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[Schlüpftag-Special] Wohltätigkeitsaktion: Tugenden für den guten Zweck

Hallo ihr Lieben! 🙂

Der 19. Dezember ist für mich ein Feiertag, denn der wortmagieblog hat Geburtstag! 🍾 2018 ist das ein besonderer Meilenstein, weil mein Blog dieses Jahr 5 Jahre alt wird. Ich habe das Gefühl, damit eine Schwelle zu überschreiten und endgültig sicher sein zu können, dass ich ihn weiterbetreiben werde. Ich denke, nach dieser langen Zeit besteht nun kein Risiko mehr, dass mir die Puste ausgeht und ich keine Lust mehr habe, Beiträge zu schreiben. Ich habe meinen Rhythmus und meine Stimme gefunden und befinde mich an einem Punkt, an dem ich mit meiner Identität als Bloggerin völlig im Reinen bin. Alles ist gut so wie es ist. Das fühlt sich unglaublich schön an. Irgendwie erwachsen. Der wortmagieblog ist jetzt groß.

Natürlich verdanke ich diese Entwicklung hauptsächlich euch. Ihr – meine Leser_innen, meine Follower_innen – gebt mir das Selbstbewusstsein, an mich und meine Arbeit hier zu glauben. Euretwegen erlaube ich meinen Gedanken, öffentlich gehört zu werden und in die weite Welt hinauszusegeln, weil ich dank eurem positiven Feedback davon überzeugt bin, dass sie es wert sind, dass ich etwas zu sagen habe. Ich weiß, ich erwähne das jedes Jahr, aber ich möchte noch einmal ganz deutlich betonen, dass ich ohne euch niemals so weit gekommen wäre. Ohne euch wäre der wortmagieblog niemals aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Ohne eure Resonanz hätte ich mich nicht auf diese wunderbare Reise zu mir selbst begeben und hätte niemals gelernt, wer ich eigentlich bin – als Leserin, als Bloggerin, als Mensch. Ihr haltet den wortmagieblog mindestens ebenso am Leben wie ich. Ich danke euch von ganzem Herzen. ❤️

Letztes Jahr habe ich anlässlich dieses Freudentags eine neue Geburtstagsaktion ins Leben gerufen. Da der Geburtstag des wortmagieblogs in die Weihnachtszeit fällt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um eine Wohltätigkeitsaktion zu initiieren, um Spenden für den Straßenkinder e.V. zu sammeln. Eure Großzügigkeit und Selbstlosigkeit überwältigten mich. Einmal mehr habt ihr bewiesen, wie atemberaubend hilfsbereit die Blogger-Community ist. Die Aktion gefiel euch sehr, ich habe viel Lob erhalten und am Ende konnte ich eine Überweisung über 80€ an den Straßenkinder e.V. schicken. Deshalb habe ich beschlossen, dass aus der einmaligen Aktion eine jährliche Tradition werden soll.

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Verfasst von - 19. Dezember 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Terry Pratchett – Alles Sense!

TOD ist meine absolute Lieblingsfigur des „Scheibenwelt“-Universums. Seinetwegen begann ich überhaupt erst, die Reihe zu lesen, denn mein erster Roman von Terry Pratchett war „Gevatter Tod“. Der verstorbene britische Autor selbst pflegte ebenfalls eine spezielle Beziehung zu seinem Schnitter. 2008 wurde er von der Queen in den Adels- bzw. Ritterstand erhoben und durfte sich fortan Sir Terry Pratchett nennen. Zwei Jahre später wurde ihm sein eigenes Wappen verliehen. Dieses beinhaltet ein Ankh, eine Morpork-Eule und das Motto „Noli timere Messorem“ – lateinisch für „Fürchte nicht den Sensenmann“. Damit ist es sowohl eine Anspielung auf TOD als auch auf den Song „(Don’t Fear) The Reaper“ der Hardrock-Band Blue Öyster Cult. Das beste Wappen aller Zeiten!
„Alles Sense!“ ist der elfte „Scheibenwelt“-Roman, in dem TOD erneut eine Hauptrolle spielt.

Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Nun – er war es. TOD, der Schnitter höchstpersönlich, wurde in den Ruhestand verbannt. Ausrangiert. Strafberentet. Seine Vorgesetzten bedankten sich für seine Dienste, drückten ihm eine Lebensuhr in die knochige Hand und warfen ihn aus seinem heimelig trostlosen Domizil im Nichts. Seitdem staut sich Lebensenergie auf der Scheibenwelt. Es wird nicht mehr ordentlich gestorben. Sehr zum Missfallen derjenigen, die ein friedliches Ende erwarteten. Der greise Zauberer Windle Poons hatte sein Dahinscheiden minutiös geplant. Es gab sogar eine Party! Man stelle sich die Schmach vor, als er kurz darauf erneut in seinem Körper erwacht: untot, aber quicklebendig. Natürlich möchte niemand das hässliche Z-Wort aussprechen, dennoch sind sich alle einig, dass Poons sture Wiederauferstehung vollkommen unangemessen ist. Doch schon bald wird Ankh-Morpork auf die Hilfe der Untoten angewiesen sein, denn während TODs Abwesenheit Chaos stiftet, merkt niemand, dass die Stadt Opfer einer heimlichen Invasion wird…

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Verfasst von - 5. Dezember 2018 in Fantasy, High Fantasy, Humor, Rezension

 

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Montagsfrage: Bist du ein Borger?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Wir haben unsere erste Anschaffung als Ehepaar getätigt! Am letzten Freitag sind wir losgezogen und haben uns eine neue Couch gekauft. Das ist dringend nötig. In diesem Augenblick sitze ich auf einer gefalteten Decke, damit mich die Federn, die aus der alten Couch herausschauen, nicht in den Po pieksen. Ich glaube, ich saß am Freitag auf jedem einzelnen Sofa, das das Möbelgeschäft anzubieten hat. Nach zahllosen Sitzproben wollte ich schon aufgeben – und dann sah ich sie. Ich setzte mich und war sofort verliebt. Ein Traum. Wie sie dort stand, hätte die Couch nicht in unser Wohnzimmer gepasst, aber glücklicherweise konnten wir die Module nach Belieben kombinieren. Der Spaß wird deutlich teurer, als wir ursprünglich veranschlagt hatten und ich gebe zu, dass ich deswegen immer noch mit einem schlechten Gewissen kämpfe. Ich versuche, mir zu vergegenwärtigen, dass die Couch zu Hause unser absoluter Lebensmittelpunkt ist. Wir essen, arbeiten, schlafen und faulenzen darauf. Ich verbringe dort mehr Zeit als im Bett. Und was noch viel wichtiger ist: ich lese darauf! Ich will es bequem haben und ich möchte, dass mein Lebensmittelpunkt meiner Wunschvorstellung so weit wie möglich entspricht. Die neue Couch kommt dem sehr nahe und darum weiß ich rational, dass sie jeden Cent Wert sein wird. Emotional verliere ich meine Gewissensbisse vermutlich erst, wenn wir sie aufgebaut haben. 😉 Es gibt bisher keinen Liefertermin, weil sie vom Hersteller erst gebastelt werden muss. Möglicherweise kommt sie in der Woche vor Weihnachten bei uns an. Das wäre großartig, denn ein besseres Weihnachtsgeschenk kann ich mir nicht vorstellen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und wenn es soweit ist, versorge ich euch bestimmt mit Fotos von meinem neuen Leseplatz. 😀
Bis Weihnachten ist es allerdings noch ein bisschen hin, daher widmen wir uns jetzt ganz traditionell dem Wochenstart und schauen mal, was Antonia von Lauter&Leise im Rahmen der Montagsfrage heute von uns wissen möchte.

Leihst du Bücher aus Bibliotheken aus? Wenn ja, warum – wenn nein, warum nicht?

Obwohl meine Heimatstadt Berlin ein Paradies ist, was Bibliotheken betrifft, nutze ich sie nicht. Ich besitze einen Bibliotheksausweis. Habe ich mal in einem Anflug guter Vorsätze erworben. Ich habe ihn noch nie verwendet. Ich weiß, dass Bibliotheken großartige Einrichtungen sind und für einen Vielleser wie mich deutliche Vorteile bieten. Zu leihen ist günstig, umweltbewusst, platzsparend und irgendwie sozial, weil man sich ein Buch teilt und aus dem Haus gehen muss, um es auszuborgen. Es ist toll. Wirklich. Ich weiß das. Leider interessiert das den Neandertaler in mir nicht. Jedes Mal, wenn ich daran denke, mal eine Bibliothek zu besuchen, steht er (aus irgendeinem Grund ist mein innerer Neandertaler maskulin) drohend an meiner Seite und schwingt grunzend die Keule. Er hat nur einen Lebensinhalt: Jagen und Sammeln. Seine Beute sind Bücher. Ein Buch nur zu borgen, statt es zu besitzen, ist für ihn unvorstellbar. Mir ist bewusst, wie dämlich das ist und ich winde mich unter dem Einfluss der vorwurfsvollen Stimme meines schlechten Gewissens, wenn ich überlege, wie nachhaltig und antikapitalistisch die Nutzung einer Bibliothek ist. Aber ich komme nicht gegen mein Bedürfnis, Bücher zu sammeln, an. Ich will sie haben. Nicht nur zeitweise, für immer. Ich will, dass sie mein sind. Ich liebe meine vollen Bücherregale. Sie versetzen mich in Entzücken und ich möchte nicht darauf verzichten. Das ist der Hauptgrund, warum mein letzter Bibliotheksbesuch vermutlich um die 20 Jahre her ist (außer diesem kleinen Ausflug, um mir einen Ausweis zu besorgen, den ich nicht nutze).

Mit meinen Büchern kann ich umgehen wie ich will. Ich neige dazu, außergewöhnlich tollpatschig zu werden, wenn ich besonders darauf achten will, Gegenstände sorgsam zu behandeln. Vor einiger Zeit habe ich mir „Der goldene Handschuh“ von einem Kollegen ausgeborgt. Ich musste ihm das Buch neu kaufen. Ich habe es geschafft, ein Brandloch hineinzubrennen und Avocadomatsche auf die Seiten zu schmieren. Und das, obwohl ich mir vorgenommen hatte, extra vorsichtig zu sein, weil er seine Bücher penibel pflegt. Aber hey, jetzt habe ich es hier und der Neandertaler ist glücklich.

Mein nächster Grund ist kaum sinnvoller: ich bin faul. Jap. Ich bin zu bequem, um loszufahren und eine Bibliothek zu besuchen. In meiner Stadt ist das Jammern auf hohem Niveau, weil ich lange nicht dieselben Entfernungen auf mich nehmen muss wie jemand, der/die auf dem Land lebt. Nichtsdestotrotz ist das die hässliche Wahrheit. Es ist so viel einfacher, mal eben in Schlumpelhosen mit Gummizug von der Couch aufzustehen und die fünf Schritte zu meinem eigenen Regal zurückzulegen, als mich innerhalb der Öffnungszeiten präsentabel anzuziehen, meinen Rucksack zu schnappen und mich in die öffentlichen Verkehrsmittel zu schwingen. Meine Bücher lasse ich mir mit wenigen Ausnahmen liefern. Ich habe kaum Aufwand mit der Erweiterung meiner Privatbibliothek. Die Nutzung einer öffentlichen Bibliothek würde von mir einen Aktivitätsgrad verlangen, den ich nicht bereit bin, aufzubringen. Tja. So ist das eben. Ich schäme mich, aber ich bin wenigstens ehrlich genug, um zu bekennen, dass meine Gründe beschämend sind.

Ein Punkt, den Antonia nennt, möchte ich hier abschließend ebenfalls noch anbringen. Sie schreibt, sie weiß oft nicht, wann sie ein Buch, das sie sich besorgt hat, lesen wird. Das ist bei mir genauso. Zwar lese ich konsequent und es vergeht kein Tag, an dem ich meine aktuelle Lektüre nicht zumindest aufschlage, aber ich verlasse mich in der Auswahl des nächsten Buches voll auf meinen Bauch. Er weiß, was gut und richtig ist. Unglücklicherweise ist er jedoch auch ziemlich unberechenbar. Ich kann nicht garantieren, dass ich ein ausgeliehenes Buch innerhalb der vorgeschriebenen Frist lese. Tatsächlich würde mich diese Frist unter Druck setzen, was wiederum meine Lust auf das jeweilige Buch massiv schmälern würde. Ein Teufelskreis. Hier würden sich schnell ungelesene Bücher türmen, deren Frist verstrichen ist. Um diese zurückzubringen, müsste ich wieder durch die Gegend fahren, was ich nicht will. Überziehungsgebühren, Mahnungen, Inkasso, Insolvenz, Obdachlosigkeit. Nein, das lassen wir lieber.

Nutzt ihr Bibliotheken?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabulösen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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O.J. Simpson – If I Did It: Confessions of the Killer

Herzlich Willkommen zum zweiten Teil unseres dreiteiligen Rezensionsexperiments zum Thema „O.J. Simpson“. Gestern habe ich „The Run of His Life: The People V. O.J. Simpson” von Jeffrey Toobin besprochen und euch die Fakten des Strafprozesses gegen den ehemaligen Footballspieler nahegebracht. Heute widmen wir uns dem zweiten Buch in diesem Themenkomplex: „If I Did It: Confessions of the Killer“, O.J. Simpsons hypothetisches Geständnis der Morde an Nicole Brown Simpson und Ronald Goldman am 12. Juni 1994. Die Geschichte dieses höchst umstrittenen Werkes ist – wie so ziemlich alles, was Simpson betrifft – äußerst verzwickt, kompliziert und kann ausschließlich im Kontext des Zivilprozesses der Familien Goldman und Brown gegen Simpson betrachtet werden. Daher bin ich gezwungen, erneut weit auszuholen und Hintergrundinformationen zusammenzufassen. Ich verlange also wieder eine Menge Geduld von euch. 😉


O.J. Simpsons Strafprozess wegen zweifachen vorsätzlichen Mordes an seiner Ex-Frau Nicole Brown Simpson und dem Kellner Ronald Goldman endete am 03. Oktober 1995 mit einem vollständigen Freispruch. Trotz der überwältigenden Beweislast befand ihn die 12-köpfige Trial Jury in allen Anklagepunkten als unschuldig. Da die Geschworenen ihr Urteil nicht begründeten, ist unklar, ob sie die Unschuldsvermutung zugunsten des Angeklagten anwendeten oder Simpson im Sinne der „Jury Nullification“ entgegen geltenden Rechts und der Beweise freisprachen.
Sollte O.J. Simpson jedoch geglaubt haben, er sei damit vom Haken, irrte er sich.

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Verfasst von - 26. September 2018 in Biografie, Non-Fiction, Rezension

 

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Charlie Huston – No Dominion

Charlie Huston, Autor der „Joe Pitt“-Romane, wusste früh, dass er seinen vampyrischen Detektiv nicht auf ewig begleiten würde. Obwohl er mit dem Gedanken spielte, die Reihe ohne festgelegten Abschluss zu konzipieren, langweilte ihn die Idee bereits, bevor er mit dem Schreiben begonnen hatte. Nach dem zweiten Band „No Dominion“ beschloss er, dass „Joe Pitt“ überschaubare fünf Bände umfassen sollte. Dadurch musste er harte Entscheidungen für seinen Protagonisten treffen, intensivierte aber auch seine Schreiberfahrung. Mich motiviert die Aussicht auf einen Abschluss, die Reihe konsequenter als bisher zu verfolgen.

Eigentlich möchte Joe Pitt nur in Ruhe gelassen werden. Leider ist er als unabhängiger Vampyr in Manhattan gezwungen, Aufträge der konkurrierenden Clans anzunehmen, um seinen Geldbeutel und Blutvorrat aufzustocken. Seit dieser schmutzigen Geschichte mit der Kleinen erlebt Joe allerdings eine Durststrecke. Ihm gehen die Ideen aus, also wendet er sich an seinen alten Freund Terry, Anführer der Society. Terry bietet ihm einen dubiosen Job an. Es kursiert eine neue Droge. Dass es überhaupt einen Stoff gibt, der nicht sofort vom Vyrus aus dem System gespült wird, ist überraschend genug, doch dieses Zeug hat es in sich. Falsch dosiert verwandelt es Vampyre in rasende Berserker. Joe soll herausfinden, wer die Droge herstellt. Bemüht, schnell Antworten zu finden, stößt er bald auf eine Spur. Diese führt tief in die Hood, in das Territorium von DJ Grave Digga. Sieht so aus, als wäre diese Sache deutlich größer, als er angenommen hatte. Aber Joe wäre nicht Joe, würde ihn das davon abhalten, einigen Leuten kräftig auf die Füße zu treten…

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Verfasst von - 22. August 2018 in Rezension, Science Fiction

 

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Jahresrückblick 2017: Zahlen-Jonglage, gealterte Söldner und Zwerge, die Gartenzwerge sammeln

Hallo ihr Lieben! 🙂

Was lange währt, wird endlich gut. Dieses Jahr habe ich – aus verschiedenen privaten Gründen – wesentlich länger für den Jahresrückblick gebraucht als sonst, aber nun ist es vollbracht! Ich bin bereit, gemeinsam mit euch einen kritischen Blick zurück auf das vergangene Jahr 2017 zu werfen und munter zu analysieren, was ich wann wie gelesen habe.
Die alten Hasen unter euch kennen den Aufbau meines jährlichen Rückblicks bereits: zuerst spielen wir mit Statistiken herum, jonglieren mit Zahlen und beurteilen anhand einiger Infografiken, die ich in präziser Fummelarbeit bei Piktochart.com erstellt habe, inwiefern sich mein Leseverhalten 2017 im Vergleich zum Vorjahr verändert hat. Wir befassen uns mit jeder Kategorie einzeln; ich werde ein paar Worte dazu sagen und die Diagramme für euch interpretieren.

Danach folgt der spaßige Part. Wir bewerten 2017 auf der emotionalen Ebene. In den letzten beiden Jahren habe ich hierfür das Formular von Martina Bookaholics ausgefüllt, die mit detaillierten 30 Fragen nach unseren Leseerlebnissen des vergangenen Jahres forschte. Leider hat Martina für 2017 offenbar kein neues Formular erstellt (ich habe jedenfalls nichts gefunden), was vermutlich daran liegt, dass ihre Familie Nachwuchs bekommen hat. An dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite! Allerdings haben sich die Fragen von 2015 zu 2016 nicht verändert, also nehme ich einfach mal an, dass das für 2017 auch nicht der Fall gewesen wäre und beantworte noch einmal die Fragen des letzten Jahres. Das einzige, worauf wir verzichten müssen, ist Martinas schicker Header. Aber keine Sorge, ich habe dafür selbst einen gebastelt. 😉

Bringt eure Sitze in eine aufrechte Position, klappt die Tische hoch und schnallt euch an – los geht die rasante Reise durch das vergangene Jahr 2017!

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Verfasst von - 23. Januar 2018 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Khaled Hosseini – Tausend Strahlende Sonnen

Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul als Sohn eines Diplomaten geboren und wuchs als Asylant in Kalifornien auf, da seine Familie nach einigen Jahren in Paris aufgrund der politischen Lage nicht nach Afghanistan zurückkehren konnte. 2001 begann er, „Drachenläufer“ zu schreiben, das 2003 veröffentlicht wurde und die weltweiten Bestsellerlisten im Sturm eroberte. 2007 folgte sein ebenso erfolgreiches zweites Werk „Tausend Strahlende Sonnen“. Hosseini schreibt über die Menschen Afghanistans, öffnet den Blick der Welt für ihr unfassbares Leid. Seine Stiftung The Khaled Hosseini Foundation unterstützt afghanische Frauen, Kinder und Flüchtlinge mit Bildung und Wohnungsbau. Kaum zu glauben, dass ich „Tausend Strahlende Sonnen“ auf der Straße fand.

Mariams Welt zerbricht 1974, als sie 15 wird. Gezwungen, den 30 Jahre älteren Raschid zu heiraten und in die afghanische Hauptstadt Kabul umzuziehen, beginnt für sie ein Leben voller Leid und Schmerz. Raschid betrachtet sie als sein Eigentum. Er schlägt sie, demütigt sie bei jeder Gelegenheit. Die Zeit vergeht für Mariam hinter dem Schleier einer Burka, ungesehen und stumm. Die politischen Erschütterungen in Afghanistan – blutige, furchtbare Kriege – haben wenig Einfluss auf ihre persönliche Hölle. Erst nach 18 Jahren einer lieblosen, gewalttätigen Ehe tritt Laila in ihr Leben. Lailas gesamte Familie wurde bei einem Bombenanschlag ausgelöscht. Sie hat keine andere Wahl, als Raschids Ehefrau zu werden. Anfangs betrachtet Mariam Laila als unerwünschten Eindringling. Doch schon bald erkennt sie, dass das junge Mädchen ebenso eine Gefangene ist wie sie. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam trotzen sie allen Grausamkeiten, die ihnen ihr Ehemann und der Krieg entgegenschleudern.

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Verfasst von - 5. Dezember 2017 in Afghanistan, Historische Fiktion, Rezension

 

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Montagsfrage: Ticks, Macken und Angewohnheiten?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Habt ihr schon gesehen, dass ich jetzt „Im Traum kannst du nicht lügen“ von Malin Persson Giolito lese? Das ist ein Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe, das ich über ihr Testleseportal Lesejury erhalten habe. Ich soll mich im Rahmen einer Leserunde mit dem Buch beschäftigen, die wochenweise in Abschnitte unterteilt ist. Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit Lesejury? Wie gefällt euch diese Community? Nette Leute? Zuverlässige Moderatoren? Faire Bedingungen während einer Leserunde? Ich würde eure Meinungen wirklich gern hören.
Apropos Meinung: starten wir heute frisch in die neue Woche, versuchen die Wahlergebnisse zu verdauen und befassen uns mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja!

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Wie Svenja schon schrieb, die haben wir vermutlich alle. Mal sind sie mehr, mal weniger schräg, aber jeder hat doch so seine Ticks. Ich für meinen Teil hatte schon immer Schwierigkeiten, beim Lesen still zu sitzen. Als Kind bin ich mit dem Buch vor der Nase über alle Möbel gekraxelt. Sitzen, auf den Bauch legen, Beine ausstrecken, Beine anziehen, kopfüber lesen, auf den Rücken drehen, Beine hoch an die Wand, an die Couchlehne anlehnen, auf die Couchlehne setzen – ich habe halbe Weltreisen unternommen. Heutzutage bin ich erwachsen (*hust*) und Erwachsene klettern nicht über Möbel, wenn sie lesen. Obwohl ich mich immer noch viel bewege und ständig meine Sitzposition verändere, hat sich meine Unruhe hauptsächlich auf meine Hände übertragen. Die halten niemals einfach nur das Buch fest. Ich streiche über die Seiten, spiele mit Unebenheiten in Cover und Buchrücken, knabbere an meinen Fingernägeln (ja, ich weiß, furchtbare Angewohnheit), knacke mit den Fingern und knibbele auch mal an den Seiten herum. Ich habe außerdem eine spezielle Macke, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Ich habe das noch nie bei jemand anderem gesehen. Ich versuche es jetzt trotzdem für euch. Ich biege meine aktuelle Seite etwa auf einem Viertel der Längsseite mit dem Daumen nach oben. Dann drücke ich diese aufgestellte Partie nach unten, sodass beinahe ein Knick entsteht und schiebe diese Biegung nach außen, zum Seitenrand. Vermutlich könnt ihr euch überhapt nicht vorstellen, was ich meine, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Ich sollte das nicht tun, denn dadurch erhält die Seite einen leichten horizontalen Knick. Lese ich sehr bewusst und gebe mir extra viel Mühe, dass das Buch auch am Ende der Lektüre ungelesen aussieht, kann ich mich davon abhalten, doch je spannender das Buch ist, desto schwerer fällt mir das. Ich bin noch immer ein Unruhegeist beim Lesen, obwohl ich nicht mehr über das Mobiliar wandere. Deshalb muss ich auch unbedingt alle Aufkleber entfernen, die sich auf einem Buchcover befinden, bevor ich das Buch beginne. Sonst spiele ich während der Lektüre daran herum und das hinterlässt hässliche Spuren. Meine Hände sind wirklich kleine Teufel.

Welche Macken und Ticks habt ihr beim Lesen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 
 

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Ursula K. Le Guin – Tehanu

In meiner Rezension zu „Erdsee“ bemängelte ich, dass Ursula K. Le Guins Universum erschreckend sexistisch ist. Mit dieser Kritik bin ich nicht allein. Soweit ich es aus den bestehenden Rezensionen anderer Leser_innen herauslesen konnte, wurde Le Guin für den grassierenden Sexismus in Erdsee generell stark kritisiert. Vielleicht entschied sie sich deshalb, 18 Jahre nach dem Erscheinen von „Das ferne Ufer“, nach Erdsee zurückzukehren. „Tehanu“ ist der vierte Band der „Erdsee“-Saga und fokussiert erstmals die weibliche Perspektive: im Mittelpunkt steht die ehemalige Priesterin Tenar, die mittlerweile in Gont lebt.

Einst verließ Tenar an der Seite von Ged ihr Land, um im Licht der Freiheit zu leben. Obwohl sie bei Ogion in die Lehre hätte gehen können, entschied sich Tenar für ein bodenständiges Leben als fürsorgliche Ehefrau und Mutter. Lange Zeit führte sie eine einfache, aber glückliche Existenz. Eines Tages erreicht Tenar die Kunde von einem kleinen Waisenmädchen, das bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Furchtbare Wunden entstellen das Kind. Entsetzt öffnet Tenar ihr Herz und nimmt die Kleine in dem Wissen bei sich auf, dass sie niemals ganz normal sein wird, ebenso wenig wie sie selbst. Sie gibt ihr den Namen Therru. Jahre später liegt Ogion im Sterben. Sofort reisen Tenar und Therru zum Falkennest, um sich zu verabschieden. Doch Erdsee verändert sich, ist kein sicherer Ort mehr für eine Witwe und ihre junge Tochter. Als die Vergangenheit Tenar und Therru einholt, offenbart sich das hässliche Antlitz der Welt und erweckt in Therru Kräfte, die vom Feuer geschmiedet wurden.

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Cecelia Ahern – P.S. Ich liebe Dich

Einst schwor ich, sollte mir jemals ein Chic-Lit-Roman begegnen, der mein Interesse weckt, würde ich ihm eine Chance geben. Im April 2017 ging ich an der Buch-Telefonzelle vorbei, die bei uns in der Nähe aufgestellt ist. Einem Impuls folgend schaute ich mir an, welche Bücher dort aktuell auf ein neues Zuhause warteten und hielt plötzlich „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern in der Hand. Ich kannte die Geschichte bereits, denn vor Jahren hatte ich die Verfilmung mit Gerard Butler und Hilary Swank gesehen. Ich mochte den Film, also entschied ich meinem Vorsatz entsprechend, es mit dem Buch zu versuchen. Gekauft hätte ich es sicherlich nicht, aber da ich es umsonst ergatterte, fand ich, ich hätte nichts zu verlieren.

Man sagt, stirbt ein geliebter Mensch, stirbt ein Teil von uns mit ihm. Als Gerry starb, verlor Holly nicht nur ihren Ehemann, ihren besten Freund und ihren Seelenverwandten, sondern auch sich selbst. Sie weiß nicht, wie sie allein weiterleben soll. Gerry war ihre ganze Welt, die Sonne ihres Universums. Depression und Trauer haben sie fest im Griff. An den meisten Tagen findet sie nicht einmal die Kraft, aufzustehen. Doch ihr Angetrauter kannte seine Frau besser, als sie dachte. Nach seinem Tod erreicht Holly ein Päckchen, in dem sich 10 nach Monaten beschriftete Briefe befinden. Hollys Herz setzt beinahe aus, als sie Gerrys Handschrift erkennt. Jeder Brief enthält genaue Anweisungen; Aufgaben, die Holly Monat für Monat meistern soll. Zögernd, aber entschlossen, Gerrys Wünsche zu erfüllen, begibt sie sich auf die schwerste und beängstigendste Reise, die sie je unternehmen musste: den Weg zurück ins Leben.

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8 Kommentare

Verfasst von - 12. Juli 2017 in Chic-Lit, Rezension, Romantik

 

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