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Schlagwort-Archive: Geist

Moira Young – Rebel Heart

Rezensionsheader Rebel Heart

Schon im ersten Band der „Dust Lands“-Trilogie von Moira Young, „Blood Red Road“, zupfte die Betitelung der militärisch angehauchten Organisation Tonton, gegen die die Protagonistin Saba ins Feld zieht, an meinem Gedächtnis. Ich hatte den Namen schon einmal gehört. Ich schlug es nach und stieß auf einen Wikipedia-Artikel zur Miliz Tonton Macoute, die seit 1959 das Terrorregime des haitianischen Diktators François Duvalier durchsetzte und eindeutig als Vorbild für die Tonton der Dustlands diente. Die Parallelen sind zu zahlreich, um zufällig zu sein. Leider konnte ich kein Interview finden, in dem Young darüber spricht. Entweder bin ich die einzige, der dieses Detail auffiel oder es interessiert sonst niemanden. Schade, denn im zweiten Band „Rebel Heart“ muss Saba erneut gegen sie kämpfen.

Das Paradies liegt im Westen. Dort wollen Saba, ihr Zwillingsbruder Lugh und ihre kleine Schwester Emmi ein neues Leben beginnen und die grauenvollen Erinnerungen an Lughs Entführung vergessen. Ein weiter und gefährlicher Weg liegt vor ihnen – erst recht, seit die Tonton nach Saba suchen. Ihr Anführer DeMalo setzte ein Kopfgeld auf sie aus. Dennoch will Saba die Dustlands nicht verlassen, ohne zu wissen, was mit Jack geschah, der nicht wie vereinbart zu ihnen stieß. Besorgt macht sie sich auf die Suche und trifft schon bald Flüchtlinge, die ihr eine haarsträubende Geschichte erzählen: angeblich schloss sich Jack den Tonton an und unterstützt sie dabei, die Bevölkerung mit Gewalt umzusiedeln. Die Berichte sind zu plausibel, um sie als Unsinn abzutun. Zweifel schleichen sich in Sabas Herz. Würde Jack tatsächlich mit den Männern zusammenarbeiten, die sie beinahe getötet hätten? Oder ist er ein Gefangener und braucht ihre Hilfe? Sie muss die Wahrheit herausfinden – notfalls inmitten der Reihen ihrer Feinde…

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Laurell K. Hamilton – Blue Moon

Rezensionsheader Blue Moon

Eines der wichtigsten Ereignisse in der Biografie von Anita Blake ist der Tod ihrer Mutter bei einem Autounfall, als sie 8 Jahre alt war. Dieses Schlüsselerlebnis ist kein Zufall und nicht rein fiktiv. Die Autorin Laurell K. Hamilton schöpfte hierfür aus ihrer eigenen Vergangenheit. Ihre Mutter Suzie Klein starb 1969 ebenfalls bei einem Autounfall. Hamilton war damals erst 6 Jahre alt. Sie wuchs deshalb bei ihren Großeltern auf. Ihre Großmutter war eine starke Frau, die Hamiltons Bewusstsein für das Übernatürliche früh prägte. Sie glaubte felsenfest an Geister, schwor, selbst Geister gesehen zu haben und erzählte ihrer Enkelin Geistergeschichten. Mit diesem Wissen finde ich es naheliegend, dass Anita Blake eine Nekromantin ist, die mit den Toten kommunizieren kann. Ob Hamiltons Großmutter ihr wohl auch Geschichten über Werwölfe erzählte? Diese stehen im achten Band „Blue Moon“ erneut im Fokus.

Anrufe mitten in der Nacht bedeuten für Anita Blake selten gute Nachrichten. Normalerweise wird sie von der Polizei von St. Louis an einen Tatort gerufen. Dieses Mal ist die Angelegenheit allerdings persönlich. Richard wurde in Tennessee festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Selbstverständlich sind diese Anschuldigungen lächerlich. Begleitet von ihren Werleoparden und Mitgliedern des Thronos Rokke – Rudels reist sie nach Myerton, wo Richard die örtliche Trollpopulation studieren wollte. Dort angekommen zeigt sich, dass es sich nicht um ein Missverständnis handelt. Richard wurde hereingelegt. Anita muss herausfinden, wer ihm die Vergewaltigung anhängte und wieso man ihn loswerden will – und zwar schnell, denn bald ist Vollmond…

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Steven Erikson – Die Stadt des blauen Feuers & Tod eines Gottes

Nach der Zerstörung Mondbruts fanden die Tiste Andii in Schwarz-Korall eine neue Heimat. Sie hüllten die Stadt in ewige Nacht, eine Reminiszenz an Kurald Galain. Doch Mutter Dunkel ist noch immer taub für die Nöte ihrer Kinder. Vor den Toren Schwarz-Koralls entstand der Kult des Erlösers: aus ganz Genabackis pilgern Menschen zum Grabhügel des gefallenen Schild-Amboss Itkovian und bitten um seinen Segen. Der Erlöser stellt keine Ansprüche. Er schließt ausnahmslos jede Seele in seine Arme. Er ist wehrlos, verletzlich gegenüber denjenigen, die seinen Kult zu missbrauchen gedenken. Denn Itkovian ist nicht der einzige Aufgestiegene, dessen Einfluss in Schwarz-Korall spürbar ist. Aus den Tiefen des Chaos steigt der Sterbende Gott empor, der süßes Vergessen verspricht. Seine Anhänger_innen planen, den Erlöser zu überwältigen und Schwarz-Korall zu übernehmen. Mehr denn je brauchen die Andii die Führung ihres Lords Anomander Rake, dieser schaut jedoch sorgenvoll nach Darujhistan.
In der Stadt des blauen Feuers kündigt sich eine gewaltige Konvergenz an. Reisende nähern sich der Metropole, Schlitzer kehrt in Begleitung seiner Gefährten zurück in die Straßen seiner Jugend, malazanische Veteran_innen und die Assassinengilde liefern sich blutige Scharmützel, das Azath-Haus speit Totgeglaubte aus und in der Ferne ist das Geheul furchteinflößender Hunde zu hören. Darujhistan ist in Aufruhr. Leben und Tod tanzen Hand in Hand und noch immer giert der Verkrüppelte Gott nach jedem Fetzen Macht, dem er habhaft werden kann. Im Schatten der Konvergenz richtet er seinen Blick auf das verfluchte Schwert Dragnipur, dessen schwarzes Herz tausende Seelen knechtet. Sein Träger ist Anomander Rake und so obliegt es dem Sohn der Dunkelheit, Schwarz-Korall und Darujhistan gleichermaßen vor dem Gift zweier wahnsinniger Götter zu bewahren. Ein Gott muss sterben, damit ein anderer aufgehalten werden kann.

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Martha Wells – Wheel of the Infinite

Im Rahmen meiner Mission, weibliche High Fantasy – Autorinnen ausfindig zu machen, stieß ich auf den Einzelband „Wheel of the Infinite“ von Martha Wells. Die Texanerin wurde in den letzten 25 Jahren für einige prestigeträchtige Awards der spekulativen Fiktion nominiert und unter anderem mit dem Locus, Nebula und Hugo Award ausgezeichnet. Warum hatte ich noch nie von ihr gehört? Wieso musste ich aktiv nach Frauen in der High Fantasy suchen, um über sie zu stolpern? Wells ist das Problem allzu bewusst. In einer Rede auf der World Fantasy Convention 2017 forderte sie ihre Hörer_innen auf, sich an all die vergessenen Frauen in der Geschichte und ihren Einfluss auf Wissenschaft und Kunst zu erinnern. Botschaft angekommen. Martha Wells ist eine perfekte Kandidatin für die Sektion der „schreibenden Schildmaiden“ in meinem Bücherregal.

Lange Zeit lebte Maskelle im Exil, fern ihrer Heimat Dulvapore. Sie wagte nie, in die mystische Stadt zurückzukehren. Zu schmerzhaft waren die düsteren Erinnerungen an den Wahnsinn, der sie als Verräterin und Mörderin brandmarkte. Nun führen sie die rätselhaften Wege des Schicksals an der Seite des zurückhaltenden Schwertkämpfers Rian erneut in die Straßen ihrer Jugend. Sie wurde einberufen, weil sie gebraucht wird. Der Höhepunkt der Hundertjahreszeremonie steht kurz bevor. Doch das Rad der Unendlichkeit, das die Welt alle 100 Jahre erneuert, zeigt unerklärliche schwarze Flecken. Maskelles Macht als Stimme der Ahnen ist vielleicht das einzige, das eine Katastrophe verhindern kann, denn wird der Zerfall nicht aufgehalten, bevor der Zyklus des Rades vollendet ist, könnte die Realität selbst irreparablen Schaden nehmen. Wird es Maskelle gelingen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und derselben Magie zu vertrauen, die sie einst betrog?

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5 Kommentare

Verfasst von - 20. März 2019 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Stephanie Oakes – The Sacred Lies of Minnow Bly

Stephanie Oakes‘ Debütroman „The Sacred Lies of Minnow Bly“ nahm einige Umwege, bis er veröffentlicht wurde. Während ihres Studiums sollte sie Gedichte zu einem Thema ihrer Wahl schreiben. Sie entschied sich für Märchen und stieß bei ihren Recherchen auf „Das Mädchen ohne Hände“. Die grausame Erzählung inspirierte sie, eine Märchenadaption zu schreiben. Zuerst konzipierte sie eine dystopische Version, die von Agent_innen und Verlagen allerdings abgelehnt wurde. Sie musste einsehen, dass ihre Geschichte nicht funktionierte. Die Rahmenbedingungen stimmten nicht: „The Sacred Lies of Minnow Bly“ verlangte nach einem realistischen Setting. Sie schrieb das gesamte Manuskript neu. Ihre Protagonistin Minnow, die Maid ohne Hände, wurde das Opfer einer Sekte im modernen Montana und das Buch endlich akzeptiert. Bei mir landete der Roman, weil mich die psychologischen Aspekte von Sekten interessieren.

Das Gefängnis macht der 17-jährigen Minnow Bly keine Angst. Angst machen ihr nur die dunklen Visionen ihrer Vergangenheit, besonders diejenigen dieser letzten Nacht. Der Nacht, in der ihr Heim niederbrannte.
Minnow lebte 12 Jahre in einer Sekte. Die Community war ihr Zuhause und alles, was sie kannte. Sie glaubte an die Worte des Propheten Kevin, an seine Erklärungen, an seine Weisheit und an seine strengen Regeln. Bis sie zu zweifeln begann und ihm nicht mehr glaubte. Als sie sich verliebte, erfuhr sie am eigenen Leib, wozu Kevin fähig war – und wozu sie selbst fähig ist. Minnow möchte am liebsten vergessen. Das Feuer. Die Toten. Doch sie muss sich ihren Erinnerungen stellen. Denn um eines Tages in Freiheit leben zu können, muss sie zuerst ihren Geist befreien.

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Jim Butcher – Grave Peril

Jim Butcher schrieb den ersten Band der „Dresden Files“ für einen Schreibkurs. Seine Dozentin Debbie Chester beeinflusste seine Karriere daher maßgeblich. Soweit ich es verstanden habe, verdanken wir ihr sogar Bob, Harrys sprechenden Schädel. Als Butcher seine Lehrerin fragte, ob er Harry einen Assistenzcharakter schreiben könnte, ermahnte sie ihn, daraus keinen „Talking Head“ zu machen. In der englischen Fachsprache ist ein „Talking Head“ eine Figur, die ausschließlich für Informationen integriert wird, ohne eine echte Persönlichkeit zu besitzen. Tja. Butcher ist eine Nervensäge. Deshalb wurde Bob buchstäblich ein „Talking Head“. Als Geist in einem Schädel passt er gut zum Thema des dritten Bandes „Grave Peril“ – in diesem geht es nämlich um rachsüchtige Geister.

Die Geisterwelt ist verrückt geworden. Das Nevernever war zwar noch nie ein Ort, der die mentale Gesundheit fördert, aber was in letzter Zeit drüben los ist, setzt wirklich neue Maßstäbe. Die Barrieren zur Welt der Lebenden weichen auf. Zornige, blutrünstige Geister schießen wie Pilze aus dem Boden und terrorisieren die Bewohner_innen Chicagos. Harry Dresden – Berufszauberer und Privatdetektiv – hat alle Hände voll zu tun, sie zurück ins Jenseits zu schicken. Ohne Michael, ein Krieger Gottes, mit dem er im letzten Jahr einige übernatürliche Fälle löste, wäre er aufgeschmissen. Ihre wilde Geisterjagd quer durch die Stadt bekämpft allerdings nur das Symptom, nicht die Ursache. Irgendjemand muss für das Ungleichgewicht im Nevernever verantwortlich sein. Alle Hinweise deuten auf Bianca, die lokale Vampirkönigin. Harry würde ihr gern aus dem Weg gehen, denn sie hegt noch immer einen Groll auf ihn. Doch ihm bleibt keine andere Wahl und eines interessiert ihn sowieso brennend: was hat eine Untote mit den Toten am Hut?

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Kimberlee Ann Bastian – The Breedling & The City in the Garden

Kennt ihr die irische Legende von Stingy Jack? Vielleicht kennt ihr ihn als Jack O’Lantern, zu dessen Ehren an Halloween Kürbislaternen aufgestellt werden. Der Sage zufolge trickste Jack den Teufel am Abend vor Allerheiligen aus, sodass dieser niemals seine Seele beanspruchen würde. Als Jack starb, wiesen ihn sowohl Himmel als auch Hölle ab. Er wurde auf die kalte, dunkle Erde zurückgeschickt, um dort auf ewig unter den Sterblichen zu wandeln. Aber der Teufel hatte Mitleid mit ihm und schenkte ihm ein Stück Kohle, das Jack in einer ausgehöhlten Rübe aufbewahrte. Daraus leitete sich der Volksglaube ab, dass eine Rüben- oder Kürbislaterne vor dem Teufel und bösen Geistern schützt. Außerdem inspirierte die Legende die Autorin Kimberlee Ann Bastian dazu, ihren Debütroman „The Breedling & The City in the Garden“ zu schreiben, Auftakt der Reihe „The Element Odysseys“, den ich als Rezensionsexemplar via Netgalley erhielt.

Jahrhundertelang kannte Bartholomew nur die Grenzen seines Käfigs, in den ihn seine Meister als Strafe für seinen Ungehorsam sperrten. Der unsterbliche Seelenfänger traf eine Wahl. Er wählte den Widerstand, um ein Geheimnis zu schützen. Seiner magischen Kraft beraubt siechte er in seinem Gefängnis dahin, ohne Hoffnung auf Freiheit. Bis sich unerwartet eine Tür in die menschliche Welt öffnete und Bartholomew sich in einem Inferno wiederfand. Desorientiert und traumatisiert wäre er in den Flammen des brennenden Waisenhauses gestorben, hätte ihn nicht der junge Charlie Reese gerettet. Nun sind ihre Schicksale verknüpft. Unter Charlies Führung versuchen sie, in Chicagos Straßen der 30er Jahre einen Hinweis auf Bartholomews ursprüngliche Mission und das Geheimnis zu aufzuspüren, das er von seinen Meistern bewahrte. Doch Gefahren lauern an jeder Ecke und schon bald muss Bartholomew entscheiden, ob er bereit ist, für seinen Auftrag Charlies Seele zu riskieren.

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Cecelia Ahern – The Gift

2018 habe ich mir vorgenommen, in der Weihnachtszeit endlich mal Weihnachtsbücher zu lesen. Da es mir immer schwerer fällt, Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hoffte ich, dass mir weihnachtliche Geschichten dabei helfen könnten. „The Gift“, ein Buch der Bestsellerautorin Cecelia Ahern, war eine naheliegende Wahl, denn es spielt nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern befindet sich auch auf der Liste der modernen Klassiker der Bücherkultur-Challenge. Wie praktisch. Cecelia Ahern gehört sonst nicht zu meinen bevorzugten Autor_innen, weil ich sie in die Chic-Lit-Ecke sortiere, aber angesichts dessen, dass ich ihren Erfolgsroman „P.S. Ich liebe dich“ unerwartet gut fand, wollte ich es trotzdem mit „The Gift“ probieren.

Lou Suffern ist ein Überflieger. Er wohnt in einem eindrucksvollen Haus, fährt einen schnittigen Sportwagen und ist äußerst erfolgreich in seinem Beruf. Mit seiner Ehefrau Ruth hat er zwei bildhübsche Kinder. Doch sein rasanter Aufstieg der Karriereleiter fordert Opfer. Täglich kämpft Lou gegen die Uhr, um immer der Erste, der Beste zu sein. Er führt ein Leben auf der Überholspur und vernachlässigt für seine ehrgeizigen Ambitionen seine Familie. Bis er eines Tages kurz vor Weihnachten einem Obdachlosen einen Kaffee spendiert. Der Mann stellt sich als Gabe vor. Seine bemerkenswerte Auffassungsgabe imponiert Lou. Er besorgt ihm einen Job in der Poststelle seiner Firma. Diese Entscheidung beginnt er schnell zu bereuen. Gabe drängt sich nachdrücklich in sein Leben; ständig schaut er Lou über die Schulter, nervt ihn mit kryptischen Ratschlägen und wie gelingt es ihm eigentlich, an zwei Orten gleichzeitig aufzutauchen? Lou fühlt sich von Gabe bedroht. Er missversteht seine Absichten. Aber er wird verstehen. Schon bald. Denn Gabe macht Lou das wichtigste Geschenk überhaupt: Zeit.

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Fröhliche Weihnachten!

Meine Lieben,

ich wünsche euch allen frohe Weihnachten! Wir haben die stressige Adventszeit unbeschadet überstanden – nun ist es Zeit, sich einfach mal zurückzulehnen, zu genießen und sich darauf zu besinnen, was wirklich wertvoll ist. Lassen wir den Geist von Weihnachten in unsere Herzen und seien für ein paar Stunden die Menschen, die wir werden wollten, als wir noch Kinder waren. Lange, bevor sich die Realität dazwischenschob.

Ich habe dieses Jahr viel darüber nachgedacht, was Weihnachten für mich bedeutet. Weihnachten ist eine Zeit der Wünsche, eine Zeit der Träume, eine Zeit der Liebe, der Magie und des Friedens. Natürlich sind mir diese Ideale immer wichtig, doch in dieser festlichen Jahreszeit erhalten sie eine andere Qualität, einen anderen Geschmack. Für mich ist Weihnachten eine Erinnerung daran, dass ich nur die Heldin meiner eigenen Geschichte bin. Ich schaue über meinen Tellerrand und frage mich, welche Geschichten diejenigen erleben, die in der meinen bloß Hintergrunddarsteller_innen sind. Ich strecke meine Hand aus und versuche, mir ihre Leben vorzustellen. Ich wünsche ihnen Glück. Ich hoffe, dass heute niemand allein sein muss, der/die es nicht möchte.

Unsere Welt ist groß und weit. Sie ist voller Konflikte und Leid. Lasst uns heute ein wenig näher zusammenrücken und Streit, Hass und Groll zum Schweigen bringen. Lasst uns Fremden ein Lächeln schenken.
Im Namen der Nächstenliebe möchte ich euch noch einmal auf meine Wohltätigkeitsaktion für Straßenkinder e.V. hinweisen, die noch bis zum 26.12.2018 um 23:59 Uhr läuft. Für jedes Kommentar von euch spende ich 1€ an den Berliner Verein, der sich um die schwächsten und schutzlosesten Mitglieder unserer Gesellschaft kümmert. HIER erfahrt ihr alle wichtigen Informationen und könnt euch beteiligen.

Ich habe das Privileg, den Heiligabend mit meiner Familie verbringen zu können. Ich habe mir vorgenommen, jede Sekunde bewusst wahrzunehmen und auszukosten. Für den Lieblingsmenschen und mich ist es außerdem das erste Weihnachten als Ehepaar und ich bin fest entschlossen, heute ein paar besondere Momente zu schaffen, an die ich in 50 Jahren gern zurückdenke. Weihnachten ist kein Humbug. Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Sorgen wir dafür, dass es zählt.

Für morgen habe ich für alle Daheimgebliebenen eine spezielle Weihnachtsrezension vorbereitet, die euch den Feiertag hoffentlich ein wenig versüßt und Weihnachtszauber versprüht. Das Vorbeischauen lohnt sich, denn ich ziehe blank und verrate euch mein bestgehütetes Geheimnis, ein kleines Geschenk zum Fest. 😉

Fröhliche Weihnachten für euch alle! Ich umarme euch aus der Ferne und schicke euch Gedanken voller Wärme, Plätzchenduft und Kerzenschein.
🎄 🎅 ❤️ Alles Liebe von mir, der Prinzessin und dem Lieblingsmenschen ❤️ 🎅 🎄

 

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Montagsfrage: Es weihnachtet sehr im Bücherregal?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist soweit, der letzte Monat des Jahres ist angebrochen. Für mich als Bücherwurm bedeutet das, in die heiße Phase einzutreten, während derer Challenge-Management und die Vorbereitungen für das anstehende Jahresende im Vordergrund stehen. Damit geht es diese Woche bereits los, denn ich ziehe die erste von insgesamt drei Rezensionen vor, um sie mir für die Supernatural-Challenge anrechnen zu können. Ab 14. Dezember habe ich dann Urlaub und kann mich den Projeten widmen, von denen ich schon berichtet habe: die neue Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge und meine Spendenaktion, die vermutlich wieder mit meinem Blog-Geburtstag zusammenfallen wird. Nebenbei versuche ich natürlich noch, meine Lesestatistik aufzupolieren, die 2018 zwar ganz gut aussieht, aber hey, besser geht immer. 😉 Ein besonderes Schmankerl erwartet euch schon morgen, denn ich berichte von meinem Besuch der „Harry Potter“-Ausstellung in Babelsberg! Der Jahrescountdown wird aufregend, also gehen wir es an – heute erst einmal ganz entspannt mit der Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise:

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Diese Frage musste ja kommen. Alle Jahre wieder… 😀 Bei Fragen nach saisonalen Büchern befinde ich mich immer ein wenig auf verlorenem Posten, weil ich, wie bereits oft erwähnt, überhaupt nicht saisonal lese. Ich besitze nicht viele Weihnachtsbücher. Da Antonia in ihrem Beitrag allerdings erklärt, dass sie nicht zwangsläufig Bücher meint, die an Weihnachten spielen oder inhaltlich etwas mit dem Fest der Feste zu tun haben, sondern Bücher, die wir mit Weihnachten verbinden, kann ich heute doch mal antworten. Yay!

Ich lese immer viel Fantasy, aber in der Weihnachtszeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich zu diesem Genre greife, steil an. Präziser: High und Low Fantasy. Wenn das Jahresende naht, die Tage kürzer, die Nächte dunkler und es draußen kalt und ungemütlich wird, sehne ich mich nach Magie im weitesten Sinne. Ich will fantastische Welten, epische Schlachten und dramatische Enthüllungen, während ich eingekuschelt auf der Couch liege und es mir richtig behaglich mache. Für mich gehört das zusammen, weil es kaum ein Genre gibt, in das ich so wundervoll abtauchen kann. Allein schon der Umfang der häufig dicken Schinken aus der HF und LF lädt ja dazu ein, stundenlang zu lesen. Wer träumt nicht von blutigen Zweikämpfen, brutalen Belagerungen und fiesen Intrigen in dieser besinnlichen Zeit? 😀 Spaß beiseite, ich glaube, Weihnachten und Fantasy sind in meinem Kopf deshalb fest verbunden, weil das Genre meist große Geschichten von Heldenmut, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft erzählt, garniert mit opulenten Schreibstilen und diesem Funken des Zauberhaften. Ein Teil von mir wünscht sich noch immer eine Welt, in der diese Tugenden wertgeschätzt werden und etwas verändern können, eine Welt, die ein bisschen magischer ist. In der Weihnachtszeit ist dieser Wunsch dominanter denn je, also greife ich gern zu Büchern, die mir genau das in Hülle und Fülle bieten. Es ist kein Zufall, dass ich ausgerechnet jetzt wieder mitten in „Das Spiel der Götter“ stecke (Gehuldigt sei dir, oh großer Meister Steven Erikson). Epischer geht es einfach nicht. 😉

Die ultimative Weihnachtsgeschichte, die tatsächlich auch inhaltlich Weihnachten thematisiert, ist für mich jedoch trotz dessen „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Sie war es immer und sie wird es immer sein. Seit ich ganz klein war, liebe ich die Erzählung von Ebenezer Scrooge und den drei Geistern, die sein Herz für Weihnachten öffnen. Ich kenne sie in allen möglichen Variationen und ich liebe jede einzelne – am meisten die Version der Muppets, die wir uns als Familie bis heute immer am Heiligabend ansehen. Das Buch steht in meinem Regal und ich vermute, dass ich mir in meinem Urlaub einen Nachmittag Zeit nehmen werde, um es dieses Jahr noch einmal zu lesen. Es ist einfach bezaubernd. Die Botschaft ist so klar und unmissverständlich. Die schlichte Schönheit und Wärme der Geschichte erreichen mich bis in die Tiefen meiner Seele und versetzen mich mühelos in Weihnachtsstimmung, was mir sonst mittlerweile sehr schwerfällt. Meiner Meinung nach ist es DIE perfekte Weihnachtsgeschichte und falls ihr sie noch nicht gelesen habt, solltet ihr das unbedingt nachholen. 🎄

Welche Bücher gehören für euch untrennbar zu Weihnachten?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch einen herrlichen Start in die neue Woche und die hoffentlich besinnliche Adventszeit!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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