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Kerstin Gier – Saphirblau

Kerstin Gier widmete sich erst spät in ihrer Karriere der fantastischen Jugendliteratur. Sie war bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Autorin erfolgreich, bevor sie 2009 den Genrewechsel wagte. Sie wollte eine romantische Liebesgeschichte schreiben, die Humor und Fantasy vereint, Abenteuer, historische Kostüme und Degenkämpfe involviert und kein historischer Roman ist. Ambitioniert. Zusätzlich verlangte die damalige Programmchefin des Arena-Verlags, dass Giers neustes Projekt international vermarktbar sein sollte. Mit anderen Worten: es sollte nicht in Deutschland spielen. Die Lösung hieß Zeitreisen, das Ergebnis ist die „Edelstein-Trilogie“. „Saphirblau“ ist der zweite Band dieses Welterfolgs, den ich direkt im Anschluss an „Rubinrot“ las.

Lange macht Gwendolyn den Zeitreise-Zirkus ja noch nicht mit, aber eines hat sie bereits begriffen: als Zeitreisende lebt man gefährlich. In den letzten Tagen ist sie nur knapp einem Attentat entgangen, ihre verschollene Cousine Lucy lauerte ihr auf und zu allem Überfluss scheint sie nun in eine Verschwörung mit ihrem gegenwärtig verstorbenen Großvater verstrickt zu sein. Von der sie keinen blassen Schimmer hat. Jedenfalls noch nicht. Offenbar hat ihr zukünftiges Ich ein Treffen mit Lord Lucas Montrose im Jahr 1948 arrangiert, um herauszufinden, warum Lucy und Paul den zweiten Chronografen stahlen. Es muss einen Grund haben, dass die beiden glaubten, der Kreis dürfe sich nicht schließen. In der Loge erklärt Gwen ja niemand jemals irgendetwas, also muss sie sich selbst helfen. Vielleicht kann die zukünftige Gwen ihr auch gleich einen Rat in Liebesdingen geben, denn aus Gideon wird sie einfach nicht schlau. Zwischen den Zeiten ist eben alles doppelt kompliziert.

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Holly Black – Tithe

Sind Feen real? Holly Black wird diese Frage offenbar so oft gestellt, dass sie sie in den FAQ-Bogen ihrer Website aufnahm. Obwohl sie schreibt, dass sie es nicht weiß und sich selbst als optimistische Skeptikerin bezeichnet, weil sie auf einen greifbaren Beweis für die Existenz des Feenvolkes besteht, kann man ihren Leser_innen kaum verübeln, dass einige ihr eine gewisse Kompetenz bezüglich des Themas unterstellen. Feen sind Blacks literarisches Spezialgebiet, das sie 2002 mit „Tithe“ begann, ihrem Debüt und erstem Band der losen „Modern Faerie Tales“ – Trilogie.

Die 16-jährige Kaye führt ein Leben auf Achse. Ihre Mutter Ellen singt in einer Rockband und Kaye begleitet sie auf ihren Touren durch Clubs, Kneipen und Bars. Nach einem ihrer Auftritte flippt Ellens Freund Lloyd jedoch plötzlich aus. Von einer Sekunde auf die nächste haben Ellen und Kaye weder eine Band, noch einen Schlafplatz. Mutter und Tochter sind gezwungen, bei Kayes Großmutter unterzutauchen. Zurück in New Jersey glaubt Kaye, das Spannendste, das ihr passieren könnte, wäre die nächste Party. Sie irrt sich. Eines Abends hört sie auf dem Heimweg Rufe aus dem Wald. Als sie nachsieht, stolpert sie beinahe über einen atemberaubend gutaussehenden jungen Mann. Er ist verletzt: ein Pfeil ragt aus seiner Brust. Instinktiv weiß Kaye, dass der Fremde kein Mensch ist. Er ist ein Faerie, eine Fee. Sie beschließt, ihm zu helfen. Eine winzige Entscheidung. Eine einzige gute Tat, doch ihr Leben wird nicht mehr dasselbe sein. Schon bald muss Kaye einsehen, dass Feen äußerst beängstigend sind – und der Umgang mit ihnen tödlich…

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Jim Butcher – Storm Front

Jim Butchers Karrierestart war kein Märchen. Seine Karriere nahm ihren Lauf, weil er hartnäckig und ungeniert war. Er schrieb „Storm Front“, den ersten Band der „Dresden Files“, für einen Schreibkurs und versuchte zwei Jahre lang erfolglos, ihn zu verkaufen. Also entschied er, direkt mit den Personen Kontakt aufzunehmen, mit denen er arbeiten wollte. Er bewarb sich bei der Agentur von Ricia Mainhardt, die damals Laurell K. Hamilton repräsentierte. Erneut wurde er abgelehnt. Er beschloss, in die Offensive zu gehen, fand heraus, auf welcher Convention Hamilton demnächst auftreten würde und löcherte Mainhardt und Hamilton dort mit Fragen, bis sie ihn zum Mittagessen einluden. Seine Hartnäckigkeit und der persönliche Kontakt brachten ihm einen Vertrag mit Mainhardt ein. Dreist kommt eben weiter – heute umfassen die „Dresden Files“ 15 Bände.

Wird Harry Dresden an einen Tatort gerufen, ist das selten ein gutes Zeichen. Die Chicagoer Polizei überlässt ihm nur die grausigsten, blutigsten Fälle. Unerklärliche Fälle. Magische Fälle. Sie rufen Harry, wenn sie seine Expertise brauchen, denn er ist der einzige Zauberer, der bereit ist, ihnen zu helfen. Dieses Mal erwischte es das bedauernswerte Paar im Bett, mitten beim Liebesspiel. Die Ironie ist offensichtlich: den beiden explodierten die Herzen aus der Brust. Jemand experimentiert mit schwarzer Magie. Sich mit einem brandgefährlichen, bösartigen Zauberer anzulegen, steht auf Harrys To-Do-Liste nicht gerade ganz oben, aber irgendwer muss den Verrückten aufhalten. Als Harry unter Verdacht gerät, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Wieder ein ganz normaler Tag im Leben des einzigen übernatürlichen Privatdetektivs in Chicago.

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Verfasst von - 22. Mai 2018 in Fantasy, Rezension, Urban Fantasy

 

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J.D. Allen – 19 Souls

Liest man sich durch J.D. Allens Website, könnte man annehmen, sie sei eine Debütautorin. Für das Thriller-Genre ist das korrekt, doch gräbt man tiefer, stellt sich schnell heraus, dass sie bereits eine veröffentlichte Schriftstellerin ist. Sie schrieb jahrelang Liebesromane, eine Vergangenheit, von der sie sich heute bewusst zu distanzieren scheint und die hauptsächlich dazu diente, Rechnungen zu zahlen. Mit dem Auftakt der Reihe „Sin City Investigations“ fand sie ihre literarische Heimat, eine meiner Meinung nach naheliegende Entwicklung, da sie über einen Abschluss in forensischer Anthropologie verfügt. Vielleicht veranlasste sie ihr professioneller Hintergrund, gleich im ersten Band „19 Souls“ eine gewagte Thematik anzusprechen: weibliche Serienmörder.

Vor Jahren war Jim Bean auf dem besten Wege, FBI-Agent zu werden, bis die Lüge einer Frau sein Leben zerstörte. Heute ist er Privatdetektiv in Las Vegas. Er trinkt und arbeitet zu viel. Auf seinem Schreibtisch türmen sich Rechnungen. Der Auftrag einer gewissen Cynthia Hodge kommt ihm daher gerade gelegen. Jim soll ihren verschwundenen Bruder Daniel finden, einen Meth-Junkie, der die Ersparnisse ihrer Mutter durchbringt. Standard-Vertrag, regelmäßige Updates, keine Polizei. Keine große Sache. Jim macht sich an die Arbeit und spürt Daniel in Utah auf. Entgegen seiner Absprache mit Cynthia nimmt er Kontakt auf. Was Daniel ihm erzählt, lässt alles Blut aus Jims Gesicht weichen. Daniel ist kein Junkie. Er lebt unter dem Radar, um sich selbst zu schützen. Denn die Frau, die Jim beauftragte, ist nicht seine Schwester. Sie heißt Sophie Evers und verfolgt Daniel seit ihrer Kindheit. Frauen, mit denen Daniel eine Beziehung hatte, verschwanden rätselhafterweise und wurden später tot aufgefunden. Sieben Jahre hörte er nichts von Sophie. Doch jetzt führte Jim sie direkt zu ihm…

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Tad Williams – Die Hexenholzkrone 2

Tad Williams‘ neue Trilogie „Der Letzte König von Osten Ard“ wird für Fans wieder einmal zu einem Geduldsspiel. Nachdem „Das Herz der Verlorenen Dinge“ und „Die Hexenholzkrone“ (für den deutschen Markt gesplittet) 2017 zügig nacheinander erschienen, heißt es nun warten. Hodder & Stoughton, Williams‘ Verlag in Großbritannien, kündigt den zweiten Band „Empire of Grass“ für September 2018 an. Ein deutsches Veröffentlichungsdatum existiert bisher nicht. Wahrscheinlich wird dieser Band erneut geteilt, da das Originalmanuskript ca. 1.200 Seiten umfasst. Ich bin guter Hoffnung, dass Hobbit Presse | Klett-Cotta zeitnah reagieren werden. Schließlich waren sie auch mit dem zweigeteilten ersten Band fix und darüber hinaus so freundlich, mir Rezensionsexemplare zur Verfügung zu stellen.

Der Frieden in Osten Ard wankt. Nabban steht am Rande eines Bürgerkriegs. Der hernystirische Blutkult breitet sich aus wie ein Geschwür. Wieder paktieren Menschen aus Habsucht und Machtgier mit den Nornen der Sturmspitze. Als Hochkönigspaar bemühen sich Miriamel und Simon, die schwelenden Brände in ihrem Reich einzudämmen, doch sie können nicht überall zugleich sein. Sie brauchen Hilfe. Mit gemischten Gefühlen entsenden sie ihren Enkel Prinz Morgan in den magischen Wald Aldheorte, um die Sithi aufzusuchen. Sie hoffen, von ihren alten Verbündeten Antworten und Unterstützung gegen die Hikeda’ya zu erhalten. Leider war das lange Schweigen zwischen den Völkern kein Missverständnis. Die Sithi weigern sich, den Menschen beizustehen. Werden Simon und Miriamel ihr Volk allein vor der unheilvollen Magie der finsteren Nornenkönigin Utuk’ku schützen können?

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Verfasst von - 15. Mai 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Dan Wells – Ich will dich nicht töten

Dan Wells wollte High Fantasy-Autor werden. Er schrieb jahrelang Bücher und Kurzgeschichten, ohne sich selbst als Vertreter des Horror-Genres zu verstehen, obwohl all seine Werke einen düsteren Unterton enthielten. Wir verdanken es Brandon Sanderson, dass Wells dieser Düsternis eines Tages nachgab. Ja, DER Brandon Sanderson. Sie sind befreundet, führen gemeinsam den Podcast „Writing Excuses“ und leben beide in Utah. Es wundert mich etwas, dass Wells bisher nicht auf die naheliegende Option zurückgriff, um High Fantasy und Düsternis zu verbinden: Grimdark. Allerdings wäre er in diesem Subgenre vielleicht niemals veröffentlicht worden und ich könnte euch nicht vom dritten Band der „John Cleaver“-Reihe, „Ich will dich nicht töten“, berichten, also war seine Entscheidung für Horrorliteratur möglicherweise Schicksal.

Wie provoziert man eine Dämonin? Man erklärt ihr am Telefon, dass man zwei ihrer Freunde umgebracht hat. Seit John Niemand anrief und sie herausforderte, nach Clayton zu kommen, lauert er darauf, dass sie sich zeigt. Er ist im Nachteil – er hat keine Ahnung, wie sie aussieht oder über welche Kräfte sie verfügt. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als ihren ersten Zug auszuharren. John wartet auf eine Leiche. Als das erste Opfer gefunden wird, kann er es kaum glauben: der ermordete Pfarrer trägt die unverwechselbare Handschrift des Handlangers, eines berüchtigten Serienmörders. John ist überzeugt, dass Niemand die Handlangerin ist und der spektakuläre Mord eine Botschaft für ihn war. Fieberhaft beginnt er, Beweise zu analysieren, um ihre Identität aufzudecken. Von Ehrgeiz erfüllt ist er blind für den riskanten Pfad, den er einschlägt und ignoriert die Warnzeichen, dass er die Menschen, die ihm am meisten bedeuten, in Gefahr bringt…

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Verfasst von - 3. Mai 2018 in Mystery, Rezension, Thriller, Young Adult

 

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Richard Schwartz – Der Wanderer

„Der Wanderer“ ist der letzte Band von „Die Götterkriege“. Es ist der letzte Band einer 12-teiligen Reihe, das Ende einer Reise, die 2006 mit „Das Geheimnis von Askir“ begann. Das Finale erschien 2015. Seitdem war der Autor Richard Schwartz nicht untätig. Erst schloss er 2017 die „Lytar-Chronik“ ab, die er ursprünglich unvollständig unter dem Pseudonym Carl A. deWitt veröffentlichte und die nun neuaufgelegt bei Piper ein Zuhause fand. Sein nächstes Projekt wird im Oktober 2018 erwartet: der erste Band der „Eisraben-Chroniken“, „Fluchbrecher“, eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Ich weiß noch nicht, ob ich dieser neuen Reihe eine Chance geben werde. Nach „Der Wanderer“ wird sicher einige Zeit vergehen, bis ich wieder zu einem seiner Bücher greife. Ich denke, ein wenig Abstand wird uns beiden guttun.

Einst wurde Havald prophezeit, der Engel des Soltar zu sein. Es ist seine Bestimmung, das Schwert des Lichts in die Heerscharen der Feinde zu tragen, die Legion der Toten zu befehligen und den Krieg der Götter zu beenden. Jahrhundertelang weigerte er sich, die Prophezeiung anzunehmen und sein Schicksal zu akzeptieren. Er schuf seine eigene Legende, wurde der Wanderer, der die Hilfegesuche der Schwachen erhörte, Trost spendete und Hoffnung schenkte. Doch nun kann er die Vorhersehung nicht länger verleugnen. Er muss sich dem Nekromantenkaiser entgegenstellen, um all diejenigen zu retten, die er liebt. Er darf nicht zögern. Er darf nicht zweifeln. Havald muss erkennen, wer er ist, denn nur dann hat er eine Chance, Kolaron Malorbian zu besiegen und den tödlich Griff Thalaks um die sieben Königreiche zu brechen. Die Zukunft der Welt ruht auf seinen Schultern.

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Verfasst von - 24. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Richard Schwartz – Die Macht der Alten

Havald zersplitterte. Der Nekromantenkaiser zerriss seine Seele. Nur mit Mühe gelang es ihm, sein Selbst wieder zusammenzusetzen. Nun teilt er seinen Körper mit all den Seelen, die ihm der Verschlinger und Seelenreißer überließen. Hunderte, Tausende aller Zeitalter leben in ihm weiter, während er von ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten profitiert. Die dunkle Gabe pulsiert in ihm. Mit seinem Schicksal hadernd zieht er sich zurück, versteckt sich im Hammerkopf, der Schenke, in der alles begann. Hier findet ihn Leandra. Einfühlsam überzeugt sie ihn, sich nicht abzuwenden. Illian und Askir brauchen ihn, denn noch immer bedroht Thalak die Königreiche, trotz des erfolgreichen Eingreifens von Xiang. Drachen wurden am Himmel gesichtet, primitive, furchtbare Wesen, die nicht mit der Majestät und Intelligenz Elsines vergleichbar sind und von einer Kriegsfürstin in weißer Lederrüstung kontrolliert werden: Farlin, Aselas Tochter. Havald kehrt nach Askir zurück und beginnt sofort, die Feldzüge vorzubereiten, die den Krieg ein für alle Mal beenden sollen. Seine unkonventionellen Ideen inspirieren nicht nur Zustimmung, doch seine engsten Freunde vertrauen seiner Führung. Leandra, Serafine, Zokora und Varosch begleiten ihn ins Blutige Land, um endlich das Geheimnis des Tarns zu lüften. Welche Macht haben die Alten ihren Nachfahren hinterlassen? Welche Opfer werden nötig sein, um den Krieg der Götter zu entscheiden?

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Verfasst von - 10. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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Montagsfrage: Quartals-Highlight?

Guten Morgen ihr Lieben! 🙂

Meine Güte, die letzten Wochen waren vielleicht stressig. Ich habe viel gearbeitet, war ständig unterwegs und kam nur selten mal zur Ruhe. Diese Phase erreichte am Wochenende ihren Höhepunkt mit dem Umzug meiner Schwester (der sehr gut lief). Ich hoffe sehr, dass es jetzt wieder ruhiger wird und ich mich ohne Hektik meinem normalen Alltag widmen kann. Ich hatte ja sogar Schwierigkeiten, mir Zeit für meine Rezensionen abzuknapsen. Das muss aufhören. Ich will die Langeweile zurück! 😀
Nachdem die Aktion letzte Woche ausgefallen ist, gibt es heute wieder eine Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja:

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

Erst vor kurzem habe ich meinen Eltern erzählt, dass ich dieses Jahr offenbar ziemlich kritisch bin, was meine Bewertungen betrifft. Ich habe bisher 28 Bücher gelesen und davon erhielt nur eines die Bestnote von fünf Sternen. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt. Ich glaube nicht, dass es die Bücher selbst sind, denn die waren Großteils gut oder sogar sehr gut. Ich habe lediglich das Gefühl, dass da noch Luft nach oben ist und ich noch begeisterter sein könnte. Vermutlich trifft mich bloß der Fluch der Vielleser – je mehr man liest, desto sensibler wird das Gespür für Qualität.
Nun aber zurück zur Frage. Mein bisheriges Highlight war „The Power“ von Naomi Alderman, das ich erst letzte Woche ausgelesen habe. Volle 5 Sterne, ohne zu zögern und ohne Skepsis. Es ist ein brillantes Buch und für mich entpuppte es sich sogar als Offenbarung. Ich freue mich schon auf die Rezension, weil ich es kaum abwarten kann, ausführlich zu schwärmen. Ihr müsst es lesen, wirklich, ihr müsst einfach! Worum es geht? Stellt euch vor, von einem Tag auf den anderen würden alle Frauen weltweit entdecken, dass sie eine bestimmte Kraft haben, die ihnen Dominanz über Männer verleiht. Wie würde diese Entdeckung die globale Gesellschaft verändern? Welche Konsequenzen impliziert diese Entwicklung? Naomi Alderman hat eine alternative Realität geschaffen, die hervorragend durchdacht, stimmig und überraschend beängstigend ist. Die Lektüre hat mir die Augen geöffnet.
Außerdem war da noch „The Name of the Wind“ (The Kingkiller Chronicle #1) von Patrick Rothfuss. Für diesen High Fantasy Trilogieauftakt habe ich zwar bloß vier Sterne vergeben, weil ich glaube, dass die Geschichte ihr Potential bisher lediglich ankratzt, aber das Leseerlebnis war beeindruckend und äußerst mitreißend. Ich bin gespannt auf die Folgebände. Bitte, Mr. Rothfuss, beeilen sie sich mit dem Schreiben des Finales!

Auf welche Lesehighlights blickt ihr bisher zurück?

Ich freue mich wie immer auf eure Beiträge und Kommentare und wünsche euch allen einen sonnigen Start in die neue Woche!
Alles Liebe,
Elli ❤️

 

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Patrick Rothfuss – The Name of the Wind

„The Kingkiller Chronicle“ von Patrick Rothfuss treibt die Fans in den Wahnsinn. Der erste Band „The Name of the Wind“ erschien 2007. Auf den zweiten Band „The Wise Man’s Fear“ warteten die Leser_innen bereits vier Jahre, er erschien 2011. Das Finale, voraussichtlich „The Doors of Stone“, ist bei Wikipedia als „Titel in Planung“ verzeichnet. Nach sieben Jahren gibt es noch nicht einmal ein ungefähres Veröffentlichungsdatum. Das ist zweifellos frustrierend. Ich habe mir deshalb zwei Jahre Zeit gelassen, bevor ich „The Name of the Wind“ aus dem Regal zog. Ich kann nur hoffen, dass mein Timing einigermaßen gut gewählt war und Rothfuss bald fertig ist.

Der Mann hinter dem Tresen ist der Inhaber deiner Stammschenke. Du kennst ihn seit Jahren, schätzt ihn als zuverlässig, gutmütig, zurückhaltend. Du vertraust ihm. Doch dann geschieht etwas. In seinen grünen Augen lodert plötzlich ein Feuer und dir wird klar, dass du nichts über ihn weißt. Noch nicht einmal seinen wahren Namen.
Der Mann hinter dem Tresen heißt Kvothe. In der Vergangenheit trug er viele Namen: Kvothe Königsmörder, Kvothe der Geheimnisvolle, Kvothe der Blutleere. Er war ein Barde, ein Magier, ein Held. Er wurde gefeiert und verflucht. Heute liegen diese abenteuerlichen Zeiten hinter ihm. Sein Schwert ziert die Wand seines bescheidenen Gasthauses in einem unscheinbaren Dorf. Tag ein, Tag aus serviert er Bier und lauscht den Berichten vom zunehmenden Dunkel in der Welt. Er lebt anonym und zurückgezogen, bereit, vergessen zu werden. Bis eines Tages ein Chronist durch seine Tür schreitet und ihn bittet, seine Geschichte niederschreiben zu dürfen. Drei Tage gesteht er dem Schreiber zu. So beginnt Kvothe zu erzählen und plötzlich ist er nicht länger der Schankwirt einer kleinen Herberge. Er ist eine Legende.

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Verfasst von - 3. April 2018 in Fantasy, High Fantasy, Rezension

 

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