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Schlagwort-Archive: gruselig

Max Wilde – Schwarzes Blut

„Schwarzes Blut“ von Max Wilde ist ein Mängelexemplar vom Grabbeltisch, das ich vor einigen Jahren erbeutete. Ich erinnere mich, dass der wenig aussagekräftige Klappentext meine Neugier entfachte. Damals wusste ich nicht, dass Max Wilde das Pseudonym des erfolgreichen südafrikanischen Thriller-Autors Roger Smith ist, dessen Roman „Kap der Finsternis“ 2010 den zweiten Platz beim Deutschen Krimipreis belegte. „Schwarzes Blut“ erschien bei Heyne Hardcore, einer gesonderten Sparte des Verlags, die neben einem Angebot von Musik- und Erotikliteratur auf grenzwertige, sehr blutige und brutale Horrorliteratur spezialisiert ist. Kurz, ich wusste, worauf ich mich einließ.

Skye weiß, dass sie verfolgt wird. Sie kann die Männer hinter sich hören. Sie hat Angst. Nicht davor, dass sie ihr wehtun könnten, sondern davor, dass der Andere die Kontrolle übernimmt, wenn sie sie verletzen. Seit sie zurückdenken kann, teilt sie ihren Körper mit diesem… Ding, einem Monster, das sich unter ihrer Haut verbirgt und unerträgliche Gelüste hat. Skyes Wachsamkeit darf niemals nachlassen, denn die Konsequenzen wären furchtbar. Für sie selbst, für ihren Adoptivbruder Gene und für ihren kleinen Neffen Timmy. Ist der Andere frei, sterben Menschen. Skye ahnt nicht, dass ihre Verfolger erst der Anfang sind. Da draußen lauert jemand, der die Wahrheit über sie kennt. Jemand, der mehr über ihre Herkunft weiß, als sie selbst. Jemand, der nur ein Ziel verfolgt: er will den Anderen.

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Verfasst von - August 30, 2017 in Horror, Rezension

 

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Jadah McCoy – Artificial

„Artificial“ von Jadah McCoy fand seinen Weg über den Newsletter des Verlages Curiosity Quills Press zu mir. Ich erhalte schon seit letztem Jahr regelmäßig Informationen über zur Verfügung stehende Rezensionsexemplare – seit mich „Don’t Eat the Glowing Bananas“ von David D. Hammons begeisterte. Meinem Gefühl nach konzentriert sich der Verlag auf ungewöhnliche, fantasievolle Geschichten, die immer ein bisschen abseits des sogenannten Mainstreams liegen. Ich hoffte, dass „Artificial“ ähnlich unkonventionell sein würde.

Der Planet Kepler ist eine Einöde, das beschämende Zeugnis des verheerenden Konflikts zwischen Menschen und Maschinen. Die Menschheit ist beinahe ausgerottet; zur Beute degradiert von den Cull – riesige, an Insekten erinnernde Prädatoren, das Ergebnis der genetischen Kriegsführung der Androiden, bevor diese spurlos verschwanden. Die Cull jagen Menschen. Sie fressen Menschen. In dieser feindseligen Welt kämpft die junge Syl ums Überleben. Als sie auf einem Streifzug entführt wird, bringt man sie an einen Ort, den es eigentlich gar nicht geben dürfte: ein Labor in einer Stadt voller Androide. Dort erfährt sie am eigenen Leib, dass die Roboter skrupellos mit Menschen experimentieren. Sie muss fliehen, aber wie sie soll sie aus einer Stadt entkommen, in der sie auffällt wie ein bunter Hund? Ihre einzige Hoffnung ist der Android Bastion, der zu einer Untergrundbewegung gehört, die Menschen über die Stadtgrenze schmuggelt. Ohne zu wissen, ob sie Bastion trauen kann, lässt sie sich auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel ein, während sie eine Frage quält: ist sie nach den Experimenten überhaupt noch ein Mensch?

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Orden des Phönix

Der Tod der Unschuld

Erinnert ihr euch daran, dass zwischen der Veröffentlichung des vierten Bandes der „Harry Potter“ – Reihe, „Harry Potter und Der Feuerkelch“ (zum Erfahrungsbericht geht es HIER lang), und des fünften Bandes „Harry Potter und Der Orden des Phönix“ 3 Jahre vergingen? Ich nicht. Ich habe das Gefühl, ich müsste diese lange Wartezeit irgendwo in meinem Gedächtnis abgespeichert haben, aber vermutlich interessierten mich in dieser Zeitspanne andere Dinge einfach mehr.
Als „Der Orden des Phönix“ am 08. November 2003 in Deutschland erschien, war ich 14 Jahre alt. Was für ein Alter. Meine ganze Welt war im Begriff, sich zu verändern, weil ich mich veränderte. Ich verabschiedete mich spontan von meinen langen schwarzen Haaren auf der linken Seite meines Kopfes und ließ mir – lange, bevor es modern wurde – von einem Kumpel einen Halfcut rasieren. Ich trug mein erstes Paar Springerstiefel. Ich versuchte mich an der Rebellion der Jugend; wollte frei, wild und unabhängig sein. Die Punker-Szene zog mich magisch an, ich wollte unbedingt dazu gehören. Kein Jahr mehr und ich würde mein Elternhaus verlassen, um bei meinem damaligen Freund zu wohnen.

Dass Harry in dieser chaotischen Phase meines Lebens überhaupt seinen Platz hatte, ist ein kleines Wunder. Lesen war in den Kreisen, in denen ich mich bewegte, nicht hoch angesehen. Ich konnte diese Leidenschaft mit niemandem teilen. Ich verschwieg meine Liebe zum geschriebenen Wort nicht, aber ich erwähnte sie meiner Erinnerung nach nur sehr, sehr selten. Für mich war (und ist) Lesen selbstverständlich, etwas, das ganz natürlich zu mir gehörte. Ich musste nicht darüber sprechen und vielleicht habe ich einfach angenommen, dass all meine verrückten Freunde zu Hause auch lesen würden. Rückblickend weiß ich, dass das nicht der Fall war. Als Bücherwurm war ich in der Punker-Szene eine Kuriosität. Ich denke, es ist gut, dass mir das damals nicht bewusst war. Andernfalls hätte ich dieses Hobby eventuell aufgegeben, weil ich geglaubt hätte, dass sich das für eine richtige Punkerin nicht schickt. Die Anerkennung meines Umfelds war mir in diesem Alter so wichtig, dass ich bereit gewesen wäre, mich zu verbiegen. Wer weiß, wann und ob ich diesen Bestandteil meiner Persönlichkeit und Identität wiederentdeckt hätte. Die typisch jugendliche Eigenschaft, von sich auf andere zu schließen, diese blinde Ignoranz anderer Lebensweisen, bewahrte mich davor, zu vergessen, wie viel mir das Lesen bedeutet. Sie bewahrte mich davor, Harry zu vergessen.

Nichtsdestotrotz erinnere ich mich leider überhaupt nicht daran, in welcher Situation mir „Der Orden des Phönix“ das erste Mal begegnete. Ich weiß nicht, ob ich den Veröffentlichungstermin herbeisehnte, ob ich den fünften Band kurz darauf bekam oder länger warten musste. All diese Eindrücke prägten sich nicht tief genug ein, weil mein Leben damals voller Neuheiten und (subjektiver) Abenteuer war. Ich war abgelenkt. Ich finde das heutzutage schade, aber ich kann mir verzeihen. Es macht nichts, dass ich nicht mehr weiß, unter welchen Umständen ich den fünften Band das erste Mal las, denn ich erinnere mich sehr wohl an die Gefühle meines 14-jährigen Ichs während der ersten Lektüre – ich mochte ihn nicht besonders. Im Ernst. Kein Spaß. Natürlich handelte es sich dabei um Jammern auf hohem Niveau, schließlich ist es ein Potter und somit automatisch ein gutes Buch, doch ich erinnere mich, dass ich mich mit der Düsternis in „Der Orden des Phönix“ nicht wohl fühlte. In meinem persönlichen Ranking der Reihe stand er immer ganz unten.

Seit dem Tag, an dem Marina aka DarkFairy und ich 2016 begannen, alle „Harry Potter“ – Bände noch einmal zu lesen, vermutete ich, dass ich „Der Orden des Phönix“ als Erwachsene anders bewerten würde. Ich war von Anfang an überzeugt, dass sich meine Meinung wandeln würde. Als wir uns zum fünften Band vorgelesen hatten, war ich deshalb besonders gespannt, wie dieser auf mich wirken würde. Ich war bereit, neue Erinnerungen zu schaffen.

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Richard K. Morgan – The Cold Commands

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Monate sind vergangen, seit Ringil Eskiath, Egar Dragonbane und Archeth den Angriff der Aldrain zurückschlugen. Sie glaubten, die Gefahr wäre gebannt. Doch als ein mechanischer kiriathischer Steuermann vom Himmel fällt und vor einer Legende warnt, die allzu bald Wirklichkeit werden könnte, müssen sie erneut ihre Kräfte vereinen, um ihre Welt zu schützen. Der Steuermann berichtet vom Ilwrack Wechselbalg, einem menschlichen Kind, das von den Aldrain in den Grauen Landen als einer der ihren großgezogen und zu einem furchteinflößenden Kriegsherrn ausgebildet wurde. Während des Krieges der Menschen und Kiriath gegen die Aldrain wurde er gefangen genommen, in einen magischen Schlaf versetzt und auf einer mysteriösen Insel verborgen, die sich halb in der Realität und halb in den Grauen Landen befindet. Seit Generationen schläft der Wechselbalg, nun beginnt er jedoch, sich zu regen. Dem Mythos nach wird er die Aldrain unter sich vereinen, sollte er erwachen. Obwohl niemand an den Wahrheitsgehalt der Legende glauben möchte, ist das Risiko zu groß, um sie zu ignorieren. Der Imperator befiehlt eine Expedition, organisiert von Archeth und angeführt von Gil, die die nebulöse Geisterinsel des Wechselbalgs finden soll. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, verfolgt Egar eigene Ziele. Ein Rätsel flüstert durch die Straßen von Yhelteth, ein Geheimnis, in dessen Zentrum die Zitadelle steht. Egar begibt sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass die Bedrohung der Aldrain sich bereits mitten unter ihnen versteckt…

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Ein Kommentar

Verfasst von - November 1, 2016 in Fantasy, Low Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Horrorbücher?

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin gespannt, welche Früchte Halloween dieses Jahr schlägt. Letztes Jahr wurden uns tatsächlich Eier an die Fenster geworfen. Manchmal hat es eben doch nicht nur Vorteile, im 1. Stock zu wohnen. Ich habe aber den Verdacht, dass die dafür Verantwortlichen gar nicht geklingelt haben, sondern eben einfach Eier durch die Gegend werfen wollten. Mal schauen, was ich vorfinde, wenn ich heute Nacht nach der Arbeit heim komme…
Apropos Halloween, zu diesem Thema passt auch die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Ich muss gestehen, ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit Horrorliteratur. Bis auf eine Handvoll Stephen King – Romane habe ich mich noch nicht groß mit dem Genre auseinander gesetzt. Ich sollte das vermutlich mal ändern, denn prinzipiell bin ich durchaus für Gruselgeschichten und Horror zu haben. Ich liebe ja auch Horrorfilme. Ich denke, was mich daran reizt, ist der Nervenkitzel. Der Schub Adrenalin, der durch spannende, nervenaufreibende Szenen entsteht, in denen man auf der Sofakante hockt und sich um die Figuren sorgt, macht einfach Spaß. Ich mag es, wenn meine persönlichen Ängste angesprochen werden und ich mir ausmalen kann, wie ich in einer bestimmten Situation reagieren würde. Die Erlebnisse in einem Buch sind gefiltert, man erlebt extreme Momente indirekt und sicher. Es ist aufregend, sich mit Gefahren auseinanderzusetzen, ohne tatsächlich in Gefahr zu sein.
Heute mal eine relativ kurze Antwort, aber ich glaube, ich habe alles gesagt. 😀

Was reizt euch an grusliger Horrorliteratur, falls ihr sie denn mögt?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤

 
14 Kommentare

Verfasst von - Oktober 31, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Jonathan Maberry – Dust & Decay

2016-04-22 - Maberry Dust & Decay

Jonathan Maberry kann Jiu-Jitsu. Ist das nicht abgefahren? In seinem englischen Wikipedia-Artikel steht, dass er den schwarzen Gürtel achten Grades hält. Ich kenne mich mit Kampfsportarten nicht aus, schätze aber, dass das eine ziemlich hohe Stufe ist. Maberry begann sein Training im Alter von 6, weil er zu dieser Zeit in einer unsicheren Nachbarschaft lebte. Ich hätte sowas niemals erwartet, weil es einfach nicht zu meinem Bild von Autor_innen passt. Es erklärt allerdings, warum Tom Imura, eine der Figuren seiner Zombie-Postapokalypse „Rot & Ruin“, die ich vor zwei Jahren begann, ebenfalls ein Meister der Kampfkunst ist und sogar mit einem Katana umgehen kann.

Es ist Monate her, seit Benny Imura und Nix Riley während ihrer Abenteuer in der Zombie-bevölkerten Einöde des Rot and Ruin einen Jet über den Himmel fliegen sahen. Seitdem nutzten sie jede freie Minute, um mit Bennys großem Bruder Tom, seines Zeichens Zombiejäger, zu trainieren. Sie planen, ihre Heimat Mountainside zu verlassen – vermutlich für immer. Das Auftauchen des Jets bedeutet, dass es irgendwo auf der Welt noch Menschen gibt, die das Wissen der Vergangenheit bewahrten. Begleitet von Tom, Lilah und Chong werden Benny und Nix das Rot and Ruin durchqueren, um sie zu finden.
Doch bereits der Beginn ihrer Reise gestaltet sich als schwierig. In den letzten Monaten hat sich das Rot and Ruin verändert. Wilde Tiere streifen durch die Landschaft und die Zahl der Zombies ist explodiert. Gerüchten zufolge wurde Gameland neu errichtet. Der Jet verspricht eine bessere Zukunft, aber wie können Benny, Nix und ihre Freunde ihre Heimat guten Gewissens hinter sich lassen, wenn so viel im Argen liegt?

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Simon R. Green – Something from the Nightside

2016-01-24 - Green Something from the Nightside

Simon R. Green ist nicht nur ein erfolgreicher Science-Fiction und Fantasy Autor, er hat auch das Drehbuch für den Horrorfilm „Judas Ghost“ geschrieben. Die Kurzbeschreibung des Films klingt, als entspräche dieser Streifen genau meinem Geschmack. Bedauerlicherweise konnte ich nicht herausfinden, ob es eine deutsche Übersetzung gibt und falls ja, wie der deutsche Titel lautet. Mein Englisch ist zwar gut, aber Filme schaue ich trotzdem lieber auf Deutsch, weil ich mich dann weniger stark konzentrieren muss. Vielleicht weiß ja jemand von euch mehr darüber?
„Something from the Nightside“ ist der erste Band von Greens bisher 12-teiliger Reihe „Nightside“, die ich einfach mal antesten wollte.

John Taylor ist Privatdetektiv, denn er ist gut darin, Dinge zu finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass er erfolgreich wäre. Die Geschäfte seiner Detektei in London laufen schlecht, weshalb ihm der Tag, an dem Joanna Barrett an seine Tür klopft, wie ein Segen erscheint. Joanna möchte, dass John ihre Tochter Cathy findet. Cathy ist eine Ausreißerin und schon oft für mehrere Tage verschwunden, aber dieses Mal ist es anders. Dieses Mal ist Cathy in die Nightside abgehauen. Die Nightside, Londons dunkle Parallelwelt, in der jede Sünde gekauft und gelebt werden kann; der Höllenpfuhl in den Schatten, bevölkert von Monstern, Lügnern und Legenden. John hat geschworen, niemals in die Nightside zurückzukehren. Doch welche Wahl hat er, wenn Rechnungen bezahlt werden wollen und sich eine schöne Frau auf ihn verlässt? Dinge zu finden, ist Johns angeborenes Talent – wer wäre er, würde er es nicht nutzen, um Cathy außer Gefahr zu bringen? John sieht den Tatsachen ins Auge: er muss heimkehren…

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Da habe ich mich gestern doch glatt zu früh gefreut, ich muss heute doch noch arbeiten. Aber was soll’s, Gemeinsam Lesen können wir ja trotzdem. 😉 Diese tolle Aktion wird jede Woche von Schlunzen-Bücher veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Stark: The Dark Half“ von Stephen King und befinde mich auf Seite 154 von 472.

Stark

 

 

„Thad Beaumont hat jahrelang unter dem Pseudonym George Stark sehr erfolgreiche Horrorromane verfasst. Als das Pseudonym eine immer eigenständigere Persönlichkeit anzunehmen droht, beschließt Beaumont, sich von ihm zu rennen. Doch kurz nach der öffentlichen ‚Beisetzung‘ Starks versetzt eine unheimliche Mordserie die Bevölkerung in Angst und Schrecken. An allen Tatorten hinterlässt der Mörder Thad Beaumonts Fingerabdrücke. Als Thads Familie entführt wird, muss der Schriftsteller erkennen, dass seine dunkle Seite Stark nicht so einfach zu beerdigen war…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ein paar Sekunden – er hatte keine Ahnung, wie viele es waren – steckte Thad im Klammergriff einer so überwältigenden und grenzenlosen Panik, dass er buchstäblich außerstande war, auf irgendeine Art zu reagieren.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Diesen 26 Jahre alten Stephen King lese ich genau deswegen: weil er 26 Jahre alt und somit in meinem Geburtsjahr erschienen ist; eine Aufgabe, die ich für das Lesebingo von i am bookish erfüllen muss. Außerdem wurde das Buch bereits verfilmt, wodurch ich es mir gleichzeitig für die zweite Juli-Monatsaufgabe der Disney-Challenge anrechnen kann. Irgendwie finde ich es witzig und schicksalhaft, dass gerade dieser Roman von Stephen King mir bei meinen Challenges helfen wird, denn das gute Stück stand nie auf meiner Wunschliste. Ich wollte es nie haben, ja, ich wusste nicht mal, dass es existiert. Dieses Buch habe ich auf der Straße gefunden und mitgenommen, weil ich der Meinung bin, dass man einen King nicht einfach herrenlos auf der Straße herumliegen lässt. Wer weiß, was mit den Dingen, die er darin beschreibt, passiert, wenn man sie allein und unbeaufsichtigt lässt. Nee nee nee, wir fordern das Schicksal nicht heraus, selbst wenn es abergläubisch und vielleicht ein bisschen idiotisch ist. Jedenfalls gehört „Stark“ deswegen mir und bisher bin ich recht zufrieden. Ich fand es schon eklig, gruselig, unheimlich und mysteriös – auf nicht einmal 200 Seiten. 😀 Stephen King weiß eben einfach, wie man die Leute aus ihrer Wohlfühlzone holt. Der deutsche Titel verrät eigentlich schon eine Menge über die Thematik, mit der sich der berühmte Horrorautor in diesem Werk beschäftigt: mit der dunklen Seite eines Menschen. In Kings Fall wird diese Auseinandersetzung allerdings garantiert über Hypothetisches oder rein Psychisches wie eine multiple Persönlichkeit hinaus gehen, davon bin ich fest überzeugt. Ich bin darauf eingestellt, in bizarre, verdrehte Ideen abzutauchen, mit denen der Mann mit der unheimlichen Fantasie seinem Ruf alle Ehre macht. 😀

4. Wie macht ihr es wenn ihr 10 Bücher habt, und euch einfach nicht entscheiden könnt, was euer nächstes Buch wird?

10 Bücher? Das wäre mir viel zu wenig. Ich habe stets einen SuB im dreistelligen Bereich, weil AUSWAHL einfach alles für mich ist. Wie ich mich bei dieser (relativ) hohen Anzahl entscheide, wisst ihr bereits, weil wir gerade erst letzte Woche darüber gesprochen haben. Mein Bauch entscheidet das. Er weiß es. Er hat die Ahnung. Er hat den Plan. Ich vertraue ihm, weil er in 98% der Fälle goldrichtig liegt. Wie er das macht, könnte ich nicht sagen, aber er findet einen Weg, mir seine Entscheidung mitzuteilen. Er zupft an meinem Bewusstsein, könnte man sagen. Alles, was ich tun muss, ist, ihm die zur Auswahl stehenden Bücher vorzuführen. Den Rest erledigt er dann schon.
Tja und mehr kann ich dazu auch nicht sagen, denn bei mir gibt es keine komplizierten, taktischen Überlegungen oder Strategien. Ich spiele keine SuB-Auswahl-Spielchen und lege nicht bereits Monate vorher fest, wann welches Buch gelesen wird. Leseentscheidungen sind bei mir in höchstem Maße intuitiv und spontan. Ich kann euch also nur schwer Tipps geben. Wenn ihr unentschlossen seid, würde ich euch raten, ebenfalls mit eurem Bauch Kontakt aufzunehmen. Irgendetwas in euch weiß sehr genau, was ihr als nächstes lesen möchtet. Hört auf euren Instinkt, vertraut euren Empfindungen und zerdenkt die Entscheidung nicht. Es ist nicht immer der Kopf, der die besten Entscheidungen trifft. Es ist das Herz. Oder eben der Bauch. 😉

Was lest ihr im Moment und wie entscheidet ihr euch zwischen mehreren Büchern?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Ansichten und Kommentare und wünsche euch allen einen zauberhaften Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Leo Hunt – 13 Days of Midnight

„13 Days of Midnight“

13 days of midnight

Autor: Leo Hunt

Format: Kindle Edition

Seitenzahl: 235 Seiten (Print-Ausgabe)

Verlag: Orchard Books

Sprache: Englisch

ASIN:  B00XVJBK4C

Genre: Fantasy > Urban Fantasy > Young Adult

ausgelesen am: 15.06.2015

Bewertung:

Ich habe in meinem Leben bisher nur sehr wenige Geistergeschichten gelesen. Wenn ich ehrlich bin, will mir keine einzige einfallen. Das ist recht erstaunlich, weil ich Geister-Horrorfilme liebe. Als mir „13 Days of Midnight“ bei Netgalley begegnete, bot sich mir endlich die Chance, mit diesem Versäumnis aufzuräumen. Das Buch ist der Debütroman des britischen Autors Leo Hunt, der sich darin laut eigener Aussage bemühte, eine Geschichte zu schreiben, die er selbst gern lesen würde.

Mit schwarzer Magie hatte Luke Manchett nie etwas am Hut. Er war stets ein ganz normaler Junge, ging zur Schule, spielte Rugby und traf sich mit seinen Freunden, um der Langeweile der britischen Vorstadt zu entkommen. Gut, seine Mutter war schon immer ein wenig seltsam. Und sein Vater ist der Star dieser peinlichen Geisterjäger-Fernsehshow, aber das weiß in seinem Umfeld glücklicherweise niemand. Doch als dieser überraschend verstirbt und Luke all seinen Besitz vererbt, obwohl sie jahrelang keinen Kontakt hatten, ändert sich sein Leben schlagartig. Wer hätte ahnen können, dass die Show nicht nur Fake war und Horatio Manchett tatsächlich acht ruhelose Geister unter seiner Kontrolle hatte? Nun gehört die sogenannte Heerschar Luke und er hat nicht die geringste Ahnung, wie er sie beherrschen oder wieder loswerden kann. Ihm läuft die Zeit davon, denn in 13 Tagen ist Halloween – die eine Nacht des Jahres, in der die rachsüchtigen Geister eine Gefahr für sein Leben darstellen. Wird Luke mithilfe der Notizen seines Vaters und der mysteriösen Elza Moss einen Weg finden, die der Heerschar endgültig ins Jenseits zu schicken?

Arrrgh, all das ungenutzte Potential. Ich möchte mir die Haare raufen. „13 Days of Midnight“ hätte noch so viel besser sein können. Wie die Dinge stehen, würde ich diesen Roman als solide Unterhaltungsliteratur bezeichnen – nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein gutes Buch, aber ich wünschte wirklich, ich könnte einmal mit Leo Hunt sprechen und ihn fragen, ob er all die Möglichkeiten nicht gesehen hat oder ob er Angst hatte, sie umzusetzen. Ich verstehe einfach nicht, warum seine Fantasie sich offenbar nicht überschlug, während meine glücklich umhersprang und bunte Alternativen zeichnete. Mein Gefühl für den Handlungsverlauf unterschied sich grundsätzlich von dem, was tatsächlich passierte. Ich habe erst sehr spät geschnallt, dass Protagonist und Ich-Erzähler Luke seine acht Geister gar nicht behalten will – obwohl es im Klappentext stand. Ich weiß nicht genau, wie es passieren konnte, dass meine Erwartungen ein Eigenleben entwickelten und irgendwie annahmen, Luke würde sich schon mit der Heerschar arrangieren. Ich war enttäuscht, als er begann, ernsthaft daran zu arbeiten, sie loszuwerden. Betrachtet man Lukes Charakter, ist es nicht erstaunlich, dass die Initiative dazu nicht von ihm ausging, sondern von seiner Mitschülerin Elza. Sie ist es, die ihm den unbedingt nötigen Tritt in den Hintern verpasst und ihn zwingt, sich mit seinem Problem zu beschäftigen und Verantwortung zu übernehmen. Lukes aufwallende Gefühle für Elza waren zwar recht vorhersehbar, doch ohne sie hätte er wohl weiterhin versucht, die Heerschar einfach weg zu wünschen. Obwohl ich Luke prinzipiell durchaus mochte, verstand ich ihn diesbezüglich überhaupt nicht. Er ist nicht nur hilf- und ziellos, sondern verhält sich auch gefährlich ignorant. Er macht keinerlei Anstalten, die Heerschar besser kennenzulernen oder auch nur herauszufinden, welche Möglichkeiten sie ihm eröffnen könnte. Leider habe auch ich daher nie erfahren, wie die Geistersammlung eigentlich funktioniert und was für Menschen die Geister vor ihrem Ableben waren. Das ist wirklich schade, denn ich fand sie alle unglaublich faszinierend und mochte die Idee, Nekromantie mal ein wenig anders darzustellen. Sonst geht es dabei ja meist um das Erwecken von Toten, in „13 Days of Midnight“ hingegen ist Nekromantie eine Praktik, um Seelen an einen Meister zu binden. Angesichts dessen hätte das Buch allerdings ruhig etwas gruseliger und spannender sein können.

Meiner Meinung nach ist „13 Days of Midnight“ wesentlich flacher geraten, als es hätte sein müssen. Die grundlegende Idee des Buches ist absolut vielversprechend, der Schreibstil angenehm flüssig und locker, die Umsetzung jedoch… Es ist, als hätte sich Leo Hunt entschieden, auf der sicheren Seite zu bleiben, statt zu springen und einfach mal zu sehen, ob er nicht vielleicht doch fliegen kann. Und er hätte es gekonnt, davon bin ich überzeugt. Er hätte weit mehr wagen und das Buch so in sich geschlossener gestalten können. Es fiel mir während des Lesens sehr schwer, „13 Days of Midnight“ als Einzelband zu akzeptieren; es fühlte sich wie ein Reihenauftakt an, weil so viel aus Lukes Geschichte ungesagt bleibt. Auch das relativ offene Ende trug seinen Teil zu diesem Eindruck bei. Wer weiß, vielleicht wird Leo Hunt noch einmal zu Luke und seinem Geisterproblem zurückkehren und eine Fortsetzung schreiben, die ich dann sicher auch lesen würde, um für mich selbst richtig mit der Geschichte abschließen zu können.
Wenn ihr euch während einer Geistergeschichte gruseln möchtet, ist „13 Days of Midnight“ meines Erachtens nach nicht die richtige Lektüre für euch. Es ist kein Buch, das man mitten in der Nacht liest, während man an den Fingernägeln kaut und sich insgeheim nicht traut, ins Bett zu gehen, weil man Angst vor Albträumen hat. Es ist eher ein Buch für einen verregneten Nachmittag mit einer Tasse Tee auf der Couch – unterhaltsam, nicht zu anspruchsvoll und in angenehmem Maße übernatürlich.

Vielen Dank an Netgalley und Orchard Books für diese ARC-Version!

 

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