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Montagsfrage: Wo bist du?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gute Neuigkeiten. Es sieht so aus, als könnten wir im September tatsächlich in Urlaub fliegen! Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt für die meisten Länder außerhalb Europas zwar noch bis 31. August und bisher habe ich keine Mail mit den Worten „Ihre Reise wird stattfinden“ erhalten, aber es gibt einige Hinweise, die mich optimistisch stimmen. Erst einmal öffnet Sri Lanka seine Grenzen ab 01. August für Touristen. Die Einreisebedingungen sind etwas verschärft und verlangen unter anderem Corona-Tests kurz vor der Abreise aus Deutschland und bei Einreise in Sri Lanka, eine nachweisbare Krankenversicherung und genaue Angaben zu Reiseroute und Unterbringung, doch das sind Komplikationen, die ich gern in Kauf nehme, wenn wir dafür unseren Urlaub realisieren können. Des Weiteren ist die Corona-Situation auf der kleinen Insel gut unter Kontrolle. Beinahe alle, die sich dort infiziert hatten, sind mittlerweile wieder gesund und es wurden Maßnahmen ergriffen, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, zum Beispiel Ausgangssperren. Zu guter Letzt wurde der fette, unübersehbare, dauerhafte Warnhinweis, den das Vergleichsportal, über das wir die Reise gebucht haben, über die Buchungsinformationen gepostet hatte und in dem stand, dass der Reiseveranstalter die Durchführung der Reise aktuell für unwahrscheinlich hält, entfernt. Kommentarlos. Jetzt steht da gar nichts mehr, was mich darauf hoffen lässt, dass der Veranstalter die Lage neubewertet hat. Das heißt, im Moment hängt es offenbar nur noch an der deutschen Regierung, doch da Sri Lanka aus wirtschaftlichen Gründen sehr daran interessiert sein dürfte, den Tourismus wieder aufzunehmen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass rechtzeitig eine Einigung erreicht wird.

Für uns bedeutet das, dass wir die Urlaubsvorbereitungen mit neuem Elan angehen. Ich hole heute meinen Reisepass ab, was oberste Priorität hatte. Morgen lasse ich meine Impfungen auffrischen. Ich habe für uns eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen und bereits den ersten Bikini im Schrank, der zweite ist unterwegs. Als nächstes kümmere ich mich um meine Reise-Yogamatte und dann werde ich Stück für Stück unsere weitere Ausstattung zusammenstellen. Die Visa kann ich erst ab August beantragen, das hat also noch etwas Zeit. Ich freue mich wahnsinnig, jetzt nicht mehr untätig rumsitzen und abwarten zu müssen, wie sich die Lage entwickelt. Hach, alles wird gut. Ganz bestimmt.
Bevor ich mich nachher auf den Weg zum Bürgeramt mache, möchte ich aber noch die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise beantworten.

Wo genau befindest du dich gerade in deiner momentanen Lektüre?

Ich befinde mich gerade auf Seite 290 von „The Queen of Blood“ (The Queens of Renthia #1) von Sarah Beth Durst, tief in den äußeren Wäldern des Landes Aratay auf dem Kontinent Renthia, in einem Dorf, das einst Greytree hieß, bis sich dort vor neun Jahren eine furchtbare Tragödie ereignete. Ich bin in Gesellschaft der Protagonistin Daleina und allen anderen aktuellen Kandidatinnen, die Erbin des Throns von Aratay werden wollen. Sie müssen in dem ehemaligen Greytree eine Prüfung erfüllen, um sich als mögliche Erbinnen zu beweisen. Eine Zeitrechnung wurde bisher nicht explizit erwähnt, ich weiß nur, dass in Jahren gezählt wird und es momentan Herbst ist.

Das sagt euch erst mal nicht viel, oder? In Ordnung, ein bisschen Kontext. „The Queen of Blood“ ist der Auftakt einer sehr femininen High Fantasy – Trilogie. Die Welt Renthia ist in mehrere Länder strukturiert, die jeweils von einer Königin regiert werden. Der Grund dafür liegt in der dominanten Besonderheit dieser Welt: die Menschen teilen sie sich mit einer Vielzahl von Naturgeistern. Nun sind diese Geister, die nach ihrem Element kategorisiert werden, jedoch keineswegs friedlich oder freundlich. Ihr Instinkt verlangt von ihnen, die Menschheit auszulöschen und die einzige Person, die das verhindern kann, ist die Königin. Sie verfügt über die Fähigkeit, die Geister zu kontrollieren. Diese Macht manifestiert sich ausschließlich in Frauen, weshalb jedes Mädchen in Renthia, das eine Affinität für Geister zeigt, ausgebildet und trainiert wird. Die Stärksten unter ihnen werden von Champions erwählt, die sie dann darauf vorbereiten, den Status einer Erbin zu erlangen, wodurch eine von ihnen eines Tages vielleicht der aktuellen Königin auf den Thron folgt, wenn diese stirbt oder ihre Macht schwindet. Im Idealfall stehen zu jeder Zeit mehrere Erbinnen zur Verfügung, denn die Wahl der neuen Königin treffen nicht die Menschen, sondern die Geister. Sie entscheiden, wem sie dienen wollen.

Daleina ist in der Reihe der Kandidatinnen ein Sonderfall, weil sich ihre Fähigkeit speziell äußert. Sie ist selten in der Lage, den Geistern einfach ihren Willen aufzuzwingen, wie es die anderen können. Sie kann die Instinkte der Geister nicht unterdrücken, sie kann sie meist nur umlenken. Deshalb glaubt sie, dass sie schwächer und nicht zur Erbin geeignet ist. Ich vermute allerdings, dass die Ausprägung ihres Talents bald äußerst wichtig wird, denn in Aratay gehen seltsame Dinge vor sich. Die Kontrolle der amtierenden Königin Fara scheint nicht lückenlos zu sein. Immer wieder geschehen Unfälle, Überfälle von Geistern, die ganze Dörfer abschlachten. Das ist bereits schlimm genug, doch ich habe den Eindruck, dass die Situation nach einem ungeheuerlichen Geheimnis stinkt. Seit einiger Zeit wirken die Todesfälle nicht mehr zufällig und ich frage mich langsam, ob Königin Fara wirklich schwächelt oder ob sie einen perfiden Plan ausheckte, um ihre Krone zu behalten.

Ich habe noch knapp 100 Seiten zu lesen und werde wohl bald lernen, was da in Aratay tatsächlich los ist. Vorausgesetzt, die Autorin verschiebt die Antworten nicht in die beiden Folgebände, die ich aber ohnehin lesen möchte. Die Lektüre gefällt mir bisher sehr gut, weil das gesamte Konzept der Naturgeister einige interessante Aspekte des Verhältnisses zwischen Mensch und Umwelt aufwirft. Im Kern scheint es mir um das Gleichgewicht zwischen Menschheit und Natur zu gehen. Renthia ist eine faszinierende Welt und Dursts Beschreibungen verzaubern mich, von ganzen Städten, die weit über dem Boden in den Bäumen gewachsen sind, bis zu den einzelnen Geistern, deren Vielfalt ebenso fantastisch wie beeindruckend ist. Ich möchte herausfinden, warum die Geister eigentlich diesen Hass auf die Menschen empfinden und wie viel über sie bekannt ist, denn bisher sind die Informationen recht karg. Mit diesem Buch habe ich genau das bekommen, was ich mir zu Beginn gewünscht habe: eine feminine Geschichte voller Magie und Heldinnenmut.

Wo befindet ihr euch in eurer aktuellen Lektüre?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen optimistischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Sprachenwunder?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich habe gestern mit Erschrecken festgestellt, dass das Jahr 2019 bald vorbei ist. Das klingt sicher seltsam, weil ich erst letzte Woche über meine nicht erreichten Leseziele geschrieben habe, aber irgendwie war mir trotzdem nicht so richtig bewusst, was das nahende Jahresende für meinen Blog bedeutet. Mein sechster Blog-Geburtstag steht bald an und so langsam muss ich mich auch an die Organisation der nächsten Ausgabe von Wortmagie’s makabrer High Fantasy Challenge setzen. Ich bin mir noch nicht einig, ob ich den Schlüpftag dieses Jahr überhaupt zelebrieren möchte, denn so richtig ist mir nicht danach zumute. Die Challenge werde ich hingegen auf die Beine stellen – sie macht mir einfach zu viel Spaß, um darauf zu verzichten. Jedes Mal nehme ich mir vor, über das Jahr mögliche Aufgaben zu sammeln und schaffe es nie. Mir fehlen noch 22, wer also einen Vorschlag hat, darf sich gern bei mir melden. 😉
Heute muss die Challenge-Vorbereitung allerdings eine kleine Pause verkraften, denn die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise steht an!

Wenn ihr euch eine Sprache aussuchen könntet, in der ihr gern flüssig lesen könntet, welche wäre das?

Ich habe eine Weile über diese Frage nachgedacht und musste feststellen, dass ich recht radikal eingestellt bin: Entweder alle oder keine.
Für mich gibt es unter Sprachen keine Favoriten. Es gibt kein Buch, das ich lieber im Original lesen würde als andere und dessen Originalsprache ich deshalb lesen und verstehen können möchte. Ich würde gern ALLE Bücher im Orginal lesen können.

Seit ich vor Jahren begonnen habe, regelmäßig auf Englisch zu lesen, weiß ich den Wert der Originalsprache sehr zu schätzen. Kunstvolle Formulierungen, Wortspiele, Namen, Witze, Anspielungen, kurz, die gesamte Bandbreite von Erzähl- und Schreibstil haben so viel mehr Gewicht, wenn sie nicht durch den Filter einer Übersetzung verzerrt sind. Dafür muss die Übersetzung nicht einmal schlecht sein (obwohl es diese Fälle selbstverständlich gibt), es ist einfach völlig natürlich, dass bei der Übertragung in eine andere Sprache gewisse Aspekte verloren gehen. Einige Redewendungen des Englischen gibt es im Deutschen zum Beispiel nicht, das heißt, eine Übersetzung kann sich dem Originaltext stets nur annähern. Es wäre wundervoll, wenn ich jedes Buch kompromisslos so lesen könnte, wie es von dem Autor oder der Autorin gedacht war. Tolstoi in Russisch, Dante Alighieri in Italienisch, Murakami in Japanisch. Ein Traum.

Da es mir aber nicht möglich ist, jede Sprache zu lernen, in der die Autor_innen meiner Bibliothek und meiner Wunschliste jeweils schrieben, begnüge ich mich mit den beiden Sprachen, die tatsächlich flüssig lesen, schreiben und sprechen kann: Deutsch und Englisch. Ich könnte mich nicht für eine zusätzliche Sprache entscheiden, weil es mir niemals um die Sprache an sich ginge. Diese wäre immer nur Mittel zum Zweck, um wahrhaft in den Genuss der Schönheit und Brillanz der Texte zu kommen.

Falls also jemand das Geheimnis kennt, wie man alle Sprachen der Welt auf einmal erlernen und für immer verinnerlichen kann, ich würde gern eingeweiht werden. Ich schwöre, ich tratsche es nicht weiter. 😉

In welcher Sprache würdet ihr gern flüssig lesen können?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart voller leckerer Plätzchen!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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[Lieber Literaturnobelpreis, wir müssen reden] Kapitel 2: Drama, Schmutz und Skandal

Drama, Schmutz und Skandal

Okay, ich habe geschwindelt. Ich gestehe. Wir können heute nicht sofort anfangen, schmutzige Wäsche zu waschen. Leider muss ich euch kurz in den Aufbau der Schwedischen Akademie einweihen, bevor es losgehen kann. Ja, ich höre das Stöhnen und Brummen, keiner hat Lust auf Hintergrundfakten, ihr wollt die pikanten Details, ich weiß. Ich verspreche, es geht schnell.

Die Schwedische Akademie wurde 1786 von König Gustav III. als Institution mit 18 Sitzen gegründet und ist beauftragt, die schwedische Sprache und Literatur zu fördern. Neben der Verleihung des Literaturnobelpreises vergibt sie Stipendien und zahlreiche weitere Preise, darunter zum Beispiel der Nordische Preis. Mitglieder werden auf Lebenszeit gewählt, den Vorsitz hat der sogenannte Ständige Sekretär bzw. die Ständige Sekretärin inne. Für eine Beschlussfähigkeit sind 12 Mitglieder nötig. Ursprünglich sahen die Statuten den freiwilligen Austritt eines Mitglieds nicht vor, obwohl es durchaus möglich ist, ein Mitglied aufgrund „unehrenhaften Verhaltens“ mit einer Zweidrittelmehrheit auszuschließen. Durch ihre Rolle in der Nobelpreisvergabe zählt die Schwedische Akademie zu den einflussreichsten literarischen Einrichtungen der Welt.

Seht ihr, kurz und schmerzlos. Wie angekündigt. Jetzt könnt ihr euch die Hände reiben, es geht wirklich los.

In der öffentlichen Wahrnehmung begann die Krise der Schwedischen Akademie am 06. April 2018, als die Mitglieder Klas Östergren, Kjell Espmark und Peter Englund verkündeten, zukünftig nicht mehr an den Sitzungen der Akademie teilnehmen zu wollen. Die drei Herren wollten aussteigen, weil es ihnen und weiteren Mitgliedern nicht gelungen war, Katarina Frostenson aus der Akademie auszuschließen. Die entsprechende Abstimmung war fehlgeschlagen. Hm. Eine Revolte? Eine Intrige? Mobbing in einer hochangesehenen akademischen Einrichtung? Nichts dergleichen.

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Ira Levin – The Stepford Wives

Rezensionsheader The Stepford Wives

„The Stepford Wives“ von Ira Levin erschien 1972. Damit fiel die Veröffentlichung zufällig (?) in das Jahr, in dem das Equal Rights Amendment vom US-Senat angenommen wurde. Dieser Verfassungszusatz sollte die Gleichstellung der Geschlechter in den USA vorantreiben und Frauen weitreichende Rechte zusichern, stieß in den Bundesstaaten jedoch auf erbitterten Widerstand. Gegner_innen des ERA beriefen sich auf traditionelle Geschlechterrollen, prophezeiten, dass Frauen zum Militärdienst gezwungen und schützende Gesetze, die zum Beispiel Unterhaltsansprüche regelten, null und nichtig würden. Phyllis Schlafly, eine der Schlüsselfiguren der Oppositionsbewegung, behauptete, der Zusatz sei lediglich ein Vorteil für junge Karrierefrauen, der die Sicherheit von Hausfrauen im mittleren Alter, die keinen Beruf erlernt hatten, hingegen bedrohte. In diesem Kontext war „The Stepford Wives“ beinahe prophetisch, denn darin geht es um eben jene Hausfrauen, die Schlafly gefährdet sah.

Als Joanna und Walter Eberhart mit ihren Kindern nach Stepford zogen, hofften sie, ein neues Leben fernab vom Trubel der großen Stadt beginnen zu können. Stepford ist ein malerisches Idyll ruhiger Straßen und freundlicher Nachbarn, ein Paradies des gehobenen Mittelstandes. Doch während sich die Kinder schnell einleben und Walter Anschluss in der exklusiven Men’s Association findet, wird Joanna das Gefühl nicht los, dass sich hinter der lächelnden Fassade des Örtchens ein schmutziges Geheimnis verbirgt. Es sind die Frauen. Sie sind nett und höflich, aber sie scheinen neben der obsessiven Erfüllung ihrer Haushaltspflichten keine Interessen zu haben. Sie sind zu perfekt. Irgendetwas stimmt nicht in Stepford und Joanna muss herausfinden, was vor sich geht – bevor es zu spät ist.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 13. November 2019 in Rezension, Science-Fiction

 

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Maggie Stiefvater – The Raven Boys

Rezensionsheader The Raven Boys

Maggie Stiefvater ist eine Frau vieler Talente: Autorin, Künstlerin, Musikerin, Rennfahrerin, Ehefrau, Mutter. Sie besaß stets das Selbstbewusstsein, jede ihrer Leidenschaften auszuleben, doch ihre vermutlich älteste Passion ist das Schreiben. Sie begann bereits als Kind, Geschichten zu schreiben und schickte ihre Manuskripte erstmals mit 16 Jahren an Verlage. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Reihe „The Wolves of Mercy Falls“. Ihr Name ist mir schon lange geläufig; sie tanzte jahrelang durch meine Peripherie, bis ich entschied, sie endlich kennenlernen zu wollen. Ich wählte „The Raven Boys“ aus, Auftakt der Tetralogie „The Raven Cycle“, die Kritiken zufolge anspruchsvoller ist als „The Wolves of Mercy Falls“.

Dein Kuss wird den Tod deiner wahren Liebe besiegeln – ihr ganzes Leben verfolgt die 16-jährige Blue diese düstere Prophezeiung. Also entschied sie, sich einfach niemals zu verlieben. Am Markustag hält sie wie jedes Jahr Totenwache für die armen Seelen derjenigen, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Bisher konnte Blue die Toten nicht sehen, dieses Mal erscheint ihr jedoch der Geist eines Jungen in ihrem Alter, der die Uniform der schicken privaten Aglionby Academy trägt. Er sagt, sein Name sei Gansey. Blue weiß, dass seine Manifestation nur zwei Gründe haben kann: entweder, sie ist für seinen Tod verantwortlich oder er ist ihre wahre Liebe. Normalerweise hält sie sich bewusst von den sogenannten Raven Boys fern. Sie bedeuten Ärger. Verstört flüchtet sie zurück in ihren Alltag – bis Gansey plötzlich lebendig vor ihr steht. Er und seine drei Freunde Ronan, Adam und Noah sind keine normalen Schüler der Academy. Sie sind auf der Suche: nach Macht, nach Energie, nach Antworten. Schon bald ist auch Blue von ihrer mystischen Mission fasziniert. Und das Schicksal nimmt seinen vorbestimmten Lauf …

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5 Kommentare

Verfasst von - 6. November 2019 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy, Young Adult

 

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Robert V.S. Redick – The Red Wolf Conspiracy

Rezensionsheader The Red Wolf Conspiracy

Robert V.S. Redick hat einen Master in Tropenschutz. Während seines Studiums arbeitete er in Argentinien, an der Patagonischen Küste. Elf Tage verbachte er auf Valdés, einer kleinen Halbinsel mit atemberaubender Flora und Fauna. Eines Morgens ging er allein spazieren. Es war neblig. Er sah hinaus auf den Südatlantik und plötzlich überfiel ihn die Vision eines gigantischen Schiffes, das vor seinen Augen an den Klippen zerschellte. Einige Jahre später wurde er auf die Libertad eingeladen, ein Segelschulschiff der argentinischen Kriegsmarine. An Bord erinnerte er sich an seine Vision und legte den Grundstein für seine High Fantasy – Reihe „The Chathrand Voyage“, die mit „The Red Wolf Conspiracy“ beginnt.

Sechs Jahrhunderte war die IMS Chathrand das Juwel der arqualischen Schifffahrt. Ihre gigantischen Ausmaße waren legendär, sie erlebte Kriege und Piraterie, bereiste die entlegensten Ozeane Alifros‘ und legte unzählige Seemeilen zurück. Sie war die letzte ihrer Art, ein Relikt einer vergangenen Epoche. Ihr allein gebührte es, zu der vielleicht wichtigsten diplomatischen Mission ihrer reichen Geschichte aufzubrechen: bemannt von 800 Seelen sollte sie Frieden zwischen Arqual und Mzithrin stiften. Doch an Bord gingen seltsame Dinge vor sich. Soldat_innen und Assassinen mischten sich unter die Seeleute, in den Eingeweiden des Schiffes versteckte sich das verhasste Volk der Ixchel und ein Schiffsjunge namens Pazel erlebte Fluch und Segen seiner rätselhaften Sprachtalente. Magie, Intrigen und Verschwörungen brachten sie auf ihrer bedeutenden Fahrt vom Kurs ab, bis eines Tages keine Nachrichten mehr in ihrer Heimat eintrafen. Vor der Insel Talturi, nicht weit entfernt von der Küste Mzithrins, wurde das Wrack ihres Langbootes und die Leichen der Besatzung gefunden. Ganz Arqual fragt sich: was ist mit der Chathrand geschehen? Kann das gewaltige Schiff tatsächlich verschollen sein?

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Thilo Corzilius – Ravinia

Rezensionsheader Ravinia

Thilo Corzilius‘ Debütroman „Ravinia“ erschien 2011, während seines Studiums der Evangelischen Theologie. Ein Jahr später erhielt er sein Diplom und war ein wenig verloren, denn er hatte entschieden, doch kein evangelischer Pfarrer werden zu wollen. Das Schreiben füllte die Lücke. Als freier Schriftsteller veröffentliche Corzilius bis 2017 Romane und Kurzgeschichten. Er war erfolgreich genug, um sein Leben zu finanzieren, aber was für andere die Erfüllung eines Traums darstellt, befriedigte den jungen Theologen nicht. Deshalb hängte er seine Vollzeit-Autorenkarriere 2017 an den Nagel, ließ sich zum alt-katholischen Priester weihen und wurde Vikar in Freiburg im Breisgau. Ich finde das interessant, denn normalerweise läuft es ja umgekehrt: aus dem Hobby wird ein Beruf. Ich bin gespannt, ob Corzilius zukünftig dennoch Bücher veröffentlichen wird.

Wieso schenkt jemand einer 16-Jährigen einen altmodischen Schlüssel? Natürlich ist Lara mit den gelegentlichen Verrücktheiten ihres Großvaters vertraut, aber dieses seltsame Geschenk ist selbst für ihn ungewöhnlich. „Victoria Street, Edinburgh“ ist in den Schlüsselkopf eingraviert. Neugierig beschließt Lara, den Schlüssel an der erstbesten Tür auszuprobieren, die ihr begegnet: ihrer Haustür. Sie staunt nicht schlecht, als der Schlüssel nicht nur passt, sondern die Tür zu ihrem Haus plötzlich auf die Victoria Street in Edinburgh führt. Unmöglich! Oder nicht? Dort angekommen, trifft sie den exzentrischen alten Schlüsselmacher Mr. Quibbes und seinen Gesellen Tom, die ihr seelenruhig erklären, dass ihr Schlüssel magisch und nicht der einzige seiner Art ist. Mr. Quibbes bietet ihr an, bei ihm in die Lehre zu gehen und sie in die Geheimnisse seiner Zunft einzuweihen. So lernt Lara Ravinia kennen, eine magische Welt, eine Zuflucht für alle mit besonderen Talenten. Doch Ravinia ist in Gefahr. Die Stadt droht, von einer Verschwörung in ihren Grundfesten erschüttert zu werden – und Lara ist die einzige, die sie aufhalten kann.

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Bernhard Trecksel – Nebelgänger

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Fragt man Bernhard Trecksel nach seinen literarischen Einflüssen, taucht dort ein Name auf, den man nicht allzu häufig liest: Wolfgang Hohlbein. Der aufstrebende Autor gibt bereitwillig zu, dass ihn Hohlbeins Romane prägten und betont, wie viel er für die deutsche Fantasy leistete. Ohne dessen „Der Hexer“-Reihe, die zum Cthulhu-Mythos zählt, hätte er niemals erst H.P. Lovecraft, dann Robert E. Howard und schließlich das gesamte Sword and Sorcery – Subgenre für sich entdeckt. Wie wichtig dies für seinen Werdegang war, zeigt seine „Totenkaiser“-Trilogie. Diese der High Fantasy zuzurechnen, wäre verfremdend. Nein, es handelt sich um Low Fantasy. Nach der Lektüre des zweiten Bandes „Nebelgänger“ kategorisiere ich den Dreiteiler sogar als Grimdark.

Ormgair hätte Fomor niemals betreten dürfen. Die Lügen und Intrigen der verweichlichten Stadtlinge widern ihn an. Ihretwegen liegt sein Leben in Trümmern. Sein Stamm wurde ausgelöscht. Sein Mündel Morven ist tot. Rachedurst ist das einzige, das den alten Ambosskrieger noch antreibt. Er schwor, Morvens Mörder für seine Tat bluten zu lassen: Fennek Greskegard, der in seinem wahnhaften Bestreben, den Thron Fomors an sich zu reißen, über Leichen geht. Leider wird der Inquisitor gut beschützt. Ormgair kommt nicht an ihn heran. Fest entschlossen, Greskegard seiner gerechten Strafe zuzuführen, ergreift er ungewöhnliche Maßnahmen. Er bittet den Totenkaiser um Hilfe. Aber Clach hat sich verändert. Seine Heimkehr von den Toten hat einen Preis: er soll die Wiederauferstehung der Titanen verhindern. Über Fomors Grenzen hinweg gedeiht die Verschwörung, die die mächtigen Giganten zu erwecken trachtet. Ihre Puppenspieler verbergen sich meisterhaft. Clach dringt tief in die vergessenen Geheimnisse einer vergangenen Zeit ein. Doch schon bald führt ihn sein Weg dorthin zurück, wo alles begann – nach Fomor.

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Laura Newman – Coherent

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Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?

Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …

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Aileen P. Roberts – Das magische Portal

Rezensionsheader Das magische Portal

Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

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