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Schlagwort-Archive: Herzensgeschichte

Montagsfrage: In guten wie in schlechten Zeiten?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ach, Urlaub ist toll. Eine Woche lang habe ich jetzt faul rumgesessen und eine weitere folgt. Na ja, gut, eigentlich stimmt das nicht. Ich sitze niemals einfach nur faul rum, ich habe immer irgendwas zu tun. Trotzdem genieße ich es schon sehr, mehr Zeit für die Beschäftigungen zu haben, die sonst etwas kurz kommen. Im Moment bin ich voll im Conan/Howard-Fieber und schreibe den halben Tag an den Beiträgen für die Aktionswoche. Es ist natürlich viel Arbeit, aber erstens wusste ich das vorher und zweitens macht es einfach Spaß, weil das Thema so spannend und ergiebig ist. Den Rest des Tages nutze ich für lange Yogaeinheiten, mein Lauftraining und Ausflüge in die Küche, um den Lieblingsmenschen und mich mit gutem Essen zu verwöhnen. Abends lese ich dann, schaue Serien und/oder genieße die meditative Wirkung des Puzzelns, um den Kopf frei zu bekommen. Ihr seht, ich versuche täglich, eine ausgewogene Mischung mentaler und körperlicher Aktivitäten herzustellen. Klappt gut. Ich fühle mich gut. 🙂 Heute kommt natürlich noch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise hinzu, zu der ich allerdings nicht allzu viel sagen kann.

Habt ihr ein ‚Comfort‘-Buch?

Nein. Ich habe natürlich einige Herzensbücher, die mich schon lange begleiten und die ich in großen Abständen immer mal wieder hervorhole, wenn ich das Gefühl habe, ich müsste die Geschichte in meinem Gedächtnis auffrischen oder mir einen besonderen literarischen Leckerbissen gönnen. Dazu zählen zum Beispiel „Harry Potter“, „Die Uralte Metropole“ von Christoph Marzi oder „Timm Thaler“ von James Krüss. Aber ich greife nicht zu diesen Werken, weil ich einen miesen Tag hatte, mir die Decke auf den Kopf fällt oder aufgrund ähnlicher Umstände, die Antonia beschreibt. Dieses Bedürfnis kenne ich gar nicht. Mir reicht meine aktuelle Lektüre immer aus, um mich zu entspannen und zu beruhigen. Ich denke, das liegt daran, dass dieser Wohlfühlfaktor für mich nicht primär am Buch hängt, sondern am Lesen selbst. Ich habe mich da zuverlässig konditioniert; allein der Gedanke daran, mich auf der Couch bequem zurückzulehnen und mir ein Buch vorzunehmen, vermittelt mir eine Aura von Ruhe und Frieden. Nun ist das natürlich der Gipfel der Entspannung, der kaum getoppt werden kann, doch es funktioniert auch in anderen Situationen. Auf Arbeit habe ich festgestellt, dass es für mich sehr wichtig ist, in meiner Pause zu lesen. Mein Job ist stressig, deshalb brauche ich diese halbe Stunde, um meinen Kopf zu resetten. Egal, wie hektisch der Tag verläuft, zwischen den Seiten meines Buches finde ich eine Insel der Erholung, auf der ich mich erden kann und neue Energie tanke. Fast, als würde ich meine Couch mental besuchen. Geschichten haben diesen Effekt auf mich, unabhängig davon, wie gut oder schlecht sie sind. Sogar eine blöde Geschichte mit haufenweise Mängeln holt mich runter, einfach, weil ich meinen Geist auf eine Reise schicke und meinen Alltag verlasse, selbst wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt und es nur ein kurzer Ausflug ist. Demzufolge habe ich kein spezielles ‚Comfort‘-Buch – ich habe jede Menge ‚Comfort‘-Bücher, wenn man so will.

Habt ihr ein Buch, das ihr in guten wie in schlechten Zeiten immer wieder lest?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen bezaubernden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Liebster fiktiver Bücherwurm?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Zeit für Schach mit Kühlschränken! Zeit für Football! Zeit für den 53. Super Bowl in Atlanta! Eine aufregende Saison nähert sich ihrem Höhepunkt. Heute wird sich entscheiden, ob die Jugend der L.A. Rams der Erfahrung der New England Partiots gewachsen ist. Das heißt, für mich wird es eine lange Nacht. In weiser Voraussicht habe ich mir heute freigenommen, um mir das Spiel in Ruhe ansehen zu können. Danach muss ich schließlich wieder eine lange Durststrecke bis September überleben. 00:30 Uhr ist Kick-Off, demzufolge habe ich noch ein paar Minuten, bis es losgeht und die möchte ich selbstverständlich sinnvoll nutzen. Also schnell noch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten.

Wer ist dein liebster fiktiver Bücherwurm?

Die liebe Antonia hatte leider einen Trauerfall in der Familie, deshalb gibt sie heute selbst keine Antwort auf ihre Frage. Ich möchte mich an dieser Stelle von Herzen dafür bedanken, dass sie trotzdem bloggt und ihr mein tief empfundes Mitgefühl aussprechen. Meine Gedanken sind bei dir, Antonia.

Da sie sich nun schon die Mühe macht, möchte ich natürlich auch eine gut durchdachte Antwort geben, aber frustrierenderweise ist das nicht möglich. Ich ahne, dass heute ein Name auf allen Blogs vorherrschen wird: Hermine Granger. Wir alle lieben sie. Ich ebenfalls. Unsere kleine Lieblingsstreberin, die selbst auf die Suche nach den Horkruxen Bücher mitschleppt. Hermine ist großartig. Doch sie ist nicht meine Wahl. Meine Wahl fällt auf Emily Laing aus Christoph Marzis Reihe „Die Uralte Metropole“. Das Problem ist, ich kann nicht so recht erklären, warum. Ihr Name war der erste, der in meinem Kopf aufpoppte, als ich die Frage las. Ich werte das als Zeichen meines Unterbewusstseins und schätze, dass es mir sagen möchte, dass sie an erster Stelle steht, doch es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür. Ich liebe Emily und ihre Geschichte ist für mich eine Herzensgeschichte, aber das gilt für Hermine mindestens genauso. Ich würde nicht einmal behaupten, dass ich Emily grundsätzlich lieber mag als Hermine. Ich weiß nicht, warum mein Bauch mir sagt, dass sie mein liebster Bücherwurm ist. Vermutlich handelt es sich um eine hauchdünne emotionale Präferenz. Tut mir leid, dass ich euch heute keine befriedigendere Antwort bieten kann. Manchmal sind die Wege des allwissenden Bauches eben wirklich unergründlich.

Welche fiktive Leseratte steht für euch an erster Stelle?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare! Irgendwann bin ich sicher auch wieder wach und werde eine schöne ausgedehnte Stöberrunde drehen. 😉 Kommt gut in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Kindheitsschätze?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir machen den heutigen Feiertag zum Wasch- und Badetag! Mal davon abgesehen, dass ich demnächst selbst unter die Dusche springe und später eine Waschmaschine mit heller Wäsche anschmeiße, ist die Prinzessin heute fällig. Chilli wird heute gebadet. Ich schiebe das immer ziemlich lange vor uns her und zögere es so weit wie möglich hinaus, weil es für alle Beteiligten eine recht unerfreuliche Angelegenheit ist. Chilli hasst es, nass zu werden. Sie findet Wasser nur zum Trinken okay. Nun ist sie mittlerweile ja kein junger Hüpfer mehr und erträgt ihr halbjähriges Bad mit so viel stoischer Würde, wie sie aufbringen kann, aber das bedeutet natürlich nicht, dass sie aktiv teilnehmen würde. Nein, ich könnte genauso gut ein Brett abschrubben. Sie lässt es über sich ergehen, doch egal, ob ich ihr mit Engelszungen gut zurede oder ihr einen Besuch im Tierheim androhe, sie hilft nicht mit. Am Ende sind wir dann meistens beide nass. Aber was macht das schon, wenn das Wetter so schön ist? 🙂
Vor dem großen Planschen möchte ich jetzt allerdings erst mal die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworten:

Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Neben „Harry Potter“? 😀 Ich habe als Kind und auch als Teenager Bücher oft mehrfach gelesen, weil mein Interesse am Lesen noch nicht zielgerichtet war. So etwas wie einen SuB hatte ich damals nicht und mir ist erst spät aufgegangen, dass ich mich selbstverständlich an der Bibliothek meiner Eltern frei bedienen konnte. Also habe ich die Bücher, die ich mochte, einfach wieder und wieder gelesen. Ich glaube, das Buch, das ich am häufigsten gelesen habe, ist „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ von James Krüss. Dieses Kinderbuch ist schon immer ein Teil meines Lebens. So lange ich mich zurückerinnern kann, war Timm für mich da. Erst las meine Mutter mir daraus vor, später konnte ich ihn selbst besuchen, wann immer mir danach war. Das war oft der Fall, da die Geschichte des unglücklichen kleinen Jungen, der sein Lachen an den Teufel verkauft, um fortan jede Wette zu gewinnen, seit meiner frühsten Kindheit eine meiner Herzensgeschichten ist. Timm besetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen, den ihm niemand streitig machen kann. Bis heute bin ich überzeugt, dass dieses Buch entscheidend dazu beitrug, dass ich zu einem besseren Menschen heranwuchs, weil es mich sehr früh lehrte, dass es Dinge auf der Welt gibt, die nicht mit Geld aufzuwiegen sind, an denen kein Preisschild hängt und die trotz dessen unbezahlbar sind. Auch heute führt mich mein Weg immer wieder zu Timm zurück und ich kann meiner Mutter gar nicht genug dafür danken, dass sie ihn mir vorstellte, als ich noch zu klein war, um selbst zu lesen.

Welches Buch habt ihr in eurer Kindheit und Jugend wieder und wieder gelesen?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbar sonnigen Start in die neue Woche und natürlich einen entspannten freien Tag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Christoph Marzi – London

Die „Uralte Metropole“ von Christoph Marzi war für meine Entwicklung als Leserin ebenso wichtig wie „Harry Potter“. Die vier Bücher rund um das Waisenmädchen Emily Laing und die magische Stadt unter London prägten mich maßgeblich. Seit ich sie das erste Mal als Teenager las, bin ich immer wieder zu dieser bezaubernden Geschichte zurückgekehrt. Beim Erscheinen des letzten Bandes „Somnia“ war ich 19. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass Christoph Marzi mir acht Jahre später einen weiteren Band schenken würde. Ich traute meinen Augen nicht, als ich „London“ in der Verlagsvorschau von Heyne entdeckte. Weihnachten, mein Geburtstag und Ostern fielen zusammen. Eine Fortsetzung der Geschichte, die mir so viel bedeutet – ich musste nicht überlegen, ob sie lesen wollte.

Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie Städte mit Haut und Haaren. Nach einem Besuch in Cambridge wartet Emily Laing auf den Zug nach London. Sie ist müde und traurig, möchte nach Hause, zurück in die Stadt der Schornsteine, wo sie die Ängste eines kleinen Jungen vergessen kann. Doch der Zug kommt nicht. Seltsamerweise scheint sich niemand daran zu stören. Irritiert befragt Emily einen Mitreisenden. Sie erntet Ratlosigkeit. Eine Stadt namens London existiere nicht, behauptet er. Veralbert er sie? Das kann nicht stimmen. Verunsichert zieht Emily das Internet zu Rate und erhält dieselbe Antwort: die Stadt der Schornsteine, die Metropole am dunklen Fluss, ist verschwunden; verschluckt, als hätte es sie niemals gegeben. Was geht da vor sich? Wie können sich ganz London und mit ihr die Stadt unter der Stadt plötzlich in Luft auflösen? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten all ihren Mut zusammennehmen, um London zu retten – mit Leib und Seele.

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Verfasst von - 21. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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