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Montagsfrage Buch mit Huhn oder Ei?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, wie feiert ihr Ostern in diesem äußerst seltsamen Jahr? Da wir trotz des sensationellen Wetters weiterhin angehalten sind, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen, unterscheiden sich die Feiertage für mich in 2020 kaum von allen anderen Tagen. Normalerweise hätte ich den Ostersonntag wahrscheinlich bei meinen Eltern verbracht und ein festliches Essen genossen, doch aufgrund der Corona-Pandemie sind der Lieblingsmensch und ich einfach zu zweit zu Hause. Ich finde es schade, dass ich meine Familie zur Zeit nicht sehen kann, aber um das Fest an sich tut es mir nicht leid. Ostern steht in meinem persönlichen Ranking der jährlichen Feiertage nicht besonders weit oben. Als Kind fand ich das natürlich alles super, besonders Geschenke im Garten zu suchen war durchaus ein Highlight. Mittlerweile hat sich die Bedeutung von Ostern für mich allerdings völlig verschoben; in meiner Wahrnehmung ist es tatsächlich das Fest, das ich am meisten mit einem christlichen Hintergrund assoziiere, sogar mehr als Weihnachten. Ich weiß nicht, wann das passiert ist und warum, aber irgendwie sehe ich vor meinem inneren Auge immer sofort den gekreuzigten Jesus, wenn ich an Ostern denke. Ich bedauere das, denn ich mochte den Osterhasen und da ich nicht gläubig bin, habe ich jetzt das Gefühl, dass diese Feiertage eigentlich gar nicht für mich bestimmt sind. Trotzdem genieße ich es, frei zu haben (dieses Jahr muss ich nicht arbeiten, obwohl Feiertage im journalistischen Betrieb einfach nicht existieren) und habe den gestrigen Tag komplett mit meinem Buch auf dem Balkon verbracht. Das ist auch mal schön. Für heute steht ebenfalls nichts an, außer natürlich der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Buch mit Huhn (oder Ei)?

Ehrlich gesagt bin ich nicht gerade begeistert von dieser Frage. Ich weiß, letztes Jahr gab es bereits eine ähnliche Osterfrage, aber die habe ich ausfallen lassen, weil sie sehr spät kam und ich besseres zu tun hatte, als den Tag vor dem Rechner zu verbringen. Damals. Als man noch rausgehen durfte. 😉 Ich denke, die Bedingungen, unter denen Hühner und Eier in Büchern auftauchen, sind einfach nicht sehr vielfältig, weshalb wir heute vermutlich mit wenigen Ausnahmen alle dieselben Antworten geben. Nun ja, dann wollen wir mal. „Harry Potter“ lasse ich gleich weg, es erscheint mir unnötig, Antonias Antwort zu wiederholen.

In der Fantasy spielen Eier meist dann eine Rolle, wenn das Universum Drachen enthält. Manchmal tauchen sie auch als Brut eines fiesen Monsters auf, aber meiner intuitiven Einschätzung nach sind Dracheneier am häufigsten zu finden. Spontan fallen mir drei Reihen ein, in deren ersten Bänden Drachen aus Eiern schlüpfen: „Eragon“ (Eragon #1) von Christopher Paolini, „A Game of Thrones“ (A Song of Ice and Fire #1) von George R.R. Martin und „Dragonflight“ (Dragonriders of Pern #1) von Anne McCaffrey. Letzteres habe ich erst kürzlich gelesen. In allen drei Büchern ist das Schlüpfen eines oder mehrerer Drachen ein besonderes Ereignis, das den Ausgangspunkt einer speziellen Beziehung zwischen Drache und Mensch darstellt. Der Beginn des neues Lebens ist gleichzeitig der Beginn einer außergewöhnlichen Verbindung, die die nachfolgende Geschichte entscheidend bestimmt. Am besten und eindeutigsten beschrieben ist dieser Prozess in „Dragonflight“, in der die Geburt eines neuen Drachen von einer traditionellen Zeremonie begleitet wird, die nicht ohne Grund „Prägung“ genannt wird.

Bücher, in denen Hühner wirklich eine Rolle spielen, sind meiner Empfindung nach schwerer ausfindig zu machen. Ich habe den Eindruck, dass Hühner normalerweise eher am Rande auftauchen, als Teil des Settings oder Worldbuildings. In „Die Arena“ von Stephen King stellt der Autor zum Beispiel einen Bauern vor, der Hühner hält und sich ständig darum sorgt, wer sie füttern soll, während seine Söhne und er selbst in die perfiden Pläne des Schurken Jim Rennie eingebunden sind. In den „Anita Blake“-Romanen von Laurell K. Hamilton sind Hühner Opfertiere, deren Blut die Protagonistin einsetzt, um Zombies zu erwecken. Mir will kein Buch einfallen, in dem sie einen wichtigeren Auftritt haben oder gar als Hauptfiguren fungieren. Ich könnte mir vorstellen, dass das manchmal in Kinderbüchern der Fall ist, aber sollte es diese geben, habe ich sie nicht gelesen.

Welche Bücher mit Hühnern und/oder Eiern fallen euch ein?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen österlich-feierlichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Richard Kadrey – Kill City Blues

Sandman Slim“ soll verfilmt werden. Mein Kumpel Stark auf der Leinwand. Eine seltsame Vorstellung. Die Pläne für eine Verfilmung reichen weit zurück. In einem Interview von 2012 sprach der Autor Richard Kadrey bereits konkret darüber. Diese Realisierung kam offenbar nicht zustande, denn laut aktuelleren Berichten kaufte Studio 8 die Rechte an der Reihe 2016. 2018 wurde öffentlich, dass Chad Stahelski Regie führen und Kerry Williamson die Drehbuchadaption schreiben soll. Über Schauspieler_innen ist noch nichts bekannt. Kadrey selbst weigert sich, Ideen vorzuschlagen. Er habe die äußerliche Erscheinung seines Helden bewusst vage gehalten, damit seine Leser_innen sich ihr eigenes Bild machen können. Einen Schauspieler zu nennen, würde diesen Effekt ruinieren. Aus demselben Grund kommt es für mich nicht in Frage, mir eine Verfilmung anzusehen. Ich bleibe lieber bei den Büchern. Mittlerweile bin ich beim fünften Band „Kill City Blues“ angekommen.

Ruhestand – hach, was wäre das schön. Leider ist das für James Stark aka Sandman Slim – Ex-Höllengladiator, Ex-Himmelssöldner und Ex-Luzifer – einfach nicht drin. Er rettete die Welt, doch die Gerüchte über die Macht des Qomrama Om Ya verbreiteten sich in Windeseile und jetzt ist jeder dahergelaufene Möchtegernschurke scharf auf das Ding. Diese Leute meinen es ernst. Wieder einmal wird Stark zur Zielscheibe und beschließt, zu verhindern, dass das Qomrama Om Ya in falsche Hände gerät. Er beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Nach einigen Wochen ohne Ergebnis hat er die Nase gestrichen voll und tut, was er am besten kann: kräftig auf den Busch klopfen und schauen, was hervorkriecht. Während einer seiner… Erkundungsmissionen fällt ein Name. Kill City. Ausgerechnet. Die verlassene Mall voller primitiver, feindlicher Sub-Rosa-Clans und Monster ist nicht gerade ein Ausflugsziel, das Stark freiwillig gewählt hätte. Aber nun ja, was tut man nicht alles, um die Welt zu schützen?

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Rechts, links, Schmerzen ODER Wie ein Huhn meine Blogpläne ruinierte

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe heute keine guten Nachrichten für euch. Ein paar werden es schon über Twitter mitbekommen haben: ich habe mir am Freitag das rechte Handgelenk gebrochen. Jup. Komplett durch, zertrümmert und verschoben. Ich verzichte jetzt mal auf hübsche Euphemismen und spreche aus, was ich empfinde: das ist einfach nur scheiße. Ich bin Rechtshänderin und muss jetzt auf einmal alles mit links machen. Habt ihr euch schon mal die Zähne mit eurer schwachen Hand geputzt? Habt ihr schon mal versucht, euch einhändig einen Zopf zu machen? Nein? Probiert es aus, dann wisst ihr, wie es mir zur Zeit ergeht.

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