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Simon Strauß – Sieben Nächte

Simon Strauß wurde 1988 in die kulturelle Elite Deutschlands hineingeboren. Sein Vater ist der populäre Autor und Dramatiker Botho Strauß, seine Mutter die Moderatorin und Autorin Manuela Reichart. Er studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bereits während seines Studiums arbeitete er als freier Journalist für die Baseler Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, bei der er seit 2016 als Feuilleton-Redakteur im Theater-Ressort angestellt ist. 2017 veröffentlichte er seinen Debütroman „Sieben Nächte“ und löste damit eine hitzige Debatte aus. Das Buch unterstütze „die Agenda der Rechten“, wurde in der taz geurteilt. Als ich „Sieben Nächte“ zu lesen begann, wusste ich nichts von dessen Umstrittenheit. Ich wählte es aus, weil ich für eine Challenge ein Buch über die sieben Todsünden lesen sollte.

Sein 30. Geburtstag naht. 30 werden – bedeutet das nicht, erwachsen zu werden, erwachsene Entscheidungen zu treffen? Hausbau, Baumpflanzung, Familiengründung. Von den wilden Zeiten Abschied nehmen. Nur war er niemals wild. Er war niemals rebellisch. Sein Leben wird vorbei sein, bevor er jemals richtig lebte. Doch ein wenig Zeit bleibt ihm noch. Ein wenig Zeit, um alles nachzuholen. Er will seine letzte Chance nutzen, der Angst vor dem Erwachsenwerden ins Gesicht lachen. In sieben Nächten will er die sieben Todsünden begehen. Sieben Mal um sieben Uhr über die Stränge schlagen, habsüchtig, neidisch, wollüstig, hochmütig, träge, zornig und maßlos sein. Intensität spüren, bevor es zu spät ist. Bevor ihn die graue Gewohnheit einholt. Bevor er 30 wird.

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Verfasst von - 6. November 2018 in Biografie, Rezension

 

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06. 03. 2014 – Sigmund Freud und ich

Durch einen Zufall stolperte ich heute über den Schreibstil-Test der F.A.Z.. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe meine Rezensionen, die hier auf meinem Blog veröffentlicht sind, als Textproben eingegeben. Dabei kam natürlich nicht für jede Rezension das Gleiche heraus, doch die Mehrheit ergab, dass mein Stil dem von Sigmund Freud ähnelt. Das amüsiert mich doch stark, denn damit habe ich absolut nicht gerechnet. Ob das nun positiv oder negativ zu bewerten ist… wer weiß? Ich werde mir wohl mal ein Werk von Freud besorgen und es lesen müssen, um unsere Stile zu vergleichen. Weitere Ähnlichkeiten bestehen mit Peter Handke und Max Frisch, was mir sehr schmeichelt, da ich letzteren schon seit meiner Schulzeit für einen brillanten Autor halte. Wenn ihr Lust habt, macht den Test doch auch und teilt mir hier in den Kommentaren euer Ergebnis mit; ich bin neugierig, was bei euch so herauskommt.

Sigmund Freud

 

Artikel dazu aus der FAZ: F.A.Z.-Stiltest: „Ich schreibe wie . . .“ – Bücher – FAZ.

++ACHTUNG: Dieser Beitrag wurde übertragen. Erstellungsdatum ist der 06.03.2014!++

 

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