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Tad Williams – Das Herz der Verlorenen Dinge

29 Jahre sind vergangen, seit Tad Williams den ersten Band seiner Trilogie (bzw. Tetralogie) „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ erstveröffentlichte. Der Abschluss des Mehrteilers liegt 24 Jahre zurück. Ich denke, wir können über den Autor demzufolge getrost als Urgestein der High Fantasy sprechen. Wenn ein Urgestein nach so vielen Jahren in seine erste Welt zurückkehrt und eine Geschichte, die die Fans für längst abgeschlossen hielten, weiterführt, ist das eine Sensation. Ohne Wenn und Aber. Als ich hörte, dass es ab 2017 neue Abenteuer aus Osten Ard geben wird, war ich völlig aus dem Häuschen. „Das Herz der Verlorenen Dinge“ ist ein kleiner Vorgeschmack auf Williams‘ Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ und schließt eine bedeutende Handlungslücke. Klett-Cotta war so freundlich, mir ein heißersehntes Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

Der Sturmkönig wurde besiegt. Das Gute triumphierte, das Böse wurde zurückgedrängt und Osten Ard ist wieder frei. Ebenso wie die Menschen erlitten die gefürchteten Nornen in dem verheerenden Kampf am Hochhorst schreckliche Verluste. Die wenigen Überlebenden versuchen, sich vor dem Zorn der Sterblichen in ihre Heimat zu retten, den tief im Norden thronenden Berg Sturmspitze, in dem ihre Königin Utuk’ku in einem gefährlichen komatösen Heilschlaf liegt. Ihr Rückzug zieht eine blutige Spur durch das Land. Plündernd und mordend verwüsten sie jedes Dorf, das ihren Weg kreuzt. Herzog Isgrimnur und seine Männer nehmen die Verfolgung auf und treiben die Weißfüchse mitleidlos vor sich her. Wie soll die Menschheit je wieder in Frieden leben, solange die finsteren Verwandten der Sithi unter der Erde ihr Unwesen treiben? Der Krieg mag beendet sein, doch die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

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Verfasst von - April 20, 2017 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Feuerkelch

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Die Schatten werden länger

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Es ist seltsam. Je weiter Marina aka DarkFairy und ich in unserem „Harry Potter“ – Reread voranschreiten, desto unzuverlässiger werden meine Erinnerungen. Bereits beim dritten Band, „Harry Potter und Der Gefangene von Askaban“, ließ mich mein Gedächtnis im Stich; ich weiß nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal in den Händen hielt. An meine erste Begegnung mit „Harry Potter und Der Feuerkelch“ habe ich ebenfalls keine konkreten Erinnerungen, allerdings ist ein Teil meines Ichs fest überzeugt, dass ich den vierten Band zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam. Obwohl ich nicht in der Lage bin, Momentaufnahmen von diesem Weihnachtsabend abzurufen, besteht dieser Teil darauf, dass es so gewesen ist. Theoretisch ist das möglich, denn „Der Feuerkelch“ erschien im Oktober 2000 auf dem deutschen Markt. Ich war 11 Jahre alt, alt genug für eine Eule aus Hogwarts, die sich leider bis heute nicht blicken ließ.

16 Jahre später freute ich mich sehr auf den Reread des vierten Bandes, weil ich ihn stets als unheimlich aufregend empfand. Zwei Großereignisse erwarteten mich, die Quidditch-Weltmeisterschaft und das Trimagische Turnier, an dem Harry unfreiwillig teilnehmen würde.
Nachdem ich während des Rereads von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an die Bilder meiner Fantasie zu erinnern und immer wieder von den Darstellungen der Verfilmung überwältigt wurde, versuchte ich, möglichst gelassen an „Der Feuerkelch“ heranzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt, dass meine Vorstellungskraft am besten funktioniert, wenn ich sie frei fließen lasse und nicht zu viel darüber nachdenke. Da ich bereits vor der Lektüre einige meiner eigenen Bilder abrufen konnte, war ich zuversichtlich, dass es auch beim Lesen klappen würde. Ich lag richtig. Meine Bilder überlagerten die Film-Darstellungen. Hin und wieder wollte sich ein vorwitziges Film-Bildchen in den Vordergrund drängen, doch in diesen Fällen konnte ich, wie bereits beim Lesen von Band 1 und 2, dieses einfach bewusst nach hinten schieben. Ich sah, was ich sehen wollte und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.

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Verfasst von - Februar 21, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Heiligabend: Ernste Worte zum Fest der Liebe und des Friedens

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Frohe Weihnachten ihr Lieben! 🙂

Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, euch allen heute am Heiligabend großartige Weihnachten zu wünschen! Verbringt schöne Stunden mit euren Familien, schmaust und trinkt, lacht und lasst es euch heute zum Fest der Liebe und des Friedens einfach mal gut gehen. Ich weiß, dass Weihnachten für viele Stress bedeutet – umso wichtiger finde ich es, sich darauf zu besinnen, worum es heute gehen sollte: nicht um Geschenke, nicht darum, dass alles perfekt abläuft, sondern darum, das zu würdigen, was man hat.

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Verfasst von - Dezember 24, 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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V.B. Marlowe – Shadow, Shadow

2016-05-27 - Marlowe Shadow Shadow

„Shadow, Shadow“ von V.B. Marlowe war eines der ersten Bücher, die ich bei Netgalley angefragt habe. Das muss Anfang 2015 gewesen sein. Obwohl ich mich sehr darüber gefreut hatte, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, landete es auf dem SuB. Ich las es nicht sofort, denn ich fühlte mich nicht in der richtigen Stimmung für die Geschichte. Über ein Jahr versauerte es zwischen hunderten anderer Bücher, bis es mir im Mai 2016 wieder einfiel. Ich wollte mit Altlasten aufräumen, also wurde es höchste Zeit, „Shadow, Shadow“ endlich eine Chance zu geben.

In Shadow Pines verschwinden seit jeher ungewöhnlich viele Menschen. Es heißt, die Kleinstadt sei auf entweihtem Boden gebaut und werde heimgesucht von den Schatten einer Sekte, die im 19. Jahrhundert gelyncht wurde… Natürlich glaubt niemand diese Geschichte, erst recht nicht die rebellische Harley Fox. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie jedoch ein sonderbares Geschenk: eine Schattenbox. Sie ist nicht die einzige. Brock, der Goldjunge der Stadt, Gianna, Shadow Pines‘ strebsame Kämpferin für die kleinen Dinge und Teaghan, die ständig gehänselt wird, bekommen ebenfalls jeweils eine Box. Angeblich verleihen ihnen die Boxen die Macht, einen Menschen ihrer Wahl verschwinden zu lassen und den Schatten zu übergeben. Sie müssen sie nicht nutzen, doch sollte nur eine oder einer von ihnen davon Gebrauch machen, sind auch die anderen gezwungen, sie einzusetzen. Sonst holen sich die Schatten ihre Liebsten. Ungläubig entscheiden Harley, Brock, Gianna und Teaghan die Boxen wegzuschließen. Doch die Aussicht, einen verhassten Menschen loszuwerden, ist verlockender, als sie ahnten. Schnell gerät die Situation außer Kontrolle und die vier müssen sich eingestehen, dass am Mythos der Schatten vielleicht mehr dran ist, als sie wahrhaben wollten…

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Lauren Oliver – Rooms

2016-03-13 - Oliver Rooms

Als ich 2014 las, dass Lauren Oliver einen Roman für Erwachsene veröffentlichen würde, stellte sich mir gar nicht erst die Frage, ob ich mir diesen zulegen würde. Selbstverständlich wollte ich „Rooms“ lesen. Oliver beschränkte sich bisher sehr erfolgreich auf das Young Adult – Genre. Ihren Einzug in die erwachsene Domäne wollte ich unter keinen Umständen verpassen. Ich war neugierig, wollte an ihr Talent glauben, bewahrte mir jedoch eine gesunde Skepsis. Ein Wechsel der Zielgruppe ist schließlich eine Herausforderung; außerdem sollte „Rooms“ darüber hinaus das erste Mal paranormale Elemente enthalten.

Coral River ist ein Geisterhaus. Erbaut aus Holz und Stein sind es in Wahrheit Erinnerungen, die es zusammenhalten. Erinnerungen an Richard Walker, der dort seine letzten Tage verbrachte, bevor er den Tod fand. Erinnerungen an Leben, die voller Kummer und Geheimnisse waren und ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen. Coral River war nie ein Haus der Freude und als Richards entfremdete Familie – seine Exfrau Caroline und seine Kinder Minna und Trenton – nach Jahren der Trennung zurückkehrt, müssen sie sich dem Schmerz stellen, der in die Räume eingesickert ist. Doch die Walkers sind nicht allein. Alice und Sandra sind an Coral River gefesselt, sehnen sich danach, es zu verlassen. Sie leben in den Wänden und sprechen durch die Geräusche des Hauses. Denn Alice und Sandra sind Geister, dazu verdammt, niemals gehört, niemals gesehen zu werden. Und doch sind sie ein Teil der Geschichte dieser Familie; über Jahrzehnte hinweg verbunden durch Tragödien, die sich in Coral River stets zu wiederholen scheinen.

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Verfasst von - April 28, 2016 in Mystery, Rezension

 

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Wortmagie’s Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches – Rätsel #3

Wortmagies Buchige Schnitzeljagd zum Welttag des Buches

Hallo ihr Lieben! 🙂

Willkommen zum dritten Tag der Buchigen Schnitzeljagd zum Welttag des Buches! Zwei Rätsel habt ihr bereits gelöst; heute widmen wir uns dem dritten. Mir macht das alles wirklich viel Spaß und ich hoffe, euch geht es genauso. Am liebsten würde ich bei jeder Einsendung herausplatzen, ob die Lösung richtig ist oder nicht, aber das wäre unfair. Wir müssen uns alle noch bis Samstag gedulden. 🙂

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Pintip Dunn – Forget Tomorrow

2015-10-15 - Dunn Forget Tomorrow

Ich bin nicht der Typ für intensiven Kontakt mit Autor_innen. Ich weiß selten, was ich sagen oder fragen soll. Daher gebe ich normalerweise nie an, dass ich Austausch mit den Schriftsteller_innen wünsche, wenn ich mich für ein Rezensionsexemplar bewerbe. Keine Ahnung, wieso es bei Pintip Dunn und ihrem Debütroman „Forget Tomorrow“ anders war. Wie auch immer es dazu kam, hätte mich Pintip nicht angeschrieben und gefragt, was für eine Zusammenarbeit ich mir vorstelle, hätte ich wohl kein Exemplar des Buches erhalten. Meine Bewerbung wurde vom Verlag nämlich nicht berücksichtigt. Als ich Pintip zurückschrieb, dass ich an einem Interview mit ihr interessiert wäre, dafür aber das Buch bräuchte, hat sie sich sofort darum gekümmert. Sie war reizend zu mir. Wir einigten uns, dass ich „Forget Tomorrow“ lesen und ihr anschließend meine Fragen für das Interview zuschicken würde.

Zum 17. Geburtstag erhält jeder Mensch ein besonderes Geschenk: eine Erinnerung ihres zukünftigen Ichs, die ihnen zeigt, wer sie eines Tages sein werden. Für die meisten ist es ein freudiges Ereignis, denn die Vision gibt ihrem Leben Sicherheit. Für Callie jedoch ist er ein Albtraum, denn in ihrer Erinnerung ermordet sie ihre kleine Schwester Jessa. Sofort wird sie von der Regierung verhaftet und eingesperrt – in einem speziellen Gefängnis für zukünftige Kriminelle. Callie kann nicht glauben, dass sie zur Mörderin ihrer Schwester werden soll. Es muss eine Möglichkeit geben, ihrem Schicksal zu entgehen. Als eines nachts überraschend ihr Schwarm Logan in ihrer Zelle auftaucht und ihr hilft, zu fliehen, folgt sie ihm in der Hoffnung, dass er ihr ein Leben zeigen kann, in dem sie keine Gefahr für Jessa darstellt. Doch das Schicksal ist ein mächtiger Gegner und die Regierung ist ihr dicht auf den Fersen. Wird Callie stark genug sein, um ihre Zukunft zu ändern?

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Verfasst von - November 13, 2015 in Dystopie, Science Fiction, Young Adult

 

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Gewinnspiel: Mein Schlüpftag – Euer Geschenk

Hallo ihr Lieben! 🙂

Eine Elli in freier Wildbahn wird jedes Jahr ein Jahr älter. Aufmerksame ForscherInnen werden erkennen, dass dieses Ereignis keinesfalls willkürlich stattfindet, sondern sich stets am gleichen Datum wiederholt. Dieses Datum ist heute, der 16. Juni. Vor 26 Jahren erblickte unser Exemplar einer Elli das Licht der Welt. Wenn wir uns ganz leise und still verhalten, können wir unsere Elli vielleicht dabei beobachten, wie sie diesen Tag verbringt…

Spaß beiseite, genug rumgeblödelt. 😀 Ja, es ist wahr, ich habe heute Geburtstag. Wenn ich ehrlich bin, ist dieser Tag für mich nichts besonderes mehr. Ich werde schließlich nicht 6 Jahre alt, sondern 26. Geburtstage sind mit so vielen sozialen, gesellschaftlichen Konventionen belegt, dass ich schon vor einigen Jahren den Spaß an diesem Ereignis verloren habe. Man muss gefälligst feiern, mit möglichst vielen Leuten, die einem dann Sachen schenken, die man nie haben wollte und die eigentlich auch überhaupt nicht zu einem passen, weil man mit dem Großteil dieser Menschen maximal bekannt ist, aber ganz bestimmt nicht befreundet. Eine Party verursacht Dreck, den man im schlimmsten Fall allein beseitigen darf und aus irgendeinem Grund heult immer jemand. 364 Tage im Jahr ist man selbstverständlich, aber an diesem einen Tag freuen sich alle und gröhlen möglichst schief die Millionste Version von „Happy Birthday“, weil es kostenlos Alkohol zu vernichten gilt. Denn das Geburtstagskind lädt natürlich ein, ist ja klar.

Geburtstag Nicht Lustig 2015

Nein, danke. Zynisch? Ich doch nicht. Na gut, okay, vielleicht ein bisschen. Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass meine Geburtstagspartys objektiv betrachtet meist ein ziemlicher Reinfall waren und das spätestens seit der Pubertät. Ähnlich wie an Silvester sind die Erwartungen einfach unrealistisch hoch. Also feiere ich nicht mehr. Jedenfalls nicht so, wie man sich das gemein hin vorstellt. Ich verbringe den Tag im Kreise meiner Lieben, mit meiner Familie, esse und genieße einfach nur unsere gemeinsame Zeit. Ich möchte ausschließlich mit Menschen zusammen sein, die sich jeden Tag im Jahr darüber freuen, dass es mich gibt und nicht nur an einem einzigen Tag/Abend. Da mir das Geschenk genug ist, wünsche ich mir auch nichts mehr. Mittlerweile bin ich an einem Punkt, an dem ich mich frage, warum man überhaupt am Geburtstag beschenkt wird. Sollte man nicht eher selbst schenken und mindestens den eigenen Eltern dafür danken, dass man auf der Welt ist? Wenn man sich überlegt, wie viele Entscheidungen, Zufälle und Gelegenheiten nötig waren, damit es überhaupt dazu kommen konnte, ist das schon sehr beeindruckend. Mich versetzt das in Ehrfurcht. Wenn meine Mama vielleicht nur ein Glas Wasser mehr getrunken hätte, wäre ich vielleicht ein Junge oder niemals geboren worden. Ich wäre vielleicht naturwissenschaftlich begabt und würde jetzt physikalische Probleme lösen, statt über Bücher zu bloggen. Abgefahren, oder? Ich bin dankbar, denn meiner Meinung nach bin ich der coolste Zufall aller Zeiten, der nur zustande kam, weil meine Eltern genau im richtigen Moment unwissentlich alles dafür getan haben.

Da unser Verständnis des Geburtstags meiner Meinung nach absolut verdreht ist, möchte ich etwas zurückgeben, statt zu bekommen. Und hier kommt ihr ins Spiel. Das Buch-Bloggen macht mich sehr glücklich und vervollständigt mich in einem Maße, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es brauche. Ohne euch wäre das unmöglich, denn ein Blog lebt stets von der Community dahinter. Deswegen möchte ich euch etwas schenken. 🙂

Das Gewinnspiel

Heute gibt es (wieder mal) ein Wunschbuch im Wert von 10€ zu gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Gewinnspielfrage beantworten und schon hüpft ihr in den Lostopf. Ihr könnt mir eure Antworten in den Kommentaren, bei Twitter, Google+, Goodreads, LovleyBooks und per Mail zukommen lassen. Wichtig ist allerdings, dass ich von euch eine E-Mail-Adresse erhalte, unter der ich euch erreichen kann, solltet ihr gewinnen. Keine E-Mail-Adresse – kein Gewinn, so einfach ist das.
Steht fest, wer gewonnen hat, werde ich diese Person benachrichtigen. Der- oder diejenige darf sich ein Buch bei Amazon im Wert von 10€ aussuchen, das ich dann ganz unkompliziert bestelle und direkt an den/die GewinnerIn schicken lasse. Versandkosten fallen nicht an.

Das Kleingedruckte

1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.06.2015, ihr habt also zwei Wochen Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am 01./02.07.2015 und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Alles verstanden? Keine Fragen mehr? Gut, dann kommen wir zu meiner Frage an euch! 😀

Welches Buch habt ihr als letztes verschenkt?

Ich habe als letztes „Die Seele des Indianers: Ein Siouxindianer berichtet über Glauben und Sitten seines Volkes“ von Charles Alexander Eastman (Ohiyesa) und „Und die Erde wird weinen: Die Indianer Nordamerikas – ihre Geschichte, ihre Spiritualität, ihr Überlebenskampf“ von James Wilson als Paket an meinen Schwager verschenkt. Mein Schwager liest nicht viel und wenn, dann ist es stets dieses Thema: die indigenen Völker Nordamerikas. Da er für andere Themen in literarischer Form nur schwer (oder überhaupt nicht ^^) zu begeistern ist, gebe ich mich damit zufrieden, Stück für Stück seine Wunschliste abzuarbeiten, wann immer es sich anbietet. Ich finde es schön, ihn mit Lesestoff zu versorgen und hoffe eigentlich, dass wir eine Art Tradition daraus machen können. Natürlich bin ich auf Biegen und Brechen auf seine Wunschliste angewiesen, denn es ist nicht ganz einfach, Bücher zu diesem Thema zu finden, die er A) noch nicht hat und die B) auch noch gut sind. Gut ist hier mit realistisch und wirklichkeitsnah gleichzusetzen. Er hat kein Interesse an romantisierten, idealisierten Darstellungen. Wäre er ein Karl May-Typ, würde ich das vermutlich nicht unterstützen, doch da er sich wirklich darum bemüht, zu lernen und zu verstehen, bin ich mehr als gern bereit, ihm zu helfen. Eine tatsächliche Reise in die USA kann ich eben leider nicht für ihn finanzieren, dementsprechend schenke ich ihm das, was dem meiner Meinung nach am nächsten kommt: eine mentale Reise dorthin. 🙂

Jetzt freue ich mich darauf, die Geschichten von euren letzten Buch-Geschenken zu lesen. An wen ging das Geschenk? War es ein Wunsch oder habt ihr dieses Buch in Eigenregie ausgesucht? Hat sich die Person gefreut? Ich will einfach alles wissen. 😀
Ich drücke euch allen die Daumen und hoffe, ihr verbringt den Tag genauso schön wie ich!
Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle)

 
 

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