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N.K. Jemisin – The Kingdom of Gods

Eines der ersten Bilder, das N.K. Jemisin veranlasste, die „Inheritance Trilogy“ zu schreiben, war das eines Kindes, das mit Planeten spielt. Angesichts dieser frühen Inspiration ist es wohl nicht verwunderlich, dass sich Sieh zu einem ihrer Lieblingscharaktere entwickelte. In einem Interview erklärte sie, sie liebe es, dass er tausende von Jahren alt und trotzdem entschlossen sei, das Leben aus der Perspektive eines Kindes anzugehen. Mit „The Kingdom of Gods“ schenkte sie Sieh ein ganzes Buch. Sie beschreibt das Finale der Trilogie als einen „verdrehten Bildungsroman“, der das Heranwachsen eines uralten Jungen thematisiert, der stirbt, wenn er erwachsen wird. Klingt verrückt und paradox? Dank Sieh in der Hauptrolle keine Überraschung. 😉

Seit Itempas‘ Ketten gesprengt wurden, ist Sieh langweilig. Ihn erfüllt eine Ziellosigkeit, die ihn verunsichert. Wieder und wieder kehrt er zurück in die Himmelsfestung Sky. Er ertappt sich dabei, die Arameri zu beobachten. Er empfindet eine unerklärliche Faszination für die königliche Familie, die ihn jahrhundertelang quälte und misshandelte. Seine Aufmerksamkeit gebührt den Kindern, jenen unvollendeten Seelen, die der seinen so ähnlich sind. Tief in den Eingeweiden der Festung begegnet er dem 6-jährigen Geschwisterpaar Shahar und Deka. Nach einigen Jahren der Besuche äußern sie den unschuldigen Wunsch, gemeinsam einen Eid auf ihre Freundschaft zu schwören. Ihre verbundenen Hände lösen eine gewaltige Energiewelle aus, die Sieh ins Nichts schleudert. Als er erwacht, sind acht Jahre vergangen. Etwas… hat sich verändert. Seine Magie schwindet. Er altert. Sieh muss herausfinden, was damals geschehen ist und wie er es aufhalten kann. Ihm läuft die Zeit davon. Denn für den Gott der Kindheit bedeutet erwachsen zu werden den Tod.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 1. August 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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N.K. Jemisin – The Hundred Thousand Kingdoms

Ich habe mir in den Kopf gesetzt, häufiger weibliche, erwachsene High Fantasy zu lesen. Mir ist aufgefallen, dass Frauen dieses Genres in meinem Regal völlig unterrepräsentiert sind. Gefühlt stammen alle großen HF-Romane von Männern: „Der Herr der Ringe“, „A Song of Ice and Fire“, „Das Spiel der Götter“, „First Law“. Ich glaube, dass Autorinnen, die epische Fantasy schreiben, zu wenig Beachtung erhalten. Also habe ich mir vorgenommen, diesen Umstand zumindest für mich selbst zu ändern und bewusst High Fantasy aus der Feder von Frauen zu lesen. Daher griff ich im Juli 2017 zu „The Hundred Thousand Kingdoms“ von N.K. Jemisin, der Auftakt der „Inheritance Trilogy“, der schon viel zu lange auf meinem SuB einstaubte.

Als Yeine Darr kurz nach dem rätselhaften Tod ihrer Mutter an den Hof ihres Großvaters Dekarta Arameri, Herrscher der Welt und Günstling des Lichtgottes Itempas, bestellt wird, vermutet sie bereits, dass an diesem Zwangsbesuch etwas faul ist. Niemals würde ihr Großvater sie zu sich befehligen, um die Familienbande aufzufrischen. Sie behält Recht. Der alte Gebieter will sie als potentielle Erbin einsetzen. Yeine ist schockiert, denn diese vermeintliche Ehre ist ein zweischneidiges Schwert. Als potentielle Erbin muss sie mit Verwandten, die sie nicht kennt und die ihr bezüglich höfischer Sitten und Intrigen weit voraus sind, um den Thron rivalisieren. Widerwillig richtet sie sich in der Himmelsfestung Sky ein und schwört, das Beste aus ihrem neuen Status zu machen. Sie begibt sich auf eine gefährliche Suche nach Antworten. Den Tod ihrer Mutter umgeben uralte, blutige Geheimnisse, die sie nur in Sky aufdecken kann, hier, in diesem Schloss im Himmel, in dem sich die Leben von Sterblichen und Göttern täglich berühren.

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10 Kommentare

Verfasst von - 2. August 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „I am Number Four“ (Lorien Legacies #1) von Pittacus Lore und befinde mich auf Seite 132 von 465.

I Am Number FourNine of us came here.
We look like you.
We talk like you.
We live among you – but
We are not you.
We have powers you dream of having.
We are the superheroes you worship in movies and comic books –
But we are real.

They caught Number One in Malaysia. Number Two in England. And Number Three in Kenya.
They killed them all.

I am Number Four. I am next.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Henri and I go into town on Saturday for the Halloween parade, almost two weeks after arriving in Paradise.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ihr kennt den Film „Ich bin Nummer Vier“ mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle? Dieses Buch ist die Vorlage dazu. Würde es sich um einen Einzelband handeln, hätte ich vermutlich nicht entschieden, das Buch zu lesen, aber da es nur der Auftakt einer längeren Reihe ist (die Hauptserie soll wohl sieben Bücher umfassen, bisher gibt es sechs) und ich so gern wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, habe ich vor über einem Jahr entschieden, Pittacus Lore eine Chance zu geben. Bis ich dann angefangen habe, mir die Reihe zusammen zu kaufen, ist noch einmal einige Zeit vergangen. Jetzt habe ich am Sonntag Band drei und vier bestellt und war abends daher der Meinung, dass ich endlich anfangen darf. 😀
Besonders weit bin ich ja noch nicht, aber ich habe mich bereits auf der 6. Seite gefreut, weil dort erklärt wird, warum die Überlebenden Loriens über die ganze Erde verstreut leben müssen und welche Funktion die Halsketten erfüllen, die sie tragen. Im Film wird darauf nicht eingegangen, das heißt, ich weiß jetzt schon mehr als zuvor. Die Schreibweise ist angenehm und unkompliziert, außerdem kann ich mich gut in John (bzw. Vier) hineinversetzen, da Pittacus Lore die Geschichte aus seiner Ich-Perspektive schildert.
Lustigerweise scheint mein Gehirn schon jetzt damit anzufangen, die Bilder der SchauspielerInnen aus dem Film mit eigenen Bildern zu ersetzen. Die Art und Weise, wie John/Vier erzählt, passt einfach nicht zu Alex Pettyfer. Momentan ist meine Vorstellung noch ziemlich… verschwommen, doch ich denke, je weiter ich in der Geschichte vorankomme, desto substanzieller werden die Figuren vor meinen Augen sein. Ich bin gespannt, wie sie am Ende für mich aussehen. 🙂

4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten“ Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen“ Antagonisten gehen?

Okay, das ist diese Woche wirklich leicht zu beantworten. Die Antagonisten in „I am Number Four“ sind die fiesen Mogadorianer, die die Überlebenden Loriens jagen und Stück für Stück töten. Ich weiß noch nicht, wieso sie das eigentlich tun, aber zu denen möchte ich auf keinen Fall gehören. Sie scheinen eine über die Maßen aggressive, sadistische, skrupellose Rasse zu sein. Daher wäre ich lieber eine Bewohnerin Loriens vor der Zerstörung des Planeten. Eine Überlebende wäre ich weniger gern, denn ständig auf der Flucht zu sein, gefangen auf einem fremden Planeten, stelle ich mir nicht so toll vor. Hätte ich die Wahl würde ich mich darüber hinaus natürlich entscheiden, zur Garde zu gehören, denn sie sind der Teil der Bevölkerung, die diese supercoolen Kräfte haben. Wenn schon, denn schon, nicht wahr? 😉

Was lest ihr im Moment? Würdet ihr lieber zu den Guten oder zu den Bösen eurer aktuellen Lektüre gehören?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Dienstag!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 8. September 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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