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Jim Butcher – Grave Peril

Jim Butcher schrieb den ersten Band der „Dresden Files“ für einen Schreibkurs. Seine Dozentin Debbie Chester beeinflusste seine Karriere daher maßgeblich. Soweit ich es verstanden habe, verdanken wir ihr sogar Bob, Harrys sprechenden Schädel. Als Butcher seine Lehrerin fragte, ob er Harry einen Assistenzcharakter schreiben könnte, ermahnte sie ihn, daraus keinen „Talking Head“ zu machen. In der englischen Fachsprache ist ein „Talking Head“ eine Figur, die ausschließlich für Informationen integriert wird, ohne eine echte Persönlichkeit zu besitzen. Tja. Butcher ist eine Nervensäge. Deshalb wurde Bob buchstäblich ein „Talking Head“. Als Geist in einem Schädel passt er gut zum Thema des dritten Bandes „Grave Peril“ – in diesem geht es nämlich um rachsüchtige Geister.

Die Geisterwelt ist verrückt geworden. Das Nevernever war zwar noch nie ein Ort, der die mentale Gesundheit fördert, aber was in letzter Zeit drüben los ist, setzt wirklich neue Maßstäbe. Die Barrieren zur Welt der Lebenden weichen auf. Zornige, blutrünstige Geister schießen wie Pilze aus dem Boden und terrorisieren die Bewohner_innen Chicagos. Harry Dresden – Berufszauberer und Privatdetektiv – hat alle Hände voll zu tun, sie zurück ins Jenseits zu schicken. Ohne Michael, ein Krieger Gottes, mit dem er im letzten Jahr einige übernatürliche Fälle löste, wäre er aufgeschmissen. Ihre wilde Geisterjagd quer durch die Stadt bekämpft allerdings nur das Symptom, nicht die Ursache. Irgendjemand muss für das Ungleichgewicht im Nevernever verantwortlich sein. Alle Hinweise deuten auf Bianca, die lokale Vampirkönigin. Harry würde ihr gern aus dem Weg gehen, denn sie hegt noch immer einen Groll auf ihn. Doch ihm bleibt keine andere Wahl und eines interessiert ihn sowieso brennend: was hat eine Untote mit den Toten am Hut?

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Montagsfrage: Sparfuchstricks?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Ich habe in der letzten Woche fleißig Rezensionen geschrieben und mich in meinem Stapel der noch abzuarbeitenden Bücher ordentlich vorangebracht. Ich hatte richtig Spaß am Schreiben. Obwohl wir alle wissen, dass ein Verriss amüsant sein kann, war es einfach schön, mal wieder schwärmen zu können, denn die entsprechenden Bücher gefielen mir alle wirklich gut. Ich glaube, ich habe dieses Jahr oft Probleme mit dem Verfassen von Rezensionen, weil gefühlt viele durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Werke dabei waren. Die Lesebilanz 2018 erscheint mir im Moment ziemlich durchwachsen. Das kann allerdings subjektiv und verschoben sein. Klarheit werden erst die eindeutigen Zahlen im Jahresrückblick bringen. Bis dahin hoffe ich einfach, dass mich noch einige gute Bücher erwarten, die meine Wahrnehmung wieder auf das Positive konzentrieren.
Positiv ist heute auch die Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise, denn ich hoffe, noch das eine oder andere lernen zu können:

Was ist dein Trick zum preiswerten Bücherkauf?

Auch ich kaufe Bücher hauptsächlich gebraucht, um Geld zu sparen. Dabei greife ich zwar kaum auf Antiquariate, Second-Hand-Buchläden oder Mängelexemplar-Grabbeltische zurück, sondern bin eine gute Kundin bei Medimops, aber das Prinzip ist ja dasselbe. Zusätzlich schaue ich mir als Kindle-Inhaberin gern die Aktionsangebote auf Amazon an; besonders bei englischen E-Books kann man da echte Schnäppchen schießen. Beim englischen Kindle-Deal habe ich schon oft zugeschlagen.

Ich denke, dass mein besonderer Trick eine unterschätzte Tugend ist: Geduld. Die Preise bei Medimops sind nicht fix. Da gebrauchte Bücher nicht länger der Buchpreisbindung unterworfen sind und das für englische Bücher natürlich sowieso nicht gilt, kann der Preis mit der Zeit spektakulär sinken, ganz im Sinne des Nachfrage-Prinzips. Eine Neuerscheinung ist selbst bei Medimops meist teuer (wenn auch häufig immer noch günstiger als der Neupreis). Doch ein Buch, das bereits vor Jahren erschienen ist, kostet oft nicht mal mehr halb so viel. Manchmal kann ich über meine Merkliste richtige Preisstürze beobachten. Das kann jedoch dauern, je nachdem, wie populär das Buch ist. Bei einigen passiert es nie. Deshalb setzt diese Strategie wirklich Geduld voraus. Obwohl mein monströser SuB es mir erlaubt, geduldig zu sein, halte selbst ich es nicht immer aus. Besonders bei Reihenfortsetzungen erliege ich hin und wieder der Versuchung und gebe mehr aus, als ich eigentlich wollte. Wichtig ist für mich, dem ersten Rausch nach der Lektüre des Vorgängers zu widerstehen. Das ist der kritische Moment: wenn ich noch voll im Bann der Geschichte bin und am liebsten sofort weiterlesen würde. Mir hilft es, diesen zu überwinden, indem ich mir vergegenwärtige, dass ich, rechne ich die Lieferzeit ein, erst einmal ohnehin mindestens ein anderes Buch lesen muss. Mache ich mir das bewusst, ist es plötzlich nicht mehr ganz so schlimm, auch noch länger zu warten.

Das Tolle daran ist, dass der Jagderfold umso befriedigender ist, je länger man der Beute auflauert. Sehe ich, dass ein bestimmtes Buch, das lange auf meiner Liste stand (gern mal zwei Jahre und länger) für einen günstigen Preis zu bekommen ist, werde ich ganz aufgeregt und habe beim Kauf das Gefühl, gewonnen zu haben. Ja, das klingt komisch, aber genau so empfinde ich es. Ich habe gesiegt. Meine Geduld als Jägerin hat sich ausgezahlt. Noch besser ist es, wenn ein Buch, das jahrelang gar nicht verfügbar war, endlich zu haben ist. Ich kann dann regelrecht spüren, wie das Belohnungszentrum in meinem Hirn aktiviert wird. Es fühlt sich einfach gut an.

Daher kann ich euch nur empfehlen, nicht jeden Buchkauf übers Knie zu brechen. Wer einen SuB hat, kann auf jedes Buch warten, vollkommen unabhängig davon, wie oft euch die nachdrückliche Stimme in eurem Kopf „Haben! Haben! Haben!“ entgegenbrüllt. Mit dieser Taktik kann man nicht nur bares Geld sparen, man lernt auch, welche Bücher wirklich wichtig sind und welche eher aus einer impulsiven Laune heraus auf der WuLi landeten. Ihr seht, Geduld ist tatsächlich eine Tugend. 😉

Welche Spartricks habt ihr anzubieten?

Ich freue mich heute sehr auf eure Beiträge und Kommentare und hoffe sehr, dass ich mir vielleicht noch ein paar Tipps abschauen kann. Wer so viele Bücher kauft wie wir, muss einfach alle Register ziehen, um Geld zu sparen. 😀 Ich wünsche euch allen einen phänomenalen Montag!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Las, Lese, Werde Lesen?

Hallo ihr Lieben 🙂

Wooohooo, heute geht es endlich weiter mit der Montagsfrage! Ab sofort wird die Aktion jeden Montag bei Antonia von Lauter&Leise stattfinden. Ich freue mich wahnsinnig, dass wir nun endlich, endlich zum Alltag zurückfinden und war die halbe Nacht ganz kribbelig, wie denn wohl die erste Frage aussehen wird. Da ihr vermutlich ebenso neugierig seid wie ich, will ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Hier kommt Antonias erste Montagsfrage:

Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?

Ich hefte mir mental ein Namensschildchen an: „Hello, my name is…“. 😀
Das letzte Buch, das ich ausgelesen habe, war „Without A Doubt“ von Marcia Clark. Nachdem ich eine gebrauchte Ausgabe bei Medimops gekauft hatte, die bloß als obskures Versteck, aber nicht zum Lesen zu gebrauchen war (Ihr wollt die ganze Geschichte? HIER), hat sich der Lieblingsmensch erbarmt und mir eine funkelniegelnagelneue Ausgabe geschenkt, die ich mir dann auch gleich vorgenommen habe. Die Lektüre hat sich gelohnt, mehr dazu später in der Rezension.

Aktuell lese ich „Die Vampire“ (Anno Dracula #1-3) von Kim Newman. Ein dicker Wälzer von sagenhaften 1.280 Seiten. Als ich das Buch aufschlug, war ich überrascht, dass es so umfangreich ist. Meine Verwirrung legte sich aber schnell, weil ich herausfand, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt, wie der Titel vermuten lässt. Es ist eine Sammelausgabe der ersten drei Bände der Reihe „Anno Dracula“. Als es erschien, war es gerade total angesagt, Bücher zu bestimmten Spezies und Völkern herauszubringen. „Die Orks“. „Die Zwerge“. „Die Elfen“. „Die Werwölfe“. Und dann eben auch „Die Vampire“. Im Moment kann ich von diesem Buch berichten, dass es völlig anders ist, als ich erwartet hatte und mich noch nicht so richtig abholt. Da ich aber gerade mal das erste Viertel gelesen habe, kann das ja noch kommen. Ich bleibe optimistisch.

Den letzten Teil der heutigen Montagsfrage muss ich etwas uminterpretieren, weil ich – wie einige von euch mittlerweile wissen – keine Leselisten führe. Der Bauch lässt das nicht zu. Deshalb gibt es keine fixen Pläne für das restliche Jahr 2018, ich habe allerdings schon eine ungefähre Vorstellung davon, was ich als nächstes lesen werde: „Black Girl / White Girl“ von Joyce Carol Oates. Ich nehme dieses Jahr ja wieder an der Motto Challenge von Weltenwanderer teil und das Motto für September lautet „Herbstlich“ – wir sollen Bücher lesen, deren Cover in den herbstlichen Farben gelb, orange, rot und braun gehalten sind. Das Cover von „Black Girl / White Girl“ passt definitiv zu diesem Motto und für mich ist es eine hervorragende Möglichkeit, endlich mal wieder ein Buch meiner Lieblingsautorin zu lesen. Letztes Jahr hat sich das nämlich nicht ergeben und ich habe große Lust, mich abermals mit ihrer anspruchsvollen Literatur auseinanderzusetzen.

Stellt euch vor: welches Buch habt ihr als letztes gelesen, welches lest ihr aktuell und welches möchtet ihr 2018 unbedingt noch lesen?

Ich freue mich wie verrückt auf eure Beiträge und Kommentare, denn endlich können wir uns Montags wieder austauschen! Habt einen wunderbaren Start in die neue Woche! 🙂
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Tad Williams – Die Hexenholzkrone 2

Tad Williams‘ neue Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ wird für Fans wieder einmal zu einem Geduldsspiel. Nachdem „Das Herz der Verlorenen Dinge“ und „Die Hexenholzkrone“ (für den deutschen Markt gesplittet) 2017 zügig nacheinander erschienen, heißt es nun warten. Hodder & Stoughton, Williams‘ Verlag in Großbritannien, kündigt den zweiten Band „Empire of Grass“ für September 2018 an. Ein deutsches Veröffentlichungsdatum existiert bisher nicht. Wahrscheinlich wird dieser Band erneut geteilt, da das Originalmanuskript ca. 1.200 Seiten umfasst. Ich bin guter Hoffnung, dass Hobbit Presse | Klett-Cotta zeitnah reagieren werden. Schließlich waren sie auch mit dem zweigeteilten ersten Band fix und darüber hinaus so freundlich, mir Rezensionsexemplare zur Verfügung zu stellen.

Der Frieden in Osten Ard wankt. Nabban steht am Rande eines Bürgerkriegs. Der hernystirische Blutkult breitet sich aus wie ein Geschwür. Wieder paktieren Menschen aus Habsucht und Machtgier mit den Nornen der Sturmspitze. Als Hochkönigspaar bemühen sich Miriamel und Simon, die schwelenden Brände in ihrem Reich einzudämmen, doch sie können nicht überall zugleich sein. Sie brauchen Hilfe. Mit gemischten Gefühlen entsenden sie ihren Enkel Prinz Morgan in den magischen Wald Aldheorte, um die Sithi aufzusuchen. Sie hoffen, von ihren alten Verbündeten Antworten und Unterstützung gegen die Hikeda’ya zu erhalten. Leider war das lange Schweigen zwischen den Völkern kein Missverständnis. Die Sithi weigern sich, den Menschen beizustehen. Werden Simon und Miriamel ihr Volk allein vor der unheilvollen Magie der finsteren Nornenkönigin Utuk’ku schützen können?

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Verfasst von - 15. Mai 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Dick, dünn, wurscht?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Das Projekt „Neues Bücherregal“ läuft an! Am Wochenende starten wir in die erste Etappe: unsere Wohnwand wird komplett ausgemistet, damit wir sie eine Woche später abbauen und entsorgen können. Solange das Ding den Großteil der Wand einnimmt, haben meine Bücher dort nämlich keinen Platz. Am 26.05. werden wir das neue Regal anschrauben und einräumen. Der letzte Akt ist dann das Eintreffen der neuen Kommode und des Fernsehschränkchens, neudeutsch Low Board, was am 29.05. der Fall sein wird. Ich freue mich unheimlich auf die Veränderung und kann es kaum erwarten, all die neuen Regalbretter mit Büchern zu füllen und einigen Ballast, der jetzt ein trauriges, missverstandenes Dasein in der Wohnwand fristet, loszuwerden. Man sagt ja, ausmisten bzw. aussortieren sei äußerst reinigend und befreiend. Ich habe mir fest vorgenommen, knallhart mit dem ganzen Plunder zu sein, den man über Jahre so anhäuft. Weg, weg, weg. Die blauen Müllsäcke stehen schon bereit. 😉
Bis hier am Samstag aber das große Umgestalten ansteht, liegt noch eine ganze Woche vor mir, die ich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beginne:

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

Grundsätzlich ist es mir vollkommen egal, welchen Umfang ein Buch hat. Interessiert es mich, wird es (irgendwann) gekauft. Ich mache da keine Unterschiede und besitze gleichermaßen Bücher, die nicht einmal 100 Seiten lang sind, wie dicke Schmöker von 1.000 Seiten und mehr. Ich denke, in meinem Regal zeigt sich eine latente Tendenz zu korpulenten Wälzern, was ich allerdings meinen Lesevorlieben zuschreibe. Bestimmte Genres, wie zum Beispiel die High Fantasy, neigen dazu, mehr Raum zu beanspruchen als andere. Kaum verwunderlich, wenn eine komplett neue Welt samt ökologischem, wirtschaftlichem, politischem und religiösem System etabliert werden muss. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich umfangreiche Bücher prinzipiell bevorzuge. Ich bevorzuge Genres. Dass diese spezifischen Kategorien oft hohe Seitenzahlen produzieren, ist lediglich ein Nebeneffekt.
Nichtsdestotrotz kann ich verstehen, dass es Leser_innen gibt, die sich von dicken Büchern abgeschreckt fühlen. Das Risiko, sich zu langweilen oder Zeit zu verschwenden, ist bei hohen Seitenzahlen eben proportional größer. Wenn ein 200-Seiten-Büchlein nicht gefällt, macht das nicht so viel aus, man ist ja fix durch. Stellt man auf Seite 100 von 1.200 fest, dass das Werk blöd ist, muss man noch ganz schön lange durchhalten, bis man es geschafft hat. Ich kenne das Gefühl und vermute, an diesen kritischen Stellen kommen deshalb häufig Abbrüche zustande. Persönlich lese ich ja jedes Buch zu Ende, ob es nun Mist oder eine Offenbarung ist, aber ich kann nachvollziehen, dass der Gedanke daran, sich möglicherweise durch eine ewig lange, fade und enttäuschende Geschichte quälen zu müssen, sehr demotivierend sein kann. Mir ergeht es so mit dem einen oder anderen Klassiker. „Moby Dick“ (776 Seiten), „Buddenbrooks“ (759 Seiten) und „Krieg und Frieden“ (1.536 Seiten) sind passende Beispiele. Bisher fehlte mir der Mut, es mit einem dieser fetten Schinken aufzunehmen, weil ich Angst habe, mich schrecklich zu langweilen. Falls das passieren sollte, werde ich viel Disziplin aufbringen müssen, um mich trotz dessen durchzukämpfen. Ich konnte mich noch nicht dazu überwinden, dieses Risiko einzugehen. Mit „Krieg und Frieden“ ist man ohnehin am besten wochenlang in einer Berghütte ohne Strom und Gesellschaft eingeschneit. Aber woher mitten in Berlin Berghütte und Schneesturm nehmen?

Bevorzugt ihr eine bestimmte Seitenanzahl?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen hervorragenden Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Richard Schwartz – Der Wanderer

„Der Wanderer“ ist der letzte Band von „Die Götterkriege“. Es ist der letzte Band einer 12-teiligen Reihe, das Ende einer Reise, die 2006 mit „Das Geheimnis von Askir“ begann. Das Finale erschien 2015. Seitdem war der Autor Richard Schwartz nicht untätig. Erst schloss er 2017 die „Lytar-Chronik“ ab, die er ursprünglich unvollständig unter dem Pseudonym Carl A. deWitt veröffentlichte und die nun neuaufgelegt bei Piper ein Zuhause fand. Sein nächstes Projekt wird im Oktober 2018 erwartet: der erste Band der „Eisraben-Chroniken“, „Fluchbrecher“, eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Ich weiß noch nicht, ob ich dieser neuen Reihe eine Chance geben werde. Nach „Der Wanderer“ wird sicher einige Zeit vergehen, bis ich wieder zu einem seiner Bücher greife. Ich denke, ein wenig Abstand wird uns beiden guttun.

Einst wurde Havald prophezeit, der Engel des Soltar zu sein. Es ist seine Bestimmung, das Schwert des Lichts in die Heerscharen der Feinde zu tragen, die Legion der Toten zu befehligen und den Krieg der Götter zu beenden. Jahrhundertelang weigerte er sich, die Prophezeiung anzunehmen und sein Schicksal zu akzeptieren. Er schuf seine eigene Legende, wurde der Wanderer, der die Hilfegesuche der Schwachen erhörte, Trost spendete und Hoffnung schenkte. Doch nun kann er die Vorhersehung nicht länger verleugnen. Er muss sich dem Nekromantenkaiser entgegenstellen, um all diejenigen zu retten, die er liebt. Er darf nicht zögern. Er darf nicht zweifeln. Havald muss erkennen, wer er ist, denn nur dann hat er eine Chance, Kolaron Malorbian zu besiegen und den tödlich Griff Thalaks um die sieben Königreiche zu brechen. Die Zukunft der Welt ruht auf seinen Schultern.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 24. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Buchmesse?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Chilli hatte am Donnerstag ihre erste Anwendung im Rahmen ihrer Physiotherapie. Alle, die Tiere halten, wissen, wie schwierig es sein kann, die richtige Person zu finden, um den eigenen Liebling behandeln zu lassen. Als Laie ist man den Experten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, weil man einfach nicht weiß, ob sie ihren Job gut machen oder korrekte Informationen weitergeben. Man muss ihnen vertrauen. Dafür ist die Chemie zwischen Halter und Experte extrem wichtig. Chillis Physiotherapeutin hätte ich mir besser nicht träumen können. Die Frau ist meine neue Heldin. Ich habe ein unglaublich gutes Gefühl bei ihr und bin mir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben. Chilli findet sie auch super und die erste Behandlung war bereits ein Erfolg. Sie hat begonnen, Chillis massive Verspannungen zu lösen und dabei genau zugehört, was Chilli ihr währenddessen durch Körpersprache und Verhalten mitteilt. Sie hat ihre Grenzen respektiert und sie nur soweit massiert, gedehnt und abgetastet, wie es ihr angenehm war. Bei dem ersten Anzeichen von Unwohlsein hat sie aufgehört. Ein Traum geht in Erfüllung, denn endlich behandelt jemand meine Prinzessin genauso, wie ich es auch tun würde, wenn ich das Fachwissen hätte. Ich bin sehr, sehr glücklich, weil ich sehen kann, dass es Chilli schon besser geht. Kommenden Donnerstag ist die nächste Behandlung und ich kann es kaum erwarten. Endlich geht es aufwärts!
Mit diesem guten Gefühl starte ich heute in die neue Woche, natürlich wie immer mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja.

Warst du schon mal auf einer Buchmesse, falls nein, möchtest du mal hin oder hast du kein Interesse daran?

Alle Jahre wieder beantworte ich diese Frage. Komischerweise immer dann, wenn die Leipziger oder die Frankfurter Buchmesse ansteht. 😉 Nein, ich war bisher noch nicht auf einer Buchmesse und ich habe auch nicht vor, das zu ändern. Vor einigen Jahren verfolgte ich noch die fixe Idee, die Leipziger Buchmesse zu besuchen, weil ich das Gefühl hatte, als Buchbloggerin gehört das irgendwie dazu und es definitiv total cool ist, dass sich Blogger_innen akkreditieren lassen können. Glücklicherweise habe ich dieses Vorhaben noch einmal gründlich überdacht und mich letztendlich dagegen entschieden. Ich bin nicht bereit, Chilli ein ganzes Wochenende allein zu lassen (der Lieblingsmensch hätte mich begleitet), um nach Leipzig zu pilgern, mich dort von den Menschenmassen umherschubsen zu lassen, kurz vor einem gewaltigen Wutanfall zu stehen, mir die Füße wund zu laufen und am Ende vielleicht weder die Autor_innen treffen zu können, die mich interessieren, noch neue Bücher mit nach Hause zu nehmen. Ich kann sehr schlecht mit großen Menschenaufläufen umgehen, die Enge, die Masse, dumme Leute, die im Weg rumstehen und andere anrempeln, regen mich fürchterlich auf. Man kann auf Buchmessen nur am letzten Tag Bücher kaufen, die man dann aber auch mit sich herumschleppen muss und die ausschließlich für den Neupreis zu bekommen sind. Es widerstrebt mir, den vollen Preis für ein Buch zu zahlen, das ich einige Zeit später auch gebraucht günstig ergattern kann, mit etwas Geduld. Außerdem ist es den Erfahrungsberichten anderer Blogger_innen zufolge dort oft so voll, dass man gar nicht an die Autor_innen herankommt, die man gern treffen würde. Das würde mich schrecklich frustrieren. Die Rennerei ist nun auch nicht meine Traumvorstellung. Insgesamt glaube ich, ich hätte das ganze Wochenende über miese Laune, wäre auf dem Heimweg sehr enttäuscht und hätte zusätzlich ein schlechtes Gewissen, Chilli dafür allein gelassen zu haben. Deshalb lasse ich das lieber. Ich gehöre da nicht hin.

Fahrt ihr zu den Buchmessen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wüsche euch allen einen glücklichen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Montagsfrage: Technische Helferlein?

Guten Morgen ihr Lieben!

Hach, war das vielleicht schön heute früh, ich habe wieder einmal einen wundervollen Sonnenaufgang miterlebt. Ich wusste das tägliche Schauspiel schon immer zu schätzen, aber seit ich morgens vor der Arbeit joggen gehe, ist meine Begeisterung noch gestiegen. Ja, richtig gelesen, Elli macht Sport. 3 bis 4 Mal die Woche laufen, 7 Tage die Woche Yoga. Ich starte heute in meine sechste Trainingswoche und bin optimistisch, dass ich dieses Mal auch wirklich dabei bleibe. Das Laufen selbst macht mir zwar keinen Spaß, aber das Gefühl danach ist großartig und Yoga tut mir einfach gut. Wenn man so viel vor dem PC sitzt wie ich, sollte man einen Ausgleich schaffen. Womit wir auch schon beim Thema der heutigen Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja wären:

Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen?

Ich blogge so gut wie ausschließlich auf meinem Laptop. Hin und wieder nutze ich auch mal den Mac auf Arbeit (*hust*), aber im Großen und Ganzen schreibe ich meine Beiträge zu Hause auf meinem Filius. Ja, genau, mein Laptop hat einen Namen. Hier habe ich einfach alles, was ich brauche: Internetzugang, Word, verschiedene Bildbearbeitungsprogramme. Auf dem Smartphone zu bloggen finde ich mega unbequem und umständlich. Alles ist viel zu klein und unübersichtlich, weil die mobile Version von WordPress etwas anders aufgebaut ist als die stationäre Variante. HTML-Code zu schreiben empfinde ich auf dem kleineren Bildschirm als Zumutung. Auch reagiert mein Smartphone nicht so fix und stabil wie mein Laptop. Ich nutze es wenn überhaupt nur zum Lesen und Beantworten von Kommentaren und natürlich für Twitter, da mir die App tatsächlich besser gefällt als die Website. Ein anderes Gerät besitze ich nicht, denn obwohl ich Tablets verlockend finde, brauche ich keins. Es wäre eine überflüssige Spielerei, die meinen Laptop vermutlich dennoch nicht ersetzen würde. Filius und ich kriegen meine Blogbeiträge auch so ganz passabel hin. 😉

Auf welchen technischen Geräten bloggt ihr?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen fantastischen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli  ❤

 

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[Schlüpftag-Special] Zurück zu meinen Anfängen ODER Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Schlüpftag

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich weiß, es ist Montag. Ich weiß, eigentlich erwartet ihr von mir, dass ich die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja beantworte. Da es sich dabei heute allerdings um eine offene Montagsfrage und darüber hinaus die letzte des Jahres 2016 handelt, setze ich aus. Nicht nur, weil ich meiner Meinung nach konstant alle Montagsfragen dieses Jahres beantwortet habe, sondern auch, weil ich heute ausnahmsweise mal etwas in eigener Sache zu feiern habe. Jetzt mal alle die Ohren zuhalten, ich möchte singen!

Happy Birthday to me, Happy Birthday to me, Happy Birthday lieber wortmagieblog, Happy Birthday to me! 😀
Ja, es ist wieder einmal so weit. Heute wird der wortmagieblog unfassbare 3 Jahre alt! Der dritte Schlüpftag ist ein Meilenstein, den ich ohne euch niemals erreicht hätte. Ich danke euch für eurer Feedback, eure Kommentare und natürlich eure Likes! Ihr seid die Besten! Bis heute macht mir das Bloggen unheimlich viel Spaß, ich möchte es in meiner Freizeitgestaltung nicht mehr missen und hoffe, dass ich euch noch viele Jahre erhalten bleiben und Freude bereiten kann!

Zu meinem ersten Blog-Schlüpftag 2014 habe ich euch 52 Fakten über mich selbst verraten. Letztes Jahr habe ich einfach nur Danke gesagt. Für dieses Jahr habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, um diesen Tag zu feiern.
Meine erste Rezension auf dem wortmagieblog ging am 20. Dezember 2013 online. Es war eine Buchbesprechung von „Dark Eden“ von Chris Beckett und ja, sie existiert noch. Also dachte ich mir, schauen wir uns doch mal an, wie sehr sich mein Schreibstil in 3 Jahren verändert hat.

Heute nehme ich mir – zu unser aller Belustigung – meine erste Blog-Rezension vor und korrigiere sie. Ich werde gnadenlos alles hervorheben, was meiner Meinung nach mangelhaft, sinnlos und überflüssig ist. Absatz für Absatz werde ich das gute Stück auseinandernehmen, meine eigene Arbeit unnachgiebig kommentieren und meinem vergangenen Ich freimütig mitteilen, was ich jetzt von diesem ersten wahrhaft öffentlichen Versuch einer Buchbesprechung halte. Ich verspreche, streng mit mir selbst zu sein. Danach werde ich die Rezension dann auch noch neu schreiben, damit ihr damals und heute direkt vergleichen könnt.

Habt ihr Lust, gemeinsam mit mir über meine ersten tapsigen Schritte auf dem Weg zu einer hoffentlich recht passablen Buchbloggerin zu lachen? Na dann los, ich lade euch ein!

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12 Kommentare

Verfasst von - 19. Dezember 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Lasst zusammen, was zusammen gehört: Über die Teilung von Romanen durch Verlage

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich mit euch über die Strategie deutscher Verlage sprechen, englische Romane für den deutschen Markt in zwei Bände (oder mehr) aufzuteilen. Anlass ist die ausstehende Rezension zu „Das Reich der Sieben Städte“ von Steven Erikson. Als ich dieses Buch begann, wusste ich bereits, dass es nur die erste Hälfte des Originals „Deadhouse Gates“ umfasst. Die zweite Hälfte wurde von blanvalet unter dem Titel „Im Bann der Wüste“ veröffentlicht. Zusammen ergeben sie den zweiten Band der Reihe „Das Spiel der Götter“.

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