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Merrill Markoe – Mein Geburtstag und andere Katastrophen

Ich habe keine Ahnung, wie es „Mein Geburtstag und andere Katastrophen“ von Merrill Markoe in mein Bücherregal geschafft hat. Das Buch passt so gar nicht in mein Beuteschema, daher vermute ich, dass es irgendwann einmal Gegenstand einer Rettungsmission war. In meiner Teenagerzeit habe ich häufig Bücher mitgenommen, die andernfalls auf dem Müll gelandet wären, unabhängig vom Inhalt. Das heißt, ich besitze dieses Buch schon sehr, sehr lange. In den letzten Jahren zweifelte ich daran, ob ich es jemals lesen würde, aber die heutige Rezension beweist, dass jedes Buch seine Zeit hat. Selbst ein Chic-Lit-Roman, der meinem Geschmack eigentlich widerspricht.

Wie ist es nur möglich, dass jedes Jahr gleich verläuft? Es kann doch nicht sein, dass man als erwachsene Frau von 36 Jahren ständig dieselben Fehler wiederholt und sich von den spitzen Kommentaren nörgelnder Eltern, gutmeinenden Ratschlägen ahnungsloser Freundinnen und verwirrenden Signalen kryptischer Männer langsam in den Wahnsinn treiben lässt. Etwas muss sich ändern! Eine neue Tradition muss her: einmal im Jahr, am Geburtstag, einen Brief an sich selbst zu verfassen, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich daran zu erinnern, was man alles nicht mehr tun wollte, klingt wie eine gute Idee. Bestandsaufnahme und Vorsatzsammlung in einem. Dummerweise ist es gar nicht so leicht, sich zu ändern. Katastrophen scheren sich nicht um gute Vorsätze. Da helfen nur noch entschlossenes Krisenmanagement und der feste Glauben daran, dass irgendwann alles besser wird. Wird es doch, oder?

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Verfasst von - 11. Dezember 2018 in Chic-Lit, Rezension, Romantik

 

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Montagsfrage: Es weihnachtet sehr im Bücherregal?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist soweit, der letzte Monat des Jahres ist angebrochen. Für mich als Bücherwurm bedeutet das, in die heiße Phase einzutreten, während derer Challenge-Management und die Vorbereitungen für das anstehende Jahresende im Vordergrund stehen. Damit geht es diese Woche bereits los, denn ich ziehe die erste von insgesamt drei Rezensionen vor, um sie mir für die Supernatural-Challenge anrechnen zu können. Ab 14. Dezember habe ich dann Urlaub und kann mich den Projeten widmen, von denen ich schon berichtet habe: die neue Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge und meine Spendenaktion, die vermutlich wieder mit meinem Blog-Geburtstag zusammenfallen wird. Nebenbei versuche ich natürlich noch, meine Lesestatistik aufzupolieren, die 2018 zwar ganz gut aussieht, aber hey, besser geht immer. 😉 Ein besonderes Schmankerl erwartet euch schon morgen, denn ich berichte von meinem Besuch der „Harry Potter“-Ausstellung in Babelsberg! Der Jahrescountdown wird aufregend, also gehen wir es an – heute erst einmal ganz entspannt mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Diese Frage musste ja kommen. Alle Jahre wieder… 😀 Bei Fragen nach saisonalen Büchern befinde ich mich immer ein wenig auf verlorenem Posten, weil ich, wie bereits oft erwähnt, überhaupt nicht saisonal lese. Ich besitze nicht viele Weihnachtsbücher. Da Antonia in ihrem Beitrag allerdings erklärt, dass sie nicht zwangsläufig Bücher meint, die an Weihnachten spielen oder inhaltlich etwas mit dem Fest der Feste zu tun haben, sondern Bücher, die wir mit Weihnachten verbinden, kann ich heute doch mal antworten. Yay!

Ich lese immer viel Fantasy, aber in der Weihnachtszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Genre greife, steil an. Präziser: High und Low Fantasy. Wenn das Jahresende naht, die Tage kürzer, die Nächte dunkler und es draußen kalt und ungemütlich wird, sehne ich mich nach Magie im weitesten Sinne. Ich will fantastische Welten, epische Schlachten und dramatische Enthüllungen, während ich eingekuschelt auf der Couch liege und es mir richtig behaglich mache. Für mich gehört das zusammen, weil es kaum ein Genre gibt, in das ich so wundervoll abtauchen kann. Allein schon der Umfang der häufig dicken Schinken aus der HF und LF lädt ja dazu ein, stundenlang zu lesen. Wer träumt nicht von blutigen Zweikämpfen, brutalen Belagerungen und fiesen Intrigen in dieser besinnlichen Zeit? 😀 Spaß beiseite, ich glaube, Weihnachten und Fantasy sind in meinem Kopf deshalb fest verbunden, weil das Genre meist große Geschichten von Heldenmut, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft erzählt, garniert mit opulenten Schreibstilen und diesem Funken des Zauberhaften. Ein Teil von mir wünscht sich noch immer eine Welt, in der diese Tugenden wertgeschätzt werden und etwas verändern können, eine Welt, die ein bisschen magischer ist. In der Weihnachtszeit ist dieser Wunsch dominanter denn je, also greife ich gern zu Büchern, die mir genau das in Hülle und Fülle bieten. Es ist kein Zufall, dass ich ausgerechnet jetzt wieder mitten in „Das Spiel der Götter“ stecke (Gehuldigt sei dir, oh großer Meister Steven Erikson). Epischer geht es einfach nicht. 😉

Die ultimative Weihnachtsgeschichte, die tatsächlich auch inhaltlich Weihnachten thematisiert, ist für mich jedoch trotz dessen „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Sie war es immer und sie wird es immer sein. Seit ich ganz klein war, liebe ich die Erzählung von Ebenezer Scrooge und den drei Geistern, die sein Herz für Weihnachten öffnen. Ich kenne sie in allen möglichen Variationen und ich liebe jede einzelne – am meisten die Version der Muppets, die wir uns als Familie bis heute immer am Heiligabend ansehen. Das Buch steht in meinem Regal und ich vermute, dass ich mir in meinem Urlaub einen Nachmittag Zeit nehmen werde, um es dieses Jahr noch einmal zu lesen. Es ist einfach bezaubernd. Die Botschaft ist so klar und unmissverständlich. Die schlichte Schönheit und Wärme der Geschichte erreichen mich bis in die Tiefen meiner Seele und versetzen mich mühelos in Weihnachtsstimmung, was mir sonst mittlerweile sehr schwerfällt. Meiner Meinung nach ist es DIE perfekte Weihnachtsgeschichte und falls ihr sie noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen. 🎄

Welche Bücher gehören für euch untrennbar zu Weihnachten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche und die hoffentlich besinnliche Adventszeit!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Kari Maaren – Weave a Circle Round

Kari Maaren ist ein kreatives Allround-Talent. Die Kanadierin schreibt Geschichten, zeichnet den Webcomic „It Never Rains” und komponiert Musik. Ihr musikalisches Schaffen ist leider nur wenigen bekannt, denn ihre Songs gehören zum Genre Filk. Filk ist an Folk angelehnt und behandelt Themen aus der Science-Fiction und Fantasy. Echte, unverfälschte Nerd-Musik. Yeah! Ich habe mir drei ihrer Stücke auf der Ukulele angehört: „Dear George R.R. Martin”, „Voldemort, I Wanna Be Like You” und „Everybody Hates Elves”. Die Lieder sind großartig. Ich habe mich köstlich amüsiert. Wirklich, hört mal rein. „Weave a Circle Round” ist Maarens schriftstellerisches Debüt. Es ist ein YA-Zeitreise-Roman ohne Liebesgeschichte, weil sie Liebesgeschichten als 14-Jährige schrecklich langweilig fand. Ich erhielt ein Rezensionsexemplar via Netgalley.

Eines Tages reißt ein lautes Krachen die 14-jährige Freddy mitten aus einem Streit mit ihrer cleveren kleinen Schwester Mel und ihrem tauben Stiefbruder Roland. Vor dem leerstehenden Nachbarhaus ist ein Umzugswagen gegen einen Baum gebrettert. Aus dem Unfallwagen klettern ein Junge in Freddys Alter und eine ältere Frau. Sie stellen sich als Josiah und Cuerva Lachance vor. Sofort spürt Freddy, dass ihre neuen Nachbarn speziell sind. Sie sind… exzentrisch. In ihrer Gegenwart scheinen die Gesetze der Physik und der Logik keine Gültigkeit zu haben. Nach einigen äußerst seltsamen Begegnungen ist Freddy fast entschlossen, ihr verrücktes Haus nie wieder zu betreten. Doch dann folgt sie Josiah durch eine Tür – und landet plötzlich im mittelalterlichen Schweden. Will sie wieder nach Hause, hat sie keine andere Wahl, als Josiah zu vertrauen. Ausgerechnet! Langsam dämmert ihr, dass Josiah und Cuerva Lachance nicht zufällig nebenan eingezogen sind. Wer sind die beiden wirklich? Was wollen sie von ihr und ihrer Familie? Und wieso steht die Realität Kopf, sobald sie in der Nähe sind?

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Verfasst von - 27. November 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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John Gwynne – Valour

Corban und seine Freunde haben den Überfall auf Dun Carreg knapp überlebt. Sie sind entkommen und konnten Ardans rechtmäßige Thronerbin Edana retten. Der Verlust ihrer Lieben lastet schwer auf ihren Herzen. Corban hadert mit dem Wissen, dass seine Mutter und Gar in ihm den Leuchtenden Stern sehen. Wenn er noch nicht einmal seinen Vater und seine Schwester Cywen schützen konnte, wie kann er dann der prophetische Heilsbringer sein? Leider hat er keine Zeit, sich mit seinen widerstreitenden Emotionen auseinanderzusetzen. Seine kleine Gruppe Überlebender hat nur eine Chance: sie müssen nach Domhain fliehen, König Eremons Reich, der ihnen Asyl bieten könnte. Doch der Weg dorthin ist lang, beschwerlich und riskant. Unter der Führung von Veradis erfüllen Nathairs Truppen die Versprechen des jungen Königs an seine Verbündeten und überziehen die Verbannten Lande mit Krieg. Die größte Bedrohung geht jedoch von Nathair selbst aus. Auf Drängen seines unheimlichen Beraters Calidus sucht er nach dem Kessel, einem der Sieben Schätze, der es ihm ermöglichen soll, sich zum Hochkönig aufzuschwingen. Nathair merkt nicht, dass er sich mit finsteren Mächten einlässt und zu dem wird, was er zu vernichten gedenkt: die Schwarze Sonne…

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Verfasst von - 14. November 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Die Leben der Anderen?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ist euch klar, dass wir mit großen Schritten auf Weihnachten zusteuern und sich 2018 dem Ende nähert? Wie passiert das nur immer? In den letzten zwei Wochen habe ich bereits die ersten Pläne für die besinnliche Jahreszeit entwickelt, die sich – wenig überraschend – ums Essen drehen. Neben dem normalen Familienprogramm an den Feiertagen werden wir ein Weihnachtsessen mit unseren Freunden veranstalten. Das ist jedes Jahr sehr schön, weil wir alle etwas beitragen. Ich freue mich auf den Dezember. So langsam muss ich mir allerdings Gedanken über Challenge-Management machen. Ich werde wohl vereinzelte Rezensionen vorziehen müssen, um mir die gelesenen Bücher rechtzeitig anrechnen zu können. Außerdem sammle ich schon fleißig Ideen für die Aufgaben der nächsten Ausgabe meiner High Fantasy Challenge. Ja, es geht 2019 weiter! Dazu wird es natürlich eine offizielle Ankündigung geben, vermutlich Mitte Dezember. Zusätzlich möchte ich in der Weihnachtszeit wieder eine Spendenaktion initiieren. Letztes Jahr hat meine Aufruf „Dankbarkeit für den guten Zweck“ dem Straßenkinder e.V. eine hübsche Summe eingebracht. Eure Großzügigkeit war inspirierend und ich möchte auch dieses Jahr wieder etwas Gutes tun. Ihr seht, uns stehen aufregende Wochen bevor. Ein fester Teil dieser Planung ist aber natürlich auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, die heute ebenfalls auf dem Programm steht.

Unterhalten dich Biografien, oder findest du die non-fiction Geschichten anderer Menschen eher öde?

Gute Frage. Ich glaube, ich habe noch nie eine reine, waschechte Biografie gelesen. Zumindest nicht, wenn man darunter die chronologische Aufzählung der Gesamtheit der Erlebnisse eines Menschen versteht. Ich stehe diesem Genre nicht ablehnend gegenüber, aber bisher gab es keine Person, die mich so sehr interessierte, dass ich ein ganzes Buch über ihr Leben lesen wollte. Da reichen mir normalerweise die übersichtlicheren biografischen Angaben auf Wikipedia. Die kann ich mir auch viel besser merken.

Das heißt allerdings nicht, dass ich grundsätzlich einen großen Bogen um biografische Bücher machen würde. Ich liebte Joyce Carol Oates‘ interpretative Biografie von Marilyn Monroe, „Blonde“. Darin beschreibt sie das Leben dieser tragischen Ikone; neben Fakten bietet sie ein umfangreiches psychologisches Profil. Sie analysiert Monroe anhand dessen, was sie über sie recherchierte und verschafft sich selbst dadurch den Spielraum, ein intimes Licht auf sie zu werfen. Natürlich ist diese Analyse ihres emotionalen Zustands fiktiv – Monroe verstarb 1962 und Oates erhielt folglich nie die Chance, mit ihr zu sprechen. Dennoch fand ich ihre Darstellung sehr überzeugend und realistisch. Das Buch hat mich damals tief berührt.

Außerdem pflege ich eine intensive Vorliebe für Bücher, die von Personen geschrieben wurden, die wahrhaft Außergewöhnliches erlebt haben, ob positiv oder negativ. Dabei interessiert mich die Persönlichkeit selbst meist weniger, es ist das Ereignis, das mich fasziniert. Ich lese diese biografischen Werke für den Wissenszuwachs, weil die Perspektive eines Menschen, der direkt involviert war, einzigartig ist. Tatsächlich habe ich dieses Jahr bereits mehrere Memoiren gelesen: „A Mother’s Reckoning: Living in the Aftermath of the Columbine Tragedy“ von Sue Klebold (Mutter des Columbine-Amokläufers Dylan Klebold), „If I Did It“ von O.J. Simpson und „Without A Doubt“ von Marcia Clark (leitende Staatsanwältin im Mordprozess gegen O.J. Simpson). Ich fand alle drei Bücher äußerst aufschlussreich, wobei „A Mother’s Reckoning“… nun, es sticht hervor, weil es mich emotional unheimlich mitgenommen hat. Der Fall O.J. Simpson animierte mich sogar dazu, ein dreiteiliges Rezensionsexperiment durchzuführen. Keines dieser Bücher beleuchtet ein gesamtes Leben. Sie beschäftigen sich mit einem Lebensabschnitt, der von einem bestimmten Erlebnis bestimmt wurde. Folglich sind es keine echten Biografien, dennoch aber autobiografisch.

Ich weiß daher nicht so recht, ob ich die heute Frage nun mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten soll. Irgendwie beides. 😀

Lest ihr gerne Biografien und wenn ja, wieso?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen grandiosen Wochenstart!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Ari Marmell – Die Horde: Die Schlacht von Morthûl

Der texanische Autor Ari Marmell ist ein waschechter, professioneller Nerd. Obwohl er sich seit einigen Jahren auf seine Karriere als Schriftsteller konzentriert, schrieb er ursprünglich erfolgreich für verschiedene Pen & Paper Verlage in der Rollenspielindustrie. Damit machte er sein Hobby zum Beruf, denn Marmell bekam sein erstes Dungeons and Dragons – Set im Alter von 9 Jahren geschenkt und verfasste später häufig selbst Kampagnen. Sein Low Fantasy – Roman „Die Horde: Die Schlacht von Morthûl“ basiert auf einer solchen Kampagne. Darin betrachtet er die Klischees der Fantasy aus dem Blickwinkel der „Bösen“: Orks, Trolle, Oger und alle, die sonst als Antagonisten herhalten müssen, bekommen hier ihren großen Auftritt.

Wenn Morthûl der Leichenkönig ruft, lässt man ihn besser nicht warten. Egal, ob Ork, Troll, Kobold oder Schrecklicher; ob man gerade metzelt, plündert oder stiehlt – will man überleben, lässt man alles stehen und liegen und tut, was der alte Knacker befiehlt. Besonders, wenn das Schicksal von Kirol Syrreth auf dem Spiel steht. Morthûls Plan, sich mit einem finsteren Ritual an die Spitze der Nahrungskette zu befördern, kam bei den Herrschern der angrenzenden Lande nicht gut an. Jetzt versammeln sie ihre Kräfte hinter dieser spitzohrigen Plage von einem Erzfeind, dem Elfenmagier Ananias duMark, um einen endgültigen Vernichtungsschlag zu führen. Auch Morthûl bündelt seine Truppen, doch es sieht schlecht für seine Horde aus. Seine einzige Chance ist eine geheime Eliteeinheit: das Dämonen-Korps. Er rekrutiert die fiesesten, brutalsten und erbarmungslosesten Kämpfer und erteilt ihnen Sonderaufträge, die seinen Sieg sichern sollen. Wen interessiert es da schon, dass sich seine Champions nicht leiden können und ständig kurz davorstehen, sich gegenseitig umzubringen?

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Claudia Gray – A Thousand Pieces of You

Ein grundlegendes Konzept in der „Firebird“-Trilogie ist die romantische Annahme, dass gewisse Beziehungen vom Schicksal vorbestimmt sind. Einige Menschen begegnen sich in jeder Dimension, in jedem Universum. Claudia Gray entwickelte diese Idee 2012, während einer Autorenreise durch die USA und Australien. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Tag in einer anderen Welt aufwachen. Ihr Team umgab sie aber natürlich trotzdem täglich und so begann sie mit dem Gedanken an Reisen in verschiedene Dimensionen zu spielen, in denen sich die gleichen Personen immer wieder über den Weg laufen. Dies war der Ausgangspunkt der „Firebird“-Trilogie, die ihren Anfang mit „A Thousand Pieces of You“ nimmt.

Sie wird ihn jagen. Wohin auch immer er flieht, Marguerite wird ihn finden. Und wenn sie ihn findet, wird sie ihn töten. Paul Markov verdient den Tod, denn er ermordete ihren Vater und stahl die vielleicht bedeutendste Erfindung der Menschheit. Gemeinsam entwickelten Marguerites Eltern, beide brillante Wissenschaftler, den Firebird: ein kleines Gerät, das das Bewusstsein auf Reisen in andere Dimensionen schickt. Niemand versteht, wie Paul, der an der Konstruktion des Firebird beteiligt war und den Marguerites Eltern wie einen Sohn behandelten, etwas so Furchtbares tun konnte. Jetzt springt er mithilfe des Firebird von Dimension zu Dimension. Von brennendem Hass getrieben entscheidet Marguerite impulsiv, ihn zu verfolgen. Wieder und wieder erwacht sie in einem anderen Ich, in einer anderen Marguerite, doch der Paul ihrer Dimension entwischt ihr ein ums andere Mal. Dafür trifft sie andere Pauls und beginnt, an seiner Schuld zu zweifeln. Könnte dieser sanfte junge Mann tatsächlich einen geliebten Menschen umbringen? Oder jagt Marguerite den Falschen?

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Montagsfrage: Chaotische Ordnung oder geordnetes Chaos?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Diese Woche habe ich etwas Ungewöhnliches mit euch vor. Ich werde euch in den nächsten drei Tagen drei Rezensionen zu einem Thema präsentieren, durch die wir uns tief in eben jenes Thema einarbeiten. Ich nenne es mein Rezensionsexperiment. Wissen durch Rezension. Ich habe hart gearbeitet, um diese drei Besprechungen fertigzustellen und ich hoffe sehr, dass ihr Spaß daran habt und euch ein bisschen unterhalten fühlt. Ich sehr gespannt auf eure Reaktionen und fast ein bisschen aufgeregt. Morgen geht es los! 😀
Bis dahin widmen wir uns heute erst einmal dem Ritual zum Wochenstart, der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?

Ich besitze ja keinen Bücherschrank, sondern Regale, die sich über drei Wände ziehen. Sie enthalten zur Zeit schätzungsweise etwa 2.000 Bücher. Zur Erinnerung hier noch einmal zwei stolze Fotos meines Schmuckstücks:

Als ich Antonias Antwort las, die davon sprach, dass Bücherregale selbst Kunstwerke sein können, sie von einer nach Farben sortierten Bibliothek träumt und ursprünglich nach Genre ordnete, bekam die verklemmte, strenge Bibliothekarin in mir einen Anfall samt Schnappatmung. Vielleicht wurde etwas gekreischt. Jeder Bücherwurm soll seine/ihre Sammlung natürlich nach Lust und Laune oder eben auch gar nicht organisieren. Das geht mich nichts an und ist völlig okay. Aber für mich kommen solche Experimente nicht in Frage. Ich bin da traditionell eingestellt. Bei mir wird primär strikt alphabetisch nach Autor_innen-Nachname und sekundär chronologisch nach Erscheinungsdatum sortiert. Alles andere erscheint mir unlogisch. Ich habe mal versucht, primär nach Genre zu ordnen, doch das endete in einem komplett unausgeglichenen Gesamtbild, das mich beinahe zur Verzweiflung trieb. Die Kategorisierung ist bei vielen Büchern sehr schwierig, weil sie eigentlich dem Crossgenre angehören. Historische Fiktion und Krimi. Urban Fantasy und Humor. Thriller und Young Adult. Für mich war es fast unmöglich, mich zu entscheiden, weil ich alle Genres als gleich wichtig empfand. Außerdem besitze ich überdurchschnittlich viele Fantasy-Schmöker, wodurch diese Sektion immer deutlich mehr Raum einnahm als alle anderen. Ich fand das unpraktisch. Letztendlich bin ich deshalb zu dem Ordnungssystem zurückgekehrt, das ich seit meiner Kindheit von meinen Eltern kenne: alphabetisch nach Nachname. Ich bin damit sehr glücklich, denn dank der schicken Regalstopper mit Buchstaben, die ich mir 2014 gegönnt habe, finde ich mich hervorragend zurecht. Mein Regal ist ordentlich, übersichtlich und mehr erwarte ich nicht. Macht ihr alle, wie ihr wollt, ich bleibe eine Traditionalistin. 😉

Wie sortiert ihr euer Bücherregal?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fabelhaften Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 
 

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Montagsfrage: War der Film schon mal besser?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Mein Urlaub nähert sich dem Ende. Am Mittwoch muss ich wieder arbeiten. Diese Aussicht ist definitiv entmutigend, aber noch deprimierender gestaltete sich der letzte Montag. Ich konnte leider keine Tickets für die NFL London Games ergattern. Ich bin nicht einmal in die Nähe von passenden Tickets gekommen. Ich war natürlich sehr enttäuscht, habe meine Enttäuschung allerdings bereits überwunden. Nächstes Jahr versuchen wir es wieder. Wir geben nicht auf. 😉
Nun geht mein Leben also ohne die Vorfreude auf meines erstes Live NFL-Spiel weiter. Diese Woche habe ich für euch nur eine Rezension vorbereitet. Ich habe zwar bereits weitere Besprechungen in der Pipeline, diese werden aber erst nächste Woche online gehen, weil ich mir etwas Besonderes überlegt habe. Mehr möchte ich jetzt allerdings noch nicht verraten. Ihr werdet euch gedulden müssen. 😀
Heute starten wir in die Woche mit der neuen Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise.

Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser als das Buch fandest?

Uhhh, schlimmes Thema. Jetzt muss ich mich nackig machen. Ich ziehe schon mal vorsichtshalber den Kopf ein und hoffe, dass der Sturm einfach an mir vorbeibläst.
Normalerweise bin ich kein Fan von Verfilmungen, aus den üblichen Gründen, die vermutlich allen Bücherwürmern auf Anhieb einfallen. Das Buch ist detaillierter und facettenreicher, die eigene Fantasie kann durch filmische Bilder nicht ersetzt werden, schlechte Verfilmungen können eine Geschichte verderben und so weiter und so fort. Ihr kennt sie alle. Ich verfolge heutzutage den Grundsatz, dass ich immer zuerst das Buch lese, bevor ich mir einen Film ansehe. Dazu kommt es meist aber gar nicht, weil ich selten Sinn darin sehe, mir einen Film anzuschauen, dessen Geschichte ich bereits kenne. Ihr seht, ich habe mit Verfilmungen eine schwierige Beziehung, wie vermutlich viele von euch ebenfalls.

Doch natürlich gibt es ein Aber. Ich zittere angesichts des Geständnisses, das ich jetzt offenbaren muss. Bitte hasst mich nicht.
Aaaaaber… Ich fand die dreiteilige „Herr der Ringe“-Verfilmung besser als die Bücher.
Nicht hauen!

Ich fand „Herr der Ringe“ stinklangweilig und unerträglich langatmig. Seitenweise Hobbit-Lieder, ewiges Durch-den-Wald-geschlage und dieses fürchterliche Gejammere von Frodo erst! Ich habe alle drei Bände gelesen, weil man als High Fantasy – Fan ja quasi nicht durchs Leben kommt, ohne dem alten Meister Tolkien die Ehre erwiesen zu haben. Ich wertschätze, was er für das Genre getan hat und ich kann akzeptieren, dass die Struktur seines Epos nicht mit modernen Standards vergleichbar ist. Leider heißt das noch lange nicht, dass ich Spaß mit der Lektüre hatte. Hatte ich nicht. Ich habe mich gequält. Ich schäme mich nicht dafür, dass ich die Bücher nicht mochte, denn das passiert den Besten. Es ist mir allerdings schon ein bisschen peinlich, dass ich die Filme deutlich besser fand. Ich fühle mich wie eine Banausin.

Ich fand die Verfilmung großartig, weil sie alles, was mich in der literarischen Vorlage anstrengte und anödete, hervorragend zusammenfasst. Keine Hobbit-Lieder, Szenen im Wald wurden gekürzt und die Schlachten sind bombastisch inszeniert. Frodo ist zwar immer noch der größte Jammerlappen aller Zeiten, doch dank der fantasievollen, mitreißenden Bilder konnte ich darüber hinwegsehen. Meiner Meinung nach haben Regisseur Peter Jackson und die Drehbuchautor_innen (Peter Jackson, Fran Walsh, Philippa Boyens und Stephen Sinclair) beeindruckende Arbeit geleistet und das dreiteilige Epos würdig und respektvoll für die Leinwand adaptiert. Bis heute finde ich, dass es eine der besten Buchverfilmungen ist, die jemals in die Kinos kamen.

So, nun ist es raus, mein schmutziges Geheimnis. Vielleicht könnt ihr ja auf einen Shitstorm verzichten. 😉

Fandet ihr eine Verfilmung schon einmal besser als das Buch?

Ich bin heute sehr gespannt auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe ein bisschen, auf ähnlich skandalöse Offenbarungen zu stoßen, damit ich nicht allein bin. Ich wünsche euch allen einen grandiosen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 
 

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