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Schlagwort-Archive: High Fantasy

Richard Schwartz – Die Macht der Alten

Havald zersplitterte. Der Nekromantenkaiser zerriss seine Seele. Nur mit Mühe gelang es ihm, sein Selbst wieder zusammenzusetzen. Nun teilt er seinen Körper mit all den Seelen, die ihm der Verschlinger und Seelenreißer überließen. Hunderte, Tausende aller Zeitalter leben in ihm weiter, während er von ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten profitiert. Die dunkle Gabe pulsiert in ihm. Mit seinem Schicksal hadernd zieht er sich zurück, versteckt sich im Hammerkopf, der Schenke, in der alles begann. Hier findet ihn Leandra. Einfühlsam überzeugt sie ihn, sich nicht abzuwenden. Illian und Askir brauchen ihn, denn noch immer bedroht Thalak die Königreiche, trotz des erfolgreichen Eingreifens von Xiang. Drachen wurden am Himmel gesichtet, primitive, furchtbare Wesen, die nicht mit der Majestät und Intelligenz Elsines vergleichbar sind und von einer Kriegsfürstin in weißer Lederrüstung kontrolliert werden: Farlin, Aselas Tochter. Havald kehrt nach Askir zurück und beginnt sofort, die Feldzüge vorzubereiten, die den Krieg ein für alle Mal beenden sollen. Seine unkonventionellen Ideen inspirieren nicht nur Zustimmung, doch seine engsten Freunde vertrauen seiner Führung. Leandra, Serafine, Zokora und Varosch begleiten ihn ins Blutige Land, um endlich das Geheimnis des Tarns zu lüften. Welche Macht haben die Alten ihren Nachfahren hinterlassen? Welche Opfer werden nötig sein, um den Krieg der Götter zu entscheiden?

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Verfasst von - April 10, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Quartals-Highlight?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, die letzten Wochen waren vielleicht stressig. Ich habe viel gearbeitet, war ständig unterwegs und kam nur selten mal zur Ruhe. Diese Phase erreichte am Wochenende ihren Höhepunkt mit dem Umzug meiner Schwester (der sehr gut lief). Ich hoffe sehr, dass es jetzt wieder ruhiger wird und ich mich ohne Hektik meinem normalen Alltag widmen kann. Ich hatte ja sogar Schwierigkeiten, mir Zeit für meine Rezensionen abzuknapsen. Das muss aufhören. Ich will die Langeweile zurück! 😀
Nachdem die Aktion letzte Woche ausgefallen ist, gibt es heute wieder eine Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

Erst vor kurzem habe ich meinen Eltern erzählt, dass ich dieses Jahr offenbar ziemlich kritisch bin, was meine Bewertungen betrifft. Ich habe bisher 28 Bücher gelesen und davon erhielt nur eines die Bestnote von fünf Sternen. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Ich glaube nicht, dass es die Bücher selbst sind, denn die waren Großteils gut oder sogar sehr gut. Ich habe lediglich das Gefühl, dass da noch Luft nach oben ist und ich noch begeisterter sein könnte. Vermutlich trifft mich bloß der Fluch der Vielleser – je mehr man liest, desto sensibler wird das Gespür für Qualität.
Nun aber zurück zur Frage. Mein bisheriges Highlight war „The Power“ von Naomi Alderman, das ich erst letzte Woche ausgelesen habe. Volle 5 Sterne, ohne zu zögern und ohne Skepsis. Es ist ein brillantes Buch und für mich entpuppte es sich sogar als Offenbarung. Ich freue mich schon auf die Rezension, weil ich es kaum abwarten kann, ausführlich zu schwärmen. Ihr müsst es lesen, wirklich, ihr müsst einfach! Worum es geht? Stellt euch vor, von einem Tag auf den anderen würden alle Frauen weltweit entdecken, dass sie eine bestimmte Kraft haben, die ihnen Dominanz über Männer verleiht. Wie würde diese Entdeckung die globale Gesellschaft verändern? Welche Konsequenzen impliziert diese Entwicklung? Naomi Alderman hat eine alternative Realität geschaffen, die hervorragend durchdacht, stimmig und überraschend beängstigend ist. Die Lektüre hat mir die Augen geöffnet.
Außerdem war da noch „The Name of the Wind“ (The Kingkiller Chronicle #1) von Patrick Rothfuss. Für diesen High Fantasy Trilogieauftakt habe ich zwar bloß vier Sterne vergeben, weil ich glaube, dass die Geschichte ihr Potential bisher lediglich ankratzt, aber das Leseerlebnis war beeindruckend und äußerst mitreißend. Ich bin gespannt auf die Folgebände. Bitte, Mr. Rothfuss, beeilen sie sich mit dem Schreiben des Finales!

Auf welche Lesehighlights blickt ihr bisher zurück?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Schreib mir eine Geschichte?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ist es zu fassen, dass nächstes Wochenende schon wieder Ostern ist? Das Jahr rast vor sich hin und ich habe das Gefühl, ich stehe am Rand der Laufbahn und kann nur verdattert zuschauen. Wir werden zu Ostern nicht viel unternehmen. Am Samstag werden wir vielleicht mit ein paar Freunden angrillen, weil eine Freundin nächste Woche Mittwoch für ein halbes Jahr in die USA reist und wir dementsprechend nicht mehr viele Gelegenheiten haben, Zeit mit ihr zu verbringen. Ich bewundere ihren Mut, hier alles stehen und liegen zu lassen, um sich diesen Traum zu erfüllen. Sie wird 6 Monate mit Freund und Hund im Camper durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten tuckeln. Ein großes Abenteuer, für das ich selbst einfach zu ängstlich bin. Am Sonntag steht dann das jährliche Familienessen an und das war es auch schon mit unseren Plänen. Wie feiert ihr denn Ostern?
Bevor alle versuchen, die dicksten Eier zu finden, steht allerdings erst einmal der Start in die neue (kurze) Woche an, den ich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja begehe.

Wenn du schon mal daran gedacht hast, ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Fantasy. Garantiert würde ich einen Fantasy-Roman schreiben. Man sagt ja, angehende Autor_innen sollen das Buch schreiben, das sie selbst gern lesen würden. Die Fantasy ist mein Lieblingsgenre, also liegt es für mich nahe, mich schriftstellerisch daran zu versuchen. Ich glaube zwar nicht, dass ich direkt kopfüber in die Königsklasse der High Fantasy hineinspringen würde, weil sie in meiner Vorstellung zu anspruchsvoll für eine Debütautorin ist (es muss ja Gründe haben, dass diverse Autor_innen Jahre an ihren Büchern arbeiten – ja, ich meine sie, Mr. George R.R. Martin), aber ein Ausflug in die Urban Fantasy scheint mir durchaus eine Option zu sein. Ein weiterer Rat, von dem man immer wieder liest, besagt, dass man über das schreiben soll, was man kennt. Ich würde mir diesen Rat vermutlich wörtlich zu Herzen nehmen und als Setting Berlin wählen. In meinem Kopf spukt seit Jahren die Idee einer Geschichte herum, in der es um kleine Wesen geht, die den reibungslosen Ablauf des Berliner U-Bahnnetzes überwachen, aber bisher fehlt mir der Kern des Ganzen: der Konflikt. Den braucht jede Geschichte und solange mir dazu nichts einfällt, muss ich mich im Grunde gar nicht erst ransetzen. Ich sag’s immer wieder: Schreiben ist schwer.

In welchem Genre würdet ihr euch als Schriftsteller_innen tummeln?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Tochi Onyebuchi – Beasts Made of Night

Tochi Onyebuchis Leben ist ein Spagat zwischen seinem Beruf als Anwalt für Bürgerrecht und seinen Bemühungen als Autor. Beide Karrierezweige verfolgt der US-Amerikaner nigerianischer Herkunft mit beeindruckender Professionalität. Er verfügt über Abschlüsse aus Yale, der Columbia Law School und der NYU. Seine Kurzgeschichten und Novellen erschienen in Asimov’s Science Fiction, im Nowhere Magazine und in der Anthologie Panverse Three. „Beasts Made of Night“ ist sein Debütroman, ein Traum, den er sich nach 15 Jahren harter Arbeit erfüllte und der Gerüchten zufolge der Auftakt einer umfangreichen, gleichnamigen Saga sein wird.

Der 17-jährige Taj ist ein Aki, ein Sündenfresser. Sein Körper ist übersäht mit Tattoos, die beweisen, wie viele Sünden-Bestien er erschlug. Diese Manifestationen der Sünde, hervorgerufen durch einen Magier, können zwar getötet werden, erscheinen anschließend jedoch auf der Haut des Aki, während die Schuld der Tat auf den Sündenfresser übergeht. Die meisten Aki verfallen eines Tages dem Wahnsinn. Taj weiß, dass er irgendwann den Preis für sein Talent bezahlen muss, doch noch gilt er als der beste Aki in ganz Kos. Leider ist seine Reputation wertlos, da seinesgleichen als verdorben geächtet werden. Niemand möchte zugeben, die Dienste eines Sündenfressers zu benötigen, schon gar nicht die königliche Familie. Als Taj in den Palast bestellt wird, um den König selbst von einer Sünde zu befreien, ahnt er nicht, dass er in eine abscheuliche Intrige hineingezogen wird, die nicht nur die Beseitigung aller Aki zum Ziel hat, sondern auch Kos zerstören soll. Taj muss handeln. Kann er den Wahnsinn, der bereits in ihm wütet, lange genug zurückhalten, um seine Freunde und ganz Kos zu retten?

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Verfasst von - März 14, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Dale Lucas – First Watch

Eine Mischung aus „Herr der Ringe“ und „Lethal Weapon“ – so beschreibt Dale Lucas seinen Roman „First Watch“. Der Auftakt der Reihe „The Fifth Ward“ vereint die Action eines Cop Buddy – Films mit den klassisch-epischen Elementen eines High Fantasy – Schmökers. Ich verrate euch ein Geheimnis: ich liebe die Lethal Weapon“-Filme. Riggs und Murtaugh sind für mich der Inbegriff des cineastischen Ermittler-Duos, das ich seit meiner Kindheit feiere. Ich konnte nicht widerstehen, ihre HF-Äquivalente kennenzulernen und stürzte mich mit Freuden auf „First Watch“.

Sich der Stadtwache Yenaras anzuschließen, um aus dem Gefängnis freizukommen, schien Rem eine brillante Idee zu sein. Schließlich wollte er keinesfalls noch länger hinter Gittern versauern und brauchte dringend einen Job. Doch als er seinen Partner kennenlernt, beschleicht ihn das Gefühl, dass seine spontane Entscheidung vielleicht nicht ganz so raffiniert war. Der polternde, übellaunige Zwerg Torvald ist alles andere als begeistert, sich um den Frischling kümmern zu müssen. Widerwillig schleppt er Rem in die Straßen der multikulturellen Metropole, in der Orks mit Drogen dealen, Magier_innen ihren dubiosen Geschäften nachgehen und die Präfekten der Bezirke offen ihre Feindseligkeit für einander ausleben. Unter der grimmigen Führung Torvalds erlebt Rem einen turbulenten ersten Tag, dessen trauriger Höhepunkt ihn am Ende ihrer Schicht erwartet. Unter einer Brücke wird eine Leiche entdeckt. Torvald genügt ein Blick, um festzustellen, dass es sich bei dem Toten um seinen Stammpartner Freygaf handelt. Er wurde ermordet. Wer würde ein Mitglied der Stadtwache heimtückisch umbringen und warum? In welche schmutzigen Geheimnisse war Freygaf verwickelt? Hängt sein Tod mit dem Verschwinden mehrerer Töchter und Söhne aus wohlhabenden Familien zusammen? Torvald schwört, Freygafs Mörder aufzuspüren und Rache zu nehmen. Rem hat keine andere Wahl, als seinen Partner bei seiner Jagd zu unterstützen. Mitgehangen, mitgefangen.

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Verfasst von - März 6, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Literatur zum Weltuntergang?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Chilli und ich hatten letzte Woche Dienstag einen Kontrolltermin bei ihrer Chirurgin. Sie ist sehr zufrieden mit dem Verlauf von Chillis Heilung, die Kreuzband-OP war ein Erfolg und sie stellt sich sehr gut an, ist motiviert und voller Bewegungsdrang. Deshalb müssen wir jetzt fünf Mal die Woche Sport machen. Sie braucht in ihrem Bein wieder Stabilität und Beweglichkeit und um das zu erreichen bzw. zu fördern, bis wir Mitte März mit der Physiotherapie anfangen, muss sie fünf Tage pro Woche Rückwärtslaufen und den Dreibeinstand üben. Das Rückwärtslaufen klappt prima, weil sie das im Grunde vorher schon konnte, jetzt wird sie dafür eben nur belohnt. Verständlicherweise findet der alte Gierschlund das großartig. Der Dreibeinstand hingegen ist für sie noch sehr anstrengend. Ich nehme ihr dabei ihren gesunden Hinterfuß weg und sie muss für 3-5 Sekunden auf drei Beinen stehen, wobei sich die Belastung für das operierte Bein natürlich erhöht. Funktioniert so la la. Ende der Woche soll ich wieder bei unserer Ärztin anrufen; dann besprechen wir Chillis Fortschritte und machen die Übungen gegebenenfalls schwerer. Ich denke, das Rückwärtslaufen müssen wir auf jeden Fall schwieriger machen, den Dreibeinstand… na mal sehen. Vielleicht verbessert sie sich darin im Lauf der Woche auch noch. Zusammengefasst sind sowohl Dr. Stephanie als auch ich äußerst glücklich mit meiner Prinzessin, sie macht das alles wunderbar und es geht ständig aufwärts. 🙂
Soweit zu meinem kleinen Update bezüglich der Mission „Behandlung des Kreuzbandrisses meines Hundes“, jetzt kommen wir zum wöchentlichen Montagmorgenritual, der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Wenn die Welt untergehen würde und du ins All oder auf einen anderen Planeten entkommen könntest, welche 3 Bücher/Reihen würdest du retten, damit sie kommenden Generationen erhalten bleiben?

Ja, liebe Svenja, das ist tatsächlich eine fiese Frage. 😀 Ich habe während unserer Gassirunde vorhin ausführlich darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Schlüssel zu einer befriedigenden Antwort darin liegt, zu entscheiden, welchen Zweck man mit den Büchern erfüllen möchte. Sollen es lehrreiche Werke sein? Möchte ich Bücher retten, die einen entscheidenden Wert für die Literatur allgemein haben? Oder geht es mir um reine Unterhaltung? Versetze ich mich in die beschriebene Situation, glaube ich, dass ich vor allem Bücher bei mir haben wollte, die das Potential besitzen, mich über Jahre zu beschäftigen und die mir Hoffnung vermitteln. Am Ende der Welt brauche ich keine anspruchsvollen Klassiker, ich brauche Werke, die mich emotional erreichen: Bücher, die mich von meiner deprimierenden Lage ablenken, mich aus der Realität fliehen lassen, meinen Geist beschäftigen und positive Gefühle auslösen. Deshalb habe ich mich für Unterhaltungsliteratur entschieden. Hier meine Auswahl:

1. „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson

Diese Reihe ist ein beispielloses High Fantasy – Epos. Es ist brillant, intelligent, mitreißend und voller philosophischer Gedanken und Gesellschaftskritik. Es stellt die perfekte Realitätsflucht dar. Außerdem bin ich sicher, dass man die hochkomplexe Reihe wieder und wieder lesen kann und jedes Mal etwas Neues entdeckt. Daher ist sie hervorragend geeignet, sie mit in ein Leben fernab der Erde zu nehmen.

2. „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling

Ein Leben ohne „Harry Potter“ ist möglich, aber sinnlos. Generationen folgten dem jungen Zauberschüler. Ihm gehören unsere Herzen, unsere Leidenschaft, unsere Liebe. Die Bücher lehren uns Mut, Freundschaft und Opferbereitschaft. In der Tiefe ist es darüber hinaus eine Warnung vor dem Faschismus und diese Botschaft sollten wir niemals vergessen. Eine Welt ohne den guten alten HP möchte ich mir einfach nicht vorstellen, also muss er mit.

3. „The Martian“ von Andy Weir

Zum Schluss habe ich mich für ein Buch entschieden, das wie kein zweites Hoffnung im Angesicht einer aussichtslosen Situation vermittelt. Wenn ich ins All fliegen muss, weil die Welt untergeht, möchte ich den Protagonisten Mark Watney an meiner Seite haben, wenn auch nur in Buchform. Mark überlebt unter den widrigsten Bedingungen, gibt niemals auf und rettet sich selbst durch seine Kreativität und seine sture Weigerung, zu sterben. Ich möchte mir an ihm ein Beispiel nehmen und wer weiß, vielleicht werden seine verblüffenden Ideen auf einem neuen Planeten oder in den Weiten des Alls Gold wert sein, weil unsere Gruppe der Überlebenden diese nutzen kann. Huldigt Mark Watney, dem Weltraumpiraten, dem MacGyver auf dem Mars, er könnte unser Leben retten!

Ich denke, mit diesen Büchern könnten wir eine ganze Weile auskommen. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass es so weit gar nicht erst kommt. Falls doch, plädiere ich dafür, dass es unter den Bücherwürmern dieser Welt zuerst eine Konferenz gibt, in der darüber entschieden wird, wer was mitnimmt. Arbeiten wir alle zusammen, können wir eine respektable Vielfalt erreichen und niemand muss sich einschränken. Denn mal ehrlich, wollt ihr jahrelang mit nur drei Geschichten leben? Also ich nicht. 😉

Welche drei Bücher oder Reihen rettet ihr vor dem Weltuntergang?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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Victoria Aveyard – Glass Sword

Am Ende ihrer Ausbildung zur Drehbuchautorin wagte Victoria Aveyard einen mutigen Schritt. Sie zog zu ihren Eltern zurück, um ein Buch zu schreiben. Kein Drehbuch, sondern einen Roman. Sie setzte alles auf diese eine Karte: „Red Queen“. Glücklicherweise fand sie für ihr Manuskript sofort eine Agentin, die es an HarperTeen verkaufte. Mit 25 stürmte sie die Bestsellerlisten. „Glass Sword“ ist der zweite Band der Reihe, der ebenso erfolgreich wie der Auftakt wurde.

Eine gerechte Welt – Mare Barrow glaubte, diesen Traum mit Maven zu teilen. Doch der Prinz betrog sie, die Scarlet Guard und seinen eigenen Bruder, Kronprinz Cal. Mit Hilfe seiner Mutter, Königin Elara, denunzierte er Cal als Mörder und brachte sich selbst auf den Thron. Nun sind Mare und Cal die meistgesuchten Personen in ganz Norta. Sie sind auf die Hilfe der Scarlet Guard angewiesen, werden allerdings nicht mit offenen Armen empfangen. Während Cal aggressives Misstrauen entgegenschlägt, wird Mare wie ein gefährlicher Freak behandelt. Niemand will ihr zuhören, als sie verlangt, Newbloods wie sie selbst vor König Maven zu schützen. Ihr bleibt keine andere Wahl, als auf eigene Faust nach ihnen zu suchen. Begleitet von Cal, ihrem Bruder Shade und ihrem besten Freund Kilorn versucht sie, Maven stets einen Schritt voraus zu sein, hunderte Morde zu verhindern und mit den Newbloods eine Armee aufzustellen. Aber ihre traumatischen Erlebnisse am Hof der Silvers haben Mare verändert und schon bald muss sie sich fragen, ob sie in dem Bestreben, ein Monster zu besiegen, selbst zum Monster wurde.

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Verfasst von - Februar 13, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension, Young Adult

 

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Steven Erikson – Der Goldene Herrscher & Im Sturm des Verderbens

Die Tiste Edur zwangen die Letherii auf die Knie. Mit goldenen Münzen übersät, furchtbar und unsterblich regiert Rhulad Sengar über das einstmals mächtige Reich Lether. Von seiner Knechtschaft durch den Verkrüppelten Gott in den Wahnsinn getrieben ist er blind für die subtilen Manipulationen der Letherii, die seinen instabilen geistigen Zustand skrupellos ausnutzen. Sie wiegen ihn in Sicherheit, schüren das paranoide Misstrauen seinem eigenen Volk gegenüber und verfolgen perfide Intrigen, die Rhulad und die Edur langsam entmachten sollen. Die Eroberung ist nicht mehr als schöner Schein; die Kinder des Schattens begreifen nicht, dass Lether in Wahrheit niemals von einer Person regiert wurde, sondern von den abstrakten Gesetzen des Profits. Unbeeindruckt von ihren neuen Herren führen die Letherii weiterhin eine verlogene, grausame Kampagne gegen die indigenen Stämme des Landes, um deren Gebiete an sich zu reißen. Doch die Verzweiflung der Stämme wendet das Blatt. Von der Ausrottung bedroht sammeln sie sich hinter dem legendären Krieger Rotmaske und stellen sich der letherischen Armee entgegen. Erstmals vereint schlagen sie zurück. Blutige Scharmützel fordern auf beiden Seiten zahllose Leben. Lether versinkt im Chaos, sodass die Ankunft einer neuen Bedrohung beinahe unbemerkt bleibt. An der Küste wurden fremde Segel gesichtet. Malazanische Segel…

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Verfasst von - Januar 30, 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - Januar 23, 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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