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Montagsfrage: Hardcover oder Taschenbuch?

Hallo ihr Lieben! 🙂

Ich bin ein Trampel. Das ist nun keine neue Erkenntnis, ich war nie graziös oder leichtfüßig und habe immer schon Schrankecken mitgenommen, Gegenstände fallen lassen, Flecken verursacht und manchmal eine wahre Schneise der Verwüstung hinterlassen. Oftmals liegt das daran, dass sich mein Kopf in völlig anderen Gefilden herumtreibt und ich mich nicht auf das konzentriere, was ich mache. Am Freitag hat der Elefant im Porzellanladen, der hinter meinem menschlichen Äußeren lauert, wieder einmal voll zugeschlagen. Ich saß gerade vor meinem zweiten Morgenkaffee und wollte Zucker einrühren. Mist, Zucker alle. Ich will also aufstehen, um in der Küche den Zucker aufzufüllen, reiße dabei meinen Laptop mit, der gegen meine Kaffeetasse kracht, die direkt rechts daneben steht und schon hatte ich den Salat. Kaffee überall und leider auch auf meinem Laptop. Nun ist das nicht das erste Mal, dass mir das passiert. Ich habe sofort reagiert, habe den Lappi umgedreht, damit die Brühe runtertropfen kann und gar nicht erst in die Schaltkreise im Inneren gelangt. Erst wirkte es, als hätte das ausgereicht. Er funktionierte weiterhin, gab keine komischen Geräusche von sich und verhielt sich insgesamt unauffällig. Erleichtert arbeitete ich an meiner offenen, unvollendeten Rezension weiter. Doch dann begann die Tastatur, aufzumucken. Einige Tasten reagierten nicht, andere reagierten, obwohl ich sie nicht berührt hatte. Ich fuhr den Laptop runter und gab ihm eine Pause, nach der ich ihn wieder anschaltete. Unglücklicherweise beruhigte sich die Tastatur nicht mehr, im Gegenteil, es wurde schlimmer, bis ich gar nicht mehr tippen konnte. In diesem Moment war mir klar, dass ich handeln musste. Der Laptop musste zu einem Profi, so schnell wie möglich, bevor der Kaffee die gesamte Hardware zerfressen konnte. Das stellte sich als schwierig heraus, weil es in unserer Umgebung tatsächlich kaum PC-Reparatur-Services gibt. Ich brachte eine erfolglose Odyssee durch den halben Kiez hinter mich. Das hätte ich mir sparen können, die Lösung war ein einfacher Anruf. Ein paar Straßen weiter gab es bis Anfang des Jahres einen Elektronikexperten, dem ich bisher immer vertraut hatte, der aber leider Ende Januar schließen musste. An den verrammelten Türen klebte jedoch ein Zettel mit einer Telefonnummer, die ich dann eben anrief. Und siehe da, er macht weiterhin Hausbesuche. Er kam vorbei und sammelte meinen kaffeeverseuchten Laptop ein.
Gestern Abend erhielt ich dann eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Er läuft wieder. Die Schlechte: Die Tastatur ist beschädigt und muss ersetzt werden. Mittwoch oder Donnerstag bekomme ich ihn zurück. Bis dahin erlaubt mir mein lieber Ehemann, seinen Laptop zu nutzen, worauf ich allerdings nur zugreife, wenn er nicht da oder beschäftigt ist. Sonst komme ich mir wie ein Störenfried vor. Ich werde die Zeit ohne Laptop sicher rumkriegen, schließlich muss ich arbeiten und habe in meiner Freizeit genug Aufgaben zu erledigen, die keinen Bildschirm erfordern (Rezensionsnotizen zum Beispiel), aber ein bisschen amputiert fühle ich mich schon. Ich hatte gerade erst einen schönen Vorlauf mit meinen ausstehenden Rezensionen herausgearbeitet, der verpufft jetzt natürlich. Aber gut, ich will nicht undankbar sein. Ich hatte Glück im Unglück, es hätte schlimmer und vor allem deutlich teurer kommen können. Die heutige Montagsfrage von Antonia von Lauter&Leise ist daher auch eine Art Genesungskarte an meinen armen Laptop, der jetzt operiert werden muss. Werde bald gesund, ich warte hier auf deine Heimkehr!

Hardcover oder Taschenbuch?

Ich bin schon immer ein Taschenbuch-Mädchen. Wie ich oben beschrieben habe, bin ich ziemlich tollpatschig, manchmal gedankenlos und nicht gerade die Eleganz in Person. Dazu passen Taschenbücher einfach besser, weil ich bei ihnen kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich die Seiten bekleckere, zu schwungvoll umblättere und dabei einreiße oder sie rücksichtslos in meinen Rucksack stopfe. Hardcover wirken auf mich stets edel und hochwertig; schön, aber unpraktisch. Eigentlich ist das Quatsch, denn theoretisch halten Hardcover durch die stabilere Machart deutlich mehr aus. Dennoch, ich möchte nicht kaputt machen, was hübsch ist. Deshalb fühle ich mich mit Taschenbüchern deutlich wohler, die meiner Ansicht nach weitere Vorteile haben. Meistens sind sie leichter, kleiner und handlicher. Ich bin ein Riesenfan der englischsprachigen Verlage Del Rey und Bantam, weil es ihnen gelingt, 700-Seiten-High Fantasy-Schmöker so weit zu komprimieren, dass das Buch am Ende trotzdem bequem in meine Hand passt. Normalerweise ist mir das wesentlich wichtiger als eine schicke Aufmachung und der Punkt, den Antonia anspricht, das sogenannte „Rundlesen“ (also die Knicke im Buchrücken), bereitet mir selten Kopfschmerzen. Manchmal versuche ich, darauf zu achten, wenn mir ein Buch viel bedeutet, aber packt mich erst einmal die Lesewut, ist dieser Vorsatz schnell vergessen. Ich betrachte das mittlerweile beinahe als Auszeichnung, die beweist, dass mich eine Geschichte wirklich gefesselt hat und wie Antonia bereits anmerkte, lässt sich das auch nicht immer vermeiden. Außerdem sind Taschenbücher in der Regel günstiger. Ja, das spielt durchaus eine Rolle, wenn man so viele Bücher kauft wie unsereins. Schließlich hat niemand einen Goldesel im Keller. Ich sehe ein, dass Hardcover einen höheren Preis rechtfertigen, nur brauche ich das einfach nicht. Ich brauche weder luxuriöses Papier noch einen Schutzumschlag. Schutzumschläge sind meiner Meinung nach ohnehin eine vollkommen sinnlose Erfindung, die im Alltag mindestens genauso anfällig für Knicke und Risse sind wie Taschenbücher, weshalb ich sie immer zu Hause lasse und als Platzhalter im Regal verwende. Nervt eh nur. Erst letzte Woche habe ich mich darüber hinaus mit der lieben Marina aka DarkFairy darüber unterhalten, dass ich mich frage, ob Taschenbücher eventuell nachhaltiger und weniger ressourcenaufwendig sind als Hardcover. Für mich liegt diese Vermutung nahe und ich bin gern bereit, mich mit gräulich-bräunlichem Recyclepapier zufriedenzugeben, wenn die Umwelt dadurch weniger leidet. Letztendlich zählt sowieso nur der Inhalt, wozu also mehr Geld ausgeben, riskieren, dass ein schniekes Hardcover Opfer meines inneren Elefanten wird, mich mit Schlepperei und Unhandlichkeit quälen und dann möglicherweise auch noch die Umwelt unnötig schädigen? Nein, ich bleibe ein Taschenbuchfan, Punkt.

Bevorzugt ihr Hardcover oder Taschenbücher?

Ich freue mich wie immer sehr auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen kaffeeunfallfreien Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Claudia Gray – A Thousand Pieces of You

Ein grundlegendes Konzept in der „Firebird“-Trilogie ist die romantische Annahme, dass gewisse Beziehungen vom Schicksal vorbestimmt sind. Einige Menschen begegnen sich in jeder Dimension, in jedem Universum. Claudia Gray entwickelte diese Idee 2012, während einer Autorenreise durch die USA und Australien. Sie fühlte sich, als würde sie jeden Tag in einer anderen Welt aufwachen. Ihr Team umgab sie aber natürlich trotzdem täglich und so begann sie mit dem Gedanken an Reisen in verschiedene Dimensionen zu spielen, in denen sich die gleichen Personen immer wieder über den Weg laufen. Dies war der Ausgangspunkt der „Firebird“-Trilogie, die ihren Anfang mit „A Thousand Pieces of You“ nimmt.

Sie wird ihn jagen. Wohin auch immer er flieht, Marguerite wird ihn finden. Und wenn sie ihn findet, wird sie ihn töten. Paul Markov verdient den Tod, denn er ermordete ihren Vater und stahl die vielleicht bedeutendste Erfindung der Menschheit. Gemeinsam entwickelten Marguerites Eltern, beide brillante Wissenschaftler, den Firebird: ein kleines Gerät, das das Bewusstsein auf Reisen in andere Dimensionen schickt. Niemand versteht, wie Paul, der an der Konstruktion des Firebird beteiligt war und den Marguerites Eltern wie einen Sohn behandelten, etwas so Furchtbares tun konnte. Jetzt springt er mithilfe des Firebird von Dimension zu Dimension. Von brennendem Hass getrieben entscheidet Marguerite impulsiv, ihn zu verfolgen. Wieder und wieder erwacht sie in einem anderen Ich, in einer anderen Marguerite, doch der Paul ihrer Dimension entwischt ihr ein ums andere Mal. Dafür trifft sie andere Pauls und beginnt, an seiner Schuld zu zweifeln. Könnte dieser sanfte junge Mann tatsächlich einen geliebten Menschen umbringen? Oder jagt Marguerite den Falschen?

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V.B. Marlowe – Ember, Ember

2016-05-29 - Marlowe Ember Ember

Autor_innen und ihre Pseudonyme. Es ist zum Haare raufen. Wie ihr euch vielleicht erinnert, erwähnte ich in der Rezension zu „Moonlight, Moonlight“, dass „The Girl with the Blood Red Lips“ V.B. Marlowes Erstling war. Das ist korrekt. Allerdings schreibt die Dame nicht nur unter diesem Namen, sondern auch als Tiffany Nicole Smith und veröffentlichte bereits 2013 ihre ersten Romane. Es ist nicht nachvollziehbar, bei welcher Identität es sich um eine Erfindung handelt. Vielleicht sind beide Namen Pseudonyme? Ich verstehe, warum Autor_innen Pseudonyme verwenden, bin als Leserin jedoch genervt davon, weil es dadurch schwierig ist, mehr als die harten Eckdaten über den/die Verfasser_in einer Geschichte herauszufinden. Ich wüsste gern mehr über die Frau, der ich die „Shadow Pines Trilogy“ samt dem Finale „Ember, Ember“ zu verdanken habe.

Die Flucht ist fehlgeschlagen. Harley und Brock wurden von einer paramilitärischen Firma gefangen genommen. Allein den Schatten haben sie es zu verdanken, dass sie nicht hingerichtet wurden. Die Firma verkauft sie an eine Forschungseinrichtung, in der früher oder später mit ihnen experimentiert werden wird. In den endlosen, sterilen Fluren des Instituts erhalten Harley und Brock überraschenderweise endlich die Antworten, nach denen sie so lange suchten. Die Wahrheit ist katastrophal und stellt alles in Frage, was die beiden über sich zu wissen glaubten. Doch sie können sich keine Schwäche erlauben, denn ihnen läuft die Zeit davon. Nicht nur ihre Leben stehen auf dem Spiel, auch die Zukunft von Shadow Pines ist in Gefahr. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als ein weiteres Mal zu fliehen, wenn sie ihre Familien wiedersehen und die Stadt retten wollen. Haben sie gegen einen scheinbar übermächtigen Feind überhaupt eine Chance?

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Jennifer Rardin – Man lebt nur ewig

„Man lebt nur ewig“

Man lebt nur ewig

Reihe: Jaz Parks #2

Originaltitel: Another One Bites The Dust

Autor: Jennifer Rardin

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 401 Seiten

Verlag: Heyne

Sprache: Deutsch

ISBN: 3453533127

Genre: Fantasy > Urban Fantasy

ausgelesen am: 22.11.2014

Bewertung:

Wie ich bereits in der Rezension zum ersten Band der Jaz Parks – Reihe („Ein Vampir ist nicht genug“) schrieb, besitze ich drei Bände der Serie. Eigentlich gibt es insgesamt acht Bände; der Heyne-Verlag hat aber meines Wissens nach nicht vor, weiter zu übersetzen. Solltet ihr also mit dem Gedanken spielen, sie zu lesen, solltet ihr euch darauf einstellen, entweder gleich die gesamte Reihe auf Englisch zu kaufen oder euch zumindest bewusst sein, dass es ab Band vier nur im Original weitergeht. Außerdem ist der zweite Band in Deutsch – wie ebenfalls bereits erwähnt – vergriffen. Ich habe meine Ausgabe von „Man lebt nur ewig“ durch etwas Glück ergattert, sodass ich sie heute für euch rezensieren kann.

Schon zwei Monate nach den Ereignissen in Miami sind Jaz und Vayl erneut mit einem kniffeligen Auftrag beschäftigt. Der hochgefährliche chinesische Vampir Chien-Lung hat eine geniale Erfindung gestohlen. Eine von Bergmanns genialen Erfindungen: eine Rüstung, die sich auf zellulärer Ebene mit ihrem Träger verbindet und ihn quasi unverwundbar macht. Die gute Nachricht ist, dass Chien-Lung sich noch immer in den USA aufhält, in Texas. Die schlechte Nachricht lautet, entkommt er, wird er mithilfe des Raptors die chinesische Volksarmee mit Bergmanns Rüstung ausstatten, um dann die USA und China in einen Krieg zu zwingen. Damit noch nicht genug, sind Vampire nicht Jaz‘ und Vayls einziges Problem. Chien-Lung hat einen Pakt mit einer dämonischen Spezies namens Schröpfer, die ihren Opfern die Seelen rauben und diese daran hindern, Frieden zu finden.
Jaz und Vayl wissen, dass sie allein keine Chance haben, Chien-Lung aufzuhalten. Also arbeiten sie dieses Mal im Team: gemeinsam mit Cole, Cassandra und Bergmann setzen sie alles daran, Chien-Lung zu eliminieren, bevor er und der Raptor die Welt ins Chaos stürzen können.

Ich tue mich mit „Man lebt nur ewig“ genauso schwer wie mit dem Vorgängerband. Es ist wirklich schade, doch meine alten Kritikpunkte blieben nicht nur bestehen, es kamen auch noch ein paar neue hinzu.
Die Handlung dieses Bandes fußt auf Chien-Lungs Plan, einen Krieg zwischen den USA und China auszulösen, damit der Raptor die Weltherrschaft an sich reißen kann. Auf mich wirkte dieser Ansatz paranoid und keinesfalls plausibel oder glaubhaft. Die Story hätte auch ohne diesen Quatsch gut funktioniert; schließlich handelt es sich bei der Rüstung um Bergmanns Erfindung, zu der er eine fast schon mütterliche Beziehung hat. Sie zurückzuholen hätte als Motivation völlig ausgereicht.
Glücklicherweise ist das nur die Hintergrundgeschichte, die ich den Großteil des Buches über einfach ignorieren konnte. Das Actionlevel ist erneut sehr hoch; beim finalen Kampf hat Jennifer Rardin für meine Begriffe allerdings über die Stränge geschlagen und diesen unnötig in die Länge gezogen.
Durch die Ereignisflut kamen meiner Empfindung nach dieses Mal die Charaktere zu kurz. Obwohl ich sie im Prinzip alle mag, war ich von ihren krassen Stimmungswechseln irritiert. Ich konnte ihre Reaktionen oft nicht nachvollziehen. Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt innerhalb von Sekunden. Immer wieder beschlich mich das Gefühl, etwas Wichtiges in der Situation nicht mitbekommen zu haben, das diese Schwankungen gerechtfertigt hätte; es fehlte der entscheidende Funken zum Verständnis von Jennifer Rardins Gedankengängen
Ebenfalls unverständlich blieb für mich, wieso sie das Potential der besonderen Verbindung zwischen Jaz und Vayl ungenutzt ließ. Sie sind sverhamin und avhar – keine Ahnung, was das eigentlich bedeutet, weil Rardin es nicht erklärt. Ich hätte erwartet, dass zumindest Jaz unbedingt herausfinden möchte, worauf sie sich da eingelassen hat, welche Verpflichtungen und Rechte daran hängen, aber nein, nichts dergleichen. Das ist wirklich schade, es hätte mich brennend interessiert.
Hinzu kommt, dass ich immer noch nicht begriffen habe, wie genau Vampire und andere Supras in die Gesellschaft integriert sind. Anscheinend ist ihre Existenz allgemein bekannt und es gibt wohl einige menschliche Hardliner, die sie komplett ablehnen, aber mehr verrät Rardin nicht. Wie lebt ein angepasster Durchschnitts-Vampir? Vayl kann man ja schlecht als Beispiel nehmen, als CIA-Agent ist er alles andere als gewöhnlich. Mir ist wichtig, so viel wie möglich über das Urban Fantasy – Universum zu wissen, in dem ich mich bewege, aber in diesem Punkt enttäuschte mich Rardin bisher auf ganzer Linie.

„Man lebt nur ewig“ konnte meine Meinung der Jaz Parks – Romane leider nicht ändern. Zwar sind die Charaktere gewohnt sympathisch und die Handlung ist aufregend, aber für meinen Geschmack gibt es zu viele Ungereimtheiten. Es ist, als hätte ich einfach keinen Draht zur Autorin Jennifer Rardin. Ich habe oft Probleme, ihre Gedankengänge nachzuvollziehen und finde ihre Ideen irrational und übertrieben.
Erneut kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Es gibt weit bessere Urban Fantasy – Reihen und ich bin nicht traurig, dass ich nur noch den dritten Band im Regal stehen habe. Ich glaube nicht, dass ich darüber hinaus weiter lesen werde.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 4. Dezember 2014 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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