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Montagsfrage: Wie nützlich findet ihr die Buchpreisbindung?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Na, habt ihr in der vergangenen Woche die Präsidentschaftswahl in den USA verfolgt? Ich konnte dem turbulenten Zirkus als Teil des Nachrichtenkosmos selbstverständlich nicht entkommen, nicht einmal, wenn ich gewollt hätte. Mittlerweile wurde der demokratische Kandidat Joe Biden ja als offizieller Sieger ausgerufen. Die Ära Trump hat tatsächlich ein Ende. Mich freut das für die US-amerikanische Bevölkerung sehr, denn ich glaube, gerade im Kontext der Corona-Pandemie hat Donald Trump deutlich gezeigt, dass er nicht fähig ist, ein Land stabil zu führen. Ich wünsche allen Amis, dass ihre Heimat jetzt zur Ruhe kommt, um sich dann im neuen Jahr den Herausforderungen zu widmen, die vier Jahre der Trump-Administration hinterlassen und/oder vernachlässigt haben.

Als Trump damals gewählt wurde, woran ich vorher nicht wirklich geglaubt hatte, habe ich genau am 09. November 2016, also exakt heute vor vier Jahren, einen Beitrag veröffentlicht, den ich „Reality goes High Fantasy: Wie es Donald Trump in einem High Fantasy – Universum erginge“ taufte. Darin erzählte ich die Geschichte von Trumps Wahlsieg im Rahmen der High Fantasy, eine Variante, die naheliegenderweise etwas anders ausfiel als die Realität, weil sich in der High Fantasy immer tapfere Held_innen finden, die clevere Pläne entwickeln, um die Bösen aufzuhalten. Sie endete mit Trumps Inhaftierung, Enteignung und Exilierung. Darüber muss ich jetzt schmunzeln, denn aufgrund der Klagen, die ihn möglicherweise nach seiner Präsidentschaft erwarten, könnte das tatsächlich eintreten. Okay, die Exilierung nun nicht, aber er könnte im Gefängnis landen und/oder empfindliche Geldstrafen zahlen müssen. Wir wissen natürlich noch nicht, ob es so weit kommt, aber irgendwie beruhigt mich die Aussicht, dass sich die Realität doch nicht so weit entfernt von der High Fantasy bewegt, wie ich vor vier Jahren befürchtete. Es dauert eben nur länger. 😉

Mit diesen guten Nachrichten starten wir heute in die neue Woche, die traditionell natürlich mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beginnt!

Wie nützlich findet ihr die Buchpreisbindung?

Oh-Oh, sollen wir diese Büchse der Pandora wirklich öffnen? Nun gut, ihr habt es nicht anders gewollt.
Ich bin eine Kritikerin der Buchpreisbindung, weil bis heute nicht widerspruchsfrei bewiesen ist, dass sie funktioniert. Theoretisch soll die Buchpreisbindung Bücher als Kulturgut schützen, womit ich durchaus einverstanden bin. Ich bin nur nicht davon überzeugt, dass die Festsetzung eines Preises dafür eine effektive Strategie darstellt. Sie folgt der Idee, dass das Verbot eines Preiskampfes zu einer größeren Vielfalt des Buchmarktes führt und Planungssicherheit für kleine bzw. unabhängige Verlage und Buchhandlungen garantiert. Das heißt, sie soll verhindern, dass Verlage und Buchhandlungen sich lediglich auf hochprofitable Bestseller beschränken und Kampfpreise ansetzen, die die kleinere Konkurrenz aus dem Geschäft drängen könnten, was natürlich vor allem im digitalen Handel eine Rolle spielt. Man hofft, dass die Marktanteile großer Verlage und Buchhandelsketten moderat gehalten werden, die Dichte von Buchläden hoch bleibt, Umsätze und Verkaufszahlen stabilisiert werden und die Vielfalt des Angebots gefördert wird. Soweit die Theorie.

In der Praxis wissen wir nicht, ob ein Festpreis tatsächlich all diese positiven Effekte verursacht. Es gibt bisher keine verlässlichen Studienergebnisse, die nahelegen würden, dass das der Fall ist. In Deutschland existiert die Buchpreisbindung in verschiedenen Verbindlichkeiten und Formen seit 1888; das derzeit geltende Buchpreisbindungsgesetz trat 2002 in Kraft. Demzufolge haben wir national keine Vergleichswerte, die die Entwicklung des Buchmarktes mit und ohne Buchpreisbindung abbilden. Das Gesetz basiert auf Annahmen, nicht auf Fakten. Wir können lediglich in unsere Nachbarländer schauen, um einen Eindruck davon zu erhalten, ob es sinnvoll ist oder nicht, was aber natürlich keine Garantie dafür darstellt, dass sich die Lage in Deutschland genauso gestalten würde.
In der Schweiz (Shoutout an unsere Nachbar_innen!) wurde die Buchpreisbindung 2007 abgeschafft, weil es sich dabei nicht um ein Gesetz handelte, sondern um eine Absprache zwischen Verlagen und Buchhändler_innen, die nicht mit dem Kartellrecht vereinbar war. 2012 sollte sie wiedereingeführt werden, scheiterte jedoch an einer Volksabstimmung. Im Zuge dessen wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchte, wie sich die Buchpreise in den ersten 10 Monaten seit der Aufhebung der Buchpreisbindung in der Deutschschweiz entwickelten. Für diese Zeitspanne konnten keine signifikanten Veränderungen festgestellt werden, die Autor_innen der Studie prophezeiten, dass „klare Signale“ erst in etwa drei Jahren zu erwarten wären. Wikipedia erwähnt allerdings, dass im Internethandel (zum Beispiel bei Amazon, wem sonst) tatsächlich Kampfpreise eingeführt wurden. Inwiefern sich die Auswirkungen auf Aspekte wie Buchhandlungsdichte und Vielfalt des verfügbaren, lieferbaren Buchbestandes beobachten ließen, ist unklar.
In Großbritannien fiel die Buchpreisbindung bereits 1997. Eine Untersuchung der Regierung für den Zeitraum von 2000 bis 2005 ergab, dass die Anzahl der neu verlegten Bücher nicht sank, sondern sogar stieg.

Ihr seht, es gibt keine eindeutigen Hinweise, dass die Buchpreisbindung den Buchmarkt wirklich schützt. Aus wirtschaftlicher Sicht erkenne ich die Vorteile für Verlage und Buchhandel und kann verstehen, dass sie sich tendenziell für diese Regulierung aussprechen. Ich glaube zwar nicht, dass die Vielfalt der verlegten Bücher plötzlich einbrechen würde, würde man sie abschaffen, aber ich kann die Angst, auf Dauer nicht gegen einen Großhändler wie Amazon konkurrieren zu können, nachvollziehen. Dennoch bin ich persönlich definitiv dafür, das Buchpreisbindungsgesetz aufzuheben, weil ich nicht aus wirtschaftlicher Perspektive denke, sondern aus der der Konsument_innen. Mein Hauptanliegen besteht darin, dass der festgesetzte Preis den Zugang zu Literatur besonders für diejenigen erschwert, die aus einem sozial schwachen Umfeld stammen und finanziell nicht gut abgesichert sind. Für diese Menschen sind neue Bücher einfach teuer. Natürlich haben sie andere Möglichkeiten, denn der Gebrauchthandel ist von der Buchpreisbindung ausgenommen und Bibliotheken sind ihr gar nicht erst unterworfen, aber versetzt euch – die ihr alle liebend gern lest und nach Büchern stöbert – in die Lage, dass ihr vor einem Buchladen steht und wisst, dass ihr gar nicht erst hineingehen müsst, weil ich ihr euch keines der angebotenen Bücher leisten könnt. Durchschnittlich kostet ein neues Buch in Deutschland 10€. Muss man sich entscheiden, ob man sich von diesen 10€ ein Buch kauft oder die Familie einen Tag länger ernährt, ist klar, worauf die Wahl fällt. Ich finde das ungerecht und unsolidarisch und glaube, dass die Möglichkeit, Bücher günstiger zu verkaufen, zu mehr Chancengleichheit führt. Im Gebrauchthandel und in Bibliotheken ist man immer auf den derzeitigen Bestand angewiesen, man kann weder gänzlich frei wählen noch bestellen. Gerade, wenn man sich nicht wie unsereins ohnehin ständig mit Büchern beschäftigt und gezielt nach Literatur sucht, weil man eine Wunschliste führt, ist es ein Hindernis, wenn man nicht nach Herzenslust stöbern kann. Wie wichtig das Lesen von Büchern unter dem Gesichtspunkt der Bildung ist, muss ich wohl niemandem erklären.

Darüber hinaus finde ich es schwierig, dass die Endabnehmerpreise von den Verlagen festgelegt werden, ohne dass durch das Buchpreisbindungsgesetz festgelegt wäre, wie sich diese zusammensetzen müssen. Ich habe einen Artikel gelesen, in dem ein Professor für Buchhandel und Verlagswirtschaft wörtlich sagte, die Festlegung eines angemessenen Preises sei „auch viel Bauchgefühl“. Im Klartext heißt das, dass Kosument_innen nicht vor Wucher geschützt sind. Selbstverständlich ist dieses Risiko gering, weil der Buchhandel grundsätzlich daran interessiert ist, Preise anzusetzen, die die Kund_innen zu zahlen bereit sind und die gleichzeitig zumindest die Produktionskosten abdecken. Mir ist ebenfalls klar, dass Verlage mit den meisten ihrer Bücher Verluste einfahren, die die wenigen Bestseller ausgleichen müssen, aber ich bekomme ein ungutes Gefühl, wenn Transparenz nicht verpflichtend ist. Wenn der freie Markt schon durch die Buchpreisbindung reguliert wird und Konsument_innen gezwungen sind, von den Verlagen fest, aber willkürlich definierte Preise zu zahlen, sollte zumindest nachvollziehbar sein, wie der Buchpreis zustande kommt. Vielleicht würde mehr Transparenz sogar zu mehr Verständnis führen, was das Verhältnis zwischen Verlagen und Leser_innen nachhaltig verbessern könnte. Ah, aber bevor ich nun gänzlich abschweife, werde ich den heutigen Beitrag an dieser Stelle beenden. Die Diskussion ist eröffnet!

Wie beurteilt ihr die Buchpreisbindung?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen traumhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 4: «Ich bin ein Schriftsteller»

«Ich bin ein Schriftsteller»

Ich muss den heutigen Beitrag mit einer Einschränkung beginnen: Ich möchte darauf verzichten, euch den äußerst bewegten Werdegang von Peter Handke detailliert darzulegen. Das würde zu weit führen und ist für die Thematik des Literaturnobelpreises nicht relevant. Es genügt, euch mitzuteilen, dass er einer der bekanntesten deutschsprachigen Autor_innen ist, ihm der Durchbruch 1966 mit „Die Hornissen“ gelang und er stets eine gewisse Exzentrik an den Tag legte, die ihn veranlasste, seine Kolleg_innen und den Literaturbetrieb im Allgemeinen scharf anzugreifen. Seine Fehde mit dem verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ist legendär. Er war streitbar und schreckte nicht davor zurück, auch mal zuzuschlagen, wenn ihm etwas nicht passte, so zum Beispiel den FAZ-Journalisten Jochen Hieber. Heute lebt Peter Handke zurückgezogen in einem kleinen französischen Dorf bei Versailles.

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Was uns hier heute interessieren soll, ist Peter Handkes enge Bindung an die ehemals jugoslawischen Staaten, die im Erbe seiner Mutter, einer Kärntner Slowenin, begründet ist. Er wurde 1942 in Griffen geboren, eine Gemeinde, die seit Ende des 6. Jahrhunderts Ziel slowenischer Siedlungswellen war. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile der slowenischen Bevölkerung in KZs deportiert, woraufhin Griffen Vergeltungsmaßnahmen des slowenischen Widerstands erlebte. Diese Eindrücke prägten die frühste Kindheit von Peter Handke und entfachten in ihm eine Sympathie für das ehemalige Jugoslawien, die wiederum dazu führte, dass er weite Teile des Staates bereiste. Anfang der 1990er steigerte sich sein Interesse zusätzlich durch die politische Situation.

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Sally Green – Half Bad

„Half Bad“ von Sally Green steht zweifach im Guinness-Buch der Rekorde. 2014 brach es den Weltrekord für das „meist-übersetzte Buch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“, sowie für das „meist-übersetzte Kinderbuch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die beiden Rekorde bedeuten, dass „Half Bad“ bereits vor seinem britischen Veröffentlichungsdatum am 03. März 2014 in andere Sprachen übersetzt und in die entsprechenden Länder verkauft wurde. Das schafften andere Bücher ebenfalls, doch keines erreichte die überwältigende Anzahl von 45 Sprachen. Die Rekorde sind auf der Website des Guinness-Buches noch immer verzeichnet, woraus ich schließe, dass sie weiterhin aktuell sind. Herzlichen Glückwunsch, Sally Green! Seit 4 Jahren im Guinness-Buch der Weltrekorde, keine üble Leistung! Da wurde es wohl höchste Zeit, dass ich „Half Bad“, den Auftakt der gleichnamigen „Half Bad“-Trilogie, endlich lese, oder?

Nathan ist Grausamkeiten gewöhnt. Sein Leben lang wurde er mit Argwohn behandelt, erfuhr Demütigungen und Erniedrigungen. Auf Schritt und Tritt wurde er beobachtet, überwacht, verdächtigt. Als einziger Sohn der gefürchteten Schwarzen Hexe Marcus sieht die britische magische Gemeinschaft in ihm eine tickende Zeitbombe. Doch jetzt sind sie zu weit gegangen. Sie sperrten ihn in einen Käfig, schlugen ihn, misshandelten ihn. Gefangen wie ein Tier fantasiert Nathan pausenlos von Flucht. Seine einzige Chance, zu überleben, besteht darin, seine Ketten zu sprengen, den Weißen Hexen zu entkommen und an seinem bevorstehenden 17. Geburtstag seine eigenen Kräfte zu erwecken. Dafür muss er allerdings das Ritual der drei Gaben vollziehen. Und der einzige, der ihm diese überreichen kann, ist sein Vater…

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Laurell K. Hamilton – Bloody Bones

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

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Verfasst von - 15. November 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Christopher Nuttall – Die Wissende

2016-11-30-nuttall-die-wissende

Als mir „Die Wissende“ das erste Mal in einer Buchhandlung ins Auge sprang, hätte ich niemals vermutet, dass Christopher Nuttall ein Indie-Autor ist. Obwohl er in Deutschland einen traditionellen Vertrag erhielt, arbeitet er in Großbritannien ausschließlich mit kleinen, unabhängigen Verlagen zusammen und konzentriert sich auf das E-Book-Format. Er hält klassische Verlagshäuser für rückständig und misst den Rezensionen normaler Leser_innen auf Amazon höhere Bedeutung zu als der Meinung professioneller Kritiker_innen. Auf seiner Website veröffentlichte er ein paar seiner Werke zum kostenlosen Download. Er wirkt wie ein Autor, dem sein Bekanntheitsgrad weit wichtiger ist als finanzieller Erfolg. Dadurch ist er mir unleugbar sympathisch. Ich freute mich darauf, seine vierteilige Reihe „Bookworm“ zu beginnen.

Elaine ist eine graue Maus. Im Waisenhaus aufgewachsen und mit geringem magischen Talent gesegnet, wurde sie ihr Leben lang herumgeschubst. Sie hatte sich damit abgefunden, ihr Dasein als unbedeutende Bibliothekarin der Großen Bibliothek in der Goldenen Stadt zu fristen. Doch als sie eines Tages den Nachlass eines verstorbenen Aristokraten untersucht, löst sie einen mächtigen Zauber aus, der das gesamte Wissen der Großen Bibliothek in ihren Kopf transferiert. Auf einmal verfügt Elaine über Fähigkeiten, die sich mit denen des Erzhexers messen können. Sie wird in das Gerangel um Macht und Einfluss hineingezogen, mit dem sie nie etwas zu tun haben wollte und muss einsehen, dass der Zauber kein Unfall war. Elaine erkennt, dass sie eine Spielfigur in einer uralten Verschwörung ist, die die Ordnung des gesamten Reiches bedroht. Wird sie über sich selbst hinauswachsen und Pläne vereiteln, die weit vor ihrer Geburt begannen?

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Verfasst von - 14. Dezember 2016 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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