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Schlagwort-Archive: Februar 2015

24. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese wunderbare Aktion wird jede Woche abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut; die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „The Thorn and the Sinking Stone“ (Thorn and Dagger #1) von C. J. Dushinski. Es ist ein eBook, daher gibt es keine Seitenanzahl und irgendwie auch keine Prozente (vielleicht hab ich da aus Versehen was verstellt…), also kann ich euch nur sagen, ich bin auf Position 67 von 2.944, also noch ganz am Anfang.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„He sheathed his weapon and grabbed a towel from the floor, running it over his hair.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Wenn ihr auf den Link zum Buch klickt, werdet ihr sehen, dass dieser Reihenauftakt eigentlich noch nicht erschienen ist. Erscheinungsdatum ist der 10. März. Ich habe das Buch trotzdem, weil ich es als ARC (Advance Copy) vom Verlag Entangled Teen bekommen habe. Das gleiche gilt übrigens auch für „Red“ von Alyxandra Harvey, welches ich als letztes gelesen habe. Meine Aufgabe ist, beide Bücher zu lesen und bis zum Erscheinungsdatum zu rezensieren. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich für die ARCs ausgesucht wurde, weil es einfach irgendwie cool ist, ein Buch vor der Veröffentlichung zu lesen. 😀
An sich kann ich natürlich noch so gut wie gar nichts sagen, denn ich befinde mich gerade mal in Kapitel 2. Offenbar ist das Buch abwechselnd aus der Sicht der ProtagonistInnen geschrieben: Sebastian Leold, „The Sinking Stone“ und Valencia Hara, „The Thorn“, die aus verfeindeten Familien stammen. Ja, ich weiß, wonach das klingt. Aber was soll’s, „Romeo und Julia“ ist schließlich eine schöne, romantische Liebesgeschichte, also nehme ich das einfach in Kauf. 🙂
Das erste Kapitel fand ich ganz erstaunlich, denn man trifft Sebastian auf der Beerdigung seines Vaters. C. J. Dushinski beginnt ihre Handlung dementsprechend äußerst düster. Es erinnerte mich stark an die Beerdigung der Waynes, als Bruce Wayne ein Kind und noch nicht Batman ist. Vermutlich lag es auch an den Andeutungen bezüglich des Settings, denn Dushinskis „Rain City“ scheint Gotham City nicht ganz unähnlich zu sein. Warten wir’s ab. 😉

4. Mit wem (ausser im Netz) tauscht ihr euch noch über eure Leseleidenschaft aus? Habt ihr gleichgesinnte Freunde im Familien- oder Bekanntenkreis?

Das ist leicht zu beantworten: mit meinen Eltern. Ich fahre jeden Sonntag zum Essen zu ihnen (es sei denn, ich muss arbeiten, aber das kommt eher selten vor) und wir unterhalten uns jeden Sonntag mindestens einmal über Bücher. Ich erzähle, was ich gelesen habe und wie ich es fand. Ist es ein Buch, dass Mama und Papa ebenfalls gelesen haben, diskutieren und philosophieren wir gern auch mal stundenlang darüber. Natürlich empfehlen wir uns auch gegenseitig Bücher. Mir ist dabei aufgefallen, dass mich die Bücher, die mein Vater liest, mittlerweile neugieriger machen als die Bücher, die meine Mama liest. Das hängt gar nicht damit zusammen, dass ich ihre Auswahl nicht mögen würde, eher im Gegenteil. Unser Buchgeschmack ist sich sehr ähnlich, wir lesen fast genau die gleichen Bücher. Nur meine Vorliebe für YA Romane teilen wir nicht, weil sie sich für dieses Genre mittlerweile zu alt fühlt, was ich auch verstehen kann. Sie hat mir ja nun doch einige Jahre voraus, da ist es nachvollziehbar, dass sie manchmal Probleme hat, sich in die jugendlichen ProtagonistInnen hineinzuversetzen. Ich vertraue ihren Empfehlungen. Aber wenn mein Papa ein Buch toll findet, ist das für mich oft eine Möglichkeit, ein neues Genre oder eine neue Herangehensweise an das Schreiben auszuprobieren. Darum machen mich seine Empfehlungen oft neugieriger. 😉
Mit dem Lieblingsmenschen unterhalte ich mich auch über Bücher, aber das ist anders, weil wir so unterschiedliche Bücher lesen. Die Bücher, die wir beide gelesen haben, kann man an einer Hand abzählen. Sein Geschmack ist… sagen wir mal exklusiv. Man könnte auch sagen, seine Auswahl ist sehr begrenzt. 😀 Auch liest er lange nicht so viel wie ich. Aber das spielt für mich eigentlich keine Rolle, weil er stattdessen etwas für mich tut, was mir viel bedeutet: er hört mir zu. Er hat eine Engelsgeduld und hört sich alles an, was ich über ein Buch zu sagen habe, selbst wenn er nichts darauf erwidern kann. Jede Schwärmerei, jedes Gemecker. Dafür bin ich ihm sehr dankbar und das entschädigt mich bei Weitem dafür, dass wir nicht richtig über Bücher diskutieren können, weil unsere Geschmäcker zu verschieden sind. 🙂

Was lest ihr im Augenblick? Mit wem unterhaltet ihr euch über Bücher?

Ich freue mich wie immer über jede Meinung und jedes Kommentar! 😀
Alles Liebe,
Elli

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Verfasst von - 24. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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23. 02. 2015 – Montagsfrage: In welcher Umgebung liest du am meisten?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Montagmorgen, ein Tässchen Kaffee und die Wiederholung der Oscars im Fernsehen (da ich sie heute Nacht leider nicht gucken konnte). Dazu die Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen. Kein schlechter Start in die Woche, oder? 😉
Ende der Woche ist meine Hausarbeit fällig, was bedeutet, dass ich danach wieder mehr Zeit für euch habe. Ich freue mich schon sehr darauf, weil ich ein paar interessante Themen im Kopf habe, die ich unbedingt mit euch besprechen möchte. Aber heute widmen wir uns erst einmal meinem Liebslingsplätzchen zum Lesen, denn Svenja möchte wissen:

In welcher Umgebung liest du am meisten?

Obwohl ich eigentlich immer und überall lese, wo es möglich ist, lese ich doch zu Hause am meisten. Auf meiner Couch habe ich mir eine Ecke komplett mit Kissen ausgepolstert, sodass einfach jede Leseposition bequem ist. Hier kann ich stundenlang sitzen und/oder liegen und mich völlig in einer Geschichte verlieren, am liebsten mit einer Decke über den Beinen, selbst wenn mir nicht wirklich kalt ist. Links neben mir ist dann immer noch genug Platz, dass ich alles, was ich sonst so brauche, dort abstellen kann. So nehme ich dann schnell mal meine ganze, relativ große Couch in Beschlag, habe aber auch alles in Reichweite. Ich baue mir quasi ein Nest beim Lesen. 😀 Außerdem ist direkt rechts neben meiner Couch der Platz meiner Hündin. Wenn sie sitzt, kann ich sie auch beim Lesen streicheln und kraulen. Das ist wirklich schön, weil meine Leseatmosphäre dadurch sehr entspannt und einfach… kuschelig ist. 🙂
Im Bett lese ich auch gern, tue es aber fast nie. Der Lieblingsmensch muss immer sehr früh aufstehen um zur Arbeit zu fahren und muss dementsprechend auch ziemlich früh ins Bett, einige Stunden, bevor ich mich selbst dazu lege. Ich möchte nicht, dass er aufwacht, also ist Licht anmachen keine Option.
Im Sommer lese ich auch recht gern im Park, während die Prinzessin durch die Gegend springt und auf Baumstämmen (das sind keine Äste mehr) herumkaut, aber da ich immer ein Auge auf sie habe, schaffe ich dabei nicht so viele Seiten. Schön ist es trotzdem. 🙂

Wo lest ihr am meisten?

Beschreibt mir euren liebsten Leseplatz, ich bin neugierig! Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen tollen Start in die Woche!

Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 23. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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17. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute gibt es eine ganz besondere Ausgabe von Gemeinsam Lesen, denn heute findet es zum 100. Mal statt! Herzlichen Glückwunsch! 😀 Anlässlich dieses wichtigen Meilensteins gibt es diese Woche sogar etwas zu gewinnen. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild vorbei. 😉
Außerdem wird es zukünftig eine kleine Änderung geben: die vierte Frage wird bereits eine Woche zuvor veröffentlicht, damit Blogposts besser vorbereitet werden können. Ich finde das gut, denn oft habe ich bereits zu meinem aktuellen Buch so viel zu sagen, dass ich bei der vierten Frage dann unter Zeitdruck gerate, weil ich eigentlich los muss oder etwas zu tun habe. Ein dickes Danke! für diese Änderung an Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese jetzt „Das Spiel“ von Stephen King und bin gerade auf Seite 45, also noch ganz am Anfang.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Sie blieb auf dem Teppich, schönen Dank, und sie hatte auch nicht die Absicht, wieder durchzudrehen.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich heute noch mit „Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover beschäftigt sein werde, aber da ich das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen habe, musste ich mir gestern Abend eine neue Lektüre suchen. Nachdem ich nun nacheinander zwei YA-Bücher gelesen habe, brauchte ich wieder einmal Erwachsenen-Lektüre. 😉 Auf meinem Blog habe ich bisher noch kein Buch von Stephen King rezensiert, also wurde es mal Zeit dafür.
„Das Spiel“ handelt von einer erotischen Nacht, die RICHTIG schief läuft. In ihrem Sommerhaus möchte Gerald Burlingame dem Sexleben mit seiner Frau Jessie neuen Schwung verleihen. Er fesselt sie mit Handschellen ans Bett, doch Jessie ist alles andere als begeistert und fühlt sich hauptsächlich erniedrigt. Sie bittet ihn, die Handschellen zu öffnen – Gerald weigert sich. In einem Anfall von Wut verpasst sie ihm einen Tritt. Dieser Tritt löst bei Gerald eine tödliche Herzattacke aus. Jetzt liegt Jessie auf dem Bett und kann sich kaum bewegen, denn den Schlüssel der Handschellen deponierte Gerald weit entfernt auf der Kommode. Im Klappentext steht zur weiteren Handlung folgendes:

„Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch…“

Ich gehe davon aus, dass sich die weitere Handlung hauptsächlich in Jessies Kopf abspielt und rechne mit einem hervorragenden Psycho-Trip in bester King-Manier. Ich bin ja noch ganz am Anfang, aber ich bin schon jetzt wieder einmal begeistert, wie anschaulich und vorstellbar King eine bestimmte Situation beschreibt. Ich konnte sofort in die Handlung eintauchen und habe auch problemlos ein Bild von der Beziehung der beiden Eheleute zu einander bekommen. Jessie wollte ihrem Mann einen Gefallen tun indem sie bei seinem Spiel mit machte, obwohl sie ihn eigentlich nicht mehr liebt. Mehr noch, er stößt sie sogar ab und nach dem Eindruck, den King mir vermittelt hat, kann ich das sogar verstehen. Ich hätte mich von diesem Mann auch nicht anfassen lassen wollen. Nicht mal an der Schulter.
Hilflos und völlig isoliert, kann ich mir gut vorstellen, dass für Jessie die Grenzen von Realität und panikinduzierten Horrorvorstellungen verwischen. Ob sie tatsächlich noch Besuch von einer realen Person bekommt… tja, wer weiß? Vielleicht stellt sie es sich auch nur vor. Ich bin gespannt. 😀

4. Das 100. mal „gemeinsam Lesen“! Lasst es Revue passieren und erzählt uns seit wann ihr dabei seid, was ihr an gemeinsam Lesen so mögt, oder habt ihr sogar Verbesserungsvorschläge? Gibt es etwas, was ihr vermisst, was ihr gerne anders hättet? Oder etwas was ihr besonders schätzt, was diese Aktion für euch einfach wirklich einzigartig und perfekt macht?

Ich bin erst seit dem 4. November 2014 dabei, aber in dieser vergleichsweise kurzen Zeit ist diese Aktion für mich sehr wichtig geworden. Auf der einen Seite finde ich es wahnsinnig interessant zu lesen, in welche Bücher ihr eure Nasen steckt, obwohl ich nicht immer die Zeit habe, bei wirklich allen TeilnehmerInnen vorbeizuschauen. Auf der anderen Seite ist die Aktion auch für meinen eigenen Leseprozess bedeutsam. Auf diese Weise erhalte ich die Möglichkeit, bereits vor der Rezension über ein bestimmtes Buch nachzudenken. Ich kann positive und negative Aspekte gegeneinander abwägen und den Grundtenor meiner Gedanken erkennen. In meinem Kopf herrscht oft ein bisschen Chaos, was Buchgedanken angeht; durch Gemeinsam Lesen kann ich die wichtigsten aus dem Chaos befreien und gewinne so bereits eine Vorstellung davon, in welche Richtung sich meine Rezension entwickeln wird. Es ist ein hilfreicher Schritt zu einer strukturierten Buchbesprechung.
Dementsprechend habe ich auch keine Verbesserungsvorschläge, von mir aus kann die Aktion so bleiben wie sie ist. 😉

Was lest ihr im Augenblick? Was gibt euch die Aktion Gemeinsam Lesen?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 17. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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16. 02. 2015 – Montagsfrage: Reiz des Lieblingsgenres?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Momentan ist es etwas ruhig hier auf dem wortmagieblog. Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust hätte oder keine Rezensionen zustande brächte, sondern es hängt einfach damit zusammen, dass ich eine Hausarbeit bis Ende des Monats fertigstellen muss. Ich versuche selbstverständlich trotzdem, Beiträge vorzubereiten, aber das dauert eben länger als sonst, weil ich mir keinen ganzen Tag dafür Zeit nehmen kann. Der kreative Prozess einer phonologischen Analyse und der einer Rezension unterscheiden sich doch sehr. 😉
Die heutige Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen passt mir allerdings ziemlich gut:

Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenre/s für euch aus?

Mir geht es da genauso wie Svenja. Ich lese am liebsten Fantasy, weil mich diese Bücher so weit von der Realität wegbringen, wie es nur möglich ist. Sie laden mich zum Träumen und zu herrlichen Gedankenspielen ein. Kein anderes Genre schafft es, dass ich Lust verspüre, meine Sachen zu packen und auf einem Schiff anzuheuern, wenn ihr euch erinnert. 😉 Ich denke, meine Beziehung zu Fantasy-Literatur lässt sich am besten mit einem Zitat zusammenfassen, das aus einem Song von Stephan Weidner stammt:

„Die Wirklichkeit ist immer da,
sei nie mit ihr zufrieden,
denn sie ist Zufall,
Zeit sie zu besiegen

Sie ist maßlos enttäuschend,
wahrlich keine Freude,
und nur zu ändern,
indem wir sie leugnen“

Ich liebe diese Zeilen, weil es genau das ist, was ich (oft) beim Lesen empfinden möchte. Die Wirklichkeit konfrontiert uns täglich mit schrecklichen Dingen; jeden Tag muss ich Nachrichten lesen, in denen im Grunde nur wieder einmal steht, wer wann aus welchen sinnlosen Gründen gestorben ist oder gelitten hat. In der Fantasy werden die Bösen in der Regel besiegt. Sie werden für ihre Schlechtigkeit bestraft. In der Realität passiert das nur in den seltensten Fällen. Es gibt so viele Beispiele, die zeigen, dass die weltweiten Rechtssysteme meist gar nicht greifen, sobald Geld im Spiel ist. Verbrechen gegen die Menschenrechte oder die Menschlichkeit werden gern übersehen, wenn damit viel Geld zu verdienen ist. Ich sage nur Fußball-WM in Katar. In einem Fantasy-Buch wäre das niemals möglich. Eine Gruppe tapferer HeldInnen würde rechtzeitig eingreifen und verhindern, dass so etwas passiert. Es ist schön, in ein Buch abzutauchen, in dem die Rollen von Gut und Böse ganz klar verteilt sind und in dem die Guten am Ende des Tages siegen. Die Welt macht mich oft sehr traurig. Fantasy-Literatur hilft mir, das für ein paar Stunden zu vergessen.

Außerdem lese ich unheimlich gern Dystopien, vor allem aus der Young Adult – Sparte. Ich denke, die Gründe sind in diesem Punkt ganz ähnlich wie beim Fantasy-Genre. In YA-Dystopien siegen ein paar Jugendliche über ein repressives, furchtbares System, indem sie einfach das Richtige tun. Durch Mut und tiefe Freundschaft sind sie in der Lage, eine Gesellschaft zu ändern, die noch viel schlimmer ist als unsere. Ich wünschte, es wäre in der Realität genauso. Ich wünschte, es bräuchte nur ein paar beherzte Teens, um eine Revolution zu starten, die Unrecht, Armut und Leid beendet. Leider funktioniert unsere Welt so nicht. Aber es ist schön, es sich vorzustellen und genau dabei helfen mir YA-Dystopien. Sie vermitteln mir ein Gefühl von… „Ganz egal, wie schrecklich die Welt ist, lebst du die richtigen Werte, bist du in der Lage, sie zu ändern“. Wenn alles hoffnungslos scheint, erinnern mich diese Geschichten daran, nicht aufzugeben.

Warum greift ihr so gern zu eurem Lieblingsgenre? Was macht diese Bücher für euch so besonders?

Ich freue mich sehr auf eure Meinungen und Kommentare, weil ich wirklich gern wüsste, inwiefern euch das eine oder andere Genre fasziniert. Vielleicht sind unsere Gründe ja ganz ähnlich. 🙂

Viele liebe Grüße,
Elli

 
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Verfasst von - 16. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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10. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese Aktion wird abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Weltenwanderer durch einen Klick aufs Bild. 🙂

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Jenseits der Drachenküste“ (Sturmwelten #3) von Christoph Hardebusch und bin auf Seite 334.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

“ »Aufstehen! Mitkommen!«, brüllte eine Stimme, und Roxane schreckte hoch.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich befinde mich ja jetzt im letzten Drittel des dritten Bandes der Sturmwelten-Trilogie und ich muss sagen, ich frage mich langsam, ob Hardebusch es wirklich schafft, alle offenen Fragen noch zu meiner Zufriedenheit aufzuklären. Denn ich habe haufenweise offene Fragen.
Es geht ja immer noch um die Ladung des schwarzen Schiffes, die offenbar keinesfalls in die falschen Hände geraten darf. Mittlerweile sind von allen Seiten Parteien aufgetaucht, die Interesse an der Ladung haben. Es ist immer noch nicht klar, was an ihr eigentlich so wertvoll, gefährlich und besonders ist und inwiefern jede einzelne dieser Parteien einen Vorteil gewinnen würde, bekäme sie die Ladung in die Hände. Ich tappe immer noch im Dunkeln und kann noch überhaupt nicht absehen, worauf es jetzt eigentlich hinausläuft. Alles ist höllisch verzwickt und miteinander verbunden; ich kann nur hoffen, dass Hardebusch eine große Aufklärungsszene eingearbeitet hat, in der erklärt wird, warum alle Welt so wild auf diese Ladung ist. Aber bisher hat mich Hardebusch ja nicht enttäuscht, also werde ich ihm einfach vertrauen. 🙂

4. Dicke Wälzer (ab 500 Seiten) – lest ihr sie gerne oder scheut ihr euch davor? Und warum?

Die Seitenanzahl eines Buches ist mir egal. Es spielt für mich keine Rolle, ob es dick oder dünn ist, obwohl ich in der Regel doch lieber Bücher ab 200 Seiten lese. Für mich geht es nur um die Geschichte, die vom Klappentext angepriesen wird. Interessiert sie mich, lese ich das Buch, ob es nun 100 oder 800 Seiten hat. Ich habe bei einigen BloggerInnen gelesen, dass sie Probleme haben, bei dicken Wälzern dran zu bleiben – das war für mich niemals schwierig, solange das Buch gut ist. Natürlich ist es ärgerlich, wenn eine Lektüre mir nicht gefällt und dann auch noch besonders dick ist, weil es einfach länger dauert, bis ich das nächste Buch anfangen kann. Aber in der Praxis macht es kaum einen Unterschied, weil ich mir auch mal die Zeit nehme, an einem Tag 200-300 Seiten zu lesen. Nur die Motivation unterscheidet sich. Bei einem guten Buch mache ich das, weil es spannend ist; bei einem schlechten Buch, weil ich fertig werden möchte.
Was ich an diesen dicken Schmökern besonders mag, ist das Potential. Mehr Seiten bedeutet auch, dass ich Charaktere und Weltaufbau viel intensiver kennenlernen kann. Die Handlung kann sich natürlich entwickeln, der Spannungsbogen kann sich graduell aufbauen. Mir gefällt es, wenn ich gute Wissensgrundlagen habe, bevor die Story richtig Fahrt aufnimmt. Natürlich gibt es auch Bücher, die die LeserInnen direkt in die Handlung schubsen und ansatzlos durchstarten; damit kann ich mich aber nur anfreunden, wenn ich merke, dass ich dem Autor oder der Autorin vertrauen kann, dass ich später noch aufgeklärt werde.

Was lest ihr im Augenblick? Spielt die Seitenanzahl eines Buches für euch eine Rolle?

Ich freue mich wie immer auf eure Gedanken und Kommentare! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 10. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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09. 02. 2015 – Montagsfrage: Ein Buch aus einem Buch?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder einmal Montag, also gibt es auch eine neue Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen, die es zu beantworten gilt. Die Frage dieser Woche finde ich wirklich toll:

Hast du schon mal ein Buch gekauft/gelesen, weil es in einem Buch vorkam?

Oh ja, das habe ich tatsächlich, bin damit bisher aber noch nicht sehr erfolgreich gewesen. Ich habe John Miltons „Das Verlorene Paradies“ nur im Regal stehen, weil Emily es in „Lycidas“ (Die Uralte Metropole #1) von Christoph Marzi liest. Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass Marzi die Tatsachen in diesem Punkt arg geschönt hat. Emily ist zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt. „Das Verlorene Paradies“ ist eine Lektüre, die keine 12-jährige lesen geschweige denn verstehen könnte. Woher ich das weiß? Ich bin mehr als doppelt so alt wie Emily und habe es bis heute nie über 10 Seiten hinaus geschafft. Ich habe es mehrmals versucht, musste aber immer wieder abbrechen, weil es einfach verflucht schwer ist. Fortlaufend und komplett in Reimform, entstanden im 17. Jahrhundert, beschäftigt sich Milton darin mit seiner Vorstellung Luzifers als verlorener, missverstandener Sohn des Himmels. Eine grundlegende, grenzwertige, theologische Frage der Interpretation. Niemand kann mir weismachen, dass Emily dieses Buch lesen und begreifen konnte, auch Christoph Marzi nicht. Trotzdem möchte ich es eines Tages abschließen. Eines Tages werde ich herausfinden, wie man „Das Verlorene Paradies“ so liest, dass man es auch versteht. Und wenn ich dann bereits 80 bin, ist das auch okay. 😉
Ansonsten fällt mir eigentlich kein weiteres Buch ein, dass ich gekauft habe, weil es in einem anderen Buch vorkam. Ich muss aber zugeben, dass ich „Oliver Twist“ von Charles Dickens vermutlich nicht so bald gelesen hätte, wäre es nicht in „Timm Thaler“ von James Krüss vorgekommen. Timm liest es auf seiner Weltreise mit Herrn L. Lefuet und fühlt sich Oliver verbunden, weil er ebenfalls ein Waisenjunge ist. Ich denke, diese Szene hat mir den letzten Schubser gegeben, den ich brauchte, um es endlich mit Dickens zu versuchen. 🙂

Und ihr? Habt ihr schon mal ein Buch gelesen oder gekauft, weil es in einem anderen Buch vorkam?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Antworten und Kommentare und wünsche euch einen wundervollen Wochenstart! 😀
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 9. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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06. 02. 2015 – Verführerische Langeweile oder Wenn ein Buch-Junkie nichts zu tun hat

Hallo ihr Lieben! 🙂

Letzte Nacht habe ich gearbeitet. Ich hatte eine Schicht von 16 Uhr bis Mitternacht. Meine Aufgabe war es, Kommentare von Usern zu überprüfen, die etwas zu bestimmten Artikeln zu sagen hatten. Ich bin eine der ModeratorInnen für die Community. Der Job ist erstaunlicherweise ziemlich anstrengend, nicht, weil man stundenlang nichts anderes tut als lesen, sondern weil man stundenlang versucht, fremde Gedankengänge nachzuvollziehen und zu bewerten. Von den teilweise wirklich ausufernden Streitigkeiten ganz zu schweigen. Das allerdings nur am Rande.
Nun ist es aber nun mal so, dass nicht alle User bis Mitternacht wach oder aktiv bleiben. Liegt in der Natur der Sache, denn am nächsten Tag müssen sie ja auch wieder arbeiten. Irgendwann in der Nacht kommt daher meist ein Punkt, an dem die Langeweile um sich greift, weil nicht mehr so viel gepostet wird, das gelesen und gecheckt werden muss. Tja. Da sitze ich dann also mitten in der Nacht an einem leistungsstarken MAC mit Internetanschluss und habe nur sehr wenig zu tun. Es gibt kaum etwas schlimmeres, als darauf zu warten, dass etwas passiert.

CM boring

Also tat ich das, was wohl jeder Büro-Mensch irgendwann einmal tut: ich surfte auf anderen Websites. Ja, ich weiß, das soll man nicht, aber ich mache das wirklich nur, wenn ich nichts zu tun habe und vernachlässige meine Arbeit deswegen nicht. Ehrlich. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. 😉
Das Problem daran ist, dass ich ein Buch-Junkie bin. Auf was für Seiten surft ein Buch-Junkie wohl, wenn die Langeweile dominiert? Richtig. Ich trieb mich bei Goodreads herum und suchte nach neuer Lektüre. Weil mein SuB und meine Wunschliste ja nicht sowieso schon ausufern. Zu Hause mache ich das eigentlich nicht mehr oder nur sehr selten, weil ich genau weiß, dass ich jetzt schon nicht mehr hinterher komme. Da ich ja trotzdem gearbeitet habe, wurden es „nur“ vier neue Bücher auf der Wunschliste und ein paar, über die ich noch mal nachdenken muss.
Als ich dann wieder daheim war und mir den einen oder anderen Vorwurf für mein Verhalten gemacht habe, kam mir der Gedanke, wie das wohl bei euch allen ist.

Wann und wie sucht ihr nach neuer Lektüre?

Passiert das eher zufällig und aus Versehen oder sucht ihr gezielt? Ist es für euch auch eine Langeweile-Ablenkung wie bei mir? Nutzt ihr Seiten wie LovelyBooks, Goodreads und amazon oder verlasst ihr euch ausschließlich auf Blogs?

Erzählt mir davon! Ich freue mich wie üblich sehr auf eure Geschichten und Kommentare! 😀
Alles Liebe,
Elli

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 6. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Let’s talk about… die YA Bestenliste des Rolling Stone

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute möchte ich mich gemeinsam mit euch von den höchst-seriösen Bestenlisten trennen und stattdessen über eine Zusammenstellung diskutieren, die sich ausschließlich mit einem Genre befasst: Young Adult. Ich weiß, dass viele von euch diese Sparte lieben und ebenso wie ich häufig lesen, deswegen denke ich, sie kommt uns sehr entgegen. Die Liste ist eine Zusammenstellung des Rolling Stone Magazin vom Mai 2014, das ihr sicher alle kennt. In der Vergangenheit zeigte sich, dass ihr immer sehr interessiert daran seid, wie die Auswahl vonstatten ging, dieses Mal kann ich euch diese Frage aber leider nicht beantworten. Die Autorin des Artikels, Anna Fitzpatrick, schreibt lediglich, dass „sie“ (was vermutlich sie selbst und ein Team aus RedakteurInnen einschließt) sich durch hunderte Geschichten gewühlt haben, um eine Kernsammlung von Klassikern und unbemerkten Schätzen zusammenzustellen. Das Ergebnis sind 40 Romane, die Fitzpatrick als die essenziellen Bücher des Genres bezeichnet.
Lasst uns zuerst einen Blick auf ihre Auswahl werfen, bevor ich im Anschluss noch ein paar Worte dazu sage, um euch meine Meinung zu dieser Bestenliste darzulegen.

Rolling Stone When Holden Met Katniss

Titel Autor Elli’s Info
“The Messenger“ Markus Zusak Regal gelesen 2gefallen 2
”Miracle’s Boys“ Jacqueline Woodson
 unbekannt
”Uglies“ Scott Westerfeld  schon mal gehörtautor bekanntvielleicht
“Code Name Verity“ Elizabeth Wein  unbekanntnoch drüber nachdenken
“(You) Set Me On Fire“ Mariko Tamaki  unbekanntvielleicht
“The Raven Boys” Maggie Stiefvater  schon mal gehörtautor bekanntvielleicht
“Grasshopper Jungle” Andrew Smith  unbekanntnoch drüber nachdenken
“The Catcher in the Rye” J.D. Salinger  Regalgelesen 2gefallen 2
“Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe” Benjamin Alire Sáenz  unbekanntvielleicht
“How I Live Now” Meg Rosoff  unbekannt
“Harry Potter and the Order of the Phoenix” J.K. Rowling Regal gelesen 2gefallen 2
“Eleanor & Park” Rainbow Rowell  schon mal gehört
“The Bell Jar” Sylvia Plath  schon mal gehörtautor bekanntvorgenommen
“The Reluctant Journal of Henry K. Larsen” Susin Nielsen  unbekannt
“The Knife of Never Letting Go” Patrick Ness  Regalgelesen 2gefallen 2
“Legend” Marie Lu Regal gelesen 2gefallen 2
“Adaption” Malinda Lo  schon mal gehörtvielleicht
“Boy meets Boy” David Levithan  autor bekanntvielleicht
“Alice, I Think” Susan Juby  unbekannt
“The Summer Prince” Alaya Dawn Johnson  unbekannt
“Firecracker” David Iserson  unbekanntnoch drüber nachdenken
“The Outsiders” S.E. Hinton  schon mal gehört
“Born Confused” Tanuja Desai Hidier  unbekanntvielleicht
“The Fault In Our Stars” John Green schon mal gehörtautor bekannt vielleicht
“The House of the Scorpion” Nancy Farmer  unbekanntvielleicht
“Monster” Walter Dean Myers  unbekanntvielleicht
“If You Could Be Mine” Sara Farizan  unbekanntwunschliste 4
“Romiette and Julio” Sharon M. Draper  unbekanntniemals 2
“Vivian versus the Apocalypse” Katie Coyle  unbekanntwunschliste 4
“The Hunger Games” (Trilogy) Suzanne Collins Regal gelesen 2gefallen 2
“Gingerbread” Rachel Cohn  unbekanntvielleicht
“The Perks of Being a Wallflower” Stephen Chbosky  wunschliste 4
“The Princess Diaries” Meg Cabot Regal gelesen 2gefallen 2
“Beauty Queens” Libba Bray  unbekanntwunschliste 4
“The Sisterhood of the Traveling Pants” Anne Brashares  schon mal gehörtniemals 2
“Ship Breaker” Paolo Bacigalupi  unbekanntwunschliste 4
“Forever” Judy Blume  autor bekanntvielleicht
“Noughts & Crosses” Malorie Blackman  unbekanntwunschliste 4
“Speak” Laurie Halse Anderson  schon mal gehörtwunschliste 4
“The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian” Sherman Alexie  schon mal gehörtwunschliste 4

​Von diesen 40 Büchern, die der Rolling Stone als lesenswert ansieht, habe ich immerhin 7 gelesen. Der Großteil ist mir aber völlig unbekannt. Möglicherweise wundert ihr euch über die Kombinationen von dem Symbol für „Unbekannt“ oder „Schon mal gehört“ mit anderen Symbolen, also möchte ich das kurz erklären. Als ich die Liste durchging, war mir bereits klar, dass ich die meisten Bücher nicht kenne. Ich hätte es ziemlich langweilig gefunden, hätte ich euch immer nur darüber informiert, dass ich keine Ahnung habe. 😀 Daher habe ich die Bücher, die ich nicht kannte oder von denen ich bisher nur gehört/gelesen hatte, recherchiert, um eine genauere Auskunft geben zu können. Das heißt, ein paar Bücher, die ich vorher nicht kannte, sind nun auf meiner Wunschliste gelandet. Bei vielen konnte ich mich nicht richtig entscheiden, daher taucht auch recht häufig der Würfel für „Vielleicht“ auf. Für mich bedeutet das, dass ich versuchen werde, ein paar Rezensionen zu lesen oder, wie im Fall von „The Fault In Our Stars“, erst einmal ein anderes Buch des Autors oder der Autorin lesen möchte.

Ich habe eine Weile über der Zusammensetzung der Liste gebrütet, gerade weil das Auswahlverfahren nicht erklärt wurde. Ich versuchte, das Muster zu finden, was alle diese Romane gemeinsam haben und wieso ausgerechnet diese es auf die Bestenliste geschafft haben, während andere meiner persönlichen Favoriten nicht erwähnt werden. Ich glaube, ich habe den Code geknackt. Meiner Meinung nach sind all diese Bücher nicht nur Young Adult Literatur, sondern auch Initiationsliteratur. Das bedeutet, dass es nicht einfach nur ums Erwachsen-werden geht, sondern um Selbstfindung und Emanzipation, um das Zurechtfinden in der Welt und ihre Entdeckung und um das Entwickeln einer eigenen (sexuellen) Identität. Natürlich kann ich es für die Bücher, die ich nicht kenne und nicht gelesen habe, nicht zu 100% belegen, aber ich denke, solche Tendenzen sind auch in diesen Werken enthalten.

Nehmen wir doch als Beispiel mal „Harry Potter und Der Orden des Phönix“. Warum ist ausgerechnet der fünfte Band in der Bestenliste vertreten? Ich denke, es liegt an dieser Schlüsselszene gegen Ende des Buches, als Harry erkennt, dass es nicht die Gemeinsamkeiten mit Voldemort sind, die ihn ausmachen, sondern die Unterschiede. Er löst sich somit von einer Angst, die ihn begleitet hat, seit er von ihrer Verbindung weiß und grenzt sich ganz klar von all der Bosheit, die Voldemort charakterisiert, ab. Mit anderen Worten, er emanzipiert sich. Auf einer weiteren Ebene verliert Harry darüber hinaus auf gewisse Weise seine kindliche Unschuld, weil ihm das erste Mal richtig bewusst wird, dass er im Konflikt mit Voldemort sein Leben verlieren könnte und laut der Prophezeiung auch muss, will er ihn endgültig aufhalten. Der fünfte Band ist dementsprechend reichlich düster, markiert aber auch den unausweichlichen Wendepunkt der Reihe.

Ein weiteres Beispiel: „The Messenger“ (auf Deutsch: „Der Joker“) von Markus Zusak. Ich glaube, dieses Buch ist gar nicht so bekannt, aber ich habe es tatsächlich gelesen. In dieser Geschichte verwandelt der Protagonist Ed sein Leben und sich selbst von durchschnittlich zu außergewöhnlich, einfach, indem er anderen Menschen hilft. Er findet seinen Platz in der Welt und findet heraus, was für ein Mensch er ist bzw. wie er sein will. Es ist eine rührende Geschichte von Entwicklung und Selbstfindung, die mir gut gefallen hat.

Ich könnte jetzt natürlich jedes Buch durchkauen, das ich von dieser Liste gelesen oder von dem ich bereits gehört habe, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will. Der Rolling Stone hat nicht einfach nur gute YA Romane herausgesucht. Die Bücher ihrer Liste übermitteln alle eine wichtige Botschaft, die vor allem die Zielgruppe positiv beeinflussen soll. Ich denke, das ist der Grund, warum beispielsweise die Delirium-Trilogie nicht auftaucht und auch relativ wenig Fantasy vertreten ist.
Trotzdem landeten sie nicht alle auf meiner Wunschliste, denn erstens bin ich mittlerweile über den Punkt, an dem ich mich in meiner eigenen Entwicklung verloren fühlte, hinaus und zweitens interessiert mich einfach nicht alles.
„The Sisterhood of the Traveling Pants“ – dafür bin ich wirklich zu alt. Ich kenne die Geschichte, weil ich den Film gesehen habe (unfreiwillig, das ist so ein typischer Sonntag-Nachmittag-Pro-7-Film, wenn nichts besseres läuft) und hab immer nur gedacht „Als ob eure Freundschaft wirklich für immer halten würde“.
„Romiette and Julio“ – ich kann mir ziemlich genau vorstellen, wie das Buch aufgebaut ist und denke deswegen nicht, dass ich es unbedingt lesen muss.
„The Summer Prince“ – ich habe den Klappentext gelesen und habe nicht richtig kapiert, worum es gehen soll. Also habe ich das Interesse verloren.

Ein paar neue Werke habe ich auf diese Weise allerdings schon gefunden. Ganz besonders stark ist das „HABEN MUSS“-Gefühl bei „If You Could Be Mine“ von Sara Farizan. Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich Gänsehaut. Es geht um ein lesbisches Paar im Iran, die selbstverständlich eigentlich nicht zusammen sein dürfen und ihre Liebe deswegen geheim halten müssen. Als eine der beiden verheiratet werden soll, findet die andere eine haarsträubende Möglichkeit, wie sie selbst ihre Liebste heiraten könnte: sie müsste behaupten, transsexuell zu sein und eine Geschlechtsangleichung vornehmen lassen. Ist ihre Liebe es wert, ihr wahres Ich zu opfern?
Diese Geschichte klingt so schmerzhaft und aufrüttelnd, dass ich es sofort auf meine Wunschliste gesetzt habe. Ich denke, ich werde das Buch bestimmt auch bald kaufen, weil ich furchtbar neugierig bin.

So, nun aber erst einmal genug von mir. Jetzt seid ihr dran. 😉

Wie findet ihr die YA Bestenliste des Rolling Stone?

Wieder einmal habe ich mir ein paar Diskussionsfragen ausgedacht, an denen ihr euch orientieren könnt, aber natürlich nicht müsst. Jeder Gedanke ist willkommen. 🙂

  1. Welche dieser Bücher habt ihr bereits gelesen?
  2. Welche dieser Bücher möchtet ihr noch lesen?
  3. Welche dieser Bücher würdet ihr niemals auch nur mit der Kneifzange anfassen?
  4. Findet ihr, dass alle diese Bücher ihren Platz in der Bestenliste zu Recht haben?
  5. Was haltet ihr von meiner Theorie zur Initiationsliteratur?

Ich freue mich wie eine Schneekönigin auf eure Meinungen und Kommentare, denn endlich kommen wir mal wieder zum Diskutieren! 😀 Teilt eure Gedankenwelt mit mir; ich bin sicher, dabei entstehen wieder völlig neue, interessante Blickwinkel. Und jetzt:

Let’s talk about… die YA Bestenliste des Rolling Stone!

(Quelle: When Holden Met Katniss: The 40 Best YA Novels)

 
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Verfasst von - 5. Februar 2015 in Let's talk about...

 

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03. 02. 2015 – Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Heute ist wieder Dienstag, also lesen wir heute auch wieder gemeinsam. Leider haben die DHL und amazon meine Lesepläne durcheinander gebracht, weswegen ich nicht das Buch lese, das ich eigentlich lesen wollte. „Unter schwarzen Segeln“ von Christoph Hardebusch hätte gestern ankommen sollen, wurde gestern aber erst losgeschickt, also einen Tag länger warten. Die restlichen Bücher, die ich bestellt habe, sollten ebenfalls gestern ankommen. Sie haben das Logistikzentrum von amazon zwar verlassen, aber dann ist den ganzen gestrigen Tag seit halb 10 Uhr morgens nichts mehr passiert. Verlass dich nie auf andere usw. *Augenroll*
Jedenfalls musste ich dann gestern eine Übergangslösung entwickeln. Glücklicherweise habe ich ja mittlerweile auch einen kindle, also konnte ich auf dem Weg zur Arbeit einfach eins der Umsonst-eBooks lesen, die ich gespeichert habe. Es war „Edward“ von Stephenie Meyer. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das bloß eine Kurzgeschichte von knapp 60 Seiten ist. In dieser beschreibt Meyer Bellas und Edwards erste Begegnung aus seinem Blickwinkel. Das ganze Ding ist so kurz, dass sich nicht einmal eine Rezension lohnt. Ich war enttäuscht.

Wieder zu Hause musste ich ja dann feststellen, dass „Unter schwarzen Segeln“ noch nicht hier angekommen war, also brauchte ich wieder eine Übergangslösung. Erst dachte ich, ich könnte „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern lesen, aber nach etwas mehr als 80 Seiten habe ich gemerkt, dass es einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist. Ich wollte ja Piraten, kein Magierduell. Also noch einmal umentscheiden. Wieder habe ich den kindle rausgekramt und mir angesehen, was ich noch gespeichert habe. So stieß ich dann auf meine aktuelle Lektüre, von der ich jetzt mehr erzählen möchte. 🙂
Gemeinsam Lesen wird von abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher betreut, die Fragen dieser Woche findet ihr bei Schlunzen-Bücher durch einen Klick aufs Bild.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Dissected“ von Megan Bostic in der kindle-Version und bin bei 72% (Position 1850).

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„After group was Room Grades.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich werde dieses Buch nicht rezensieren. Nicht, weil es nicht gut wäre, eher im Gegenteil. Ich kann es nicht. Für mich behandelt dieser Roman eine sehr persönliche, intime und schwierige Thematik. Sonst bin ich euch gegenüber ja ziemlich offen und habe wenig Hemmungen, auch etwas aus meinem Leben preiszugeben. Aber in diesem Fall ist es anders. Ich teile gern mit euch, aber ich möchte nicht über etwas schreiben, mit dem ich in meiner Vergangenheit lange und hart gekämpft habe und es für jeden Menschen zugänglich im Internet veröffentlichen. Ich kann „Dissected“ nicht losgelöst von meiner Vorgeschichte bewerten und besprechen. Da das so ist, ginge mir eine Rezension dieses Buches zu tief in meine Privatsphäre hinein. Die Vorstellung, dass meine Vergangenheit für immer im Internet für alle ausgebreitet schwarz auf weiß zu finden ist, ist mir sehr unangenehm. Ich denke auch nicht, dass mein Blog mich dazu verpflichtet, alte Wunden und alten Schmerz neu aufzuwühlen, wenn ich das nicht will. Ich werde hier keinen Seelenstrip hinlegen. Ich bin überzeugt, dass ihr Verständnis dafür habt und es mir nicht übel nehmt. Wenn ihr verstehen wollt, werdet ihr „Dissected“ selbst lesen müssen, was ich euch durchaus empfehlen kann, denn es ist ein gutes Buch, das von mir vermutlich eine 4-Sterne-Bewertung erhält. Ich kann nicht sagen, dass es mir leid täte, zu „Dissected“ keine Rezension zu schreiben und euch keinen genauen Einblick zu ermöglichen, also werde ich mich dafür auch nicht entschuldigen. Es ist meine persönliche Entscheidung, die mich schützen soll. Ich ziehe eine Grenze und dabei wird es bleiben. Bestimmte Erinnerungen müssen nicht offen gelegt werden.

4. Gibt es eine Person in eurem aktuellen Buch, die ihr überhaupt nicht mögt? Wenn ja, warum? Und wenn ihr der Person etwas sagen könntet, was wäre das?

Ja, die gibt es. Es ist der Ex-Freund der Protagonistin Sydney. Er heißt David. Wie im Klappentext bereits deutlich steht, betrügt er Sydney, aber das ist nicht der Grund, obwohl ich diesen Verrat weder verstehe noch entschuldige. Stattdessen geht es um sein Verhalten, als er unter emotionalem Stress steht. Als er versucht, sein Fremdgehen vor Sydney zu verheimlichen, kommt eine Seite an ihm zum Vorschein, die ich bedenklich und abstoßend finde. Er schreit sie an, er kommandiert sie herum und lässt seinen Selbstekel an ihr aus. Diese dominante Art, mit der er Sydney einschüchtert und klein hält, zeigte sich vorher bereits einmal im Ansatz. Ich denke, all das süße, liebe Getue ist nicht seine wahrhafte Persönlichkeit. Ich denke, in Wahrheit ist er jemand, der sich dadurch besser fühlt, dass er andere schlecht behandelt und glaube, er ist darüber hinaus ein junger Mann, der Frauen unterdrückt und emotional missbraucht. Ich sehe in ihm das Potential zum Frauenschläger. Genau das würde ich ihm auch sagen, obwohl ich sicher bin, dass es nicht viel bringen würde. Lieber würde ich mit Sydney sprechen und ihr sagen, dass diese Trennung, so weh sie ihr tut, womöglich das Beste ist, das passieren konnte. Ich würde ihr meinen Blick auf David offenlegen und ihr verdeutlichen, dass sich diese Beziehung in eine äußerst ungesunde Richtung hätte entwickeln können. Wie sagt man so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Was lest ihr im Moment? Welche der Figuren könnt ihr nicht leiden und wieso?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Kommentare und Meinungen! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 3. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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02. 02. 2015 – Montagsfrage: Reihen oder Einzelbände?

montagsfrage neu

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Ich weiß nicht, wie es euch erging, aber meine Nacht war kurz, weil ich nicht widerstehen konnte, mir zumindest die erste Hälfte des Super Bowl anzusehen. Was für ein Spektakel. Was für ein toller Sport. Ich kann verstehen, dass die USA verrückt danach ist, denn es macht wirklich unsagbar viel Spaß, sich das anzusehen. Herzlichen Glückwunsch an die New England Patriots für einen knappen Sieg gegen die Seattle Seahawks! 😀
Heute beginnt trotzdem wieder der Ernst des Lebens, also starten wir diese Woche ganz traditionell mit der Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Bevorzugst du Reihen oder Einzelbände?

Tatsächlich empfinde ich das ähnlich wie Svenja: ich mag es, wenn das Ende einer Geschichte absehbar ist. In meinem persönlichen Ranking stehen allerdings Trilogien ganz oben, nicht Einzelbände. Die kommen erst an zweiter Stelle, ganz dicht dahinter. Das liegt daran, dass ich komplexe Geschichten mag, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet sind und sich ruhig und natürlich entwickeln. In einem Einzelband ist für diese Komplexität meist einfach nicht genug Raum. Trotzdem lese ich Einzelbände wirklich gern, nicht, dass ihr das falsch versteht. Richtige Reihen… da ist es schwieriger. Prinzipiell mag ich sie schon. Aber die Warterei ist natürlich frustrierend, ganz zu schweigen davon, dass sich grundlegende Handlungsstränge oft wiederholen.

Als ich den letzten Band der Chicagoland Vampires – Reihe rezensiert habe, habe ich genau das kritisiert, wenn ihr euch erinnert. In „Sehnsuchtsbisse“ ist mir das erste Mal aufgefallen, dass die Protagonistin Merit eigentlich in jedem Band mit den gleichen Aufgaben konfrontiert ist. Die Serie braucht dringend eine Neuerung, eine Veränderung, um für mich interessant zu bleiben. Sollte die Autorin Chloe Neill nicht endlich eine richtige, individuelle Aufgabe für Merit finden, werde ich sie vermutlich abbrechen.
Diese Problematik besteht für mich genreübergreifend. Letztes Jahr habe ich beispielsweise auch den Fehler gemacht und habe zwei Bände der Temperance Brennan – Reihe von Kathy Reichs direkt nacheinander gelesen. Das wirkte sich direkt auf die Bewertung aus, weil mir auch in diesem Fall auffiel, dass sich der grundlegende Handlungsablauf wiederholt, obwohl ich Tempe sehr mag und die Fälle für sich selbst betrachtet wirklich spannend sind.

Außerdem finde ich die Längen einiger Reihen grenzwertig. Die Anita Blake – Serie zum Beispiel. So sehr ich sie liebe, mittlerweile ist Laurell K. Hamilton bei Band Nummero 24 angekommen. 24 Bände. Das ist doch Wahnsinn. Kommt Anita denn niemals zur Ruhe?
Da finde ich es ganz großartig, dass Charlaine Harris sowie auch Kim Harrison ihre Reihen erst kürzlich beendet haben. Der letzte Band der Sookie Stackhouse – Reihe, „Vampirmelodie“, hat deswegen von mir fünf Sterne bekommen, denn es erfordert einfach MUT, die Heldin nach über 10 Jahren gehen zu lassen. Rachel Morgan endet mit Band 13. Ich bin überzeugt, dass das die richtige Entscheidung war, denn in der Rezension zu Band 7, „Blutkind“, habe ich bereits bemerkt, dass Kim Harrisons Ideen meiner Meinung nach größer sind als ihr Können als Schriftstellerin.
Ihr seht, Reihen sind für mich nicht ganz unproblematisch, obwohl ich immer wieder zu ihnen zurück komme. Ich lese sie gern, aber ich bin auch recht sensibel für den Punkt, an dem der Zenit einer Geschichte meines Erachtens nach überschritten ist.

Natürlich sind auch Trilogien nicht frei von Problemen. Besonders im YA – Bereich hasse ich das „Zweiter-Band-einer-Trilogie-Phänomen“. Warum muss der zweite Band der schwächste sein? Warum gelingt es YA-AutorInnen nicht (immer), den Spannungsbogen die ganze Geschichte über aufrecht zu erhalten? Ich schätze, es liegt daran, dass diese AutorInnen Anfang und Ende einer Story durchaus im Kopf haben, die Verbindung zwischen den beiden aber weniger gut durchdenken, sondern nur irgendwie versuchen, eine Brücke hinzukriegen. Was wiederum daran liegt, dass sich Trilogien ja viel besser verkaufen als Zweiteiler. Gäbe es diesen Druck nicht, vielleicht wären einige Geschichten wesentlich überzeugender, müssten nicht noch 300-400 Seiten gefüllt werden. Vielleicht wäre die Verbindung von Anfang und Ende eleganter, natürlicher und nicht so ein enervierendes Hin und Her wie beispielsweise in „Crossed“ von Ally Condie (Matched #2). Trotzdem bleibe ich dabei, ich lese Trilogien am liebsten, weil ich weiß, wie viel Möglichkeiten sich daraus ergeben. Die Chaos Walking – Trilogie ist das beste Beispiel, ebenso wie ganz aktuell die Sturmwelten – Trilogie. Christoph Hardebusch und Patrick Ness haben das strukturelle Potential erkannt und voll ausgenutzt: ein bedächtiger, ruhiger Einstieg, der alle zukünftigen Entwicklungen entspannt vorbereitet, ohne dabei ein Spannungsdefizit aufzuweisen. Wegen solchen AutorInnen sind Trilogien meine Favoriten.

Was lest ihr am liebsten und warum? Reihen, Trilogien oder Einzelbände?

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen und Kommentare! 🙂
Alles Liebe,
Elli

 
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Verfasst von - 2. Februar 2015 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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