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Kim Harrison – Blutdämon

Rezensionsheader Blutdämon

Kim Harrison hat einen Abschluss in wissenschaftlicher Technologie, mit dem Schwerpunkt Biologie. Ihr Vater schüttelt bis heute den Kopf darüber, dass sie diese Ausbildung genoss, um jetzt Bücher zu schreiben. Harrison lässt ihr Studium allerdings sehr wohl in ihre Werke einfließen. Das Magiesystem der „Rachel Morgan“-Reihe ist ihr Versuch, Ley-Linien wissenschaftlich zu erklären. Die Kraftlinien sind Einschnitte im Zeitgefüge, die alternative Realitäten miteinander verbinden und der Protagonistin Rachel erlauben, die Domäne der Dämonen zu besuchen. Sie sind darüber hinaus der Grund, dass die Reihe in Cincinnati, Ohio, spielt, weil die salzige Luft der Küsten Magie negiert. Im neunten Band „Blutdämon“ muss sich Rachel mit genau diesem Effekt herumschlagen, denn ihr steht eine Reise nach San Francisco bevor.

Steigen eine Hexe, ein Pixie, eine Vampirin und ein Elf in ein Auto… Was wie der Beginn eines schlechten Witzes klingt, entpuppt sich für Rachel Morgan als wahrgewordener Albtraum. Sie wusste, dass der Weg nach San Francisco schwierig und gefährlich werden würde, aber ein Roadtrip in der Begleitung von Trent Kalamack stand ganz oben auf der Liste der Dinge, die sie niemals tun wollte. Leider ist sie auf ihn angewiesen, will sie rechtzeitig an die Westküste gelangen, um an ihrer Verhandlung vor dem Hexenzirkel teilzunehmen und ihren Namen reinzuwaschen. Natürlich ist Trents Hilfe nicht umsonst. Er braucht eine Eskorte, denn er hat etwas zu erledigen. Als sie auf ihrer Route von Elfen angegriffen werden, dämmert es Rachel, dass es sich wohl nicht um ein Geschäftsessen handelt. Trent pfuscht mit uralter, wilder Magie herum und schon bald müssen sie sich ebenso vor den Folgen seiner Experimente schützen wie vor den Schergen des Hexenzirkels, die versuchen, Rachel aufzuhalten. Ein Witz ist diese Reise ganz sicher nicht.

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Claudia Gray – A Thousand Pieces of You

Ein grundlegendes Konzept in der „Firebird“-Trilogie ist die romantische Annahme, dass gewisse Beziehungen vom Schicksal vorbestimmt sind. Einige Menschen begegnen sich in jeder Dimension, in jedem Universum. Claudia Gray entwickelte diese Idee 2012, während einer Autorenreise durch die USA und Australien. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Tag in einer anderen Welt aufwachen. Ihr Team umgab sie aber natürlich trotzdem täglich und so begann sie mit dem Gedanken an Reisen in verschiedene Dimensionen zu spielen, in denen sich die gleichen Personen immer wieder über den Weg laufen. Dies war der Ausgangspunkt der „Firebird“-Trilogie, die ihren Anfang mit „A Thousand Pieces of You“ nimmt.

Sie wird ihn jagen. Wohin auch immer er flieht, Marguerite wird ihn finden. Und wenn sie ihn findet, wird sie ihn töten. Paul Markov verdient den Tod, denn er ermordete ihren Vater und stahl die vielleicht bedeutendste Erfindung der Menschheit. Gemeinsam entwickelten Marguerites Eltern, beide brillante Wissenschaftler, den Firebird: ein kleines Gerät, das das Bewusstsein auf Reisen in andere Dimensionen schickt. Niemand versteht, wie Paul, der an der Konstruktion des Firebird beteiligt war und den Marguerites Eltern wie einen Sohn behandelten, etwas so Furchtbares tun konnte. Jetzt springt er mithilfe des Firebird von Dimension zu Dimension. Von brennendem Hass getrieben entscheidet Marguerite impulsiv, ihn zu verfolgen. Wieder und wieder erwacht sie in einem anderen Ich, in einer anderen Marguerite, doch der Paul ihrer Dimension entwischt ihr ein ums andere Mal. Dafür trifft sie andere Pauls und beginnt, an seiner Schuld zu zweifeln. Könnte dieser sanfte junge Mann tatsächlich einen geliebten Menschen umbringen? Oder jagt Marguerite den Falschen?

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Marcel Theroux – Far North

2015-12-06 - Theroux Far North

„Far North“ ist ein dystopischer Roman des Autors Marcel Theroux und lag lange, lange auf meinem SuB, bevor seine Zeit endlich gekommen war. Ich meine, ich habe es gekauft, kurz nachdem ich „Die Straße“ von Cormac McCarthy gelesen habe. Mein Verlangen nach düsteren Endzeitgeschichten war in dieser Phase enorm, da ich das Gefühl hatte, McCarthys Pulitzerpreis-gekröntes Meisterwerk habe mir eine ganz neue Welt der Literatur offenbart. Und auf gewisse Weise war das ja auch tatsächlich so. Mittlerweile ist meine Begeisterung für das Genre weniger euphorisch, doch hin und wieder lasse ich mich auch heute noch gern in eine dunkle, beunruhigende Zukunftsvision entführen.
„Far North“ erschien mir die ideale Winterlektüre zu sein, voller Eis, Schnee und klirrender Kälte.

Das Leben im hohen Norden ist kalt und hart. Die Einsamkeit ist ein ständiger Begleiter. Seit sich die Welt gegen die Menschen wandte, sind all die technischen Errungenschaften der vergangenen Jahrhunderte nur noch Erinnerungen. Das Land liegt brach und Siedlungen sind verlassen. Makepiece ist der letzte Mensch in Evangeline, bereit, das Dorf zu schützen und die Ordnung aufrecht zu erhalten. Eines Tages jedoch schleicht sich ein Schimmer Hoffnung in Makepiece‘s sorgsam gehütete Routine. Ein Flüchtling versteckt sich in Evangeline. Trotz anfänglichen Misstrauens ist die Bedeutung seiner Existenz unleugbar: es gibt noch immer Leben in der Welt. Mutig übergibt sich Makepiece der Wildnis, auf der Suche nach einer Zukunft. Doch Kälte und Härte finden sich nicht nur in der Natur, sondern auch in den Herzen der Menschen.

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Verfasst von - 18. Dezember 2015 in Dystopie, Science Fiction

 

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