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Schlagwort-Archive: Hybrid

Kat Zhang – What’s Left Of Me

Die texanische Autorin Kat Zhang war gerade mal 19 Jahre alt, als sie ihren Debütroman „What’s Left Of Me“ an HarperCollins verkaufte. Mit dem Schreiben des Trilogieauftakts der „Hybrid Chronicles“ begann sie im Winter ihres Abschlussjahrs an der High-School, stellte ihren ersten Entwurf im Frühling als Studienanfängerin fertig und überarbeitete das Manuskript bis in den Sommer hinein. Kurz darauf fand sie eine Agentin und nur etwa einen Monat später unterschrieb sie ihren Vertrag. Es geschieht selten, dass einer jungen Schriftstellerin so unkompliziert Zutritt zum Buchmarkt gewährt wird. Offenbar waren alle Beteiligten von ihrer Idee einer Welt, in der alle Menschen mit zwei Seelen geboren werden, überzeugt.

Drei Jahre ist es her, dass Eva zuletzt ihren Namen hörte. Immerzu ist es Addies Name, mit dem sie angesprochen werden, denn niemand ahnt, dass Eva noch existiert. Alle glauben, dass sie verschwand, als Addie die Kontrolle über ihren Körper übernahm. Die dominante Seele setzt sich durch, die rezessive Seele verblasst, das ist der Lauf der Natur. Aber Eva konnte nicht loslassen. Sie wollte leben. Heute ist sie eine Gefangene in ihrem Körper, unfähig, zu sprechen oder zu handeln. Addie und Eva wissen, dass niemals herauskommen darf, dass sie sich weiterhin einen Körper teilen. Hybride wie sie werden von der Regierung erbarmungslos gejagt. Deshalb sind sie zutiefst verängstigt, als ihre Freundin Hally/Lissa und ihr älterer Bruder Ryan/Devon ihr Geheimnis entdecken. Doch statt sie zu verraten, bieten die hybriden Geschwister Eva an, ihr wieder beizubringen, ihren Körper zu steuern. Die Verlockung ist unwiderstehlich. Evas Traum von Freiheit platzt, als sie auffliegen und in eine Regierungseinrichtung gebracht werden. Dort erfahren sie, was wirklich mit Hybriden geschieht. Können sie fliehen, bevor sie dasselbe Schicksal ereilt?

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Mark Charan Newton – Nights of Villjamur

2017-01-13-newton-nights-of-villjamur

Der britische Autor Mark Charan Newton begann mit dem Schreiben, als er in einer Buchhandlung arbeitete. Permanent von Büchern umgeben zu sein, scheint ihn stark beeinflusst zu haben. Statt nach seinem Abschluss in Umweltwissenschaften im Regenwald zu verschwinden, entschied er sich für eine Karriere im Verlagswesen. Er arbeitete mehrere Jahre als Lektor, bevor 2009 sein Debüt „Nights of Villjamur“ erschien. Der Auftakt der Reihe „Legends of the Red Sun“ wurde überwiegend positiv bewertet und sicherte Newton einen festen Platz in der erlesenen Riege britischer Fantasy-Autor_innen. Mir wurde „Nights of Villjamur“ auf Goodreads empfohlen.

Ein eisiger Wind fegt durch die Straßen Villjamurs, Juwel und Herz des Imperiums Jamur. Graue Wolken verdecken das blasse Licht der sterbenden roten Sonne. Sinkende Temperaturen sind die Vorboten einer jahrzehntelangen Eiszeit, die bereits mit frostigen Fingern über das Land kriecht. Tausende Flüchtlinge sammeln sich vor den Toren der Hauptstadt. Vertrieben von der unerbittlichen Kälte, hoffen sie, in Villjamur Schutz zu finden. Doch die Tore bleiben verschlossen. Ränke um Macht und Einfluss werden auf den Rücken der Verzweifelten ausgetragen; Intrigen und Verrat, heimtückisch verborgen hinter freundlich lächelnden Gesichtern, die das Leid des Volkes nicht kümmert. Blind für die Gefahren, die dem Imperium drohen. Während Jamur langsam in den Fängen des ewigen Winters erstarrt, erheben sich in der Tundra die Untoten. Hoch im Norden zeugen unheimliche Berichte von ausgelöschten Siedlungen, entvölkert bis auf die letzte unglückliche Seele. Es scheint, als brächte die Eiszeit Schlimmeres mit sich als Frost und Schnee…

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2 Kommentare

Verfasst von - 7. Februar 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Dietmar Dath – Die Abschaffung der Arten

2016-06-26 - Dath Die Abschaffung der Arten

Nach der Lektüre der Trilogie „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer hatte ich das Gefühl, unbedingt ein Buch für Erwachsene lesen zu müssen. Ich wollte ein Leseerlebnis, das mich fordert. Die Wahl, die mein Bauch für uns traf, überraschte mich allerdings: „Die Abschaffung der Arten“ von Dietmar Dath. Ich zögerte. Ich wusste, dass dieses Werk eines der anspruchsvollsten ist, die mein Regal zu bieten hat, auch, weil ich irrtümlich annahm, es handele sich dabei um ein Sachbuch. Als ich es in der Hand hielt, klärte sich diese Fehleinschätzung natürlich auf, doch meine Skrupel blieben. Ich stritt mit mir selbst, entschied dann aber, mich darauf einzulassen. Normalerweise weiß mein Bauch sehr genau, wann ich für eine bestimmte Lektüre bereit bin – ich vertraute ihm und stürzte mich in „Die Abschaffung der Arten“.

Die Zeit der Menschen auf Erden ist abgelaufen. Nun regieren Tiere eine Welt, die nur noch bedingt an die Errungenschaften der Menschheit erinnert. Unter der Führung des Löwen Cyrus Golden erreichte die Gesellschaft der Gente Frieden, Wohlstand und Intellektualität. Die Evolution auf dem Zenit ihrer Macht. Doch die Evolution ist eine wankelmütige Göttin ohne Gewissen. In den Wäldern Südamerikas entsteht eine neue Lebensform, die alles bedroht, was der Löwe einst als wahrgewordene Utopie erschuf. Der Gefahr ins Auge blickend entsendet er den Wolf und Diplomaten Dmitri, um einen alten Verbündeten aufzusuchen. Auf seiner Reise sammelt Dmitri Eindrücke und Erkenntnisse und beginnt zu verstehen, warum den Menschen die Ewigkeit verwehrt wurde. Die neuen Besitzer der Erde müssen wählen: haben sie wahrhaft aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt und sind bereit, sich der Evolution demütig zu beugen oder wird ihnen Hybris zum Verhängnis?

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Ein Kommentar

Verfasst von - 16. Juli 2016 in Science-Fiction

 

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