber eine Bewohnerin Loriens vor der Zerstörung des Planeten. Eine Überlebende wäre ich weniger gern, denn ständig auf der Flucht zu sein, gefangen auf einem fremden Planeten, stelle ich mir nicht so toll vor. Hätte ich die Wahl würde ich mich darüber hinaus natürlich entscheiden, zur Garde zu gehören, denn sie sind der Teil der Bevölkerung, die diese supercoolen Kräfte haben. Wenn schon, denn schon, nicht wahr? 😉

Was lest ihr im Moment? Würdet ihr lieber zu den Guten oder zu den Bösen eurer aktuellen Lektüre gehören?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Dienstag!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 8. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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18. 07. 2014 – Plauderrunde: Zwei Geschichten aus meinem Bücher-Leben

Heute möchte ich einfach mal ein wenig mit euch plaudern. Ich möchte euch zwei Geschichten aus meinem aktuellen Bücher-Leben erzählen. 🙂

Yay, die Franzosen haben Wort gehalten

Bourbon Kid T-Shirt

Mein Bourbon Kid T-Shirt

Seht ihr das? 😀 Das ist meine neuste Errungenschaft! Kam heute mit der Post. Am 05.07. habe ich dieses T-Shirt in Frankreich bei der SoJa Filmproduktion bestellt. Als ich „Das Buch Ohne Namen“ ausgelesen hatte (also am 01.06.), wollte ich unbedingt wissen, ob es zu diesem Buch Merchandise gibt und bin auf die Seite von SoJa Films gestoßen. Das sagt schon eine Menge darüber aus, wie gut mir das Buch gefallen hat, oder? 😉 Jedenfalls versuchen SoJa Films, soweit ich das verstanden habe, genug Geld für eine Verfilmung der Bourbon Kid – Trilogie zusammen zu bekommen. Sie haben bereits einen Trailer gedreht, den man sich auf ihrer Website ansehen kann. Mir gefällt der Trailer wirklich gut, weil er wirkt, als hätten die guten Menschen von SoJa Films viel Liebe in das Projekt investiert. Ihre Ausgaben finanzieren sie zum Teil auch über die Merchandise – Verkäufe, also dachte ich, wenn ich mir das T-Shirt hole, schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe: erstens besitze ich dann ein Shirt, das sonst vermutlich niemand hat, zweitens habe ich dann Merch von Bourbon Kid im Schrank und drittens tue ich damit auch noch was Gutes, weil ich eine kleine Filmproduktion unterstütze. Gesagt, getan. Als Anfang des Monats mein Gehalt kam, hab ich mir das gegönnt. Lief alles total unkompliziert ab, einfache Zahlung über PayPal. Ich musste allerdings keine Lieferadresse oder so angeben und das hat mich stark irritiert. Ich weiß zwar, dass meine Daten bei PayPal gespeichert und für den Verkäufer einsehbar sind, aber irgendwie hatte ich dann doch so meine Zweifel, ob das klappt. Keine Bestellbestätigung, gar nichts. Ich habe mich mental schon darauf eingestellt, das Geld im Notfall zurück zu ordern. Aber wie ihr seht: die Franzosen haben Wort gehalten und ich besitze nun ein wirklich cooles und außergewöhnliches T-Shirt! 😀

Mein Experiment mit amazon

Kennt ihr den Film „Ich bin Nummer 4“? Irgendwann im Frühjahr lief er im Fernsehen und ich habe ihn mir noch mal angesehen, obwohl ich ihn schon kannte, weil die Story einfach gut und spannend ist. Dieses Mal habe ich irgendwie auch auf den ganzen Vorspann geachtet und da sah ich, dass die Geschichte gar nicht von den Filmproduzenten stammt, sondern von dem Autor Pittacus Lore. Krasser Name, oder? 😀 Ich war neugierig und habe amazon zu Rate gezogen. Und schau an, es gibt eine ganze Trilogie rund um John, sogar als hübsches Box-Set. Damals stand neben diesem Schieber „Derzeit nicht verfügbar“. Ich dachte mir, dass ich das gute Stück ja trotzdem bestellen kann, weil amazon sich dann bemüht, ihn für mich zu besorgen und mir Bescheid sagt, wenn die Bücher lieferbar sind. Kosten sollte das Ding 20,26 €. Ich hab also bestellt.
Soll ich euch was sagen? Das war am 09. März. Heute haben wir den 18. Juli und der Schieber ist immer noch nicht hier. Das Lustige daran ist, dass ich zwischenzeitlich nun schon zweimal einen Liefertermin genannt bekam. Die erste Mail kam im Mai, in dieser hieß es, die Box werde zwischen dem 15. und 20. Juni geliefert (wenn ich mich richtig erinnere). Ich habe mich sehr gefreut, weil diese Zeitspanne ja auch mehr oder weniger mit meinem Geburtstag zusammenfiel und ich es als tolles Geschenk für mich selbst ansah. Mein Geburtstag kam, die Zeit verging. Am 20. Juni kam dann die zweite Mail. Der Liefertermin würde sich verschieben, voraussichtliche Lieferung sei nun der 5. – 15. Juli. Ihr ahnt es sicher schon, am 15. Juli (also vor drei Tagen) hatte die Box immer noch nicht den Weg zu mir gefunden, dafür kam aber wieder eine Mail. Hier der Inhalt (ein wenig gekürzt):

i am number four box

I Am Number Four – Box Set – Pittacus Lore

„Guten Tag,
wir versuchen noch immer, den/die folgenden am 09. März 2014 bestellten Artikel für Sie zu besorgen:

Lore, Pittacus „Pittacus Lore Box Set“

Derzeit können wir Ihnen leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.
Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir versuchen weiterhin, den Artikel noch für Sie zu beziehen, können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.
Falls Ihnen die Wartezeit zu lange wird, können Sie die Bestellung natürlich jederzeit stornieren, solange sie sich nicht im Versandprozess befindet.“

Mehr als vier Monate warte ich nun schon. Erstaunlicherweise macht mich das weder wütend, noch ungeduldig oder sonst was. Ich finde es interessant und amüsant. Es ist eine Art Experiment. Vorher habe ich noch nie etwas bei amazon bestellt, das nicht lieferbar war. Ich bin neugierig, wie lange das noch so gehen wird. amazon verbreitet ja das Image, alles zu jeder Zeit besorgen und verkaufen zu können. Das führt mich zu der Annahme, dass sie weder sich noch mir gegenüber jemals konkret eingestehen werden, dass sie mein Box-Set eben nicht liefern können. Ich bin auch gespannt, wie lange ich den Spaß noch mit mache. Irgendwann wird es mir sicher reichen. Dann werde ich die Bestellung stornieren und die Bücher einfach einzeln kaufen, denn einzeln bekommt man sie problemlos. Hier geht es aber schon lange nicht mehr nur um die Bücher an sich. Es geht ums Prinzip. Ich will wissen, ob amazon ehrlich zu mir ist oder mich theoretisch jahrelang hinhalten würde. Klar, sie wollen Profit machen und der Kunde ist König, aber was nicht lieferbar ist, ist eben nicht lieferbar. Es wäre kein Beinbruch, das einfach zu sagen und mich auf die Einzel-Ausgaben hinzuweisen. Natürlich gehen sie damit das Risiko ein, dass ich wütend reagiere und die Trilogie woanders kaufe, aber tun sie das nicht auch, wenn sie mich immer wieder (sinnlos) vertrösten?
Vielleicht warte ich noch bis Ende des Jahres, bevor ich aktiv werde. Oder sogar bis zum März 2015. Ein Jahr sollte genug Zeit sein, den Schieber entweder zu besorgen oder einfach klar zu sagen, was Sache ist. Butter bei die Fische und so. Mal sehen. Ich kann warten. Ich habe Geduld.
Ach und übrigens: im amazon-Marketplace ist der Schieber zur Zeit für unglaubliche 336,12 € zu haben.

So, das war die kleine Plauderrunde für heute. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen zwei Geschichten ein bisschen erheitern und unterhalten. Ihr dürft natürlich wie immer gern kommentieren, Fragen stellen und antworten. 🙂

 
 

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