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Montagsfrage: Nein zu Rassismus

Hallo ihr Lieben! 🙂

Kennt ihr das? Ihr schlagt einen Band einer Reihe auf und noch bevor die Geschichte beginnt, steht dort ein Hinweis, dass zwischen diesem und dem letzten Band eine Kurzgeschichte erschienen ist, die wichtig für das Verständnis der Handlungsentwicklung ist. Das ist mir letzte Woche passiert, als ich mir „Staked“, den achten (und vorletzten) Band der „Iron Druid Chronicles“, von Kevin Hearne vornehmen wollte. Dort heißt es in einem Hinweis des Autors, dass die Handlung nicht an der Stelle ansetzt, an der „Shattered“ aufhörte, weil dazwischen die Kurzgeschichte „A Prelude to War“ liegt, die in der Mini-Anthologie „Three Slices“ erschienen ist und die man lesen sollte, wenn man gewisse Anspielungen in „Staked“ verstehen will. Trotz meines neu gewonnenen Respekts für Kurzgeschichten hat mich das zugegeben ziemlich geärgert. Ich finde es blöd, wenn die Hauptreihe in sich nicht so logisch aufgebaut ist, dass man das zusätzlich erschienene Beiwerk lesen muss, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Dennoch habe ich mich schnell damit abgefunden und mir die Kindle-Version von „Three Slices“ heruntergeladen. „Three Slices“ ist das Ergebnis einer Kollaboration zwischen Kevin Hearne, Delilah Dawson und Chuck Wendig. Alle drei haben Kurzgeschichten im Rahmen ihrer bereits existierenden Reihen geschrieben, in denen ein bestimmtes, recht bizarres Thema eine Rolle spielt: Tyromantie, die Weissagung mit Käse. Als ich das in der Einleitung der Anthologie erfuhr, war ich fast schon wieder versöhnt. Wahrsagerei mit Käse ist einfach so abgedreht, dass ich mich darauf freute, herauszufinden, wie die drei das in ihre Geschichten eingebaut haben. Mittlerweile bin ich natürlich durch und muss sagen, für die „Iron Druid Chronicles“ wäre es nicht nötig gewesen, eine separate Kurzgeschichte zu verfassen. „A Prelude to War“ hätte ebenso gut das erste Kapitel in „Staked“ sein können. Ich weiß allerdings zu schätzen, dass ich dadurch Delilah Dawson und Chuck Wendig kennenlernte, die es wohl beide auf meine Wunschliste schaffen werden.

Ist euch schon mal ähnliches passiert? Wie habt ihr das empfunden? Findet ihr ergänzende Kurzgeschichten im Rahmen einer Reihe gut oder mögt ihr es auch lieber, wenn die Hauptreihe in sich so geschlossen ist, dass ihr frei entscheiden könnt, die Kurzgeschichten zu lesen? Ich bin gespannt, was ihr dazu zu sagen habt.

Erst eimal habe ich jedoch etwas zu sagen, nämlich zur heutigen Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise!

Welche Bücher, die gegen Rassismus, Ignoranz und Unwissenheit arbeiten, könnt ihr empfehlen?

Ich habe auch schon überlegt, wie ich diese Themen angesichts der aktuellen Entwicklungen in den USA und den damit verbundenen Diskussionen auf meinen Blog bringen kann. Es fällt mir manchmal sehr schwer, meinen reinen Buchblog nicht für politische Botschaften zu entfremden. Deshalb danke ich Antonia dafür, dass sie mir zeitnah die Möglichkeit gibt, mich heute zu Rassismus und Polizeigewalt zu äußern und meine ganz persönliche Weltsicht zu teilen, bevor ich ein paar Buchempfehlungen ausspreche.

Wann immer ich mich mit Rassismus beschäftige, schäme ich mich für die Weiße Weltbevölkerung. Ich schäme mich für die Historie, ich schäme mich für Unsensibilität, ich schäme mich für überwältigende Unwissenheit und die Weigerung, das eigene Verhalten, speziell den Sprachgebrauch, auch nur minimal anzupassen, um empathisch, einfühlsam und inkludierend zu sein. Ich hasse es, dass so wenigen Weißen ihre privilegierte Position in der globalen Gesellschaft bewusst ist. Ich hasse es, wie viele Weiße sich sofort angegriffen fühlen, wenn sie auf ihr rassistisches Benehmen hingewiesen werden. Ich hasse es, dass ich als Weiße Europärin niemals, niemals, niemals wieder gutmachen kann, was meine, nein, unsere Vorfahr_innen Völkern angetan haben, die eine andere Hautfarbe haben und bis heute antun. Ich fühle mich hilflos und machtlos, weil ich lediglich mein eigenes Verhalten modifizieren und nicht die ganze Welt dazu zwingen kann, historisch und täglich Verantwortung zu übernehmen. Ich weiß, dass es nicht um Schuld geht und ich weiß, dass es bereits ein Schritt in die richtige Richtung ist, dass ich anerkenne, dass People of Color überall auf unserem Globus Rassismuserfahrungen machen, die ich niemals erleben werde. Aber oft reicht mir das nicht. Ich möchte wirklich etwas verändern und kann nicht, weil es ein systemisches, strukturelles Problem ist, das sich nicht durch meinen guten Willen allein in Luft auflöst. Es ist so unglaublich frustrierend, dass ich kaum Einfluss habe – eine Empfindung, die Menschen, die tatsächlich rassistisch behandelt werden (im Gegensatz zu mir), sicherlich hundertfach verstärkt wahrnehmen. Versteht mich nicht falsch, mir ist bewusst, dass jede Stimme, die sich gegen Rassismus ausspricht, wichtig und bedeutend ist. Aber einen Wandel erreichen wir nur durch eine geeinte Massendynamik, der so viele Faktoren entgegenstehen – wirtschaftlich, sozial, politisch – dass ich mir manchmal die Haare ausreißen und laut schreien möchte.

Ich hasse es auch, dass ich Zweifel daran habe, dass die Black Lives Matter – Bewegung und alle anderen Organisationen, die großartige Arbeit leisten, um diesen uralten, tief verwurzelten Konflikt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, den Wandel einleiten können, den wir so dringend benötigen. Ich hasse meinen eigenen Zynismus, durch den es mir so schwerfällt, Hoffnung zu entwickeln. Ich möchte glauben, ich möchte hoffen, doch wenn ich mir ansehe, wie viel sich ändern muss, um Rassismus nachhaltig zu überwinden, erscheint mir diese Mammutaufgabe viel zu gewaltig. Das heißt nicht, dass ich deshalb untätig bleibe. Ich bilde mich weiter, ich achte auf mein Verhalten, ich lese und konfrontiere mich immer und immer wieder mit dieser Thematik, weil Aufgeben einfach keine Option ist. Ich habe eine Verantwortung und ich bemühe mich, dieser nachzukommen. Wir alle sollten das.

Damit kommen wir nun zu meinen Empfehlungen, bevor ich mich noch weiter in das Thema hineinsteigere und am Ende wieder Tränen fließen. Ich denke, dass es zwei entgegengesetzte Richtungen gibt, aus denen man sich mit Rassismus beschäftigen kann: einerseits als Vergangenheitsbewältigung und andererseits als Gegenwartskonfrontation. Die beiden Aspekte schließen sich nicht aus, ganz im Gegenteil, meiner Ansicht nach ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um die Gegenwart zu verstehen und die Ursachen der heutigen Situation zu durchschauen, was der einzige Weg ist, eine Veränderung zu erreichen. Ich möchte euch heute vier Bücher empfehlen, die verschiedene Punkte auf diesem Spektrum abdecken. Drei davon sind explizit auf die USA ausgerichtet, das vierte widmet sich deutschem Rassismus. Ich habe alle vier gelesen. In meinem Regal befinden sich weitere ungelesene Werke, die zum heutigen Thema passen, aber ich möchte mich auf die Werke beschränken, mit denen ich tatsächlich Erfahrungen gesammelt habe.

Beginnen wir in der Vergangenheit, mit „Beloved“ von Toni Morrison. Toni Morrison, die leider letztes Jahr verstorben ist, war eine Lichtgestalt für die afroamerikanische weibliche Literatur. Sie gewann 1993 als erste afroamerikanische Frau den Literaturnobelpreis. Für „Beloved“ erhielt sie außerdem den Pulitzer-Preis. Das Buch basiert auf der Geschichte von Margaret Garner, eine Sklavin, die 1856 ihre zweijährige Tochter ermordete, um sie vor einem Leben in Sklaverei zu bewahren. Es handelt von der ehemaligen Sklavin Sethe, die Jahre nach ihrem Martyrium noch immer herauszufinden versucht, was Freiheit für sie bedeutet. Sie hadert mit ihren Erinnerungen und mit den Entscheidungen, die sie traf. Mich hat das Buch sehr berührt, weil es nicht nur die grausame Realität der Sklaverei beschreibt, sondern auch das Trauma, das diese für die betroffenen Menschen selbst Jahre später bedeutete. Durch die Abschaffung der Sklaverei war nicht plötzlich alles gut – eine Lektion, die die aktuellen Proteste erneut auffrischen. Es führte mir vor Augen, wie viel Einfluss die Vergangenheit auf die Gegenwart hat und ist deshalb gerade im Moment die ideale Lektüre, um sogar der weißen Bevölkerung zu erklären, welche Dimension das Verbrechen der Sklaverei einnahm, wie tief und nachhaltig die davon ausgelösten Verletzungen sind und welche Konsequenzen es bis heute hat. Auf Deutsch erschien es als „Menschenkind“.

Das zweite Buch ist ebenfalls ein Klassiker: „To Kill a Mockingbird“ bzw. „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee. Dieses Buch setzt sich im Vergleich zu „Beloved“ mit einer etwas jüngeren Vergangenheit auseinander und behandelt Rassismus im Südstaat Alabama zur Zeit der Großen Depression (also in den 1930er Jahren). Es ist ein Weißes Buch, sowohl bezüglich der Autorin als auch bezüglich der Hauptfiguren, was meiner Ansicht nach allerdings kein Nachteil ist. Die Protagonistin ist die 8-jährige Jean Louise „Scout“ Finch, deren Vater Atticus als Anwalt den Afroamerikaner Tom Robinson vor Gericht verteidigt, dem vorgeworfen wird, eine Weiße Frau vergewaltigt zu haben. Durch die Weiße, kindliche Perspektive hinterfragte Harper Lee (2016 verstorben) Verhalten und Verantwortung der Weißen Bevölkerung im Kontext dieses Prozesses. Es ist ein wunderbares, selbstkritisches Plädoyer für Humanität, das Missstände anprangert, die bis heute aktuell sind.

Eine moderne Auseinandersetzung mit strukturellem Rassismus und Polizeigewalt in den USA bietet hingegen „The Hate U Give“ von Angie Thomas. Selbst wenn ihr keine andere meiner Empfehlungen wahrnehmt, dieses Buch solltet ihr lesen. Unbedingt. Es erschien 2017, ich habe es aber erst im März dieses Jahres gelesen, knapp zwei Monate vor dem Mord an George Floyd. Rückblickend erscheint mir diese Lektüreauswahl deshalb beinahe prophetisch und ich bin dankbar, dass ich den Fall George Floyd dadurch wesentlich besser einschätzen kann. Angie Thomas konnte mir am Beispiel ihrer Protagonistin Starr nachvollziehbar, greifbar und konkret vermitteln, was es heutzutage bedeutet, ein Schwarzer Teenager in den USA zu sein und wie tief Rassismus dort gesellschaftlich verwurzelt ist, wie er sich äußert und warum es ignorant ist, sich selbst als „farbenblind“ zu bezeichnen. Sie ließ mich an Erfahrungen teilhaben, die ich selbst niemals machen werde und brachte mir eine Realität näher, die nicht der meinen entspricht. Ich finde keine Worte dafür, wie wertvoll ich „The Hate U Give“ empfand. Es lehrte mich Demut, es erinnerte mich daran, wie privilegiert ich lebe. Für ihre Ehrlichkeit, ihren Mut und ihre Offenheit gebürt Angie Thomas mein voller Respekt. Wenn ihr wirklich verstehen wollt, was es heißt, in den USA Schwarz zu sein, lest „The Hate U Give“.

Rassismus ist kein exklusiv US-amerikanisches Problem. Rassismus findet sich überall auf der Welt und trotz der deutschen Historie, durch die wir es eigentlich besser wissen müssten, erstarkt auch hierzulande rechter Extremismus bereits seit Jahrzehnten wieder. Während die Politik lange genug auf dem rechten Auge blind war, dürfen wir niemals vergessen, dass es Gründe dafür gibt, dass sich Menschen rassistischen und faschistischen Idealen verschreiben. Um zu verstehen, was in unserem Land passiert, müssen wir verstehen, was diese Menschen antreibt und dass ihr Hass oft ganz persönliche Motivationen hat, die in ihren Biografien zu suchen sind. Es reicht nicht, sie als „rechte Spinner“ abzutun, das verkennt die Gefahr, die von ihnen ausgeht. Wir können nur ändern, was wir begreifen. Darum möchte ich euch zum Schluss ein Buch ans Herz legen, das in den 90er Jahren erschien, zu einer Zeit, in der rechte Gewalt in vielen deutschen Städten eskalierte: „Wir sind auch die kämpfende Front: Frauen in der rechten Szene“ von Sonja Balbach. Es ist lange her, dass ich das Buch gelesen habe, aber an Aktualität hat es nie verloren. Es besteht aus Interviews mit Frauen, die sich ganz offen zur rechten Szene bekennen und versucht, anhand dieser Gespräche herauszufinden, warum diese Frauen sich mit menschenverachtendem Gedankengut identifizieren. Da es ausschließlich die weibliche Perspektive beleuchtet, kann es natürlich keine allgemein gültige, umfassende Analyse der rechten Szene sein, aber es bietet einen Einblick in eine Welt, die für viele sehr schwer nachzuvollziehen ist. Ich fand es hochinteressant und bin bis heute überzeugt, dass wir zuhören müssen, um diese Menschen nicht für immer an Neofaschismus und Neonationalsozialismus zu verlieren. Man kann nun argumentieren, dass es falsch ist, dieser Einstellung eine Bühne zu geben, aber ich glaube, dass es gravierende Folgen hat, sie zu ignorieren. Wir müssen das aushalten, denn wir alle sind mitverantwortlich dafür, dass Rassismus bis heute ein Problem ist und rassistische Ansichten wachsen und gedeihen. Ich wiederhole es noch einmal: wir tragen Verantwortung und diese schließt eben auch diejenigen ein, die wir am liebsten vergessen, verleugnen und verschweigen würden. Es bringt niemandem etwas, so zu tun, als existierte rechte Gewalt nicht, schon gar nicht denjenigen, die von ihr betroffen sind.

Es hat mich viel Zeit gekostet, diesen Beitrag zu verfassen. Ich hoffe, dass sich der Aufwand gelohnt und euch Anreize verschafft hat, euch mit Rassismus literarisch zu beschäftigen. Es ist entscheidend, zu verstehen, dass „Weiß“ überall auf der Welt mit „privilegiert“ gleichgesetzt werden muss und Rassismus etwas ist, gegen das wir alle kämpfen müssen, jeden Tag, im Großen wie im Kleinen. Will man Veränderung, muss man bei sich selbst anfangen. Bücher zu lesen, die für Rassismus sensibilisieren, kann ein wichtiger erster Schritt sein. Hinterfragt euch selbst. Seid mutig, seid laut. Nein zu Rassismus. An jedem Tag, an jedem Ort.

Könnt ihr Bücher empfehlen, die sich gegen Rassismus aussprechen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Harper Lee – To Kill a Mockingbird

2016-06-05 - Lee To Kill a Mockingbird

„To Kill a Mockingbird“ von Harper Lee ist vermutlich eines der Bücher, die am häufigsten in anderen Büchern erwähnt und zitiert werden. Besonders in der Young Adult – Literatur stolperte ich immer wieder über diesen Titel. Es kam, wie es kommen musste: ich wurde neugierig. Ich wusste, dass es sich dabei um einen modernen amerikanischen Klassiker handelt, der oft in Schulen besprochen wird. Ich wusste jedoch nicht, worum es darin überhaupt geht. Ich kaufte das Buch blind. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete und das gefiel mir. Ich fand es spannend, mich kopfüber in einen Klassiker zu stürzen, ohne durch äußere Einflüsse vorbelastet zu sein. Ich wagte das Abenteuer und nahm einfach an, dass ein Buch, das 1961 den Pulitzer-Preis gewann und niemals aus dem Druck verschwand, nicht allzu enttäuschend sein konnte.

Fragte man Scout Finch heute, wie es dazu kam, dass sich ihr vier Jahre älterer Bruder Jem kurz vor seinem 13. Geburtstag den Arm brach, würde sie ohne zu zögern antworten, dass die Ewells dafür verantwortlich waren. Jem hingegen ist überzeugt, dass es viel eher begann. Es begann mit ihrem Freund Dill und der fixen Idee, ihren zurückgezogen lebenden Nachbarn Boo Radley aus seinem Haus zu locken. Es begann mit den Stunden bei der sterbenden Mrs. Dubose, den Schlägereien auf dem Schulhof und dem tollwütigen Hund. Es begann mit den an ihren Vater Atticus gerichteten Beleidigungen, weil er Tom Robinson vor Gericht vertrat. Es begann, als die Einwohner_innen der Südstaatenkleinstadt Maycomb die Unschuld der Geschwister auf dem Altar der Tradition opferten. Es begann harmlos – und doch zwangen die Ereignisse Scout und Jem, erwachsen zu werden. Manchmal treffen auch gute Menschen schlechte Entscheidungen.

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3 Kommentare

Verfasst von - 5. Juli 2016 in Amerikanisch, Klassiker, Rezension

 

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