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Verfasst von - 20. Oktober 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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K.J. Parker – Sharps

2015-07-17 - Parker - Sharps

K.J. Parker ist ein Pseudonym. 17 Jahre schrieb der britische Autor Tom Holt unerkannt unter diesem Namen. Im April dieses Jahres wurde das Geheimnis gelüftet. Der Autor historischer Romane Tom Holt erfand K.J. Parker, um vorurteilsfrei schreiben zu können. Er wollte ernst genommen werden, weil seine Karriere mit humoristischer Fantasy begann. Dieser Schritt war sehr erfolgreich, denn er gewann mit seinen Fantasy-Romanen zwei Awards und wurde für zahlreiche weitere nominiert. „Sharps“ war mein erster Berührungspunkt mit der Arbeit K.J. Parkers, den ich gern als vollwertige, wenn auch fiktive Persönlichkeit akzeptiere.

40 lange, blutige Jahre lagen die Nationen Scheria und Permia im Krieg. Nun wird nicht mehr gekämpft, von Einigkeit sind die beiden Länder jedoch weit entfernt. Um den Frieden zwischen ihnen zu stabilisieren, wird ein Fechtteam aus Scheria nach Permia geschickt. Vier FechterInnen, ihr Teambetreuer und ein politischer Offizieller sollen dem ehemaligen Feind die Hand reichen und durch den populären Sport zur Völkerverständigung beitragen. Die Tour bietet dem Team allerdings weder Spaß noch die Möglichkeit, wirklich mit dem Volk Permias in Kontakt zu kommen. Es häufen sich Ungereimtheiten und unliebsame Zwischenfälle, Blut wird vergossen. Die FechterInnen werden zu Spielbällen der Politik beider Länder, deren Mächte die Friedensmission zu korrumpieren gedenken. Können sie ihre Mission trotz dessen zum Erfolg führen und so einen erneuten Krieg verhindern?

Wow, was für ein anspruchsvolles, intelligentes Buch. „Sharps“ muss sich hinter all den komplexen Fantasy – Reihen definitiv nicht verstecken – obwohl es ein Einzelband ist. Die Brillanz dieser Geschichte liegt eindeutig in der detailreichen Darstellung politischer und wirtschaftlicher Umstände, Konsequenzen und Intrigen. Die tatsächliche Handlung spielt sich im Hintergrund und oft im Geheimen ab; was K.J. Parker schwarz auf weiß niederschrieb, sind die Folgen dieser versteckten Handlung. Auf diese Weise ergibt sich ein äußerst spannungsgeladenes Gesamtbild, das ich in seiner Struktur ungewöhnlich und beeindruckend finde. Ich glaube nicht, dass ich schon einmal einen ähnlich weitsichtigen, erwachsenen Low Fantasy – Roman gelesen habe. „Sharps“ war eine Herausforderung; nicht nur hinsichtlich der englischen Sprache, sondern auch bezüglich der beschriebenen politischen Situation. Der noch immer schwelende Konflikt zwischen Scheria und Permia ist kompliziert, da es in beiden Ländern verschiedene Strömungen gibt, die völlig entgegen gesetzte Interessen verfolgen. Die Wirtschaft wünscht sich Frieden, weil Krieg ein teures Unterfangen ist, das den Zugriff auf wichtige Rohstoffvorkommen verhindert. Die alte Militäraristokratie hingegen möchte die Macht der Wirtschaft beschneiden und selbst erneut die Führung übernehmen, die sie im Laufe des Krieges an Banken und Minenbesitzer verlor. Beide Länder sind so gut wie bankrott und durchleben eine Phase der Schwäche und Unsicherheit, solange der Frieden nicht bindend festgeschrieben ist. Aus dieser Ausgangslage heraus wird das Fechtteam aus Scheria ins ehemals feindliche Permia geschickt, als Zeichen des guten Willens. Das Team selbst ist ein zusammengewürfelter Haufen von Menschen, deren patriotische Gefühle keinesfalls ausreichend sind, um für den Traum der Einheit Scherias und Permias mit dem Degen zu kämpfen. Sie alle wurden mehr oder weniger in den Dienst gepresst und ungenügend auf die Mission vorbereitet. Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass das ganze Vorhaben unweigerlich zum Scheitern verurteilt sein musste und je mehr Hindernisse sich den FechterInnen in den Weg stellten, desto deutlicher wurde, dass undurchsichtige Kräfte im Hintergrund an Schräubchen drehten, die Scheria und Permia erneut in einen Krieg stürzen könnten. Es entstand eine Atmosphäre, in der ich das Gefühl hatte, niemandem mehr trauen zu können, nicht einmal dem Autor. Geheimnisse und Intrigen in Hülle und Fülle lenkten die Szenen in Richtungen, die ich unter keinen Umständen vorhersehen konnte. Immer wieder war ich bis ins Mark erschüttert und überrascht, meine Erwartungshaltung wurde alle paar Seiten gekippt, bis ich überzeugt war, der ungläubige Ausdruck habe sich in mein Gesicht gebrannt. Es ist nicht ganz einfach, sich gedanklich durch eine Geschichte zu bewegen, in der man sich nicht sicher fühlt – aber mir hat das einen Heidenspaß gemacht. Es war eine neue, extravagante Erfahrung, weil meine Beziehung zu „Sharps“ dadurch von gänzlich anderer Natur war, als ich es sonst gewohnt bin. Ich sollte mitdenken und zusehen, aber nicht teilnehmen, sondern verstehen lernen. Ich war Gast; ich musste mich nicht um Identifikation mit den zwiespältigen, ambivalenten Charakteren oder um ein fundiertes Wissen der dargestellten Welt bemühen. Mein Fokus sollte sich auf das Durchschauen des politischen und wirtschaftlichen Tanzes richten, den Scheria und Permia aufführen und ich denke, das ist mir durchaus gelungen.

„Sharps“ ist eigenwillig, aber exzellent. K.J. Parker ist kein gutmütiger Märchenonkel, der eine Geschichte voller Mantel und Degen – Romantik erzählt. Sein Verstand und seine Fantasie sind rasiermesserscharf, mit einem Hang zu Bissigkeit und Zynismus. Ich fand diesen Roman fabelhaft, obwohl er mir einiges abverlangt hat, weil er nach seinen eigenen Regeln spielt. Er ist unkonventionell und fordernd; es gibt keinen Anker, an dem sich die LeserInnen festhalten oder orientieren könnten. Es gibt ja nicht einmal Kapitel. Das macht es schwierig, „Sharps“ zu empfehlen, denn diese Form der recht experimentellen Fantasy ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Daher möchte ich euch raten, vor dem Kauf unbedingt in die Leseprobe von Orbit Books reinzuschnuppern. Für mich ist „Sharps“ ein Geheimtipp, doch ich kann einfach nicht einschätzen, ob andere das genauso empfänden.

 
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Verfasst von - 29. Juli 2015 in Fantasy, Low Fantasy, Rezension

 

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Rachel Joyce – The Love Song of Miss Queenie Hennessy

„The Love Song of Miss Queenie Hennessy“

The Love Song of Miss Queenie Hennessy

Autor: Rachel Joyce

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 368 Seiten

Verlag: Double Day (Random House)

Sprache: Englisch

ISBN: 0857522760

Genre: Realistische Fiktion

ausgelesen am: 07.11.2014

Bewertung:

„The Love Song of Miss Queenie Hennessy” wurde mir vom Verlag Random House via Blogg dein Buch bereitgestellt. Ich habe mich darauf beworben, weil ich es als guten Anlass ansah, mir endlich auch „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ zu besorgen, das schon länger auf meiner Wunschliste stand. Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir mitgeteilt wurde, dass ich gewonnen hatte. Harolds Version dieser wundervollen Geschichte hat mich sehr begeistert und berührt; dementsprechend neugierig war ich darauf, nun Queenies Seite zu erfahren.

Als Queenie Hennessy erfährt, dass Harold Fry England zu Fuß durchquert, nur um ihr einen letzten Besuch abzustatten, stürzt sie in einen emotionalen Konflikt. 20 Jahre hat sie auf Harold gewartet, nachdem sie Hals über Kopf aus seinem Leben verschwunden ist. Ihr Herz sehnt sich nach der großen Liebe ihres Lebens, doch die Aussicht, Harold wieder zu sehen, macht ihr auch Angst. Sie hütet Geheimnisse, von denen er nichts weiß, angefangen mit ihren Gefühlen bis hin zu ihrer Beziehung zu Harolds verstorbenem Sohn David. Ermutigt und unterstützt von der Nonne Schwester Mary Inconnue beginnt sie, einen letzten Brief zu schreiben, indem sie all das offenbart, was ihr seit Jahren auf der Seele liegt. Ähnlich wie Harold begibt sie sich auf eine Reise durch Erinnerungen, die sie selbst kurz vor ihrem Tod noch einmal das Leben spüren lassen.

Rachel Joyce besteht darauf, dass „The Love Song of Miss Queenie Hennessy” keine Fortsetzung von „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ ist. Sie bezeichnet es als Gefährten – Buch. Ich kann mir keine bessere Beschreibung dafür vorstellen, denn es erweitert Harolds Version der Geschichte um eine zusätzliche, eigenständige Dimension, die jedoch die gleiche Botschaft trägt: es ist nie zu spät. Harolds und Queenies Leben sind miteinander verflochten, aber sie bleiben unabhängige Individuen. Ich glaube, das hat mich am meisten an „The Love Song of Miss Queenie Hennessy” begeistert – Joyce macht deutlich, dass beide vollwertige Charaktere mit vollständigen Biografien sind, die einander in nichts nachstehen. Dementsprechend muss man „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ nicht unbedingt gelesen haben, um Queenies Geschichte zu verstehen oder zu genießen. Ich empfehle es aber trotz dessen; nicht nur, weil diese beiden in meinen Augen einfach zusammen gehören, sondern auch, weil es das Bild von Harold komplettiert.
Besonders aufgewühlt hat mich Queenies Schilderung ihrer Beziehung zu Harolds Sohn David. In „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“ blieb er für mich eine Art Phantom, dessen eigenes tragisches und kurzes Leben nur bruchstückhaft zur Sprache kam. Erst Queenie ist es, die David Form und Gestalt gibt. Immer wieder hat es mich aus der Fassung gebracht, wie schrecklich unglücklich der junge Mann war. Ich fühlte mich stellenweise ähnlich verzweifelt wie Queenie selbst, die ihm so gern helfen wollte, es aber nicht konnte. David hat Spuren in meinem Herz hinterlassen; es war großartig, ihn kennenzulernen.
Queenie hingegen ist eine einnehmende Persönlichkeit aus einer anderen Zeit. Shirley Whiteside vom Independent UK schreibt, dass sie alte Werte verkörpert wie Pflichtbewusstsein, Loyalität und das Zurückstecken der eigenen Gefühle für das große Ganze. Sie hat Recht. Die Art und Weise, der Charakter von Queenies Liebe zu Harold ist über die Maßen gütig, selbstlos und bedingungslos. Kennt ihr das „Hohelied der Liebe“ aus dem 13. Kapitel des ersten Korintherbriefs? Genau SO sind Queenies Gefühle für Harold. Ich glaube nicht, dass ich so lieben könnte wie sie; stets aus der Ferne, immer nur zu geben, ohne jemals zu nehmen oder zumindest zu fordern. Es hat mich zutiefst berührt, dass Queenie ihr Leben lang auf das verzichtete, das ihr Herz am meisten begehrte und trotzdem das Glück fand. In den kleinen Momenten war sie glücklich. Denn nicht immer kommt das Glück mit einem Feuerwerk; es schleicht sich an auf leisen Sohlen, bis man eines Tages aufwacht und feststellt, dass man sein Leben um nichts in der Welt eintauschen möchte. Meine Güte, schon beim Schreiben dieser Worte bin ich den Tränen erneut nahe.

Ich liebte „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“. Aber „The Love Song of Miss Queenie Hennessy” ging mir noch stärker zu Herzen. Harold durch Queenies Augen zu sehen und zusätzlich die Geschichte der Frau zu erfahren, für die er Meile um Meile läuft, war herzergreifend, ohne dabei kitschig oder übertrieben zu wirken. Ich kann es wirklich von ganzem Herzen empfehlen. Rachel Joyce hat erneut ein ehrliches, wundervolles Buch über das Leben geschrieben, das den LeserInnen vor Augen führt, dass aller Schmerz und alles Leid doch nicht das Glück aufhalten kann, wenn wir es nur hereinlassen.

 
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Verfasst von - 11. November 2014 in Realistische Fiktion

 

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Dave Eggers – The Circle

„The Circle“

The-Circle-Vintage-by-Dave-Eggers

Autor: Dave Eggers

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 512

Verlag: Vintage

Sprache: Englisch

ISBN: 0804172293

Genre: Thriller & Realistische Fiktion > Politik & Soziales

ausgelesen am: 23.06.2014

Bewertung:

Der Autor Dave Eggers wurde mir wenig subtil von meinem ehemaligen Dozenten in amerikanischer Literatur empfohlen. Ihr hättet dabei sein müssen, als er anfing, von „Zeitoun“ und „The Circle“ zu schwärmen. So ein Leuchten in den Augen sehe ich sonst nur bei einer Person: mir selbst. 😉 Durch den Kurs vertraue ich seinem Urteil vorbehaltslos und wer einen Blick auf meine Wunschliste wirft, wird feststellen, dass „Zeitoun“ noch immer vermerkt ist. Thematisch trifft „The Circle“ für mich voll ins Schwarze, daher war ich maßlos neugierig und habe es als erste Lektüre von Dave Eggers ausgewählt.

Für Mae Holland ist ein Traum wahr geworden: dank ihrer College – Freundin Annie hat sie einen Job in der mächtigsten und populärsten Firma der Welt ergattert. The Circle ist mehr als nur ein Internet – Unternehmen, mit seinen revolutionären Ideen und Entwicklungen betrifft es täglich Millionen Menschen weltweit. Mae geht in The Circle völlig auf und merkt nicht, dass sie sich auf einen gefährlichen Weg begibt. Ihr Leben auf dem Campus der Firma rückt immer mehr nicht nur in ihren Fokus, sondern auch in den der Öffentlichkeit. Selbst als sich ihre Freunde und ihre Familie von ihr distanzieren, bleibt Mae The Circle treu. Während ihr Arbeitgeber das öffentliche Leben entscheidend in eine neue, grenzwertige Richtung lenkt, kommt unvermeidlich der Tag, an dem sie Prioritäten setzen muss. Wird Mae weiterhin zu The Circle stehen oder entscheidet sie sich für ein Leben außerhalb der Firma?

Dieses Buch hat mich völlig verstört und verängstigt. Ich weiß, das sind starke Worte, doch es sind die einzigen, die meine Gefühle treffen. Ich bin sehr froh, dass die Firma The Circle (noch) nicht existiert, denn am Beispiel von Mae beschreibt Dave Eggers erschütternd und eingängig, wie die Zukunft aussehen kann, beobachten wir nicht sehr genau, wie sich die Einflussnahme bestimmter Firmen entwickelt.
Anfangs wirkt Mae wie das einfache, nette Mädel von nebenan; ein bisschen planlos, etwas schüchtern und bis ins Mark beeindruckt von The Circle. Doch während sich die Handlung immer weiter zuspitzt, werden die LeserInnen hautnah Zeuge einer intensiven Gehirnwäsche. Es beginnt so harmlos, die Firma erscheint wie der perfekte Arbeitsplatz. Stück für Stück schleichen sich Szenen ein, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagten: Mae muss sich vor ihren Personalchefs dafür rechtfertigen, dass sie intime Details über den Krankheitsverlauf ihres Vaters (er leidet an Multiple Sklerose) nicht veröffentlicht; ein Kollege ist zutiefst verletzt, weil sie auf seine – nicht berufliche – E-Mail nicht antwortet und beruft eine Beratung mit ihrem direkten Vorgesetzten ein. Mae eignet sich eine beängstigend verdrehte Logik an und findet Entschuldigungen für alle Handlungsweisen ihrer Firma. Gleichzeitig glaubt sie, zu einer perfekteren Version ihrer selbst zu werden, in meinen Augen ist jedoch das genaue Gegenteil der Fall, ihre schlimmsten Eigenschaften treten zu Tage. Sie verkauft ihre Seele; verlernt den Unterschied zwischen Richtig und Falsch, denn der Zweck heiligt für The Circle alle Mittel. Sie bemerkt nicht einmal die zunehmende Distanz ihrer Eltern und Freunde.
Eggers hat mit „The Circle“ ein Buch geschaffen, das den bitteren Geschmack einer beklemmend realistischen Vorgeschichte einer Dystopie hinterlässt. Ich bewundere seine intelligente Weitsicht, seinen Blick für die Implikationen ursprünglich gut gemeinter Ideen, Erfindungen und Entwicklungen. Dabei ist das gesamte Werk spannend und aufregend; ich würde es als anspruchsvollen Pageturner bezeichnen. Es ist ihm großartig gelungen, sich als männlicher Autor in seine weibliche Protagonistin hineinzuversetzen und sie lebendig wirken zu lassen. Darüber hinaus hat er einen Sinn für subtile, feinsinnige Metaphern und Gleichnisse, die so unaufdringlich daher kommen, dass ich mir diverse Szenen bewusst vergegenwärtigen musste, um sie zu erkennen. Ich glaube, „The Circle“ ist ein Buch, das man wieder und wieder lesen kann und dabei jedes Mal neue Ebenen entdeckt.

Ich nehme unglaublich viel aus „The Circle“ mit, vor allem die Überzeugung, dass wir genau überlegen sollten, in was für einer Welt wir leben möchten. Geheimnisse und die eigene Privatsphäre sind keine Verbrechen an der Allgemeinheit, sie sind unser gutes Recht; niemals dürfen wir uns einreden lassen, es sei anders.
Dave Eggers Thriller ist ein wichtiges, äußerst intelligentes Buch, von dem ich allerdings befürchte, dass es viel zu wenige Menschen lesen werden und gleichzeitig die Parallelen zur Realität erkennen. Es hat mich sehr aufgeregt und war der perfekte Einstieg, um den Autor kennenzulernen.
Ich empfehle es allen LeserInnen weiter, die unsere moderne Zeit kritisch reflektieren und sich über die Vor – und Nachteile des Internet/Computer – Zeitalters bewusst sind oder werden möchten. Seid nicht wie Mae; schluckt und entschuldigt nicht alles, was euch vorgesetzt wird.

 

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