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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Feuerkelch

HP re-read_hell [398640]

Die Schatten werden länger

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Es ist seltsam. Je weiter Marina aka DarkFairy und ich in unserem „Harry Potter“ – Reread voranschreiten, desto unzuverlässiger werden meine Erinnerungen. Bereits beim dritten Band, „Harry Potter und Der Gefangene von Askaban“, ließ mich mein Gedächtnis im Stich; ich weiß nicht mehr, wann ich ihn das erste Mal in den Händen hielt. An meine erste Begegnung mit „Harry Potter und Der Feuerkelch“ habe ich ebenfalls keine konkreten Erinnerungen, allerdings ist ein Teil meines Ichs fest überzeugt, dass ich den vierten Band zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam. Obwohl ich nicht in der Lage bin, Momentaufnahmen von diesem Weihnachtsabend abzurufen, besteht dieser Teil darauf, dass es so gewesen ist. Theoretisch ist das möglich, denn „Der Feuerkelch“ erschien im Oktober 2000 auf dem deutschen Markt. Ich war 11 Jahre alt, alt genug für eine Eule aus Hogwarts, die sich leider bis heute nicht blicken ließ.

16 Jahre später freute ich mich sehr auf den Reread des vierten Bandes, weil ich ihn stets als unheimlich aufregend empfand. Zwei Großereignisse erwarteten mich, die Quidditch-Weltmeisterschaft und das Trimagische Turnier, an dem Harry unfreiwillig teilnehmen würde.
Nachdem ich während des Rereads von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ anfangs Schwierigkeiten hatte, mich an die Bilder meiner Fantasie zu erinnern und immer wieder von den Darstellungen der Verfilmung überwältigt wurde, versuchte ich, möglichst gelassen an „Der Feuerkelch“ heranzugehen und mich nicht unter Druck zu setzen. Ich habe gelernt, dass meine Vorstellungskraft am besten funktioniert, wenn ich sie frei fließen lasse und nicht zu viel darüber nachdenke. Da ich bereits vor der Lektüre einige meiner eigenen Bilder abrufen konnte, war ich zuversichtlich, dass es auch beim Lesen klappen würde. Ich lag richtig. Meine Bilder überlagerten die Film-Darstellungen. Hin und wieder wollte sich ein vorwitziges Film-Bildchen in den Vordergrund drängen, doch in diesen Fällen konnte ich, wie bereits beim Lesen von Band 1 und 2, dieses einfach bewusst nach hinten schieben. Ich sah, was ich sehen wollte und fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.

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Verfasst von - Februar 21, 2017 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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Jahresrückblick 2016: Statistiken zu Schönheitsköniginnen, tanzenden Zombies und High Fantasy

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Es ist Zeit, einen detaillierten Blick auf mein Leseverhalten des letzten Jahres zu werfen. Der Jahresrückblick 2016 steht an!
Wie bereits die letzten beiden Jahre ist dieser zweigeteilt. Zuerst schauen wir uns die harten Fakten meines Lesejahrs an. Dafür habe ich wieder eine Infografik erstellt, die in ein paar Statistiken zusammenfasst, wie 2016 für mich gelaufen ist. Zu jeder Folie werde ich ein paar Worte sagen und den Vergleich mit 2015 anstellen. Was war besser, was schlechter, was hat sich verändert?

Danach beantworte ich erneut die 30 Fragen von Martina, die das Formular netterweise auf ihrem Blog Bookaholics zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann ich das Jahr 2016 auch noch einmal emotional Revue passieren lassen und mich gemeinsam mit euch an all die tollen Geschichten erinnern, die meinen Weg gekreuzt haben.

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Erfahrungsbericht zum Reread von Harry Potter und Der Gefangene von Askaban

HP re-read_hell [398640]

Das Tor zur Selbsterkenntnis

Harry Potter und Der Gefangene von AskabanSeit ich ihn das erste Mal gelesen habe, ist „Der Gefangene von Askaban“ mein liebster „Harry Potter“-Band. Rein rational betrachtet gibt es dafür keine befriedigende Begründung, es ist eine rein emotionale Präferenz. Die beiden Bände davor und alle Bände, die danach kamen, lösten bei mir einfach nicht die gleiche Begeisterung aus. Der dritte Band potenzierte meinen Wunsch, Hogwarts selbst besuchen zu dürfen, vielleicht, weil Joanne K. Rowling darin vergleichsweise ausführlich auf Harrys Alltag als Schüler eingeht. Erstaunlicherweise kann ich mich jedoch nicht daran erinnern, wie „Der Gefangene von Askaban“ in meinen Besitz gelangte. So detailliert meine Erinnerungen an das Ergattern der ersten beiden Bände sind, bezüglich des dritten Bandes ist dort bloß grauer Nebel. Ich weiß nicht mehr, wann ich „Der Gefangene von Askaban“ das erste Mal in den Händen hielt und ich weiß auch nicht mehr, wie ich die Wartezeit empfand. Wikipedia behauptet, das Buch wäre im August 1999 erschienen, was bedeutet, dass ich nach „Die Kammer des Schreckens“ 5 Monate ausharren musste, bis ich erfuhr, wie die Geschichte weiterging. Durch meine Selbstkenntnis schlussfolgere ich, dass diese Zeitspanne die Hölle für mich gewesen sein muss, aber ich habe keine Ahnung, ob ich tatsächlich so sehr unter meiner Ungeduld gelitten habe. Es wurmt mich, dass ich mich nicht erinnern kann. Ausgerechnet bei dem Band, der mir stets der liebste war, lässt mich mein Gedächtnis im Stich.

Für den Reread spielte es glücklicherweise keine Rolle, wie „Der Gefangene von Askaban“ bei mir einzog. In Absprache mit Marina alias DarkFairy begann ich das Buch am Abend des 01. Juli. Ich machte es mir bei angenehmen Temperaturen auf meinem Balkon gemütlich und legte los.
Schnell stellte ich fest, dass ich meinen Vorsatz, mir beim Lesen Zeit zu lassen und die Lektüre voll auszukosten, beim dritten Band nicht würde einhalten können. Zu sehr fesselte mich Geschichte, zu intensiv war die erneute Erfahrung des Abtauchens in eine Welt, die ich bereits als 10-Jährige liebte. Ich flog durch die Seiten und war nicht in der Lage, mich zu bremsen. Ich ergab mich dem Sog und ließ mich mitreißen, denn ich sah keinen Sinn darin, mich zur Gemächlichkeit zu zwingen.

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Verfasst von - Juli 26, 2016 in Fantasy, Urban Fantasy

 

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I can’t get over it, this is my job: Mein Abend mit Peter V. Brett

Bericht zur Lesung

Hallo ihr Lieben! 🙂

Donnerstag Abend hatte ich das große Glück, wieder einmal einer Lesung beiwohnen zu dürfen. Die Otherland Buchhandlung veranstaltete abermals einen Abend mit einem der ganz großen Namen der High Fantasy – Literatur: Peter V. Brett. Seine Reihe „Demon Cycle“ gehört zu meinen liebsten Entdeckungen des letzten Jahres, obwohl mir mittlerweile bewusst ist, dass die Bücher hinsichtlich des weiblichen Rollenbilds, das sie vermitteln, nicht ganz unproblematisch sind. Trotzdem bewundere ich den New Yorker für sein originelles und intelligentes Design, denn die Geschichte, die er erzählt, unterscheidet sich stark von der traditionellen Fantasy mit all ihren Magiern, Elben und Zwergen. Ich freute mich sehr darauf, ihn kennenzulernen.

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Simon R. Green – Something from the Nightside

2016-01-24 - Green Something from the Nightside

Simon R. Green ist nicht nur ein erfolgreicher Science-Fiction und Fantasy Autor, er hat auch das Drehbuch für den Horrorfilm „Judas Ghost“ geschrieben. Die Kurzbeschreibung des Films klingt, als entspräche dieser Streifen genau meinem Geschmack. Bedauerlicherweise konnte ich nicht herausfinden, ob es eine deutsche Übersetzung gibt und falls ja, wie der deutsche Titel lautet. Mein Englisch ist zwar gut, aber Filme schaue ich trotzdem lieber auf Deutsch, weil ich mich dann weniger stark konzentrieren muss. Vielleicht weiß ja jemand von euch mehr darüber?
„Something from the Nightside“ ist der erste Band von Greens bisher 12-teiliger Reihe „Nightside“, die ich einfach mal antesten wollte.

John Taylor ist Privatdetektiv, denn er ist gut darin, Dinge zu finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass er erfolgreich wäre. Die Geschäfte seiner Detektei in London laufen schlecht, weshalb ihm der Tag, an dem Joanna Barrett an seine Tür klopft, wie ein Segen erscheint. Joanna möchte, dass John ihre Tochter Cathy findet. Cathy ist eine Ausreißerin und schon oft für mehrere Tage verschwunden, aber dieses Mal ist es anders. Dieses Mal ist Cathy in die Nightside abgehauen. Die Nightside, Londons dunkle Parallelwelt, in der jede Sünde gekauft und gelebt werden kann; der Höllenpfuhl in den Schatten, bevölkert von Monstern, Lügnern und Legenden. John hat geschworen, niemals in die Nightside zurückzukehren. Doch welche Wahl hat er, wenn Rechnungen bezahlt werden wollen und sich eine schöne Frau auf ihn verlässt? Dinge zu finden, ist Johns angeborenes Talent – wer wäre er, würde er es nicht nutzen, um Cathy außer Gefahr zu bringen? John sieht den Tatsachen ins Auge: er muss heimkehren…

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Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Verfasst von - November 10, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Pittacus Lore – I am Number Four

2015-09-11 - Lore I am Number Four

„I am Number Four“ hat es dank des Films in mein Regal geschafft. Die Umsetzung mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle fand ich von Anfang an großartig; ich musste den Streifen allerdings mehrmals sehen, bevor mir der kleine Hinweis auffiel, dass er auf dem gleichnamigen Buch von Pittacus Lore beruht. Ich fand heraus, dass das Buch der erste Band der Reihe Lorien Legacies ist. Als deutlich wurde, dass eine Verfilmung der weiteren Bände unwahrscheinlich ist, entschied ich, mir die Reihe zuzulegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht.

Vor 10 Jahren wurde jegliches Leben auf dem Planeten Lorien ausgelöscht. Die Mogadorians verschonten niemanden. Lediglich neun Kinder konnten entkommen. Neun Kinder, begleitet von ihren Cêpans, ihren Beschützern, flohen zum nächst gelegenen Planeten: die Erde. Hier verstecken sie sich vor den Mogs. Mitten unter uns. Sie sehen aus wie wir. Sie sprechen wie wir. Doch sie sind nicht wie wir. In all ihnen schlummern fantastische Fähigkeiten, die ihnen eines Tages den Sieg über die Mogs ermöglichen sollen. Die Mogadorians sind den neun Kindern gefolgt, um zu Ende zu bringen, was auf Lorien begann. Solange die Neun über den ganzen Erdball verstreut sind, zwingt ein Zauber die Mogs dazu, sie der Reihenfolge nach zu töten. Nummer Eins, Zwei und Drei fielen ihnen bereits zum Opfer. Nummer Vier ist der nächste: John Smith. Nach 10 Jahren auf der Flucht mit seinem Cêpan Henri ist John die Umzüge leid und sehnt sich nach einem Zuhause. In Paradise, Ohio scheint das Glück für ihn zum Greifen nah. Doch die Mogs sind ihm dicht auf den Fersen – wird er ein weiteres Mal fliehen oder entscheidet er sich für sein Glück zu kämpfen?

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Verfasst von - Oktober 16, 2015 in Science Fiction, Young Adult

 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen findet ihr durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „I am Number Four“ (Lorien Legacies #1) von Pittacus Lore und befinde mich auf Seite 132 von 465.

I Am Number FourNine of us came here.
We look like you.
We talk like you.
We live among you – but
We are not you.
We have powers you dream of having.
We are the superheroes you worship in movies and comic books –
But we are real.

They caught Number One in Malaysia. Number Two in England. And Number Three in Kenya.
They killed them all.

I am Number Four. I am next.“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Henri and I go into town on Saturday for the Halloween parade, almost two weeks after arriving in Paradise.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ihr kennt den Film „Ich bin Nummer Vier“ mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle? Dieses Buch ist die Vorlage dazu. Würde es sich um einen Einzelband handeln, hätte ich vermutlich nicht entschieden, das Buch zu lesen, aber da es nur der Auftakt einer längeren Reihe ist (die Hauptserie soll wohl sieben Bücher umfassen, bisher gibt es sechs) und ich so gern wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, habe ich vor über einem Jahr entschieden, Pittacus Lore eine Chance zu geben. Bis ich dann angefangen habe, mir die Reihe zusammen zu kaufen, ist noch einmal einige Zeit vergangen. Jetzt habe ich am Sonntag Band drei und vier bestellt und war abends daher der Meinung, dass ich endlich anfangen darf. 😀
Besonders weit bin ich ja noch nicht, aber ich habe mich bereits auf der 6. Seite gefreut, weil dort erklärt wird, warum die Überlebenden Loriens über die ganze Erde verstreut leben müssen und welche Funktion die Halsketten erfüllen, die sie tragen. Im Film wird darauf nicht eingegangen, das heißt, ich weiß jetzt schon mehr als zuvor. Die Schreibweise ist angenehm und unkompliziert, außerdem kann ich mich gut in John (bzw. Vier) hineinversetzen, da Pittacus Lore die Geschichte aus seiner Ich-Perspektive schildert.
Lustigerweise scheint mein Gehirn schon jetzt damit anzufangen, die Bilder der SchauspielerInnen aus dem Film mit eigenen Bildern zu ersetzen. Die Art und Weise, wie John/Vier erzählt, passt einfach nicht zu Alex Pettyfer. Momentan ist meine Vorstellung noch ziemlich… verschwommen, doch ich denke, je weiter ich in der Geschichte vorankomme, desto substanzieller werden die Figuren vor meinen Augen sein. Ich bin gespannt, wie sie am Ende für mich aussehen. 🙂

4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten“ Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen“ Antagonisten gehen?

Okay, das ist diese Woche wirklich leicht zu beantworten. Die Antagonisten in „I am Number Four“ sind die fiesen Mogadorianer, die die Überlebenden Loriens jagen und Stück für Stück töten. Ich weiß noch nicht, wieso sie das eigentlich tun, aber zu denen möchte ich auf keinen Fall gehören. Sie scheinen eine über die Maßen aggressive, sadistische, skrupellose Rasse zu sein. Daher wäre ich lieber eine Bewohnerin Loriens vor der Zerstörung des Planeten. Eine Überlebende wäre ich weniger gern, denn ständig auf der Flucht zu sein, gefangen auf einem fremden Planeten, stelle ich mir nicht so toll vor. Hätte ich die Wahl würde ich mich darüber hinaus natürlich entscheiden, zur Garde zu gehören, denn sie sind der Teil der Bevölkerung, die diese supercoolen Kräfte haben. Wenn schon, denn schon, nicht wahr? 😉

Was lest ihr im Moment? Würdet ihr lieber zu den Guten oder zu den Bösen eurer aktuellen Lektüre gehören?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen angenehmen Dienstag!
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - September 8, 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese immer noch „Double Cross“ (The Disillusionists #2) von Carolyn Crane und befinde mich auf Seite 272 von 326.

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Justine Jones lived her life as a fearful hypochondriac until she was lured into the web of a mysterious mastermind named Packard, who gifts her with extraordinary mental powers—dooming her to fight Midcity’s shadowy war on paranormal crime in order to find the peace she so desperately craves.
But now serial killers with unheard-of skills are terrorizing the most powerful beings in Midcity, including mastermind Packard and his oldest friend and worst enemy, Midcity’s new mayor, who has the ability to bend matter itself to his will.
As the body count grows, Justine faces a crisis of conscience as she tests the limits of her new powers and faces an impossible choice between two flawed but brilliant men—one on a journey of redemption, the other descending into a pit of moral depravity.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„The group of us spend a whirlwind afternoon in the hospital, getting X-rayed, poked, and palpated by doctors, and questioned by cops.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Am Wochenende kam ich nicht zum Lesen, deswegen krepel ich noch auf den letzten Seiten von „Double Cross“ herum. Ich bin aber überzeugt, dass ich heute fertig werde. Ist ja nicht mehr viel.
Eine Verbesserung ist dieser zweite Teil übrigens eher nicht. Wie ihr wisst, liebe ich die Grundidee – Verbrechensbekämpfung dank Neurosen. Aber irgendwie geht es darum in „Double Cross“ gar nicht wirklich. Justine hat noch nicht eine Person desillusioniert und das finde ich schade. Stattdessen geht es um diese Serienkiller, die Jagd auf Highcaps (Menschen mit speziellen Fähigkeiten) machen und eine Verbindung zur Vergangenheit von Justine’s Boss Packard und dem Bürgermeister, Otto Sanchez, haben. Ich finde die Handlung irgendwie wirr und konfus. Außerdem mag ich Justine nicht mehr so sehr wie noch im ersten Band. Sie ist so leicht zu manipulieren und verhält sich wie ein Fähnchen im Wind. Sie reagiert auf Kleinigkeiten total hysterisch, die Verhältnismäßigkeit ist nicht mehr gegeben. Ich verstehe zum Beispiel nicht, wieso sie so verdammt wütend auf Packard ist. Klar, es war nicht fair, dass er ihr nicht gesagt hat, dass das Zingen einen Haken hat und sie dadurch von ihm abhängig wird. Aber hey, ist das nicht wesentlich besser, als permanent unter pathologischer Hypochondrie zu leiden? Es ist ja nicht mal so, dass Packard ein besonders unangenehmer Mensch wäre, nein, eigentlich ist er echt in Ordnung. Ein bisschen zwielichtig vielleicht, aber keinesfalls böse oder ungerecht. Manchmal lässt er den Chef raushängen, doch das könnte Justine nun wirklich einfach weg stecken, denn schließlich hat er ihr Leben entschieden verbessert. Mal ganz davon abgesehen, dass es für mich total offensichtlich ist, dass die beiden früher oder später ja doch ein Paar werden. Noch ist sie mit Otto zusammen, aber diese Beziehung ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Was will sie auch mit Otto, für den sie sich ständig verstellen muss? Packard kennt ihre guten und ihre schlechten Seiten und akzeptiert sie so, wie sie ist.
Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich auch das Finale dieser Trilogie lesen werden, weil ich schon wissen möchte, wie Justine’s Geschichte ausgeht. Und wer weiß, vielleicht überrascht sie mich ja doch noch mal. 😉

4. Schaust du dir generell Buchverfilmungen im Kino oder auf DVD an? Wenn ja, welche fandest du besonders gut oder besonders schlecht?

Für mich gibt es da keine pauschale Antwort. Manche Verfilmungen sehe ich mir an, andere nicht. Das hängt eigentlich immer davon ab, ob ich wirklich sehen möchte, wie sie die Vorlage umgesetzt haben oder ob ich Sorge habe, dass ich mir mit dem Film die Geschichte versaue. Um YA-Verfilmungen mache ich aber mittlerweile eher einen Bogen.
Tja, welche Verfilmungen fand ich denn gut? Definitiv „Harry Potter“, „Herr der Ringe“ und „Schiffbruch mit Tiger“, aber auch „Guter Geister“ / „The Help“, „Die Tribute von Panem“ und „Fight Club“. Mir will im Augenblick keine Verfilmung einfallen, die ich richtig richtig mies fand, aber es gibt einige Grenzgänger. „Interview mit einem Vampir“ ist ein toller Film, aber es ärgert mich bis heute fürchterlich, dass sie Armand mit Antonio Banderas besetzt haben. Bei „Twilight“ ist es ähnlich; die Besetzungen sind Großteils grauenhaft. Stephenie Meyer’s Einzelband „Seelen“ wurde ja ebenfalls verfilmt, den fand ich auch nicht wirklich gelungen.
Diese Aufzählung könnte ich jetzt vermutlich noch ewig weiterführen, aber ich denke, ich belasse es jetzt bei den Filmen, die ich genannt habe. Im Großen und Ganzen bin ich nicht so wild auf Verfilmungen, weil ich immer versuche, zuerst das Buch zu lesen und die Geschichte dementsprechend bereits kenne. Ich weiß auch nicht, Filme geben mir einfach nicht so viel. Da lese ich lieber. 😉

Was lest ihr im Moment und welche Verfilmungen haben euch begeistert oder enttäuscht?

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare und da ich letzte Woche nicht dazu kam, freue ich mich auch darauf, durch eure Beiträge zu stöbern! Habt einen schönen Dienstag! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
 

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Gemeinsam Lesen

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Hallo ihr Lieben! 🙂

Puh, gestern war ein anstrengender Tag. Viel zu lang, viel zu viel zu tun. Manchmal wäre es doch ganz schön, wenn ein Tag mehr als 24 Stunden hätte. Da ich den ganzen Tag mehr oder weniger eingespannt war, kam ich kaum zum Lesen. Einerseits ist das schade, andererseits kann ich euch so heute für Gemeinsam Lesen ein Buch präsentieren, zu dem ich auch wirklich etwas sagen kann, weil ich es nicht gerade erst begonnen habe. Los geht’s! 😀
Gemeinsam Lesen ist eine Aktion, die abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut wird; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Bird Box – Schließe deine Augen“ von Josh Malerman und befinde mich auf Seite 227 von 320.

Bird Box Cover

 

Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet…“

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Malorie ist im Badezimmer im Obergeschoss.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

„Bird Box“ ist meine erste Erfahrung mit dem Bloggerportal von Randomhouse. Das Versenden hat super geklappt, auch wenn der Postbote offenbar glaubte, es sei okay, wenn er die Büchersendung zu 3/4 aus meinem Briefkasten rausgucken lässt. -.- Mal abwarten, wie das dann mit der Rezension läuft.
Im Vorfeld habe ich bereits einige Meinungen zu diesem Buch gelesen, wenn auch keine vollständige Rezension. Eine Leserin schrieb, dass man es nicht im Dunkeln lesen solle. Hm. Na ja. Bisher sehe ich das nicht so. „Bird Box“ ist nicht schlecht und die Idee ist wirklich vielversprechend, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mich nach über der Hälfte immer noch mit dem Vorgeplänkel herumzuschlagen. Es passiert nicht viel. Der Großteil des Buches besteht anscheinend aus Malories Erinnerungen, die recht umfangreich das alltägliche Leben in der „neuen Welt“ schildern. Augenbinden, Wasser aus dem Brunnen, Isolation. Ich verstehe das alles und ich kann auf gewisse Weise nachvollziehen, dass Josh Malerman es für wichtig hielt, die Unterschiede zum Alltag seiner LeserInnen deutlich herauszuarbeiten. Nur wünsche ich mir einfach mehr Action, Thrill und Spannung. Mir fehlt dieses Flattern im Bauch und im Herzen, wenn man sich bang fragt „Was passiert da nur?“ oder einen Charakter anschreien möchte, dass er/sie diesen Raum gefälligst nicht betreten soll.
Ich befürchte, dass auch der „Wahnsinn“ nie völlig erklärt werden wird, weil die Figuren des Buches gar keine Möglichkeit haben, herauszufinden, was genau vor sich geht. Sie können ja nicht mal aus dem Haus gehen. Josh Malerman nutzt meist Malories Perspektive (und manchmal die anderer Figuren); er ist kein auktorialer, sondern ein personaler Erzähler. Dementsprechend befinde ich mich die ganze Zeit auf dem gleichen Wissensstand wie die Charaktere der Geschichte. Unwahrscheinlich, dass ich jemals mehr erfahre als sie. Außerdem ist Malermans Schreibstil recht nüchtern, kühl und distanziert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, es könnte auch daran liegen, dass ich von dem Buch nicht hemmungslos begeistert bin.

4. Könntest du dir dein aktuelles Buch gut als Film vorstellen? Welche Rolle würdest du gerne darin spielen?

Gute Frage. Ich kenne mich mit den Möglichkeiten des Films nur unzureichend aus, daher fällt es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen. Ich hätte zum Beispiel auch nicht gedacht, dass man „Seelen“ von Stephenie Meyer je verfilmen könnte. In „Bird Box“ geht es abgesehen von den äußeren Umständen sehr viel um Ängste und Sorgen. Die Protagonistin Malorie sitzt in ihrem persönlichen Gedankenkarussell, ihre Gedanken drehen sich wieder und wieder im Kreis. Man nennt das nicht umsonst Gedankenkreise und jede/r, der/die schon einmal erlebt hat, wie es ist, wenn man einen Gedanken, der einem große Angst einflößt, nicht los wird, weiß auch, dass sich die Angst schnell zur Panik steigern kann und man sich dann nur noch zu einer unsichtbaren Kugel zusammenrollen will. Gedankenkreisen entkommt man in der Regel nur mit kleinen psychologischen Tricks. Man zwingt das Gehirn, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Manche nutzen dafür Atemtechniken. Bei mir funktionieren die nicht. Ich schreibe stattdessen im Kopf Rezensionen. Lange Rede, kurzer Sinn: wie sollte man das darstellen? Wie soll man abbilden, was in Malories Kopf los ist, vor allem, weil es ihr selbst gar nicht richtig bewusst ist? Sie weiß nicht, dass sie Gedankenkreise hat. Sie weiß nur, dass sie große Angst hat.
Gäbe es eine Möglichkeit, Malories Inneres ausdrucksstark abzubilden und den ZuschauerInnen verständlich zu vermitteln, wäre „Bird Box“ ganz bestimmt ein plausibler Kandidat für eine Verfilmung. Diese Endzeitstimmung kommt in Filmen ja eigentlich immer gut an und Thriller mögen die Leute. Wieso also nicht?
Auf keinen Fall würde ich in diesem Film mitspielen wollen. Nicht nur stehe ich gar nicht gern vor der Kamera, es gibt auch nur eine Figur, die in Frage käme: Malorie. Zwar tauchen noch weitere weibliche Charaktere auf, aber ich könnte für sie nicht mal passende Schauspielerinnen aussuchen, geschweige denn, sie selbst spielen. Für die männlichen Charaktere bin ich aus körperlichen Gründen keine Option. Durch und durch weiblich. 😉  Es wäre mir sehr unangenehm, Gedankenkreise spielen zu müssen, weil ich weiß, wie furchtbar dieses Gefühl ist, daher möchte ich auch nicht in Malorie hineinschlüpfen. „Bird Box“ als Film, von mir aus, aber ohne mich. 😉

Was lest ihr im Moment? Ist eure Lektüre gutes Filmmaterial?

Ich freue mich immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und stehe schon in der Startlöchern, um bei euch zu stöbern! 😀
Alles Liebe,
Elli

 

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