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Schlagwort-Archive: Geschichten

Kari Maaren – Weave a Circle Round

Kari Maaren ist ein kreatives Allround-Talent. Die Kanadierin schreibt Geschichten, zeichnet den Webcomic „It Never Rains” und komponiert Musik. Ihr musikalisches Schaffen ist leider nur wenigen bekannt, denn ihre Songs gehören zum Genre Filk. Filk ist an Folk angelehnt und behandelt Themen aus der Science-Fiction und Fantasy. Echte, unverfälschte Nerd-Musik. Yeah! Ich habe mir drei ihrer Stücke auf der Ukulele angehört: „Dear George R.R. Martin”, „Voldemort, I Wanna Be Like You” und „Everybody Hates Elves”. Die Lieder sind großartig. Ich habe mich köstlich amüsiert. Wirklich, hört mal rein. „Weave a Circle Round” ist Maarens schriftstellerisches Debüt. Es ist ein YA-Zeitreise-Roman ohne Liebesgeschichte, weil sie Liebesgeschichten als 14-Jährige schrecklich langweilig fand. Ich erhielt ein Rezensionsexemplar via Netgalley.

Eines Tages reißt ein lautes Krachen die 14-jährige Freddy mitten aus einem Streit mit ihrer cleveren kleinen Schwester Mel und ihrem tauben Stiefbruder Roland. Vor dem leerstehenden Nachbarhaus ist ein Umzugswagen gegen einen Baum gebrettert. Aus dem Unfallwagen klettern ein Junge in Freddys Alter und eine ältere Frau. Sie stellen sich als Josiah und Cuerva Lachance vor. Sofort spürt Freddy, dass ihre neuen Nachbarn speziell sind. Sie sind… exzentrisch. In ihrer Gegenwart scheinen die Gesetze der Physik und der Logik keine Gültigkeit zu haben. Nach einigen äußerst seltsamen Begegnungen ist Freddy fast entschlossen, ihr verrücktes Haus nie wieder zu betreten. Doch dann folgt sie Josiah durch eine Tür – und landet plötzlich im mittelalterlichen Schweden. Will sie wieder nach Hause, hat sie keine andere Wahl, als Josiah zu vertrauen. Ausgerechnet! Langsam dämmert ihr, dass Josiah und Cuerva Lachance nicht zufällig nebenan eingezogen sind. Wer sind die beiden wirklich? Was wollen sie von ihr und ihrer Familie? Und wieso steht die Realität Kopf, sobald sie in der Nähe sind?

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Verfasst von - 27. November 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Wortmagie’s Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches – Rätsel #1

Wortmagies Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute geht es endlich los! Wir starten die Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches! In einer Woche werden wir gemeinsam das Lesen, Bücher und unsere Liebe zum geschriebenen Wort feiern, aber da das noch sooooo lange hin ist, dachte ich, wir vertreiben uns die Wartezeit mit sieben kleinen Rätseln, jeden Tag eines. Das erste Rätsel bekommt ihr heute zu sehen; das letzte am 22.04.2016.

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Montagsfrage: Vergessen und Rereaden?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich hatte ein tolles Wochenende! So eine große Geburtstagsparty im Mittelalter-Stil macht schon Spaß. Essen mit den Fingern, zotige Witze und Bänkelgesang – da fühlt man sich direkt ein paar Jahrhunderte zurück versetzt. 😀
Wieder in der Gegenwart angekommen widme ich mich an diesem Morgen wie immer der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja, die heute folgendes wissen möchte:

Wenn du eine Buchreihe restlos vergessen könntest, um sie noch einmal neu zu lesen, welche wäre das?

Ich habe die Frage mal direkt auf mich zugeschnitten, weil ich für die Antwort nicht lange überlegen musste. Wenn ich könnte, würde ich alle Bände der „Anita Blake“ – Reihe von Laurell K. Hamilton vergessen. Ich schätze, dass ich heute oft „Harry Potter“ bei euch lesen werde, wie auch bei Svenja selbst, aber ich würde Anita Harry vorziehen. Einerseits möchte ich meine Kindheitserinnerungen an Harry nicht missen; andererseits hätte ich gern einen neuen Start mit Anita. Ich hatte mit den Geschichten aus dem Leben meiner liebsten Vampirhenkerin einfach so viel Pech, weil der deutsche Verlag Bastei Lübbe ganz fürchterlich mit den Leser_innen umgesprungen ist. Erst haben sie pro Jahr nur etwa einen neuen Band veröffentlicht, dann haben sie angefangen, die Bände zu teilen und letztendlich wurde die Reihe mittendrin komplett eingestellt. Ich muss noch einmal von vorn beginnen, habe alle Bände (gebraucht) auf Englisch nachkaufen müssen, nur weil sich die Reihe für den deutschen Verlag finanziell nicht mehr rentiert, was meiner Meinung nach Großteils an der vorangegangen Veröffentlichungsstrategie lag. Ich bin überzeugt, Bastei Lübbe ist selbst dafür verantwortlich, dass über die Jahre immer mehr Leser_innen abgesprungen sind. Nun steht ein Reread an und ich würde unheimlich gern alles vergessen, was ich bereits über Anita weiß, um noch einmal bei Null anzufangen und ganz unbeeinflusst den ersten Band zur Hand nehmen zu können. Allerdings möchte ich nicht vergessen, wie sehr ich meine Lieblingsheldin mag und in welcher Lebensphase ich sie kennengelernt habe. Ich möchte den Inhalt vergessen, nicht aber die Gefühle, die ich der Reihe entgegen bringe. Das wäre schade, denn Anita begleitet mich schon so lange, dass sie wirklich ein Teil meines Lebens ist. Sie hat meinen Lesegeschmack geprägt und mich von der Urban Fantasy überzeugt. Es wäre schön, sie noch einmal neu zu entdecken, doch meine Empfindungen sind mir zu wertvoll, um auf sie zu verzichten. Ich möchte neue Erinnerungen schaffen, nicht die alten ersetzen.

Mit welchem Buch oder welcher Reihe wünscht ihr euch einen Neustart?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen großartigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Montagsfrage: Print oder eBook?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben!

Brrr, was für ein bitterkalter Morgen. Während der Gassirunde hatte ich wirklich Angst, dass sich Eiskristalle auf meinen Oberschenkeln bilden könnten. Aber immerhin sind die Temperaturen dem Januar angemessen, nicht wahr?
Heute ist der erste Montag des neuen Jahres und somit ist es auch Zeit für die erste Montagsfrage 2016. An dieser Stelle möchte ich mich einfach mal beim Buchfresserchen Svenja bedanken, weil sie diese tolle Aktion auch die Feiertage über betreut hat. Weiter so, du machst das super und ich freue mich auf all die tollen Fragen, die 2016 auf mich warten!

Print oder eBook, was bevorzugst du?

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - 22. Dezember 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Christian von Aster – Das Eherne Buch

2015-10-03 - von Aster Das Eherne Buch

Ich habe „Das Eherne Buch“ in einer LovelyBooks-Leserunde gewonnen. Es ist ein wenig merkwürdig, dass es erst diese Leserunde brauchte, damit ich es endlich mit dem Autor Christian von Aster versuche, denn seine humoristische Fantasy-Trilogie Die Große Erzferkelprophezeiung steht seit Jahren ungelesen in meinem Regal. Ich weiß nicht genau, was mich abhält. Die Wege des allwissenden Bauches sind unergründlich. „Das Eherne Buch“ hatte ich vor meiner Bewerbung für die Leserunde auf einigen Blogs gesehen und war furchtbar neugierig auf die Geschichte. Andernfalls hätte ich mich wohl auch nicht beworben, denn meine Erfahrungen mit Leserunden waren bisher nicht sehr positiv. Da mich das Buch jedoch wirklich interessierte, beschloss ich, dem Prinzip der Leserunde noch einmal eine Chance zu geben.

Ein Reich, zerrissen vom Krieg. Die Legende eines Schwertes, das den Frieden bringen soll. Und ein junger Bibliothekar, auf dessen Schultern das Schicksal des gesamten Landes liegt.
Es ist mitten in der Nacht, als Jaarn unerwartet zu seinem Vater gerufen wird und sein Leben sich für immer verändert. Der alte Fürst Eonh von Stahl überreicht ihm Das Eherne Buch, die sagenumwobene Geschichtenklinge, geschmiedet aus den Geschichten und Mythen des Landes. Mit dessen Hilfe soll Jaarn dem Reich den Frieden bringen, denn der Legende nach versprach der Kriegbringer Dhur’Kharr, den Krieg zu beenden, legte man ihm das Schwert zu Füßen. Ein weiter Weg voller Gefahren und Abenteuer liegt vor Jaarn. Mächtige Feinde trachten danach, ihm die Klinge zu entreißen. Kann er das Reich vor sich selbst retten und Hoffnung in die Herzen der Menschen tragen?

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Verfasst von - 30. Oktober 2015 in Fantasy, Philosophie, Rezension

 

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19. 12. 2014 – Mein erster Blog-Schlüpftag: 52 Mal Elli

Hallo ihr Lieben,
heute schreibe ich aus einem tollen Anlass, denn heute ist mein erster Blog-Geburtstag. Der wortmagieblog ist heute Nacht ein Jahr alt geworden! 😀 Wuhuuuu! 😀 An dieser Stelle möchte ich noch einmal DarkFairy danken, die mir überhaupt erst gesagt hat, dass WordPress mich darauf aufmerksam machen wird. 😉

nicht lustig geburtstag

Jedenfalls, als ich mit dem Bloggen begann, hätte ich nie gedacht, dass ich es überhaupt ein Jahr lang durchhalte. Und ich hätte erst recht nicht gedacht, dass es so viele tolle Menschen gibt, die sich für das interessieren, was ich schreibe. Doch seht uns an, hier sitzen wir ein Jahr später und ich bin immer noch da. Und ihr auch. Das muss gefeiert werden. Ich habe lange überlegt, wie wir diesen festlichen Anlass begehen könnten. Eine Idee nach der anderen habe ich verworfen. Die Lösung habe ich letztendlich bei Tinka gefunden (danke auch dafür!).
Ich weiß, dass ihr es mögt, wenn ihr etwas über mich und mein Leben erfahrt. Also werde ich euch heute 52 Fakten, Geschichten und Anekdoten über mich erzählen, eine für jede Woche des Jahres. Da mir das aber noch nicht genug ist und ich euch darüber hinaus wahrhaft danken möchte für eure Aufmerksamkeit und Treue, veranstalte ich zusätzlich ein kleines Gewinnspiel. Ein/e glückliche LeserIn bekommt von mir ein Buch seiner/ihrer Wahl im Wert von 10€ geschenkt.

Wie läuft das Gewinnspiel ab?

Beantwortet einfach die Frage am Ende des Posts per Mail oder Kommentar. Das war es dann auch schon, mehr müsst ihr nicht tun. 🙂 Achtet darauf, mir eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, unter der ich euch erreichen kann. Aus allen Einsendungen lose ich dann fair den/die GewinnerIn aus und nehme Kontakt auf, um die Adressdaten zu bekommen. Vermutlich werde ich das ausgewählte Buch dann bei amazon bestellen und von ihnen direkt an den/die GewinnerIn verschicken lassen. Das Gute daran: niemand muss Versandkosten zahlen und das Buch dürfte innerhalb von 1-2 Tagen ankommen, weil ich Prime-Mitglied bin. 😉

Bitte beachtet folgendes:
1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 26.12.2014, ihr habt also eine Woche Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am Wochenende vom 27./28.12. und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Nun aber erst mal zu den Infos über mich. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, mich ein bisschen besser kennenzulernen. 🙂

52 Mal Elli

1. Ich habe eine Hündin namens Chilli. Sie ist ein Dobermann-Rottweiler-Schäferhund-Mix und wird im Mai 8 Jahre alt. Sie ist bei mir, seitdem sie ein 7 Wochen alter Knirps war. Da ich damals bereits nicht mehr zu Hause wohnte, habe ich sie komplett allein erzogen und groß gezogen. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie und ja, auch auf mich, weil ich sie wirklich toll hinbekommen habe. Sie hört fabelhaft gut, ist freundlich und überschäumend, verspielt und anhänglich, mutig und vertrauensvoll. Sie findet Wasser eklig und geht überhaupt nicht gern baden oder schwimmen. Außerdem ist sie ein Gierpickel. Das sollte man vielleicht nicht über den eigenen Hund sagen, aber Chilli würde eben einfach ALLES fressen, wenn ich sie ließe.

2. Ich bin ein Punk. Heutzutage ist das äußerlich kaum noch zu sehen, aber mein Herz gehört noch immer dieser Subkultur. „Für immer Punk, ein Leben lang“. Und die Musik, die höre ich noch heute leidenschaftlich gern. Früher hatte ich alles, was eben so dazu gehört. Manchmal vermisse ich meinen bunten Iro fürchterlich. Doch ich musste irgendwann einsehen, dass man in unserer Gesellschaft wenig Zukunftschancen hat, wenn man so ANDERS aussieht. Dass die Menschen es dann meist nicht über das Äußere hinaus schaffen und nicht daran glauben, dass in einem verrückten Körper ein wertvoller Geist und Intellekt stecken kann. Zum Glück habe ich auch erkannt, dass ich das Äußere nicht brauche, um den Punk zu fühlen. Trotzdem bin ich heute immer mal wieder enttäuscht, wenn ich von anderen Punkern auf der Straße nicht mehr gegrüßt werde (eine übliche Form der Höflichkeit, ob man sich nun kennt oder nicht).

3. Als ich versucht habe, mich vom Punk zu lösen, bin ich erst einmal in die Skinhead-Szene hinein gerutscht. Und bevor hier jetzt gleich alle schreien, brüllen und mir faschistisch-rassistisches Gedankengut vorwerfen, möchte ich auf diese Website verweisen: Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln.
Aber irgendwie hat mir immer der letzte Funken Identifikation gefehlt. Skinheads und Renees definieren sich viel über ihren Status als Working Class. Damit konnte ich als Studentin nicht dienen. Es war eine gute, aber auch eine anstrengende Zeit, in der ich mich jeden Tag vor mir selbst rechtfertigen musste. Es war bei weitem nicht so natürlich wie mein Leben als Punkerin. Trotzdem bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn ohne sie hätte ich wohl niemals meinen Lieblingsmenschen auf der ganzen weiten Welt kennengelernt.

4. Ich lebe seit über 3 Jahren in einer festen Beziehung. Wenn wir eines Tages mal heiraten sollten, möchte ich das in Jeans, Chucks und Band-T-Shirt tun. Ich möchte keine Feier, ich möchte keinen Kuchen, ich möchte eigentlich nicht einmal Gäste. Ich will diesen Tag ausschließlich mit meinem Mann verbringen, weil unsere Hochzeit ein Ding zwischen ihm und mir ist und zwar NUR zwischen ihm und mir.

5. In meiner Wohnung gibt es keine Pflanzen. Ich kann überhaupt nicht mit Gewächsen, bin wohl mit einem Schimmel-Daumen zur Welt gekommen. Das Problem bei Pflanzen ist für mich, dass die einfach nicht sagen, wenn sie was brauchen. Ja okay, Chilli spricht auch nicht, aber wenn sie hungrig ist, höre ich entweder ihren Magen knurren (*.*) oder sie rennt immer wieder zu ihrem leeren Napf und lutscht darin herum. Außerdem hat sie feste Fütterungszeiten, Tag für Tag. Pflanzen brauchen nicht jeden Tag Wasser. Dadurch vergesse ich, mich um sie zu kümmern. Ich sehe allerdings auch nicht so richtig ein, warum ich mich um etwas kümmern soll, das nichts anderes tut, als von Zeit zu Zeit hübsch auszusehen.

6. Ich bin bereits mit 15 von zu Hause ausgezogen.

7. Ich trinke meinen Kaffee mit viel Zucker, aber ohne Milch. Schwarzer Kaffee ohne alles ist mir zu bitter, aber kippe ich Milch hinein, rebelliert mein Magen dagegen, vor allem, wenn ich noch nichts gegessen habe (was morgens immer der Fall ist).

8. Ich knabbere an meinen Fingernägeln. Eine grässliche Angewohnheit, die ich seit Jahren nicht wirklich los werde. Besonders schlimm ist es, wenn ich ein äußerst spannendes Buch lese. Dann bekomme ich das nicht einmal mit.

9. Ich bin Mitglied beim 1. FC Union Berlin, schaffe es aber so gut wie gar nicht mehr ins Stadion.

10. Ich arbeite bei der großen Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Um genau zu sein, in der Online-Abteilung. Meistens bin ich dafür zuständig, das Layout der Artikel nachts soweit zu editieren, dass sie um Mitternacht publiziert werden können. Das heißt, ich schreibe nichts selbst und bin dementsprechend nicht für das verantwortlich, was veröffentlicht wird. Ich füge Fotos und Absätze ein, mache die Fettungen, verlinke und so weiter. Das nennt man dann Contentpflege. Wenn ihr also auf der Website seid, um einen Artikel zu lesen (lügt mich nicht an, ab und zu lachen wir alle gern mal), ist es sehr gut möglich, dass ihr meine Arbeit vor Augen habt.

11. Ich mache meistens mindestens zwei Dinge parallel, weil ich mich sehr schnell langweile. Beim Zähneputzen lese ich beispielsweise immer, weil mir schon die drei Minuten der Langeweile zu viel sind.

12. Ich schaue viel zu viel fern. Wobei ich selten RICHTIG fernsehe. Der Kasten läuft einfach immer nebenbei. Ich mag diese Art der Hintergrund-Beschallung. Musik würde den gleichen Zweck erfüllen, aber irgendwie fehlen mir da die bewegten Bilder. Allerdings gibt es im Schlafzimmer keinen Fernseher, weil ich dann nicht gut schlafe.

13. Ich bin ein bisschen neurotisch veranlagt. Mein Leben funktioniert nach bestimmten Regeln, die ich selbst aufgestellt habe. Diese Regeln legen fest, in welcher Reihenfolge ich mein Essen zu mir nehme (das Beste kommt immer zum Schluss), wie ich mein Kissen aufschüttle, bei welchen Temperaturen ich welche Jacke anziehe und so weiter. Diese Kleinigkeiten geben meinem Tag eine feste Struktur, ohne mich einzuengen. Sie geben mir Sicherheit. Gibt es aus unterschiedlichen Gründen eine Abweichung von meinen Regeln, fühle ich mich unwohl und habe das unwiderstehliche Bedürfnis, es noch einmal RICHTIG zu tun, weil es vorher FALSCH war.

14. Dürfte ich aus meinem Bücherregal nur ein einziges Buch aussuchen, das ich für immer behalte, wäre das meine wunderschöne, alte Ausgabe des „Faust“ in altdeutscher Schrift. Nicht nur, dass das Buch eine Augenweide ist und ich die Geschichte liebe, es hat auch einst meinem Großvater gehört.

15. Ich habe 11 Tattoos und ein Piercing (Mitte Unterlippe). Das 12. Tattoo haben mein Tätowierer und ich bereits begonnen, Anfang Januar geht es damit weiter. Ich werde mich wohl mein Leben lang immer wieder unter die Nadel legen, aber ich denke nicht, dass ich mich noch einmal piercen lasse. Das tat höllisch weh.

16. Mein erstes Tattoo war ein Strichcode zwischen meinen Schulterblättern. Mein größtes Tattoo bisher nimmt die gesamte Außenseite meines linken Oberschenkels ein. Es ist ein Piraten-Pin-up.

17. Seit Ende der Grundschule trage ich nicht mehr meine Natur-Haarfarbe. Bis auf Braun habe ich so ziemlich alle Farben durch, die die Farbpalette so anzubieten hat: Blond, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, Violett und so weiter. Im Moment sind meine Haare schwarz mit einem türkisen Pony. Außerdem habe ich auch schon alle möglichen Haarlängen ausprobiert. Von ganz kurz bis lang, die Hälfte abrasiert, Iro, mit und ohne Pony.

18. Ich lege keinen großen Wert auf Geschenke.

19. Ich mag Süßigkeiten, kann aber immer nur wenig auf einmal essen. Früher konnte ich eine ganze Tafel Schokolade wegputzen, heute wird mir das dann zu viel.

20. Ich gehe nicht gern in Clubs zum Feiern. Ich bin eher der Kneipen- und Konzerte-Typ.

21. Ich bin ein Nachtmensch. Deswegen kommt mir mein Job so entgegen. Meine Hausarbeiten entstehen zu großen Teilen nachts, ebenso wie die Rezensionen für meinen Blog.

22. Ich liebe Weihnachten, Silvester kann ich dafür nicht sonderlich leiden. Im Grunde ist es ein Tag wie jeder andere, aber weil der Jahreswechsel ansteht, geht man mit viel zu hohen und unrealistischen Erwartungen an ihn heran. Die Partys sind dann in der Regel nie so gut, wie man es erhofft hat. Dieses Jahr werden der Lieblingsmensch und ich Pizza bestellen und Filme gucken. Das wird gut.

23. Meine Lieblingsfarbe ist blau, in allen Schattierungen.

24. Eines der ersten Bücher, an die ich mich erinnere, ist „Schwupp und Schwapp“, eine Geschichte über zwei Frosch-Brüder. Meine Mutter hat es mir sehr oft vorgelesen, als ich noch klein war.

25. Ich versuche immer, mir Verfilmungen erst nach dem Lesen des Buches anzusehen, wenn es mich interessiert.

26. Ich lebe in Berlin-Neukölln. Der Bezirk hat einen schlechten Ruf, ist aber schon lange nicht mehr so wild, wie noch vor einigen Jahren.

27. Eines Tages würde ich gern ein Buch schreiben. Bisher habe ich in diese Richtung allerdings noch keine großen Fortschritte gemacht. Schreiben ist schwer.

28. Ich stehe auf Superhelden. Ich würde auch gern Comics sammeln, aber dummerweise ist das ein sehr teures Hobby. Außerdem gibt es so viele, die ich mag, dass ich nicht wüsste, mit welchem ich anfangen sollte.

29. Mein absoluter Lieblings-Super-Anti-Held ist Deadpool (Marvel). Er ist einfach so herrlich fies.

30. Ich höre keine Charts. In Berlin (und in Nürnberg) gibt es den wunderbaren Radiosender Star.FM, der ausschließlich Rock spielt. Dadurch kriege ich meist nicht mit, welche Künstler und Songs gerade so angesagt sind. Aber das stört mich nicht.

31. Star.FM höre ich dann hauptsächlich unter der Dusche und wenn ich mein Bad putze.

32. Zwar lebe ich mit meinem Lieblingsmenschen zusammen, kann ich mich aber auch hervorragend selbst beschäftigen und habe kein Problem damit, allein zu sein. Ganz im Gegenteil, ich brauche regelmäßig Zeit für mich.

33. Ich habe ein wirklich gutes Gesichter- und Namensgedächtnis.

34. Obwohl ich so früh bei meinen Eltern ausgezogen bin, haben wir ein fabelhaftes Verhältnis. Ich fahre jeden Sonntag zum Essen zu ihnen.

35. Das beste an unseren Sonntagsessen sind die Stunden, in denen wir einfach zusammen sitzen und fröhlich vor uns hin philosophieren. Dabei sind schon wirklich hochinteressante Theorien entstanden und ich liebe diesen intensiven Gedankenaustausch.

36. Ich möchte auf der ganzen Welt leben, wenn ich groß bin. Mal hier, mal dort, wohin auch immer der Wind mich weht.

37. Meine größte Angst ist, auf meinem Sterbebett zu bereuen, irgendetwas nicht getan zu haben.

38. In einem anderen Leben, in einer anderen Zeit wäre ich gern eine Piratin geworden.

39. Zu meinem Abiball habe ich ein violett-schwarzes Minikleid im Zebra-Muster getragen. Passend dazu war mein Iro ebenfalls violett-schwarz gefärbt und zum Fächer aufgestellt. Statt High Heels trug ich 20-Loch Springerstiefel. Ach und ich hatte einen richtigen schwarzen Fächer mit Federn dabei, der eigentlich nur als witziges Accessoire gedacht war, sich letztendlich aber als sehr nützlich erwies. Das beste an diesem Tag war, dass mein Großvater ihn noch erleben konnte, obwohl er da bereits sehr krank war.

40. Ich kann in hohen Schuhen überhaupt nicht laufen, weil ich es nie gelernt habe. Als die anderen Mädels meines Alters anfingen, High Heels zu tragen, bin ich auf Springer umgestiegen. Bis heute sah ich nie einen Anlass, dieses Versäumnis mal nachzuholen. Wenn ich Glück habe, wird das auch nie nötig sein.

41. Ich habe weder einen Schuh-, noch Taschen- noch Klamottentick. Ich ziehe an, was bequem ist und worin ich mich gut bewegen kann. Meine Tasche ist meistens mein Rucksack. Der Lieblingsmensch besitzt mehr Schuhe als ich. Ich schminke mich selten mehr als das Mindestmaß und der Großteil dessen dient auch nur dazu, meine überaus schwierige, zickige Haut zu pflegen. Im Alltag benutze ich etwas Puder, Abdeckstift und Mascara. Mehr nicht.

42. Mein Bücherregal ist so groß, dass es Ecken gibt, an die ich selbst mit einer Leiter nicht herankomme. Da muss dann immer der Lieblingsmensch aushelfen, der zwar nicht viel größer ist als ich, aber eben doch ein bisschen.

43. Weil ich nur 1,62m groß/klein bin, habe ich mich daran gewöhnt, auf Konzerten meist nur sehr wenig von der Band zu sehen. Ich werde auch gar nicht mehr sauer, wenn sich 1,90m große Kerle direkt vor mich stellen. Na ja, zumindest nicht mehr so sauer wie früher.

44. Ich habe keinen Kinderwunsch. Vielleicht noch nicht. Vielleicht auch niemals. Letzteres halte ich für recht wahrscheinlich, weil ich mit 25 Jahren immer noch nichts mit Kindern anfangen kann. Verklagt mich, aber ich finde Kinder nervig, laut und einfach nur anstrengend.

45. Der Lieblingsmensch hat mir beigebracht, gelassener zu sein. Dank ihm werde ich nicht mehr so schnell wütend wegen irgendwelcher Alltagskleinigkeiten. Trotzdem gibt es immer noch eine Sache, die mich von 0 auf 180 hochfahren lässt: tritt jemand meine Hündin, und sei es nur aus Versehen, möchte ich dieser Person sofort die Augen auskratzen. Mit meinem Schlüssel. Denn Fingernägel habe ich meistens ja nicht.

46. Ich liebe technische Spielereien, obwohl ich sie eigentlich nicht brauche.

47. Ich sehe mir lieber Actionfilme als Romantik-Schnulzen an.

48. Freitags esse ich immer mit meiner Schwester zu Mittag (heute ist eine Ausnahme). Dazu schauen wir Horrorfilme oder Horrorserien, weil dieses Genre das einzige ist, das wir beide mögen. Letzte Woche haben wir mit der vierten Staffel von „American Horror Story“ angefangen.

49. Wenn ich abwasche, mache ich das grundsätzlich unter fließendem Wasser, weil es kaum etwas gibt, das ich so widerlich finde wie Spülwasser.

50. Ich habe kein Problem mit Spinnen oder Käfern. Ich mag aber keine Würmer, Maden oder prinzipiell Insekten, die keine Beine haben. Motten finde ich eklig, weil sie die Angewohnheit haben, mir vor dem Gesicht herum zu fliegen. Außerdem mag ich auch keine Schmetterlinge. Habt ihr die schon mal von Nahem gesehen? Von wegen hübsch.

51. Ich glaube nicht direkt an Geister, aber ich bin überzeugt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir wahrnehmen können.

52. Ich kann ganz gut zeichnen, aber kein bisschen singen oder auch nur einen Ton halten.

Da habt ihr es. 52 Mal ich. Ich gebe zu, es ist ein bisschen merkwürdig, euch so viel über mich zu verraten. Aber irgendwie ist es auch ein gutes Gefühl, weil ich gern mit euch teile. Ihr könnt mir natürlich zu jeder Info Fragen stellen, ich beantworte sie gern. 🙂
Jetzt erwartet ihr aber sicher alle die Gewinnspielfrage, also will ich euch nicht länger hinhalten! 😀

Welches ist das erste Buch, an das ihr euch aus eurer Kindheit erinnert?

Wie gesagt, schreibt mir eure Antwort bis zum 26.12. einfach als Mail oder als Kommentar und schon landet ihr im Lostopf. Wenn ihr Lust habt, teilt das Gewinnspiel doch auf den verschiedenen sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch allen viel Glück und danke euch dafür, dass es euch gibt, denn ohne euch gäbe es wohl auch den wortmagieblog schon nicht mehr. 🙂 Auf in ein weiteres, wunderbares Jahr voller Bücher und Geschichten!

(Bildquelle)

 
14 Kommentare

Verfasst von - 19. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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