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Schlagwort-Archive: Fakten

James Frey & Full Fathom Five | Die Chronik der Skrupellosigkeit

Teil #4: Die Rache eines Bad Boys

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin fast fertig mit meiner Geschichte über James Frey und Full Fathom Five. Obwohl ihr es sicher schon ahnt, werde ich euch am Ende dieses Posts verdeutlichen, was mich bewogen hat, die „Lorien Legacies“ abzubrechen. Dies ist der letzte Beitrag. Wenn ihr die Reihe noch einmal komplett lesen wollt, folgt einfach diesen Links:
Teil #1: Münchhausens Erbe
Teil #2: Literatur vom Fließband
Teil #3: Full Fathom Five – Ein Ausbeuterbetrieb?

Im gestrigen, dritten Beitrag habe ich euch offenbart, wie ein Vertrag zur Anstellung als Autor_in bei Full Fathom Five aussieht. Ihr wisst nun, unter welchen Bedingungen Suzanne Mozes dort schreiben sollte. Nun müssen wir uns nur noch der Frage stellen, welche Motivation James Frey dazu brachte, Full Fathom Five ins Leben zu rufen. Wie kann ein Autor andere, junge Autor_innen vorsätzlich ausbeuten wollen?

Die Frage, wieso James Frey Full Fathom Five überhaupt gründete, beschäftigte mich lange. Dieser Schritt schien so gar nicht zu ihm zu passen, denn seine eigenen Romane sind weit entfernt von jeglicher Genreliteratur. Da ich auf diese Frage keine konkrete, befriedigende Antwort fand, habe ich mir selbst eine Erklärung zusammengereimt.

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5 Kommentare

Verfasst von - 20. August 2016 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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Montagsfrage: Fiktion vs. Non-Fiktion?

montagsfrage neu

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich freue mich, dass meine neue Kategorie „Literarisches Kochen“ gut bei euch ankam! Das Sturmwelten Curry erhielt einige Likes, woraus ich mal schließe, dass es euch nicht stört, wenn auf einem Buchblog auch mal gekocht wird. 😉 Voraussichtlich werde ich am kommenden Samstag das nächste Rezept ausprobieren. Ich möchte dem Lieblingsmenschen eine Freude machen. Ich habe mich noch nicht für ein Gericht entschieden, also lasst euch überraschen, was es wird. 😉
Bis zum Wochenende ist es allerdings noch ein bisschen hin, heute ist ja gerade mal Montag und somit Zeit für die Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Ich würde behaupten, das Verhältnis pendelt sich etwa bei 85:15 ein. Die Fiktion überwiegt bei weitem. Die Non-Fiktion schleicht sich eher still und heimlich in mein Leseleben. Ich lese sehr, sehr selten Sachbücher, Biografien oder ähnliches. Ginge es ausschließlich nach diesen Genres, läge das Verhältnis vermutlich bei 95:5. Fiktive Geschichten machen mir einfach mehr Spaß. Aber – und das ist ein dickes, fettes Aber – das beinhaltet eben auch Fiktion, die mit non-fiktiven, reellen Fakten untermauert ist. In politischen Thrillern trifft man diese Mischung oft. Erst gestern habe ich mich mit meinen Eltern darüber unterhalten, dass ich gern Bücher lese, die mir durch eine fiktive Erzählung etwas über Geschichte, Wirtschaft und Politik beibringen. Es fällt mir leichter, auf diese Weise zu lernen, als einen Wikipedia-Artikel nach dem anderen zu wälzen. Spannend verpacktes Wissen bleibt in meinem Kopf besser hängen. Ich versuche, so all die Punkte abzudecken, die meine Schulbildung ausklammerte, die mich interessieren und die meiner Ansicht nach bedeutsam für ein umfassendes Verständnis der aktuellen Weltlage sind. Es ist mir wichtig, zu begreifen, was auf der Welt passiert und dank toller politischer Autor_innen wie zum Beispiel Tom Rob Smith, Arne Dahl oder Frank Schätzing muss ich dafür keine trockenen Abhandlungen lesen, sondern kann die Vorzüge der Fiktion genießen. Ich lerne beiläufig, nebenbei, was es sehr viel einfacher macht, komplizierte Zusammenhänge zu verinnerlichen. Oftmals spreche ich parallel zur oder nach der Lektüre mit meinen Eltern über das Gelesene, um den Bezug zur Gegenwart und Realität zu verhärten und zu intensivieren. Ich frage so lange nach, bis ich glaube, mir ein Gesamtbild machen zu können. Das heißt, obwohl ich selten zu Literatur greife, die keine fiktive Geschichte erzählt, ist die Non-Fiktion trotzdem präsent und ich bin dankbar dafür, dass ich mein Wissen auf diese Weise erweitern kann.

Wie präsent ist die Non-Fiktion in eurem Leseleben?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Meinungen und Kommentare und wünsche euch allen einen wundervollen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli

 

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Ellen Marie Wiseman – Die dunklen Mauern von Willard State

2016-04-03 - Wiseman Die dunklen Mauern von Willard State

„Die dunklen Mauern von Willard State“ von Ellen Marie Wiseman ist nur zum Teil fiktiv. Die psychiatrische Anstalt Willard State Asylum hat es tatsächlich gegeben. Als die Anstalt nach 126 Jahren des Betriebs 1995 geschlossen wurde, fanden Arbeiter auf dem Dachboden über 400 Koffer, die Patienten gehörten, die Willard nie mehr verließen. Seit 1999 arbeiteten Darby Penney, Peter Stastny und die Fotografin Lisa Rinzler unermüdlich, um die Biografien ihrer Besitzer_innen aufzudecken und ihnen ein Gesicht zu geben. Das Ergebnis ihrer Bemühungen sind die Ausstellung „Lost Cases, Recovered Lives: Suitcases from a State Hospital Attic“ und das Buch „The Lives They Left Behind: Suitcases from a State Hospital Attic“. Letzteres diente Ellen Marie Wiseman als Inspiration „Die dunklen Mauern von Willard State“ zu schreiben.

Izzy Stones Familie wurde in der verhängnisvollen Nacht zerstört, als ihre Mutter ihren Vater erschoss. Niemand weiß, was sie zu dieser grauenvollen Tat veranlasste. Allein, ohne verbleibende Angehörige, wurde Izzy jahrelang herumgereicht. Erst jetzt, mit 17, hat sie das Gefühl, Pflegeeltern zu haben, denen sie wichtig ist. Aus Dankbarkeit hilft sie den beiden bei ihrem neusten Projekt. Nach der Schließung des berüchtigten Willard State Asylum wurden auf dem Dachboden hunderte von Koffern gefunden, deren Inhalt Peg und Harry nun katalogisieren möchten. Unter den Besitztümern der Insassen entdeckt Izzy einen Stapel ungeöffneter Briefe und das Tagebuch einer Patientin namens Clara Cartwright. Izzy ist von Claras tragischem Schicksal fasziniert und setzt alles daran, ihre Geschichte zu rekonstruieren. Doch je tiefer sie in die Geheimnisse von Claras Leben vordringt, desto näher kommt sie auch den Antworten auf die Rätsel ihrer eigenen Vergangenheit…

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Gemeinsam Lesen

Gemeinsam Lesen 2

Hallo ihr Lieben! 🙂

Jeden Dienstag lesen wir gemeinsam! Diese tolle Aktion wird wöchentlich von den Schlunzen-Büchern veranstaltet; die Fragen dieser Woche findet ihr durch einen Klick aufs Logo!

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Mo Hayder – Die Sekte

2016-02-19 - Hayder Die Sekte

Mo Hayder ist eine Entdeckung meiner Eltern. Sie mögen ihre Thriller sehr, sortieren die Bücher jedoch direkt nach dem Lesen aus Platzmangel wieder aus. Krimis und Thriller liest man ja eher selten mehrfach. Da ich (noch) kein Platzproblem habe, gebe ich den Romanen gern ein neues Zuhause, wenn sie bei meinen Eltern ausziehen müssen. Ich besitze demzufolge eine kleine Hayder-Sammlung, obwohl ihre Bücher nie auf meiner Wunschliste standen. Daher dauerte es allerdings recht lange, bis ich das erste Mal einen ihrer Thriller auf dem Regal zog. Ich entschied mich für „Die Sekte“, weil es sich dabei um einen Einzelband handelt und ich vermutete, dass dies eine gute Möglichkeit wäre, die Autorin kennenzulernen.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, ist die kleine schottische Insel Cuagach Eilean, Pig Island, die Heimat des Teufels und seiner Jünger. Seit Jahren wird wild darüber spekuliert, was auf der Insel vor sich geht, denn die dort lebende, etwas obskure Glaubensgemeinschaft schätzt die Isolation. Umso überraschter ist der Journalist Joe Oakes, dass ausgerechnet er Pig Island besuchen soll. Ein unheimliches Amateurvideo brachte die Insel in die Medien und bescherte der ansässigen Sekte ein unerwünschtes Maß an Aufmerksamkeit. Joe verdient sein Geld damit, Mysterien aufzudecken. Für ihn zählen Fakten, nicht der Aberglaube der Massen. Hochmotiviert nimmt er die Einladung an, um den Gerüchten um Pig Island ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Doch als er auf der Insel eintrifft, geraten seine rationalen Überzeugungen ins Wanken. Schon bald versinkt Pig Island in Blut und Joe muss sich fragen, ob nicht doch der Teufel seine Finger im Spiel hat.

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3 Kommentare

Verfasst von - 26. März 2016 in Krimi, Rezension, Thriller

 

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14 Mal Elliversum: One Lovely Blog Award

one lovely blog award

Hallo ihr Lieben! 🙂

Die liebe Jasmin vom Blog Bücherleser und Kim von Dreaming in Libraries haben mich für den One Lovely Blog Award nominiert. Ich bedanke mich hiermit ganz herzlich bei den beiden, denn ein Award ist ja immer wieder eine nette Bestätigung meiner Arbeit hier auf dem wortmagieblog. 😀
Ich habe mich entschieden, mitzumachen, aber keine weiteren Nominierungen auszusprechen. Das liegt daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese Awards schnell zum Blog-Äquivalent eines Kettenbriefes werden. Man nominiert, dadurch wird man selbst wieder nominiert und so weiter. Das möchte ich vermeiden. Wenn ihr Lust habt, macht mit, wenn nicht, dann nicht. 😉 Nun aber erst mal zu den Regeln:

  • Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese
  • Blogge die Regeln und zeige den Award
  • Veröffentliche sieben Fakten über dich
  • Nominiere weitere Blogger & teile Ihnen die Nominierung mit.

Zwei mal sieben Fakten über mich? Puh, da muss ich erst mal überlegen, weil ich ja zu meinem ersten Blog-Geburtstag bereits 52 Fakten zusammen gestellt habe (Ihr seid neugierig? Dann schaut HIER vorbei!). Es ist gar nicht so leicht, interessante Details aus meinem Leben zu finden, die ich euch erzählen könnte. 😀

1. Ich liebe Videospiele, sowohl für den PC als auch für die Playstation. Obwohl ich so einige Spiele in meinem Besitz habe, komme ich doch immer wieder zu meinem All-Time-Favorite zurück: Diablo. Früher war es Diablo 2, heute ist es natürlich Diablo 3 samt dem Add-On Reaper of Souls (PC-Version). Vielleicht hat ja jemand Lust auf eine Co-Op-Session?

2. So, wie ich auf Buch-Reihen stehe, habe ich auch eine Schwäche für TV-Serien. Ich bin anfällig für Fortsetzungsgeschichten. Ich mag viele Serien, aber müsste ich meine Lieblingsserien benennen, würde ich mich für „Grey’s Anatomy“ und „Supernatural“ entscheiden. Winchester-Power! 😀

3. Ich stehe total auf American Football.

4. Seit ich bei der Tageszeitung mit den vier Buchstaben arbeite, lese ich privat kaum noch Nachrichten. Da ich durch meine Arbeit mit so vielen Artikeln in Kontakt komme, ist es, als wäre mein Nachrichtenpegel permanent überreizt. Ein Teil von mir fühlt sich deswegen schlecht, weil ich eigentlich gern aus anderen Quellen gut informiert sein möchte. Irgendwann finde ich die richtige Balance.

5. Ich habe kürzlich festgestellt, dass ich wohl die einzige in meinem Freundeskreis bin, die genug trinkt. Zwei Liter schaffe ich mindestens pro Tag. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie irgendjemand mit weniger auskommt, denn ich habe einfach ständig Durst.

6. Es nervt mich, dass es viel zu viele Aktivitäten gibt, während denen ich nicht lesen kann. Unter der Dusche. Oder beim Kochen zum Beispiel.

7. Asiatisches Essen, das man mit Stäbchen essen soll, esse ich auch mit Stäbchen. Völlig egal, dass sich meine Hand dabei jedes Mal zur Kralle verkrampft. Ich finde, das gehört sich so.

8. Ich finde, das unhöflichste, was man tun kann, ist, sich zu verspäten. Schon klar, manchmal kann man nichts dafür. Aber in den meisten Fällen sind die Menschen selbst schuld, weil sie nicht ordentlich planen. Ich lebe mein Leben nach dem Motto „Lieber drei Stunden zu früh als eine Minute zu spät“ (Shakespeare).

9. Manchmal hasse ich es, erwachsen zu sein. Ich muss diesen ganzen doofen Erwachsenen-Kram tun, für den ich mich eigentlich noch gar nicht bereit fühle. Das schlimmste sind Versicherungen. Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Tierhalterhaftpflichtversicherung. „Haben Sie sich schon für das Alter abgesichert?“. Blöde Verträge mit Kündigungsfristen, die kein Mensch alle im Kopf behalten kann. Steuern, Miete, Strom und Gas bezahlen. Ich kann Peter Pan total verstehen.

10. Ich liebe Schreibwarengeschäfte. Notizbücher, Blöcke, Stifte, Organisationsmaterial und Postkarten, die ich als Lesezeichen verwenden kann, lösen bei mir Verzückung aus. Und ein Textmarker in einer Farbe, die ich noch nicht in meiner Sammlung habe, kann mich schon mal zum (innerlichen) Quietschen bringen.

11. Ich bin fest überzeugt, dass man zu allen Dienstleistern besonders nett sein muss. Das lohnt sich einfach. Es kommt nicht darauf an, ob das BusfahrerInnen, VerkäuferInnen oder PostbotInnen sind. Sie machen Jobs, die ich nicht machen möchte, auf die ich aber angewiesen bin. Lächelt man den Busfahrer an, macht der Verkäuferin ein Kompliment für ihre neue Haarfarbe und nimmt dem Postboten ein Päckchen ab, das er sonst wieder mitnehmen müsste, werden sie sich daran erinnern. Es kostet nichts, freundlich zu sein.

12. Ich bin kein spontaner Mensch, weil ich mich mit kurzfristigen Planänderungen meist nicht wohl fühle.

13. 60% meines täglichen Denkens drehen sich in irgendeiner Form um die Prinzessin. Wann war ich mit ihr draußen, wann muss ich wieder mit ihr raus, wann hat sie gefressen, wann muss sie wieder fressen, ist sie zu lange drin, bewegt sie sich genug, ist sie lange alleine, ist sie glücklich, wird sie brav sein während ich nicht da bin, humpelt sie, sie hat bald Geburtstag und ist dann offiziell ein Senior, frisst sie auch keinen Mist wenn ich gerade mal nicht hinsehe, wann muss sie wieder zum Tierarzt, sie muss bald gebadet werden, hoffentlich bekommt sie nie eine Magendrehung, ich vermisse sie, hat sie Zecken, ist ihr Ohr wieder mal/immer noch entzündet, wann muss ich aufstehen um noch ordentlich mit ihr spazieren gehen zu können, warum jucken ihre Augen ständig obwohl der Arzt sagt da ist nichts, was denkt sie wohl gerade, wovon träumt sie, atmet sie normal, ich bin so stolz auf sie, irgendwann wird sie sterben und mich verlassen, ich hab sie so lieb.
Ich weiß, das klingt überspannt. So ist es jedoch nicht. Ich habe maximal einen Bruchteil dieser Gedanken auf einmal, plane meine Tage aber definitiv um ihre Bedürfnisse herum. Meine Kleine ist neben dem Lieblingsmenschen das Wichtigste in meinem Leben. Sie kann nicht für sich selbst sorgen, also muss ich das übernehmen und ich versuche, das so gut wie möglich hinzubekommen. Deswegen bin ich gern bereit, alles andere für sie zurückzustellen. Und ja, ich gehöre zu den HundebesitzerInnen, die ständig Fotos von ihrem Hund herum zeigen würden, wenn man sie ließe. 😀

14. Ich würde so ziemlich jede andere (nicht lebensnotwendige) Tätigkeit für das Lesen eintauschen.

Wenn ich Fakten über mich erzähle, versuche ich immer, nicht so viel Buch-bezogenes zu schreiben, weil ihr in diesem Punkt ja schon durch die Montagsfragen und Gemeinsam Lesen recht viel von mir erfahrt. Ich versuche auch, wirklich ins Detail zu gehen, damit ihr mich besser kennenlernt. Ich hoffe, das hat funktioniert. 🙂 Wie immer könnt ihr mir zu jedem Punkt Fragen stellen. Was ich beantworten kann, werde ich beantworten.
Wenn ihr wollt, macht doch auch mit und erzählt etwas über euch! Es ist immer interessant, etwas über die Person hinter einem Blog zu erfahren. 😉

Alles Liebe,
Elli

 

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19. 12. 2014 – Mein erster Blog-Schlüpftag: 52 Mal Elli

Hallo ihr Lieben,
heute schreibe ich aus einem tollen Anlass, denn heute ist mein erster Blog-Geburtstag. Der wortmagieblog ist heute Nacht ein Jahr alt geworden! 😀 Wuhuuuu! 😀 An dieser Stelle möchte ich noch einmal DarkFairy danken, die mir überhaupt erst gesagt hat, dass WordPress mich darauf aufmerksam machen wird. 😉

nicht lustig geburtstag

Jedenfalls, als ich mit dem Bloggen begann, hätte ich nie gedacht, dass ich es überhaupt ein Jahr lang durchhalte. Und ich hätte erst recht nicht gedacht, dass es so viele tolle Menschen gibt, die sich für das interessieren, was ich schreibe. Doch seht uns an, hier sitzen wir ein Jahr später und ich bin immer noch da. Und ihr auch. Das muss gefeiert werden. Ich habe lange überlegt, wie wir diesen festlichen Anlass begehen könnten. Eine Idee nach der anderen habe ich verworfen. Die Lösung habe ich letztendlich bei Tinka gefunden (danke auch dafür!).
Ich weiß, dass ihr es mögt, wenn ihr etwas über mich und mein Leben erfahrt. Also werde ich euch heute 52 Fakten, Geschichten und Anekdoten über mich erzählen, eine für jede Woche des Jahres. Da mir das aber noch nicht genug ist und ich euch darüber hinaus wahrhaft danken möchte für eure Aufmerksamkeit und Treue, veranstalte ich zusätzlich ein kleines Gewinnspiel. Ein/e glückliche LeserIn bekommt von mir ein Buch seiner/ihrer Wahl im Wert von 10€ geschenkt.

Wie läuft das Gewinnspiel ab?

Beantwortet einfach die Frage am Ende des Posts per Mail oder Kommentar. Das war es dann auch schon, mehr müsst ihr nicht tun. 🙂 Achtet darauf, mir eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, unter der ich euch erreichen kann. Aus allen Einsendungen lose ich dann fair den/die GewinnerIn aus und nehme Kontakt auf, um die Adressdaten zu bekommen. Vermutlich werde ich das ausgewählte Buch dann bei amazon bestellen und von ihnen direkt an den/die GewinnerIn verschicken lassen. Das Gute daran: niemand muss Versandkosten zahlen und das Buch dürfte innerhalb von 1-2 Tagen ankommen, weil ich Prime-Mitglied bin. 😉

Bitte beachtet folgendes:
1. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein, oder das Einverständnis eurer Eltern muss vorliegen.
2. Ich übernehme keine Garantie für den Versand.
3. Der Rechtsweg und eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.
4. Das Gewinnspiel läuft bis zum 26.12.2014, ihr habt also eine Woche Zeit, mir eure Antworten mitzuteilen. Ausgelost wird dann am Wochenende vom 27./28.12. und ich werde den/die GewinnerIn sofort benachrichtigen, sobald feststeht, wer es ist.

Nun aber erst mal zu den Infos über mich. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, mich ein bisschen besser kennenzulernen. 🙂

52 Mal Elli

1. Ich habe eine Hündin namens Chilli. Sie ist ein Dobermann-Rottweiler-Schäferhund-Mix und wird im Mai 8 Jahre alt. Sie ist bei mir, seitdem sie ein 7 Wochen alter Knirps war. Da ich damals bereits nicht mehr zu Hause wohnte, habe ich sie komplett allein erzogen und groß gezogen. Ich bin wahnsinnig stolz auf sie und ja, auch auf mich, weil ich sie wirklich toll hinbekommen habe. Sie hört fabelhaft gut, ist freundlich und überschäumend, verspielt und anhänglich, mutig und vertrauensvoll. Sie findet Wasser eklig und geht überhaupt nicht gern baden oder schwimmen. Außerdem ist sie ein Gierpickel. Das sollte man vielleicht nicht über den eigenen Hund sagen, aber Chilli würde eben einfach ALLES fressen, wenn ich sie ließe.

2. Ich bin ein Punk. Heutzutage ist das äußerlich kaum noch zu sehen, aber mein Herz gehört noch immer dieser Subkultur. „Für immer Punk, ein Leben lang“. Und die Musik, die höre ich noch heute leidenschaftlich gern. Früher hatte ich alles, was eben so dazu gehört. Manchmal vermisse ich meinen bunten Iro fürchterlich. Doch ich musste irgendwann einsehen, dass man in unserer Gesellschaft wenig Zukunftschancen hat, wenn man so ANDERS aussieht. Dass die Menschen es dann meist nicht über das Äußere hinaus schaffen und nicht daran glauben, dass in einem verrückten Körper ein wertvoller Geist und Intellekt stecken kann. Zum Glück habe ich auch erkannt, dass ich das Äußere nicht brauche, um den Punk zu fühlen. Trotzdem bin ich heute immer mal wieder enttäuscht, wenn ich von anderen Punkern auf der Straße nicht mehr gegrüßt werde (eine übliche Form der Höflichkeit, ob man sich nun kennt oder nicht).

3. Als ich versucht habe, mich vom Punk zu lösen, bin ich erst einmal in die Skinhead-Szene hinein gerutscht. Und bevor hier jetzt gleich alle schreien, brüllen und mir faschistisch-rassistisches Gedankengut vorwerfen, möchte ich auf diese Website verweisen: Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln.
Aber irgendwie hat mir immer der letzte Funken Identifikation gefehlt. Skinheads und Renees definieren sich viel über ihren Status als Working Class. Damit konnte ich als Studentin nicht dienen. Es war eine gute, aber auch eine anstrengende Zeit, in der ich mich jeden Tag vor mir selbst rechtfertigen musste. Es war bei weitem nicht so natürlich wie mein Leben als Punkerin. Trotzdem bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn ohne sie hätte ich wohl niemals meinen Lieblingsmenschen auf der ganzen weiten Welt kennengelernt.

4. Ich lebe seit über 3 Jahren in einer festen Beziehung. Wenn wir eines Tages mal heiraten sollten, möchte ich das in Jeans, Chucks und Band-T-Shirt tun. Ich möchte keine Feier, ich möchte keinen Kuchen, ich möchte eigentlich nicht einmal Gäste. Ich will diesen Tag ausschließlich mit meinem Mann verbringen, weil unsere Hochzeit ein Ding zwischen ihm und mir ist und zwar NUR zwischen ihm und mir.

5. In meiner Wohnung gibt es keine Pflanzen. Ich kann überhaupt nicht mit Gewächsen, bin wohl mit einem Schimmel-Daumen zur Welt gekommen. Das Problem bei Pflanzen ist für mich, dass die einfach nicht sagen, wenn sie was brauchen. Ja okay, Chilli spricht auch nicht, aber wenn sie hungrig ist, höre ich entweder ihren Magen knurren (*.*) oder sie rennt immer wieder zu ihrem leeren Napf und lutscht darin herum. Außerdem hat sie feste Fütterungszeiten, Tag für Tag. Pflanzen brauchen nicht jeden Tag Wasser. Dadurch vergesse ich, mich um sie zu kümmern. Ich sehe allerdings auch nicht so richtig ein, warum ich mich um etwas kümmern soll, das nichts anderes tut, als von Zeit zu Zeit hübsch auszusehen.

6. Ich bin bereits mit 15 von zu Hause ausgezogen.

7. Ich trinke meinen Kaffee mit viel Zucker, aber ohne Milch. Schwarzer Kaffee ohne alles ist mir zu bitter, aber kippe ich Milch hinein, rebelliert mein Magen dagegen, vor allem, wenn ich noch nichts gegessen habe (was morgens immer der Fall ist).

8. Ich knabbere an meinen Fingernägeln. Eine grässliche Angewohnheit, die ich seit Jahren nicht wirklich los werde. Besonders schlimm ist es, wenn ich ein äußerst spannendes Buch lese. Dann bekomme ich das nicht einmal mit.

9. Ich bin Mitglied beim 1. FC Union Berlin, schaffe es aber so gut wie gar nicht mehr ins Stadion.

10. Ich arbeite bei der großen Tageszeitung mit den vier Buchstaben. Um genau zu sein, in der Online-Abteilung. Meistens bin ich dafür zuständig, das Layout der Artikel nachts soweit zu editieren, dass sie um Mitternacht publiziert werden können. Das heißt, ich schreibe nichts selbst und bin dementsprechend nicht für das verantwortlich, was veröffentlicht wird. Ich füge Fotos und Absätze ein, mache die Fettungen, verlinke und so weiter. Das nennt man dann Contentpflege. Wenn ihr also auf der Website seid, um einen Artikel zu lesen (lügt mich nicht an, ab und zu lachen wir alle gern mal), ist es sehr gut möglich, dass ihr meine Arbeit vor Augen habt.

11. Ich mache meistens mindestens zwei Dinge parallel, weil ich mich sehr schnell langweile. Beim Zähneputzen lese ich beispielsweise immer, weil mir schon die drei Minuten der Langeweile zu viel sind.

12. Ich schaue viel zu viel fern. Wobei ich selten RICHTIG fernsehe. Der Kasten läuft einfach immer nebenbei. Ich mag diese Art der Hintergrund-Beschallung. Musik würde den gleichen Zweck erfüllen, aber irgendwie fehlen mir da die bewegten Bilder. Allerdings gibt es im Schlafzimmer keinen Fernseher, weil ich dann nicht gut schlafe.

13. Ich bin ein bisschen neurotisch veranlagt. Mein Leben funktioniert nach bestimmten Regeln, die ich selbst aufgestellt habe. Diese Regeln legen fest, in welcher Reihenfolge ich mein Essen zu mir nehme (das Beste kommt immer zum Schluss), wie ich mein Kissen aufschüttle, bei welchen Temperaturen ich welche Jacke anziehe und so weiter. Diese Kleinigkeiten geben meinem Tag eine feste Struktur, ohne mich einzuengen. Sie geben mir Sicherheit. Gibt es aus unterschiedlichen Gründen eine Abweichung von meinen Regeln, fühle ich mich unwohl und habe das unwiderstehliche Bedürfnis, es noch einmal RICHTIG zu tun, weil es vorher FALSCH war.

14. Dürfte ich aus meinem Bücherregal nur ein einziges Buch aussuchen, das ich für immer behalte, wäre das meine wunderschöne, alte Ausgabe des „Faust“ in altdeutscher Schrift. Nicht nur, dass das Buch eine Augenweide ist und ich die Geschichte liebe, es hat auch einst meinem Großvater gehört.

15. Ich habe 11 Tattoos und ein Piercing (Mitte Unterlippe). Das 12. Tattoo haben mein Tätowierer und ich bereits begonnen, Anfang Januar geht es damit weiter. Ich werde mich wohl mein Leben lang immer wieder unter die Nadel legen, aber ich denke nicht, dass ich mich noch einmal piercen lasse. Das tat höllisch weh.

16. Mein erstes Tattoo war ein Strichcode zwischen meinen Schulterblättern. Mein größtes Tattoo bisher nimmt die gesamte Außenseite meines linken Oberschenkels ein. Es ist ein Piraten-Pin-up.

17. Seit Ende der Grundschule trage ich nicht mehr meine Natur-Haarfarbe. Bis auf Braun habe ich so ziemlich alle Farben durch, die die Farbpalette so anzubieten hat: Blond, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, Violett und so weiter. Im Moment sind meine Haare schwarz mit einem türkisen Pony. Außerdem habe ich auch schon alle möglichen Haarlängen ausprobiert. Von ganz kurz bis lang, die Hälfte abrasiert, Iro, mit und ohne Pony.

18. Ich lege keinen großen Wert auf Geschenke.

19. Ich mag Süßigkeiten, kann aber immer nur wenig auf einmal essen. Früher konnte ich eine ganze Tafel Schokolade wegputzen, heute wird mir das dann zu viel.

20. Ich gehe nicht gern in Clubs zum Feiern. Ich bin eher der Kneipen- und Konzerte-Typ.

21. Ich bin ein Nachtmensch. Deswegen kommt mir mein Job so entgegen. Meine Hausarbeiten entstehen zu großen Teilen nachts, ebenso wie die Rezensionen für meinen Blog.

22. Ich liebe Weihnachten, Silvester kann ich dafür nicht sonderlich leiden. Im Grunde ist es ein Tag wie jeder andere, aber weil der Jahreswechsel ansteht, geht man mit viel zu hohen und unrealistischen Erwartungen an ihn heran. Die Partys sind dann in der Regel nie so gut, wie man es erhofft hat. Dieses Jahr werden der Lieblingsmensch und ich Pizza bestellen und Filme gucken. Das wird gut.

23. Meine Lieblingsfarbe ist blau, in allen Schattierungen.

24. Eines der ersten Bücher, an die ich mich erinnere, ist „Schwupp und Schwapp“, eine Geschichte über zwei Frosch-Brüder. Meine Mutter hat es mir sehr oft vorgelesen, als ich noch klein war.

25. Ich versuche immer, mir Verfilmungen erst nach dem Lesen des Buches anzusehen, wenn es mich interessiert.

26. Ich lebe in Berlin-Neukölln. Der Bezirk hat einen schlechten Ruf, ist aber schon lange nicht mehr so wild, wie noch vor einigen Jahren.

27. Eines Tages würde ich gern ein Buch schreiben. Bisher habe ich in diese Richtung allerdings noch keine großen Fortschritte gemacht. Schreiben ist schwer.

28. Ich stehe auf Superhelden. Ich würde auch gern Comics sammeln, aber dummerweise ist das ein sehr teures Hobby. Außerdem gibt es so viele, die ich mag, dass ich nicht wüsste, mit welchem ich anfangen sollte.

29. Mein absoluter Lieblings-Super-Anti-Held ist Deadpool (Marvel). Er ist einfach so herrlich fies.

30. Ich höre keine Charts. In Berlin (und in Nürnberg) gibt es den wunderbaren Radiosender Star.FM, der ausschließlich Rock spielt. Dadurch kriege ich meist nicht mit, welche Künstler und Songs gerade so angesagt sind. Aber das stört mich nicht.

31. Star.FM höre ich dann hauptsächlich unter der Dusche und wenn ich mein Bad putze.

32. Zwar lebe ich mit meinem Lieblingsmenschen zusammen, kann ich mich aber auch hervorragend selbst beschäftigen und habe kein Problem damit, allein zu sein. Ganz im Gegenteil, ich brauche regelmäßig Zeit für mich.

33. Ich habe ein wirklich gutes Gesichter- und Namensgedächtnis.

34. Obwohl ich so früh bei meinen Eltern ausgezogen bin, haben wir ein fabelhaftes Verhältnis. Ich fahre jeden Sonntag zum Essen zu ihnen.

35. Das beste an unseren Sonntagsessen sind die Stunden, in denen wir einfach zusammen sitzen und fröhlich vor uns hin philosophieren. Dabei sind schon wirklich hochinteressante Theorien entstanden und ich liebe diesen intensiven Gedankenaustausch.

36. Ich möchte auf der ganzen Welt leben, wenn ich groß bin. Mal hier, mal dort, wohin auch immer der Wind mich weht.

37. Meine größte Angst ist, auf meinem Sterbebett zu bereuen, irgendetwas nicht getan zu haben.

38. In einem anderen Leben, in einer anderen Zeit wäre ich gern eine Piratin geworden.

39. Zu meinem Abiball habe ich ein violett-schwarzes Minikleid im Zebra-Muster getragen. Passend dazu war mein Iro ebenfalls violett-schwarz gefärbt und zum Fächer aufgestellt. Statt High Heels trug ich 20-Loch Springerstiefel. Ach und ich hatte einen richtigen schwarzen Fächer mit Federn dabei, der eigentlich nur als witziges Accessoire gedacht war, sich letztendlich aber als sehr nützlich erwies. Das beste an diesem Tag war, dass mein Großvater ihn noch erleben konnte, obwohl er da bereits sehr krank war.

40. Ich kann in hohen Schuhen überhaupt nicht laufen, weil ich es nie gelernt habe. Als die anderen Mädels meines Alters anfingen, High Heels zu tragen, bin ich auf Springer umgestiegen. Bis heute sah ich nie einen Anlass, dieses Versäumnis mal nachzuholen. Wenn ich Glück habe, wird das auch nie nötig sein.

41. Ich habe weder einen Schuh-, noch Taschen- noch Klamottentick. Ich ziehe an, was bequem ist und worin ich mich gut bewegen kann. Meine Tasche ist meistens mein Rucksack. Der Lieblingsmensch besitzt mehr Schuhe als ich. Ich schminke mich selten mehr als das Mindestmaß und der Großteil dessen dient auch nur dazu, meine überaus schwierige, zickige Haut zu pflegen. Im Alltag benutze ich etwas Puder, Abdeckstift und Mascara. Mehr nicht.

42. Mein Bücherregal ist so groß, dass es Ecken gibt, an die ich selbst mit einer Leiter nicht herankomme. Da muss dann immer der Lieblingsmensch aushelfen, der zwar nicht viel größer ist als ich, aber eben doch ein bisschen.

43. Weil ich nur 1,62m groß/klein bin, habe ich mich daran gewöhnt, auf Konzerten meist nur sehr wenig von der Band zu sehen. Ich werde auch gar nicht mehr sauer, wenn sich 1,90m große Kerle direkt vor mich stellen. Na ja, zumindest nicht mehr so sauer wie früher.

44. Ich habe keinen Kinderwunsch. Vielleicht noch nicht. Vielleicht auch niemals. Letzteres halte ich für recht wahrscheinlich, weil ich mit 25 Jahren immer noch nichts mit Kindern anfangen kann. Verklagt mich, aber ich finde Kinder nervig, laut und einfach nur anstrengend.

45. Der Lieblingsmensch hat mir beigebracht, gelassener zu sein. Dank ihm werde ich nicht mehr so schnell wütend wegen irgendwelcher Alltagskleinigkeiten. Trotzdem gibt es immer noch eine Sache, die mich von 0 auf 180 hochfahren lässt: tritt jemand meine Hündin, und sei es nur aus Versehen, möchte ich dieser Person sofort die Augen auskratzen. Mit meinem Schlüssel. Denn Fingernägel habe ich meistens ja nicht.

46. Ich liebe technische Spielereien, obwohl ich sie eigentlich nicht brauche.

47. Ich sehe mir lieber Actionfilme als Romantik-Schnulzen an.

48. Freitags esse ich immer mit meiner Schwester zu Mittag (heute ist eine Ausnahme). Dazu schauen wir Horrorfilme oder Horrorserien, weil dieses Genre das einzige ist, das wir beide mögen. Letzte Woche haben wir mit der vierten Staffel von „American Horror Story“ angefangen.

49. Wenn ich abwasche, mache ich das grundsätzlich unter fließendem Wasser, weil es kaum etwas gibt, das ich so widerlich finde wie Spülwasser.

50. Ich habe kein Problem mit Spinnen oder Käfern. Ich mag aber keine Würmer, Maden oder prinzipiell Insekten, die keine Beine haben. Motten finde ich eklig, weil sie die Angewohnheit haben, mir vor dem Gesicht herum zu fliegen. Außerdem mag ich auch keine Schmetterlinge. Habt ihr die schon mal von Nahem gesehen? Von wegen hübsch.

51. Ich glaube nicht direkt an Geister, aber ich bin überzeugt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir wahrnehmen können.

52. Ich kann ganz gut zeichnen, aber kein bisschen singen oder auch nur einen Ton halten.

Da habt ihr es. 52 Mal ich. Ich gebe zu, es ist ein bisschen merkwürdig, euch so viel über mich zu verraten. Aber irgendwie ist es auch ein gutes Gefühl, weil ich gern mit euch teile. Ihr könnt mir natürlich zu jeder Info Fragen stellen, ich beantworte sie gern. 🙂
Jetzt erwartet ihr aber sicher alle die Gewinnspielfrage, also will ich euch nicht länger hinhalten! 😀

Welches ist das erste Buch, an das ihr euch aus eurer Kindheit erinnert?

Wie gesagt, schreibt mir eure Antwort bis zum 26.12. einfach als Mail oder als Kommentar und schon landet ihr im Lostopf. Wenn ihr Lust habt, teilt das Gewinnspiel doch auf den verschiedenen sozialen Netzwerken. Ich wünsche euch allen viel Glück und danke euch dafür, dass es euch gibt, denn ohne euch gäbe es wohl auch den wortmagieblog schon nicht mehr. 🙂 Auf in ein weiteres, wunderbares Jahr voller Bücher und Geschichten!

(Bildquelle)

 
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Verfasst von - 19. Dezember 2014 in Neuigkeiten & schnelle Gedanken

 

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24. 07. 2014 – Inside Jane Austen #2

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich „Pride and Prejudice“ mittlerweile ausgelesen. Ich habe auch schon Rezensionsnotizen zusammen gestellt, aber da ich im Moment doppelt so viel arbeite wie sonst, finde ich einfach nicht die Zeit, diese auch auszuformulieren. Dieses Buch, dieser Klassiker, verdient eine intensive Auseinandersetzung, also warte ich einfach noch ab.
Euch habe ich aber versprochen, dass ich euch die Wartezeit verkürze und mit Trivia-Wissen glänze, darum erwartet euch heute der zweite Teil meiner „Inside Jane Austen“ – Faktensammlung! 🙂

Inside Jane Austen #2: Was ihr bisher vermutlich nicht über die Autorin wusstet

1.Jane Austen begann mit 12 Jahren zu schreiben und hatte schon in diesen jungen Jahren einen satirischen Blick auf gesellschaftliche und literarische Konventionen. Ihre ersten Werke waren kurze Prosastücke, Kurzromane, Theaterstücke und Fragmente.
Sie schrieb sechs vollständige Romane.

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Portrait von Jane Austen, gemalt von ihrer Schwester Cassandra (wikimedia)

2. Jane Austen verkaufte die Rechte an „Sense and Sensibility“ für 140£, „Pride and Prejudice“ für 110£ (an den Verleger Thomas Egerton) und „Mansfield Park“ für 350£.

3. Möglicherweise war Jane Austen über eine Heirat mit Lord Byron verschwägert. Diese Verbindung ist nicht mit Sicherheit belegt, aber laut der Autorin Paula Byrne („The Real Jane Austen: A Life in Small Things“) heiratete General Charles Leigh Lord Byrons Tante. Jane Austens Mutter, Cassandra Austen, hieß mit Mädchennamen ebenfalls Leigh.

4. Bleiben wir bei den Byrons: Lord Byrons Frau, Annabella Milbanke, nannte „Pride and Prejudice“ „a fashionable novel“, was so viel bedeutet wie „ein eleganter/modischer Roman“.

5. Ganz im Gegensatz zu Charlotte Brontë, die den Roman nicht mochte. In einem Brief an den Kritiker George Henry Lewes schrieb sie folgendes über „Pride and Prejudice“: „a carefully fenced, highly cultivated garden, with neat borders and delicate flowers; but … no open country, no fresh air, no blue hill, no bonny beck.“ Ich schätze, im Grunde wollte sie wohl sagen, dass Austens Roman eine Art hübschen Mikrokosmos darstellt, in dem sie keinerlei Kreativität und Freiheit zuließ. Anscheinend dachte sie, das gesamte Werk sei hochgradig trivial.
Man kann über Brontës Meinung denken, was man will, ich allerdings muss ihr teilweise Recht geben. „Pride and Prejudice“ IST ein Mikrokosmos, der sich ausschließlich mit den Alltags-Problemen (seien wir ehrlich: vergleichsweise ProblemCHEN) der Mittelklasse beschäftigt. Genaueres dazu dann in der folgenden Rezension.

6. Jane Austen fühlte sich ihren Charakteren so stark verbunden, dass sie mehrfach über ihr weiteres Leben nachdachte. In Unterhaltungen und Briefen an ihre Familie stellte sie sich vor, dass Jane Fairfax („Emma“) in jungen Jahren bei der Geburt ihres Kindes stirbt, Kitty Bennet („Pride and Prejudice“) einen Geistlichen heiratet und Mrs. Norris William Price („Mansfield Park“) genau ein Pfund hinterlässt.

7. Jane Austen war mit John Charles Wallop, Lord Lymington befreundet, der auch unter dem Namen „Vampyre Earl“ bekannt war. Sie trafen sich, als Wallop von Austens Vater unterrichtet wurde (er betrieb so etwas wie ein kleines Internat in ihrem Haus). Dieser Adlige war angeblich launisch, exzentrisch und schlicht wahnsinnig; man unterstellte ihm, das Blut seiner Angestellten zu trinken, was ihm seinen Spitznamen einbrachte. Ich habe das recherchiert; bei Wikipedia steht zwar nichts dergleichen, allerdings hatte er wohl eine deutliche sadistische Ader und sein Landbesitz wurde aufgrund seiner immer wiederkehrenden psychischen Instabilität von vier Verwaltern kontrolliert.
Die Austens konnten diesen außergewöhnlichen Mann trotz dessen gut leiden; Jane besuchte einen seiner Bälle und beschrieb ihn als freundlich und aufmerksam.

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Unterschrift von Jane Austen auf ihrem Testament (wikimedia)

8. Jane Austen hat nie geheiratet und starb vermutlich als Jungfrau. Im Film „Becoming Jane“/“Geliebte Jane“ wird den ZuschauerInnen vermittelt, die große Liebe ihres Lebens sei Tom Lefroy gewesen, doch das ist wahrscheinlich nicht wahr. Stattdessen soll sie sich laut einer Familienlegende während eines Ferienausflugs in einen jungen Mann verliebt haben, der auch plante, ihre Familie nach der Reise zu treffen. Unglücklicherweise starb er aber kurz darauf.
Vorher gab es wohl eine Romanze; den entsprechenden Gentleman hätte Jane anscheinend auch geheiratet, was jedoch eiskalt von seiner Familie unterbunden wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass das stimmt, bedenkt man, wie Mr. Darcys Tante Lady Catherine de Bourgh auf sein Vorhaben, Elizabeth Bennet zu heiraten, reagiert. In „Pride and Prejudice“ verarbeitete Austen möglicherweise das Happy End, das sie selbst nicht bekommen konnte.
1802 hielt Harrison Bigg Wither um Janes Hand an, sie lehnte jedoch ab.

9. Im Alter von 40 wurde Jane Austen schwer krank. Heutzuztage geht man davon aus, dass sie unter einer Nebenniereninsuffizienz litt, was zu dieser Zeit aber natürlich weder erkannt noch behandelt werden konnte. Im Mai 1817 reiste sie mit ihrer Schwester Cassandra in der Hoffnung nach Winchester, dass es ihr dort besser ginge. Das war leider nicht der Fall; Jane starb am 18. Juli 1817.

10. In ihrem Testament bedachte Jane Austen trotz ihrer umfangreichen Verwandtschaft lediglich drei Personen: ihre Schwester Cassandra, ihren Bruder Henry und eine mysteriöse Madame Bigeon. Letztere war laut einer Quelle die geheime Sekretärin von Henrys verstorbener Frau, in anderen Quellen wird sie als dessen Köchin bezeichnet. Klar ist nur, dass sie eine Angestellte Henrys war.

Und erneut frage ich euch: hättet ihr es gewusst?

Meine Recherchen erlauben mir persönlich vor allem ein Fazit: man könnte sich jahrelang mit all den Quellen beschäftigen, die über Jane Austen verfasst wurden. Das Vorhaben, tiefer in ihr Leben einzutauchen, ist eine Mammutaufgabe. Ich glaube aber, dass eine so intensive Auseinandersetzung fast unvermeidlich ist, will man wirklich alle Facetten ihrer Romane verstehen. Da sie über das geschrieben hat, was sie an gesellschaftlichem Eiertanz erlebte, floss unter Garantie viel Biografisches in ihre Werke ein.
Ich bin trotzdem ganz froh darüber, dass ich mich mit ihr NICHT befasst habe, BEVOR ich „Pride and Prejudice“ gelesen hatte. So konnte ich es einfach als das genießen, was es ist: ein gesellschaftskritischer, satirischer und ironischer Roman. Andernfalls hätte ich mich vermutlich nicht wirklich auf das Geschriebene an sich konzentrieren können und hätte nach Andeutungen biografischer Elemente gesucht. Durch das, was ich jetzt über Jane Austen herausgefunden habe (was ja noch recht oberflächlich ist), ist mein Interesse an ihren weiteren Romanen geweckt und ich würde auch gern eine Biografie lesen. Letzteres werde ich aber verschieben, bis ich (eventuell) alle sechs Bücher gelesen habe. Ich möchte weiterhin unbelastet in ihre Geschichten eintauchen können, ohne alles auseinander zu friemeln und tot zu analysieren. Das mache ich lieber in Nachhinein. 😉

Ich freue mich wie immer auf eure Meinungen, Gedanken und Kommentare! 🙂


Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Jane_Austen
http://en.wikipedia.org/wiki/Pride_and_Prejudice
http://www.jane-austen.de/biografie/ja-bio.php
http://www.glamour.com/entertainment/blogs/obsessed/2013/01/5-things-you-dont-know-about-j.html
http://reederreads.com/2013/01/28/20-interesting-facts-about-jane-austens-pride-and-prejudice/
http://www.huffingtonpost.com/deirdre-le-faye/jane-austen-letters_b_1153966.html#s551267&title=9
http://www.janeausten.co.uk/jane-austens-last-will-and-testament/
http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/jane-austen
http://www.smithsonianmag.com/smithsonian-institution/men-wore-corsets-and-7-other-unknown-things-about-the-world-of-jane-austen-19759433/

 

 
 

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15. 07. 2014 – Inside Jane Austen #1

Wie ihr wisst, lese ich zur Zeit Jane Austens „Pride and Prejudice“. Ich gebe zu, das Buch war zu diesem Zeitpunkt nicht die beste Lektüre-Auswahl. Durch die Klausurvorbereitungen bin ich intellektuell arg eingespannt; Gedankenkraft, die ich für diesen Klassiker eigentlich bräuchte. Daher komme ich nur sehr langsam voran, meist schaffe ich gerade mal 20 magere Seiten pro Tag. Es liest sich für mich ziemlich schwer. Die Ausdrucksweise ist mir einfach nicht geläufig, viele Sätze muss ich doppelt und dreifach lesen, um sie zu verstehen. Ich kann auch noch überhaupt nicht sagen, ob es mir gefällt oder nicht.
Anhand dieser Tatsachen kann ich bereits abschätzen, dass die Rezension zu „Pride and Prejudice“ noch eine Weile auf sich warten lassen wird. Dementsprechend habe ich mir eine Kleinigkeit ausgedacht, um euch die Wartezeit zu verkürzen. 🙂
Ich habe ein bisschen zu Jane Austen und „Pride and Prejudice“ recherchiert und ein paar Fakten zusammen getragen, die ich höchst interessant fand und die mir geholfen haben, meine aktuelle Lektüre besser zu verstehen.
In den nächsten Tagen werde ich also ein bisschen mit Trivia-Wissen um mich werfen. 😉 Ich wünsche euch viel Spaß mit:

Inside Jane Austen #1: Was ihr bisher vermutlich nicht über „Pride and Prejudice“ wusstet

  1. Jane Austen schrieb „Pride and Prejudice“ in der ersten Fassung, als sie gerade mal 21 war (jünger als ich jetzt!). Diese erste Version trug den Titel „First Impressions“ und entstand 1797. Veröffentlicht wurde Austens Werk nach umfangreicher Überarbeitung jedoch erst 1813, also ganze 16 Jahre später.
  2. Zu Lebzeiten war Jane Austens Identität als Autorin unbekannt. In der Ur-Version von „Pride and Prejudice“ stand auf der ersten Seite lediglich „by the author of Sense and Sensibility“. Als das Buch später veröffentlicht wurde, war die Autorenangabe sogar noch minimalistischer, sie beschränkte sich auf die Aussage „by a lady“. Jane Austen versteckte sich regelrecht vor der PrideAndPrejudiceTitlePageÖffentlichkeit, da sie vor der daraus resultierenden Aufmerksamkeit zurückscheute. Trotz dessen wusste sie den finanziellen Erfolg ihrer Bücher durchaus zu schätzen. Ihre Identität wurde erst nach ihrem Tod aufgedeckt; laut einem Artikel aus der FAZ ist aber bis heute nicht völlig sicher, wie die Schriftstellerin aussah.
  3. „Pride and Prejudice“ ist bis heute Jane Austens populärster Roman. Man schätzt, dass er sich weltweit etwa 20 Millionen Mal verkauft hat. Trotz dieses Erfolges gab es im 19. Jahrhundert einige Kritiker, die Austens Werk „zu keck“ fanden. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, mit wie viel Charme und Witz sie die (aus heutiger Sicht) teilweise absurden gesellschaftlichen Gepflogenheiten dieser Zeit porträtierte.
  4. In Bezug auf die Thematik des gesellschaftlichen Aufstiegs der Mittelklasse in die Oberschicht hat „Pride and Predjudice“ bis heute nicht an Aktualität eingebüßt. Im 18. und 19. Jahrhundert konnten Mitglieder einer Familie der Mittelklasse durch die Ausbildung in Elite-Schulen oder Freundschaften in der Oberschicht gesellschaftlich aufsteigen. Natürlich konnte dies auch durch eine Heirat geschehen. Das beste aktuelle Beispiel für so einen Aufstieg ist Kate Middleton. Durch ihre Ehe mit Prinz William wurde sie ein Teil der britischen Royals.
  5. „Pride and Predjudice“ ist nicht halb so züchtig, wie es auf den ersten Blick erscheint. Jane Austen thematisiert darin deutlich die sexuelle Anziehungskraft junger Soldaten auf die Damen der Umgebung.
  6. In der Zeit des Romans wurde zunehmend Wert auf die „Vollendung“ einer jungen Frau gelegt. Dieser Begriff konnte sich auf verschiedene, meist oberflächliche Aspekte beziehen; in „Pride and Prejudice“ bezeichnet Miss Bingley ein angemessenes Auftreten und eine bestimmte Art zu Gehen als Zeichen der „Vollendung“. Es gab jedoch auch andere Auffassungen: Mr. Darcy ist überzeugt, dass der Gipfel der „Vollendung“ einer Dame die Verbesserung ihres Intellekts durch umfangreiches Lesen ist.
  7. Die Tatsache, dass Elizabeth Bennets Schwester (ich vermute, dass es Jane ist, obwohl ich noch nicht so weit bin) mit ihrem Angebeteten durchbrennt und unverheiratet mit ihm zusammen lebt, war zu Zeiten Jane Austens schlicht schockierend und absolut inakzeptabel. Eine solche Entscheidung konnte eine Frau völlig ruinieren und zusätzlich ein schlechtes Licht auf ihre Familie werfen. In „Pride and Prejudice“ kann nur eine hastig arrangierte Hochzeit Janes (?) Ruf retten und es darüber hinaus auch ihren Schwestern ermöglichen, für sich selbst einen passenden Ehemann zu finden.
  8. Wie bereits gesagt, hat „Pride and Prejudice“ definitiv eine sexuelle Note. Obwohl im 18. und 19. Jahrhundert eine strenge sexuelle Moral vorherrschte, verwendete Jane Austen Andeutungen, die von den LeserInnen dieser Zeit eindeutig verstanden wurden. Als Mr. Darcy Elizabeth seine Zuneigung gesteht, sagt er „my feelings will not be repressed,“. Was mir wie ein harmloser, emotionaler Ausruf erschien, sagte den LeserInnen dieser Epoche klar, WELCHE Gefühle Mr. Darcy veranlassen, sich sogar auf eine Frau einzulassen, die weit unter seinem sozialen Status rangiert.
  9. „Pride and Prejudice“ entstand zu einer Zeit, in der der Tourismus gerade begann, sich als Beschäftigung für die reiche Elite zu etablieren. Diesen Prozess bildete Jane Austen ab, indem sie Elizabeth auf eine Reise mit ihrer Tante und ihrem Onkel schickte, auf der sie letztendlich auch Mr. Darcy wieder trifft.
  10. Zwar ist mir in keiner Weise klar, warum das zu dieser Zeit angesagt war, doch ein Detail aus „Pride and Prejudice“ bildet durchaus die Realität des 18. und 19. Jahrhunderts ab: Landbesitzer erbauten in ihren großen, romantischen Gärten sogenannte Klausen, die das Leben mittelalterlicher Mönche imitieren sollten. Auch die Bennets  besitzen auf ihrem Gut so eine Klause.
  11. Zu Zeiten Jane Austens waren Kutschen ein wichtiges Statussymbol, so, wie es heute das Auto ist. Lady Catherine aus „Pride and Prejudice“ besitzt ganze drei Kutschen nur für sich selbst und ihre Tochter, was als äußerst kostspielige Exzentrik angesehen werden kann.
  12. „Pride and Prejudice“ wurde häufig für Bühne und Film adaptiert. 1940 produzierte MGM aus dem Buch einen Film, an dessen Set laut Aussage der Schauspielerin der Elizabeth Bennet ständig Chaos herrschte, weil die opulenten Kostüme wenig alltagstauglich und extrem voluminös waren.

Na, hättet ihr es gewusst? 😉
Ich habe mich im Voraus nicht mit Jane Austen oder dem Werk an sich beschäftigt, daher hat mich hier so einiges richtig überrascht, besonders Punkt 8 über die sexuellen Anspielungen. Ich wäre da nie drauf gekommen! Ich kann nur sagen: skandalös! 😀

Ihr möchtet zu diesen Punkten etwas sagen? Tut euch keinen Zwang an, ich freue mich wie immer über eure Meinungen und Kommentare! 🙂

Quellen:
http://www.huffingtonpost.com/david-shapard/pride-prejudice-facts_b_2552180.html#slide=2027182
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-portraet-von-jane-austen-diese-nase-trat-in-der-familie-oefter-auf-11559829.html
http://reederreads.com/2013/01/28/20-interesting-facts-about-jane-austens-pride-and-prejudice/

 
 

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